DE2738301C2 - Stufenlos einstellbares optisches System für Kopiergeräte - Google Patents
Stufenlos einstellbares optisches System für KopiergeräteInfo
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- DE2738301C2 DE2738301C2 DE2738301A DE2738301A DE2738301C2 DE 2738301 C2 DE2738301 C2 DE 2738301C2 DE 2738301 A DE2738301 A DE 2738301A DE 2738301 A DE2738301 A DE 2738301A DE 2738301 C2 DE2738301 C2 DE 2738301C2
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- G03G15/04—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for exposing, i.e. imagewise exposure by optically projecting the original image on a photoconductive recording material
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Description
3 4
den Ort der Vorderkante des Bildbereiches auf der Ko- gen ankommt, wie es beispielsweise aus der US-Patentpiettrommel
zu liegen kommt Bei optischer Verkleine- schrift 36 14 222 ersehen werden kann. In der US-Parung
muß daher dafür gesorgt werden, daß das Bild der tentschrift 38 97 148 ist ein Gerät mit drei diskreten AbVorderkante
optisch mit der Bezugskante in Deckung bildungsmaßstäben beschrieben. Die Bewegung der
gebracht wird. Da jedoch die Abtastiänge und Abtast- 5 Einstellmechanismen ist wahrscheinlich nicht linear. Jegeschwindigkeit
auf die Umfangsgeschwindigkeit der doch brauchen die optimalen Werte für Maßstab, BiId-Kopiertrommel
abgestimmt sein müssen, muß auch die schärfe und Einhaltung der Bezugsecke nur für drei Po-Ausgangslage
des Abtastwagens in einem bestimmten sitionen erfüllt sein.
vorgesehenen Zeitraum eingenommen worden sein. Bei einem Kopiergerät mit stufenweiser Maßstabver-Denn
bei jedem beliebigen Abbildungsmaßst&b und da- io stellung ist es auch bekannt, zum Randausgleich zwimit
auch beliebiger Abtastgeschwindigkeit muß das Bild sehen der Vorlage und dem Bildfeld das Abbildungsobder
Bezugskante auf den Rand des Bildbereiches der jektiv schräg zur optischen Achse verschiebbar anzu-Kopiertrommel
fallen. Die zu lösenden Schwierigkeiten ordnen (DE-OS 19 35 618). Das Objektiv wird hierzu
sind noch größer, wenn zwei Bezugskanten, d. h. eine starr auf geradlinigen Führungen entsprechend dem ge-Bezugsecke
eingehalten werden solL 15 wählten Abbildungsmaßstab stufenweise verschoben.
Bei der optischen Abbildung in natürlicher Größe, Die Richtung der Führungen ist so gewählt, daß ein
d. h. im Maßstab 1 :1 sind Objektweite und Bildweite Ausgleich in bezug auf eine Bezugsecke, d. h. auf zwei
einander gleich. Das Objekt befindet sich im Abstand aneinander angrenzende Kanten des Bildfeldes erfolgt
der doppelten Brennweite vor dem Objektiv. Entspre- Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß auf diese
chend befindet sich das Bild im Abstand der doppelten 20 Weise nur ein angenäherter Randausgleich erreichbar
Brennweite hinter demselben. Bei Verkleinerung des ist Eine ähnliche Einrichtung zeigt ,i-t· US-Patentschrift
AbbildürigsrnaSstabes verringert sich die Biidweite das 34 37 410, die ebenfalls ein Kopiergerät mit verstellba-BiId
rückt näher an das Objektiv heran. Da ώβ Kopier- rem Abbildungsmaßstab zeigt, bei dem das Abbildungstrommel jedoch ihren festen Platz im Kopiergerät hat objektiv auf geradlinigen Führungen schräg zur opti-
und deshalb die Einstellebene gleich bleibt, muß für die 25 sehen Achse verschiebbar ist Auch bei dieser Einrich-Scharfeinstellung
das Objektiv näher zur Einstellebene tung erfolgt nur ein unzureichender Randausgleich,
hin verschoben werden. Auch die Objektebene ist durch Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bei der die Vorlagenbühne des Kopiergerätes festgelegt Es be- stufenlosen Veränderung des Abbildungsmaßstabs in eisteht daher das Problem, mit konstruktiv festgelegter nem Projektionskopiergerät mit streifenförmiger Abta-Einstellebene und Objektebene des Kopiergerätes bei 3c stung oder ganzseitiger Abbildung sidierzustellen, daß jedem Abbildungsmaßstab die Schärfe der Abbildung wenigstens eine Bezugskante der Vorlagen- und BiIdzu erhalten. Bei bekannten Kopiergeräten mit diskreten ebeae unverändert bleibt
hin verschoben werden. Auch die Objektebene ist durch Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bei der die Vorlagenbühne des Kopiergerätes festgelegt Es be- stufenlosen Veränderung des Abbildungsmaßstabs in eisteht daher das Problem, mit konstruktiv festgelegter nem Projektionskopiergerät mit streifenförmiger Abta-Einstellebene und Objektebene des Kopiergerätes bei 3c stung oder ganzseitiger Abbildung sidierzustellen, daß jedem Abbildungsmaßstab die Schärfe der Abbildung wenigstens eine Bezugskante der Vorlagen- und BiIdzu erhalten. Bei bekannten Kopiergeräten mit diskreten ebeae unverändert bleibt
wählbaren Abbildungsmaßstäben werden dafür Zusatz- Die Merkmale zur Lösung dieser Aufgabe sind aus
linsen in den Strahlengang eingeschaltet, wenn das glei- dem Patentanspruch 1 ersichtlich. Die übrigen Ansprüche
Objektiv als Projektionsoptik verwendet wird, oder 35 ehe geben vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbilaber
es wird für jeden Abbildungsmaßstab ein besonde- düngen der Erfindung an.
res Objektiv in den Strahlengang gesetzt Beide Mög- Verschiedene bevorzugte Ausführungsbeispieie der
lichkeiten entfallen, wenn man die Änderung des Abbil- Erfindung sind im folgenden anhand von Zeichnungen
dungsmaßstabes im Kopiergerät stufenlos gestalten beschrieben:
will. 40 F i g. 1 stellt in einem Blockdiagramm die Hauptbein
der oben erwähnten US Patentschrift 33 95 610 standteile eines Kopiergerätes dar, in welchem die erfinbesitzt
das Kopiergerät eine waagerechte Vorlagen- dungsgemäße Einrichtung verwendet wird,
buhne und eine senkrecht stehende Kassette für Ko- Fig.2a zeigt für eine dünne Linse den in eine Ebene pierpapier. Ein unter 45° schrägstehender Spiegel wird gelegten Strahlengang für zwei Werte des Abbildungsunter den Mittelpunkt der größeren Vorlage geschoben, 45 maßstabes, um bei festgehaltener Bezcgsecke in der so daß dadurch die konjugierte Gesamtlänge festgelegt Objektebene die translatorische Verschiebung der Linwird. Die konjugierte Gesamtlänge ist die Summe der se und die Wanderung der Bildebene zu erläutern.
Abstände zwischen den beiden konjugierten Ebenen, Fig.2b zeigt drei orthogonale Achsen als Bezugsnämlich der Objektebene und der Bildebene. Diese be- richtungen für F i g. 2a.
buhne und eine senkrecht stehende Kassette für Ko- Fig.2a zeigt für eine dünne Linse den in eine Ebene pierpapier. Ein unter 45° schrägstehender Spiegel wird gelegten Strahlengang für zwei Werte des Abbildungsunter den Mittelpunkt der größeren Vorlage geschoben, 45 maßstabes, um bei festgehaltener Bezcgsecke in der so daß dadurch die konjugierte Gesamtlänge festgelegt Objektebene die translatorische Verschiebung der Linwird. Die konjugierte Gesamtlänge ist die Summe der se und die Wanderung der Bildebene zu erläutern.
Abstände zwischen den beiden konjugierten Ebenen, Fig.2b zeigt drei orthogonale Achsen als Bezugsnämlich der Objektebene und der Bildebene. Diese be- richtungen für F i g. 2a.
steht daher aus der Summe von Objektweite, dem Ab- 50 F i g. 3 ist eine perspektivische Darstellung eines opti-
stand der beiden Hauptebenen des Objektivs und der sehen Abtastsystems,das die Faltung der Strahlengänge
Bildweite. Da die scharfe Abbildung in die konstruktiv erkennen läßt.
fixierte Einitellebene gebracht werden muß, ist für die F i g. 4 zeigt in einer perspektivischen Übersichts-Scharfeinstellung
das Objektiv noch entsprechend zu zeichnung zwei Abtastwagen und die Art ihrer Beweverschieben.
Diese Art der Einstellung bewirkt eine un- 55 gung bei dem Ausführungsbeispiel eines Abtastsysteais,
nötig stark verkleinerte Abbildung, wodurch der Spie!- F i g. 5 zeigt vereinfacht perspektivisch diü Einstellraum
für die Wahl von Verkleinerungsmaßstäben einge- einrichtung für die Abtastoptik zusammen mit dem Opschränkt
wird. tik-Antriebssystein.
Beim formatfüllenden Kopieren verschieden großer F i g. 5a zeigt die Glasplatte der Vorlagenbühne mit
Vorlagen unter Einhaltung von zwei Bezugskanten, d. h. 60 der Bezugsecke und mit verschiebbaren Marken zur
einer Bezugsecke, muß das Bild des Zentrums der Vor- Anzeige der Begrenzung des eingestellten Formates,
lage in die Mitte des praktisch gleichen Bildbereiches F i g. 6 zeigt eine perspektivische Darstellung Cies Op-
auf dem Zwischenbildträger fallen. Es muß also das Pro- tik-Antriebssystems.
jektionsobjektiv bei der Einstellung auch quer zur opti- F ig. 7 stellt ein Ausführungsbeispiel des Optik-Ansehen
Achse verschoben werden können. Das ist einfach 65 triebssystems dar.
bei Geräten mit zwei diskreten Abbildungsmaßstäben F i g. 8 ist eine Schnittansicht enlang der Linie 8-8 in
zu bewerkstelligen. Die Bewegung kann dann linear er- der F i g. 7.
folgen, weil es nur auf die Position in den beiden Endla- F i g. 9 ist eine perspektivische Darstellung des Ein-
Stellmechanismus für die Justierung der konjugierten Gesamtlänge des Abtastsystems.
F i g. 10,10a und 10b zeigen für ein optisches Abtastsystem
die Vorrichtung für die Einstellung des Abbildungsmaßstabes in Verbindung mit einem Objektivschlitten,
der für Translationsbewegung eingerichtet ist, um eine Bezugsecke bei der Projektion der Vorlage
einhalten zu können.
F i g. 11 ist eine Schemazeichnung zur Erläuterung
der Vorderkante einer Kopiervorlage als Bezugskante.
Fig. 11a ist eine graphische Darstellung zur Erläuterung
der Einstellung auf die Bezugskante bei verschiedenen Abbildungsmaßstäben.
Fig. 12a zeigt für eine dünne Linse den in eine Ebene
gelegten Strahlengang für zwei Werte des Abbildungsmaßstabes,
um bei festgehaltener Bezugskante in der Objektebene die Verschiebung der Linse und die Wanderung
der Bildebene in einem System mit ganzseitiger Belichtung zu erläutern.
Fig. 12b zeigt drei orthogonale Achsen als Bezugsrichtungen für F i g. 12a.
Fi g. 13 ist eine schematische Übersicht eines Kopiergerätes
mit ganzseitiger Belichtung mittels Blitzlicht auf einen ebenen Zwischenbildträger.
Fig. 14 dient zur Erläuterung der Verstellung von
Objektiv und Spiegel in einem Gerät nach der F i g. 13.
Fig. 15 zeigt einen in zwei Koordinatenrichtungen einstellbaren Objektivschlitten für die Verwendung in
einem System mit ganzseitiger Belichtung, wobei eine Bezugskante eingehalten werden kann.
Fig. 16 zeigt einen in drei Koordinatenrichtungen
einstellbaren Objektivschlitten für die Verwendung in einem System mit ganzseitiger Belichtung, wobei zwei
Bezugskanten, entsprechend einer Bezugsecke, eingehalten werden können.
Die F i g. 1 zeigt in einem Blockdiagramm das Zusammenwirken der wesentlichen Teile eiiics Kopiergerätes,
in dem die Erfindung verwendet wird. Ein Hauptmotor 10 wirkt über eine Kraftübertragung 11 auf den Optik-Antrieb
12, den Bildträger 13 und auf die übrigen mechanischen Bauteile 14 des Kopiergerätes. Der bewegte
Zwiichenbildträger ist in den meisten Fällen eine Kopiertrommel, die an ihrer Oberfläche mit einer photoleitenden
Schicht versehen ist Es kan.i aber auch ein umlaufendes
Band vorgesehen sein. Der Optik-Antrieb 12 ist mit einer Abtasteinrichtung 15 verbunden, um Abtastwagen
längs der zu kopierenden Vorlage zu bewegen. Ein Optik-Einstellsystem 16 dient zum Einstellen
des Objektivs 17, korrigiert die konjugierte Gesamtlänge, stellt die Abtasteinrichtung 15 in ihre entsprechende
Ausgangslage und stellt vor dem Beginn der Abtastung den Optik-Antrieb 12 ein, um alle die verschiedenen
Parameter gleichzeitig zu justieren, wenn der gewählte
Abbildungsmaßstab stufenlos eingestellt wird. Zu diesem Zweck ist eine Handeingabe 18 vorgesehen.
In einem elektrophotographischen Kopiergerät, sei
es, daß es unbeschichtetes Papier oder beschichtetes Papier verarbeitet wird die üblicherweise rechteckige
zu kopierende Vorlage auf die Glasplatte der Vorlagenbühne gelegt Je nach Bauart des Gerätes wird die Vorlage
an eine Bezugskante angelegt und dabei entweder nach der Kantenmitte oder nach einer Bezugsecke ausgerichtet
Wie auch immer die Vorlage ausgerichtet ist wird dann ein Abtastwagen unterhalb der Glasplatte
iängs der Vorlage bewegt, wobei diese von einem Ende
zum anderen mit einer querverlaufenden Lichtspur intensiv beleuchtet wird. Das durch die zu kopierende
Vorlage von dieser wandernden Lichtspur reflektierte Licht durchläuft das optische System, das ein Projektionsobjektiv
enthält, zu dem Bildträger. In der weiteren Beschreibung wird angenommen, daß der bewegte Bildträger
eine umlaufende Kopiertrommel ist, welche an ihrer Oberfläche eine photoleitfähige Schicht trägt. Diese
wird vor der Belichtung durch gleichmäßiges elektrostatisches Aufladen sensibilisiert. Offensichtlich muß die
Abtastgeschwindigkeit mit der Umfangsgeschwindigkeit der Trommel entsprechend dem gewählten Abbildungsmaßstab
übereinstimmen. Beim Kopieren in natürlicher Größe sind Abtastgeschwindigkeit und Umfangsgeschwindigkeit
einander gleich. Das Ergebnis der optischen Abtastung in ein latentes elektrophotographisches
Ladungsbild auf der Schicht. Dieses Ladungsbild durchläuft dann eine Entwicklungsstation, wo Tonermaterial
auf dem latenten Ladungsbild abgelagert wird. Dieser Toner bleibt elektrostatisch in den denjenigen
Bildbereichen haften, wo die Schicht noch aufgeladen oder nur teilweise entladen ist. In den voll von Licht
getroffenen Bereichen kann die ursprüngliche Ladung zur Trommel abgeleitet werden, so daß dort kein Toner
haften bleibt und diese Bildbereiche hell bleiben. Dieses entwickelte Tonerbild wird anschließend in einer Übertragungsstation
auf ein Kopierblatt übertragen. Dieses Kopierblatt durchläuft anschließend eine Fixierstation,
wo dac Tonerbild durch Hitzeeinwirkung angeschmolzen wiH. so daß es auf dem Kopierblatt anhaftet und
somit fixiert wird. Die Kopiertrommel durchläuft inzwischen eine Reinigungsstation, wo restlicher Toner von
der Schicht entfernt wird. Durch gleichmäßiges Aufladen im Dunkeln wird die Schicht für den nächsten Kopierzyklus
vorbereitet.
In Kopiergeräten, welche mit beschichtetem Papier arbeiten, verlaufen im wesentlichen die gleichen Vorgänge.
Nur ist hier der Schichtträger das Kopierblatt selber, so daß in diesem Falle der Schritt der Bildübertragung
entiäiit. Aber auch in solchen Kopiergeräten muß je nach dem gewählten Abbildungsmaßstab die
Abtastgeschwindigkeit mit der Oberflächengeschwindigkeit des Bildträgers in Einklang gebracht werden.
In mit unbeschichtetem Papier arbeitenden Kopiergeräten
muß die Vorderkante jedes Kopierblattes bei der Bildübertragung mit der Vorderkante des Bildbereiches
auf der Kopiertrommel übereinstimmen. Beim Kopieren in natürlicher Größe fallen einfach die beiden
Bezugskanten aufeinander, so daß der Bildbereich auf der Trommel auf das gleich lange Kopierbiatt übertragen
werden kann. Bekannte Kopiergeräte sind so eingerichtet, daß die Kopierblätter im richtigen Zeitpunkt in
die Übertragungsstation eingeführt werden, daml; dies
bewerkstelligt werden kann.
Fig.2a dient zur Erläuterung dessen, was erfolgen muß, wenn Vorlagen verschiedener Größe auf das gleiche
Kopierpapier kopiert werden sollen. Eine erste Vorlage 20 ist so dargestellt daß ihre Vorderkante und eine
Seitenkante an zwei Bezugskanten anliegen, die eine Bezugsecke bilden. In gestrichelten Linien ist eine zweite
Vorlage 21 dargestellt, die ein größeres Format als die erste Vorlage 20 hat Auch die zweite Vorlage liegt
so an der Bezugsecke an, daß die beiden Kanten übereinstimmen. Die Mittelpunkte 22 und 23 der ersten und
zweiten Vorlagen fallen dann nicht zusammen, sie sind in zwei Koordinatenrichtungen X und K gegeneinander
verschoben. Der Mittelpunkt 24 der Vorderkante der Vorlage 20 und der Mittelpunkt 24' der Vorderkante der
Vorlage 21 sind nur in der A'-Richtung gegeneinander
versetzt Denn diese liegen in dem dargestellten optischen Abtastsystem gerade auf der Abtastlinie. Auf hai-
bem Wege zwischen der so definierten Objektebene mit den Vorlagen und der Bildebene 26 liegt in einer ersten
Stellung 25 das Objektiv, das hier der Einfachheit halber als dünne Linse 9 dargestellt ist. Bei dieser Einstellung
des Systems ist der Abbildlingsmaßstab 1 :11 so daß die
erste Vorlage 20 in natürlicher Größe in die Bildebene 26 abgebildet wird. In dieser Bildebene 26 soll sich der
Pho'oleiter befinden, weshalb man diese Ebene besser
als hir-stellebene bezeichnet. In einem optischen System
mit streifenweiser Abtastung befindet sich eine Lichtspur am z. B. am Ort der Vorderkante. Wie durch den
Pfeil 27 angedeutet, bewegen sich beim Abtasten die erste Vorlage 20 und die Lichtspur relativ zueinander,
wodurch die Vorlage streifenweise in die Bildebene 26 abgebildet wird, wenn hier der Photoleiter sich entsprechend
der durch den Pfeil 28 gegebenen Richtung mit gleicher Geschwindigkeit bewegt. Die das Bild streifenweise
aufbauende Lichtspur 29 ist das Abbild der in der Darstellung in der Vorderkante liegenden Lichtsniir auf
der Vorlage. Der Strahlenverlauf für die Abbildung im Maßstab 1:1 ist in der Fig. in ausgezogenen Linien
dargestellt.
Ist es nun erwünscht, die größere zweite Vorlage 21 auf ein Kopierblatt der ursprünglichen Größe abzubilden,
dann geschieht folgendes. Wie in gestrichelten Linien dargestellt ist, muß die nun größere in der Abtastlinie
liegende Vorderkante so abgebildet werden, daß dieses Bild mindestens nicht größer als das der Lichtspur
29 in der Bildebene wird. Dann muß das optische System jedoch anders eingestellt werden, indem man
das Objektiv längs der optischen Achse M, bzw. parallel zu inr, näher zur Bildebene hin verschiebt. Nach der für
dünne Linsen gültigen Näherung ist der Betrag der Verschiebung des Objektivs gegeben durch AL = f{\—m).
Dabei bedeutet /die Brennweite des Objektivs und m den Abbildungsmaßstab. Er kann hier einfach dadurch
bestimmt werden, in dem man die Länge der Lichtspur 29 durch die Länge der Vorderkante der zweiten Vorlage
21 in der Bezugskante dividiert.
In der Darstellung wird die dünne Linse 9 aus ihrer ersten Stellung 25 in eine zweite Stellung 30 um den
Betrag AL verschoben. Der zugehörige Strahlenverlauf ist gestrichelt angedeutet. Da die Objektebene ortsfest
bleibt, das Objektiv 9 jedoch verschoben wurde, ändert sich die Bildweite. Die scharfe Abbildung der Lichtspur
29' liegt jetzt in einer Bildebene, die sich unterhalb der ortsfest, verbliebenen Einstellebene 26 befindet Bei der
Änderung des Abbildungsmaßstabes durch Verschiebung des Objektivs ändern sich auch die Objektweite
und die Bildweite. Ihre Summe ist die hier mit TCL bezeichnete konjugierte Gesamtlänge, die sich um den
Betragt TCL ändert. Wenn man also immer eine scharfe
Abbildung erhalten will, dann muß für jeden gewählten Abbiidungsmaßstab der Bildträger in eine neue Bildebene
verschoben werden. Bei einem Kopiergerät liegen aber die Objektebene durch die Vorlagenbühne und
die Einsteilebene durch den Photoleiter konstruktiv fest Da jedoch auf diese Weise die Bildebene nicht mehr mit
der Einstellebene übereinstimmt, müssen andere Maßnahmen ergriffen werden, umd die Änderung der konjugierten
Gesamtlänge in dem Kopiergerät auszugleichen. Einige Möglichkeiten, diese Schwierigkeiten zu
beheben, bestehen in folgenden Maßnahmen. Das Objektiv wird gegen ein anderes Objektiv mit anderer
Brennweite ausgetauscht Oder eine Zusatzlinse wird in den Strahlengang des gleichen Objektivs eingeschaltet
Aber diese Lösungen sind nur für einzelne diskrete Abbildungsmaßstäbe möglich. Wie weiter unten noch erläutert
werden wird, benutzt das System nach der Erfindung Spiegel, um den Strahlengang in einer Weise zu
falten, daß damit auch gleichzeitig die Möglichkeit der Justierung der konjugierten Gesamtlänge und anderer
Parameter besteht. Nach der Näherung für dünne Linsen
muß die konjugierte Gesamtlänge um den Betrag ATCL=- —f(2—m—\lm)geändert werden.
Um die Bezugsecke beizubehalten, muß für die Projektion der größeren Vorlage 21 die dünne Linse 9 auch
to in der Abtastlinie, d. h. in der .Y-Koordinate um einen
Betrag A Lx verschoben werden. Wie unten noch erläutert
werden wird, ist für die stufenlose Einstellung der Optik eine zusammengesetzte nichtlineare Bewegung in
den Koordinatenrichtungen M und X notwendig. Für eine dünne Linse beträgt die seitliche Verschiebung näherungsweise
ALx = K(\— tn)l(\ +m), wobei feinen
durch das verwendete System bestimmten Parameter bedeutet. Diese seitliche Verschiebung ist nicht proportional
der Qbjektivversteüisng längs der optischen Aehse
M. Daher ist die zusammengesetzte Bewegung der Optik nichtlinear. Die optische Achse wird dabei nur
parallel zu sich selbst verschoben, weshalb die nichtlineare oder längs einer Raumkurve erfolgende Verschiebung
für das Projektionsobjektiv eine Translationsbewegung ist.
Die F i g. 2a erläuterte die Verhältnisse bei einem Abtastsystem, wobei während der Abtastung das Objektiv
ortsfest blieb und die Vorlage und der Bildträger synchron bewegt wurden. Sinngemäß gilt jedoch das Gleiehe
auch für Systeme, wo die Vorlage ortsfest verbleibt und das Abtastsystem beweglich ist.
Die Fig.3 ist eine perspektivische Übersicht eines Kopiergerätes, wie es in allgemeiner Form als Blockschaltbild
in der F i g. 1 dargestellt ist. Zwei eingezeichnete Strahlengänge lassen erkennen, wie das Licht von
der Lichtquelle bis zum Photoleiter durch das optische System geleitet wird. Die Lichtquelle ist eine Röhrenlampe
40, welche teilweise von einem Reflektor 41 umgeben ist Zwei Lichtstrahlen 42 und 43 sind eingezeichnet
Der Lichtstrahl 42 verläuft längs der optischen Achse des Systems. Ein dichroitischer Spiegel 44 trennt das
sichtbare Spektrum vom Anteil der infraroten Strahlung. Er lenkt das von der Röhrenlampe 40 ausgehende
Licht nach oben gegen die Glasplatte 50 der Vorlagenbühne und bildet dort eine Lichtspur 45. Das Licht, beispielsweise
der Lichtstrahl 42, wird von der Vorlage zu einem ersten Spiegel 46 reflektiert, wird dann durch
einen zweiten Spiegel 47 und einen dritten Spiegel 48 umgelenkt, durchläuft das Objektiv 9 und wird weiter
mittels eines vierten Spiegels 49 durch einen Schlitz 51 in die Bildebene gelenkt, wo es auf der Kopiertrommel
13 eine Lichtspur 45' bildet Der außerhalb der optischen Achse verlaufende Lichtstrahl 43 folgt einem ähnlichen
Weg wie der Lichtstrahl 42 und bildet auf der Kopiertrommel ebenfalls einen Teil der Lichtspur 45'.
Der waagerechte Schlitz 51 befindet sich in einer Innenwand 52 des Gerätes, welche das optische System
vom Rest der Maschine trennt Zum Teil des optischen Systemes auf der einen Seite dieser Innenwand gehört
die Glasplatte 50 der Vorlagenbühne, alle die Abtasteinrichtung 15 bildenden Teile und das Objektiv 17, wie es
in der F i g. 1 bezeichnet ist In dem anderen Teil des Gerätes befindet sich die Kopiertrommel 13 mit ihrer
lichtempfindlichen Schicht In einem weiteren, in der F i g. 3 nicht dargestellten Teil des Gerätes befindet sich
der Optik-Antrieb 12. Das Optik-Einstellsystem 16 befindet sich teilweise innerhalb des optischen Systems
und teilweise innerhalb des Optik-Antriebs, wie es wei-
ter unten anhand der F i g. 5 erläutert wird.
In der schematischen, perspektivischen Übersichtszeichnung der F i g. 4 erkennt man zwei Abtastwagen 60
und 61, die sich längs der Glasplatte 50 unterhalb der Vorlagenbühne bewegen, um die Lichtspur 45 von einem
Ende zu anderen Ende wandern zu lassen. Der Abtastwagen 60 trägt die Lichtquelle und ihren Reflektor
41, sowie den dichroitischen Spiegel 44 und den ersten Spiegel 46. Der Abtastwagen 61 trägt den zweiten
Spiegel 47 und den dritten Spiegel 48, welche ihr Licht vom ersten Abtastwagen 60 empfangen und es um
180° umlenken, um es durch das Objektiv 9 zu senden, wie man am besten aus der F i g. 3 ersieht. Die beiden
Abtastwagen können sich längs paralleler Schienen 62 und 63 bewegen. Sie werden durch einen zweiteiligen
Antriebsriemen 64 und 65 angetrieben. Der Antriebsriemen 64 ist mit einem Ausleger 66 des Wagens 61 verbunden,
während der Antriebsriemen 65 mit dem Wagen 61 an der dein Ausleger S6 abgcwäi'iuieii Seite verbunden
ist. Dieser zweiteilige Antriebsriemen kann auch durch irgendeine andere geeignete Einrichtung ersetzt
sein, die beispielsweise aus einem Stück besteht oder eine Kabelschleife enthält. Die Antriebsriemen
sind um die Riemenscheiben 74/4 und 74fl geführt, die
ihrerseits auf einem Antriebswagen 74 montiert sind. Weiter sind sie durch mindestens einen einstellbaren
Fixpunkt 80 festgelegt, dessen Bedeutung weiter unten erklärt wird, in dem Abschnitt, in dem die Einstellung
der Vorderkante erläutert wird.
Eine Kabelschleife 67 läuft um die Rollen 68 und 68/4,
die auf dem Arm des Auslegers 66 des Wagens 61 montiert sind. Der andere Abtastwagen 60 ist mit der Kabelschleife
67 mittels der Klemme 69 verbunden. Es ist zu beachten, daß die Kabelschleife 67 mittels einer Klemme
70 ebenfalls an einem einstellbaren Fixpunkt 71 angeschlossen ist Die Bedeutung dieser Befestigungsart
wird weiter unten in der Beschreibung erläutert, wenn die Einstellung der konjugierten Gesamtlänge beschrieben
wird.
Wenn die Antriebsriemen 64 und 65 den Abtastwagen 61 in der Richtung A antreiben, bewegt sich der Abtastwagen
60 mit der doppelten Geschwindigkeit des Wagens 61, weil das Festlegen der Kabelschleife 67 an dem
einstellbaren Fixpunkt 71 diese Verdoppelung bewirkt. Der langsamer fahrende Wagen wird direkt angetrieben,
und der schneller fahrende Wagen wird über die Geschwindigkeitsverdopplungseinrichtung seinerseits
durch den langsamen Wagen angetrieben. Die Bedeutung dieser Art des Antriebs der Abtastwagen wird weiter
unten in dem Abschnitt der Beschreibung erläutert, der sich auf das Konstanthalten der konjugierten Gesamtlänge
während der Abtastbewegung bezieht
In der F i g. 4 ist dargestellt, wie der angetriebene Abtastwagen
61 von einem durch die Welle 73 geschwenkten Antriebshebel 72 bewegt wird- Während sich der
hin- und herlaufende Antriebshebel 72 in der Richtung des Pfeiles B bewegt, bewegt sich der Antriebswagen 74
ebenfalls in dieser Richtung. Da die beiden Antriebsriemen 64 und 65 über die Rollen 74/4 und 745 mit den
entgegengesetzten Enden des Antriebswagens 74 verbunden sind, führt die Bewegung des Antriebshebels 72
in der Richtung B dazu, daß sich die beiden Abtastwagen in der Richtung A bewegen. Eine Zugfeder 75 übt
auf das System eine solche Vorspannkraft aus, daß det Antriebswagen 74 immer gegen den Antriebshebel 72
vorgespannt ist Wenn also eine Bewegung in der Richtung B erfolgt, werden die Abtastwagen durch die Kraft
der gespannten Zugfeder 75 in der Richtung A bewegt
und der Antrie^swagen 74 gegen den Antriebshebel 72 gehalten. Wenn der hin- und hergehende Hebel in der
Richtung C zurückkehrt, wird die Zugfeder 75 wieder gespannt.
Die F i g. 5 stellt eine teils geschnittene Ansicht des Optik-Antriebs dar und zeigt eine schematische Übersicht
des Optik-Einstellsystems. Die Abtastwagen 60 und 61 sind dargestellt, wobei ein Antriebsriemen 64 mit
dem Ausleger 66 verbunden ist. Zur Vereinfachung der Darstellung ist der andere Antriebsriemen 65 weggelassen.
Der Antriebsriemen 64 läuft um die Rolle 74ß auf dem Antriebswagen herum zu einem einstellbaren Fixpunkt
80. Die Rolle 74Λ ist weggelassen. Auch der darum geführte Antriebsriemen 65 ist nicht dargestellt.
Aber dieser zweite Antriebsriemen ist ebenfalls mit dem einstellbaren Fixpunkt 80 verbunden. Der Antriebswagen
74 befindet sich innerhalb eines Stellgliedes 81. i;r
wird in Schlitzen der Seitenwände des Stellgliedes geführt, von denen in der Figur nur der Schlitz 82 zu sehen
ist. Unter dem Einfluß des Antriebshebels 72 kann daher der Antriebswagen 74 sich in den Richtungen B und C
hin- und herbewegen. Der Antriebshebel 72 ist über die Welle 73 mit einem Nockenhebel 83 verbunden, der den
Konturen einer Nockenscheibe 84 folgt. Die Nockenscheibe 84 wird durch eine Welle 85 angetrieben, welche
durch eine Kraftübertragung mit dem Hauptmotor verbunden ist (F i g. 1).
Durch einen Optik-Stellmotor 87 wird das Stellglied 81 stufenlos mittels einer Führungsspindel 86 verstellt.
Der Stellmotor 87 bewegt auch das Stellkabel 88 zum Einstellen einer Kurvenführung 89 als Maßstabsteller
und einer Kurvenführung 90 als Schärfesteller. Die letztgenannte Kurvenführung wird dazu verwandt, die
konjugierte Gesamtlänge zu justieren. Das Stellkabel 88 verstellt beide Kurvenführungen gleichzeitig, woraus
ersichtlich ist, daß die Einstellung des Abbildungsmaßstabes und die notwendige Korrektur der konjugierten
Gesamtlänge gemeinsam erfolgen. Gleichzeitig mit dem Maßstabsteller und dem Schärfersteller wird auch das
Stellglied 81 eingestellt, so daß die radiale Entfernung des Antriebswagens 74 bezüglich des Drehpunktes des
Antriebshebels 72 entsprechend geändert wird. Die Bedeutung der Höhenänderung des Antriebswagens 74
wird später erläutert
F i g. 5 und 5a lassen auch erkennen, wie die Rückmeldung der Einstellung des stufenlos verstellbaren Optik-Einstellsystems
an die Bedienungskraft des Kopiergerätes erfolgt Die Vorlage wird auf die Glasplatte der Vorlagenbühne
gelegt, wie es aus der F i g. 5a ersichtlich ist
5C Die Glasplatte hat beispielsweise die Abmessungen 332 mm mal 432 mm, was 13,1 Zoll mal 17 Zoll entspricht
Die Vorlage wird an die Bezugsecke angelegt Bei der Einstellung werden an der Vorderkante und
einer Seitenkante die Einstellmarken 91 und 93 so bewegt,
daß sie die Vorlage eingabein. Längs der längeren Seite bewegt sich die Einstellmarke 93, die das Ende des
möglichen Bildbereiches angibt Durch Beobachten dieser beiden Einstellmarken kann die Bedienungskraft des
Kopiergerätes erkennen, ob die Einstellung so erfolgte,
eo daß die zu kopierende Vorlage bei dem gewählten Abbildungsmaßstab
auch in den möglichen Bildbereich fällt Dann kann die Starttaste durch die Bedienungskraft
gedrückt werden.
Wie aus der F i g. 5 ersichtlich ist, werden die Einstellinarken
91 und 93 durch den Stellmotor 87 über das Stellkabel 88, eine Rolle 125 und ein Kabel 94 verstellt
Wenn dadurch die Rolle 95 in der Richtung D gedreht wird, dann läuft das Kabel 96 so, daß die Einstellmarke
93 ii'n Sinne größerer Vorlagen verstellt wird. Gleichzeitig verschiebt sich die Einstellmarke 91, um relativ zur
Bezugsecke auf der Vorderkante eine größere Vorlage anzuzeigen. Zweckmäßig trifft man die Einrichtung so,
daß man die gängigsten Papierformate verwenden kann. Wenn z. B. in Amerika die gängigste Papiergröße
8'/2 Zoll mal 11 Zoll ist, was mit 216 mm mal 280 mm
etwa mit dem Format DIN A4 vergleichbar ist, und wenn das Verkleinerungsverhältnis bei seiner maximalen
Einstellung zwei solche Formate nebeneinander liegend kopieren kann, dann muß sich die Einstellmarke 93
von der 11-Zoll-Einstellung (280 mm) nach einer 17-Zoll-Einstellung (432 mm) bewegen, während die
Einstellmarke 91 und die Bezugsecke nur 11 Zoll (280 mm) einschließen müßten. Da jedoch das Seitenverhältnis
des Bildbereiches feststeht und beispielsweise 8V2:11 beträgt, müssen Bezugsecke und Einstellmarke
91 jetzt 13,1 Zoll (332 mm) einschließen, wenn die Einstellmarke 93 auf einer 17-Zoll-Einstellung steht. Deshalb
ist in der F i g. 5a die Größe der Glasplatte 50 der Vorlagenbühne mit 432 mm mal 332 mn angegeben.
Zum reinen Kopieren brauchte diese Glasplatte nur 11
Zoll (280 mm) breit sein, die Bewegung der Einstellmarke 91 um 13,1 Zoll (332 mm) darf aber nicht behindert
sein.
Die F i g. 6 ist eine genauere perspektivische Ansicht der Optik-Antriebseinrichtung. Das Stellglied 81 ist für
seine Höheneinstellung vertikal auf der Führungsspindel 86 beweglich angeordnet. Innerhalb des Gehäuses
des Stellgliedes 81 waagerecht bewegbar befindet sich der Antriebswagen 74, an welchem der Antriebsriemen
64 angebracht ist, der über die Rolle 74S läuft und mit dem einstellbaren Fixpunkt 80 des Stellgliedes 81 verbunden
ist. Zur Vereinfachung der Zeichnung ist der Antriebsriemen 65 nicht dargestellt, es ist nur die Rolle
74ßdes Antriebswagens 74 zu sehen.
Während einer Abtastbewegung fährt der Antriebswagen 74 innerhalb des Stellgliedes Bi hin und her, weil
er durch den Antriebshebel 72 so geführt wird. Der Antriebshebel 72 schwenkt dabei um den in der Welle
73 liegenden Drehpunkt unter dem Einfluß d' 'ockenscheibe
84, welche den Nockenfolgehebel , entsprechend verstellt. Bei jeder vollen Umdrehung der Nokkenscheibe
fährt der Antriebswagen einmal hin und her und bewirkt dadurch eine entsprechende Bewegung der
Abtastwagen in der Abtastrichtung und der Rückstellrichtung. Die Nockenscheibe 84 ist so geformt, daß die
Abtastwagen mit gleichbleibender Geschwindigkeit fahren, wenn sie eine Abtastbewegung ausführen. Die
stufenlose Einstellung des Wertes der Abtastgeschwindigkeit erfolgt durch die Höhenverstellung des Stellgliedes
81 mittels der Führungsspindel 86, wodurch für den Antriebswagen 74 die wirksame Hebellänge des Antriebshebels
72 vor der eigentlichen Abtastung eingestellt wird. Wenn der Antriebswagen 74 nahe dem oberen
Ende des Antriebshebels 72 eingestellt ist, wird er durch den größeren Hebelarm mit einer größeren Geschwindigkeit
über einen größeren Weg verstellt, als es der Fall ist, wenn sich der Antriebswagen 74 näher dem
Drehpunkt des Antriebshebels 72 befindet Die Geschwindigkeit und die Länge der Abtastbewegung werden
so gesteuert durch die Geschwindigkeit und die Länge des zurückgelegten Weges des Antriebswagens
74 innerhalb des Stellgliedes, was andererseits eine Funktion der Länge des wirksamen Hebelarmes und
damit der Höheneinstellung des Stellgliedes 81 ist
Die F i g. 7 und 8 sind genauere Darstellungen eines bevorzugten Ausführungsbeispieles der Optik-Antriebseinrichtung.
Die F i g. 8 ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie 8-8 in der F i g. 7.'
Innerhalb des Gehäuses 140 ist der Antriebswagen 74 erkennbar, der an seinen Enden die Rollen 74Λ und 74B
trägt. Der Wagen 74 ist mit einer Folgerolle 143 versehen, welche die tragende Fläche für die kraftschlüssige
Verbindung mit dem Antriebshebel 72 bildet. Aus der Schnittzeichnung ist zu ersehen, daß der Antriebswagen
74 mit Rädern 153 auf parallelen Schienen 141 und KJ
läuft. Diese Schienen sind innerhalb des Stellgliedes 81 fest montiert, das seinerseits vertikal beweglich ist und
durch die Führungsspindeln 86/4 und 86Ö in der Höhe einstellbar ist.
Das Gehäuse 140 umschließt das Stellglied 81 und
is sorgt für die Lagerung der ganzen Struktur.
Die F i g. 7 läßt den Verlauf der Antriebsriemen oder besser Zugbänder 64 und 65 klar erkennen Das Zugband
65 läuft über die am feststehenden Gehäuse 140 angebrachte Rolle 144 nnH läuft dann über die Reuen
145 und 146, die sich an dem vertikal beweglichen Stellglied 81 befinden. Das Zugband 65 umschlingt dann die
Rolle 74Λ am Antriebswagen 74 und läuft über die am Stellglied 8J angebrachte Rolle 147 zu dem einstellbaren
Fixpunkt 80. Das von oben kommende Zugband 64 läuft über die Rollen 148 und 149, die am festen Gehäuse
140 montiert sind, und läuft dann zu der Rolle 150, welche sich auf dem vertikal beweglichen Stellglied 81 befindet
Das Zugband 64 umschlingt die Rolle 74Ä auf dem Antriebswagen 74 und läuft dann über die am bewegbaren
Stellglied 81 angebrachte Rolle 151 zu dem einstellbaren Fixpunkt 80.
Das Zugband 64 ist mittels einer Klemme 152 an der Rolle 151 und dadurch auch an dem Stellglied 81 fixiert.
Die Rolle 151 ist mit einem Nockenfolgehebel 154 fest verbunden, der auf der Stellkurve des Kantenstellers
130 läuft. Wenn also das Stellglied 81 aus der in der F i g. 7 dargestellten Lage nach unten verstellt wird,
dann bewegt sich die Klemme 152 im Gegenuhrzeigersinne. Diese Drehung der Rolle 151 verstellt die Lage
des einstellbaren Fixpunktes 80, indem das Zugband 65 ausgegeben und das Zugband 64 eingeholt wird. Die
Bedeutung dieser Einstellung wird weiter unten näher erläutert.
Die F i g. 9 ist eine Darstellung der Einrichtung für die
Einstellung der Schärfe durch Justieren von Objekt- und Bildweite, d. h. der konjugierten Gesamtlänge mittels
der Kurvenführung des Schärfestellers 90, wodurch der einstellbare Fixpunkt 71 verstellt wird. Der Schärfesteller
90 wird mittels des Stellkabels 88 verstellt das an einer Antriebsrolle 100 befestigt und mehrfach darum
geschlungen ist. Eine Nockenfolgerolle 101 befindet sich an der verschiebbaren Kulisse 102, die durch die Wirkung
der Kurvenführung des Schärfestellers 90 in den Richtungen D und E hin- und hergeschoben wird Die
Kulisse 102 ist ein Rahmen, der durch drei Rollen geführt wird, welche an der Innenwand 52 des Kopiergerätes
befestigt sind. Durch das Verstellen der Kulisse 102 wird der Fixpunkt 71 für die Kabelschleife 67 in der
Richtung D oder Everschoben. Wie aus der F i g. 4 ersehen
werden kann, ist die Kabelschleife 67 am Ausleger 66 des einen Abtastwagens 61 befestigt An dieser Kabelschleife
67 ist wiederum der andere Abtastwagen 60 befestigt So wird durch Verschieben des einstellbaren
Fixpunktes 71 der Abstand der beiden Abtastwagen 60 und 61 vor Beginn der Abtastbewegung eingestellt Auf
diese Weise werden auch die Abstände zwischen den auf den Abtastwagen 60 und 61 montierten Spiegeln
verändert, wodurch für jeden Abbildungsmaßstab die
13 14
konjugierte Gesamtlänge auf den richtigen Wert einge- gels 46 zur Rückseite des Kopiergerätes hin die Spiej?
stellt wird. 47 und 48 in gleicher Richtung bewegt werden müssen
tet, das längs der optischen Achse M verschiebbar in Geschwindigkeit Hegen muß, mit der sich der Spiegel 4f
einem ersten Objektivschlitten 138 angeordnet ist, der 5 bewegt, damit der Gesamtabstand vom Spiegel 46 zun
seinerseits in einem zweiten Objektivschlitten 110 ver- Objektiv 9 konstant bleibt Der Grund liegt offensteht
schiebbar ist. Der Schlitten 110 läuft auf Gleisen 111 und lieh darin, daß die beiden Spiegel 47 und 48 auf den
112. Unter dem Einfluß der Kurvenführung des Maß- Wagen 61 sich von dem Objektiv 9 wegbewegen unc
stabstellers 89 werden die Objektivschlitten verscho- daß daher auf Grund der Bewegung dieser beiden Spie
ben, wobei die Einrichtung durch das Stellkabel 88 ein- io gel die gesamte Bahnlänge doppelt so groß ist wie di«
gestellt wird, welches an der Antriebsrolle 114 angreift Bahnlänge für die Bewegung des Spiegels 46. Um dahei
eine NockenfolgeroUe 115 in Kontakt mit der Kurven- behalten, während sich die Abtastwagen längs der Glas
führung des Maßstabstellers 89. Das andere Ende des platte der Vorlagenbühne bewegen, muß eine Einrieb
feder 200 gewährleistet die mechanische Vorspannung, ben Geschwindigkeit des Wagens 60 bewegt wird,
um den Objektivschlitten 110 gegen den Nockenfolge- Aus der F i g. 4 ist zu ersehen, daß man die oben be
hebel 116 zu halten. Wenn daher der in der F i g. 5 dar- schriebene Bewegung dadurch erhält, daß man den siel
gestellte Optik-Stellmotor 87 eingeschaltet ist, wird das langsamerbewegenden Wagen 61 über die Zugband«
zu welchem das Stellkabel 88, der Maßstabsteller 89 und an einer Seite an einer Kabelschleife 67 zwischen Rollei
der Nockenfolgehebel 116 gehören. befestigt, die sich auf dem Wagen 61 befinden. Die ge
nen — in der Zeichnung übertrieben dargestellten — Fixpunkt 71 gelegt und liefert so einen Bewegungsver
des Objektivschlittens erfolgt also gleichzeitig in M-
schwindigkeit des Wagens 61 antreibt
133 verbundene Folgerolle läuft längs der Stellkurve bes wird der in F i g. 5 dargestellte Stellmotor 87 durcl
des einfach gekrümmten Objektivstellers 131 und ju- Betätigen eines nicht dargestellten Schalters erregt Da
stiert die Verschiebung des Objektivs in ^-Richtung 30 mit werden die Einstellmarken 91 und 93 so bewegt, da£
während der stufenlosen Einstellung. Der Abbildungs- sie zusammen mit der Bezugsecke die auf der Glasplatte
maßstab wird durch Verschieben des Objektivs längs liegende zu kopierende Vorlage gerade eingrenzen
der optischen Achse eingestellt Die gleichzeitig erfol- Während der Bewegung dieser Einstellmarken bewegt
gende seitliche Verschiebung in X-Richtung bewirkt die das Stellkabel 88 auch den Maßstabsteller 89 so, daß da;
den Koordinatenrichtungen M und X nicht einander Kopiertrommel ist immer gleich groß, beispielsweise
proportional sind. 40 8V2 Zoll mal 11 Zoll (216 mm mal 280 mm). In der
eine Dreipunktlagerung 132, 133 und 134 mit dem auf dargestellt
den Gleisen laufenden Teilschlitten 110 verbunden. Wie Während der Stellmotor 87 — vgl. F i g. 5 — die Einim einzelnen die Fig. 10a und 10b zeigen, enthält jeder stellmarken 91 und 93 so weit bewegt, daß sie zusam-Teilschlitten gegenüberliegende Schlitze 136 und 137 45 men mit der Bezugsecke den gewünschten Bereich dei
mit schrägen Seitenwänden, in denen eine Stahlkugel Vorlage auf der Glasplatte 50 gerade eingrenzen, wird
135 geführt wird. Die beiden Teilschlitten 138 und 110 gleichzeitig das Objektiv 9 stufenlos in eine solche Posiwerden durch nicht dargestellte Federn zusammenge- tion gefahren, daß der dazugehörige Abbildungsmaßhalten, damit die drei Kugeln 135 in ihren Schlitzen stab unter Beibehaltung der Bezugsecke eingestellt ist
bleiben. 50 Die optische Achse des Objektivs wird dabei parallel zu
Im Betrieb des Kopiergerätes muß während der opti- sich selbst verschoben. Das Stellkabel 88 verstellt die
sehen Abtastung die konjugierte Gesamtlänge konstant Kurvenführung des Maßstabstellers 89, der auf den ergehalten werden. Oben wurden die Einrichtungen be- sten Teilschlitten 110 einwirkt Die Kurvenführung des
schrieben, die man braucht, um für einen bestimmten Objektivstellers 131 justiert durch seitliches Verschie-Abbildungsmaßstab die konjugierte Gesamtlänge auf 55 ben des Teilschlittens 138 die Bewegung in ^-Richtung
ihren richtigen Wert einzustellen, bevor man mit dem auf einen solchen Wert, daß bei der Projektion die Be-Abtasten beginnt Selbstverständlich muß dieser Wert zugsecke beibehalten wird.
während der Abtastbewegung auch konstant gehalten Für die Scharfeinstellung bewegt das Stellkabel 88
werden. Die mit TCL bezeichnete konjugierte Gesamt- auch den Schärfesteller 90, welcher den Fixpunkt der
länge setzt sich aus der Öbjektweite und der Bildweite 60 Kabelschleife 67 justiert, um den richtigen Wert der
zusammen, die jede für sich konstant gehalten werden konjugierten Gesamtlänge durch Parallelverschieben
müssen. Während sich der die Lichtquelle und den er- von Spiegeln im Lichtweg einzustellen. Einzelheiten
sten Spiegel 46 tragende Wagen längs der Glasplatte können aus den F i g. 5 und 9 ersehen werden, die Ar-
dcr Vorlagenbühne 50 bewegt, verkürzt sich der Ab- beitsweise kann jedoch am besten mit Bezug auf die
stand vom Spiegel 46 zum Objektiv 9 (siehe F i g. 3), 65 F i g. 4 erläutert werden.
wenn nicht der die beiden Spiegel 47 und 48 tragende Die Kurvenführung des Schärfestellers regelt die La-
15 16
diesem Falle bleibt der Abtastwagen 61 stehen, der Wa- des Abbildlingsmaßstabes und der Bildschärfe,
gen 60, der mittels der Klemme 69 mit der Kabelsc-hleife Wie oben schon erwähnt wurde, muß ein Teil des
67 verbunden ist, bewegt sich in Richtung auf den Wa- optischen Systems so eingestellt werden, daß die Vorgen 61. Auf diese Weise wird die konjugierte Gesamt- derkante der zu kopierenden Vorlage ungeachtet des
länge verkürzt vor dem Beginn der Abtastbewegung. 5 gewählten Abbildungsmaßstabes immer auf die Vorder-Entsprechend wird der Wagen 60 vom Wagen 61 weiter kante des Bildbereiches zu liegen kommt Zur Erläuteweg bewegt, falls der Fixpunkt 71 durch den Schärfe- rung ist in der F i g. 11 die Glasplatte 50 der Vorlagensteller in der Richtung G verschoben wird. In diesem bühne dargestellt, auf der eine Vorlage 20 und gleich-Falle wird die konjugierte Gesamtlänge vergrößert. Für falls eine größere Vorlage 21 liegen. Der die Beleuchjeden stufenlos eingestellten Wert des Abbildungsmaß- io tungslampe tragende Wagen 60 ist in einer Entfernung
Stabes wird so die konjugierte Gesamtlänge stufenlos A von der Vorderkante der Glasplatte und damit auch
auf den richtigen Wert eingestellt, so daß die Scharfein- der Vorlagen 20 und 21 stehend dargestellt Es wird
stellung durch das Bringen der Bildebene in die kon- angenommen, daß sich der Wagen 60 in der Richtung
struktiv festgelegte Einstellebene des Kopiergerätes im- des Pfeiles //bewegt
mer gewährleistet ist is In den Kuven der Fig. lla ist der vom Wagen 60
Wie besonders aus der F i g. 5 ersichtlich ist, erfolgt zurückgelegte Weg aufgezeichnet in Abhängigkeit von
die Verstellung des Schärfestellers 90 gleichzeitig mit der Zeit, die für das Zurücklegen dieser Entfernvng geder Verstellung des Maßstabstellers 89, wenn der Stell- braucht wird. Die Kurve 120 zeigt die Bewegung des
motor 87 erregt wird. Die Scharfeinstellung ist also mit Wagens 60 bei der Abtastung der kleineren Vorlage 20.
der Einstellung des Abbildungsmaßstabes verkoppelt, 20 Dabei bewegt sich der Wagen 60 um eine Strecke A in
so daß bei jeder Einstellung der von den Einsteiimarken der Zeit t\. Danach bewegt sich der Wagen mit konstander Vorlagenbühne eingegrenzte Bereich gerade in den ter Geschwindigkeit, dargestellt durch den linearen An-Bildbereich der Kopiertrommel scharf abgebildet wird. stieg der Kurve 120, und bewegt sich somit längs der
Mit der Änderung des Abbildungsmaßstabes muß kleineren Vorlage 20 mit der richtigen konstanten Geauch die Geschwindigkeit der Abtastung und die Länge 25 schwindigkeit Die Kurve 121 zeigt die Bewegung des
des Abtastweges eingestellt werden. Beim Abtasten ei- Wagens 60 bei der optischen Abtastung der größeren
ner großen Vorlage und ihrer Abbildung auf einen rela- Vorlage 21. Daraus ist ersichtlich, daß die Strecke A in
tiv kleinen Bildbereich muß die Abtastung mit größerer einer kürzeren Zeit fc zurückgelegt wird. Die konstante
Geschwindigkeit und über eine größere Länge erfolgen, Geschwindigkeit für den Abtastwagen 60 ist für die
um sie im richtigen Zeitraum zu beenden, der durch die 30 Kurve 121 größer, weil die Vorlage 21 in der gleichen
Bewegung der Kopiertrcmmel vorgegeben ist Aus der Zeit abgetastet werden muß wie jede Vorlage, also bei-F i g. 5 ist weite»· zu ersehen, daß bei der Erregung des spielsweise auch die Vorlage 20. Deshalb muß zu Beginn
Optik-Stellmotors 87 sich das Stellglied 81 auf der Füh- der Bewegung auch die Beschleunigung größer sein,
rungsspindel 86 bewegt Der Antriebswagen 74 bewegt und die Strecke A wird in kürzerer Zeit zurückgelegt
sich mit dem Stellglied 81 und wird gegen den Antriebs- 35 Wenn man annimmt, daß die Abtastung für beide Kurhebe! 72 durch die Zugfeder 75 gespannt (F i g. 4). Wenn ven 120 und 121 an demselben Punkt im Kopierzyklus
also der Antriebswagen 74 nahe am äußeren Ende des beginnt, ergibt sich daraus, daß der Anfangspunkt der
Antriebshebels 72 eingestellt ist, und dieser dann in der Abtastung, wenn die Lichtspur zuerst über die Vorlage
Richtung B gemäß der Nockenscheibe 84 bewegt wird, zu laufen beginnt, mit Bezug auf den Trommelumlauf
dann wird auch der Antriebswagen 74 mit relativ großer 40 für die größere Vorlage früher beginnt als für die kleine-Geschwindigkeit über eine relativ lange Strecke be- re. Infolgedessen wird die Vorderkante des Bildes der
wegt. Wenn der Antriebswagen 74 jedoch auf einen Vorlage 21 früher auf die Trommel projiziert als bei der
kleineren wirksamen Hebelarm dadurch eingestellt ist, Abtastung der kleineren Vorlage 20. Wenn nicht weitedaß er sich relativ nahe am Drehpunkt des Antriebshe- re Maßnahmen ergriffen werden, würde somit die Vorbels 72 befindet, dann bewirkt die gleiche Bewegung des 45 derkante der größeren Vorlage 21 bei der Abbildung
Antriebshebels 72 eine langsamere Bewegung des An- außerhalb des Bildbereiches fallen, so daß ein Teil dieser
triebswagens 74 in der Richtung B und so auch eine Vorlage nicht kopiert würde.
Bewegung des Wagens über eine wesentlich kürzere Die hier vorgeschlagene Lösung besteht darin, die
Strecke. Da das Zugband über eine Rolle 74ß auf dem Ausgangslage des Abtastwagens 60 so abzustimmen,
Antriebswagen 74 geführt ist, wird es mit einer Ge- 50 daß er eine Strecke S(F ig. lla) zurücklegt, bevor er die
schwindigkeit und über eine Strecke bewegt, die direkt Vorderkante der größeren Vorlage 21 erreicht Auf dieproportional der Geschwindigkeit und der Strecke ist, se Weise wird die Zeit (1 vor Beginn der Abtastung der
über die der Anmebswagen 74 bewegt wird. Da das Vorlagen bei jedem gewählten Abbildungsmaßstab die-Zugband 64 direkt mit dem Abtastwagen 61 verbunden selbe. Andere Lösungsmöglichkeiten für dieses Problem
ist, wird dieser Wagen mit einer Geschwindigkeit und 55 bestehen in der Regelung der Zeit, in der die Abtastwaüber eine Strecke bewegt, die der Bewegung des An- gen gestartet werden, oder dem Einsatz eines Abtastwatriebswagens 74 proportional ist. Da außerdem der Ab- gens geringerer Masse, damit die Strecken A und B
tastwagen 60 über die Kabelschleife 67 mit dem ange- beide in möglichst kurzer Zeit zurückgelegt werden
triebenen Abtastwagen 61 verbunden ist, wird auch der können. Auch könnte man einen optischen Ausgleich
Abtastwagen 60 durch die Bewegungsstrecke und Be- eo durch Verschieben des Objektivs bewirken,
wegungsgeschwindigkeit des Antriebswagens 74 im Die spezielle Einrichtung für die Einstellung des
Stellglied 81 gesteuert. Startpunktes des Abtastwagens im bevorzugten AusWenn mit dem Stellglied 81 der Antriebswagen 74 am führungsbeispiel ist am besten aus den F i g. 6 und 7 zu
Antriebshebel 72 abwärts bewegt wird, wird Zugband ersehen. Wenn durch Bewegen des Stellgliedes 81 der
64 ausgegeben, womit die Ausgangslage der Abtastwa- 65 Antriebswagen 74 am Antriebshebel 72 entlang bewegt
gen 60 und 61 justiert wird. Die Lageneinstellung des wird, wird das Zugband 64 aufgenommen oder ausgege-Abtastwagens 74 erfolgt ebenfalls durch die Drehung ben. Auf diese Weise wird die Ausgangslage der Abtastdes Optik-Stellmotors 87 synchron mit der Einstellung wagen 60 und 61 mit dem gewählten Abbildungsmaß-
stab verändert
Für die Feineinstellung der Startpunkte ist das Zugband 64 mit einem einstellbaren Fixpunkt 80 verbunden,
der entsprechend der Stellkurve des Kantenstellers 130 verschiebbar ist, wenn sich das Stellglied 81 entlang der
Führungsspindel 86 bewegt Wenn der Fixpunkt 80 verschoben wird, wird das Zugband 64 um einen zusätzlichen
Betrag entweder aufgenommen oder ausgegeben mit dem Ergebnis, daß so der Startpunkt der Abtastwa-
dern es werden nur Bedienungselemente des Zoom-Objektivs selbst verstellt Für die Beibehaltung der Bezugsecke bei der Projektion muß daher nur eine mechanische
Verschiebung in der X-Richtung möglich sein. Das Zoom-Objektiv wird deshalb auf einen Objektivschlitten
montiert, der nur seitlich verschiebbar ist und durch einen entsprechenden Objektivsteller in der Querrichtung
eingestellt wird.
Die Fig. 12a ist eine ähnliche Darstellung wie die
Die Fig. 12a ist eine ähnliche Darstellung wie die
Vorlagen verschiedener Größe in den gleichen Bildbereich, wobei die Vorderkante der Vorlagen als Bezugskante beibehalten werden solL Eine erste kleinere Vor-
lage 320 mit einem Mittelpunkt 322 liegt in der Objektebene, wobei ihre Vorderkante mit deren Vorderkante
übereinstimmt Diese Kante dient als Bezugskante.
Für eine Hälfte dieser Vorlage ist der Strahlengang in ausgezogenen Linien dargestellt In der Bildebene 326,
wo sich der Photoleiter befindet, entsteht das Halbbild
320'. Dieses Bild wird hier durch eine dünne Linse 309 erzeugt, die sich in einer ersten Stellung 325 befindet
Nun wird eine zweite größere Vorlage 321 so in die Objektebene gelegt daß ihre Vorderkante in die Be-
gen 60 und 61 eingestellt wird. Auch diese Einrichtung io oben beschriebene F i g. 2a. Das dargestellte System beist
mit den übrigen Einstellmöglichkeiten verkoppelt zieht sich jedoch auf die ganzseitige Projektion von
denn durch die Einwirkung des Optik-Stellmotors 87
wird das Stellglied 81 verschoben und somit auch der
Startpunkt der Abtastwagen stufenlos eingestellt
wird das Stellglied 81 verschoben und somit auch der
Startpunkt der Abtastwagen stufenlos eingestellt
Die beschriebene Einrichtung gestattet die Einstellung des Startpunktes der Abtastwagen im Gleichklang
mit der Einstellung des Abbildungsmaßstabes, der Schärfeneinstellung und der Einstellung von Länge und
Geschwindigkeit der Abtastung, wobei eine anschauliche Anzeige ^orch die Stellung der Einstellmarken an
der Vorlagenbühne erfolgt Auf diese Weise erfolgen alle vor der optischen Abtastung vorzunehmenden Einstellungen
durch die Erregung eines Stellmotors, und
alle Einstellungen sind miteinander verkoppelt daß man . w w,
mit diesem gemeinsamen Einstellvorgang automatisch 25 zugskante fällt wobei die Mitte der Kante beibehalten
die richtigen Werte aller Veränderlichen vor Beginn der wird. In diesem FaIJ^ muß die Linse 30& in einer zweiten
Abtastung erhält Außerdem arbeiten diese Einstellun- Stellung 330 verschoben werden, damit die größere
gen alle stufenlos, so daß man ein Kopiergerät mit stu- Vorlage in den gleichen Bildbereich 320" fällt in welchen
fenlos einstellbarem Abbildungsmaßstab erhält Ein auch die kleinere Vorlage projiziert wurde. Die Größe
weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung kann man 30 der notwendigen Verschiebung der Linse in Richtung
dadurch erhalte.!, in dem man das Objektiv 9 mit fester der optischen Achse wurde oben bei der Beschreibung
Brennweite durch ein Zoom-Objektiv mit variabler der F i g. 2a angegeben. Um jedoch bei der ganzseitigen
Brennweite ersetzt In einem solchen System bleiben die Projektion der größeren Vorlage die Bezugskante beiverschiedenen
für das erste Aurührungsbeispiel ge- behalten zu können, muß die Linse in der K-Richtung
zeigten Figuren im wesentlichen unverändert jedoch 35 zusätzlich verschoben werden. Diese Verschiebung ist
entfällt jet2t der Schärfesteiler, der Maßstabsteiier und in der Zeichnung mit ALy angegeben. Diese Verschiedie
dazugehörigen Einrichtungen, oder sie werden ent- bung ist notwendig, damit die Begrenzungen des versprechend
verändert und zusätzlich eine Vorrichtung kleinerten Bildes der größeren Vorlage in den gleichen
zum Einstellen des Zoom-Objektivs eingebaut Bildbereich fallen. Der Mittelpunkt 323 der größeren
Im Vergleich mit der Einrichtung für die Scharfein- 40 Vorlage 321 in der Objektebene fällt nicht mit dem Mitstellung
der F i g. 9 bedeutet das, daß die Antriebsrolle telpunkt 322 der kleineren Vorlage 320 zusammen Des-100
die Rolle 125 für das Bewegen der Einstellmarke* halb verschiebt sich auch das Zentrum des Belichtungsan
der Vorlagenbühne antreibt Doch der einstellbare bereiches in K-Richtung. Darum muß auch die Linse in
Fixpunkt 71 kann jetzt durch eine feste Verbindung mit der K-Richtung verschoben weiden, um bei ganzseitider
Innenwand 52 ersetzt werden. Die Kurvenführung 45 ger Projektion die Bezugskante beibehalten zu können
des Scharfeinstellers 90, die Nockenfolgerolle 101 und Wie oben bereits bei der Fig. 2a beschrieben, be
wirkt die Verschiebung AL des Objektivs in Richtung der optischen Achs:: auch eine Wanderung der Bildebene,
was durch den gestrichelt gezeichneten Strahlengang verdeutlicht wird. Diese Längenänderung ATCL
des Strahlengangs wird erfindungsgemäß durch eine Parallelverschiebung mindestens eines im Lichtweg angeordneten
Spiegels ausgeglichen. Im folgenden wird
. . . . . _, -„· eine Lösung für Ausführungsbeispiele beschrieben, wel-
ben mit der Ausnahme, daß die Form der Kurvenfüh- 55 ehe mit ganzseitiger Projektion der Vorlage in die BiIdrung
des Maßstabstellers jetzt so eingerichtet wird, daß ebene arbeiten.
damit die Einstellungen des neuen Objektivs vorgenom- Die Fig. 13 zeigt schematisch ein in dieser Weise
men werden. Anstatt ein Objektiv auf Schienen längs arbeitendes Kopiergerät. Eine zu kopierende Vorlage
der optischen Achse zu verschieben werden jetzt Dreh- wird auf die Glasplatte 405 der Vorlagenbühne aufgennge
oder andere Betätigungsmittel verstellt, die auf 60 legt. Unterhalb der Glasplatte befinden sich Blitzlampen
das Zoom-Objektiv einwirken. Im übrigen bleibt die 406 und 407 für die ganzseitige Belichtung der Vorlage
die verschiebbare Kulisse 102 können jetzt entfallen. In der in der F i g. 5 dargestellten Einrichtung entfällt der
Scharfeinsteller 90, der Rest des Systems bleibt jedoch
wie dargestellt unverändert
Im Hinblick auf die Veränderung des Abbildungsmaßstabes kann eine Einrichtung mit einem Objektiv
variabler Brennweite verschiedene Formen annehmen. Einmal kann die Einrichtung praktisch unverändert blei-
Einrichtung gemäß der F i g. to sinngemäß die Gleiche. Es müssen aber Einrichtungen zum Justieren der seitlichen
Bewegung in X-Richtung vorgesehen sein, um die Bezugsecke bei der Projektion beizubehalten.
Bei Geräten mit Objektiven mit variabler Brennweite braucht eine Verschiebung des gesamten Objektivs in
Richtung der optischen Achse nicht zu erfolgen, son-
Das von der Vorlage reflektierte Licht wird über einen ortsfesten Spiegel 410 durch das Objektiv 412 geleitet
und über einen verschiebbaren Spiegel 411 auf den bahnförmigen Photoleiter 402 gerichtet. Die endlose
Bahn des Photoleiters läuft über Rollen 427 und 428 in der durch den Pfeil 425 angegebenen Richtung um. Weitere
Bauteile des elektrophotographischen Kopiergerä-
tes sind eine Entwicklungseinrichtung 420, welche die durch die Blitzbelichtung auf dem Photoleiter entstandenen
latenten Ladungsbilder entwickelt und mit Toner sichtbar macht Kopierblätter aus einem Blattvorrat 430
werden durch einen Papiertransport 43t zu der Obertragungsstation 422 gebracht, wo die entwickelten Tonerbilder
auf das Papier übertragen werden. Die Kopierblätter wandern weiter über eine Fixierstation 433
zu einer Kopienausgabe 435. Eine Vorreinigungs-Corona
423 und eine Reinigungsstation 415 entfernen Ladungsbilder und restlichen Toner von dem Photoleiter
402, bevor dieser die Aufladestation 418 zur erneuten
Aufladung und Sensibilisierung für den nächsten Kopierzyklus durchläuft Alle diese Einrichtungen arbeiten
in der bei elektrophotographischen Geräten üblichen Weise.
Die F i g. 14 zeigt die Bewegung eines Objektivs 412 mit fester Brennweite längs einer Einstellkurve 440 in
die gestricheit gezeichnete Stellung 412'. Die Bewegung des Objektivs erfolgt gemäß der Stellkurve eines Maßstabstellers
442 durch die Einwirkung einer Folgerolle 443 auf einen Stelihebei 444, der um einen Drehpunkt
445 beweglich ist Der Stellhebel 444 berührt einen am
Objektivschlitten befestigten Stift 446, um das Objektiv zu verschieben, wie es besser aus den Fig. 15 und 16
ersichtlich ist Der Maßstabsteller 442 wird durch ein Kabel 447 bewegt, das seinerseits über ein Kabel 448
durch einen Stellmotor 449 verstellt wird. Weiterhin wird durch den Stellmotor 449 über die Kabel 450 und
448 der verschiebbare Spiegel 411 bewegt Ein weiteres durch den Stellmotor 449 bewegtes Kabel 451 verstellt
die in der F i g. nicht gezeigten Einstellmarken, um auf der Vorlagenbühne den möglichen Kopierbereich anzuzeigen.
Der verschiebbare Spiegel 411 ist auf einem Wagen 452 angeordnet, der auf Schienen 453 und 454 läuft
Das Objektiv 412 befindet sich in einem doppelt verschiebbaren Schütten, der durch Gleise 455 und 456
geführt wird.
In der Fig. 15 ist strich-punktiert das Objektiv 412
angedeutet, das sich ähnlich wie in der Einrichtung nach F i g. 10 in einem inneren Teilschlitten 461 befindet der
seinerseits in Querrichtung beweglich in einem Objektivschlitten 460 angeordnet ist Der Objektivschlitten
460 läuft entlang den Gleisen 455 und 456 unter dem Einfluß des Maßstabstellers 442, einer Folgerolle 443
und eines Stellhebels 444, der um einen Drehpunkt 445 beweglich ist Der Stellhebel 444 drückt gegen einen
Stift 446, welcher am Objektivschlitten 460 befestigt ist
Der innere Teilschlitten 461 kann sich innerhalb des Objektivschlittens 460 in den Richtungen K und L bewegen.
Wenn also der Objektivschlitten 460 sich längs der optischen Achse in der Richtung M bewegt, dann
bewegt sich der innere Teilschlitten 461 in der Richtung K unter dem Einfluß der einfach gekrümmten Stellkurve
eines Objektivstellers 441 und einer Folgerolle 462. Diese Teilverschiebungen setzen sich zu der Gesamtverschiebung
440 (Fig. 14) der Einstellkurve zusammen, welche auch der Verschiebung entsprechen, die
sich in der F i g. 12a aus ALy und AL zusammensetzt Der
innere Teilschlitten 461 ist in nicht dargestellter Weise in der Richtung K durch eine Feder mechanisch vorgespannt,
um die Folgerolle 462 gegen die Stellkurve des Objektivstellers 441 zu halten. Die Gleise 455 und 456
verlaufen parallel zur optischen Achse.
Die F i g. 16 ist praktisch die gleiche wie die F i g. 15, mit der Ausnahme, da3 hier der innere Teilschlitten 46!
bezüglich des Objektivsohlittens 460 in zwei Dimensionen
beweglich ist. Wenn beispielsweise der Objektivschlitten 460 sich in der Richtung M bewegt, dann verschiebt
sich der Teilschlitten 461 in der Richtung K wie oben beschrieben. Er bewegt sich jedoch auch in dei
Richtung Q unter dem Einfluß der Stellkurve 463 des nunmehr doppelt gekrümmten Objektivsteliers 441. Die
Bewegungsmöglichkeit des Objektivs 412 in drei Dimensionen ist notwendig, wenn bei der Projektion einer
Vorlage eine Bezugsecke eingehalten werden soll. Das System arbeitet mit ganzseitiger Belichtung bzw. Projektion
mit stufenloser Einstellung des Abbildungsmaßstabes. Die Begrenzungen des Bildbereiches in der Bildebene
bleiben dabei praktisch erhalten. In diesem Falle bewegt sich das Zentrum des Belichtungsbereiches sowohl
in der A"-Richtung als auch in der y-Richtung, wie
oben mit Hilfe der F i g. 2a erklärt wurde. Es ist zu beachten, daß bei dem Abtastsystem der F i g. 2a nur eine
Abtastlinie besteht, weshalb der Mittelpunkt dieser Linie nur in der X-Richtung verschoben wird, während in
der Fig. 12a das Zentrum der Belichtungsfläche nur in
der y-Richtuig verschoben wird, weil hier die Vorlagen
nach einer Bezugskante ausgerichtet wurden, deren Mittelpunkt gieich bleibt
Im Betrieb des Gerätes wird eine Vorlage auf die Glasplatte 405 (F i g. 14) gelegt und die Bedienungskraft
betätigt einen nicht dargestellten Schalter, um die Einstellmarke (vgl. F i g. 5) so zu bewegen, daß sie auf der
Vorlagenbühne den erwünschten Kopierbereich gerade eingrenzen. Diese Einstellmarken werden durch den
Stellmotor 449 und die zugehörigen Einstellmittel bewegt Gleichzeitig verstellt der Motor 440 stufenlos die
Stellung des Objektivs 412 mit Hilfe des Maßstabstellers 442. Weiterhin erfolgen zwangsläufig die Verschiebungen
in den Richtungen L, K und P, Q wie oben mittels der Fig. 15 und 16 näher erläutert Alle diese
stufenlos erfolgenden Einstellungen dienen dazu, die Begrenzungen des Bildes iß der Bildebene unabhängig
vorn gewählten Abbildungsrnaßstab konstant zu haken. Weiterhin verstellt der Stellmotor 449 den verschiebbaren
Spiegel 411 stufenlos, um den notwendigen .\usgleich der konjugierten Gesamtlänge für die Scharfeinstellung
des auf den Photoleiter projizierten Bildes unabhängig vom gewählten Abbildungsmaßstab zu bewirken.
Die Grundgedanken der Erfindung können auch auf andere Systeme angewendet werden. Die beschriebenen Ausführungsbeispiele beziehen sich auf Geräte mit feststehender Objektebene und feststehender Einstellebene, in welche die Bildebene durch die Anwendung von Spiegeln mit entsprechender Faltung des Strahlenganges gebracht wird. Oder es wird ein Objektiv mit variabler Brennweite verwendet Man kann jedoch die gleichen Grundprinzipien auch anwenden, wenn man beispielsweise die Objektebene verschiebbar gestaltet, um die .'.oajugierte Gesamtlänge auszugleichen. Für die stufenlose Einstellung kann man dann Kurvenführungen verwenden oder ^sine Führungsspindel mit variabler Steigung.
Die Grundgedanken der Erfindung können auch auf andere Systeme angewendet werden. Die beschriebenen Ausführungsbeispiele beziehen sich auf Geräte mit feststehender Objektebene und feststehender Einstellebene, in welche die Bildebene durch die Anwendung von Spiegeln mit entsprechender Faltung des Strahlenganges gebracht wird. Oder es wird ein Objektiv mit variabler Brennweite verwendet Man kann jedoch die gleichen Grundprinzipien auch anwenden, wenn man beispielsweise die Objektebene verschiebbar gestaltet, um die .'.oajugierte Gesamtlänge auszugleichen. Für die stufenlose Einstellung kann man dann Kurvenführungen verwenden oder ^sine Führungsspindel mit variabler Steigung.
Auch wird in den Ausführungsbeispielen eine optische Abtastung verwendet, wobei bewegliche Spiegel
eine Lichtspur längs der Vorlage wandern lassen. Man kann jedoch stattdessen auch eine bewegbare Vorlagenbühne
vorsehen, welche an einer ortsfesten Uchtspur ähnlich dem System nach der F i g. 2a vorbei bewegt
wird. Man braucht nur die Antriebskabel mit einem Vorlagenwagen t.u verbinden, und den Spiegel 46
ortsfest anzuordnen. Atfe übrigen Bauteile der Einrichtung würden praktisch die gleichen bleiben mit der Ausnahme
der Scharfeinstellung. Jetzt könnte man Standes-
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sen durch Verschieben die Spiegel 47 und 48 für die Anpassung der konjugierten Gesamtlänge verwenden.
Jedoch auch diese Änderung der Einrichtung ist unnötig, wenn man ein Objektiv mit variabler Brennweite verwendet
Bei den Ausführungsbeispielen, die mit ganzseitiger Projektion der Vorlage in die Bildebene arbeiten, kann
ebenfalls ein Objektiv mit variabler Brennweite verwendet werden. Die Einstellung des Abbildungsmaßstabes kann dann am Zoom-Objektiv selbst erfolgen, so
daß der die Verschiebung längs der optischen Achse bewirkende Maßstabsteller 442 nicht mehr benötigt
wird. Auch das Zoom-Objektiv muß jedoch die Möglichkeit zur stufenlosen Verschiebung in den Richtungen
L, K aufweisen, wenn eine Bezugskante eingehalten
werden soll, oder die beiden Verschiebungsmöglichkeiten in den Richtungen L K und den Richtungen P, Q,
"Acnn Z'iVCi cCZügSfCäiitcn, u. ti. eine oc£ügScC*kc beibehalten werden soll. In diesem Falle müßten die Gleise
455 und 456 schräg zur optischen Achse verlaufen und in der Richtung L, K einen Winkel bilden. Die Stellkurve
nach der Art des Objektivstellers 441 müßte durch eine solche nach der Art des Maßstabstellers 442 ersetzt
werden, welche durch den Stellmotor 449 angetrieben wird, um das Objektiv längs der Gleise zu verschieben.
Die Verschiebung ist selbstverständlich eine reine Translation, so daß die optische Achse des Objektivs nur
parallel zu sich selbst verschoben wird. Wenn eine zusätzliche Verschiebung in der anderen Richtung P, Q
erforderlich ist, dann müssen entsprechende zusätzliche Stelleinrichtungen vorgesehen werden.
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Claims (5)
1. Optisches System für Kopiergeräte zum Proji- wenigstens eine ortsfeste Bezugskante in der Vorlagenzieren
von verschiedenformatigen Vorlagen auf ei- 5 und Bildebene beibehalten ist
nen vorgegebenen Bildbereich eines Bildträgers, mit Es wurden sehen zahlreiche Kopiergeräte gebaut,
einer Einrichtung zur Veränderung des Abbildungs- welche die Möglichkeit haben, Kopien zu liefern, die
maßstabs, wobei Vorlagen- und Bildebene unter einen anderen Abbildungsmaßstab aufweisen Hs die auf
Aufrechterhaltung der Scharfstellung ortsfest blei- der Glasplatte der Vorlagenbühne aufliegenden Koben
und gleichzeitig eine Einstellung (Korrektur) des 10 piervorlagen. Meistens wird die Möglichkeit der VerBildfeldes
im Sinne eines Randausgleichs durch kleinerung vorgesehen. Aber es gibt auch Kopiergeräte,
Stellmittel erfolgt, die durch eine gemeinsame An- welche das Original vergrößern, wenn beispielsweise
triebsquelle betätigt werden und zur Verstellung vergrößerte Kopien aus Mikrophotos hergestellt wervon
einem ein Projektionsobjektiv tragenden Schiit- den. Die meisten bekannten Kopiergeräte dieser Art
ten in Richtung seiner optischen Achse und quer zu 15 sind für einen oder auch mehrere diskrete Abbildungsdieser
dienen, wobei wenigstens eine ortsfeste Be- maßstäbe vorgesehen. Sie liefern beispielsweise Verzugskante
in der Vorlagen- und Bildebene beibehal- kleinerungen im Maßstab 0,75 :1 oder 0,66 :1. Wenige
ten ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Geräte sind bekannt, deren Abbildungsmaßstab stufenstufenlosen
Veränderung des Abbildungsmaßstabs los einstellbar ist, beispielsweise von der natürlichen
ein im wesentlichen in Richtung der optischen Achse 20 Größe 1:1 bis herab zu 0,647 :1. Die US-Patentschrifdes
Projektionsobjektivs (9,412) verschiebbarer Ob- ten 29 27 503 und 33 95 610 beschreiben beispielsweise
jektivschlitten (110,460) vorgesehen ist, auf dem das Kopiergeräte mit einstellbarem Abbildungsmaßstab,
Projektionsobjektiv auf einem zweiten Schütten bei welchen das Original mittels Blitzlicht belichtet und
(138,461) durch mindestens ein eine nichtlineare Be- dabei in einem Augenblick vollständig auf einen ebenen
wegung verursachendes Stellglied (Kurve 131,441, 25 Bildträger übertragen wird.
463) synchron zur Schlittenbfwegung in wenigstens Ein streifenweises optisches Abtasten, wie es für mo-
einer Richtung quer zur optischen Achse auslenkbar derne Kopiergeräte erwünscht ist, ist bei diesen Gerä-
ist ten nicht möglich.
2. Optisches System nach Anspruch 1, dadurch ge- Die meisten herkömmlichen Kopiergeräte benutzen
kennzeichnet, daß der Objektivschlitten (110) durch 30 einen beweglicher. Zwischenbildträger, meist in Gestalt
einen Stellmotor (87) über eine Kurvenscheibe (89, einer umlaufenden Trommel, die an ihrer Oberfläche
442) und einen Kurvenfolgeb-bel (116,444) antreib- eine photoleitende Schicht trägt Die Geräte besitzen
bar ist eine optische Abtasteinrichtung, weiche die Vorlage
3. Optisches System nach j*-?spruch 1 und 2, da- streifenweise abtastet und die Kopiertrommel synchron
durch gekennzeichnet, daß der Objektivschlitten 35 mit der Abtastung belichtet Solche Maschinen bean-(110)
auf Gleisen (111, 112) verschiebbar ist, die sprachen weniger Platz als die Geräte, bei weichen das
schräg zur Richtung der optischen Achse verlaufen Bild der Vorlage in seiner Gesamtheit auf den ebenen
und von denen eines mit einer Kurve (131) verbun- Bildträger projiziert wird. Man verwendet jedoch gern
den ist, an der der zweite Schlitten (138) anliegt und in Geräten mit variablem Abbildungsmaßstab die ganzdurch
die dieser in einer Dimension (LK) quer zur 40 seitige Belichtung mittels Blitzlicht, weil der Aufbau ei-Objektivachse
auslenkbar ist nes solchen Gerätes relativ einfach sein kann. Bei einem
4. Optisches System nach Anspruch 1 und 2, d,v optischen Abtastsystem muß nämlich mit der Verändedurch
gekennzeichnet, daß der Objektivschlitten rung des Abbildungsmaßstabes auch die Abtastge-(460)
auf Gleisen (455, 456) verschiebbar ist, die in schwindigkeit geändert werden, um den Synchronismus
Richtung der optischen Achse verlaufen und von 45 mit dem bewegten Zwischenbildträger aufrecht zu erdenen
eines mit zwei Kurven (441, 463) verbunden halten. Bekannte Kopiergeräte mit optischer Abtastung
ist, an welchen der zweite Schlitten (461) anliegt und sind jedoch meist nur für einen bzw. nur wenige diskrete
durch weiche dieser in zwei Dimensionen (LK, PQ) Abbildungstnaßstäbe eingerichtet. Sie erfordern daher
quer zur Objektivachse auslenkbar ist auch nur zwei, drei oder fünf verschiedene, aber feste
5. Optisches System nach einem der Ansprüche 1 50 Abtastgeschwindigkeiten. Beispiele solcher Geräte sind
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenfüh- in den US Patentschriften 36 14 222, 38 97 148 und
rungen (131,441,463) zur gemeinsamen, nichtlinea- 53 42 467 beschrieben.
ren und stufenlosen Auslenkung des Projektionsob- Mit der Änderung des Abbildungsmaßstabes muß je-
jektives (9, 412) in Dimensionen (LK, PQ) quer zu doch nicht nur die Abtastgeschwindigkeit, sondern auch
dessen optischer Achse dienen. 55 die Abtastlänge geändert werden.
Bei natürlichem Maßstab 1 :1 wird z. B. eine Vorlage
des amerikanischen Formates 8V2 Zoll mal 11 Zoll, was
etwa dem Format DIN A4 entspricht, in einen entsprechenden gleich großen Bildbereich der Kopiertrommel
Die Erfindung betrifft ein optisches System für Ko- 60 übertragen. Bei einem Verkleinerungsmaßstab von
piergeräte zum Projizieren von verschiedenformatigen 0,647 :1 kann jedoch eine Vorlage des amerikanischen
Vorlagen auf einen vorgegebenen Bildbereich eines Formates 11 Zoll mal 17 Zoll, was etwa dem Format
Bildträgers, mit einer Einrichtung zur Veränderung des DIN A3 entspricht, in den gleichen Bildbereich übertra-Abbildungsmaßstabs,
wobei Vorlagen- und Bildebene gen werden. ΪΗ unter Aufrechterhaltung der Scharfstellung ortsfest 65 Ein beachtliches Problem bei optischen Abtasteinbleiben
und gleichzeitig eine Einstellung (Korrektur) richtungen mit variablem Abbildungsmaßstab besteht
des Bildfeldes im Sinne eines Randausgleichs durch darin, zu erreichen, daß bei jedem beliebigen Abbil-Stellmittel
erfolgt, die durch eine gemeinsame Antriebs- dungsmaßstab das Bild der Vorderkante der Vorlage an
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