DE4021685C2 - Luftverbringbare Land-Mine mit Positioniereinrichtung - Google Patents
Luftverbringbare Land-Mine mit PositioniereinrichtungInfo
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- DE4021685C2 DE4021685C2 DE4021685A DE4021685A DE4021685C2 DE 4021685 C2 DE4021685 C2 DE 4021685C2 DE 4021685 A DE4021685 A DE 4021685A DE 4021685 A DE4021685 A DE 4021685A DE 4021685 C2 DE4021685 C2 DE 4021685C2
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F42B23/00—Land mines ; Land torpedoes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mine mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patent
anspruchs 1.
Land-Minen der gattungsgemäßen Art, insbesondere sogenannte intelligente Land-Minen, werden
zunehmend durch Verschuß oder Abschuß aus der Luft in ein Zielgebiet verbracht. Üblicherwei
se werden dazu verschiedenartige Trägersysteme, z. B. Raketen, Artilleriegeschosse oder
ähnliches verwendet.
Nach Ausstoß aus dem Trägersystem fallen die Land-Minen im allgemeinen abgebremst zu
Boden, so daß auch bei weichen Untergründen die Land-Mine nicht im Boden versinkt.
Nachdem sie auf dem Boden liegt, soll die Land-Mine automatisch eine aufrechte Position
einnehmen, und zwar unabhängig von der Bodenbeschaffenheit, und sie soll in dieser Position
während der Liegezeit witterungsunabhängig verharren.
Aus der DE 35 09 282 A1 ist eine gattungsgemäße Land-Mine mit einer Ausrichtvorrichtung
bekannt.
Wird durch eine zielerkennende Sensorik ein Ziel erkannt, wird diese Land-Mine so zum Ziel
ausgerichtet, daß das Ziel erfolgreich bekämpft werden kann. Für die zielorientierte Ausrichtung
sind bei einem Ausführungsbeispiel dieser Land-Mine Ballons vorgesehen, die durch einen
pyrotechnischen Gasgenerator aufblasbar sind. Sie dienen insbesondere dazu, die Land-Mine
zielorientiert aus einer senkrechten Lauerposition so zu verkippen, daß eine wirkungsvolle
Bekämpfung des Ziels erfolgen kann.
Nachteilig bei dieser Land-Mine nach der DE 35 09 282 A1 ist, daß für die einwandfreie
Funktion ihrer Ausrichtvorrichtung (Ballons) die Voraussetzung erfüllt sein muß, daß sie nach
Auftreffen auf dem Untergrund auf ihrer Unterseite zu stehen kommt. Erfahrungsgemäß ist diese
Bedingung während des Verlegevorgangs nur selten erfüllbar. Da darüber hinaus dieser Land-
Mine eine Möglichkeit zur dauerhaften Fixierung ihrer Position gegenüber ihrem Untergrund
fehlt, ist es auch nicht möglich, sicherstellen, daß die Land-Mine nach ihrem Auftreffen aus
einer eventuell vorteilhaften Position nicht durch äußere, insbesondere Witterungseinflüsse,
umgeworfen wird.
Aus der DE 31 27 071 A1 sind ferner Land-Minen bekannt, die am heckseitigen Ende einzelne
aufblasbare Arme aufweisen. Zwischen diesen Armen sind entfaltbare Segelflächen gespannt.
Arme und Segelflächen dienen nach dem Abwurf der Land-Minen als Stabilisierungs- und
gegebenenfalls als Bremsleitwerk. Nach dem Aufprall der jeweiligen Land-Mine auf dem Boden
werden die Arme weiter gespreizt, so daß sich die Land-Mine aufrichtet.
Derartige gasgefüllte Arme sind in der Regel nur bei kleinen Minenkörpern einsetzbar, da
erhebliche Kräfte aufwenden sind, um Land-Minen aufzurichten. Unebenheiten oder Neigun
gen des Bodens im Bereich der Auflagefläche führen außerdem zu undefinierten zufälligen
Schieflagen der Land-Mine. Aufweichungen des Bodens durch Regen können diese Schieflage
bis zum Umkippen der Land-Mine vergrößern.
Die DE 37 27 988 A1 offenbart eine Vorrichtung zum selbsttätigen Ausrichten eines Unter
wasserkörpers auf dem Gewässergrund. Hierzu dienen einerseits vom Gehäuse des Unterwasser
körpers abspreizbare Schwenkausleger sowie andererseits drei voneinander getrennte und
gegeneinander verdrehbare Gehäuseabschnitte. Die Schwenkausleger weisen an ihren Enden
Fixiermittel auf; die durch eine Mini-Sprengladung in den Gewässergrund eingetrieben werden.
Schließlich ist aus der DE 33 43 086 C1 eine Land-Mine mit einem Dorn, der am Boden der
Land-Mine befestigt ist, bekannt. Dieser Dom soll durch die Aufschlagsenergie in den Boden
eindringen und damit die Land-Mine wirksam fixieren. Derartige Vorrichtungen weisen
allerdings den Nachteil auf, daß bei Querwind eine Fixierung der Land-Mine im Boden nicht
erfolgt. Vielmehr überschlägt sich die Land-Mine und bleibt in der Regel auf der Seite liegen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, abgeworfene oder durch fliegende Trägersyste
me luftverbringbare Land-Minen, die sich nach Bodenberührung mittels eines Ballons aufrichten,
weitgehend unabhängig von der Bodenbeschaffenheit und von der Witterung sicher auf dem
entsprechenden Untergrund zu fixieren.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine gattungsgemäße Land-Mine mit den erfindungsgemäßen
Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung bestehen die
Fixiernägel im einzelnen aus teleskopierbaren Nagelgliedern.
Dabei ergibt sich darüber hinaus der Vorteil einer besonders
platzsparenden Konstruktion, so daß nur geringer Raumbedarf im
Minengehäuse erforderlich ist.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen gehen aus den
Unteransprüchen hervor.
Nachfolgend wird die Erfindung unter Zuhilfenahme einer
Zeichnung ausführlich beschrieben und erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Mi
ne nach erfolgter Aufrichtung und nach Fixierung
dieser Position und
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fi
xiernagels der Mine gemäß Fig. 1 in vergrößerter
Darstellung.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Landmine 10, nachfolgend Mine 10
genannt, die nach Ausstoß aus einem Trägergeschoß o. ä. bereits im Zielge
biet auf einem Boden, hier als Untergrund 12 bezeichnet, liegt.
Die Mine 10 besteht aus einem Minengehäuse 12, das kopfseitig
eine Abdeckung 16 aufweist und das umfangseitig mit einer um
laufenden Ausnehmung 17 versehen ist, in der bis zum Auftreffen
auf den Untergrund 12 ein schlauchringförmiger Ballon 18 unter
gebracht ist. Ohne Einschränkung des Erfindungsgedankens kann
jedoch auch eine größere Anzahl miteinander verbundener ringför
mig segmentierter Ballons vorgesehen werden.
In der Abdeckung 16 ist in deren oberer Ausnehmung 19 ein Kopf
ballon 20 vorgesehen, der kurze Zeit vor dem seitlichen Ballon
18 gefüllt wird. Ein im Minengehäuse 14 untergebrachtes Zeit
glied 22 mit integrierter Anzündung wird beim Abwurf der Mine
10 gestartet und kann in an sich bekannter Weise so eingestellt
werden, daß erst nach dem Aufprall der Mine, nachdem sie voll
ständig zur Ruhe gekommen ist, die Anzündung eine pyrotech
nische Gasgenerator-Ladung 24 initiiert.
Der Gasgenerator 24 befüllt zunächst den Kopfballon 20 über
eine Düse 30 und anschließend nach Ablauf einer über ein Zeit
verzögerungsglied 26 eingestellten Zeitspanne, z. B. 5 sec.,
den schlauchförmigen, seitlichen Ballon 18. Auf diese Weise
wird sichergestellt, daß auch eine auf dem Kopf gelandete Mine
10 über den entfalteten Kopfballon in eine Position zum Untergrund gekippt wird, die eine
einwandfreie Wirkung des seitlichen Ballons 18 ermöglicht.
In Abhängigkeit von der Lage der Mine 10 auf dem Untergrund 12, die von einem im Minenge
häuse 14 untergebrachten Sensor 32, vorzugsweise ein Lotsensor in Form eines Pendels,
kontrolliert wird, wird über den Gasgenerator 24 der Ballon 18 soweit aufgeblasen, bis eine
gewünschte Aufrichtung der Mine 10 erreicht ist.
Der Gasgenerator 24, insbesondere die pyrotechnische Ladung, ist in an sich bekannter Weise
initiierbar. Die für die Weiterleitung der Gase erforderlichen Steuerklappen bzw. Ventile sind mit
29 und Gasleitungen mit 28 bezeichnet. Endseitig weisen die Gasleitungen 28 in den Ballon 18
mündende Düsen auf. Sollten mehrere Ballons 18 oder mehrere Kammern verwendet werden, so
ist klar, daß jeder Ballon bzw. jede Kammer über eine eigene Gasleitung auffüllbar ist.
Nachdem die Mine 10 in eine gewünschte Position, die vom Lotsender 32 kontrollierbar ist,
gebracht wurde, werden zur Fixierung dieser gewünschten Lage der Mine 10 Fixiernägel 38.1,
38.2, die bis dahin im Minenboden 34 untergebracht waren, aus diesem heraus in den Unter
grund 12 getrieben. Auf diese Weise ist die Mine 10 dauerhaft auf dem Untergrund 12 aufge
richtet fixiert.
Anschließend kann durch Umschalten der Ventile 29 die Gasfüllung des seitlichen Ballons 18
freigegeben werden, so daß er erschlafft. Vorzugsweise sind Ballons 18 wie auch der Kopfballon
20 farblich so gehalten, daß sie nach Erschlaffen die Tarnung der Mine 10 auf dem Untergrund
12 unterstützen.
Wie Fig. 2 anhand eines Ausführungsbeispiels zeigt, sind die Fixiernägel 38.1, 38.2 vorzugs
weise teleskopartig ausgeführt.
Fig. 2 zeigt deshalb zur Verdeutlichung den noch im Minenboden
34 - in einer entsprechenden Ausnehmung - befindlichen, Fixier
nagel 38.1 vor dem Einschießen in den Untergrund.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel des Fi
xiernagels 38.1 besteht dieser aus teleskopartig ineinan
der gesetzten Nagelgliedern 40.1.1 bis 40.1.6. Wie in
Fig. 2 dargestellt, sind dabei die Nagelglieder 40.1.1 bis
40.1.5 jeweils rohrförmig und das innerste Nagelglied 40.1.6
als Vollkörper ausgeführt.
Nach oben hin sind die Nagelglieder 40.1.1 bis 40.1.5 jeweils
durch Abschlüsse 42.1.1 bis 42.1.5 abgeschlossen, wobei in je
dem Abschluß eine zum nächst unteren Abschluß gerichtete und da
hin offene pyrotechnische Ladung 44.1.1 bis 44.1.5 vorgesehen ist.
Diese pyrotechnischen Ladungen 44.1.1 bis 44.1.5 sind einzeln, be
ginnend mit der pyrotechnischen Ladung 44.1.5 nacheinander ini
tiierbar und dienen zum Ausschießen der einzelnen Nagelglieder,
beginnend mit dem Nagelglied 40.1.6 usw.
Damit nach dem Ausschießen der einzelnen Nagelglieder 40.1.1
bis 40.1.6 ein Zurückgleiten verhindert wird, sind Arretierungsvorrichtungen
46.1.1 bis 46.1.5 vorgesehen.
Diese Arretierungsvorrichtungen 46.1.1 bis 46.1.5 sind vor
zugsweise - wie in Fig. 2 dargestellt - Blattfedern mit nach
unten umgebogenen Zungen, die sich in den jeweiligen Ringräumen
zwischen den Nagelgliedern 40.1.1 bis 40.1.6 befinden und in
den jeweiligen Nagelglied-Abschlüssen 42.1.1 bis 42.1.5 befe
stigt sind. Nach Ausfahren der einzelnen Nagelglieder 40.1.1
bis 40.1.6 greifen die umgebogenen Enden der Arretierungsvor
richtungen 46.1.1 bis 46.1.5 in entsprechende außen, umfangssei
tig auf den Nagelgliedern 40.1.2 bis 40.1.6 vorgesehene, hier
nicht näher bezeichnete Außenwülste und verhindern so ein Zu
rückgleiten der einzelnen Teleskop-Nagelglieder 40.1.2 bis
40.1.6.
Zum Halten der ineinander gesteckten teleskopierbaren Na
gelglieder 40.1.1 bis 40.1.6 im Minengehäuse 34 dient eine an sich
bekannte, hier mit 48.1 bezeichnete Befestigungshülse.
Das für den in Fig. 2 dargestellten Fixiernagel 38.1 Gesagte
gilt in entsprechender Weise für den zweiten Fixiernagel 38.2
(siehe dazu auch Fig. 1) und - falls vorgesehen - auch für alle
weiteren Fixiernägel.
Der große Vorteil der bei dem geschilderten bevorzugten Aus
führungsbeispiel vorgesehenen teleskopierbaren Fixiernägel
38.1, 38.2 besteht darin, daß sie einerseits in zusammengefah
renem Zustand sehr kleinbauend sind und andererseits beim Aus
schießen der Fixiernägel ein auf die Mine 10 wirkender Gegenim
puls stark reduziert wird.
Im praktischen Versuchen konnte bereits die Wirksamkeit einer
erfindungsgemäßen Positioniereinrichtung für eine Mine bestä
tigt werden, wobei sie darüber hinaus allen gestellten Anforde
rungen gerecht wurde.
Bezugszeichenliste
10 Mine
12 Untergrund/Boden
14 Minengehäuse
16 Abdeckung von (14)
17 Seitliche Ausnehmung für (18)
18 Seitlicher Ballon, schlauchförmig
19 obere Ausnehmung für (20)
20 Kopfballon
22 Zeitglied und Anzündung
24 Pyrotechn. Ladung/Gasgenerator
26 Verzögerungsglied
28 Gasleitung
29 Steuerklappen/Ventile
30 Düse
32 Sensor
34 Minenboden
38.1, 38.2 Fixiernägel
40.1.1 bis 40.1.6 Nagelglieder von (38.1)
42.1.1 bis 42.1.5 Nagelglied-Abschlüsse
44.1.1 bis 44.1.5 Pyrotechnische Ladungen
46.1.1 bis 46.1.5 Arretierungsvorrichtungen für (40.1.2 bis 40.1.6)
48.1 Befestigungshülse
12 Untergrund/Boden
14 Minengehäuse
16 Abdeckung von (14)
17 Seitliche Ausnehmung für (18)
18 Seitlicher Ballon, schlauchförmig
19 obere Ausnehmung für (20)
20 Kopfballon
22 Zeitglied und Anzündung
24 Pyrotechn. Ladung/Gasgenerator
26 Verzögerungsglied
28 Gasleitung
29 Steuerklappen/Ventile
30 Düse
32 Sensor
34 Minenboden
38.1, 38.2 Fixiernägel
40.1.1 bis 40.1.6 Nagelglieder von (38.1)
42.1.1 bis 42.1.5 Nagelglied-Abschlüsse
44.1.1 bis 44.1.5 Pyrotechnische Ladungen
46.1.1 bis 46.1.5 Arretierungsvorrichtungen für (40.1.2 bis 40.1.6)
48.1 Befestigungshülse
Claims (8)
1. Luftverbringbare Land-Mine mit einem Minengehäuse, in dem zur Veränderung der Position der
Mine ein Gasgenerator und wenigstens ein aufblasbarer Ballon untergebracht ist, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
- a) Der vom Gasgenerator (24) aufblasbare Ballon (18) ist ein seitlich um das Minengehäuse (14) herum angebrachter schlauchringförmiger Ballon (18);
- b) ein im Minengehause (14) vorgesehene Lagesensor (32) kontrolliert die Befüllung des schlauchringförmigen Ballons (18) und die vom Ballon (18) bewirkte Aufrichtung der Mine (10);
- c) das Minengehäuse (14) enthält in seinem Minenboden (34) mehrere Fixiernägel (38.1, 38.2), die nach der Aufrichtung der Mine (10) zur Fixierung der Mine (10) in den Untergrund (12) eintreibbar sind.
2. Mine (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Fixiernagel (38.1) aus
einzelnen Nagelgliedern (40.1.1 bis 40.1.6) besteht.
3. Mine (10) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem
Nagelglied (40.1.2 bis 40.1.6) eine separate pyrotechnische
Ladung (44.1.1 bis 44.1. 5) zugeordnet und jeweils separat
initiierbar ist.
4. Mine (10) nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem Na
gelglied (40.1.2 bis 40.1.6) jedes Fixiernagels (38.1, 38.2)
eine Arretierungsvorrichtung (46.1.1 bis 46.1.5) zugeordnet
ist, die nach erfolgtem Ausfahren des betreffenden Nagelglieds
(40.1.2 bis 40.1.6) ein Zurückgleiten desselben verhindert.
5. Mine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Lagesensor (32) ein Lotsensor ist.
6. Mine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß im Minengehäuse (14) ein Zeitglied (22) vorgese
hen ist, das bei Abwurf der Mine (10) gestartet wird und das
nach einstellbarer Zeitdauer, nach Aufprall der Mine (10) auf
den Untergrund (12) und nach Kontrolle der vollständigen Ruhe
lage der Mine (10) durch den Lagesensor (32) die Anzündung des
Gasgenerators (24) auslöst.
7. Mine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lagesensor (32) nach Erreichen
eines vorwählbaren Lotwinkels (α) die Befüllung des seit
lichen Ballons (18) und damit den Aufrichtvorgang der Mine
(10) abbricht und ein Ausschießen der Fixiernägel (38.1, 38.2)
aus dem Minenboden (34) auslöst.
8. Mine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß in ihrem Minengehäuse (14) ein zusätzlicher
Kopfballon (20) und ein Zeitverzögerungsglied (26) vorgesehen
sind, mit dem sichergestellt wird, daß der Kopfballon (20) vom
Gasgenerator (24) vor dem seitlichen Ballon (18) befüllt wird.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4021685A DE4021685C2 (de) | 1990-07-07 | 1990-07-07 | Luftverbringbare Land-Mine mit Positioniereinrichtung |
| GB9107153A GB2245689B (en) | 1990-07-07 | 1991-04-05 | A land mine |
| CA002040012A CA2040012C (en) | 1990-07-07 | 1991-04-08 | Mine equipped with a positioning device |
| FR9107761A FR2664375B1 (fr) | 1990-07-07 | 1991-06-25 | Mine comprenant un dispositif de mise en position. |
| US07/726,972 US5133260A (en) | 1990-07-07 | 1991-07-08 | Mine equipped with a positioning device |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4021685A DE4021685C2 (de) | 1990-07-07 | 1990-07-07 | Luftverbringbare Land-Mine mit Positioniereinrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4021685A1 DE4021685A1 (de) | 1992-01-16 |
| DE4021685C2 true DE4021685C2 (de) | 1996-05-02 |
Family
ID=6409861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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|---|---|
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| DE (1) | DE4021685C2 (de) |
| FR (1) | FR2664375B1 (de) |
| GB (1) | GB2245689B (de) |
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| DE2840362C2 (de) * | 1978-09-16 | 1986-05-07 | Dynamit Nobel Ag, 5210 Troisdorf | Haubenförmige Abdeckung für Hohlladungsminen und deren Attrappen |
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1990
- 1990-07-07 DE DE4021685A patent/DE4021685C2/de not_active Expired - Fee Related
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- 1991-04-05 GB GB9107153A patent/GB2245689B/en not_active Expired - Fee Related
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- 1991-06-25 FR FR9107761A patent/FR2664375B1/fr not_active Expired - Fee Related
- 1991-07-08 US US07/726,972 patent/US5133260A/en not_active Expired - Lifetime
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| GB2245689A (en) | 1992-01-08 |
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