DE2738622C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
- F21S41/00—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
- F21S41/30—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by reflectors
- F21S41/32—Optical layout thereof
- F21S41/33—Multi-surface reflectors, e.g. reflectors with facets or reflectors with portions of different curvature
- F21S41/334—Multi-surface reflectors, e.g. reflectors with facets or reflectors with portions of different curvature the reflector consisting of patch like sectors
- F21S41/336—Multi-surface reflectors, e.g. reflectors with facets or reflectors with portions of different curvature the reflector consisting of patch like sectors with discontinuity at the junction between adjacent areas
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeug-Scheinwerfer
der im Oberbegriff des Patentanspruchs angegebenen Gattung.
Insbesondere bei rechteckfömigen Kraftfahrzeug-Scheinwerfern ist
es mitunter schwierig, einen formgenauen Reflektor mit
genügend großem Ausstrahlungswinkel herzustellen. An den
Rändern des Reflektors kommt es häufig zu Deformationen,
die eine unerwünschte Streuung des reflektierten Lichts
und damit eine Blendgefahr verursachen können. Zur Minderung
dieses Nachteils weisen herkömmliche Kraftfahrzeug-Scheinwerfer
einen flachen Reflektor mit großer Brennweite und
eine relativ tief geriffelte Streuscheibe auf, was jedoch
den Lichtwirkungsgrad eines solchen Reflektors durch den
verkleinerten Ausstrahlungswinkel und die Fertigungsgenauigkeit
der Streuscheibe durch die tiefe Riffelung ungünstig
beeinflußt.
Aus dem DE-GM 19 02 513 ist ein Nebelscheinwerfer kurzer
Baulänge mit zwei koaxial zueinander angeordneten Parabolspiegeln
von unterschiedlichen Brennweiten bekannt. Der
eine Parabolspiegel bildet den Hauptabschnitt und der
andere eine ringförmige Randzone, wobei letzterer einen
größeren Krümmungshalbmesser als der Hauptspiegel hat.
Durch diese Ausbildung soll eine möglichst geringe Bauhöhe
des gesamten Scheinwerfers erreicht werden.
Aus der DE-OS 14 97 353 ist eine Leuchte für Kraftfahrzeuge
mit einem paraboloidähnlichen Reflektor bekannt, die ein
möglichst breit gestreut ausfallendes Licht liefern soll.
Bei dieser Leuchte handelt es sich offensichtlich nicht
um einen Scheinwerfer zur Fahrbahnausleuchtung, sondern
um eine Signalleuchte.
Aus der DD-PS 63 347 ist ein Fahrzeugscheinwerfer bekannt,
der mit einer Streuscheibe ohne Randriffel ein asymmetrisches
Abblendlicht erzeugen soll. Zu diesem Zweck werden
die unterhalb der horizontalen Mittelebene von der Lichtquelle
ausgehenden Lichtstrahlen in einem bestimmten Winkelbereich
durch eine lichtablenkende Prismenscheibe zur
vorderen Hohlspiegelöffnung hin gebeugt und innerhalb
einer Ausleuchtungsstrecke von ca. 25 m konzentriert.
Schließlich ist aus der DE-OS 17 72 942 ein gattungsgemäßer
Scheinwerfer für Kraftfahrzeuge bekannt, der einen aus
zwei koaxialen Paraboloiden mit unterschiedlichen Brennpunktlagen
auf der gemeinsamen Achse gebildeten Reflektor aufwendet.
Der Hauptparaboloid enthält die Reflektor-Scheitelöffnung
und wird von dem ringförmigen zweiten Paraboloid umgeben.
Beide Paraboloide stoßen in einer senkrecht zur Rotationsachse
liegenden Ebene aneinander, so daß sich eine stufenförmige
Übergangsstelle ergibt. Zur Vermeidung einer größeren
Blendwirkung bei Abblendlicht aufgrund von am rohrförmigen
Lampenkolben der eingesetzten Halogenglühlampe unkontrollierten
reflektierten Lichtstrahlen ist die Form der beiden Paraboloide
so gewählt, daß die beiden Brennpunkte mit gegenseitigem
Zwischenabstand auf der optischen Achse liegen
und die reflektierten Strahlen zur Fahrbahn hin geneigt
austreten. Die an den Randbereichen des Reflektors reflektierten
Lichtstrahlen werden durch diese Maßnahmen nicht
beeinflußt und führen zu der auch bei anderen herkömmlichen
Scheinwerfern unerwünschten Blendwirkung.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Kraftfahrzeug-Scheinwerfer
zu schaffen, der eine größere Lichtausbeute
und eine verminderte Blendwirkung durch die vom
Randparaboloid reflektierten Lichtstrahlen ergibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruchs gelöst.
Die angestrebte größere Lichtausbeute ist auf den vergrößerten
Ausstrahlungswinkel zurückzuführen, der sich durch
die kleinere Brennweite des Randparaboloids gegenüber
der des zentralen Hauptparaboloids ergibt. Durch die erfindungsgemäße
Ausbildung des Reflektors wird ferner die
angestrebte kleinere Blendwirkung insbesondere in den Paraboloid-Übergängen
und den Schnittebenen des ovalen Scheinwerfers
erreicht, weil die vom Randparaboloid reflektierten
Lichtstrahlen nach der Reflexion zur optischen Achse des
Reflektors hin konvergieren.
Die Riffelung am Rand der Streuscheibe hat eine verringerte
Tiefe, was verminderte mechanische Spannungen und höhere
Fertigungsgenauigkeiten der Streuscheibe ermöglicht. Durch
die Ablenkung am Randparaboloid werden die Lichtstrahlen
an den oberen Eckbereichen des Reflektors auch bei Fernlichtbetrieb
des Scheinwerfers zumindest teilweise konvergent
und können daher die Fahrbahn breiter ausleuchten.
Da in den kritischen Bereichen der oberen Ecken des Scheinwerfers
der Vektor der tangentialen Ablenkung zur Horizontalen
einen größeren Winkel α einschließt, kann ab einem
bestimmten Winkel eine Lichtausstrahlung oberhalb der Hell-
Dunkel-Grenze und damit die Blendwirkung wirksam vermindert
werden.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Scheinwerfer im Horizontalschnitt
H-H von Fig. 2,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Scheinwerfers in Pfeilrichtung
P von Fig. 1,
Fig. 3 das Abblendlichtbündel des Scheinwerfers
von dessen Randzone, und
Fig. 4 das Fernlichtbündel des Scheinwerfers von
dessen Randzone.
In Fig. 1 ist ein Horizontalschnitt des Scheinwerfers
dargestellt, der aus einem Reflektor 1 mit einem Hauptparaboloid und einem koaxialen Randparaboloid, einer Streuscheibe
2 sowie einer Glühlampe 3 mit einem Fernlichtfaden
6, einem Abblendlichtfaden 5 und einem Abdeckschirm
(innere Blende) 4 der Glühlampe 3 besteht. Der Koordinatensystem-Ursprung
ist in den Scheitel des Hauptparaboloides
mit der x-Achse auf dessen Achse gelegt.
Die Entfernung der Scheitel der beiden Paraboloide beträgt:
Δ x = (y p /2)² · (1/f₀ - 1/f h ) (1),
mit
y p = Ordinate eines Punktes P(x p , y p ) (vgl. Fig. 1) der Kreislinie, in der sich die beiden Paraboloide schneiden, f₀= Brennweite des Randparaboloids, und f h = Brennweite des Hauptparaboloids.
y p = Ordinate eines Punktes P(x p , y p ) (vgl. Fig. 1) der Kreislinie, in der sich die beiden Paraboloide schneiden, f₀= Brennweite des Randparaboloids, und f h = Brennweite des Hauptparaboloids.
Der ebene Ausstrahlungswinkel eines üblichen Scheinwerfers
ist gegeben durch
Die Zunahme des ebenen Ausstrahlungswinkels, die den
Lichtwirkungsgrad des Scheinwerfers bei demselben Ausgangsradius
R erhöht, beträgt
Bei einer gegenseitigen Entfernung Δ x F der Brennpunkte F₀
und F h :
Δ x F = f h - f₀ + Δ x (4)
beträgt die Zunahme der Konvergenz a f des Lichtbündels,
das aus dem Brennpunkt F h nach Reflexion am Randparaboloid
austritt:
mit x, y₀=Koordinaten des Reflexionspunkts.
Allgemein beträgt dann der Winkel der tangentialen
Ablenkung α:
mit a=Entfernung des betrachteten Achsenpunktes des Abblendlichtfadens
vom Brennpunkt F h .
Aus der Gleichung (5) ist ersichtlich, daß zum Unterschied
von den bekannten Scheinwerfern die Seitenstreuung
schon durch den Rand des Reflektors gegeben ist. Dies kann
mit Vorteil bei rechteckförmigen Scheinwerfern ausgenutzt werden, bei
denen es dank der horizontalen Schnittebenen zu keinem unerwünschten
Lichtabfall durch vertikale Ablenkung kommt.
Gemäß Fig. 2 ist die Randzone des Reflektors durch zwei horizontale Schnittebenen,
durch einen Austrittskreis mit einem Radius R und einen
Schnittkreis zwischen den beiden Paraboloiden mit einem Radius y p
begrenzt. Ein Winkel ϕ, den in der Frontalprojektion der
Ablenkungs-Vektor α mit der Horizontalen bildet, ermöglicht,
die Ablenkung in eine horizontale Komponente α h und eine
vertikale Komponente α v zu zerlegen:
α h = α cos ϕ; α v = α sin ϕ (7).
Die gesamte Lichtablenkung wird durch den Rand des
Reflektors 1 und auch durch die Riffelung der Randzone
der Streuscheibe 2 beeinflußt, die unterteilt ist in:
Bereiche I und II zwischen der Horizontalen H-H und
der oberen Schnittebene,
einen Bereich III zwischen der Horizontalen H-H und der unterhalb dieser um einen Winkel von 15° um die Achse x auf der Seite des asymmetrischen Ausschnitts des Abdeckschirms 4 der Glühlampe 3 verdrehten Halbebene,
einen Bereich IV zwischen dem Bereich III und der unteren Schnittebene, und
einen Bereich V zwischen der Horizontalen H-H und der unteren Schnittebene des Scheinwerfers.
einen Bereich III zwischen der Horizontalen H-H und der unterhalb dieser um einen Winkel von 15° um die Achse x auf der Seite des asymmetrischen Ausschnitts des Abdeckschirms 4 der Glühlampe 3 verdrehten Halbebene,
einen Bereich IV zwischen dem Bereich III und der unteren Schnittebene, und
einen Bereich V zwischen der Horizontalen H-H und der unteren Schnittebene des Scheinwerfers.
In den Bereichen I und II sind vertikale Zylinderlinsen
oder langgestreckte Prismen ausgebildet, die das Licht waagerecht streuen.
Der Bereich III ist klar ohne lichtablenkende Riffeln, die Bereich IV und V enthalten lichtablenkende langgestreckte
gerade Riffeln mit der Grundfläche auf der Seite des Scheinwerferrands.
Fig. 3 stellt Abblendlichtbündel von der Randzone
dar, und zwar in Strichlinie ohne Lichtablenkung
durch das Randparaboloid und in Voll-Linie gemäß der Erfindung.
Das Lichtbündel aus dem klaren Bereich III verstärkt
die Beleuchtung des näheren Fahrbahnrandes, was zu einer
Steigerung der Fahrsicherheit in Kurve in Richtung des
Lichtbündels und bei Fahrt mit verschlechterter Sicht führt.
Die Lichtbündel aus den Bereichen I und II werden durch
die Streuscheibe in Pfeilrichtung waagerecht gestreut, wobei
die vertikale Ablenkungs-Komponente α v nach Gleichung
(7) in der Nähe der Horizontalen minimal ist, so
daß die Reichweite des Scheinwerfers nicht verschlechtert
wird, sondern in der Nähe der Übergänger des Paraboloids
in die obere Schnittebene, wo es zu Deformationen des Reflektors
kommt, maximal ist, so daß hier der Unterschied
der Konvergenz Δα vmax zwischen der Stirnfläche des Abblendlichtfadens und dem
näheren Brennpunkt F h des Scheinwerfers gemäß der Erfindung
und des Scheinwerfers ohne Ablenkung eine genügende
Reserve für deren Kompensation bildet. Dadurch wird eine
Lichtabstrahlung oberhalb der Hell-Dunkel-Grenze und
damit auch eine Lichtblendung verhindert.
In Fig. 4 ist ein Fernlichtbündel vom Fernlichtfaden
6 abgebildet. Das ursprünglich divergente Bündel
wird durch die Ablenkung α in ein zumindest teilweise konvergentes
Bündel geändert. Die Lichtbündel aus den Bereichen
I und II werden durch die Ablenkung auf dem Randparaboloid
aus dem Raum oberhalb der Horizontalen auf die
Fahrbahn verlagert, und nach der breitwinkligen Streuung
durch die Streuscheibe 2 in horizontaler Richtung gewährleisten
sie eine gute Beleuchtung der Fahrbahnränder bei
Fernlichtbetrieb des Scheinwerfers, was bei den bekannten
Scheinwerfern nicht möglich ist. Das Lichtbündel aus
dem Bereich III beleuchtet den rechten Rand der Fahrbahn
oberhalb der Horizontalen, und mit herabgesetzter Lichtstärke
auf der Seite des Gegenverkehrs wird
so dessen mögliche Blendung bei zu spätem Umschalten von
Fern- auf Abblendlicht verringert. Die Lichtbündel aus
den Bereichen IV und V werden durch die geraden Riffeln der
Streuscheibe 2 auf die optische Achse x des Scheinwerfers
und unterhalb dieser konzentriert, was eine Steigerung
der Achslichtstärke des Scheinwerfers, eine Verbesserung
des Verhältnisses dieser Achslichtstärke zur maximalen
Lichtstärke und eine Steigerung der Beleuchtungsstärke
der Fahrbahn auf eine Entfernung von 100 m und mehr zur
Folge hat.
Claims (1)
- Kraftfahrzeug-Scheinwerfer, bestehend aus einem Spiegelreflektor (1) mit einem die Reflektorscheitelöffnung enthaltenden Hauptparaboloid sowie einem zu diesem koaxialen Randparaboloid, dessen Brennpunkt von der Lichtaustrittsseite her gesehen hinter dem des Hauptparaboloids auf der den beiden Paraboloiden gemeinsamen Achse (X) liegt, einer in die Reflektorscheitelöffnung eingesetzten Glühlampe (3) mit einer Wendel für Fernlicht (6) sowie einer nach unten durch einen Schirm abgedeckten Wendel für asymmetrisches Abblendlicht (5) und einer den Reflektor auf seiner offenen Seite verschließenden Streuscheibe (2), gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- a) die Brennweite (f₀) des Randparaboloids ist kleiner als die Brennweite (f h ) des Hauptparaboloids;
- b) die beiden oben und unten parallel zur waagrechten Mittelebene des Reflektors (1) abgeflachten Paraboloide schneiden bzw. durchdringen einander stufenlos entlang eines Kreisbogens mit einem Abstand (y p ) von der Rotationsachse (X) des Reflektors;
- c) die Streuscheibe (2) weist in kreisringabschnittförmigen
Randbereichen, die außen durch einen Kreisbogen mit
dem Außenradius (R) des Reflektors (1) und innen durch
einen Kreisbogen mit einem dem Abstand (yTp) der Schnitt-
bzw. Durchdringungslinie der beiden Paraboloide von
der Rotationsachse (X) des Reflektors (1) entsprechenden
Radius begrenzt sind, folgende Abschnitte auf:
- c₁) auf der der Fahrbahnmitte zugekehrten Seite des Scheinwerfers einen durch eine in der waagrechten Mittelebene des Scheinwerfers verlaufende und eine 15° schräg nach unten gerichtete Gerade begrenzten klaren Kreisringabschnitt (III) ohne lichtablenkende bzw. lichtstreuende Riffeln und einen sich an diesen nach unten anschließenden Abschnitt (IV) mit lichtablenkenden langgestreckten geraden Riffeln,
- c₂) auf der der Fahrbahnmitte abgekehrten Seite des Scheinwerfers einen durch eine in der waagrechten Mittelebene des Scheinwerfers verlaufende Gerade nach oben begrenzten Kreisringabschnitt (V) mit lichtablenkenden langgestreckten geraden Riffeln und
- c₃) auf beiden Seiten der senkrechten Mittelebene des Scheinwerfers je einen durch eine in dessen waagrechter Mittelebene verlaufende Gerade nach unten begrenzten Kreisringabschnitt (I, II) mit parallel zur senkrechten Mittelebene des Scheinwerfers verlaufenden Riffeln für eine weitwinklige Streuung der von dem Randparaboloid reflektierten Strahlen, wobei
- c₄) die lichtablenkenden Riffeln der unterhalb der waagrechten Mittelebene des Scheinwerfers angeordneten geriffelten Abschnitte (IV, V) zur senkrechten Mittelebene des Scheinwerfers hin nach unten geneigt verlaufen und die Form von Prismen haben, deren von der Rotationsachse (X) des Reflektors (1) abgekehrten Flächen parallel zu dieser Achse verlaufen.
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