DE2738968A1 - Vorrichtung zum schneiden von aufzeichnungstraegern - Google Patents
Vorrichtung zum schneiden von aufzeichnungstraegernInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schneiden von Aufzeichnungsträgern und im speziellen auf eine
Schneidevorrichtung für Datenterminal oder andere Arten von Geschäftsmaschinen, in denen bedruckte Aufzeichnungsträger
abgeschnitten werden, so daß sie der Maschinenbediener aus der Maschine entnehmen kann.
In Geschäftsvorgängen, bei denen Datenterminale oder
andere Arten von Fakturiermaschinen verwendet werden, um den zu zahlenden Preis zu kalkulieren, wird dem Kunden eine
bedruckte Quittung Über den durchgeführten Verkaufsvorgang
überreicht. In bekannten Datenterminalen wurde deshalb ein
bewegliches Messerglied verwendet, das in der Art einer Scherenoperation den bedruckten Beleg abschnitt, so daß
dieser von der Bedienungsperson entnommen werden konnte. In manchen Fällen ist es wünschenswert, daß ein Teil des Beleges,
der dem Kunden übergeben wird, abtrennbar 1st, so daß dieser im Falle eines Umtausches als Einkaufsbeweis verwendet werden
kann. Es ist deshalb wünschenswert, daß ein Teil des Beleges teilweise aufgerauht oder geritzt bzw. perforiert 1st, so daß
dieser Teil von dem Kunden leicht abgetrennt werden kann.
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen zur Erzeugung eines solchen Beleges wurde die Tiefe des Schneidstoßes des
Messerblattes verändert. Während bei dieser Art von Schneidevorrichtungen der Beleg nur mit unterschiedlicher Tiefe
geschnitten werden kann, gibt es Anwendungsfälle, bei denen
es wünschenswerter 1st, daß die Teile des Beleges, die abgetrennt werden sollen, lediglich geritzt bzw. gerleben werden
sollen. In diesen Fällen mußten Perforiermechanismen manuell in die Datenterminal anstelle der Schneidvorrichtungen, die
für die Trennung der Quittungen bzw. Belege erforderlich waren, eingesetzt werden. Diese Forderung der Austauschbarkelt der
Schneidevorrichtung zum Ermöglichen einer bestimmten Schneideart erhöhte die Kosten der Terminalvorrichtung, wobei die
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Anwendbarkelt In den Fällen eingeengt wurde, in denen eine
Vielzahl von Schneidearten unmittelbar hintereinander erforderlich waren, da in diesen Fällen Zeit für das
Austauschen der Schneidevorrichtungen erforderlich war.
Die vorgenannten Nachteile werden durch die Erfindung dadurch vermieden, daß ein einziger Schneidemechanismus
verwendet wird, der in der Lage ist, die verschiedenen Schneidearten durchzuführen und der trotzdem
ausreichend kompakt aufgebaut ist, so daß er in herkömmlicher Weise in Datenterminal oder ähnliche Geschäftsmaschinen eingebaut werden kann.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch ein erstes Stützglied mit einer Vielzahl von Schneidkanten,
die jeweils unterschiedliche Schneidkonfigurationen aufweisen;
durch ein zweites drehbares Stützglied mit einer Schneidkante; durch Positionierungsmittel, die mit dem
genannten ersten Stützglied zusammenwirken, so daß dieses gedreht wird, um eine ausgewählte Schneidkante in eine
geeignete Wirkposition mit der Schneidkante des zweiten Gliedes zu bringen; und durch Antriebsmittel zum Drehen
des zweiten Gliedes, so daß die Schneidkante des zweiten Gliedes mit der Schneidkante des ersten Gliedes zusammenwirkt
und den Aufzeichnungsträger gemäß der Konfiguration der ausgewählten Schneidkante zu schneiden.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung enthält die Schneidevorrichtung ein rotierendes
Biattstützglied mit einer an diesem angeordneten Schneidkante
und Antriebsglieder, durch die das Blattstützglied während eines Operationszykluses gedreht wird. Eine drehbar
angeordnete längliche Stange mit einem polygonalen Querschnitt weist an jeder Kante eine Schneidkante auf,
die jeweils unterschiedliche Schneidarten durchführen
können, wenn sie mit der Schneidkante des rotierenden Stützgliedes zusammenwirken, so daß ein zwischen diesen
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befindlicher Aufzeichnungsträger abgeschnitten werden kann.
Durch Positionierungsmittel wird während eines Operationszykluses eine der Schneidkanten ausgewählt, so daß diese
mit der Schneidkante des rotierenden Blattstützgliedes
zusammenwirken kann. Die Bewegung der Positionierungsmittel
kann durch die Bedienungsperson ferngesteuert werden.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben,
wobei Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen genommen wird. In diesen zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer
Mehrfacharten-Schneidevorrichtung gemäß der Erfindung mit einem Teil des rotierenden zweiten Stützgliedes und bei
der ein Aufzeichnungsträger entfernt ist, so daß die Art
von zwei Schneidkanten des ersten Stützgliedes zu sehen ist;
Fig. 2 eine Seitendarstellung der Mehrfacharten-Schneidevorrichtung
gemäß der Erfindung und
Fig. 3 eine Darstellung entlang der Linien 3-3 von Fig. 2, in der die Art von drei Schneidkanten des
ersten Stützgliedes zu sehen sind.
Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen, in der eine Mehrfacharten-Schneidevorrichtung gezeigt ist, die
ein drehbares Trommelglied 20 mit Achswellenteilen 22,
enthält, welche in einem nicht gezeigten Rahmengestell
eines Datenterminals gelagert sind. Mit der Welle 24 ist ein Zahnrad 26 (siehe auch Fig. 3) durch einen Stift 28
verbunden. Das Trommelglied 20 enthält eine flache Seite 30, mit der durch geeignete Befestigungsmittel, ζ. Β. durch
Nieten 32, ein Messerblatt 34 mit einer Schneidkante 35 verbunden 1st.
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Dem Glied 20 1st ein Stützglied 36 mit polygonalem
Querschnitt zugeordnet, das Achswellenteile 40 und 38 enthält»
die ebenfalls in einem nicht gezeigten Rahmenwerk der Terminaivorrichtung
gelagert sind. Das Stützglied 36 weist in dem hler beschriebenen Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung vier
Schneidkanten 42, 44, 46 und 48 auf (Fig. 1 bis 3), die mit der Schneidkante 35 des Messerblattes 34 zusammenwirken, so
daß ein zwischen diesen befindlicher Aufzeichnungsträger 50 abgeschnitten werden kann. Wie in Fig. 1 am deutlichsten
gezeigt ist, enthält die Schneidkante 42 des Stützgliedes 36 eine Vielzahl von voneinander beabstandeten Aussparungen 52,
durch die bewirkt wird, daß die Schneidkante 42 den Aufzeichnungsträger
50 bei Zusammenwirkung mit der Schneidkante des Messerblattes 34 perforiert. Die Schneidkante 44 (Fig. 1)
1st so angeordnet, daß der Aufzeichnungsträger 50 quer geschnitten wird, wenn diese mit der Schneidkante 35 des
Messerblattes 34 zusammenwirkt, so daß der Aufzeichnungsträger vollständig geschwächt wird. Die Kante 46 (Fig. 3)
weist einen ausgesparten Bereich 54 auf, der entlang einem vorbestimmten Teil verläuft, so daß der Aufzeichnungsträger
50 teilweise geschwächt wird, wenn die Kante 46 mit der
Schneidkante des Messerblattes 34 zusammenwirkt. Eine Schneidkante
48 (Flg. 1) 1st ebenfalls mit einer Ausnehmung (nicht
gezeigt) versehen, die ähnlich dem Teil 54 der Kante 46
verläuft, die sich jedoch Über einen Bereich erstreckt, der
sich von dem Teil 54 längenmäßig unterscheidet, so daß ein
Schnitt an dem Aufzeichnungsträger 50 erzeugt werden kann, der unterschiedlich von dem durch die Schneidkante 46
erzeugten Schnitt 1st.
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Neben dem Zahnrad 26 ist ein Antriebszahnrad angeordnet (Fig. 1, 2 und 3), das in das Zahnrad 26 eingreift
und das den gleichen Durchmesser wie das Zahnrad aufweist. Das Zahnrad 26 ist mittels eines Stiftes 60
(Fig. 3) mit der Welle 58 verbunden. Mit dem Ende der Antriebswelle 58 ist durch einen Stift 62 ein Nocken
verbunden. Wie später noch beschrieben wird, wirkt der Nocken 64 mit einem Mechanismus zur selektiven Positionierung
einer der Schneidkanten 42 bis 48 des Stützgliedes 36 zusammen, wobei dadurch eine Schnittausrichtung einer
ausgewählten Kante mit der Schneidkante 35 vorgenommen wird, so daß beim Drehen des Messerblattes 34 der Aufzeichnungsträger
50 durch die ausgewählte Schneidkante des Sfützgl iedes 36 zerschnitten wird. Die Antriebswelle 58 wird durch einen
nicht gezeigten Motor, der mit dieser befestigt ist, während einer jeden Schneidoperation eine Umdrehung in Uhrzeigerrichtung
(Fig. 1) ausführen.
Wie aus den Fig. 1 und 3 klar hervorgeht, 1st mit dem Wellenteil 40 des StUtzgliedes 36 ein Antriebsritzel
verbunden, das in Verbindung mit einem Schaltsegment steht, welches mittels eines Stiftes 72 (Fig. 3) mit der
Welle 70 verbunden 1st. Die Welle 70 1st in dem nicht gezeigten Rahmenwerk des Datenterminals gelagert. Eine
Feder 74, die zwischen dem Segment 68 und dem nicht gezeigten Rahmenwerk angeordnet ist, spannt normalerweise
das Segment 68 in Gegenuhrzeigerrichtung bezogen auf die Welle 70 vor.
Auf einer Seite des Schaltsegmentes 68 ist eine
Kurvenrolle 76 (Fig. 1, 2 und 3) montiert, die sich horizontal in eine Position erstreckt, in der sie mit dem
Exzenter 64 ausgerichtet 1st und mit diesem zusammenwirken
kann. Auf der entgegengesetzten unteren Seite des Zahnsegmentes 68 befindet sich ein Anschlag 78, der sich
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horizontal in eine Position erstreckt, die neben einer der vielen StufenkantenteiIe 80 eines Steuergliedes 82 liegt,
so daß der Anschlag 78 mit diesen zusammenwirkt. Das Steuerglied 82 ist durch einen Stift 86 mit einer Welle 84
verbunden, die in dem nicht gezeigten Rahmenwerk des Datenterminals gelagert ist. Wie später noch im einzelnen
beschrieben wird, steuert jede der abgestuften Kantenteile 80 des Steuergliedes 82 die Positionierung einer
korrespondierenden Schneidkante 42 bis 48 des Stützgliedes 36 in eine arbei tsgemä'ße Ausrichtung mit dem Messerblatt 34.
Der untere hintere Teil des Steuergliedes 82 ist drehbar mittels eines Stiftes 88 mit einem Anker 90 eines
Vier-Positionen-Elektromagneten 92 befestigt. Somit wird durch die Erregung des Magneten 92 eine Drehung des Steuergliedes
82 um die Welle 84 bewirkt, wodurch eine der Stufenkanten 80 des Steuergliedes 82 in den Bewegungspfad des
Anschlages 78 am Schaltsegment 68 gelangt. Durch diese Anordnung wird das Ausmaß der Drehbewegung des Schaltsegmentes
68 durch Einstellung des Steuergliedes 82 bestimmt, das seinerseits durch eine entsprechende selektive Erregung
des Magneten 92 gesteuert wird. Die Erregung des Magneten 92 kann durch die Betätigung von bestimmten Steuertasten im
Tastenfeld des Terminals gesteuert werden. Die Steuertasten können zur Einleitung von bestimmten Maschinenoperationen
verwendet werden, die zur Durchführung von Verkaufsoperationen benötigt werden.
Während des Betriebes der Schneidvorrichtung rotiert die Welle 58 in Uhrzeigerrichtung und führt eine
Umdrehung durch. Diese Drehung der Welle 58 wird auf das Antriebszahnrad 56 übertragen, das wiederum das Zahnrad 26
in Gegenuhrzeigerrichtung dreht, was durch den Pfeil in Fig. 1 angedeutet ist. Durch die Drehung der Welle 58 wird
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auch der Nocken 64 in Uhrzeigerrichtung bewegt, wodurch das
Zahnsegment 68 zuerst in Uhrzeigerrichtung um die Welle verschwenkt, was durch den Pfeil in Fig. 1 angedeutet ist.
Die letztere Drehung erfolgt dadurch, daß der Nocken 64 mit der Kurvenrolle 76 in Wirkverbindung steht, so daß die
Bewegung entgegen der Wirkung der Feder 74 erfolgt. Der Nocken 64 weist die in Fig. 2 gezeigte Form auf, wodurch
eine Drei-Viertel-Umdrehung in Uhrzeigerrichtung erfolgt bis das Zahnsegment 68 freigegeben wird, so daß es infolge
der Wirkung der Feder 74 in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird.
Aus den Fig. 1 und 2 geht hervor, daß die Rotation des Schaltsegmentes 68 durch den Nocken 64 im
Uhrzeigersinn eine Bewegung des Anschlages 78 von der Verbindung der Stufenteile 80 des Steuergliedes 82 bewirkt.
Nach der Entfernung des Anschlages 78 von dem Glied 82 wird der Magnet 92 erregt, so daß der Anker 90 in eine von vier
Positionen gebracht wird. Durch diese Bewegung erfolgt eine Drehung des Steuergliedes 82, so daß ein Stufenteil 80 in
den Bewegungspfad des Anschlages 78 gebracht wird. Der ausgewählte Stufenteil 80 entspricht der Schneidkante des
Stützgliedes 36, die für einen bestimmten Beleg, der einem Kunden gegeben werden soll, erforderlich ist. Nach der
Bewegung des Schaltsegments 68 in Gegenuhrzeigerrichtung
infolge der Federkraft der Feder 74 wird das Schaltsegment 68 um eine Strecke gedreht, die durch die ausgewählte
Stufe 80 des Steuergliedes 82 infolge der Erregung des Magneten 92 ausgewählt wurde, bestimmt wird. Dadurch
erfolgt die Positionierung des speziellen Stufenteils 80
in den Bewegungspfad des Anschlages 78. Diese Rotation des Zahnsegmentes 68 wird über das Antriebsritzel 66 auf
das Stützglied 36 übertragen, wodurch eine der Schneidkanten 42, 44, 46 oder 48 in eine Wirkbeziehung mit der
Schneidkante 35 des Messerblattes 34 gebracht wird. Dies
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geschieht gemäß dem Stufenteil 80 des Steuern!iedes 82,
das mit dem Anschlag 78 in Verbindung steht.
Gleichzeitig mit der Bewegung einer der Schneidkanten 42 bis 48 des Stützgliedes 36 in eine Schneidposition
erfolgt eine Drehung des Zahnrades 26 durch das Antriebszahnrad 56 in Gegenuhrzeigerrichtung, so daß das Messerblatt
34 rotiert bis es gegen den Aufzeichnungsträger 50 läuft. Zu dieser Zeit ist das Stützglied 36 in eine
Position rotiert, bei der eine ausgewählte Schneidkante 42 bis 48 neben dem Aufzeichnungsträger 50 zu liegen kommt,
so daß die ausgewählte Schneidkante mit der Schneidkante des Nesserblattes 34 zusammenwirkt, um den Aufzeichnungsträger
50 gemäß der Konfiguration der ausgewählten Schneidkante
zu bearbeiten. Am Ende der Drehung in Uhrzeigerrichtung der Welle 58 gelangt die Schneidevorrichtung
wieder in ihre Ausgangsposition, wie sie in Fig. 2 dargestellt 1st, so daß sie für eine nachfolgende Operation
vorbereitet 1st.
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Claims (11)
1. Vorrichtung zum Schneiden eines Aufzeichnungsträgers,
gekennzeichnet durch ein erstes drehbares Stützglied (36) mit einer Vielzahl von Schneidkanten (42, 44,
46, 48), die jeweils unterschiedliche Schneidkonfigurationen
aufweisen; durch ein zweites drehbares Stützglied (20) mit einer Schneidkante (35); durch Positionierungsmittel
(64, 66, 68), die mit dem genannten ersten Stützglied (36) zusammenwirken, so daß dieses gedreht wird, um eine ausgewählte
Schneidkante in eine geeignete Wirkposition mit der Schneidkante des zweiten Gliedes (20) zu bringen; und durch
Antriebsmittel (26) zum Drehen des zweiten Gliedes (20), so daß die Schneidkante des zweiten Gliedes (20) mit der
Schneidkante des ersten Gliedes (36) zusammenwirkt und den Aufzeichnungsträger (50) gemäß der Konfiguration der ausgewählten
Schneidkante zu schneiden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Stützglied (36) aus einer länglichen
Stange mit polygonalem Querschnitt besteht, die entsprechende Schneidkanten an jeder Kante aufweist.
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3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der genannten Schneidkanten (42) des
ersten Stützgliedes (36) Aussparungen (52) in Längsrichtung aufweist, um den Aufzeichnungsträger (50) bei einer
Zusammenwirkung mit der Schneidkante des zweiten Gliedes (20) zu perforieren.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine der Schneidkanten (46) des genannten ersten Stützgliedes (36) einen ausgesparten Bereich (54) aufweist,
der sich teilweise in Längsrichtung erstreckt und der so angeordnet ist, daß der Aufzeichnungsträger (50) bei einer
Zusammenwirkung mit der Schneidkante (35) des zweiten Gliedes (20) teilweise geschnitten wird.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch fernbedienbare Steuermittel (82, 92)
zur Steuerung der Position des ersten Stutzgliedes (36).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierungsmittel (64, 66, 68) ein drehbares
Zahnsegment (68) aufweisen, durch das eine Drehung auf ein Zahnrad (66), das mit dem ersten Stützglied (36) verbunden
ist, übertragen wird und daß Betätigungsmittel (64, 74) zur Drehung des Zahnsegmentes (68) in einer ersten Richtung und
nachfolgend in einer zweiten Richtung, die entgegengesetzt ist, vorgesehen sind und daß die genannten Steuermittel (82,
92) während der Rotation des Zahnsegments (68) in der ersten Richtung betätigt werden, um das Ausmaß der Drehung des Zahnsegmentes
(68) in der zweiten Richtung zu begrenzen.
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7. Vorrichtung nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet» daß die genannten Betätigungsmittel einen Exzenter (64) enthalten,
der mit einer Exzenteroberfläche (76) des Zahnsegmentes
(68) zusammenwirkt« so daß sich das Zahnsegment (68) in der ersten Richtung bewegt und wobei das Zahnsegment (68) freigegeben
wird und Infolge der Kraft einer Feder (74), die normalerweise
das Zahnsegment (68) vorspannt, in die zweite Richtung bewegt wird.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Steuermittel
(82, 92) ein bewegbares Steuerglied (82) enthalten, das in dem
Bewegungspfad eines abstehenden Teils (78) des Zahnsegmentes (68) angeordnet 1st, so daß die Drehung des Zahnsegmentes (68)
In der genannten zweiten Richtung in einer vorbestimmten Position gestoppt wird.
9. Vorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Steuermittel (82) eine Vielzahl von schrittförmigen
Blockieroberflächen (80) aufweisen und daß eine ausgewählte Blockieroberfläche (80) in den Bewegungspfad
des abstehenden Teils (78) des Zahnsegmentes (68) bewegt werden kann.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Steuerglied (82) verschwenkbar angeordnet 1st
und selektiv durch einen Mehrfachposition-Elektromagneten (92) gedreht werden kann.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 7 bis 10, gekennzeichnet durch gemeinsame Antriebsmittel (56)
zur Drehung des genannten zweiten Gliedes (20) und der genannten Nocke (64) um eine volle Umdrehung.
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25. August 1977
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