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DE2842729A1 - Vorrichtung und verfahren zum regenerieren verbrauchter ionenaustauscherharze - Google Patents

Vorrichtung und verfahren zum regenerieren verbrauchter ionenaustauscherharze

Info

Publication number
DE2842729A1
DE2842729A1 DE19782842729 DE2842729A DE2842729A1 DE 2842729 A1 DE2842729 A1 DE 2842729A1 DE 19782842729 DE19782842729 DE 19782842729 DE 2842729 A DE2842729 A DE 2842729A DE 2842729 A1 DE2842729 A1 DE 2842729A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resin
resins
separator
mixer
zone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782842729
Other languages
English (en)
Inventor
James Howard Holloway
George Ervin Petersen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE2842729A1 publication Critical patent/DE2842729A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J47/00Ion-exchange processes in general; Apparatus therefor
    • B01J47/02Column or bed processes
    • B01J47/06Column or bed processes during which the ion-exchange material is subjected to a physical treatment, e.g. heat, electric current, irradiation or vibration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J49/00Regeneration or reactivation of ion-exchangers; Apparatus therefor
    • B01J49/10Regeneration or reactivation of ion-exchangers; Apparatus therefor of moving beds
    • B01J49/18Regeneration or reactivation of ion-exchangers; Apparatus therefor of moving beds of mixed beds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Water By Ion Exchange (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf das Reinigen und chemische Regenerieren von Ionenaustauscherharzen, die in einem Kondensatbehandlungssystem eingesetzt werden. Die Erfindung hat besondere Vorteile, wenn sie in einem Kondensatharz-Behandlungssystem für eine Kernenergie-Anlage benutzt wird. Im besonderen bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zum Reinigen und Regenerieren von Ionenaustauscherharzen sowie ein Verfahren zum Reinigen und Regenerieren von Ionenaustauscherharzen.
  • Das in allen Energieerzeugungs-Anlagen benutzte Wasser nimmt nach und nach mehr Verunreinigungen auf, die aus Korrosions- und Erosionsprodukten, Verunreinigungen im zufließenden Wasser und, im Falle von Kernenergie-Anlagen>aus Verunreinigungen von beschädigten Brennstoff elementen bestehen. Um eine zu große Zunahme an Verunreinigungen in dem Wasser und damit eine Verschmutzung der Komponenten der Energie-Anlage zu verhindern, wurde es Standard betriebsweise sowohl in mit fossilen als auch mit Kernbrennstoffen arbeitenden Anlagen Ionenaustauscherharze zu benutzen, um das Kondensat von der Dampfturbine zu säubern. Weiter werden Ionenaustauscherharze häufig in anderen Bereichen der Anlage eingesetzt, um Frischwasser herzustellen, das primäre Kühlmittel durch Seitenstromreinigung zu säubern, das abfließende Abfallwasser zu reinigen und, im Falle eines Kernreaktors, das Wasser in Lagerbehältern zu reinigen. Diese Ionenaustauscherharze sind in Entmineralisatoren oder lonenaustauscherbetten enthalten, die üblicherweise aus zwei Volumenteilen eines Kationenaustauscherharzes und einem Volumenteil eines Anionenaustauscherharzes oder einer chemisch äquivalenten Mischung der genannten Harze zusammengesetzt sind.
  • Nachdendie Harze in diesen Entmineralisatoren für eine gewisse Zeit im Betrieb gewesen sind, hat eine außerordentliche Zunahme an Verunreinigungen und eine Erschöpfung ihrer Ionenaustauschfähigkeiten stattgefunden. Wegen der Kosten der lonenaustauscherharze und der Kosten, die durch das Verwerfen verunreinigter Harze entstehen, ist es unpraktisch, die verbrauchten Harze nach dieser Betriebszeit bereits zu verwerfen, und gemäß der derzeitigen Praxis werden die verbrauchten Ionenaustauscherharze daher mittels Ultraschall gereinigt, um die Verunreinigungen von der äußeren Oberfläche der lonenaustauscherbetten zu entfernen und chemisch regeneriert, um die Ionenaustauschfähigkeit der Harze wieder herzustellen.
  • Obwohl das meiste des in einer Energieerzeugungs-Anlage benutzten Wassers normalerweise durch das System zurückgeführt wird, treten doch unvermeidbare Verluste auf durch Lecks in Kappendichtungen, Probenentnahmen und ähnliches. In mit fossilen Brennstoffen betriebenen Energieerzeugungs-Anlagen wird der durch diese Verluste bedingte Abwasserstrom zu einem Abfluß geleitet, der normalerweise in die Umgebung geleitet wird, wenn der Gehalt des Abwasserstromes an gelösten Feststoffen zu groß ist, um eine wirtschaftliche Rückgewinnung des Wassers zu gestatten. In Kernenergie-Anlagen ist dies jedoch nicht möglich, da dort der Abwasserstrom normalerweise radioaktive Nuklide enthält. In einer Kernenergie-Anlage muß daher die Abgabe von Abwasser an die Umgebung sehr sorgfältig überwacht und gesteuert werden, und häufig ist die Strahlungsaktivität im Abwasserstrom derart hoch, daß eine Behandlung erforderlich ist, bevor man den Abwasserstrom in die Umgebung entlassen kann.
  • Die normale Praxis besteht darin, den Abwasserstrom zur Wiederverwendung des Wassers zu reinigen.
  • Gegenwärtige Abwasserbehandlungstechniken in Kernenergie-Anlagen schließen entweder die chemische Entmineralisierung zur Reinigung des Abwasserstromes vor dem Ablassen oder dem Zurückführen zur Weiterbenutzung oder die Behandlung des Abwasserstromes in einem Verdampfer ein, in dem ein verwerfbarer fester Abfall entsteht.
  • Die Entmineralisierung des Abwasserstromes erzeugt ein sekundäres Aufbereitungsproblem, wenn die Ionenaustauscherharze im Entmineralisator für den Abwasserstrom erschöpft sind. Häufig können diese Harze nicht wirtschaftlich gereinigt werden, so daß man sie nach nur einmaligem Gebrauch verwirft. Diese Praxis ist teuer und erzeugt große Mengen festen radioaktiven Abfalls. Die Verdampfung des Abwasserstromes erzeugt weniger festen Abfall als die Entmineralisierung, doch sind Verdampfer teuer und verbrauchen große Mengen Energie während ihres Betriebes.
  • Diese mit dem Verwerfen des Abfallstromes verbundenen Probleme werden sehr erschwert, wenn die Ionenaustauscherharze, die normalerweise zum Reinigen des Kondensates von der Turbine eingesetzt werden, entweder wegen der Ansammlung von Verunreinigungen oder einer Erschöpfung der Ionenaustauscherfähic3keit eine Regeneration erfordern. Und dies deshalb, weil nach der gegenwärtigen Praxis das Reinigen der Oberfläche der Harze mit Ultraschallenergie und das chemische Regenerieren der Harze zu großen Mengen an radioaktive Verunreinigungen enthaltendem Abwasser führen.
  • Bei den Behandlungssystemen für Kondensatharz nach dem Stand der Technik werden häufig ein Kationenregenerationstank, ein Anionenregenerationstank und ein Ultraschall-Harzreiniger an verschiedenen Arbeitsstationen aber auf der gleichen Höhe verwendet.
  • Dies erfordert Energie und große Mengen Wasser, um die Harze zu de einzelnen Arbeitsstationen zu übertragen. Dieses zum Übertragen benutzte Wasser ist für andere Zwecke nicht länger brauchbar und wird schließlich zum Abwasserstrom hinzugegeben. Eine andere Quelle von Abwasser in den Behandlungssystemen für Kondensatharz nach dem Stand der Technik ist die Trägerflüssigkeit, normalerweise Wasser, die in dem Harzseparator und dem Ultraschall-Harzreiniger benutzt wird. Zusätzlich zur Erzeugung großer Mengen Abfallwasser weisen die Behandlungssysteme für Kondensatharz nach dem Stand der Technik keine Einrichtungen auf, um die Verunreinigungen in dem Bearbeitungsstrom des arzbehandlunyssystems zu konzentrieren. Auf diese Weise werden feste radioaktive Abfälle, die während der Regneration der Harze entfernt werden, zusammen mit dem Abwasserstrpm abgelassen. Auch erfordern die Behandlungssysteme für Kondensatharz nach dem Stande der Technik, in denen die Regeneration der Harze in getrennten Gefäßen stattfindet, mehr Bodenraum und eine größere Anzahl von Tanks und Übertragungsleitungen, die alle zu den Kosten des Harzbehandlungssystems beitragen.
  • Es ist daher die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Behandlungssystem für Kondensatharz zu schaffen, das die während der Reinigunglder übertragung und der chemischen Regeneration einer Mischung aus Kationen- und Anionenaustauscherharzen erforderliche Wassermenge beträchtlich verringert. Weiter soll weniger Bodenraum und eine geringere Anzahl von Tanks und Übertragungsleitungen erforderlich sein. Schließlich soll das Behandlungssystem in der Lage sein, Harze zu regenerieren, bei denen das Verhältnis von Kationen- zu Anionen-Harz in weitem Rahmen variiert.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man einen gemeinsamen Tank für die Harztrennung und Anionenaustauscherharz-Regenerierung, der der Einfachheit halber nachfolgend einfach als Harzseparator bezeichnet wird, einen Ultraschall-Harzreiniger und einen gemeinsamen Tank für das Harzvermischen und die Kationenaustauscher-Regeneration schafft, der nachfolgend der Einfachheit halber als Harzmischer bezeichnet wird, wobei diese drei Komponenten in einer vertikalen Anordnung liegen, die das Reinigen, Trennen, chemische Regenerieren und Vermischen der Harze in einem einzigen Verarbeitungsstrom gestattet. Der Harzseparator wird dabei am höchsten Punkt der Anordnung lokalisiert. Der Ultraschall-Harzreiniger wird unmittelbar unterhalb des Harzseparators angeordnet und der Harzmischer wird unmittelbar unterhalb des Ultraschall-Harzreinigers angeordnet.
  • In der bevorzugten Ausführungsform fließt das Harz aufgrund der Schwerkraft von dem Harzseparator durch den Ultraschall-Harzreiniger zum Harzmischer im Gegenstrom zu einer Trägerflüssigkeit, die nahe dem Boden des Harzmischers eingelassen wird und die nahe dem Oberteil des Harzseparators austritt. Während dieser Zeit wird Ultraschallenergie auf die durch den Ultraschall-Harzreiniger strömenden Harze angewandt, um die Verunreinigungen zu entfernen. Die Trägerflüssigkeit führt alle von den Harzen während der Ultraschallreinigung gelösten Verunreinigungen mit sich und überführt sie in den Harzseparator. Nachdem die Harze alle in den Harzmischer gelangt sind und die entfernten Verunreinigungen und feinteiligen Harzpartikel aus dem Harzseparator entfernt sind, werden die Harze entweder zur Wiederbenutzung oder in den Harzseparator zurückgeführt, wenn eine chemische Regeneration erforderlich ist.
  • Um die chemische Regeneration vorzubereiten, werden die Harze unter Anwendung von Trägerflüssigkeit, die nahe dem Boden des Harzseparators ein- und nahe dessen oberstem Teil ausgelassen wird, hydroklassifiziert. Diese Hydroklassifizierung der Harze findet entsprechend ihrer Dichte statt, wobei sich die schwereren Kationenaustauscherharze im unteren Teil des Separators ansammeln und die leichteren Anionenaustauscherharze im oberen Teil. Nachdem die Hydroklassifizierung der Harze erfolgt ist, werden die schwereren Kationenaustauscherharze aus dem Bodenteil des Harzseparators abgelassen und strömen zum Harzmischer. Ein nahe dem Auslaß des Harzseparators angeordneter pH-Wert-Sensor schließt ein Ventil am Auslaß, wenn der Sensor feststellt, daß im wesentlichen alle Kationenaustauscherharze ausgeflossen sind, wodurch die Anionenaustauscherharze im Harzseparator zurückgehalten werden, während die Kationenaustauscherharze in den Harzmischer geströmt sind. Die im Harzseparator verbliebenen Anionenaustauscherharze werden dann durch Zugabe einer bestimmten Menge alkalischer Lösung in den Harzseparator chemisch regeneriert. Die Kationenaustauscherharze werden durch Zugabe einer bestimmten Säuremenge zu den im Harzmischer befindlichen Kationenaustauscherharzen regeneriert. Nach der chemischen Regeneration läßt man die Anionenaustauscherharze aufgrund der Schwerkraft in den Harzmischer fließen, wo Anionen- und Kationenaustauscherharze durch Hindurchpressen von Luft durch die wässrige Harzaufschlämmung vermischt werden, bevor man die Aufschlämmung in das System zur Behandlung von Kondensat zurückführt.
  • Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, in deren einziger Figur schematisch ein Behandlungssystem von Kondensatharz gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt ist.
  • In dieser Figur ist eine Vorrichtung dargestellt, mit der sowohl die Reinigung als auch die chemische Regenerierung der Harze vorgenommen werden kann. Eine Quelle erschöpften Harzes ist der Harztank 10, der eine typische Entmineralisatoreinheit repräsentiert.
  • Die Leitung 13, die durch das Ventil 14 gesteuert wird, ist mit dem Oberteil des Tanks zur Zurückführung der regenerierten Harze in den Tank 10 verbunden. Die durch die Ventile 16 und 24a gesteuerte Leitung 24 ist mit dem Unterteil des Tanks 10 verbunden, um den Auslaß der erschöpften Harze aus dem Tank 10 zur Behandlung in der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu gestatten. Die Leitung 17 verbindet das Oberteil des Tanks 10 mit einer Quelle unter Druck stehender Luft, um die Beförderung der Harze aus dem Tank 10 in die Regenerationsvorrichtung zu bewirken. Die Zuführung unter Druck stehender Luft durch die Leitung 17 wird durch das Ventil 18 gesteuert. Eine Entlüftungsleitung 19, die durch das Ventil 20 gesteuert wird, ist mit dem Oberteil des Tanks 10 verbunden, um den Tank belüften zu können und die Rückführung gereinigter und regenerierter Harze aus der Regenerationsvorrichtung in den Tank 10 zu erleichtern.
  • Die Bestandteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in einer vertikalen Anordnung miteinander verbunden, die das Strömen der Harze aufgrund der Schwerkraft durch die Behandlungsstufen erleichtert. Diese Anordnung gestattet auch ein kompaktes Anordnen der Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung und beseitigt so das Erfordernis langer Ubertagungsleitungen und minimalisiert die während der Regeneration erforderliche Wassermenge, wodurch die Menge an Abwasser, die schließlich behandelt oder verworfen werden muß, ebenfalls verringert wird. Im Spezifischen schließt die erfindungsgemäße Vorrichtung einen gemeinsamen Tank für die Harztrennung und die Anionenaustauscherharz-Regeneration ein, der im folgenden abgekürzt Harzseparator 21 genannt wird, sowie einen Ultraschall-Harzreiniger 22 und einen gemeinsamen Tank für das Vermischen des Harzes und das Regenerieren des Kationenaustauscherharzes, der im folgenden abgekürzt Harzmischer 23 bezeichnet wird. Harzseparator, Ultraschall-Harzreiniger und Harzmischer werden in verschiedenen Höhen vertikal übereinander und in einer kompakten Konfiguration angeordnet, die die wirksame Behandlung der Harze erleichtert.
  • Der Harzseparator 21 befindet sich in der höchsten Position der Anordnung, der Ultraschall-Harzreiniger 22 unmittelbar unterhalb des Harzseparators und der Harzmischer 23 direkt unterhalb des Ultraschall-Harzreinigers 22 in der untersten Lage. Diese Anordnung gestattet die Ausführung von Reinigung, Trennung, chemischer Regeneration und Vermischung der Harze in einem einzigen Verfahrensstrom.
  • Der Harzseparator 21 kann von irgendeiner geeigneten Art sein, bei dem die zugeführten Harze durch Hydroklassifikation getrennt und je nach Harztyp nacheinander abgegeben werden. Der den Harzseparator 21 bildende Tank schließt eine Behandlungszone ein, in der die Hydroklassifikation der Har stattfindet. Der Boden des Tanks hat eine konische Form, um die Zuführung des Harzes aus dem Harzseparator 21 in den Ultraschall-Harzreiniger 22 zu erleichtern und einen relativ engen Durchgang zu schaffen, für eine wirksamere Trennung der Kationen-Harze von den Anionen-Harzen, wie im folgenden noch näher beschrieben werden wird. Das Harz wird vom Tank 10 dem Oberteil des Harzseparators zugeführt, um in der Vorrichtung behandelt zu werden. Wenn erforderlich, wird dem Separator 21 durch die mittels des Ventiles 12 gesteuerte Leitung 11 frisches Harz aus dem Tank 9 zugeführt.
  • Trägerflüssigkeit, die normalerweise Wasser ist, wird1wie durch den Pfeil 26 angedeutet, im Gegenstrom zu den Harzen im Harzseparator 21 durch die Leitungen 27 und 25, wobei die letzte durch das Ventil 28 gesteuert ist, nahe dem Boden des Harzseparators 21 eingeleitet. Die Trägerflüssigkeit passiert gleichförmig einen porösen konisch gestalteten Verteiler 29 und den Boden der Behandlungszone.
  • Die Trägerflüssigkeit wird nahe dem Oberteil des Harzseparators 21 in die durch Ventil 53a gesteuerte Leitung 30 abgezogen.
  • Ein Auslaß 31 relativ geringen Durchmessers ist am unteren Ende des konisch geformten Bodens des Harzseparators 21 vorgesehen, um die wirksame Trennung der Kationenaustauscherharze von den Anionenaustauscherharzen zu erleichtern. Ein Ventil 32 befindet sich benachbart dem Auslaß 31, um den Ausgang der Harze aus dem Harzseparator 21 zu steuern. Während der Hydroklassifikation sammeln sich die schwereren Kationenaustauscherharze am Boden des Harzseparators 21, und die leichteren Anionenaustauscherharze sammeln sich im oberen Teil des Harzseparators 21. Wenn das Ventil 32 geöffnet wird, werden die Kationenaustauscherharze daher zuerst aus dem Harzseparator 21 austreten. Um das Ventil 32 zu schließen, wenn die Kationenaustauscherharze den Harzseparator 21 verlassen haben, ist ein Ventilsteuerglied 33 mit dem Ventil 32 verbunden. Das Ventilsteuerglied 33 schließt einen pH-Sensor 34 ein, der am Auslaß 31 angeordnet ist, um die Abnahme der Acidität zu überwachen, die nach vollständigem Austreten der Kationenaustauscherharze aus dem Harzseparator 21 auftritt und zu diesem Zeitpunkt ein Schließen des Ventils 32 zu bewirken.
  • Um die chemische Regeneration der Anionenaustauscherharze im Tank des Harzseparators 21 zu bewirken, wird alkalische Lösung diesem Tank hinzugegeben. Ein Alkali-Meßtank 35, der eine vorbestimmte abgemessene Menge alkalischer Lösung enthält, ist daher in einer Höhe oberhalb des Oberteiles des Harzseparators 21 angeordnet.
  • Eine Überflußleitung 36 wird in der gewünschten Höhe des Alkali-Meßtanks angeordnet, um sicherzustellen, daß die vorbestimmte volumenmäßige Menge an Alkalilösung darin enthalten ist. Die Überflußleitung 36 ist mit einem Lagertank für die Alkalilösung verbunden. Vom Meßtank 35 wird die Alkalilösung durch die durch das Ventil 38 gesteuerte Leitung 37 dem Oberteil des Harzseparators 21 zugeführt.
  • Um die alkalische Lösung von den Anionenaustauscherharzen nach der Regenerationsbehandlung zu entfernen, ist eine Spülwasser-Aufgußvorrichtung 39 nahe dem Oberteil des Harzseparators 21 am Oberteil der Behandlungszone angeordnet. Das Spülwasser fließt von der Quelle durch die durch das Ventil 41 gesteuerte Leitung 40 zur Vorrichtung 39. Die Alkalilösung wird durch die Leitung 42 nahe dem Boden des Harzseparators 21 abgezogen und in einen mit 43 bezeichneten, aber nicht dargestellten Neutralisationstank geführt. Die Strömung durch die Leitung 42 wird durch das Ventil 44 gesteuert.
  • Trägerflüssigkeit und fester Abfall werden am Auslaß 31 aus dem Harzseparator 21 herausgelassen. Die Leitung 45, die durch die Ventile 47 und 48 gesteuert ist, führt zu einem nicht dargestellten Tank 46 für hochleitfähigen Abfall. Gas aus dem Harzseparator 21 wird durch die Entlüftungsleitung 49 am Oberteil des Harzseparators 21 abgelassen.
  • Die Trägerflüssigkeits-Abzugsleitung 30 befindet sich nahe dem Oberteil des Harzseparators 21, und sie ist mit einem System zur Behandlung von Abwasser verbunden. In der dargestellten Form schließt dieses Abwasserbehandlungssystem eine Senkgrube 50 ein, in die sich die Abzugsleitung 30 entlädt sowie eine Pumpe 51 und ein Filter 52. In der Leitung 30 befindet sich ein Ventil 53a zur Steuerung der Strömung durch diese Leitung. Das aus dem Filter 52 abgegebene behandelte Abwasser wird einem nicht dargestellten Proben- und Haltetank 53 zugeführt. Die Drainageleitung 45 ist mit der Drainageleitung 30 verbunden, wenn das Ventil 47 geöffnet und das Ventil 48 geschlossen is-t, so daß die Entladung durch die Leitung 45 selektiv entweder in den Tank 46 für hochleitfähigen Abfall oder die Senkgrube 50 erfolgen kann, je nach dem Cehalt des Abgelassenen.
  • Die beim Stand der Technik mit der Obertragung von Harzen über eine beträchtliche Distanz zum und von einem Ultraschall-Harzreiniger verbundenen Probleme, einer Operation, die große Mengen Wasser erforderte, werden durch die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gelöst, daß der Ultraschall-Harzreiniger 22 in einer Position unmittelbar unterhalb des Harzseparators 21 angeordnet ist. Dies gestattet ein einfaches Strömen des Harzes aufgrund dz Schwerkraft zwischen den Behandlungsstufen.
  • Der Ultraschall-Harzreiniger 22 kann von irgendeiner geeigneten Art sein, die Ultraschallenergie auf die Harze anwendet, um die darauf befindlichen Verunreinigungen zu lösen. Ein zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung besonders geeigneter Ultraschall-Harzreiniger ist in den US-PS 3 822 055 und 3 849 196 beschrieben.
  • Der Ultraschall-Harzreiniger 22, der gemäß der Lehre der vorgenannten US-PS konstruiert ist, umfaßt ein Gehäuse 54, das eine Ultraschall-Reinigungszone begrenzt. Eine Vielzahl von Ultraschall-Umwandlern 55 ist entlang der Seite des Gehäuses 54 angeordnet und daran befestigt, um Ultraschallenergie zu liefern und die Reinigung der aufgrund der Schwerkraft durch das Gehäuse bewegten Harze zu bewirken. Trägerflüssigkeit, die normalerweise Wasser ist, wird dem Ultraschall-Harzreiniger 22 im Gegenstrom zu den hindurchfallenden harzen zugeführt. Die Trägerflüssigkeit für diesen Zweck entstammt der Wasserquelle 26, die durch die Leitung 27 geführt wird, die nahe dem Boden mit dem Harzmischer 23 verbunden ist. Zur Steuerung der Strömung durch die Leitung 27 dient das Ventil 56. Die Trägerflüssigkeit strömt aus der Leitung 27 durch den Harzmischer 23, den Ultraschall-Harzreiniger 22, das offene Ventil 32 und den Harzseparator 21 und verläßt diesen durch die Drainage- bzw. Abflußleitung 30. Der Gegenstrom von Trägerflüssigkeit und Harzen im Ultraschall-Harzreiniger 22 dient sowohl zur Ausdehnung des Volumens des Harzbettes in der Reinigungszone als auch dem Mitführen der von der Oberfläche der Harze gelösten Verunreinigungen.
  • Die Querschnittsfläche des Harzseparators 21 ist sehr viel größer als die des Ultraschall-Harzreinigers 22, so daß mit dem Eintreten der Trägerflüssigkeit aus dem Ultraschall-Harzreiniger 22 in den Boden des Harzseparators 21 eine beträchtliche Verringerung der Strömungsgeschwindigkeit der Trägerflüssigkeit eintritt. Dies gestattet das Ansammeln der Verunreinigungen, die von der Trägerflüssigkeit aus dem Ultraschall-Harzreiniger 22 mitgenommen worden sind, im Harzseparator 21.
  • Der Harzmischer 23 ist direkt unterhalb des Ultraschall-Harzreinigers 22 angeordnet, so daß die mit Ultraschall gereinigten Harze aus dem Ultraschall-Harzreiniger 22 direkt durch die Schwerkraft in den Harzmischer 23 gelangen. Um die Kationenaustauscherharze im Harzmischer 23 chemisch zu regenerieren, werden Einrichtungen vorgesehen, um eine geeignete Säure dem Harzmischer 23 zuzuleiten.
  • Für diesen Zweck ist ein Säure-Meßtank 60 vorgesehen. Eine Überflußleitung 61 in der erwünschten Höhe des Säure-Meßtankes 60 sorgt dafür, daß jeweils eine vorbestimmte Volumenmenge der Säure in diesem Tank enthalten ist. Die Überflußleitung 61 ist mit einem nichtdargestellten Säure-Lagertank verbunden. Die Säure aus dem Meßtank 60 strömt durch die Leitung 62, die durch das Ventil 63 gesteuert wird, zum Oberteil des Harzmischers 23.
  • Um die Säure nach der Regenerationsbehandlung von den Kationen-Harzen abzuspülen, ist eine Spülwassereinrichtung 64 nahe am Oberteil des Hazmischers 23 zu Beginn oben an der Behandlungszone des Harzmischers angeordnet. Diese Sprüheinrichtung 64 erhält das Spülwasser aus einer Quelle von Spülwasser 26 durch die Leitungen 27 und 65. Die Leitung 65, die durch das Ventil 66 gesteuert ist, führt das Spülwasser in den Oberteil des Harzmischers 23.
  • Um die für die Regeneration der Kationenaustauscherharze benutzte Säure von dem Harzmischer 23 abzuziehen, ist eine Drainageleitung 67 vorgesehen. Diese Drainageleitung beginnt nahe dem Auslaß 68 des Harzmischers 23 und ist mit einem nichtdargestellten Neutralisationstank 43 verbunden, in den die abgezogene Säure überführt wird. Ein Ventil 69 steuert die Strömung durch die Leitung 67.
  • Zum Abziehen der Trägerflüssigkeit aus dem Harzmischer 23 nach Beendigung der Ultraschall-Harzreinigung ist eine zweite Drainageleitung 70 nahe dem Auslaß 68 des Harzmischers 23 vorgesehen. Die Trägerflüssigkeit wird von nahe dem Auslaß 68 durch die Leitungen 70 und 71 in die Senkgrube 50 des Abwasserbehandlungssystems geleitet. Ein Ventil 73 steuert die Strömung in der Leitung 70.
  • Die Trägerflüssigkeit kann auch vom Oberteil des Harzmischers 23 durch die Leitung 73 abgezogen werden, die ebenfalls in die Senkgrube 50 führt. Die Steuerung der Strömung durch die Leitung 73 erfolgt durch ein Ventil 74.
  • Druckluft aus einer mit 76 angedeuteten Quelle wird durch die Leitung 75 dem Oberteil des Harzmischers 23 zugeführt, um die Übertragung der Harze aus dem Harzmischer 23 wie erforderlich zu bewirken. Ein Ventil 77 steuert die Strömung der Luft durch die Leitung 75. Eine Entlüftungsleitung 78 ist auch mit dem Oberteil des Harzmischers 23 verbunden, in der ein Ventil 79 für die Steueruny der Entlüftung sorgt.
  • Um das Vermischen der Anionen- und Kationenaustauscherharze in dem l1arzmischer 23 nach dem Reinigen und Regenerieren vorzunehmen, ist eine Luftleitung 80 mit dem Boden des Harzmischers nahe dem Auslaß 68 verbunden. Eine geeignete Quelle für Druckluft, die mit 81 angedeutet ist, führt Druckluft durch die Leitung 80 in den Boden des Harzmischers 23. Ein Ventil 82 steuert die Luftströmung durch die Leitung 80.
  • Das behandelte Harz wird aus dem Harzmischer 23 in die Leitung 83 abgegeben, die durch das Ventil 84 gesteuert ist und von dort aus entweder in den Harztank 10 übertragen, wenn das Ventil 16 geöffnet ist oder in den Harzseparator 21, wenn das Ventil 24a offen ist.
  • Ein Ventil 84 sorgt für die Steuerung der Strömung durch die Leitung 83.
  • Wenn es erwünscht ist, daß die Harze in dem Tank 10 gereinigt und chemisch regeneriert werden sollen, dann werden alle Ventile des Kondensatbehandlungssystems mit Ausnahme der Ventile 32, das zwischem dem Harzseparator 21 und dem Ultraschall-Harzreiniger 22 liegt, und 47 und 53a geschlossen, die die Strömung der Trägerflüssigkeit in die Senkgrube 50 durch die Leitungen 45 bzw. 30 steuern. Das Ventil 79 zum Abgeben von Gas in die Leitung 78 ist ebenfalls offen. Dann öffnet man das Ventil 56, um den Harzmischer 23 und den Ultraschall-Harzreiniger 22 mit Wasser zu füllen, bis das Wasser in die Drainageleitung 45 überströmt. Danach schließt man die Ventile 32 und 56 und überträgt den Inhalt des Harztankes 10 in den Harzseparator 21. Diese Übertragung der verbrauchten Harze aus dem Harztank 10 erfolgt durch Öffnen der Luftzufuhrventile 18, 16 und 24a in Leitung 24, damit die Druckluft in das Oberteil des Tanks 10 eintreten und die darin enthaltenen Harze durch die Leitung 24 in den Oberteil des Harzseparators 21 drücken kann. Nach Beendigung der übertragung werden die Ventile 18, 16 und 24a wieder geschlossen.
  • Nachdem die Harze in den Harzseparator 21 übertragen worden sind, wird das Ventil 32 geöffnet, um der Mischung aus Anionen- und Kationenaustauscherharzen das Fließen durch den Ultraschall-Harzreiniger 22 zum Harzmischer 23 zu gestatten. Gleichzeitig wird das Ventil 56 geöffnet, um eine Zufuhr von Trägerflüssigkeit in Form von Wasser aus der Wasserquelle 26 durch die Leitung 27 zum Boden des Harzmischers 23 zu haben. Das Ventil 53a ist offen geblieben und gestattet den Auslaß der Trägerflüssigkeit in die Senkgrube 50 des Abwasserbehandlungssystems. Die Trägerflüssigkeit strömt durch den Harzmischer 23, den Ultraschall-EIarzreiniger 22 und den harzseparator 21 im Gegenstrom zu den durch die Schwerkraft vom harzseparator 21 nach unten sinkenden Harze nach oben. Die Trägerflüssigkeit wird durch die Drainageleitung 30 nahe dem Oberteil des Harzseparators 21 abgelassen und strömt in die Senkgrube 50, von wo aus sie durch das Abwasserbehandlungssystem regeneriert und schließlich in den Proben- und Haltetank 53 geleitet wird. Gleichzeitig mit dem Gegenstrom von Harz und Trägerflüssigkeit wird der Ultraschall-Harzreiniger eingeschaltet, wodurch Energie an die Umwandler 55 geleitet wird, um die Verunreinigungen von den durch den Ultraschall-Harzreiniger 22 strömenden Harzen zu entfernen.
  • Diese Verunreinigungen werden durch die Trägerflüssigkeit in den Harzseparator 21 getragen. Der gegenüber dem Ultraschall-Harzreiniger 22 beträchtlich vergrößerte Querschnitt des Harzseparators 21 führt zu einer Verringerung der Trägerflüssigkeitsgeschwindigkeit im Harzseparator. Dadurch sammeln sich die im Ultraschall-Harzreiniger entfernten Verunreinigungen und zerbrochenen und feinteiligen Harzpartikel im Harzseparator 21.
  • Nachdem die gesamten Harze durch Schwerkraft aus dem Harzseparator 21 durch den Ultraschall-Harzreiniger 22 zum Harzmischer 23 übertragen worden sind und die Reinigung beendet ist, wird der Ultraschall-Harzreiniger 22 abgeschaltet, die Ventile 32 und 56 werden geschlossen und das Ventil 47 geöffnet, um die Trägerflüssigkeit einschließlich der im Harzseparator 21 gesammelten Verunreinigungen durch die Leitung 45, das offene Ventil 53a in die Senkgrube 50 vorzunehmen. Wenn die Art der Verunreinigungen derart ist, daß sie besser in den Tank 46 für hochleitfähigen Abfall übertragen werden, dann erfolgt dies auf einfache Weise durch Schließen des Ventils 53a und Öffnen des Ventils 48.
  • Danach werden die Ventile 47, 48 und 53a geschlossen. Die Ventile 84 und 24a werden geöffnet, um eine Übertragung aus dem Boden des Harzmischers 23 zum Oberteil des Harzseparators 21 durch die Leitungen 83 und 24 zu ermöglichen. Gleichzeitig wird das Ventil 77 geöffnet, um Luft aus der Quelle 76 in den Oberteil des Harzmischers 23 eintreten zu lassen, damit die Harze aus dem Harzmischer 23 in den Harzseparator 21 gedrückt werden. Nachdem die Harze in den Harzseparator 21 übertragen worden sind, werden die Ventile 84, 24a und 77 geschlossen.
  • Wenn die Harze eine große Menge an Verunreinigungen mit sich tragen, dann mag es erforderlich sein, sie nochmals durch den Ultraschall-Harzreiniger 22 zu schicken. Dies erfolgt durch einfaches Wiederholen der vorbeschriebenen Reinigung und danachffiolgendes Zurückführen der Harze in den Harzseparator wie oben beschrieben.
  • Danach wird die Hydroklassifikation der Harze im Harzseparator 21 ausgeführt. Dies erfolgt durch Öffnen des Ventils 28, um eine Trägerflüssigkeitsströmung in den Boden des Harzseparators 21 zu schaffen und durch öffnen des Ventils 53a. Nachdem die Trägerflüssigkeit durch die Leitung 30 überzuströmen beginnt, wird das Ventil 28 so eingestellt, daß die Trägerflüssigkeit mit einer Aufwärtsgeschwindigkeit von etwa 90 cm/min in den Harzseparator 21 strömt. Diese Trägerflüssigkeitsströmung reicht aus, um das Volumen der Harze um etwa 25 % auszudehnen. Die Hydroklassifikation der Harze findet in etwa 5 Minuten statt, wobei die Kationenaustauscherharze eine Schicht am Boden des Harzseparators aufgrund ihrer größeren Dichte bilden-und die Anionenaustauscherharze sich im oberen Teil des Harzseparators 21 oberhalb der Kationenaustauscherharze ansammeln.
  • Nachdem die Hydroklassifikation der Harze stattgefunden hat, werden die abgetrennten Kationenaustauscherharze vom Boden des Harzseparators 21 durch öffnen des Ventiles 32 abgetrennt, indem man sie aufgrund der Schwerkraft durch den Ultraschall-Harzreiniger 22 zum Harzmischer 23 strömen läßt. Wie im Falle der gerade beschriebenen Reinigung gestattet die kompakte vertikale Anordnung von Harzseparator, Ultraschall-Harzreiniger und Harzmischer die Übertragung der Kationenaustauscherharze aufgrund der Schwerkraft in den Harzmischer unter Vermeidung des Einsatzes einer beträchtlichen Menge von Übertragungsflüssigkeit, die erforderlich wäre, wären die genannten Teile nicht in der erfindungsgemäßen Anordnung vorgesehen.
  • Wenn die Grenzfläche zwischen den getrennten Kationen- und Anionenaustauscherharzen den Boden des Harzseparators 21 erreicht, dann zeigt der pH-Sensor 34 die Abnahme der Acidität an und schließt über das Ventilsteuerglied 33 automatisch das Ventil 32. Dadurch werden die Anionenaustauscherharze wirksam im Elarzseparator 21 und die Kationenaustauscherharze im Harzmischer 23 isoliert.
  • Nachdem die Anionen- und Kationenaustauscherharze in der beschriebenen Weise voneinander isoliert worden sind, wird die chemische Regeneration dieser Harze eingeleitet. Die Anionenaustauscherharze im Harzseparator 21 werden dadurch chemisch regeneriert, daß man den Meßtank 35 für alkalische Lösung füllt, bis diese durch die Überflußleitung 36 überströmt. Das Ventil 38 wird dann geöffnet, um den gesamten Inhalt des Tanks 35 in den Harzseparator 21 zu überführen und das Anionenaustauscherharz in dem Harzseparator 21 chemisch zu regenerieren. Nach der Übertragung wird das Ventil 38 geschlossen. Nach Beendigung der Regeneration wird die verbrauchte Lösung durch die Leitung 42 zum Neutralisationstank 43 durch Öffnen des Ventils 44 abgezogen. Nach Beendigung des Abziehens der verbrauchten Lösung wird das Ventil 44 wieder geschlossen.
  • Die regenerierten Anionenaustauscherharze werden dann mit Wasser gespült, um restliche alkalische Lösung davon zu entfernen. Dies erfolgt durch öffnen des Ventiles 41, damit Spülwasser von der Quelle 26 zum Sprüher 39 gelangt, der nahe dem Oberteil des Harzseparators 21 angeordnet ist. Das mit restlicher alkalischer Lösung vermischte Spiilwasser wird dann ebenfalls durch die Leitung 42 durch öffnen des Ventils 44 in den Neutralisationstank 43 abgelassen. Um die vollständige Entfernung der alkalischen Lösung sicherzustellen, wird der Harzseparator 21 üblicherweise dreimal mit Spülwasser gefüllt und dieses dann jeweils in den Neutralisationstank abgezogen oder man spült, bis keine berächtliche Zunahme der elektrischen Leitfähigkeit des Spülwassers als Ergebnis des über die Anionenaustauscherharze im Harzseparator 21 Strömens mehr auftritt. Nach Beendigung der Spüloperation werden die Ventile 41 und 44 geschlossen.
  • In ähnlicher Weise werden die Kationenaustauscherharze im Harzmischer 23 chemisch regeneriert. Der Säure-Meßtank 60 wird mit einer geegneten Säure gefüllt, bis die Säure durch die Uberfluß leitung 21 überströmt. Dann öffnet man das Ventil 63, um die abgemessene Menge an Säure durch die Leitung 62 in den Harzmischer 23 zu überführen. Nach dieser Überführung wird das Ventil 63 geschlossen. Nach der chemischen Regeneration der Kationenaustauscherharze wird das Ventil 69 geöffnet, um die Säure durch die Leitung 67 in den Neutralisationstank 43 abzulassen, und danach schließt man das Ventil 69 wieder. In einer ähnlichen Weise wie bei den Anionenaustauscherharzen werden die Kationenaustauscherharze dann gespült, indem man das Ventil 66 öffnet und dadurch Spülwasser dem Sprüher 64 aus der Quelle 26 durch die Leitungen 27 und 65 zuleitet. Das Spülwasser mit restlicher darin enthaltener Säure wird durch die Leitung 6i durch öffnen des Ventiles 69 ebenfalls in den Neutralisationstank abgezogen. Wie im Falle der Anionenaustauscherharze wird der Harzmischer üblicherweise dreimal mit Spülwasser gefüllt und dieses jeweils in den Neutralisationstank abgezogen oder so oft, bis keine beträchtliche Veränderung in der elektrischen Leitfähigkeit des Spülwassers mehr auftritt. Nach Beendigen der Spüloperation werden die Ventile 66 und 69 geschlossen.
  • Die alkalische ebenso die Säurelösung werden in den gleichen Neutralisationstank 43 abgezogen, wo sie sich teilweise gegenseitig neutralisieren. Zu dem Ausmaße, wie der Inhalt des Tanks 43 dann entweder alkalisch oder sauer ist, kann ein geeignetes Neutralisationsmittel hinzugegeben werden.
  • Nach Beendigung der chemischen Regeneration wird das Ventil 32 geöffnet, wodurch man die Anionenaustauscherharze aus dem Harzseparator 21 durch den Ultraschall-Harzreiniger 22 in den Harzmischer 23 fallen läßt. Danach schließt man das Ventil 32. Die chemisch regenerierten Harze werden dann im Harzmischer 23 durch öffnen des Ventiles 79 in Leitung 78 und des Ventiles 82 in der Leitung 80 vermischt, wobei die Luft durch die Leitung 78 und das offene Ventil 79 den Tank 23 verläßt. Die in den Boden des Harzmischers eintretende Druckluft steigt durch die wässrige Aufschlämmung der Harze und verursacht dabei eine Turbulenz, mit der die Harze wirksam vermischt werden.
  • Nach dem zufriedenstellenden Vermischen der Harze im Harzmischer 23 werden die Ventile 79 und 82 geschlossen.
  • Danach überträgt man die Harze zurück in den Tank 10 durch öffnen der Ventile 84 und 14, um einen Weg vom Boden des Harzmischers 23 durch die Leitungen 83, 24 und 13 zum Oberteil des Harztanks 10 zu schaffen, indem man das Ventil 77 öffnet, um Druckluft aus der Quelle 76 durch die Leitung 75 in den Harzmischer 23 zu leiten und die wässrige Aufschlämmung der Harze aus dem Harzmischer 23 in den Harztank 10 zu drücken, wobei man auch das Ventil 20 zum Entlüften des Tanks 10 öffnet. Nach Beendigung der Übertragung werden die Ventile 84, 14, 77 und 20 wieder geschlossen.
  • Wenn aus irgendeinem Grunde die Art der Harze nur eine chemische Regeneration erfordert, dann wird die oben beschriebene Stufe des Ultraschallreinigens weggelassen, und die Harze werden im Harzseparator 21 einfach hydroklassifiziert, wie vorstehend beschrieben, und dann getrennt, so daß die Kationenaustauscherharze in den Harzmischer 23 strömen und die Anionenaustauscherharze im Harzseparator 21 verbleiben. Die chemische Regeneration der getrennten Harze erfolgt dann wie oben beschrieben.
  • Durch Schaffen der kompakten vertikalen Anordnung nach der vorliegenden Erfindung wird die Menge an erforderlichem Ubertragungswasser und somit die Menge an anfallendem Abfallwasser von etwa 38 000 Liter (entsprechend 10 000 Gallonen) auf weniger als etwa 3 800 Liter (entsprechend 1 000 Gallonen) verringert. Die Anordnung der Komponenten nach der vorliegenden Erfindung erfordert auch weniger Bodenraum und weniger Übertagungsleitungen. Schließlich gestattet die erfindungsgemäße Vorrichtung auch die Verwendung des Harzseparators als Regenerationstank für das Anionenaustauscherharz und die Verwendung des Harzmischers als Regenerationstank für das Kationenaustauscherharz. Die Kombination der Trägerflüssigkeitsströmung durch den Ultraschall-Harzreiniger 22 und den Harzseparator 21 trägt weiter zur Verringerung der Menge erzeugten Abwassers bei.

Claims (8)

  1. Vorrichtung und Verfahren zum Regenerieren verbrauchter ronden austauscherharze.
    Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Regenerieren einer Mischung benutzter Anionen-und Kationen-Harze, g e k e n n z e i c h ii e t d tt r c h folgende Teile: a) einen Harzseparator, einen Ultraschall-Harzreinieger und einen Harzmischer, die vertikal zueinander angeordnet sind, b) wobei sich der Harzseparator in dieser Anordnung in der höchsten Stelle befindet, der Ultraschall-Harzreinit3er unmittelbar unterhalb des Harzseparators liegt und der harzmischer sich unmittelbar unterhalb des Ultraschall-Harzreinigers befindet, c) eine Einrichtung zum Befördern der zu regenerierenden gebrauchten Harze zu dem Harzseparator, d) eine Einrichtung, um die Harze aufgrund der Schwerkraft durch den Ultraschall-Harzreiniger bis in den Ifarzmischer fallen zu lassen, e) eine Einrichtung zur Erregung des tJltrascIiall-IIarzreinigers, während die Harze hindurchfallen, um die Verunreinigungen aus den Harzen zu entfernen, f) eine Einrichtung, um eine Trägerflüssigkeit im Gegenstrom zur Bewegung der Harze zu liefern, wobei diese Trägerflüssigkeit die aus den Harzen entfernten Verunreinigungen zu dem Harzseparator trägt und g) eine Einrichtung zum Entfernen der Verunreinigungen aus dem arzseparator.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß sie weiter eine Einrichtung zum Übertraen der Harze aus dem Elarzmischer zu dem Harzseparator einschließt.
  3. 3. Vorrichtun nach Anspruch Z, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß sie weiter a) eine Einrichtung zum Elydroklassif izieren der Anionen- und Kationen-Harze in dem Harzseparator einschließt, um so die schwereren Kationen-Harze im Bodenteil des Harzseparators zu sammeln sowie b) eine Einrichtung nahe dem Auslaß des Harzseparators, um den p-Wert der durch diesen Auslaß beförderten Harze anzuzeigen, wobei diese Einrichtung das Strömen der Harze aus dem Harzseparator zum Harzmischer stoppt, wenn der gemessene pH-Wert anzeigt, daß im wesentlichen alle Kationen-Harze aus dem Harzseparator entfernt sind, wodurch die Kationen-Harze in dem Harzmischer gesammelt sind und die Anionen-Harze in dem Harzseparator verbleiben.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß sie weiter a) eine Einrichtung zum Liefern einer vorbestimmten Menge alkalischer Lösung in den Harzseparator umfaßt, um die Anionen-Harze darin chemisch zu regenerieren, wodurch der Harzseparator sowohl für die Harztrennung als auch für die chemische Regeneration der Anionen-Harze dient, sowie b) eine Einrichtung zum Liefern einer vorbestimmten Menge Säure in den Harzmischer, um die darin befindlichen Kationen-Harze chemisch zu regenerieren, wodurch der Harzmischer sowolil fiiir die chemische Regeneration der Kationen-Harze al.s auch für das Vermischen der Harze dient und c) eine Einrichtung zum Liefern der ellemiscll re(jeneriertuii Anionen-Harze in den Harzmisciier.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß sie weiter a) eine Einrichtung zum Vermischen der Anionen-Harze und der Kationen-Harze in dem Harzmischer umfaßt sowie b) einen Harztank, c) eine Einrichtung zum Liefern verbrauchter harze aus dem Harztank in den Harzseparator und d) eine Einrichtung zum Liefern regenerierter gemiscllt:er iarze aus dem Harzmischer in den Harzlagertank.
  6. 6. Verfahren zum Regenerieren einer Mischung benutzter Anionen-und Kationen-Harze, g e k e n n z e i c h n e t d u r c 1 folgende Stufen: a) vertikales Anordnen einer Harzseparatorzone in einer höchsten Lage, einer Ultraschall-Harzreinigungszone unterhalb dieser Harzseparatorzone und einer Harzmischzone unmittelbar unterhalb dieser Ultraschall-Harzreinigerzone, b) Füllen einer Mischung verbrauchter Harze in den llarzseparator, c) Fallenlassen der Ilarze aus dem Harzseparator durch die Ilarzreinigungszone in die llarzmischzone aufgrund der Schwerkraft, d) Erregen der Harzreinigungszone zur Entfernung der Verunreinigungen von den Harzen, e) bei gleichzeitigem Liefern von Trägerfltissigkeit in die Harzreinigungszone in einer Gegenströmung zur Bewegungsrichtung der Harze, um die entfernten Verunreinigungen in die Harzseparatorzone zu tragen und f) Abziehen der Verunreinigungen aus de Harzseparatorzone.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß man weiter a) die gereinigten Harze aus der IIarzmischzone in die Harzseparatorzone zurückführt, 1u) daß man die Anionen-arze und die Kationen-Harze in der Harzseparatorzone so voneinander trennt, daß sich die Kationen-Harze im Bodenteil der Harzseparatorzone ansammeln, c) daß man die Harze aufgrund der Schwerkraft aus der Harzseparatorzone in die Harzmischerzone fließen läßt und man den pH-Wert der Harze am Ausgangspunkt aus der Elarzseparatorzone mißt und man d) den Strom der Harze aus der Harzseparatorzone unterbricht, wenn der gemessene p-Wert anzeigt, daß im wesentlichen das gesamte Kationen-Harz aus der Harzseparatorzone entfernt wurde, wodurch die Anionen-Harze in der Harzseparatorzone verbleiben und sich die Kationen-Harze in der Harzmischerzone ansammeln.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, d a d u r c h y e k e n n -z e i c h n e t , daß man weiter a) alkalische Lösung in die Harzseparatorzone leitet, um die darin befindlichen Anionen-Harze zu regenerieren und man b) Säure in die Harzmischerzone einleitet, um die darin befindlichen Kationen-Harze chemisch zu regenerieren.
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