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DE2840362C2 - Haubenförmige Abdeckung für Hohlladungsminen und deren Attrappen - Google Patents

Haubenförmige Abdeckung für Hohlladungsminen und deren Attrappen

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DE2840362C2
DE2840362C2 DE2840362A DE2840362A DE2840362C2 DE 2840362 C2 DE2840362 C2 DE 2840362C2 DE 2840362 A DE2840362 A DE 2840362A DE 2840362 A DE2840362 A DE 2840362A DE 2840362 C2 DE2840362 C2 DE 2840362C2
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Karl-Heinz Fischer
Heinz 5210 Troisdorf Kroschel
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Dynamit Nobel AG
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Priority to CA000335666A priority patent/CA1150098A/en
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/02Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum
    • F16F9/04Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum in a chamber with a flexible wall
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Description

von Hand zu betätigende Zugleine, -band, -ring o. dgl. handelt, wenn die Minen bzw. deren Attrappen etwa am Boden eingesetzt werden. Statt dessen kann aber auch eine automatische Betätigung dieser Zugeinrichtungen vorgesehen werden, beispielsweise indem sie beim Ausstoßen der Minen bzw. deren Attrappen aus Verteileinrichtungen durch die Ausstoßbewegung selbst ausgelöst werden. Beim Absetzen der Minen bzw. deren Attrappen aus der Luft kann in vorteilhafter Weise eine aerodynamische Bremseinrichtung, Stabilisierungseinrichtung o. dgl. wie sich straffende Fallschirme, Bänder usw. zum Betätigen der Zugeinrichtung bzw. als Zugeinrichtung selbst verwendet werden.
Die wenigstens eine Belüftungseinrichtung der Abdeckung ist so ausgebildet, daß eine auf sie einwirkende Schließkraft dafür sorgt, daß sie sowohl vor dem Ausstellen der Abdeckung als auch danach einwandfrei geschlossen ist, und zwar auch dann, wenn bei ausgestellter Abdeckung äußere Kräfte auf diese einwirken, wie sie z. B. beim Abrollen der Mine bzw. deren Attrappe mit äsr Abdeckung auf dem Boden auftreten. Um diese Belüftungseinrichtung während des Ausstrlvorgangs zu öffnen, ist sie nach Anspruch 1 mit einer entsprechenden Zugeinrichtung versehen, die — wie vorstehend angegeben — wie über Leinen, Bänder, Ringe o. dgl. manuell oder automatisch betätigbar ist
Die Belüftungseinrichtung kann z. B. als federbelastetes Kugelventil ausgeführt sein, wobei die Kugel mit einer der Federkraft entgegenwirkenden Zugeinrichtung verbunden ist In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung wird jedoch die Ausbildung nach Anspruch 2 bevorzugt, bei der die elastische Deformierbarkeit der Abdeckung selbst zum Aufbringen der Schließkraft benutzt wird. Dazu wird beispielsweise eine kalottenförmige Abdeckung aus elastischem Material mit mehreren Öffnungen oder Durchdringungen versehen, die durch je ein zusätzliches Verschlußelement abgedichtet sind. Diese Verschlußelemente werden an der Außenseite der Abdeckung mit dort angeordneten Zugeinrichtungen verbunden, welche bei ihrer Freigabe, z. B. durch Vereinzelung der zu einem Stapel zusammengefaßten Minen, eine Zugkraft auf die Verschlußele.mente ausüben. Hierbei wird die Abdeckung in einem zulässigen Maße gedehnt. Durch die Dehnung werden die Verschlußelemente von den Durchdringungen abgehoben, so daß zwischen der Abdeckung und den Verschlußelemenien während des Einwirkens der Zugkraft Lufteintrittsöffnungen freiwerden. Darüber hinaus wird durch die angreifende Zugkraft das Aufrichten der Abdeckung unterstützt. Die Ausnutzung der Querschnittsminderung der Verschlußelemente selbst nach Anspruch 3 zur Schaffung von Lufteintrittsöffnungen wird besonders bevorzugt. Nach erfolgter konvexer Ausstellung der Abdeckung werden die Öffnungen durch Abfall bzw. Aufheben der Zugkraft und der damit verbundenen Rückbildung gedehnter Teile wieder geschlossen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in Ausführungsbeispielen gezeigt und wird anhand dieser nachstehend noch näher erläutert. Es zeigen, im wesentlichen im Schnitt,
F i g. la und b das obere Teil einer Hohlladungsmine mit eingestülpter und ausgestellter Abdeckung,
F i g. 2a bis 4b Ausschnitte von Abdeckungen mit Belüfmngseinrichtungen und
F i g. 5a bis c eine kalottenförmige Abdeckung mit. Belüftungseinrichtung.
Gemäß Fig. la ist i.7· metallischen Gehäuse 1 einer Mine die Hohlladung 2 angeordnet, die an ihrer Oberseite mit der Einlage 3 versehen ist Die elastische haubenförmige Abdeckung 4 ist mit ihrem verdickten Rand 5 durch Umbördeln fest und dicht zwischen den beiden Ringflanschen 6 und 7 des Gehäuses gehalten. Die Abdeckung 4 weist wenigstens die eine durchgehende öffnung 8 auf, die mittels des als Kugel ausgebildeten Verschlußelementes 9 abgedichtet ist Zum sicheren Halt der Kugel 9 im Bereich der öffnung 8 ist die Abdeckung 4 mit der Ausformung 10 versehen.
ίο F i g. la zeigt die Abdeckung 4 in ihrer Ausgangsstellung, in der sie nach innen umgestülpt ist und unter Zwischenlage der zusammengedrückten Kegelfeder 11 praktisch an der Einlage 3 anliegt In der dadurch gebildeten äußeren Vertiefung 12 der Abdeckung 4 ist z. B.
ein zusammengepackter Fallschirm 13 der Mine derart untergebracht daß er nicht über die Oberseite der Mine hinaussteht. Der gegenüber der Umgebung abgedichtete Hohlraum 14 zwischen der Einlage 3 und der Abdekkung 4 hat in dieser Stellung seine minimale Größe. Die Abdeckung 4 wird in ihrer Ausgangsstellung gegen die Kraft der Kegelfeder 11 gehalten, -üidem z. B. — wie gestrichelt angedeutet — mehrere Min^n Γ hintereinander angeordnet und diese »Minensäule« in einer entsprechenden nicht gezeigten rohrförmigen Verpakkungs-, Verlegeeinheit o. dgl. untergebracht ist.
Beini Herausnehmen oder Ausstoßen aus dieser rohrförmigen Einheit werden die Minen voneinander getrennt so daß die Kegelfelder 11 das Ausstellen der Abdeckung 4, d. h. deren Überführung in die in F i g. 1 b gezeigte Funktionsstellung bewirken kann. Während des Ausstellvorganges wird die Abdeckung 4 im Bereich der Ausformung 10 durch die als Zugeinrichtung wirkende Kegelfeder 11 derart gedehnt, daß zwischen der Wand der Öffnung 8 und der Kugel 9 ein Spalt entsteht, durch den Luft in den Hohlraum 14 einströmt. In der Funktionsstellung ist die Abdeckung 4 kalottenförmig ausgestellt und stellt den für die einwandfreie Ausbildung des Hohlraums erforderlichen Freiraum sicher. Der kleinste Durchmesser der Kegelfeder 11 ist dabei vorzugsweise so festgelegt, daß die Kegelfeder die Ausbildung des Hohlladungsstrahles nicht beeinträchtigt.
Anstelle der Kegelfeder 11 werden in der Praxis — wie in Fig. Ib strichpunktiert angedeutet — für das Ausstellen der Abdeckung 4 bevorzugt äußere Zugelemente 15 verwendet, bei denen es sich um die LEStleinen handelt welche die Verbindung zwischen der Mine und dem nicht gezeigten Fallschirm bzw. dessen Fangleinen mit Trennschloß herstellen. Die Lastleinen 15 sind mit ihrem unteren Ende 16 am Gehäuse 1 der Mine befestigt und durch die mit der Abdeckung 4 verbundenen beiden laschenförmigen öien 17 hindurchgeführt Beim Absetzen der Mine aus der Luft werden die Zugelemente 15 durch den Fangstoß des Fallschirms mit der an ihrem Scheitelpunkt angreifenden Kraft A gespannt und dass durch die Abdeckung 4 aus ihrer eingestülpten Position in die ausgestellte herausgezogen. Sofern nach dem Absetzen der Last eine Abtrennung des Fallschirms von der Mine nicht gefordert sein sollte, könnten die besonderen Lastleinen entfallen und statt dessen auch die Fangleinen des Fallschirms direkt am Gehäuse 1 befestigt und als Zugelemente 15 benutzt werden.
F i g. 2a zeigt einen Ausschnitt einsr eingestülpten elastischen Abdeckung 4 mit senkrecht angeformter Lasche 18 mit Längsbohrung 19 und Querbohrung 20, in
welcher die öse Ii unter elastischer Aufweitung der Querbohrung 20 eingesetzt ist und die Längsbohrung 19 abdichtet. Durch die Öse 21 ist der nur zum Teil gezeigte Ring 22 hindurchgeführt. Wird über diesen als äußere
Zugeinrichtung fungierenden Ring 22 die Zugkraft B ausgeübt, so wird die Lasche 18 gedehnt und gemäß F i g. 2b die formsteife öse 21 von der Längsbohrung 19 abgehoben, so daß entsprechend dem Pfeil C Luft unter die Abdeckung 4 einströmen kann. Die Zugkraft Ädient außer zur Betätigung der Belüftungseinrichtung auch zum Aufrichten der Abdeckung 4. Sie kann z. B. mittels der durch den Ring 22 hindurchgeführten Verbindungsleinen einer aerodamischen Bremseinrichtung aufgebrachtwerden.
In den F i g. 3a und b ist eine ähnliche Belüftungseinrichtung gezeigt, bei welcher die elastische Abdeckung 4 mit einer Lasche 18 mit Längsbohrung 19 versehen ist. Die Lasche 18 weist weiterhin die öffnung 23 auf, über welche die Zugkraft B ausgeübt werden kann. Nach unten ist die Längsbohrung 19 mittels der Scheibe 24 verschlossen, die in der Abdeckung 4 mittels des Ringflansches 25 gehalten ist. Versetzt zur Längsbohrung 19 weist die Scheibe 24 in ihrer Randzone die Löcher 26 auf. Die Scheibe 24 liegt mit ihrem ungelochten Bereich dicht am unteren Ende der Längsbohrung 19 an. Beim Wirksamwerden der Zugkraft B wird die Lasche 18 gemäß F i g. 3b gedehnt und mit ihrem die Längsbohrung 19 umgebenden Bereich 27 von der Scheibe 24 abgehoben. Dadurch werden deren Löcher 26 freigegeben, so daß Luft entsprechend den Pfeilen C einströmen kann. Nach Wegfall der z. B. von Hand ausgeübten Zugkraft B legt sich die Lasche mit ihrem Bereich 27 wieder dicht an die Scheibe 24 an.
Eine besonders einfache Variante der Belüftungseinrichtung zeigen die Fig.4a und b, gemäß denen die ringförmige Schlaufe 28 aus elastischem Material durch zwei öffnungen 29 der gleichfalls elastischen Abdekkung 4 hindurchgezogen ist. Der Durchmesser der öffnungen 29 ist etwas kleiner als derjenige der Schlaufe 28, so daß durch Anpressung der Wände der Öffnungen 29 an die Schlaufe 28 die nötige Dichtwirkung erzielt wird. Wenn nun, wie in F i g. 4b gezeigt, an der Schlaufe
28 wieder die Zugkraft B wirksam wird, wird diese ge dehnt, so daß die Belüftungsspalte 30 entstehen, durch welche Luft entsprechend den Pfeilen C unter die Abdeckung 4 einströmen kann.
In den Fig. 5a bis c ist schließlich noch eine besonders bevorzugte Belüftungseinrichtung gezeigt, die nach dem gleichen Prinzip wie die der Fig.4a und b funktioniert. F i g. 5a zeigt das elastische Schlaufenelement 31, das vor seinem Einbau in die Abdeckung eine gerade gestreckte Form aufweist und an seinen beiden Enden mit stiftartigen Ansätzen 32 versehen ist, deren Durchmesser kleiner ist als der seines mittleren Steges 33, um ihr Einführen in die öffnungen 29 der Abdeckung 4 zu erleichtern. Zwischen den beiden Ansätzen 32 und dem Steg 33 ist je eine Verdickung 34', 34" mit Aussparung 35 vorgesehen, wobei die äußere Flanke 36 der Aussparung 35 zur erleichterten Montage geneigt ist, während ihre im montierten Zustand als Anschlag wirkende innere Ranke 37 vorzugsweise senkrecht ausgebildet ist
Fig.5b zeigt die kartenförmige Abdeckung 4 — teils im Schnitt, teils in der Ansicht — mit den öffnungen und diese umgebenden Materialverstärkungen 38. Das Schlaufenelement 3i ist zunächst mit seinen Verdikkungen 34', 34" durch die beiden öffnungen 29 von innen nach außen hindurchgesteckt, woraufhin die Verdickung 34' durch die Aussparung 35 der Verdickung 34" hindurchgedrückt worden ist, so daß man analog zu F i g. 4a und b eine längs ihres Umfangs geschlossene »Schlaufe« 39 erhält Der Durchmesser des verdickten Steges 33 ist auch hier wieder etwas größer als der Durchmesser der öffnungen 29, so daß der Steg 33 diese einwandfrei abdichtet. Die kreisförmigen Aussparungen 35 der Verdickungen 34', 34" haben abgesehen von der symmetrischen Ausbildung des Schlaufenelementes 31 den Vorteil des leichteren Zusammendrückens der Verdickung 34' beim Hindurchstecken durch die öffnung 29 und die Aussparung 35 der anderen Verdickung 34". Die äußeren Ansätze 32 werden nach erfolgter Montage abgetrennt. F i g. 5c, weiche eine Ansicht gemäß Pfeil D in Fig.5b wiedergibt, läßt deutlich die Schlaufe 39 erkennen, an welcher die beispielsweise mittels eines Fallschirms ausgeübte äußere Zugkraft angreift.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2
führen der Abdeckung in ihre Funktionsstellung mittels
Patentansprüche: einer Zugeinrichtung vorzunehmen, die als Schnur oder
Spiralfeder ausgebildet ist. Der Ausstellvorgang ist da-
1. Haubenförmige Abdeckung für Hohlladungsmi- bei jedoch insofern problematisch, als keine Belüftungsnen und deren Attrappen, die in ihrer Ausgangsstel- 5 einrichtung für den Hohlraum vorgesehen ist, so daß das lung eingestülpt ist und mittels einer Zugeinrichtung einwandfreie Ausstellen nicht gewährleistet ist.
in ihre Funktionsstellung ausstellbar ist und die ei- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die hau-
nen unter Einbeziehung der Mine bzw. der Attrappe benförmige Abdeckung entsprechend dem Oberbegriff allseits dicht abgeschlossenen Hohlraum bildet, da- des Anspruchs 1 so auszubilden, daß das einvandfreie durch gekennzeichnet, daß die Abdeckung io Ausstellen trotz der geforderten Abdichtung gewährlei-(4) wenigstens eine während des Ausstellvorganges stet ist
durch die Zugeinrichtung (11,15,22,28,39) zu öff- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend
nende ventilartige Belüftungseinrichtung aufweist dem Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst Die wenig-
Z Haubenförmige Abdeckung nach Anspruch 1, stens eine Belüftungseinrichtung ist eine in der Abdekdadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrich- is kung vorgesehene durchgehende öffnung, die z. B. nach tung als eine mittels eines Verschlußelementes (9,21, Art eines Kugelventils während des Ausstellens der Ab-24) abgedichtete öffnung (8,19) in der Abdeckung deckung für den Lufteintritt freigegeben und anschlie-(4) ausgebildet ist, wobei durch elastische Deforma- Bend daran, d. h. in der Funktionsstellung der Abdektion der Abdeckung (4) mittels der Zugeinrichtung kung wieder abgedichtet ist Die Öffnung ist auch in der (15, 22) die Abdichtung vorübergehend aufhebbar 20 Ausgangsstellung der Abdeckung, d. h. bei verringertem ist oder praktisch beseitigtem Hohlraum verschlossen, um
3. Haubenförmige Abdeckung nach Anspruch 1, das Eindringen von Feuchtigkeit Verunreinigungen dadurch gekennzeichnet, daß die Zugeinrichtung o. dgl. in den Raum unterhalb der Abdeckung zu ver-(28, 29) als eine durch zwei öffnungen (29) der Ab- meiden. Sofern die Abdeckung elastisch ist, kann dazu in deckung (4) hindurchgeführte kreis-, O-förmige 25 einer sehr einfachen Ausführungsform die öffnung mit o. dgl. Schlaufe aus elastischem Material als Ver- einer in diese hineingedrückten Kugel verschlossen Schlußelement der Belüftungseinrichtung ausgebil- werden, wobei die ÖJfnungswand unter entsprechender det ist, welches unter radialem Druck an der Wan- Aufweitung an einem Teil der Kugeloberfläche anliegt dung beider öffnungen (29) dicht anliegt und durch Beim Ausstellen der Abdeckung mittels der Zugeinrich-Zugbeanspruchung im Querschnitt derart verringer- 30 tung wird die Abdeckung auch im Bereich der öffnung bar ist daß zwischen den Öffnungswänden und dem geringfügig gedehnt so daß zwischen der öffnungsgedehnten Verschlußelement je ein Belüftungsspalt wand und der Kugeloberfläche ein ausreichend großer (30) entsteht. Spalt entsteht durch den Luft im erforderlichen Maße
unter die Abdeckung einströmen kann.
35 Die Abdeckung ist in der Funktionsstellung hauben-
förmig, vorzugsweise kartenförmig. Die Abdeckung ist weiterhin bevorzugt aus einem elastischen Material
Die Erfindung befaßt sich mit einer haubenförmigen hergestellt Als solches werden insbesondere Elastome-Abdeckung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 ange- re, vorzugsweise Silikonkautschuk, aber auch EthylengebenenArt 40 Propylen-Kautschukarten, Chloropren-Polymerisate
Aus der DE-OS 22 07 557 ist eine Hohlladungsmine oder Naturkautschuk verwendet. Die Abdeckung kann bekannt, die an ihrem einen Ende mit einer haubenför- aber beispielsweise auch aus einem entsprechend fleximigen elastischen Abdeckung versehen ist Die Abdefc- blen, d. h. ohne elastische Dehnung verformbaren Matekung überdeckt das mit der inerten, vorzugsweise me- rial, etwa nach Art eines Faltenbalges, hergestellt sein,
tallischen Auskleidung oder Einlage versehene Ende der 45 Die Abdeckung kann mit der Hohlladungsmine bzw. Hohlladung und ist mit dem Minengehäuse derart fest deren Attrappe einstückig hergestellt sein, ist bevorzugt verbunden, daß sie zusammen mit diesem einen allseits jedoch separat von diesen gefertigt und dann dicht mit dichten Hohlraum bildet. Diese haubenförmige Abdek- der Mine bzw. deren Attrappe verbunden, beispielsweikung dient zur Dämpfung des Aufpralls der Mine auf se durch Einspannen mittels eines Klemmringes, Eindem Boden, wenn diese aus der Luft abgeworfen wird μ bördeln, durch Verkleben o. dgl. Der allseits dichte und an ihrem der Abdeckung gegenüberliegenden Ende Hohlraum wird teils von der Abdeckung und teils von mit einem Bremsfallschirm versehen ist, so daß sie mit der Hohlladungsmine bzw. deren Attrappe begrenzt,
der ein Dämpfungskissen bildenden Abdeckung auf den Um die Abdeckung aus ihrer volumenmäßig kleinen
Boden auftrifft. »Lager- und Verpackungs«-Stellung in ihre Funktions-
Aus Gründen der Stapelfähigkeit und Raumeinspa- 55 stellung mit voll ausgebildetem abgedichteten Hohlrung z. B. während der Lagerung, dem Transport oder raum zu überführen, ist in bekannter Weise eine Ausbeim Einbau der Minen bzw. deren Attrappen in Verle- Stellkraft erforderlich. Diese kann beispielsweise mittels gesysteme ist es wünschenswert, den unter der Abdek- einer unterhalb der Abdeckung angeordneten Druckfekung befindlichen Hohlraum zu verkleinern, d. h. die der aufgebracht werden, welche zu einem vorgegebe-Abdeckung zumindest annähernd flach drücken zu kön- 60 nen Zeitpunkt das Ausstellen der Abdeckung in die nen. Dabei muß gewährleistet sein, daß die Abdeckung Funktionsstellung bewirkt. Diese Freigabe der vorge» vor In-Funktion-Treten der Minen, also z. B. bei der spannten Druckfeder kann z. B. im Falle von in einer Freigabe der Minen bei ihrer Verteilung oder Verle- rohrförmigen Verteileinrichtung säulenartig hintereingung, aus dieser Ausgangstellung mit verkleinertem ander angeordneten Minen bei deren Ausstoßen aus der oder ggf. auch völlig beseitigtem allseits dichtem Hohl- 65 Verteileinrichtung und ihrer dabei erfolgenden Vereinraum in ihre Funktionsstellung übergeht, in welcher der zelung geschehen.
allseits dichte Hohlraum wieder voll ausgebildet ist. Bevorzugt wird die Ausstellkraft jedoch durch eine
Aus der DE-OS 22 11 524 ist es bekannt, dieses Über- Zugeinrichtung aufgebracht, bei der es sich z. B. um eine
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