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DE2845022A1 - Elektronisches schaltungsbauelement - Google Patents

Elektronisches schaltungsbauelement

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DE2845022A1
DE2845022A1 DE19782845022 DE2845022A DE2845022A1 DE 2845022 A1 DE2845022 A1 DE 2845022A1 DE 19782845022 DE19782845022 DE 19782845022 DE 2845022 A DE2845022 A DE 2845022A DE 2845022 A1 DE2845022 A1 DE 2845022A1
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DE
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connection
housing
solid
elastomer
circuit element
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DE19782845022
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Ryoichi Sado
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Shin Etsu Chemical Co Ltd
Original Assignee
Shin Etsu Chemical Co Ltd
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Publication date
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    • HELECTRICITY
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    • H01CRESISTORS
    • H01C1/00Details
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    • HELECTRICITY
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  • Details Of Resistors (AREA)
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  • Non-Insulated Conductors (AREA)
  • Structures For Mounting Electric Components On Printed Circuit Boards (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein elektronisches Schaltungsbauelement der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art.
Elektrische Widerstände, Kondensatoren, Oszillatoren, piezoelektrische Wandler, Thermistoren, Filterstufen, Halbleiterbauelemente und andere Schaltungsbauelemente dieser Art werden zunehmend als Festkörperbauelemente gefertigt. Metall- oder Metalloxidsinterkörper, Siliciumcarbid, Quarz, Metalloxide, wie beispielsweise Bariumtitanat, oder Einkristalle, beispielsweise hochreines Silicium oder Saphire, dienen neben anderen Werkstoffen als Grundmaterial für solche Festkörperbauelemente.
Ein gebräuchliches Schaltungsbauelement der in Rede stehenden Art besteht aus einem Metall- oder Kunststoffgehäuse, dem eigentlichen elektronischen Schaltelement oder Schaltkreiselement mit Anschlusselektroden, die häufig an einander gegenüberliegenden Oberflächen des Elementes angeordnet sind, und aus mindestens einem elektrischen Anschlußstift oder Drahtanschluss, der elektrisch isoliert durch das Gehäuse geführt ist. Jeweils eines der beiden Enden dieser elektrischen Durchführung ist mit einer der Anschlusselektroden des Schaltkreiselementes im Inneren des Gehäuses verbunden, während das jeweils andere Ende der Durchführung für die Herstellung von Aussenanschlüssen frei liegt (JP-GM 50-34741, JP-GM 50-68844 und JP-GM 50-69640). Bei dieser Ausbildung des Schaltungsbauelementes wird die Anschlusselektrode des Schaltkreiselementes, mit der der Anschlussstift elektrisch leitend verbunden wird, entweder durch Aufdampfen eines Metalls im Vakuum oder durch Beschichten der Oberfläche des Schaltkreiselementes mit einer
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elektrisch leitenden Masse hergestellt. Die elektrische Verbindung zwischen dem inneren Ende des AnschlußStiftes und der Anschlusselektrode wird entweder durch direkten Kontakt oder unter Zuhilfenahme eines Anschlussdrahtes hergestellt, und zwar üblicherweise durch Löten.
Nachteilig ist dabei, dass die Herstellung der elektrischen Verbindungen zwischen den Anschlusskontakten des Festkör perbauelernentes und den aus dem Gehäuse herausführenden Anschlußstiften oder elektrischen Durchführungen sehr aufwendig ist. Diese Anschlussarbeit ist nicht nur mühsam und zeitraubend, sondern fordert auch höchste Aufmerksamkeit. Der Zusammenbau solcher Schaltungsbauelemente ist kaum automatisierbar. Ausserdem ist die Zuverlässigkeit der elektrischen Verbindung zwischen den Anschlusselektroden des Pestkörperbauelementes und den Anschlußstiften nicht ausreichend gross. Die meist sehr empfindlichen. Verbindungen neigen zum Abbrechen oder Abreissen unter der Einwirkung mechanischer Stösse oder Schwingungen auf das Schaltungsbauelement. Solche mechanischen Einwirkungen treten sowohl bei der Handhabung des einzelnen Schaltungsbauelementes bis zu seinem bestimmungsgemässen Einbau als auch bei der späteren Benutzung eines Gerätes auf, das solche Schaltungsbauelemente enthält. Dies trifft insbesondere für die piezoelektrischen Wandler zu, bei denen das Festkörperbauelement bestimmungsgemäss mechanischen Stössen und Schwingungen ausgesetzt ist.
Probleme ergeben sich auch bei vergossenen Elementen, bei denen das Festkörperbauelement, das eigentliche Schaltkreiselement, vollständig in einem Kunstharz eingebettet ist. Durch ein solches Einbetten kann das Schaltkreiselement wirksam vor dem Einfluss mechanischer Stösse oder Schwingungen geschützt werden. Beim Aushärten
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oder Altern der verwendeten Giessmassen zeigen diese jedoch eine beachtliche Schrumpfung. Dieses Schrumpfen führt nicht selten zum Abreissen oder Abbrechen der relativ dünnen und empfindlichen elektrischen Verbindungsdrähte zwischen den Anschlusselektroden des Festkörperbauelementes und den Anschlußstiften. Auch zeigen die vergossenen Schaltungsbauelemente eine unbefriedigende Temperaturwechselbeständigkeit, und zwar insbesondere bei häufigem zyklischen Wechsel. Durch die unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten der verschiedenen miteinander in Verbindung stehenden Werkstoffe/ insbesondere zwischen der Vergussmasse und dem Halbleiterkörper, treten immer wieder mechanische Spannungen auf, die die empfindlichen elektrischen Verbindungen unterbrechen.
Die heute gebräuchlichen Schaltungsbauelemente weisen also eine zu hohe Ausschussrate bei der Fertigung, eine nicht ausreichende Zuverlässigkeit und eine zu kurze Standzeit auf.
Aufgabe der Erfindung ist daher, ein Schaltungsbauelement der eingangs genannten Art zu schaffen, das bei Verwendung von Festkörperbauelementen für die elektronischen Schaltelemente und Schaltkreiselemente wirtschaftlich, insbesondere automatisiert, mit kleinerer Ausschussrate und hoher Zuverlässigkeit hergestellt, insbesondere zusammengebaut werden kann und bei hoher Zuverlässigkeit eine lange Standzeit besitzt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Schaltungsbauelement der eingangs genannten Art vorgeschlagen, das erfindungsgemäss die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale aufweist.
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Eine Weiterbildung der Erfindung ist Gegenstand des Patentanspruchs 2.
Zusammengefasst schafft die Erfindung also eine verbesserte Struktur für ein elektronisches Schaltungsbauelement, das aus einem Festkörper-Schaltkreiselement und mindestens einem Anschlußstift oder Anschlussdraht (im folgenden kurz "Anschlußstift" genannt) besteht. Das Festkörperbauelement und der Anschlussstift sind beim Schaltungsbauelement der Erfindung durch eine Elastomerscheibe elektrisch leitend miteinander verbunden, die eine anisotrope elektrische Leitfähigkeit senkrecht zur Ebene ihrer Hauptoberflächen besitzt. Durch die Verwendung einer in dieser Weise anisotrop elektrisch leitfähigen Elastomerscheibe kann der Zusammenbau bzw. kann die Verkapselung der elektronischen Bauelemente vereinfacht werden. Vor allem entfällt das Erfordernis der Herstellung von Lötanschlüssen. Durch elastische Eigenschaften des Kontaktelementes, nämlich der anisotrop elektrisch leitenden Elastomerscheibe, wird gleichzeitig eine hohe Unempfindlichke.it der gesamten Struktur gegenüber mechanischen Stössen und Schwingungen erzielt. Dadurch werden Zuverlässigkeit und Standzeit des elektrischen Schaltungsbauelementes verbessert. Ausschussproduktion durch Kontaktunterbrechungen oder Fehlschaltungen ist praktisch ausgeschlossen. Dadurch kann das Schaltungsbauelement nicht nur mit verbesserten Zuverlässigkeits- und Leistungsdaten, sondern auch mit erhöhter Produktivität hergestellt werden. Dies führt letztlich zu einer weiteren Verbilligung der Bauelemente und der aus ihnen hergestellten Geräte.
Das Schaltungsbauelement der Erfindung besteht also aus einem Gehäuse mit mindestens einer elektrischen
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Durchführung. Die elektrische Durchführung ist als Anschlußstift ausgebildet, dessen im Gehäuseinneren liegendes Ende mit einem Festkörper-Schaltkreisbauelement elektrisch leitend verbunden ist. Das Festkörper-Schaltkreiselement trägt auf seiner Oberfläche mindestens eine Anschlusselektrode, die dem im Gehäuseinneren liegenden Ende des Anschlußstiftes zugekehrt diesem gegenüberliegt. Zwischen diesen mit Abstand einander gegenüberliegenden Kontaktpunkten, nämlich der Anschlußelektrode auf dem Halbleiter-Schaltkreiselement und dem innenliegenden Kopf des Anschlussstiftes, ist eine Kontaktscheibe eingespannt, die aus einem elektrisch anisotrop leitenden Elastomer besteht. Die Anisotropie der elektrischen Leitfähigkeit der Elastomerscheibe ist so ausgebildet, dass die Leitfähigkeit parallel zur Verbindungslinie zwischen der Anschlusselektrode und dem Kopf des Anschlußstiftes, das heisst im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Elastomerscheibe, ein Maximum aufweist, während die elektrische Leitfähigkeit senkrecht zu dieser Richtung, also in der Ebene der Elastomerscheibe, auf ein Minimum herabgedrückt ist und im Idealfall den Wert Null annimmt. Durch das elastische Einspannen einer solcherart elektrisch anisotrop leitenden Elastomerscheibe zwischen die Anschlusselektrode eines Festkörper-Schaltkreiselementes in Gegenüberstellung zum Kopf eines zugeordneten Anschlußstiftes wird selektiv eine elektrisch leitende Verbindung zwischen der Anschlusselektrode und dem zugeordneten Kontaktstift auch dann hergestellt, wenn dieselbe Elastomerscheibe gleichzeitig mehrere Anschlusselektroden und/oder mehrere Anschlussstifte elektrisch leitend berührt.
Diese aus einem elektrisch anisotrop leitfähigem Elastomer
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bestehende Kontaktscheibe besteht aus einem elektrisch nichtleitenden elastomeren Matrixmaterial, in das elektrisch leitende Fasern gleichsinnig ausgerichtet eingebettet sind. Diese Ausrichtung der in die elastische Isolatormatrix eingebetteten elektrisch leitenden Fasern fällt dabei selbstverständlich mit der Richtung der maximalen Leitfähigkeit des anisotropen Elastomers zusammen.
Eine solche elektrisch anisotrop leitfähige Elastomerscheibe kann beispielsweise hergestellt werden, indem ein elektrisch nichtleitendes Elastomer, beispielsweise Silicongummi, im plastifizierten Zustand mit einem elektrisch leitenden Fasermaterial, beispielsweise Kohlenstoffasern oder Metallfasern, unter Bildung einer plastischen Masse vermischt wird und diese plastische Masse anschliessend in einer Richtung plastisch verformt wird, wobei eine Ausrichtung der elektrisch leitenden Fasern in der Matrix zumindest im wesentlichen in Richtung der Verformung stattfindet. Die so verformte plastische Masse mit dem so ausgerichteten elektrisch leitenden Fasermaterial wird anschliessend vernetzt. Der erhaltene vernetzte Elastomerstrang wird schliesslich senkrecht zur Ausrichtung der elektrisch leitenden Fasern geschnitten, wobei die Elastomerscheiben für die Schaltungsbauelemente der Erfindung erhalten werden.
Bei der Herstellung der elektrisch anisotrop leitfähigen Elastomerscheiben ist die Art des elektrisch nichtleitenden Elastomers und der elektrisch leitenden Fasern nicht spezifisch kritisch. Vorzugsweise wird jedoch eine Kombination aus einem Silicongummi und Kohlenstoffasern eingesetzt. Eine aus Silicongummi mit eingebetteten Kohlenstoffasern bestehende Elastomerscheibe ermöglicht, die zuverlässigsten und dauer-
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haftesten elektrischen Verbindungen zwischen den Anschlusselektroden und den Anschlußstiften herzustellen- Die verwendeten Kohlenstoffasern haben vorzugsweise einen Durchmesser im Bereich von 3 bis 30 μΐη. Ihre Dichte im Matrixmaterial beträgt bei diesen Durchmessern vorzugsweise 30 bis 200 Monofile/mm2. Bei dieser Bemessung weist die Elastomerscheibe senkrecht zu ihrer Oberfläche eine für die Anschlusszwecke ausreichende mittlere elektrische Leitfähigkeit auf. Sie weist dabei aber gleichzeitig noch eine ausreichende Gummielastizität auf, um einen ausreichenden Kontaktandruckt an der Anschlusselektrode und dem Anschlußstift zu gewährleisten. Die Scheibe hat vorzugsweise eine Härte von 40 bis 7O7 gemessen nach der japanischen Industrienorm JIS K 6301, und,.um den erforderlichen Polstereffekt zu bewirken, vorzugsweise mindestens eine Dicke von 0,1 mm.
Das anisotrop elektrisch leitende Scheibenelement wird erfindungsgemäss zwischen die Anschlusselektrode des Schaltkreiselementes und die in das Gehäuse hineinragenden Endpunkte der Anschlußstifte in der Weise eingefügt, dass der elektrische Kontakt zwischen diesen drei Gliedern durch mechanischen, genauer gesagt gummielastischen Andruck bewirkt wird. Dabei sind diese drei Glieder im Inneren des Gehäuses so fixiert, dass der elastische elektrische Kontakt zwischen der Anschlusselektrode des Festkörperbauelementes und dem Kontaktkopf des jeweiligen Anschlußstiftes über die Scheibe durch die elektrisch leitenden Fasern gewährleistet ist, die sich von einer Oberfläche der Scheibe durch diese hindurch zur gegenüberliegenden Oberfläche der Scheibe erstrecken.
Der wichtigste Vorteil des elektronischen Bauelementes liegt darin, dass der arbeitsaufwendige und zu Fehlern
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und Ausschuss Anlass gebende Schritt des Herstellens der Lötverbindungen unterbleiben kann. Dadurch wird die Produktivität der Herstellung der elektronischen Schaltungsbauelemente unerwartet erhöht. Ein weiterer Vorteil liegt in dem durch das gummielastische Scheibenelement aufgebrachten Polstereffekt. Die Kontaktscheibe absorbiert die dem Schaltungsbauelement bei seiner Handhabung oder bei seinem Einsatz aufgeprägten mechanischen Stösse und Schwingungen, die ungedämpft die Leistung des Schaltungsbauelementes negativ beeinflussen würden. Dadurch wiederum wird die Einsatzzuverlässigkeit durch Erhöhung der Zuverlässigkeit der elektrischen Verbindung zwischen den Anschlusselektroden und den Anschlußstiften verbessert. Dies führt zu einer verlängerten Standzeit der Schaltungsbauelemente auch unter rauhen Einsatzbedingungen .
Die Erfindung ist im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 im Axialschnitt und in schematischer Darstellung ein Schaltungsbauelement, dessen Festkörperelement zwei Anschlusselektroden auf einander gegenüberliegenden Oberflächen aufweist, die jeweils über eine elastische Kontaktscheibe mit Anschlußstiften in Verbindung stehen;
Figuren
2 und 3 im schematischen Querschnitt Schaltungsbauelemente mit jeweils einem Festkörperelement mit zwei Anschlusselektroden, die auf derselben Seite
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des Festkörperelementes einander gegenüberliegen und mit ihren zugeordneten Anschlußstiften über ein einziges Scheibenelement verbunden sind, und
Figuren
4a und 4b ein dreifüssiges Schaltungsbauelement
in zwei um 90° gegeneinander verdrehten Axialschnitten.
In den Figuren 1 bis 3 ist in schematischer Darstellung ein Festkörperschaltkreiselement 1 mit zwei Anschlusselektroden 2 gezeigt, die fest durch Aufdampfen eines Kontaktmetalls im Vakuum, Beschichten mit einer Leitfähigkeitspaste oder auf andere geeignete Weise aufgebracht und mit der Oberfläche des Festkörpers 1 integriert sind. Die Elastomerscheibe 3 besitzt eine anisotrope elektrische Leitfähigkeit senkrecht zu ihrer Hauptebene. Die spezifische elektrische Leitfähigkeit in dieser Hauptebene ist praktisch Null. Das im Inneren des Gehäuses 5 liegende Ende der Anschlussstifte 4 steht elektrisch leitend mit der Oberfläche der Elastomerscheibe 3 in Berührung. Ein Abstandhalter 6, beispielsweise ein O-Ring, fixiert das Festkörperschaltkreiselement 1 zusätzlich in radialer Richtung im Gehäuse 5. Eine aus elektrisch isolierendem Werkstoff bestehende Abschlußscheibe 7 verschliesst das Gehäuse 5 und fixiert gleichzeitig die durchgeführten Anschlußstifte 4.
Die in den Figuren gezeigte Elastomerscheibe 3 enthält eingebettet eine Vielzahl elektrisch leitender Fasern, die im wesentlichen parallel zur Verbindungsgeraden zwischen den Anschlusselektroden 2 und den im Gehäuse liegenden Enden der Anschlußstifte 4 ausgerichtet sind.
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Die Stirnseiten dieser elektrisch leitenden eingebetteten Fasern liegen an den beiden einander gegenüberliegenden Hauptoberflächen der Elastomerscheibe 3 frei. Dadurch werden die Anschlusselektroden 2 des Festkörperschaltkreiselementes 1 und die Anschlussstifte 4 über die Elastomerscheibe 3 elektrisch leitend miteinander verbunden.
Dadurch, dass die spezifische elektrische Leitfähigkeit der Elastomerscheibe 3 in ihrer Hauptebene, also senkrecht zu den ausgerichteten elektrisch leitfähigen Fasern, praktisch Null ist, brauchen bei dem Schaltungsbauelement die Anschlusselektroden des Festkörperschaltkreiselementes nicht notwendigerweise in der in Fig. 1 gezeigten Art an einander gegenüberliegenden Stirnseiten des Festkörperschaltungskreiselementes 1 angeordnet zu sein, sondern können auch auf ein und derselben Stirnseite des Festkörperschaltkreiselementes 1 angeordnet und auf ein und dieselbe Elastomerscheibe 3 gedrückt sein, ohne dass ein Kurzschluss zu befürchten ist.
Bei dem in den Figuren 4a und 4b gezeigten Ausführungsbeispiel des Schaltungsbauelementes sind die Kontaktköpfe 4a, 4b und 4c der Anschlußstifte 4, die mit der Oberfläche der Elastomerscheibe 3 in elektrisch leitendem Kontakt stehen, im wesentlichen als dünne federnde hohle Halbkugeln aus den metallischen Anschlussstiften oder Blechen 4 ausgeformt. Dadurch wird die Kontaktcharakteristik verbessert. Die Zuverlässigkeit der elektrischen Verbindung zwischen den Anschlusselektroden 2a, 2b bzw. 2c kann auf diese Weise noch verbessert hergestellt werden. Da das Festkörperschaltkreiselement 1 bei dem in den Figuren 4a und 4b gezeigten elektronischen Bauelement fest zwischen die Kontaktköpfe der Anschluss-
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stifte 4 und die beiden einander gegenüberliegenden Elastomerscheiben 3 eingespannt ist, braucht bei diesem Ausführungsbeispiel auch für rauhesten Einsatz nicht der in den Figuren 1 bis 3 vorgesehene Abstandshalter vorgesehen zu sein. Auch kann bei dem in den Figuren 4a und 4b gezeigten Ausführungsbeispiel durch das feste und dichte Einarbeiten der Anschlußstifte in das Gehäuse auf die Gehäuseabschlussplatte 7 verzichtet werden.
Generell ist die Struktur der elektronischen Schaltungsbauelemente in dem Fachmann erkennbarer Weise nicht auf die in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt. In den Figuren 1 bis 3 sind die Gehäuse als zylindrische Bechergehäuse ausgebildet, deren offene Stirnseiten durch Abschlussplatten 7 verschlossen sind. Die Anschlußstifte sind als elektrische Durchführungen durch die Abschlussplatten 7 hindurchgeführt. Durch ümbördeln der an den offenen Gehäuseenden überstehenden Ränder nach innen wird die Abschlussplatte 7 fest in das Gehäuse eingepresst. Alternativ kann die Abschlussplatte 7 beispielsweise auch in das Gehäuse eingeschraubt oder kappenartig auf dieses aufgeschraubt sein. Auch können das Gehäuse 5 und die Abschlussplatte durch eine Flanschverbindung miteinander verbunden sein, wobei diese Flanschverbindung bei grösseren Baueinheiten auch durch Schraubbolzen bewirkt werden kann.
Gebräuchlicherweise besteht das Gehäuse 5 aus Metall oder Kunststoff, um eine elektrische Abschirmung zu bewirken oder spezifische äussere Einflüsse auszuschalten. Das Festkörperschaltungselement 1 wird durch geeignet gewählte Abstandshalter 6, die vorzugsweise aus Gummi oder geschäumtem Kunststoff bestehen, von der Innenwand des Gehäuses 5 abgehalten. Auf diese Weise wird ein kooperativer Dämpfungseffekt der beiden
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elastischen Elemente, nämlich der Elastomerscheibe 3 und dem Abstandshalter 6, erzielt, wodurch wiederum eine erhöhte Unempfindlichkeit gegen mechanische Stösse und Schwingungen erreicht wird.
Selbstverständlich kann aber auch die Verwendung von Abstandshaltern 6 zwischen dem Festkörperschaltungsbauelement und der inneren Oberfläche des Gehäuses 5 durch äquivalente Mittel ersetzt sein, beispielsweise durch eine elektrisch isolierende Oberflächenbeschichtung entweder der Innenfläche des Gehäuses 5 oder der äusseren Oberfläche des Festkörperelementes 1, wobei im letzten Fall selbstverständlich die Anschlusskontakte freiliegen müssen.
Bei dem vorstehend im einzelnen beschriebenen elektronischen Schaltungsbauelement der Erfindung ist der elektrische Kontakt zwischen den Anschlusselektroden des eigentlichen elektronischen Schaltkreiselementes und den nach aussen führenden Anschlußstiften durch ein von beiden Elementen elastisch verformtes Scheibenelement hergestellt, das eine ausgeprägte Anisotropie der elektrischen Leitfähigkeit aufweist. Durch diese Art der Anschlusskontaktierung wird das nach dem Stand der Technik erforderliche mühselige Löten überflüssig. Gleichzeitig wird eine verbesserte Rüttelfestigkeit erzielt. Dies trägt zur Verbilligung der entsprechenden Schaltungsbauelemente bei einer spürbaren Verbesserung ihrer Leistungskenndaten bei.
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Claims (2)

  1. JAEGER, ORAMS & PONTANI
    P ATlS N Ϊ A N WA LT E
    284bO22
    DIPL.CHEM, DR. KLAUS JAEGER D1PL.-ING. KLAUS D. GRAMS DR.-ING. HANS H. PONTANI
    GAUTING ■ BERGSTR. 48Vi 8031 STOCKDORF- KREUZWEG 34 8752 KLEINOSTHEIM · HIRSCHPFAD 3
    SHI-23
    Shin-Etsu Polymer Co., Ltd.
    11, Honcho 4-chome, Nihonbashi, Chuo-ku, Tokyo, Japan
    Elektronisches Schaltungsbauelement
    Patentansprüche
    Elektronisches Schaltungsbauelement bestehend aus einem Gehäuse, mindestens einem elektrischen Anschluss, der zu Aussenanschlusszwecken isoliert durch die Gehäusewand geführt ist und im Gehäuseinneren einen Kontaktkopf aufweist, und einem Pestkörperschaltkreiselement, das im Gehäuse angeordnet ist und an seiner Oberfläche mindestens eine Anschlusselektrode aufweist,
    dadurch gekennzeichnet , dass der Kontaktkopf des Anschlusses (4) der Anschlusselektrode (2) des Festkörperschaltungselementes (1) unter Wahrung eines Abstandes im Gehäuseinneren gegenüberliegt und
    dass zwischen der Anschlusselektrode und dem Kontakt-
    TELEPHON: (Ο89) 85Ο2Ο3Ο; 8574Ο8Ο; (Ο6Ο27) 8825 ■ TELEXi 521 777 Isar d
    909817/0794
    ORIGINAL INSPECTED
    2645022
    kopf des Anschlusses eine Scheibe unter Druckverformung gummielastisch eingespannt ist, die aus einem elektrisch anisotrop leitfähigen Elastomer besteht, die in einer Richtung parallel zu der den Kontaktkopf des Anschlusses und die dem Anschluss zugeordnete Anschlusselektrode verbindenden Geraden, das heisst in einer im wesentlichen senkrecht zur Hauptebene der Scheibe (3) verlaufenden Richtung, eine gute elektrische Leitfähigkeit aufweist, so dass die Anschlusselektrode (2) des Festkörperschaltkreiselementes (1) und der Anschluss (4) elektrisch leitend miteinander verbunden sind.
  2. 2. Bauelement nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Elastomerscheibe (3) aus einer Silicongummimatrix besteht, in die gleichmässig dispergiert Kohlenstofffasern eingebettet sind, die untereinander gleiche Ausrichtung besitzen, und 2war im wesentlichen senkrecht zu den beiden parallel zueinander liegenden Hauptoberflächen der Scheibe (3).
    909817/079^
DE2845022A 1977-10-18 1978-10-16 Elektronisches Bauelement Expired DE2845022C2 (de)

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