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DE2739987A1 - Mehrzweck-siebdruckmaschine - Google Patents

Mehrzweck-siebdruckmaschine

Info

Publication number
DE2739987A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
screen printing
printing machine
stencil
squeegee
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772739987
Other languages
English (en)
Inventor
Henry J Bubley
Charles A Derrickson
Melvin E Green
Louis A Lala
Hillmann W Taylor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
American Screen Printing Equipment Co
Original Assignee
American Screen Printing Equipment Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US05/720,763 external-priority patent/US4111118A/en
Priority claimed from US05/827,738 external-priority patent/US4184427A/en
Application filed by American Screen Printing Equipment Co filed Critical American Screen Printing Equipment Co
Publication of DE2739987A1 publication Critical patent/DE2739987A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/08Machines
    • B41F15/0872Machines for printing on articles having essentially cylindrical surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/08Machines
    • B41F15/0804Machines for printing sheets
    • B41F15/0813Machines for printing sheets with flat screens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screen Printers (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Mehrzweck-Siebdruckmaschine, die sich leicht zum Bedrucken von Gegenständen unterschiedlicher Gestalt einrichten läßt.
Die Technologie des Schablonensiebdruckes ist verhältnismäßig einfach: Die Druckfarbe wird auf die zu bedruckende Oberfläche mittels einer Rakel aufgetragen, welche die Druckfarbe durch eine Siebschablone drückt, die an einigen Stellen durchlässig und an anderen Stellen undurchlässig ist, wodurch das gewünschte Druckbild entsteht. Mit dem Siebdruckverfahren läßt sich eine Vielfalt unterschiedlichster Gegenstände bedrucken, so z.B. Uhrziffernblätter, Aschenbecher, unregelmäßige Gegenstände wie Teller, Tassen und Kaffeekannen, aber auch flache Gegenstände wie Glas und Glasthermometer, um nur einige zu nennen. Die Anwendung des Siebdruckverfahrens ist weit verbreitet und nimmt jährlich mehr an Bedeutung zu.
Wo mehrere unterschiedliche Farben aufeinandergedruckt werden sollen, sind die paßgenaue Lage des zu bedruckenden Gegenstandes und die Reproduzierbarkeit des Druckes von entscheidender Bedeutung für ein mehrfarbiges Erzeugnis von hoher Qualität. Beim Bedrucken von ebenen Flächen bleibt die Siebschablone in Ruhe und die Rakel bewegt sich quer über die Schablone, um die Druckfarbe durch das Sieb auf den Druckträger zu bringen, um das ausgewählte Druckmuster abzubilden. Bei dieser Anwendung ist es wünschenswert, den Druckträger fest einspannen, um die j Schablone und die Rakel an den Druckträger heranbewegen zu /
können. Beim Bedrucken unregelmäßiger Gegenstände, sowie konischer, krummflächiger, und zylindrischer Gegenstände, bleibt die Rakel dagegen in Ruhestellung und unter ständigem Andruck gegen die Schablone, die sich gleichzeitig mit dem Werkstück
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und mit einer linearen Vorschubgeschwindigkeit bewegt, die der Umfangsgeschwindigkeit des Werkstückes entspricht. Auch bei dieser Arbeitsweise drückt die Rakel die Druckfarbe durch ausgewählte Bereicheder Schablone, in denen die Druckfarbe auf den unregelmäßigen Gegenstand aufgetragen wird. Als Beispiel hierfür kann das Bedrucken eines zylindrischen Wassereimers oder einer Trommel angegeben werden, die ein Bildmuster oder eine Druckaufschrift tragen sollen. Auch eine Vielzahl von im Haushalt verwendeten Behältnissen, die aus Kunststoff nach dem Blasverfahren hergestellt worden sind, tragen Beschriftungen oder Muster. All diese Gegenstände lassen sich mit der die Erfindung betreffenden Siebdruckmaschine bedrucken.
In der US-PS 3 090 300 ist bereits eine Siebdruckmaschine beschrieben, die seit ihrer Einführung einen großen wirtschaftlichen Erfolg erlebt hat. Ungeachtet des Erfolges dieser Maschine besitzt sie jedoch noch viele Nachteile, die sich hauptsächlich in verhältnismäßig hohen Herstellungskosten äußern, welche in direkter Beziehung zu der zugrundeliegenden Konstruktion stehen. Die Konstruktionsmerkmale dieser bekannten Maschine bestehen darin, daß die seitlichen Ständer und Teile für eine solche Maschine aus extrem schwerem Material gefertigt werden müssen, wodurch sich die Kosten erhöhen, und was unerwünscht ist insoweit der Versand, das Aufstellen, das Bewegen und die Handhabung der Maschine betroffen sind.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine neue und verbesserte Siebdruckmaschine zu schaffen, die für das Bedrucken flacher, wie auch unregelmäßiger und krummliniger Gegenstände umrüstbar ist. Trotz einer hohen Anpassungsfähig-
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keit an unterschiedlichste Anwendungsfälle soll die Maschine einen einfachen Aufbau aufweisen. Es ist ferner angestrebt, daß die Siebschablone während des gesamten Druck- und Flutzyklus im wesentlichen in horizontaler Stellung gehalten wird, um eine höhere Gleichmäßigkeit und bessere Färbverteilung während des Druckvorganges zu erreichen. Weiterhin werden eine hohe Passergenauigkeit, ein leichtes Auswechseln der zu bedruckenden Gegenstände, ein leichtes Austauschen der Siebschablonen und der Rakel sowie eine hohe Wartungsfreundlichkeit verlangt.
Bei der erfindungsgemäßen Maschine, die von dem Typ ist, bei dem der zu bedruckende Gegenstand fest eingespannt und die Schablone und die Rakel auf den Druckträger abgesenkt werden, wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß durch folgenden Aufbau gelöst: Die Maschine enthält ein Paar von im Abstand voneinander angeordneten seitlichen Stützen, die dafür vorgesehen sind, auf einem geeigneten Maschinenrahmen oder dergl. angebracht zu werden. Beidseitig in diesen seitlichen Stützen ist eine erste Welle drehbar gelagert. Auf diese erste Welle ist ein Paar von Schwinghebeln aufgekeilt, in deren vorderen Enden eine zweite Welle frei drehbar gelagert ist. In der Nähe ihrer Enden ist die zweite Welle über ein Paar von Verbindungshebeln mit einer dritten Welle verbunden, die in einer senkrechten Ebene oberhalb oder unterhalb der zweiten Welle angeordnet ist, je nachdem was für eine Ausführungsform der Maschine gewählt wird. Die Enden der zweiten Welle können sich durch die Verbindungshebel hindurcherstrecken und mit einer Stange verbunden sein, die zwischen Rollen geführt ist oder Rollen aufweist, die an der Welle befestigt sind und sich in gebogenen Schlitzen bewegen können, die in den seitlichen Stützen vorgesehen sind. Jede dieser Anordnungen gewährleistet, daß die Stangen sich in einer geradlinigen, senkrechten und in den seitlichen Stützen vorgesehenen Bahn bewegen,
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wenn die Schwinghebel um die erste Welle geschwenkt werden.
Die zweite und die dritte Wellen tragen Verbindungsstücke, welch« als Halterung für die Schablone vorgesehen und an ihren unteren Enden mit Befestigungsmitteln, Halterungen oder dergl. für die Siebschablone versehen sind. Auf der zweiten und dritten Welle ist ebenfalls für eine seitlich gerichtete Hin- und Herbewegung verschiebbar eine Rakelanordnung angebracht, welche die Rakel während ihrer Bewegung über die Siebschablone hält. Sowohl die Rakelanordnung als auch die Schablonenhalterung sind mit Verbindungselementen versehen, um sie wechselweise mit dem Antrieb verbinden zu können, zu dem ein Antriebsschlitten gehört, der für gleitende Hin- und Herbewegung auf der ersten Welle oder entlang einer vierten,
unterhalb der ersten Welle angeordneten Welle gelagert ist und Führungsrollen besitzt, die in einer Schiene abrollen oder an einer Führungsstange anliegen, die sich auf dem Maschinengestell zwischen den seitlichen Stützen erstreckt. Der Antriebsschlitten kann mit einer Zahnstange versehen sein, die mit einem Zahnrad kämmt, welches dem Drehantrieb zylindrischer unregelmäßiger oder krummliniger Werkstücke dient, die dadurch während des Druckvorganges mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit wie die Vorschubgeschwindigkeit der Schablone bewegt werden können.
Die Rakelanordnung umfaßt eine Rakel und eine Flutrakel, die in Abstimmung mit dem Anheben und Absenken der Schablonenanordnung wechselweise angehoben und abgesenkt werden. Die gesamte Rakelanordnung ist so ausgebildet,- daß sie sich leicht in eine nicht störende Stellung wegklappen läßt, wenn Wartungsarbeiten an der Schablone oder an den Rakeln erforderlich werden.
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Die erfindungsgemäße, neue und verbesserte Siebdruckmaschine bietet wegen der geringen Anzahl der erforderlichen Teile und der Einfachheit im Aufbau beträchtliche Vorteile bei der Herstellung und im Betrieb. Dies führt zu verminderten Herstellungsund Wartungskosten und erweitert die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten der Maschine.
Die Erfindung schafft eine billige Siebdruckmaschine zum Bedrucken von flachen wie auch krummlinigen Gegenständen. Zwei in einer senkrechten Ebene ausgerichtete Wellen tragen das Druckwerk und heben und senken, indem sie den Schwenkbewegungen eines Schwinghebels folgen, das Druckwerk im Verhältnis zu dem zu bedruckenden Druckträger durch geradliniges, senkrechtes Versetzen, was aus einer kontrollierten Bewegung der oberen Welle durch die Schwinghebel folgt, welche die obere Welle entlang einer länglichen, schlitzartigen Führung bewegen. Die Rakelanordnung arbeitet in zeitlicher Abstimmung mit dem Anheben und Absenken der Schablonenanordnung, indem die Rakelanordnung gleichzeitig mit dem Anheben und Absenken der Schablone ebenfalls angehoben und abgesenkt wird, so daß die Rakel und die Flutrakel sowohl während des Druckzyklus als auch während des Flutzyklus in Betriebsstellung und parallel zur Schablonenoberfläche gehalten werden. Wenn sich die Schablone und die Rakelanordnung in der angehobenen Stellung befinden, lassen sich die Rakelanordnung und der Schablonenrahmen wahlweise mit einem sich hin- und herbewegenden Antriebsschlitten verbinden, um entweder krummflächige oder ebene Gegenstände bedrucken zu können.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Siebdruckmaschine unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen im einzelnen näher beschrieben.
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Es zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Siebdruckmaschine;
Fig. 2 eine Vorderansicht der Maschine nach Fig. 1, bei der das Gehäuse weggelassen wurde;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Maschine nach Fig. 1;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 2, welcher die Druckstellung der Schablonenhalterung zeigt;
Fig. 5 einen Schnitt ähnlich Fig. 4, bei dem die Schablone jedoch in angehobener Stellung gezeigt ist;
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie 6-6 in Fig. 2, welcher die Rakelanordnung und deren Halterung zeigt;
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie 7-7 in Fig. 6, welcher eine Vorderansicht der Rakelanordnung in Druckstellung zeigt;
Fig. 8 einen Schnitt ähnlich Fig. 7, der eine Vorderansicht der Rakelanordnung in Flutstellung zeigt;
Fig. 9 einen Schnitt durch den Zahnstangenantrieb für den Drehantrieb für die beim Druckvorgang an der Schablone abzurollenden Werkstücke;
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Fig. 10 eine perspektivische Ansicht des Kipphebels, welcher die Rakel und Flutrakel anhebt und absenkt;
Fig. 11 die perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Siebdruckmaschine;
Fig. 12 eine Vorderansicht der Maschine nach Fig. 11, bei der das Gehäuse und die Schablonen- und die Rakelanordnung weggelassen wurden;
Fig. 13 eine Draufsicht auf die Maschine nach Fig. 12;
Fig. 14 einen Schnitt entlang der Linie 14-14 in Fig. 12, welcher die Schablonenhalterung in Druckstellung zeigt;
Fig. 15 einen Schnitt ähnlich Fig. 14, der jedoch die Schablone in angehobener Stellung zeigt;
Fig. 16 einen Schnitt entlang der Linie 16-16 in Fig. 12, der die Rakelanordnung sowie deren Halterung und den Antriebsschlitten zeigt;
Fig. 17 eine vergrößerte Ansicht einer oberen Rollenführung des Schwinghebels mit der die Schablone tragenden Welle; und
Fig. 18 einen Schnitt entlang der Linie 18-18 in Fig. 17, der die Bewegungsbahn der Führungsrolle zeigt.
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Die in den Figuren 1 und 11 dargestellte, verbesserte Siebdruckmaschine 10 besteht aus irgendeinem geeigneten Maschinengestell 110, auf dem ein oberes Gehäuse 111 angeordnet ist. Das Gehäuse 111 enthält das Druckwerk, welches in Seitenansicht und in Draufsicht in den Figuren 2, 3, 12 und 13 dargestellt ist, wobei das Gehäuse weggelassen wurde.
Aus dem Gehäuse 110 ragt ein Werkstückhalter 112 hervor, der mit einer (nicht gezeigten) Aufspannvorrichtung für die zu bedruckenden Werkstücke versehen ist. Wie aus den Figuren 2, 3, 12 und 15 hervorgeht, verfügt das Druckwerk über ein Paar von seitlichen Stützen 13 und 15, die aus jedem geeigneten Werkstoff, beispielsweise aus Gußeisen oder dergleichen bestehen können. Jede der seitlichen Stützen ruht auf einem geeigneten Sockel, der beispielsweise von dem Oberteil 14 des Maschinengestelles 110 gebildet werden kann. Die seitlichen Stützen 13 und 15 sind beispielsweise durch Schrauben oder andere geeignete Befestigungsmittel auf dem Oberteil 14 befestigt.
Das Druckwerk enthält, wie es die AusfUhrungsform der Figur 13 zeigt, eine erste oder obere horizontale Welle 19, die mittels Lagern für eine Schwenkbewegung bzw. oszillerende Drehbewegung in den seitlichen Stützen 13 und 15 drehbar befestigt ist. An den beiden Enden der Welle sind Schwinghebel 29 und 31 angebracht, die auf der Welle mittels Schrauben 113 (Figuren 14 und15] verklemmt sind und daher zusammen mit der Welle 19 schwingen·
Die Schwinghebel 29 und 31 tragen an ihren vorderen bzw. äußeren Enden eine zweite horizontale Welle 17 mittels Rollen 32, die in Schlitzen bzw. Führungen 30 abrollen können, welche in die oberen Enden von Verbindungsstangen 26 und 28 eingearbeitet sind (Figuren 17 und 18). Auch ist die Welle 17 alt
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ihren beiden Enden an den oberen Enden der Verbindungsstangen 26 und 28 angebracht, und zwar auf der den Leitrollen-Führungsschlitzen gegenüberliegenden Seite, wodurch die zweite Welle immer in paralleler Lage zu der oberen Welle 19 gehalten wird. An den unteren Enden der Verbindungsstangen 26 und 28 ist in ähnlicher Weise eine dritte horizontale Welle 21 angebracht. Die Verbindungsstangen 26 und 28 bewegen sich auf einer gradlinigen, senkrechten Bahn, wobei sie durch zwei Paare von Rollen 45 (Figuren 14 und 15) geführt sind, die an den seitlichen Stützen 13 und 15 zum Erreichen eines glatten Bewegungsablaufes angebracht sind. Obwohl die Enden der Schwinghebel 29 und 31 sich auf einer gebogenen Bahn bewegen, können sich die Verbindungsstangen 26 und 28 als Folge der Bewegungsfreiheit der Rollen in den Führungen 30 der Leitrollen-Fährungsbahn-Verbindung im wesentlichen in senkrechter Richtung bewegen.
Die Rollen 45 sind in ihrer Lage zueinander einstellbar. Sollte nämlich nach längerer Betriebszeit ein Verschleiß an den Verbindungsstangen 26 und 28 auftreten, wodurch ein Spiel und eine ungenaue Bewegung der Wellen 17 und 21 und des daran befestigten Schablonenhalters verursacht werden, können die Rollen zum Ausgleich eines solchen Verschleißes nachgestellt werden, um ein genaues und senkrechtes Anheben der Schablone und damit einen genauen Passer der Schablone auf dem Druckträger zu gewährleisten.
Wie in den Figuren 12, 13 und 14 dargestellt ist, erstreckt sich der Schwinghebel 31 rückwärts über die Welle 19 hinaus und ist an seinem hinteren Ende mit dem einen Ende einer Verbindungsstange 39 verbunden. Das andere Ende der Verbindungsstange 39 ist an einem Hebelarm 37 befestigt, der, wie aus Figur 12 hervorgeht, mit seinem entgegengesetzten Ende an der Stelle 42
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ist
drehbar gelagert/ Zv/ischen den Enden des Hebelarmes 37 ist eine Kurven-Abtastrolle 38 vorgesehen, welche gegen eine Kurvenscheibe (Swiss Cam) 41 arbeitet, welche über zwei Nocken 36 und 40 verfügt. Wenn die Abtastrolle 38 auf die Nocke 36 aufläuft, wird der Hebelarm 37 nach unten abgelenkt, wodurch er den Schwinghebel 31 an dessen hinterem Ende nach unten zieht und die obere, vordere Welle 17 sowie die Schablone und die Rakel anhebt. Da die senkrechten Verbindungsstangen 26 und 28 eine Verbindung zu der unteren, vorderen Welle 21 bilden, bewegt diese sich ebenfalls aufwärts. Dieser Ablauf wird in Verbindung mit der Betriebsweise der Druckmaschine im einzelnen noch näher beschrieben werden.
Das Anheben der vorderen Welle ist erforderlich, um das bedruckte Werkstück entfernen und an dessen Stelle ein unbedrucktes Werkstück in Paßstellung für das Bedrucken bringen zu kennen. In den Fig. 11, 12 und 14 ist das Druckwerk in derjenigen Stellung gezeigt, die es während des Druckablaufes in der Maschine einnehmen würde, wobei jedoch das Werkstück und die Aufspannvorrichtung der Übersichtlichkeit halber v/eggelassen sind. Die Wellen 17 und 21 bewegen sich aufwärts und die Verbindungsstangen 26 und 28 gleiten dabei an den Rollen 45 entlang, um die Schablone in waagerechter Stellung :
zu halten und den Bewegungsablauf der oberen Welle 17 zu führen. Durch die FührungsroUen 45 wird die Welle 21 zu jeder Zeit während des Druckzyklus und des Flutzyklus immer genau senkrecht unterhalb der Welle 17 und in gleichem Abstand von dieser gehalten. Dadurch kann die Schablonenanordnung 11 durch eine geradlinige Aufwärtsbewegung vom Druckträger abgehoben v/erden, wobei die Schablone zu jeder Zeit während des Druckzyklus und des Flut-
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zyklus im wesentlichen in horizontaler Lage gehalten wird. Diese dauernd horizontale Stellung der Schablone ist wichtig im Hinblick auf Geschwindigkeit, Gleichmäßigkeit der Farbverteilung und Gleichmäßigkeit des Druckes.
Senkrechte Verbindungsstücke 25 und 27 sind gleichzeitig an den Wellen 17 und 21 so angebracht, daß sie in horizontaler Richtung gleitend auf diesen verschiebbar sind. An den unteren Enden der Verbindungsstücke 25 und 27 ist ein Schablonenhalter 35 fest angebracht, welcher mit zwei sich nach außen erstreckenden Armen 35* versehen ist, die den Rahmen für die Schablone tragen. Die Arme 35' sind mit (nicht gezeigten) Klemmen bekannter Art zum Befestigen und Spannen der Siebschablone versehen.
Die Rakelanordnung stützt sich auf einen senkrechten Halter 56 (Fig. 16), welcher von einem um die obere, vordere Welle 17 drehbar gelagerten Winkelhebel 73 getragen wird und von der ersten Welle 19 angetrieben ist. Auf diese Weise wird der Rakelhalter 56 gleichzeitig mit der Schablone angehoben. Der Halter 56 für die Rakelanordnung ist mit seinem unteren Ende schwenkbar an einem StUtzteil 77 befestigt, welches auf der unteren, vorderen Welle 21 angebracht ist und auf diese Weise mit dem Halter 56, dem WinkeDJhebel 73 und dem StUtzteil 77 ein Parallelogrammgestänge 60 bildet, welches die Halterung für die Rakelanordnung bei allen Betriebszuständen, sowohl beim Druckzyklus als auch beim Flutzyklus, parallel zur Schablone hält, die Rakelanordnung jedoch mit etwas höherer Geschwindigkeit anhebt als die Schablone, damit die Rakel während des Flutzyklus von der Schablone abgehoben wird. .
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Wie aus den Flg. 12 und 16 hervorgeht, 1st etwa in der Mitte des Rakelhalters 56 ein gegabelter Fortsatz 78 angebracht, der eine in Längsrichtung verlaufende Öffnung 72 aufweist. Am äußeren Ende des Fortsatzes 78 befindet sich ein aufwärts gerichteter, ü-förmiger Schlitz 79. In die öffnung 72 ist ein Rakelhalter 74 eingesetzt. Auf dem Rakelhalter 74 ist in frei auskragender Weise die Rakelanordnung 70 angebracht, welche eine Höhenversteileinrichtung 76, eine Rakel 62 und eine Flutrakel 64 enthält. Die Rakel 62 ist mittels einer Schraube 71 und einer Flügelmutter 69 im Schlitz 79 so eingestellt, daß die Rakelkante parallel auf der Oberfläche der Schablone ruht.
Durch Verdrehen der Mikrometerschrauben der Höhenverstelleinrlchtung 76 läßt sich die Höhenlage sowohl der Rakel 62 als auch der Flutrakel 64 jederzeit im Verhältnis zur Schablone einstel- , len, um einen Verschleiß der Rakelkante, ein Nachlassen in der Spannung der Schablone oder andere Einflußgrößen ausgleichen zu können. Ihn einen Wechsel der Schablonen, der Rakel oder dergl. zu erleichtern, läßt sich die Rakelanordnung leicht von dem Halter 56 entfernen, indem man die Flügelmutter 69 löst und die Rakelanordnung 70 anhebt und von dem gegabelten Fortsatz 78 wegbewegt· Wenn die Rakelanordnung auf diese Art und Weise entfernt wird, sind die Rakel, die Flutrakel und die Schablone leicht zugänglich. Bei wegbewegter Rakelanordnung lassen sich die Rakel 62 und die Flutrakel 64 für einen Austausch oder ein Nachschleifen durch Herausziehen der Stifte 80 leicht entfernen. In ähnlicher Weise läßt sich auch die Schablone bei abgenommener Rakelanordnung entfernen und austauschen.
Wie am besten aus Fig. 3 zu erkennen ist, besitzt eine andere Ausführungsform der Erfindung ein Druckwerk mit einer ersten oder hinteren horizontalen Welle 119» welche für Schwenk- oder
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Schwingbewegungen mittels Lagern drehbar in den seitlichen Stützen 13 und 15 ruht. An den beiden Enden der Welle 119 sind Schwinghebel 129 und 131 angebracht, die mittels Schrauben 113 (Fig. 4 und 5) mit der Welle verklemmt sind und mit der Welle 119 schwingen, wenn sich diese dreht.
Die Schwinghebel 129 und 131 tragen an ihren vorderen oder äußeren Enden eine zweite horizontale Welle 117, welche sich im abgesenkten Zustand auf gleicher Höhe mit der hinteren Welle 119 befindet. Die vordere Welle 117 trägt ein Paar von senkrechten Verbindungshebeln 126 und 128, welche gegabelte Enden aufweisen, die sich zu beiden Seiten der tiefer gelegenen Schwinghebel 129 und 131 erstrecken. Die oberen Enden der Verbindungshebel 126 und 128 tragen eine dritte Welle 121, die sich geringfügig über die Verbindungshebel hinaus erstreckt und Führungsrollen 145 (Fig. 4 und 5) trägt, welche in eine gebogene Führungsbahn 147 eingreifen, die in der seitlichen Stütze 15 ausgebildet ist. Eine identische (nicht gezeigte) Führungsrolle 145 ruht auf dem entgegengesetzten Ende der Welle 121 und bewegt sich ebenfalls entlang einer gebogenen Führungsbahn 147, welche in der (nicht gezeigten) seitlichen Stütze 13 angeordnet ist. Die Führungsbahn 147 ist zwar kreisbogenförmig dargestellt, kann aber auch mit Jedem anderen, gewünschten Verlauf ausgeführt sein.
Wie in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellt ist, erstreckt sich der Schwinghebel 131 nach hinten über die Welle 119 hinaus und ist an seinem rückwärtigen Ende mit dem efeien Ende einer Verbindungsstange 139 verbunden. Das andere Ende der Verbindungsstange 139 ist an einem Hebelarm 137 angebracht, der gemäß Fig. 2 mit seinem entgegengesetzten Ende drehbar an der Stelle 142 gelagert
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ist. Zwischen den beiden Enden des Hebelarmes 137 ist eine Kurvenabtastrolle 138 vorgesehen, die gegen eine Kurvenscheibe 141 arbeitet, welche zwei Nocken 136 und 140 aufweist. Wenn die Abtastrolle 138 auf die Nocke 136 aufläuft, wird der Hebelara 137 nach unten ausgelenkt, wobei er den Schwinghebel 131 an seinem rückwärtigen Ende nach unten zieht und die vordere Welle 117 sowie die Schablone und die Rakel anhebt. Da die senkrechten Verbindungshebel 126 und 128 mit der Welle 121 verbunden sind, bewegt sich diese auch aufwärts. Diese Funktion wird im Zusammenhang mit der Beschreibung des Arbeitsablaufes der Druckmaschine im einzelnen noch näher erläutert werden.
Das Anheben der vorderen Welle ist erforderlich, um das bedruckte Werkstück entnehmen und an dessen Stelle ein unbedrucktes Werkstück in die richtige Drucklage bringen zu können. In den Fig. 1, ?. und 4 ist das Druckwerk in einer Stellung gezeigt, die es während des Druckzyklus der Maschine einnimmt, wobei der Druckträger und die Aufspannvorrichtung für diesen der Übersichtlichkeit halber weggelassen sind. In Fig. 5 ist die angehobene oder Flutstellung der Siebdruckmaschine 10 gezeigt, bei der der Hebelarm 137 nach unten gedruckt ist und das vordere Ende des Schwinghebels 131 anhebt. Dabei bewegen sich die Wellen 117 und 119 aufwärts und die Führungsrollen 145 folgen den betreffenden Führungsbahnen 147, um die Schablone in horizontaler Stellung zu halten und den Bewegungsablauf der oberen Welle zu fuhren. Dank der gebogenen Führungsbahnen 147 bleibt die Welle 121 boi allen Betriebszuständen, sowohl während des Druckzyklus als auch während des Flutzyklus, genau senkrecht und in gleichbleibenden Abstand über der Welle 117. Auf diese Weise läßt sich die Schablonenanordnung 11 von dem bedruckten Werkstück geradlinig nach
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oben abheben, wobei die Schablone zu Jeder Zeit, sowohl während des Druckzyklus als auch während des Flutzyklus in einer im wesentlichen horizontalen Lage gehalten wird. Diese ständig horizontale Lage der Schablone ist wichtig für die Geschwindigkeit, die Gleichmäßigkeit der Farbverteilung und die Gleichmäßigkeit des Druckvorganges.
Eine steife, vierkantige Führungsstange 123 erstreckt sich zwischen den seitlichen Stützen 13 und 15 und ist an diesen befestigt. Die Führungsstange 123 ist direkt oberhalb der ersten oder hinteren Welle 119 angeordnet. Die Funktion dieser Führungsstange wird weiter unten genauer beschrieben.
An den unteren Enden von senkrechten Verbindungsstücken 125 und 127 ist ein Schablonenhalter 135 angebracht, welcher sich nach außen erstreckende Arme 135* besitzt, die den Rahmen der Siebschablone tragen. Die Arme 1351 sind mit geeigneten Klemmen bekannter Art zum Befestigen und Spannen des Siebes versehen.
Die Rakelanordnung 160 ist an einem senkrechten Halter 156 (Fig. 1, 2, 3^6,7 und 8) befestigt, welcher sowohl von der oberen, vorderen Welle 121 als auch von der unteren, vorderen Welle 117. getragen wird. Zur Rakelanordnung gehören eine Kipphebelwelle 171, ein FUhrungsrahmen 114 und ein StUtzarm 133, der mit der senkrechten Stütze 156 verbunden ist. Die Kipphebelwelle 171 ist mit einem Kipphebel ·■
173 verbunden, der an seinen entgegengesetzten Enden Stifte 172 und 172* enthält. Die Stifte 172 und 172· greifen in gekrümmte Auskehlungen 215 und 216 ein, von denen je eine in eine der Einstellmuttern 176 und 176' eingearbeitet ist, die auf die oberen Enden von Haltern 217 und 218 aufgeschraubt sind, welche
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an ihren unteren Enden die Rakel bzw. die Flutrakel tragen (siehe Fig. 7). Der Rakelhalter 217 und der Kipphebelarm 173 werden aus weiter unten noch zu beschreibenden Gründen durch eine Schraubenfeder 175 auf der Einstellmutter 176 ständig nach oben gedruckt.
Durch Verstellen der Einstellmuttern 176 und 176· läßt sich die Höhenlage der Rakel 162 und der Flutrakel 164 in Bezug auf die Schablone jederzeit verändern und fest einstellen, um einen Verschleiß der Rakelkanten, ein Nachlassen der Spannung der Siebschablone und andere Einflußfaktoren ausgleichen zu können. Kontermuttern 178 und 178· verhindern jede ungewollte, allmähliche Aufwärtsbewegung der Einstellmuttern 176 und 176' über deren vorgesehene Stellung hinaus.
Der Kipphebel 173 läßt sich leicht in die Auskehlungen 215 und 216 der Einstellmuttern einsetzen und auf der Kipphebelwelle 171 verkeilen oder anderweitig befestigen, damit er deren Kippbewegungen folgt. Die Kipphebelwelle 171, die den Kipphebel 173 trägt, wird durch Anheben und Absenken des Druckwerkes in oszillierende Drehbewegungen versetzt. Am Ende der Kipphebelwelle 171 ist ein Hebelarm 170 angebracht, der an seinem freien Ende mit einer Rolle 169 versehen ist, welche unter der Wirkung der Schraubenfeder, die, wie oben beschrieben, auch den Kipphebel 173 nach oben drückt, zum Anliegen an einer FUhrungsstange 123 gebracht wird. Dadurch schwenkt der Hebelarm 170 nach unten, wenn das Druckwerk angehoben wird. Diese Schwenkbewegung wird durch die Kipphebelwelle 171 und den Kipphebel 173 derart Übertragen, daß der Flutrakelhalter 217 nach unten und der Rakelhalter 218 gleichzeitig nach oben bewegt wird. Beim Absenken der Schablone läuft der Bewegungsvorgang umgekehrt ab, d.h., der
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Hebelarm 170 wird nach oben geschwenkt, wobei der Flutrakelhalter sich aufwärts und der Rakelhalter sich abwärts bewegt.
Zur Erleichterung eines Wechsels der Schablonen, der Rakel und dergl. läßt sich die Rakelanordnung leicht nach oben wegschwenken. Der Stützarm 133 für die Rakelanordnung ist bei 220 schwenkbar in einer Gabel 221 an dem senkrechten Halter 156 gelagert. Die Unterseite der Gabel 221 ist mit einem Anschlag 229 versehen, der nur eine Aufwärtsbewegung des FUhrungsrahmens 114 zuläßt. Die Kipphebelwelle 171 läßt sich zurückziehen, wobei der Kipphebel 173 außer Eingriff mit den Einstellmuttern 176 und 176· gebracht wird, um den Führungsrahmen 114 anheben zu können. Auch jede andere Art einer Schnellauskupplung kann in Verbindung mit der Kipphebelwelle 171 verwendet werden. In dem gezeigten AusfUhrungsbeispiel ist der Stützarm 133 zwar drehbar um einen Bolzen 220 gelagert, über den er mit dem mit einem Anschlag zur Verhinderung einer Abwärtsbewegung versehenen Halter 156 verbunden ist, es läßt sich jedoch auch jede andere geeignete Anbringungsweise vorsehen, welche es gestattet, daß sich die Rakel gegenüber der Schablone anheben lassen. Wenn die Kipphebelwelle 171 zurückgezogen ist, kann die Rakelanordnung frei nach oben geschwenkt werden, um die Rakel, die Flutrakel und die Schablone zugänglich zu machen. Bei angehobener Rakelanordnung lassen sich die Rakel 162 und die Flutrakel 164 leicht für einen Austausch oder ein Nachschleifen entfernen, indem man lediglich die Stifte 180 herauszieht. In ähnlicher Weise läßt sich bei angehobener Rakelanordnung auch die Siebschablone entfernen und austauschen.
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Der Antrieb der Siebdruckmaschine besteht aus einem regelbaren Motor, wie beispielsweise einem Gleichstrommotor 12, der über ein Untersetzungsgetriebe 130 bekannter Bauart arbeitet. Die Druckgeschwindigkeit der Maschine läßt sich durch Drehen des Bedienungsknopfes 16l verändern, mit dem der Widerstand in der Zuleitung zu dem Motor 12 verändert wird. Die Abtriebswelle des Untersetzungsgetriebes 130 trägt eine Kurvenscheibe 41, die bereits oben in Zusammenhang mit dem Anheben und Absenken der Schablone und des Rakels erwähnt worden ist. Die Kurvenscheibe 41 ist mit einem Schlitz 87 zur Aufnahme eines Mitnehmers 81 versehen, der auf einem Antriebsschlitten 49,149 angebracht welcher auf der unteren, hinteren Welle 119 bzw. 219 raht.Wem sich Kurvenscheibe„draht, bewegt sich der Antriebsschlitten 49,1*9 auf der Welle 119/zwisehen Grenzstellungen hin und her, die durch den Schlitz 87 in der Kurvenscheibe 41 festgelegt sind. Wie aus den Fig. 6, 9, und 16 hervorgeht, ist der Antriebsschlitten mit einer Gabel 89 versehen, welche über einen Bolzen 233 mit einer Verbindungslasche 232 verbunden sein kann. Das andere Ende der Verbindungslasche 232 kann mit. einer Gabel 90 über einen Bolzen 234 mit dem senkrechten Halter 156 'verbunden werden, um die Rakel hin-und herzubewegen, wenn flache Druckträger bedruckt werden sollen; andererseits kann die Verbindungslasche 232 aber auch mit einer Gabel 91 an der Schablone verbunden werden, um diese für das Bedrucken von krummlinigen oder konischen Werkstücken hin- und herbeweglich zu machen.
Ein starrer Schlitz oder ein U-Profil 23 kann in den mittleren Abschnitt des Oberteils 14 des Maschinengestells 110 eingearbeitet sein. Wie aus den Darstellungen der Fig. 16 hervorgeht, kann der Antriebsschlitten 49 mit einer Führungsrolle 53 versehen sein, die in der Furche 23 (Fig. 16) abrollt, um eine
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richtige Zuordnung zur Welle 19 und der Kurvenscheibe 41 aufrechtzuerhalten, um eine reibungslose Hin- und Herbewegung zu gewährleisten. Es können aber auch Führungsrollen 153 und 153' an den sich gegenüberliegenden Seiten der FUhrungsstange 123 zum Anliegen gebracht werden, um den gleichen Zweck zu erreichen. An der Unterseite des Antriebsschlittens 49, befindet sich eine Zahnstange 5θ{ welche mit einem Zahnrad 5Vl" Eingriff steht, das seinerseits eine Abtriebswelle 52,antreibt. Die Abtriebswelle 52,kann an ihrem äußeren Ende eine Aufspannvorrichtung tragen, in der sich gebogene Werkstücke befestigen lassen, die während des Druckvorganges mit einer Umfangsgeschwindigkeit gedreht werden müssen, welche der linearen Vorschubgeschwindigkeit der Druckschablone entspricht. Wenn jedoch eine Drehgeschwindigkeit erwünscht ist, die von der linearen Vorschubgeschwindigkeit der Druckschablone abweichen soll, lassen sich unterschiedliche Durchmesser verwenden, um die Drehgeschwindigkeit der Aufspannvorrichtung zu verändern. Die Ausführung einer solchen Einrichtung ist beispielsweise in der US-PS 3 897 725 beschrieben.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Siebdruckmaschine 10 läßt sich am besten anhand des Ablaufes eines vollen Druckzyklus beschreiben. Da die beiden unterschiedlichen, gezeigten Ausführungsformen im Grunde genommen auf die gleiche Art und Weise arbeiten, wird bei der nun folgenden Beschreibung der Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Siebdruckmaschine allein auf die Ausführungsform der Fig. 11 bis 18 Bezug genommen. Wenn der Druckträger, bzw. das zu bedruckende Werkstück eine gekrümmte Oberfläche besitzt, wird es mit geeigneten Befestigungsmitteln zur Rotation um die Welle 52 angebracht. Dann wird der Antriebsmotor 12 eingeschaltet, welcher die Kurvenscheibe 41 rotieren
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läßt, wodurch die Mitnehmerrolle 81 in dem radialen Schlitz abläuft, und zwar anfänglich in einer Richtung von links nach rechts. Der Bewegungsablauf der Mitnehmerrolle 81 in dem Schlitz 87 bewirkt, daß der Antriebsschlitten 49 ebenfalls gemäß dem Zusammenspiel zwischen der Mitnehmerrolle 81 und der Bewegung der Kurvenscheibe 41 auf der Welle 219 von links nach rechts bewegt wird. Vor Betätigung des Antriebes muß jedoch die Verbindungslasche 232 mit der Siebschablone verbunden werden, damit sich letztere hin- und herbewegen läßt, und die Rakel wird entlang der Wellen 17 und 21 in die passende Stellung geschoben, in der sie zum Verhindern axialer Bewegungen durch eine Arretierschraube 93 festgesetzt wird.
Nach Betätigen des Motors bewirkt die Bewegung des Antriebs-Schlittens eine entsprechende Bewegung der Siebschablone, wobei die Rakel gegen die sich bewegende Schablone anzuliegen kommt und die Druckfarbe während des Druckvorganges über die Schablone verteilt. Während der Bewegung der Schablone wird das Zahnrad 51 durch die Bewegung der Zahnstange 50 gedreht und setzt dadurch die Welle 52 in Umdrehung, welche ihrerseits den Druckträger nach einem genau bestimmten Zeitablauf dreht, so daß sich die Oberfläche des zu bedruckenden Werkstückes mit genau der gleichen Geschwindigkeit wie die Siebschablone weiterbewegt. Die Größe des Zahnrades 51 ist von Bedeutung, um die Umfangsgeschwindigkeit unterschiedlich großer Werkstücke an die Vorschubgeschwindigkeit der Druckschablone anpassen zu können. Nach Beendigung des Druckweges der Rakel läuft die Abtastrolle 38 auf die Nocke 36 auf, drückt den Hebelarm 37 nach unten und hebt damit die Wellen 17 und 21 an, wodurch die Schablone und die Rakelanordnung von dem bedruckten Werkstück abgehoben werden. Zu diesem Zeitpunkt des Arbeitsablaufes kann das bedruckte
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Werkstück entfernt und ein unbedrucktes Werkstück in die Druckstellung gebracht werden.
Die Kurvenscheibe 41 dreht sich dabei weiter und bewirkt, daß der Antriebsschlitten 49 in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Bei der damit verbundenen Bewegung der Schablone unter Anliegen gegen die Rakelanordnung, insbesondere die Flutrakel, wird die Schablone bei ihrer Rückwärtsbewegung im angehobenen Zustand neu eingefärbt. Durch den Eingriff der Nocke 40 der Kurvenscheibe 41 wird die Schablonenanordnung dann wieder abgesenkt und die Rakel 62 drückt wieder Farbe durch die Schablone bei deren Vorschubbewegung.
Vorstehend wurde zwar nur das Bedrucken von Werkstücken mit gekrümmten Oberflächen beschrieben, mit Hilfe geringfügiger Änderungen lassen sich mit der erfindungsgemäßen Druckmaschine aber ebensogut auch flache Druckträger und Werkstücke bedrucken. Der Bolzen, der die Verbindungslasche 232 mit dem Schablonenrahmen verbindet, wird gelöst und anstatt dessen wird die Verbindungslasche 232 mittels des Bolzens 234, wie es in den Fig. 6 und 16 gezeigt ist, in der Gabel 90 der Rakelanordnung befestigt. Dann wird eine Arretierschraube 92 oder ein anderes geeignetes Befestigungsmittel angezogen, um die Schablone in einer gewünschten, unveränderlichen Stellung auf der Welle 21 festzuhalten, und die Arretierschraube 93 an der Rakelhalterung wird gelöst, um eine Bewegung der Rakel entlang der Schablone zu ermöglichen.
Durch diese Änderungen wird die erfindungsgemäße Siebdruckmaschine für das Bedrucken flacher Druckträger eingerichtet. Bei Rotation der Kurvenscheibe 41 durch den Antriebsmotor 12 beginnt
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der Druckzyklus. Der Antriebsschlitten 49 bewegt sich in linearer Weise entlang der Welle 219, wobei sich die damit verbundene Rakelanordnung entlang der Welle 21 bewegt. Bei ihrer Bewegung über die Schablone schiebt die Rakel eine Wulst von Druckfarbe vor sich her, wobei sie Druckfarbe durch die öffnungen der Siebschablone drückt und damit den flachen Druckträger mit der gewünschten Bilddarstellung oder der gewünschten Schrift bedruckt.
Wenn die Abtastrolle 38 mit der Nocke 36 in Eingriff gerät, ist der Druckzyklus beendet und der Rückführ- oder Flutzyklus beginnt. Die Wellen 17 und 21, die Schablone und die Rakelanordnung 70 werden geradlinig nach oben angehoben dank der linearen Ablaufbahn, in der die Verbindungshebel durch die Führungsrollen 45 geführt werden. Auch die Rakelanordnung wird durch das Parallelogrammgestänge 60 in Parallelführung zusammen mit der Schablone angehoben. Während der Kipphebel 73 durch die hintere Welle 19 um die obere, vordere Welle 21 geschwenkt wird, hält das Parallelogrammgestänge 60 die Rakelanordnung bei der Aufwärtsbewegung der Schablone auf gleicher Höhe mit dieser, während sowohl der Druckzyklus wie auch der Flutzyklus ablaufen.
Die Kurvenscheibe 41 setzt ihre Drehung fort und der Antriebsschlitten bewegt sich in entgegengesetzter Richtung, wodurch die Rakelanordnung und die Schablone in ihre ursprüngliche, horizontale Stellung zurückgeführt werden, wobei die Flutrakel 64 die Schablone bei der Rückv/ärtsbewegung neu einfärbt. Nach Erreichen der Ausgangsstellung, tritt die Nocke 40 in Tätigkeit, die die Schablonenanordnung nach unten bringt, die Rollrakel anhebt und die Rakel absenkt. Die Vorrichtung ist nun für den Beginn eines neuen Druckzyklus bereit.
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Claims (1)

  1. 5. Septembei 1977 GzFu/Ra.
    American Screen Printing Equipment Company, Chicago, 111. 60622 Mehrzweck-Siebdruckmaschine
    Patentansprüche
    1. Mehrzweck-Siebdruckmaschine, bestehend aus
    ~~ einem Paai* im Abstand voneinander angeordneter seitlicher Stützen (13, 15),
    einer ersten Welle (19, 119), die in den seitlichen Stutzen (13, 15) gelagert ist,
    einem Paar auf der ersten Welle (19, 119) angebrachter Schwinghebel (29, 31; 129, 139), welche eine zweite Welle (17, 117) tragen, die Bewegungen in einer im wesentlichen senkrechten Ebene ausführen kann,
    linear verschiebbar auf der zweiten Welle (17, 117) angeordneten Halterungen (25, 27, 35; 125, 127, 135) für die Schablone,
    einer linearverschiebbar auf der zweiten Welle (17» 117) angeordneten Rakelhalterung (56, I56) zum Tragen der Rakelanordnung (70, 160),
    auf der ersten Welle (19, 119) verschiebbar angeordneten Antriebsmittel (49), '
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    ORIGINAL INSPECTED
    einem an diesen Antriebsmitteln (49) angebrachten und wahlweise entweder mit der Schablonenanordnung (11) oder der Rakelanordnung (70, 160) verbindbaren Befestigungselement (232) für das wahlweise Bedrucken von gekrümmten oder ebenen Druckträgern,
    sowie ersten, mit den seitlichen Stützen (13, 15) sowie mit der Schablonenanordnung (11) und der Rakelanordnung (70, 160) zusammenarbeitenden ersten Führungselementen zum genauen Führen der Schablone und der Rakel während des Druckablaufes.
    2. Siebdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel (49) zweite Führungselemente (23, 53, 153) zum Stabilisieren der Antriebsmittel (49) während deren Hin- und Herbewegung und dadurch zum Gewährleisten einer reibungslosen Hin- und Herbewegung entweder der Schablone oder der Rakel (62) einschließen.
    3. Siebdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel (49) eine Zahnstange (50) zum Antreiben eines Zahnrades (51) umfassen, welchem die Drehbewegung für den zu bedruckenden Druckträger abgenommen werden kann.
    4. Siebdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese ersten Führungselemente, die in Eingriff mit den seitlichen Stützen (13, 15) stehen, eine dritte Welle (121) enthalten, deren Enden zum Ausführen einer senkrechten Bewegung in Führungsschlitze (147) eingreifen, die in den seitlichen Stützen (13, 15) ausgebildet sind.
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    5. Siebdruckmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Führungsschlitze (147) bogenförmig ausgeführt sind.
    6. Siebdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schablonenhalterung ein Paar von in seitlichem Abstand voneinander angeordneten Verbindungsstücken (125, 127) umfaßt, von denen jedes sowohl auf der zweiten (117) als auch auf der dritten (121) Welle gelagert ist, sowie an diesen Verbindungsstücken (125, 127) angebrachte Befestigungsmittel (135, 135') zum Anbringen des Schablonenrahmens·
    7· Siebdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Antrieb Mittel für eine senkrechte Bewegung der zweiten Welle (17, 117) umfaßt, um die Schablone und die Rakel anheben zu können, wobei die Schablone während der gesamten Aufwärtsbewegung durch die ersten Führungselemente in einer horizontalen Lage gehalten wird.
    8. Mehrzweck-Siebdruckmaschine zum Bedrucken sowohl gekrümmter als auch ebener Druckträger, bestehend aus
    zwei im Abstand voneinander angeordneten seitlichen Stützen (13, 15),
    einer zwischen diesen Stützen (13» 15) für eine Drehschwenkbewegung gelagerten ersten Welle (119),
    mindestens zwei im Abstand voneinander an der ersten Welle (119) angebrachten und deren Drehschwenkbewegung folgenden Schwinghebeln (129, 131),
    einer an den Enden der Schwinghebel (129, 131) befestigten lind entlang einer ersten Bahn bewegbaren zweiten Welle (117)
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    -A-
    einer durch zwei senkrechte Verbindungshebel (126, 128) mit der zweiten Welle (117) verbundenen und deren Bewegungen folgenden dritten Welle (121), die entlang einer zweiten Bahn (147) in den seitlichen Stützen (13, 15) beweglich ist, wobei die zweite (117) und die dritte (121) Welle eine Schablonenhalterung zum geradlinig nach oben parallel versetzenden Anheben und Absenken der zugehörigen Schablonenanordnung (11) bilden,
    einer entlang der Schablonenhalterung bewegbaren Rakelhalterung (156),
    einer zwischen den seitlichen Stützen (13, 15) angebrachten Führungsstange (123),
    einem auf der ersten Welle (119) hin- und herbeweglichen Antriebsschlitten (49), der mit Hihrungselementen (153) entlang der Führungsstange (123) geführt ist,
    sowie einem Antrieb zum Hin- und Herbewegen des Antriebsschlittens (49) auf der ersten Welle (119).
    9. Siebdruckmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsschlitten (49) wahlweise entweder mit der Schablonenanordnung (11) für deren parallele Folgebewegung beim Bedrucken gekrümmter Druckträger oder mit der Rakelanordnung (160) für deren parallele Folgebewegung beim Bedrucken flacher Druckträger verbindbar ist.
    10. Siebdruckmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Antriebsschlitten (49) eine Zahnstange (50) angebracht ist, die mit einem Zahnrad (51) kämmt, welches bei der gleitenden Hin- und Herbewegung des Antriebsschlittens (49) in Drehung versetzt wird, um einen mit dem Zahnrad (51) verbundenen gekrümmten Druckträger zu drehen, wenn die Schablonenanordnung (11) mit dem Antriebsschlitten (49) verbunden
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    11. Siebdruckmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Welle (121) sich entlang bogenförmiger Führungsbahnen (147) bewegt, die in den seitlichen Stützen (13, 15) vorgesehen sind.
    12. Siebdruckmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente mindestens aus zv/ei im Abstand voneinander angeordneten Führungsrollen (153, 153') bestehen, die an dem Antriebsschlitten (49) so angebracht sind, daß sie zu beiden Seiten an der Führungsstange (123) anliegen.
    13. Mehrzweck-Siebdruckmaschine, bestehend aus
    einem Paar im Abstand voneinander angeordneter, seitlicher Stützen (13, 15),
    einer für eine Drehschwenkbewegung gegenüber den seitlichen Stützen (13, 15) zwischen diesen gelagerten, ersten Welle (19),
    an den entgegengesetzten Enden der ersten Welle (19) angebrachten Schwinghebeln (29, 31),
    einer zweiten (17) und dritten (21) Welle, die in paralleler Lage zueinander angebracht sind und deren entgegengesetzte Enden mit Führungselementen versehen sind, um die zweite und dritte Welle auf im wesentlichen senkrechte Bewegungen zu beschränken,
    Mittel (25, 27, 35) zum Halten einer Schablonenanordnung (11), die für eine lineare Bewegung entlang der zweiten (17) und dritten (21) Welle auf der zweiten Welle (17) angeordnet sind,
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    Mittel (56) zum Halten einer Rakelanordnung (70), welche für eine seitliche Parallelbewegung entlang der zweiten Welle (17) auf der zweiten (17) und der dritten (21) Welle angeordnet sind,
    für eine seitliche Bewegung entlang der ersten Welle (19) angeordnete Antriebsmittel (49),
    einem an diesen Antriebsmitteln (49) angebrachten und wahlweise entweder mit der Schablonenanordnung (11) oder der Rakelanordnung (70) verbindbaren Befestigungselement (232) für das wahlweise Bedrucken von gekrümmten oder ebenen Druckträgern,
    sowie weiteren FUhrungselementen (2?, 153) zum Stabilisieren der Schablone und der Rakel auf gleicher Ebene während des Betriebes der Siebdruckmaschine.
    14. Siebdruckmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß diese Führungselemente senkrechte Verbindungshebel (26, 28) enthalten, mittels derer die jeweilig entgegengesetzten Enden der zweiten (17) und der dritten (21) Welle miteinander verbunden sind, und daß diese senkrechten Verbindungsstangen (26, 28) in den seitlichen Stützen (13, 15) für eine im wesentlichen senkrechte Bewegung fpführt sind.
    15. Siebdruckmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß an den seitlichen Stützen (13, 15) Abrollelemente angebracht sind, welche mit den senkrechten Verbindungsstangen (26, 28) in Verbindung stehen und für diese eine senkrechte Führungsbahn (45) bilden.
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    16. Siebdruckmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß sich diese Führungselemente nachstellen lassen, um einen Verschleiß der senkrechten Verbindungsstaqgen (26, 28) ausgleichen zu können, wodurch sich eine genau senkrechte Bewegungsbahn für die Bewegung der senkrechten Verbindungsstange] (26, 28) und der zweiten (17) und dritten (21) Welle einhalten läßt.
    17· Siebdruckmaschine nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß diese Führungselemente zum Ausgleich von Verschleiß und zum Gewährleisten einer im wesentlichen senkrechten Bewegung der zweiten (17) und der dritten (21) Welle nachstellbar sind.
    18. Siebdrucianaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel (49) mit einer Zahnstange (50) zum Antreiben eines Zahnrades (51) versehen sind, welches den zu bedruckenden Druckträger dreht.
    19. Mehrzweck-Siebdruckmaschine zum Bedrucken sowohl gekrümmter als auch ebener Druckträger, bestehend aus
    zwei im Abstand voneinander angeordneten seitlichen Stützen (13, 15),
    einer zwischen diesen Stützen (13, 15) angeordneten und drehbar in ihnen gelagerten ersten Welle (19),
    wenigstens zwei im Abstand voneinander auf der ersten Welle (19) angeordneten Schwinghebeln (29, 31),
    einer am Ende jedes Schwinghebels (29, 31) angeordneten Rolle (32),
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    senkrechten Verbindungsstaigen. (26, 28), die an Ihren oberen Enden mit Schlitzen (30) versehen sind, In denen die Rollen (32) zum Ausführen eines begrenzten Bewegungsablaufes eingeschlossen sind, und die sich In einer senkrechten Führung (45) bewegen können, die in den seitlichen Stützen (13, 15) ausgebildet ist, wodurch die Verbindungshebel (26, 28) bei einer Schwenkbewegung der Schwinghebel (29, 31) zum Ausführen einer im wesentlichen senkrecht gerichteten Bewegung ausgebildet sind,
    wenigstens zwei Wellen (17, 21), die in paralleler Anordnung in einem Abstand voneinander an den beiden Verbindungs stangen (26, 28) angebracht sind, um deren senkrechter Bewegung entlang einer ersten Bewegungsbahn zu folgen, wobei diese parallelen Wellen (17, 21) eine Schablonenhalterung zum geradlinig nach oben versetzenden Anheben und Absenken einer zugehörigen Schablonen&nordnung (11) bilden,
    einer mit den parallelen Wellen (17, 21) für eine daran entlanggleitende Bewegung in Eingriff stehenden Rakelanordnung (70),
    einem Antriebsschlitten .-.■···,·.■■.
    (49), der eine Hin- und Herbewegung entlang einer Welle (219) ausführen kann und mit Führungselementen (23, 53) in Eingriff steht, die ihn in einer konstanten Ausrichtung halten,
    einem Antrieb (12, 13o, 131, 41) zum Hin- und Herbewegen des Antriebsschlittens (49) auf der Welle (219),
    und Verbindungselementen (232) zum wahlweisen Verbinden des Antriebsschlittens (49) entweder mit der Schablonenanordnung (11) oder der Rakelanordnung (70), um eine Folgebewegung einer dieser Anordnungen zu ermöglichen.
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    20. Siebdruckmaschine nach Anspruch 19» dadurch gekennzeichnet» daß die Schablonenhalterung aus einem Paar im Abstand voneinander angeordneter Verbindungsstücke (25, 27) besteht, von denen jedes sowohl mit der zweiten (17) als auch der dritten (21) Welle verbunden ist, sowie aus an diesen Verbindungsstücken (25, 27) angebrachten Befestigungselementen (35, 35') zum Aufnehmen einer Siebdruckschablone.
    21. Siebdruckmaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb Elemente (37, 38, 41) enthält, um die zweite Welle (17) in senkrechter Richtung zu bewegen und damit die Schablone und die Rakel (62, 64) anzuheben, wobei die Schablone durch diese ersten Führungselemente während des gesamten Anhebevorganges in einer horizontalen Lage gehalten wird.
    22. Siebdruckmaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Antriebsschlitten (49) eine Zahnstange (50) angebracht ist, die mit einem Zahnrad (51) kämmt, welches dadurch bei der gleitenden Hin- und Herbewegung des Antriebsschlittens (49) in Drehung versetzbar ist, um als Drehantrieb für mit ihm verbundene, krummflächige Druckträger zu dienen, wenn die Schablonenanordnung (11) mit dem Antriebsschlitten (49) verbunden ist.
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