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DE2737237A1 - Stapelbarer behaelter - Google Patents

Stapelbarer behaelter

Info

Publication number
DE2737237A1
DE2737237A1 DE19772737237 DE2737237A DE2737237A1 DE 2737237 A1 DE2737237 A1 DE 2737237A1 DE 19772737237 DE19772737237 DE 19772737237 DE 2737237 A DE2737237 A DE 2737237A DE 2737237 A1 DE2737237 A1 DE 2737237A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
container according
lid
humps
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772737237
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Panick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PANICK FA JOHANN
Original Assignee
PANICK FA JOHANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PANICK FA JOHANN filed Critical PANICK FA JOHANN
Priority to DE19772737237 priority Critical patent/DE2737237A1/de
Publication of DE2737237A1 publication Critical patent/DE2737237A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D21/00Nestable, stackable or joinable containers; Containers of variable capacity
    • B65D21/02Containers specially shaped, or provided with fittings or attachments, to facilitate nesting, stacking, or joining together
    • B65D21/0209Containers specially shaped, or provided with fittings or attachments, to facilitate nesting, stacking, or joining together stackable or joined together one-upon-the-other in the upright or upside-down position
    • B65D21/0217Containers with a closure presenting stacking elements
    • B65D21/0223Containers with a closure presenting stacking elements the closure and the bottom presenting local co-operating elements, e.g. projections and recesses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Stackable Containers (AREA)

Description

  • Stapelbarer Behälter
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen stapelbaren Behälter aus Kunststoff zum Transport kühlzuhaltender Lebensmittel, insbesondere von Fisch oder Fleisch, mit geneigten Wandungen, durch er zum Boden hin sich verjüngend, schachtelbar ausgebildet ist.
  • Zum Transport von Fisch sind Behälter dieser Art bekannt, die man auch als Fischkisten bezeichnet. Diese Fischkisten bestehen aus Kunststoff-Kompaktspritzguß und werden vorwiegend aus Polyäthylen hergestellt. Es handelt sich dabei um dünnwandige Kisten, die aufgrund des Kunststoff-Materials sehr verschleißfest sind, indem sie nicht nur mechanischen Beanspruchungen standhalten sondern auch kältebeständig und wasserfest sind.
  • Solche Fischkisten sind immer wieder verwendbar, weswegen sie nicht nur in gefülltem Zustand stapelbar sondern als Leerkästen auch schachtelbar sind. Für den Transport empfindlicher Lebensmittel, insbesondere von Fisch, haben diese Kisten jedoch den Nachteil, daß sie schlechte Kältedämmeigenschaften besitzen, weswegen die in ihnen gelagerten, oft leicht verderblichen Lebensmittel durch eine Fremdkühlung von außen kalt gehalten werden müssen. Man verwendet derartige Behälter als Fischkisten vorweigend nur auf See während des Transportes im Schiff, so daß der Fisch umgepackt werden muß, sobald er an Land gebracht wird. Ausgenommen sind nur solche Fälle, in denen der Fisch in einem Thermofahrzeug weiterbefördert wird, in welchem der Fisch weiter fremdgekühlt wird. Wegen des eingeschränkten Verwendungszweckes nennt man eine solche Fischtransportkiste auch "Seekiste". Da man von der Seekiste von vornherein keine Kälteisolation erwartet, benutzt man sie stets ohne Deckel, wobei die Stapelbarkeit durch besondere Randkonturen gewährleistet ist.
  • Ergänzend zur Seekiste ist eine sogenannte Landkiste für den Fischtransport bekannt, die als Wegwerfartikel konzipiert ist. Diese Landkisten bestehen aus Styropor, das hervorragende thermische Isolationseigenschaften besitzt.
  • Damit die guten thermischen Eigenschaften der Landkiste nicht beeinträchtigt werden, besitzt sie einen Deckel, auf dem überdies bei Stapelung die Kisten aufeinander aufgebaut werden.
  • Wegen der geringen mechanischen Festigkeit des geschäumten Polystyrols sind solche Fischkisten nur dann einschließlich Inhalt übereinander stapelbar, wenn sie senkrechte Seitenwandungen haben. Der geschäumte Kunststoff verrottet leicht, was durch die Einwirkung von Wasser noch begünstigt wird. Er besitzt eine poröse Oberfläche, die so gut wie nicht zu reinigen ist, weswegen die Landkiste schon aus hygienischen Gründen für die mehrmalige Verwendung ungeeignet ist.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, für den Transport empflindlicher, kühlzuhaltender Lebensmittel, insbesondere von Fisch, eine Universalkiste zu schaffen, die mechanische Festigkeit, damit auch sichere Stapelbarkeit, die Möglichkeit leichter Sauberhaltung und vor allem auch eine gute Kältedämmung in sich vereinigt.
  • Diese Aufgabe wird bei einem stapelbaren Behälter der gattungsgemäßen Art dadurch gelöst, daß er mit einem ebenfalls aus Kunststoff bestehenden Deckel verschließbar ist und der Kunststoff im Kern des Bodens, der Wandungen und des Deckels aufgeschäumt ist.
  • Der besondere Vorteil des erfindungEemäßen Behälters liegt darin, daß er aufgrund der Gaseinschlüsse im Kunststoffmaterial gute Kältedämmeigenschaften besitzt, wobei die Schäumung nur im Kern der Behälterteile und nicht an der Außenhaut des Bodens, der Wandungen und des Deckels auftritt, damit der Behälter glatte Außenseiten behält. Zwar verlangt die Schäumung des Kunststoffes größere Wandstärken als bei der herkömmlichen Seekiste, was durch die günstigen thermischen Eigenschaften aufgewogen wird, andererseits behält der erfindungsgemäße Behälter eine mechanische Festigkeit, die mit der herkömmlichen Landkiste nicht erzielt werden konnte. Als Fischkiste bringt der neue Behälter ganz besondere Vorteile. Der Fisch kann bereits auf See im Schiff fertig verpackt werden. Es entfällt damit das lästige Umpacken, nachdem der Fisch an Land gebracht worden ist. Allein schon hierdurch erfährt der Fisch keine Kälteverluste, man kann sich das bei der herkömmlichen Fischverladung notwendige Nacheisen ersparen. Die auf dem Schiff dem Fisch bereits beigegebene Eismenge reicht zur Kälteversorgung ohne weitere Kühlung von außen jedenfalls für den üblichen Transportweg vom Fischhafen bis zur Verwendung aus. Nach Gebrauch und Reinigung ist der neue Behälter wieder verwendbar, wobei für den Leertransport die Schachtelbarkeit nützlich ist, da die Deckel dann getrennt von den Behältern befördert werden können.
  • Die weiteren Vorteile des erfindungsgemäßen Behälters insbesondere auch hinsichtlich seiner sicheren Stapelbarkeit ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung und aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. Dabei zeigen: Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Stapelbehälter mit abgesprengtem Deckel in perspektivischer Darstellung Fig. 2 eine Unteransicht des Behälterdeckels in perspektivischer Darstellung Fig. 3 zwei Teilschnitte durch den neuen Behälter mit aufgesetzten Deckel und Fig. 4-10 schematische Darstellungen der ineinanderfügbaren Behälterdeckel und -böden zur Veranschaulichung der einzelnen Stapelmöglichkeiten des neuerungsgemäßen Behälters.
  • Man erkennt in Fig. 1 einen Behälter 1, der durch einen Deckel 2 verschließbar ist, der jedoch in Fig. 1 in abgehobener Stellung wiedergegeben ist. Vorzugsweise ist der Behälter 1 von etwa kubischer Gestalt und besitzt deshalb einen rechteckigen Boden 3, an den sich einstückig nach oben hin Längswandungen 4 und Querwandungen 5 anschließen. Gegenüber der Senkrechten auf dem Behälterboden 3 sind die Längswandungen 4 und die Querwandungen 5 etwas geneigt, sie schließen je nach Wandstärke mit dieser Senkrechten einen Winkel in der Größenordnung 50 - 70 ein. Entscheidend ist, daß durch die sich nach oben erweiternde bzw. sich nach unten verjüngende Ausbildung, mehrere der Behälter 1 ineinander geschachtelt werden können, sofern sie natürlich leer sind. Der Behälter 1 schließt nach oben hin mit einem gegenüber den Wandungen 4 und 5 etwas verdickten Rand ab, der sich auf den Längswandungen 4 in einen Längsrand 6 und auf den Querwandungen 5 in einen Querrand 7 gliedert. Auf der Innenseite des Behälterrandes 6, 7 ist ein durchgehend umlaufender FalzSangeordnet, in den der auf dem Behälter 1 aufgesetzte Deckel 2 mit einer daran unterseitig sitzenden Dichtlippe 22 eingreift. Somit ist bei aufsitzendem Deckel 2 das Innere des Behälters 1 rundum geschlossen, was für die kälteisolierenden Eigenschaften des Behälters mit Deckel besondere Bedeutung hat.
  • Der Behälter 1 mit Seinem Boden 3, seinen Längswandungen 4 und seinen Querwandungen 5 als auch der Deckel 2 bestehen nämlich aus geschäumtem Kunststoff, der aufgrund seiner Gaseinschlüsse eine sehr gute Wärme- bzw. Kälteisolation bietet. Dabei liegt die Besonderheit des geschäumten Kunststoff-Materials darin, daß der Behälterboden 3, die Behälterwandungen 4, 5 und der Behälterdeckel 2 lediglich im Kern aufgeschäumt sind, wodurch die Außenhaut dieser Teile porenfrei glatt ist. Dadurch ist der Behälter leicht sauberzuhalten und ferner gegen Eindringen von Schmutz, Feuchtigkeit und dergleichen in das Kunststoffmaterial gesichert. Der geschäumte Kern der Behälterteile besitzt einen geschlossenzelligen Aufbau, was allein schon eine hohe Festigkeit des geschäumten Kunststoffs sicherstellt. In bevorzugter Ausführung ist das Kunststoff-Material für den Behälter 1 und den Deckel 2 Polyäthylen, das nicht nur mechanisch sehr verschleißfest ist, sondern auch wasserfest und kältebeständig ist.
  • Damit die gewünschten thermischen Eigenschaften des Behälters 1 und dPn npkpl 2 rriht wurden. sollte das Kunststoff-Material an allen Stellen des Behälters 1 eine zwischen 5 und 8 mm haben. Bei diesen Wandstärken kommt man noch mit einer verhältnismäßig geringen Konizität des Behälters aus, um ihn schachtelbar bzw. nestbar zu gestalten, andererseits ist in Kombination mit dem Behälterdeckel die Kälteisolierung für die zu transportierenden Lebensmittel, insbesondere für Fisch, so gut, daß auf den üblichen Transportwegen die durch das mitgegebene Eis erfolgte innere Kühlung ausreicht. Man kann beispielsweise auf See bereits geeisten Fisch in dem neuerungsgemäßen Behälter direkt vom Schiff auf einen üblichen Lastkraftwagen verladen, um ihn dann ohne zusätzliche Kühlung von außen bis zum Bestimmungsort weiterzutransportieren. Hierzu können die Behälter 1 aufeinander gestapelt werden, wobei der jeweils obere Behälter auf dem Deckel des darunterliegenden Behälters aufsteht. Dazu ist es zweckmäßig, wenn der Deckel 2 mit seiner randlich umlaufenden Kante oberseitig auf dem Rand 6, 7 des Behälters 1 aufliegt und sich gegebenenfalls noch zusätzlich über seine Dichtlippe 22 im Falz 8 des Behälters 1 abstützt.
  • Da in geschlossenem Zustand des Behälters 1 der Deckel 2 mit einer engen Trennfuge auf dem Behälterrand 6, 7 aufliegt, ist es zum Abheben des Deckels 2 zweckmäßig, wenn in den Behälterrand 6, 7 Aussparungen 9 und Ausnehmungen 13 eingearbeitet sind, die mit Griffausbuchtungen 20 im randlichen Bereich an der Unterseite des Deckels 2 korrespondieren können. Hierdurch ist bei geschlossenem Deckel 2 im Bereich der Trennfuge zum Behälter 1 hin jeweils ein nach außen hin offener länglicher Spalt gebildet, in den man mit den Fingern eingreifen kann, um den Deckel 2 anheben zu können. Den Aussparungen 9 in den Längsrändern 6 des Behälters 1 kommt dabei noch eine weitere Funktion für die Stapelbarkeit der Behälter 1 zu, was weiter unten noch erläutert wird. Grundsätzlich können die Aussparungen oder Ausbuchtungen zum Abnehmen des Deckels 2 auch nur entweder an den Rändern 6, 7 des Behälters 1 oder längs des Randes 19 des Deckels 2 vorgesehen sein. Wichtig ist jedoch, daß stets die Dichtlippe 22 am Deckel 2 auch im Bereich der Ausbuchtungen oder Aussparungen den Behälter 1 bei aufgesetztem Deckel 2 dicht verschließt und entsprechend tief in den umlaufenden Falz 8 am Behälterrand 6, 7 eingreiftan die Aussparungen zu hintergreifen.
  • Damit sich beim Ineinanderstapeln die leeren Behälter 1 nicht gegeneinander verklemmen können, sind am Behälterrand 6, 7 außen umlaufend Stützrippen 10 angeordnet, mit deren Unterkanten der jeweils obere, eingeschachtelte Behälter auf dem Rand 6, 7 des unteren Behälters aufsteht.
  • Sowohl an der Längsseite als auch an der Querseite des Behälters 1 ist. zwischen jeweils zwei benachbarten Stützrippen 10 eine Verstärkung 11 vorgesehen, die nach außen über die Längswandung 4 bzw. die Querwandung 5 des Behälters 1 übersteht und mit ihrer Unterkante 12 eine Griffkante zum Tragen des Behälters 1 bildet. Wie Fig. 3 veranschaulicht, ist zweckmäßig die Griffkante 12 hinterschnitten, damit die darin eingreifenden Finger nicht nach außen abrutschen. Um den leeren oder gefüllten Behälter 1 im Gleichgewicht tragen zu können, sitzen die Verstärkungen 11 mit den Griffkanten 12 in der Längsmitte bzw.
  • der Quermitte des gesamten Behälters 1. Bei offenem Behälter 1 ist das Tragen von Hand völlig problemlos, da man dann mit dem Daumen der Hände in das Innere des Kastens greifen kann, um ihn sicher zu halten. Bei aufliegendem Deckel 2 fällt diese Möglichkeit weg. Dafür besitzt jedoch der Deckel 2 oberhalb jeder der Griffkanten 12 randlich eine Griffmulde 18, die zum Rand 19 des Deckels 2 hin durch eine Schwelle abgegrenzt ist, die man beim Ergreifen des geschlossenen Behälters mit dem Daumen oder dem Handballen übergreifen muß. Deshalb liegen die Griffkanten bei aufgesetztem Deckel in Fingerreichweite unterhalb dessen Oberseite, damit man bei darin eingehakten Fingerkuppen bequem mit dem Handballen oder dem Daumen über den Deckel 2 im Bereich der Griffmulden 18 fassen kann. Zwangsläufig wird somit beim Anheben des Behälters 1 der Deckel 2 verschlossen gehalten, außerdem tragen die Griffmulden 18 dazu bei, daß man mit den Händen nicht abrutscht. Eine weitere Sicherung in dieser Beziehung bilden Rippen 21 im Bereich des Deckelrandes 19, die die Griffmulden 18 nach außen hin abschließen. Damit die Griffkanten 12 am Behälter 1 und die Gegenrippen 21 am Deckel 2 griffgünstig zueinander liegen, verlaufen sie miteinander parallel.
  • In der als Phantombild gewählten Darstellung von Fig. 1 erkennt man ferner auf der Unterseite des Behälterbodens 3 angeordnete Aufstandsleisten 14, die zum einen die Funktion von Scheuerleisten haben, um den Behälterboden 3 zu schützen. Die Aufstandsleisten 14 sind parallel nahe der unteren Längskanten des Behälterbodens 3 angeordnet und besitzen nach außen gerichtete Ansätze 15, die zwischen sich Lücken 16 frei lassen.
  • Auf ihren benachbarten Innenseiten sind die Aufstandsleisten 14 dagegen geradlinig glatt begrenzt. Die einseitig offenen Lücken 16 auf den Außenseiten der Aufstandsleisten 14 dienen zur Aufnahme von Höckern 17, die jeweils auf der Oberseite der Deckel 2 angeordnet sind. Die Höcker 17 liegen somit bei auf den Behältern 1 aufgesetztem Deckel 2 in Vertikalprojektion zwischen den zahnartigen Ansätzen 15 der Aufstandsleisten 14 im Bereich der Lücken 16. Dies ist vor allem aus Fig. 4 ersichtlich. Jeder der Behälter 1 läßt sich somit auf die Oberseite eines Behälterdeckels 2 so aufsetzen, daß die Aufstandsleisten 14 und die Höcker 17 formschlüssig ineinandergreifen.
  • Dadurch sind jeweils die Behälter 1 gegen ein Herabrutschen von den Deckeln 2 gesichert.
  • Man kann jedoch die Behälterunterseite nicht lediglich in der Position auf den Behälterdeckel 2 aufsetzen, die in Fig. 4 wiedergegeben ist, vielmehr gibt es zahlreiche Variationsmöglichkeiten, die durch ein Rastersystem gegeben sind, welches die Aufstandsleisten 14 unter dem Behälterboden 3 und die Höcker 17 auf der Oberseite des Deckels 2 jeweils miteinander bilden. Diese Höcker 17 und die dazu entsprechenden Lücken 16 zwischen den Ansätzen 15 der Aufstandsleisten 14 sind mit gleichen Abständen in zueinander gehörigen Reihen angeordnet.
  • In Richtung dieser Reihen kann der jeweils auf einen Deckel 2 aufgesetzte Behälter 1 um einen Rasterabstand versetzt werden und steht dann wieder in Eingriff mit den Höckern 17 über die Aufstands leisten 14.
  • Besonders bei kubisch-rechteckiger Form des Behälters 1 und des Deckels 2 ergibt sich dadurch ein vorteilhaftes Stapelsystem, das einen Verbund der versetzt übereinander gestapelten Behälter untereinander zuläßt, womit die Behälter 1 ähnlich wie ein Verbund-Ziegelmauerwerk aufeinander aufgebaut werden können. Dazu sind die Höcker 17 jeweils in zwei parallelen Reihen nahe dem Deckelrand 19 angeordnet, wobei die eckseitigen Höcker 17a jeweils den Längs- und den Querreihen angehören.
  • Insgesamt bilden also die Höcker 17 eine längs des Deckelrandes 19 umlaufende Kette, indem sie zwischen sich Lücken 24 belassen, die gleich breit wie die Höcker 17 sind. Zweckmäßig besitzen die Höcker 17 eine quadratische Grundform, die dem Umriß der Lücken 16 zwischen den Ansätzen 15 der Aufstandsleisten 14 auf der Behälterunterseite entspricht. Andererseits sind die Höckerlücken 24 genauso breit, daß sie dem Umriß der Aufstandsleisten 14 im Bereich der Lücken 16 entsprechen. Es können daher nicht nur die Lücken 16 der Aufstandsleisten 14 die Höcker 17 umgreifen, vielmehr können auch die Höcker 17 zwischen sich in den Lücken 24 die Aufstandsleisten 14 aufnehmen, die abgesehen von den zahnartigen Ansätzen 15 in ihrer Grundform länglich rechteckig sind. Dabei entspricht die Länge der Aufstands leisten 14 etwa dem mittleren Abstand der Höcker 17, die den am weitesten auseinanderliegenden Reihen parallel zu den Querkanten des Deckels 2 angehören. In Ergänzung dazu ist die Breite der rechteckförmigen Ansätze 15 der Aufstandsleisten 14 so gewählt, daß diese Ansätze 15 in die Höckerlücken 24 des Deckels 2 eingreifen können. Schließlich ist noch der Abstand der beiden in Längsrichtung verlaufenden Aufstandsleisten 14 derart bemessen, daß sie mit ihren Enden in den jeweils außenliegenden Lücken 24 der Querreihen der Höcker 17 bei deckungsgleicher Anordnung von Deckel 2 und Behälter 1 liegen, wie es Fig. 4 veranschaulicht. In dieser Grundstellung fluchten - wie schon gesagt- die Höcker 17 der in Längsrichtung liegenden Reihen mit den Lücken 16 der Aufstandsleisten 14. Entsprechend der Eckhöcker 17a beginnt die Lückenreihe der Leisten 14 mit zweiseitig offenen Ecklücken 1 6a.
  • Eine weitere Besonderheit des Rastersystems der Aufstandsleisten 14 auf der Unterseite des Behälterbodens 3 und der Höcker 17 auf der Oberseite des Behälterdeckels 2 liegt darin, daß die Anzahl der einzelnen Höcker in Querrichtung und in Längsrichtung in einem bestimmten Verhältnis zu einander steht.
  • Dieses Verhältnis ist für die Überlappung der bei einem Versatz von 900 gestapelten Behälter 1 maßgeblich. In gleichem Verhältnis stehen auch die Breiten- und Längenabmessungen des Behälters 1 und des Deckels 2 zueinander. Vorteilhaft beträgt dieses Verhältnis 2:3, so daß ein quer und eckbündig auf einen zweiten Behälter aufgesetzter Behälter mit einem Drittel seiner Länge seitlich über den unteren Behälter übersteht.
  • Auf diese Weise passen jeweils drei Behälter in Querrichtung und zwei Behälter in Längsrichtung zusammen, so daß man die Behälter im sogenannten 12er-Bund aufbauen kann. Dabei besteht eine quadratisch angeordnete Lage jeweils aus drei quer und zwei längs-liegenden Behältern mit Deckel, auf die dann die nächste Lage um 1800 drehsymmetrisch versetzt aufgelegt wird.
  • Für die praktische Ausführung hat sich die Anordnung von sechs Höckern 17 in Längsrichtung und vier Höckern 17 in Querrichtung bewährt. Hierbei läßt sich nämlich noch eine ausreichende Breite der Aufstandsleisten 14 verwirklichen, damit sich der Behälterboden 3 bei Belastung nicht zu sehr durchbiegt.
  • Die weiteren Spielarten, die sich mit dieser 2:3-Anordnung ergeben, sind in den weiteren Figuren 6-9 dargestellt. Fig. 6 veranschaulicht, daß sich in Längsrichtung die Behälter 1 unter formschlüssigem Eingriff der unterseitigen Aufstandsleisten 14 und der oberseitigen Höcker 17 aufeinanderstehender Behälter zur Hälfte überlappen lassen. Das gleiche gilt für einen Versatz der übereinanderliegenden Behälter in Querrichtung, was Fig. 7 zeigt. Die Behälter sind auch um eine lotrechte Mittenachse um 900 versetzt übereinander aufstapelbar, was Fig. 8 zeigt, ohne daß der Formschluß zwischen den Aufstandsleisten 14 und den Höckern 17 verlorengeht. Schließlich gibt Fig. 9 noch eine mögliche Viertel-Überlappung übereinander angeordneter Behälter 1 nach der Neuerung wieder da ein Versatz der Behälter in Längs- und in Querrichtung um die Hälfte möglich ist.
  • Fig. 10 dagegen zeigt einen Behälter 1, der quer über einen leeren anderen Behälter gesetzt ist, wobei die Doppelfunktion der Aussparungen 9 in den Längsrändern 6 des Behälters 1 zum Tragen kommt. Die Aussparungen 9 sind nämlich genauso lang, wie die Aufstandsleisten 14 im Bereich der Lücken 16 breit sind, womit die Aufstandsleisten 14 fomschlüssig in diese Aussparungen 9 eingreifen können. Allerdings muß hierbei der Abstand der Innenkanten 25 der jeweils außen liegenden Ansätze 15a jeder der Aufstandsleisten 14 an die Außenbreite des Behälters 1 im Bereich der Aussparungen 9 angepaßt sein. Deshalb sind die außen liegenden Ansätze 15a schmaler als die übrigen Ansätze 15 einer Aufstandsleiste 14, wodurch sich nach innen hin benachbart dieser Ansätze 15a eine größere Lücke 16 ergibt, die jedoch den Formschluß zwischen dem Behälterboden 3 und dem Behälterdeckel 2 nicht weiter beeinträchtigt.
  • Wie Fig. 1 weiter noch zeigt, können einzelne der Höcker 17 auf der Oberseite des Deckels 2 im Bereich der Griffmulden 18 liegen. Um die Grundfläche der Griffmulden 18 durch die Höcker 17 dann nicht zu beeinträchtigen, ist es zweckmäßig, wenn die im Bereich der Griffmulden 18 angeordneten Höcker 17b eckseitige Ausnehmungen 26 zu den Griffmulden 18 hin besitzen.
  • Die Fig. 1 und 10 zeigen ferner noch, daß die Aussparungen 9 zur Aufnahme der unterseitigen Aufstandsleisten 14 zweckmäßig klappsymmetrisch zur Quermittenebene des Behälters 1 angeordnet sind. Man kann dann nämlich die leeren Behälter nur in der Anordnung aufeinander stapeln, die Fig. 10 wiedergibt, wobei die Behälter jeweils um ihre vertikale Mittenachse um 90° versetzt sind. Bei dieser Anordnung der Aussparungen 9 hat auch ein höherer aus leeren Behältern gebildeter Stapel noch einen ausreichenden sicheren Stand.
  • Die Fig. 2 und 3 geben noch weitere Einzelheiten insbesondere des Behälterdeckels 2 wieder. Auf der Innenseite der umlaufenden Dichtlippe 22 besitzt der Deckel 2 an seiner Unterseite noch winkelförmige Eckrippen 23, die ein Stapeln der Deckel 2 erleichtern. In der rechten Hälfte von Fig. 3 erkennt man zwei aufeinander gesetzte Deckel 2, wobei die Eckrippen 23 um den jeweiligen Eckhöcker 17a des benachbarten Deckels greifen.
  • Deshalb liegen die Eckrippen 23 auf der Unterseite des Deckels 2 in Vertikalprojektion an den Außenseiten der eckseitigen Höcker 17a.
  • Leerseite

Claims (23)

  1. Patentansprüche: 1.) Stapelbarer Behälter aus Kunststoff zum Transport kühlzuhaltender Lebensmittel, insbesondere von Fisch oder Fleisch, mit geneigten Wandungen, durch die er zum Boden hin sich verjüngend, schachtelbar ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem ebenfalls aus Kunststoff bestehenden Deckel (2) verschließbar ist und der Kunststoff im Kern des Bodens (3), der Wandungen (4, 5) und des Deckels (2) aufgeschäumt ist.
  2. 2.) Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der geschäumte Kunststoff Niederdruckpolyäthylen ist.
  3. 3.) Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der Wandungen (4, 5) des Bodens (3) und des Deckels (2) an allen Stellen zumindest 5 bis 8 mm beträgt.
  4. 4.) Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (2) auf dem Behälterrand (6, 1) aufliegt und eine an seiner Unterseite geschlossen umlaufende, gegenüber seinem Rand (19) etwas zurückversetzte Dichtlippe (22) hat, die über die Innenseite des Behälterrandes (6, 7) greift.
  5. 5.) Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterrand (6, 7) auf seiner Innenseite einen zumindest nach unten umlaufend geschlossenen Falz (8) für den Eingriff der Dichtlippe (22) des Deckels (2) hat.
  6. 6.) Behälter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (2) längs seines Randes (19) mehrere Griffausbuchtungen (20) zur Trennfuge mit dem Behälterrand (6, 7) hin besitzt, die nach innen durch die Dichtlippe (22) verschlossen sind.
  7. 7.) Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß außen an den Behälterwandungen (4, 5) diametral einander gegenüberliegend sowie in Griffweite unterhalb des Behälterrandes (6, 7) Griffkanten (12) angeordnet sind, in deren Bereich der darüberliegende Deckel (2) Griffmulden (18) als Daumen- oder Handballenauflage hat.
  8. 8.) Behälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Außenrand der Griffmulden (18) des Deckels (2) eine nach oben vorspringende Rippe (21) angeordnet ist, die parallel zu den Griffkanten (12) an den Behälterwandungen (4, 5) liegt.
  9. 9.) Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite des Behälterbodens (3) vorstehende Aufstandsleisten (14) mit dadurch gebildeten oder dazwischenliegenden Lücken (16) angeordnet sind und der Deckel (2) auf seiner Oberseite Höcker (17) besitzt, die bei aufgesetzter Lage des Deckels (2) in der Vertikalprojektion innerhalb der Lücken (16) auf der Unterseite des Behälterbodens (3) liegen.
  10. 10.) Behälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lücken (16) auf dem Behälterboden (3) und die Höcker (17) auf dem Deckel (2) in Reihen mit gleichen Abständen zumindest innerhalb einer Reihe in einem Rastersystem angeordnet sind.
  11. 11.) Behälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterboden (3) und der Deckel (2) rechteckig sind und die Aufstandsleisten (14) parallel zu den Längskanten des Behälterbodens (3) sowie davon nach innen versetzt unter dem Behälterboden (3) angeordnet sind, wobei die Lücken (16) durch in Querrichtung nach außen von den Auf standsleisten (14) vorspringende, zahnartige Ansätze (15) gebildet und entsprechend nach außen hin offen sind.
  12. 12.) Behälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufstandsleisten (14), deren Ansätze (15) sowie die Lücken (16) unter dem Behälterboden (3) und die Höcker (17) auf dem Deckel (2) rechteckförmig oder quadratisch sind.
  13. 13.) Behälter nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Aufstandsleisten (14) ohne die Ansätze (15) gleich bzw. geringfügig kleiner als der Abstand der Höcker (17) auf dem Deckel (2) in Richtung einer Reihe des Rastersystems ist und der Abstand der Aufstandsleisten (14) ein Mehrfaches des Abstandes der Höcker (17) ist.
  14. 14.) Behälter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Höcker (17) auf dem Deckel (2) jeweils in zwei einander gegenüberliegenden Reihen längs des Deckelrandes (19) angeordnet sind.
  15. 15.) Behälter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei rechteckigem Deckel (2) die rechtwinklig aneinanderstoßenden Reihen des Rastersystems in den vier Ecken des Deckels (2) je einen gemeinsamen Höcker (17a) haben und entsprechend an den Ecken des Behälterbodens (3) je eine Lücke (16a) angeordnet ist, die durch die jeweilige Aufstandsleiste (14) und deren jeweils endseitige Ansätze (15) nur an ihren nach innen liegenden Seiten begrenzt ist.
  16. 16.) Behälter nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Anzahl der Höcker (17) der Querreihen zur Anzahl der Höcker (17) der Längsreihen 2:3 ist.
  17. 17.) Behälter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß jede Querreihe vier Höcker (17) und jede Längsreihe sechs Höcker (17) umfaßt.
  18. 18.) Behälter nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Aufstandsleisten (14) gleich dem Abstand derjenigen Höckerlücken (24) auf dem Deckel (2) ist, die zwischen den jeweils beiden endseitigen Höckern (17, 17a) der Querreihen gebildet sind.
  19. 19.) Behälter nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsränder (6) des Behälters (1) im Abstand der Aufstandsleisten (14) Aussparungen (9) besitzen, die an die Umrißform der Aufstands leisten (14) zwischen den Ansätzen (15) angepaßt sind.
  20. 20.) Behälter nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (9) der Längsränder (6) symmetrisch zur Quermittenebene des Behälters (1) liegen.
  21. 21.) Behälter nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der beiden Innenkanten (25) der beiden endseitigen Ansätze (15a) einer Aufstandsleiste (14) der Außenbreite des Behälters (1) im Bereich der Aussparungen (9) seiner Längsränder (6) entspricht.
  22. 22.) Behälter nach einem der Ansprüche 9 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Griffmulden (18) des Deckels (2) liegenden Höcker (17b) so angeordnet sind, daß sie nur teilweise den Bereich der Griffmulden (18) überschneiden und zu diesen hin eckseitige Ausnehmungen (26) haben.
  23. 23.) Behälter nach einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (2) auf seiner Unterseite in Vertikalprojektion die eckseitigen Höcker (17a) einfassende Eckrippen (23) hat.
DE19772737237 1977-08-18 1977-08-18 Stapelbarer behaelter Pending DE2737237A1 (de)

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