DE2735770A1 - Verfahren zur verhinderung von ansaetzen bei polymerisationen und polymerisationsreaktionsgefaessen - Google Patents
Verfahren zur verhinderung von ansaetzen bei polymerisationen und polymerisationsreaktionsgefaessenInfo
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- C08F2/002—Scale prevention in a polymerisation reactor or its auxiliary parts
- C08F2/004—Scale prevention in a polymerisation reactor or its auxiliary parts by a prior coating on the reactor walls
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Description
VON KREISLER SCHÖNWALD MEYER EIS4Pf?r 77η
FUES VON KREISLER KELLER SELfiN<* ' ™
PATENTANWÄLTE Dr.-Ing. von Kreisler "h 1973
Dr.-Ing. K. Schönwald, Köln Dr.-Ing. Th. Meyer, Köln
Dr.-Ing. K. W. Eishold, Bad Soden Dr. J. F. Fues, Köln Dipl.-Chem. Alek von Kreisler, Köln
Dipl.-Chem. Carola Keller, Köln Dipl.-Ing. G. Selling, Köln
S KÖLN 1
8, August 1977 AvK/IM
The B.F. Goodrich Company
5oo South Main Street, Akron,Ohio,USA
Verfahren zur Verhinderung von Ansätzen bei Polymerisationen und Polymerisationsreaktionsgefäßen
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Chemische Verfahren der verschiedensten Art werden häufig in großen Rührwerksbehältern durchgeführt, die häufig mit Hilfsapparaturen und Einbauten, z.B. Umlenkblechen und Heiz- und Kühlschlangen, die die Zufuhr von
Wärme zum Inhalt der Behälter und die Abfuhr von Wärme aus dem Behälter ermöglichen, versehen sind. In vielen
Fällen werden jedoch bei diesen Verfahren unerwünschte Ablagerungen und Ansätze an den Oberflächen der Apparaturen und Einbauten, mit denen die Reaktionsgemische in
Berührung kommen, gebildet. Diese Ablagerungen und Ansätze verhindern den wirksamen Wärmeübergang zum Innen—
raum und aus dem Innenraum der Behälter. Ferner pflegen sie sich nachteilig zu verändern und sich teilweise loszulösen, wodurch das Reaktionsgemisch und die daraus
hergestellten Produkte verunreinigt werden. Dieses Problem tritt besonders häufig bei Polymerisationsreaktionen
auf, da die Ablagerungen oder Ansätze von festem Polymerisat auf Reaktoroberflächen nicht nur den Wärmeübergang
verschlechtern, sondern auch die Produktionsleistung
senken und die Qualität des Polymerisats beeinträchtigen.
Dieses Problem ist besonders unangenehm bei der großtechnischen Herstellung von Polymerisaten und Copolymerisaten von Vinyl- und Vinylidenhalogeniden, wenn diese
allein oder mit anderen Vinylidenmonomeren, die eine
endständige CH2*C<^-Gruppe enthalten, oder mit polymerisierbaren polyolefinischen Monomeren polymerisiert werden. Beispielsweise werden Vinylchloridpolymerisate
großtechnisch gewöhnlich in Form von diskreten Einzelteilchen durch Polymerisation in wässrigen Suspensions-
systemen hergestellt. Bei Verwendung eines solchen Polymerisationssystems werden das Vinylchlorid und gegebenenfalls verwendete andere Comonomere durch Verwendung von
Suspendiermitteln und durch Bewegung in Form kleiner ge-
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sonderter Tröpfchen gehalten. Wenn die Reaktion beendet ist, wird das gebildete Polymerisat gewaschen und getrocknet.
Diese Polymerisationsreaktionen in wässrigen Suspensionssystemen werden gewöhnlich unter Druck in
Metallreaktoren durchgeführt, die mit Umlenkblechen und
Schnellrührern versehen sind. Diese Suspensionssysteme sind jedoch von Natur aus instabil, und während der Polymerisationsreaktion
setzt sich Vinylchloridpolymerisat an den Innenflächen des Polymerisationsreaktors einschließlich
der Oberflächen der Umlenkbleche und des Rührers ab. Natürlich muß dieser Polymeransatz entfernt
werden, da er zu weiterer Ansatzbildung von Polymerisat auf den Oberflächen des Reaktors führt und dies die
Bildung einer Kruste zur Folge hat, die den Wärmeübergang nachteilig beeinflußt und das gebildete Polymerisat
verunreinigt.
Die Polymerablagerung oder der unlösliche Ansatz auf den Wänden des Reaktors ist von einer solchen Beschaffenheit,
daß es bisher bei der großtechnischen Herstellung von Polymerisaten in der oben beschriebenen Weise allgemein
üblich ist, nach jeder Polymerisationsreaktion einen Arbeiter in den Reaktor steigen und den Polymeransatz
von den Wänden und von den Umlenkblechen und vom Rührer abschaben und abkratzen zu lassen. Eine Maßnahme dieser
Art ist nicht nur kostspielig in Bezug auf Personalkosten und Stillstandszeit des Reaktors, sondern birgt
auch große Gesundheitsgefahren in sich. Zur Verminderung der Menge und zur Änderung der Art des an den Oberflächen
von Polymerisationsreaktoren angesetzten Polymerisats wurden verschiedene^Methoden, z.B. Reinigung mit Lösungsmitteln und verschiedene hydraulische und mechanische
Reaktorreiniger, vorgeschlagen, jedoch erwies sich keiner dieser Wege als endgültig befriedigend für die Entfernung
des angesetzten Polymerisats. Diese verschiedenen Methoden und Vorrichtungen funktionieren zwar annehmbar, jedoch
blieb noch Raum für Verbesserungen auf diesem Gebiet, insbesondere vom wirtschaftlichen Standpunkt. |
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Die DT-PS (Patentanmeldung P 26 18 634.5) beschreibt ein Verfahren zur Beschichtung der inneren
Oberflächen eines Polymerisationsgefäßes oder Reaktors mit einer wässrigen Alkalimetallhydroxydüberzugslösung,
die ein geradeJettiges oder verzweigtes
polyaromatisches Amin enthält. Dieses Verfahren hat sich als mehr als befriedigend für den vorgesehenen
Zweck erwiesen, so daß eine Vielzahl von Umsetzungen in den so beschichteten Polymerisationsgefäßen durchgeführt
werden kann, ohne den Reaktor zwischen den Umsetzungen zu öffnen. Jedoch hat die Erfahrung mit diesem
Verfahren in großtechnischem Maßstab gezeigt, daß stärker verdünnte Lösungen erwünscht wären, um die Kosten
und - noch wichtiger - die Farbe der Lösungen zu reduzieren. Da polyaromatische Amine gefärbte Kondensationspolymere
sind, besteht gelegentlich die Neigung, daß einige der Polymerteilchen, die während der Polymerisationsreaktion
in Gegenwart des Überzugs auf den inneren Oberflächen des Polymerisationsgefäßes gebildet
werden, entfärbt werden, was unerwünscht ist und, wenn möglich, vermieden werden sollte. Es wird jedoch darauf
hingewiesen, daß die Wirksamkeit solcher überzugslösungen hinsichtlich der Reduktion und der im wesentlichen
Ausschaltung des Polymeransatzes durch solche Verfärbungen nicht beeinträchtigt werden. Es wäre daher erwünscht,
eine verbesserte Überzugslösung zur Verfügung zu haben, die im wesentlichen das Problem der möglichen
Verfärbung ausschließt.
Es wurde nun gefunden, daß, wenn ein Polymerisationsreaktionsgefäß,
insbesondere eines, dessen innere Oberflächen aus rostfreiem Stahl bestehen, vorher auf den
inneren Oberflächen mit einem geeigneten überzug beschichtet ist, unerwünschter Polymeransatz auf den Oberflächen
im wesentlichen verringert und in vielen Fällen vollständig ausgeschaltet werden kann, wenn olefinische
Monomere in dem Gefäß polymerisiert werden. Es wurde
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gefunden, daß, wenn, die inneren Oberflächen eines Polymerisationsgefäßes
mit einer wässrigen Alkalimetallhydroxyd-Uberzugslösung
beschichtet werden, die in gewissen nötigen vorgeschriebenen Konzentrationen ein
geradkettiges oder verzweigtes polyaromatisches Amin-Kondensationsprodukt und ein wässriges Dispergiermedium
enthält, der Polymeransatz auf den inneren Oberflächen des Reaktors im wesentlichen ausgeschlossen werden kann.
Wegen der Natur der Uberzugslösung oder Zusammensetzung kann sie auf die inneren Oberflächen des Reaktors ohne
Öffnen des Reaktors aufgebracht werden, wodurch ein geschlossenes Polymerisationssystem er halten wird.
Durch die Verwendung der bestimmten Kombination von Komponenten in der Uberzugslösung wird die notwendige
kritische Oberflächenspannung ( \r ) zur Benetzung der
festen Oberfläche erhalten, was zu stark verringerten Konzentrationen des polyaromatischen Amins in der Uberzugslösung
und ihres Auftrags auf die Oberflächen in einer Einfachschicht oder bei mehr als einem Auftrag
in einer Mehrfachschicht führt, was eine mit Wasser benetzbare Oberfläche ergibt, die gegen Polymerbildung
auf ihr resistent ist. Beim Polymerisieren von Monomeren in derart beschichteten Reaktionsgefäßen oder Reaktoren
wird das gleiche in einem wässrigen Polymerisationsmedium getan, das in konstantem Kontakt mit den beschichteten
Oberflächen während der ganzen Polymerisationsreaktion gehalten wird.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird ein Film oder
Überzug eines polyaromatischen Amins und eines wässrigen Dispersionsmediums auf die inneren Oberflächen von
Polymerisationsreaktionsgefäßen oder Reaktoren gebracht,
indem man die Oberflächen lediglich mit einer wässrigen Alkalimetallhydroxydlösung der polyaromatischen Amine
und des Dispergiermittels in Berührung bringt. Ebenso werden außer den Wänden alle freiliegenden Oberflächen
im Inneren des Reaktors, z.B. die Umlenkbleche, der
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Rührer u.dgl. ebenfalls in der gleichen Weise behandelt. Nachdem die wässrige Alkalimetallhydroxydlösung
auf die Oberflächen aufgebracht worden ist, kann das Polymerisationsmedium in den Reaktor eingeführt und
mit der Reaktion begonnen werden, ohne daß es nötig ist, die Oberflächen vor der Einführung des Polymerisat ionsmediums zu trocknen. Obwohl es nicht nötig ist,
können die beschichteten inneren Oberflächen des Reaktors mit Wasser vor der Einführung des Polymerisations
mediums gewaschen werden, um überschüssige Überzugs- ! lösung zu entfernen. Dies kann durch Besprühen der
Innenflächen mit Wasser oder durch Füllen des Reaktors mit Wasser und Ablassen des Wassers erreicht werden,
überraschenderweise bleibt bei beiden Behandlungsarten ein fest haftender überzug oder Film auf den Oberflächen zurück, der durch das Polymerisationsmedium,
selbst wenn es gerührt wird, nicht dahingehend beeinflusst wird, daß es verhindert, daß der Überzug die
ihm übertragene Funktion, d.h. die Verhinderung des Ansatzes von Polymerisat auf diesen Oberflächen, ausübt.
Die für die Zwecke der Erfindung geeigneten polyaromatischen Amine werden durch eine Kondensationsreaktion
von zwei oder mehreren der nachstehend genannten Verbindungen oder durch Eigenkondensation der nachstehend genannten
Verbindungen, die wenigstens eine -OH-Gruppe und wenigstens eine -NH?-Gruppe enthalten, hergestellt.
Im allgemeinen werden diese Reaktionen in der Wärme in Gegenwart eines sauren Katalysators durchgeführt. Die
in dieser Weise hergestellten polyaromatischen Amine
haben die folgenden allgemeinen Strukturen:
H
-A-N-
-A-N-
-N-B-
-Rc
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-yr-
Hierin stehen A, B und C für
R-
oder
worin R, und R. die nachstehend genannten Bedeutungen
haben und R,- eine Gruppe der Formel H ist, oder
-N-
für einen geradkettigen oder verzweigten Alkylen- oder
Alkylidenrest mit 1 bis 5 C-Atomen, wobei A, B und C
gleich oder verschieden sein können und jede wiederkehrende Einheit gleich oder verschieden sein kann, R. und Rp, die gleich oder verschieden sein können,für
-H, -OH, -NH_ oder
gleich oder verschieden sein können und jede wiederkehrende Einheit gleich oder verschieden sein kann, R. und Rp, die gleich oder verschieden sein können,für
-H, -OH, -NH_ oder
R, für -H, Halogen oder einen Alkylrest mit 1 bis 8 C-Atomen
stehen, wobei die Reste R^ gleich oder verschieden sein können, R. für -H, -OH, -NH,, oder einen Alkylrest
mit"l bis 8 C-Atomen steht und die Reste R4 gleich oder
verschieden sein können, χ eine ganze Zahl von 1 bis und y eine ganze Zahl von 0 bis 20 ist. Bei Verwendung
einer trifunktionellen Verbindung, z.B. bei Verwendung
der Trihydroxybenzole, ergeben sich verzweigte Ketten,
so daß verzweigte polyaromatische Amine gebildet werden, j
so daß verzweigte polyaromatische Amine gebildet werden, j
ΙΠ)
.A-N—/ B-N-
-R2
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Hierin stehen A und B für
oder
R-
R-
Ri
\3 4
Hierin haben R~, R- und R^ die gleiche Bedeutung wie in
der Formel (A), und A und B können gleich oder verschieden sein, wobei jede wiederkehrende Einheit gleich
oder verschieden sein kann. R1 steht für -H, -OH, -NH-
oder
R2 für -H, oder
χ für eine ganze Zahl von 1 bis 4 und y für eine ganze Zahl von 1 bis 15.
Als Verbindungen für die Herstellung der für die Zwecke der Erfindung verwendeten polyaromatischen Amine eignen
sich allgemein
a) die Polyaminobenzole der Formel
NHo
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in der H1 für -H1 -NH_, -OH oder einen Alkylrest mit
1 bis 8 C-Atomen und R_ für -H, Haloqen oder einen AJkylrest, wie er für R. genannt wurde, steht, z.B. o-,
m- und p-Phenylendiamine, Diaminotoluole, Diaminoxylole,
Diaminophenole, Triaminobenzole, -toluole und -xylole,
und Äthyl-, Propyl-, Butyl- und Pentyl-di und -triaminobenzole.
Besonders bevorzugt werden Verbindungen, in denen R. für -H und R2 für -H, Methyl oder Äthyl steht.
L) Die mehrwertigen Phenole der Formel
OH
in der R3 für -H, -NHp, -OH oder einen Alkylrest mit
1 bis 8 C-Atomen und R4 für -H, -OH, Halogen oder einen
Alkylrest, wie er für R^ genannt wurde, steht, z.B. Catechin, Resorcin, Chlorresorcin, Hydrochinon, Phloroglucin
und Pyrogallol, Dihydroxytoluole und -xylole, Trihydroxytoluole und -xylole, Äthyl-, Propyl-, Butyl-
und Pentyl-di- und -trihydroxybrnzole. Besonders bevorzugt
werden Verbindungen, in denen R, für -H und R4 für
-H oder -OH steht.
c) Aminophenole und alkylsubstituierte Aminophenole der
Formel
OH
worin K^ für -H, -WH , -OH oder einen Alkylrest mit 1 bis
fa C-Atomen und K, für -H, -N^ / Halogen oder einen Alkyl-
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rest, wie er für Rr genannt wurde, steht, ζ.ϋ. ο-, ro- und
p-Aminophenole, Diamino- und 'lriaminopnenole und .-letnyl-,
Äthyl-, Propyl-, liutyl- und Pontyluiuino- und -diaininophenole.
Besonders bevorzugt werden Voruindunyen, in denen
R, für -U und I<0 für -il oder -1MU2 steht.
d) Diphenylamine, alkylsubstituierte Diphenylamine und
andere Verbindungen der formel
H
Hierin steht R für -N- oder einen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 5 C-Atomen, und R1, R2, R3 und R4 können jeweils für -M, -NH~, -OM, Halogen oder einen Alkylrest mit 1 bis 8 C-Atomen stehen, wobei wenigstens zwei dieser Reste für -NH2, -OH oder Jede dieser Gruppen stehen, z.B. Bisphenol A. Besonders bevorzugt werden Verbindungen, in denen R^ und R4 für -OH oder -NH2 und R? und R3 für -H stehen.
Hierin steht R für -N- oder einen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 5 C-Atomen, und R1, R2, R3 und R4 können jeweils für -M, -NH~, -OM, Halogen oder einen Alkylrest mit 1 bis 8 C-Atomen stehen, wobei wenigstens zwei dieser Reste für -NH2, -OH oder Jede dieser Gruppen stehen, z.B. Bisphenol A. Besonders bevorzugt werden Verbindungen, in denen R^ und R4 für -OH oder -NH2 und R? und R3 für -H stehen.
Als^lalogen in den vorstehenden Formeln kommen Chlor,
Brom, Jod und Fluor in Frage.
Das Molekulargewicht oder der Kondensationsgrad des polyaromatischen Amins hängt von dem Verhältnis, in dem
die Reaktionsteilnehmer zusammengegeben.werden, von der Dauer und Temperatur des Erhitzens und von der Art und
Konzentration des Katalysators ab. Wenn zwei oder mehr Verbindungen umgesetzt werden, werden sie im allgemeinen
in ungefähr gleichen molaren Anteilen verwendet. Damit jedoch das gebildete Produkt in wässrigen Alkalihydroxydlösungen
löslich ist, müssen genügend hydroxylgruppen an den aromatischen Ringen vorhanden sein. Demgemäß wer-
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η
\
den vorzugsweise die Ausqanqsmateria 1 ien in solchen ■
Menqeri verwendet und die Keak t ionsbed inqunqen so gewählt,
daß ein polyaromatisches Amin erhalten wird, das
eine maximale Zahl von Molekülen enthält, die an beiden Finden Hydroxylgruppen enthalten. Wenn andererseits Hi unü
R Gruppen der Formel -NH2 sind, müssen die Reste R3
und R4 in genügender Anzahl Hydroxylgruppen sein, damit
die notwendige Löslichkeit erzielt wird. Es wurde ge- ι fanden, daß etwa 2 oder mehr -OH-Gruppen pro 1000 MoIekulargewicht
erforderlich sind. Durch die Acidität dieser Hydroxylgruppen wird die Löslichkeit des polyaroma- ;
tischen Amins in wässrigen Lösungen von Alkalihydroxyden, z.B. Natriumhydroxyd, gesteigert. !
Es ist auch möglich, das Molekulargewicht der polyaromati-5 sehen Amine durch Verwendung geringer Mengen monofunktio-
neller Verbindungen zu regulieren. Beispielsweise kann man geringe Mengen eines aromatischen Monoamins oder eines !
Phenols verwenden, um die Polymerisation abzubrechen und i
ι dadurch das Molekulargewicht zu kontrollieren. Polyaroma- i
tische Amine mit einem Molekulargewicht von mehr als etwa 25o sind geeignet. Die obere Grenze des Molekulargewichts
ist verschieden in Abhängigkeit von der jeweiligen Verbindung oder den jeweiligen Verbindungen, die für die Herstellung des polyaromatischen Amins verwendet werden. Es \
genügt hier die Feststellung, daß das jeweilige polyaromatische Amin ein solches Molekulargewicht haben muss, daß [
es verarbeitbar und in einer wässrigen Alkalimetallhydroxyd- lösung löslich ist, so daß es leicht auf die Innenflächen i
eines Reaktors aufgetragen werden kann wenn die Überzugs- \
lösung die geeignete Menge an Dispergiermittel enthält,
wie nachstehend beschrieben. Es wurde gefunden, daß für
die Zwecke der vorliegenden Erfindung polyaromatische Amine
mit einem Molekulargewicht im Bereich von etwa 25o bis 1000 \
ι bevorzugt sind.
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Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung insbesondere
geeignete polyaromatische Amine sind solche/ die erhalten
werden, wenn ein aromatisches Diamin mit einem mehrwerti- \ gen Phenol in etwa gleichen Molverhältnissen umgesetzt ι wird. Jedoch ist es möglich, entweder einen Überschuss ; des Diamins oder einen überschuss des Phenols zu verwenden. Der einzige Unterschied besteht darin, daß bei Verwendung ' des mehrwertigen Phenols im überschuss polyaromatische I Amine erhalten werden, die einen etwas höheren Erweichungs-
geeignete polyaromatische Amine sind solche/ die erhalten
werden, wenn ein aromatisches Diamin mit einem mehrwerti- \ gen Phenol in etwa gleichen Molverhältnissen umgesetzt ι wird. Jedoch ist es möglich, entweder einen Überschuss ; des Diamins oder einen überschuss des Phenols zu verwenden. Der einzige Unterschied besteht darin, daß bei Verwendung ' des mehrwertigen Phenols im überschuss polyaromatische I Amine erhalten werden, die einen etwas höheren Erweichungs-
punkt haben als die in Gegenwart eines Überschusses des | aromatischen Diamins hergestellten polyaromatischen Amine.'
Gewisse polyaromatische Amine, die für die Zwecke der Er- , findung geeignet sind, haben keinen scharfen Erweichungs-j
punkt, jedoch wurde gefunden, daß von den festen polyaro- I matischen Aminen diejenigen mit einem Erweichungspunkt \
im Bereich von etwa 65 bis 15o°C am geeignetsten sind. \
Der Erweichungspunkt der polyaromatischen Amine wird nach '
einem Verfahren bestimmt, das in der DT-OS 26 18 634.5
beschrieben ist. \
beschrieben ist. \
Bei der Herstellung der polyaromatischen Amine wird ein j Säurekatalysator verwendet. HCl ist der wirksamste Kataly- ι
sator. Es können jedoch auch andere geeignete Katalysatoren verwendet werden, wie z.B. Methansulfonsäure, Benzolsulf on-j
säure, SuIfanilsäure, Phosphorsäure, Jod, Benzoldisulfon- I
5 säure, Bromwasserstoff (HBr), Jodwasserstoff (HI) und Alu- j miniumchlorid. Die Konzentration des Katalysators ist
verschieden,jedoch wurde gefunden, daß eine Katalysatorkonzentration von etwa o,oo5 bis o,2o Mol pro Mol der Verbindung, die der Eigenkondensation unterworfen wird, oder
verschieden,jedoch wurde gefunden, daß eine Katalysatorkonzentration von etwa o,oo5 bis o,2o Mol pro Mol der Verbindung, die der Eigenkondensation unterworfen wird, oder
pro Mol der Aminoverbindung im Fall der Umsetzung einer
oder mehrerer Verbindungen geeignet ist. In jedem Fall
ist die verwendete Katalysatormenge nicht entscheidend
wichtig.
oder mehrerer Verbindungen geeignet ist. In jedem Fall
ist die verwendete Katalysatormenge nicht entscheidend
wichtig.
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Die Temperatur der Reaktion der Verbindungen entweder allein oder mit anderen ist verschieden in Abhängigkeit
von der Reaktionszeit und vom gewünschten Molekulargewicht
des Endprodukts. Beispielsweise können die Reaktionsteilnehmer
schnell auf 315 C erhitzt und dann unterschiedlich lange bei dieser Temperatur gehalten
werden. Dir· Reaktionsteilnehmer können auch auf verschiedene
Temperaturen oberhalb von 300 C erhitzt und unmittelbar qekühlt werden. Wenn die letztgenannte Ar- !
"Io beitsweise angewandt wird, wird hier die Reaktionszeit j
mit 0 Stunden definiert. Demgemäß variiert die Reak- : tionstemperatur von etwa 150° bis 36O°C und die Reaktionszeit
von etwa 0 bis 3 Stunden. Bevorzugt werden Reaktionstemperaturen von 175 bis 330 C und Reaktionszeiten
von 0 bis 1 Stunde. Natürlich sind die jeweils gewählte Zeit und Temperatur vom verwendeten Katalysator
und vom gewünschten endgültigen Molekulargewicht des polyaromatischen Amins abhängig.
Der wichtige Teil der vorliegenden Erfindung und die wesentliche
Verbesserung bei der Verwendung von polyaromatischen Amin-Reaktorüberzugsmassen ist die Kombination eines
wässrigen Dispersionsmediums oder Suspendiermittels mit dem polyaromatischen Amin in der Überzugszusammensetzung.
Gemäss der Erfindung geeignete wässrige Disperglermedien oder Suspendiermittel sind Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Gelatine (Kalbshaut), Stärke und Hydroxypro- |
pylmethylcellulose (Methocel). Die Menge des in der über- !
zugsmasse oder Uberzugslösung verwendeten Dispergier- oder
Suspendiermittels wird nachstehend dargelegt.
ie am stärksten bevorzugten Dispergier- oder Suspendiermittel sind die Polyvinylalkohole (nachstehend als PVA
bezeichnet), die durch Hydrolyse von Polyvinylacetat in einem Ausmaß im Bereich vnn etwa 75 bis etwa too % erhalter
werden. Da die meisten im Handel befindlichen PVA1s hydro
lysierte Polyvinylacetate von etwa 88 % sind, wird es
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-μ-
aus praktischen Gründen bevorzugt, ein PVA zu verwenden, ·
das im Bereich eines zu etwa 85 bis etwa 9o % hydrolysierten Polyvinylacetats liegt. Es wird festgestellt, daß, ■
wenn man ein PVA verwendet, das etwa 25 % Vinylacetat- ; gruppen in Wasser enthält (Hydrolyse = 75%), Trübung ins- '
besondere beim Erhitzen auftreten kann, die unvollständige Lösung anzeigt. Wenn jedoch dasselbe PVA in der wässrigen !
Alkalimetallhydroxydlösung gemäss der vorliegenden Erfln- '
dung verwendet wird, verschwindet die Trübung, da weitere j Hydrolyse bei dem hohen pH -Wert der Hydroxydüberzugs- \
lösung stattfindet. Der am stärksten bevorzugte PVA ist · ein zu 88 % hydrolysiertes Polyvinylacetat. ;
Es wurde schon darauf hingewiesen, daß eine Alkalimetall- '
hydroxydlösung eines polyaromatischen Amins, wie sie oben j definiert wird, den Ansatz von Polymerisaten auf den \
Innenflächen eines Polymerisationsreaktors verringert, ' wenn sie auf diese Innenflächen aufgebracht wird. Jedoch j
sind die polyaromatischen Amine gefärbte Materialien und
ihre Lösungen entfärben die Polymerteilchen, die sich auf den inneren Oberflächen des Reaktors bilden. Wenn diese i
ihre Lösungen entfärben die Polymerteilchen, die sich auf den inneren Oberflächen des Reaktors bilden. Wenn diese i
Polymerteilchen versehentlich von den Innenflächen während'
des Verlaufs der Herstellung eines Polymerisationsprodukts' wie z.B. Polyvinylchlorid (PVC) entfernt werden, kann der '
ganze Polymeransatz wegen ungenügender Qualität zurück- j gewiesen werden, die auf das Erscheinen der genannten j
weisslichen Teilchen des Polymers zurückzuführen ist. Das Entfärbungsproblem besteht hauptsächlich wegen der notwendigerweise
hohen Konzentrationen von polyaromatischen
Aminen, die verwendet werden müssen, um die geeignete
Aminen, die verwendet werden müssen, um die geeignete
Menge an diesen an den inneren Oberflächen des Reaktors
zu adsorbieren. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden,
daß die polyaromatischen Amine im wesentlichen den Polymeransatz auf diesen Innenflächen verhindern wenn ihre
Konzentration in der überzugsmasse ausreichend hoch ist.
daß die polyaromatischen Amine im wesentlichen den Polymeransatz auf diesen Innenflächen verhindern wenn ihre
Konzentration in der überzugsmasse ausreichend hoch ist.
Der Grund für die Notwendigkeit der Verwendung einer solch
ron polyaromatisc
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großen Menge von polyaromatischen Aminen ist der, daß man
eine wasserbenetzbare Oberfläche benötigt, um den Polymer-i
ansatz zu verhindern. Eine normale feste Oberfläche wie ; z.B. rostfreier Stahl, ist nLcht wasserbenetzbar wegen der
normalen Verunreinigungen der Oberflächen mit organischen j Materialien durch die Berührung mit der Atmosphäre. Die
Oberfläche kann gereinigt werden, z.B. mit Chromsäure, ! und wird wasserbenetzbar. Dies ist jedoch nicht die voll- j
ständige Lösung dieses Problems, da die Oberfläche nicht für eine ausreichende Zeit in diesem Zustand verbleiben
v/ird, d.h. für langer als die Dauer einer einzelnen Poly-
merisationsreaktion. Das bedeutet, daß die inneren Ober- !
flächen nach jedem Polymerisationszyklus erneut gereinigt ; werden müssen. Daher ist es besonders erwünscht, einen j
überzug auf die Oberflächen aufzubringen, der wasserbenetzbar
ist und dem Polymeransatz darauf widersteht und auf j diesen Oberflächen während einer grossen Anzahl von Re- !
aktionszyklen bleibt.
Wenn ein Metall oder eine feste Oberfläche nicht mit einer
Flüssigkeit wie z.B. Wasser benetzbar ist, bilden sich j darauf Tröpfchen, die nicht zu einem glatten, gleichförmi-|
gen Film ineinander fließen. Der Winkel, der zwischen der ; Tangente der Seite eines Tröpfchens und der Oberfläche von|
Metall oder Glas gebildet wird, ist der sog. "Berührungs- | winkel" und wird mit "Θ" bezeichnet. Ein weiteres Maß j
■25 für die Benetzbarkeit einer festen Oberfläche ist die !
I kritische Oberflächenspannung zur Benetzung einer festen
Oberfläche, die in "' " ausgedrückt wird. ( wird in
dyn/cm gemessen. Unter Verwendung von Wasser als Standard um eine feste Oberfläche zu benetzen, muss θ = O oder
sehr nahe an O liegen undf muss 72 dyn/cm oder mehr be-
tragen.
Es ist noch wichtiger, daß das auf die Oberfläche aufgebrachte Material nicht nur eine benetzbare Oberfläche
bildet,sondern auch eine Schicht oder einen Film darauf bildet, der sich nicht leicht entfernen lässt. Dieser Film j
haftet an der festen oder Metalloberfläche durch Adsorption
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und in vielen Fällen ist dieser Film eine einfache Schicht: des aufgebrachten Materials, die in der Größenordnung eines
Moleküls in der Dicke ist. Die Filme der überzugsmasse ·
gemäss der vorliegenden Erfindung haben eine Dicke von ι
etwa 2o 8 oder weniger, was darauf hinweist, daß ein Film j etwa 1 Molekül dick ist. Diese Filme solcher Dicke sind ι
mit dem bloßen Auge unsichtbar, so daß das vorher be- ι schriebene Farbproblem gelöst ist. Die Filme oder Schichten,
die durch die auf die Oberfläche aufgebrachten überzüge :
gebildet werden, sind durch Waschen mit Wasser nicht ent- | fernbar. Das bedeutet, daß der überzug oder der Film der '
Entfernung von den Oberflächen widersteht, wenn ein durch das Rühren des Polymerisationsgemisches im Reaktor verursachtes
turbulentes wässriges Reaktionsmedium mit den Oberflächen in Berührung gebracht wird.
Die Überzugslösungen gemäss vorliegender Erfindung werden j
nach üblichen Methoden hergestellt, wobei nach Bedarf ! erhitzt und gerührt wird. Das polyaromatische Amin und
das Dispergier- oder Suspendiermittel werden in der geeigneten wässrigen Alkalimetallhydroxydlösung in einer
solchen Menge gelöst, daß der Feststoffgehalt der Beschichtungslösung
deren leichten Auftrag auf die inneren Oberflächen des Reaktors nicht verhindert. Geeignet sind
im allgemeinen Überzugslösungen mit einem Feststoffgehalt an polyaromatischem Amin im Bereich von etwa o,o1 bis
etwa o,1o Gew.-% und von Dispergiermittel im Bereich von etwa o,oo2 bis etwa o,o2 GEw.-%. Der Gesamtfeststoffgehalt
von polyaromatischem Amin und Dispergiermittel der Überzugslösung liegt im Bereich von etwa o,o12 bis etwa o,12
Gew.-%. Da jedoch der Feststoffgehalt vom Molekulargewicht der Bestandteile der Überzugslösung abhängt, kann der
Gesamtfeststoffgehalt in gewissen Fällen größer als o,12 oder weniger als o,o12 Gew.-% sein. Unabhängig vom gewählten
Gesamtfeststoffgehalt innerhalb der oben gegebenen Grenzen ist es wichtig, daß das Verhältnis von polyaroraa-
tischem Amin zu Dispergiermittel in gewissen vorgeschriebe-j
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nen Grenzen gehalten wird. Es wurde gefunden, daß ein Verhältnis von polyaromatischem Amin zu Dispergiermittel
im Bereich zwischen etwa 1o : 1 bis etwa 2 : 1 befriedigend ist. Das bevorzugte oder optimale Verhältnis ist im
Bereich zwischen 7 : 1 bis 2:1. Zum Beispiel wurde gefunden, daß ein Verhältnis von polyaromatischem Amin zu
Polyvinylalkohol von 5 : 1 dem konzipierten Modell nahekommt, indem jedes vorhandene polyaromatische Anion sich
mit jeder wiederkehrenden Einheit 4- CH2-CHOH>- des PoIyvinylalkohls
entwed r durch Wasserstoffbindung oder hydrophobe Bindung assoziiert. Es wird angenommen, daß sich
in der Uberzugslösung ein Polyelektrolytkomplex zwischen dem polyaromatischen Amin und dem Dispersionsmittel bildet,
wobei letzteres als Träger für das polyaromatische Amin zur Reaktoroberfläche agiert. Wenn das Dispersionsmittel
als Teil des Ansatzes im Polymerisationsmedium und nicht in der Uberzugslösung vorliegt, kann es nicht
als Träger oder Transportmittel für das polyaromatische Amin dienen, da das Amin schon auf der Oberfläche oder
Wandung vorhanden ist und, da es in größeren Konzentrationen wegen der Abwesenheit eines Dispergiermittels in der
Uberzugslösung verwendet werden muss. Mit solch höheren Konzentrationen an polyaromatischem Amin entsteht auch
eine sichtbare gefärbte Oberflachenbeschichtung, die - wiej
vorher beschrieben - venAeden werden sollte. Nur bei
Verwendung der Uberzugslösung, d.h. der stärker verdünnten Lösung des polyaromatischen Amins gemäss der Erfindung,
ist das erwünschte Resultat erhaltbar, d.h. die Ausschaltung des Problems der Verfärbung.
Der wichtige Aspekt der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß die Verwendung eines Dispergier- oder Suspendiermittels
in der Uberzugslösung die Verwendung von niederen Konzentrationen des polyaromatischen Amins ermöglicht,
was zu nur leicht gefärbter Uberzugslösung führt. Tatsächlieh ist die Farbe der Uberzugslösung bei den bevorzugten
Feststoffkonzentrationen leicht bernsteinfarben, wodurch
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das oben erwähnte Problem der weißlichen Teilchen elimi-
niert wird. Es wurde gefunden, daß durch die Verwendung i
der Dispergiermittel in der Uberzugslösung die notwendige \
Konzentration des polyaromatischen Amins darin um einen
Faktor reduziert werden kann, der im Bereich zwischen etwa 1o und etwa 1oo liegt, wobei die genannten begleitenden i Vorteile des Ausschaltens irgendwelcher Probleme, die j durch die Bildung von weißlichen Teilchen aus gefärbten j Teilchen des poly-aromatischen Amins aus der Reaktorober- ' flächenbeschichtung und ebenfalls ein beträchtlicher i ökonomischer Vorteil durch Verwendung von weniger polyaro-i matischem Amin erhalten werden. Wenn z.B. o,o2 % polyaromatisches Amin und o,oo4 % Polyvinylalkohol in einer j UberzugslöEung gegenüber 1,5 % polyaromatischem Amin ohne j Polyvinylalkohol verwendet werden, ist der Konzentrationsreduktionsfaktor 75.
Faktor reduziert werden kann, der im Bereich zwischen etwa 1o und etwa 1oo liegt, wobei die genannten begleitenden i Vorteile des Ausschaltens irgendwelcher Probleme, die j durch die Bildung von weißlichen Teilchen aus gefärbten j Teilchen des poly-aromatischen Amins aus der Reaktorober- ' flächenbeschichtung und ebenfalls ein beträchtlicher i ökonomischer Vorteil durch Verwendung von weniger polyaro-i matischem Amin erhalten werden. Wenn z.B. o,o2 % polyaromatisches Amin und o,oo4 % Polyvinylalkohol in einer j UberzugslöEung gegenüber 1,5 % polyaromatischem Amin ohne j Polyvinylalkohol verwendet werden, ist der Konzentrationsreduktionsfaktor 75.
Die wässrigen Alkalimetallhydroxydlösungen, die zur Herstellung der Überzugslösungen der vorliegenden Erfindung
verwendet werden, werden aus einem Metall der Gruppe
verwendet werden, werden aus einem Metall der Gruppe
1A des Periodensystems hergestellt. Als Beispiele solcher
Hydroxyde sind Natriumhydroxyd, Lithiumhydroxyd, Kalium- > hydroxyd, Rubidiumhydroxyd, Caesiumhydroxyd und Francium- j hydroxyd zu nennen. Wässrige Lösungen anderer Verbindungen j können ebenfalls verwendet werden, zum Beispiel wässrige j Lösung von quaternären Aminen, z.B. Tetraalkylammonium- j hydroxyden, oder anderen Alkalimetallsalzen, z.B. Phosphaten wie Trinatriumphosphat. Von der Anmelderin wurde
festgestellt, daß die wichtige Voraussetzung darin besteht, daß die gewählte Verbindung in wässriger Lösung
Hydroxyde sind Natriumhydroxyd, Lithiumhydroxyd, Kalium- > hydroxyd, Rubidiumhydroxyd, Caesiumhydroxyd und Francium- j hydroxyd zu nennen. Wässrige Lösungen anderer Verbindungen j können ebenfalls verwendet werden, zum Beispiel wässrige j Lösung von quaternären Aminen, z.B. Tetraalkylammonium- j hydroxyden, oder anderen Alkalimetallsalzen, z.B. Phosphaten wie Trinatriumphosphat. Von der Anmelderin wurde
festgestellt, daß die wichtige Voraussetzung darin besteht, daß die gewählte Verbindung in wässriger Lösung
eine genügend hohe Basizität oder einen genügend hohen
pH-Wert, der gewöhnlich bei etwa 12 oder höher liegt, auf-!
weisen muss. Vorzugsweise wird Natriumhydroxyd verwendet J und ein pH-Wert im Bereich von 12 bis 13,5 in der fertigen
Uberzugslösung. Jedoch wird angenommen, daß einige
Verbindungen, deren pH-Wert unter 12 liegt, für die Zwecke j der Erfindung geeignet sind. Beispielsweise wurde gefun- j
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den, daß die erfolgreichste Verwendung der Überzugs- !
lösung gemäss der vorliegenden Erfindung am wirksamsten ι
in Lösungen vorkommt, die einen pH von etwa 12,5 aufweisen.
Die Temperatur der wässrigen Alkalimetallhydroxydlösung
und Dispergiermittels [ bei der Auflösung des polyaromatischen Amins/in der Lö- ;
sung ist nicht entscheidend wichtig. Geeignet ist im all-
gemeinen eine Temperatur im Bereich von etwa O bis etwa
1oo°C. Die Reihenfolge der Auflösung der Bestandteile ist nicht kritisch, jedoch wird das Dispergiermittel ge- ;
wohnlich, da es sich langsamer auflöst als das polyaromatische Amin, zuerst in die Lösung gegeben. Rühren während
der Auflösung der Bestandteile der Uberzugslösung ist er- j wünscht und in einigen Fällen notwendig, insbesondere
das polyaromatische Amin ein hohes Molekulargewicht aufweist. Um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, sollte
die Konzentration des Alkalimetallhydroxyds in der wässrigen
Uberzugslösung zwischen etwa o,o4 und etwa o,6o Gew.-% liegen. Bevorzugt wird eine Konzentration des Alkalimetallhydroxyds
von o,1o bis o,25 Gew.-%.
Wie bereits erwähnt, wird die Uberzugslösung auf die Innenr flächen des Reaktors im allgemeinen durch Spritzen aufgebracht.
Es ist jedoch auch möglich, die Uberzugslösung durch überfluten des Reaktors und Ablassen des Reaktors
oder durch Aufstreichen oder Aufbürsten aufzubringen, jedoch
ist der Spritzauftrag die zweckmässigste und wirtschaftlichste
Methode. Nach dem Aufspritzen der Uberzugslösung auf die Innenflächen und Ablassen des Reaktors
kann mit der Polymerisationsreaktion sofort ohne weitere Behandlung der Flächen begonnen werden. Jedoch wurde ge- j
funden, daß ausgezeichnete Ergebnisse erhalten werden, wenn nach Aufbringen der Uberzugslösung auf die Innen- j
flächen des Reaktors die beschichteten Flächen mit Wasser ! bespritzt und der Reaktor dann abgelassen werden, bevor
man zum Reaktor das Polymerisationsgemisch oder den PoIymerisationsansatz
gibt. Der überzug gemäss der Erfindung
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-*»- 273577Ü
bewährt sich gleichermassen gut auf emaillierten Flächen oder Metallflächen, z.B. aus nichtrostendem Stahl u.dgl.
obwohl der genaue Adhäsionsmechanismus des Beschichtens
der Oberflächen des Reaktors nicht sicher bekannt ist, wird angenommen, daß eine Art von elektrischer Kraft oder
Adsorption zwischen den inneren Oberflächen des Reaktors und dem Komplex aus polyaromatischem Amin und Dispergiermittel
vorliegen. In jedem Fall verhindert die überzugsmasse gemäss der Erfindung im wesentlichen den Ansatz von
Polymerisat auf den inneren Oberflächen des Reaktors, und ein geringer Polymeransatz, der - wenn überhaupt - auftreten
kann, gehört zu dem sandigen Typ, der so beschaffen ist, daß er von den Reaktorflächen leicht entfernt werden
, ohne ihn von Hand entfernen zu müssen, s Λ
kann/ Der Polymeransatz, der zu vermeiden ist, ist die sog,.
"Papierbildung" oder "Folienbildung", da diese Art des ! Ansatzes sehr schwierig zu entfernen ist und im allgemeinen
Abkratzen von Hand oder Entfernung mit Hilfe von Hochdruck strahlen von Wasser oder anderen Flüssigkeiten erfordert.
In jedem Fall muss der Reaktor jedoch zum Reinigen geöffnet werden, wodurch natürlich z.B. nicht umgesetztes Vinylchlorid
in die Atmosphäre entweichen kann.
Gemäss der Erfindung können eine grosse Anzahl von Polymerisationen
durchgeführt werden, ohne den Reaktor zwischen den Polymerisationen zu öffnen. In einem Versuch wurden
mehr als 1oo Ansätze Vinylchlorid zu Polyvinylchlorid unter Verwendung des Suspensionspolymerisationsverfahrens
in einem Reaktor polymerisiert, der den Überzug gemäss der
vorliegenden Erfindung auf seinen inneren Oberflächen aufwies und bei dem die Oberflächen erneut beschichtet wurden
ohne daß man den Reaktor zwischen den Chargen öffnete.
Dies wird bewirkt, indem man den Überzug durch Sprühdüsen
aufbringt, die im Inneren des Reaktors angebracht sind. In gleicher Weise tritt das Spülwasser durch diese Düsen
aus. Als der Reaktor nach Beendigung des Versuchs geöffnet und die inneren Oberflächen geprüft wurden, fand man, daß
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die Oberflächen rein waren und nur sehr geringe isolierte Stellen von sandigem Polymeransatz vorhanden waren, wodurch
der Reaktor als rein oder gemäss Betriebssprachgebrauch als "rein von Polymer" (clean poly" klassifiziert
wurde. Obwohl mehrere Chargen ohne Wiederbeschichtung der inneren Oberflächen polymerisiert werden können, wurde
gefunden, daß es zweckmässig und bevorzugt ist, die inneren Oberflächen des Reaktors nach jeder Charge erneut zu
beschichten, um gleichmässige und wirksame Produktion sicherzustellen. Wie schon erwähnt, ist es möglich, mit
Sprühdüsen, die an wichtigen Punkten im Reaktor angebracht sind, alle inneren Oberflächen des Reaktors zu
erreichen. Wenn man sich dazu entscheidet, den Reaktor wieder zu beschichten, wird dieser abgelassen und die
inneren Oberflächen des Reaktors mit Wasser gespült. Die Uberzugslösung wird auf die inneren Oberflächen mit Hilfe
der Spritzdüsen gespritzt und der Reaktor abgelassen, um die überschüssige Uberzugslösung in einer solchen Weise zu
entfernen, daß sie - wenn gewünscht - zu einem Wiedergewinnungssystem
geführt wird. Dann können gewünschtenfalls die Oberflächen mit Wasser gespritzt werden und das
abfließende Wasser verworfen oder gewünschtenfalls wiedergewonnen werden. Danach wird der Reaktor mit dem Polymerisationsmedium
und den Ingredienzien in üblicher Weise beschickt und die Polymerisationsreaktion begonnen. Man
kann natürlich den Reaktor so oft man es wünscht wiederbeschichten, ohne ihn zu öffnen, oder sogar nachdem jede
Charge polymerisiert worden ist.
Nach dem Aufbringen der überzugsmasse auf die inneren Ober··
flächen des Reaktionsgefäßes und ggfls. nach dem Spritzen dieser mit Wasser, kann die durchzuführende Reaktion sofort
begonnen werden, wobei keine besonderen Modifizierungen der
Verfahrenstechnik wegen des vorhandenen Überzugs erforderlich sind. Weiterhin beeinträchtigt die Verwendung der
innen beschichteten Reaktionsgefäße gemäss der Erfindung die Wärmestabilität oder andere physikalische und chemische
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Eigenschaften der darin hergestellten Polymeren nicht. j
Obwohl die Erfindung speziell im Zusammenhang mit der j Suspensionspolymerisation von Vinylchlorid veranschaulicht
wird, kann die Vorrichtung und das Verfahren natürlich auch in der Dispersions-, Emulsions- oder Suspensionspolymerisation beliebiger anderer polymerisierbarer äthylenisch j
ungesättigter Monomerer, bei denen unerwünschter Polymer- ; ansatz auftritt, angewandt werden. Beispiele solcher j
Monomerer sind andere Vinylhalogenide und Vinylidenhalo genide wie z.B. Vinylbromid, Vinylidenchlorid, Vinyliden- !
monomere mit wenigstens einer endständigen CH0=C \ -Grup- i
pe , z.B. Ester von Acrylsäure, z.B. Methylacrylat, Äthylacrylat, Butylacrylat, Octylacrylat, Cyanäthylacrylat;
Vinylacetat; Ester von Methacrylsäure wie z.B. Methyl methacrylat und Butylmethacrylat; Styrol und Styrolderi-
vate einschl. o-Methylstyrol, Vinyltoluol und Chlorstyrol
Vinylnaphthalin, Diolefine einschl. Butadien, Isopren und Chloropren und Gemische aller dieser Typen von Monomeren
und anderen damit copolymerisierbaren Vinylidenmonomeren sowie andere Vinylidenmonomere der dem Fachmann bekannten
Art.
Die Erfindunq ist jedoch insbesondere auf die Suspensionspolymerisation
von Vinylchlorid entweder allein oder in Mischung mit einem oder mehreren darrit copolymerisierbaren
Vinylidenmonomeren, die wenigstens eine endständige Gruppe der Formel CHp=C ζ enthalten, in
Mengen bis etwa BO Gow.-% oder mehr, bezogen auf das
Gewicht des Monomerengemisches, anwendbar, da der Ansatz
von Polymerisat im Reaktionsgefäß hier ein besonders
störendes und unangenehmes Problem ist.
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Gemäß eier Erfindung wird das Polymerisationsverfahren
im allgemeinen bei einer Temperatur durchgeführt, die
in Abhängigkeit vom jeweils zu polymerisierenden Monomeren
oder von den Monomeren im Bereich von etwa O bis i>
10O0C liegt. Vorzugsweise wird jedoch bei Temperaturen im Bereich von etwa 40 bis 70 C gearbeitet, da bei
diesen Temperaturen Polymerisate mit den vorteilhaftesten
Eigenschaften gebildet werden. Die Dauer der Polymer
isat i onsreak tion beträgt normalerweise etwa 2 bis
15 Stunden.
Das Polymerisationsverfahren kann beim Eigendruck durchgeführt
werden, jedoch kann bei Verwendung der flüchtigeren Monomeren mit einem gewissen Vorteil bei Überdrücken
bis 10 Atm. oder mehr gearbeitet werden. Über-11)
drücke können auch bei solchen Monomeren angewandt werden, die bei den Reaktionstemperaturen die erforderliche
Flüchtigkeit haben, die Rückflußkühlung des Reaktionsgemisches ermöglicht.
Das Polymerisationsverfahren kann ferner in der Fahr-
^O weise mit gefülltem Reaktor durchgeführt werden, d.h.
das Reaktionsgefäß ist mit dem Polymerisationsmedium
vollständig gefüllt und wird während der gesamten Reaktion durch ständiges Nachfüllen von Wasser oder zusätzlicher
Ergänzungsflüssigkeit, die das Monomere oder die
'-> Monomeren im gleich Verhältnis wie beim Anfahren enthält,
gefüllt gehalten. Nachdem eine bestimmte vorbestimmte F'lüssigkeitsmenge zugeführt worden ist, wird die Polymerisat
ionsreaktion beendet. Dies geschieht gewöhnlich
durch Zusatz eines Abbruchmittels. Die Notwendigkeit des
O Nachfüllens von Flüssigkeit ergibt sich durch die als Folge des Umsatzes von Monomeren) oder Monomeren in den
polymeren Zustand eintretende Verminderung des Volumens des Reaktionsmediums.
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Es wird erneut hervorgehoben, daß das Verhältnis von | polyaromatischem Amin (PAM) zu Dispergiermittel in der j
Überzugslösung besonders wichtig ist. Wenn beispielsweise ' PVA vorzugsweise nahezu ausschliesslich adsorbiert wird, ;
ergibt dies eine Oberfläche, die einen signifikanten ί
Berührungswinkel (Θ) mit Wasser zeigt und durch einen j Ζ -Wert von etwa 55 d/cm (dyn /cm) charakterisiert ist. j
Wenn das polyaromatische Amin bevorzugt adsorbiert wird, j ergibt sich eine Oberfläche, die einen Berührungswinkel I
mit Wasser von 0° und t >72 d/cm aufweist. Wenn das j verwendete PAM/PVA-Verhältnis zu gering ist, entsteht ein ί
Widerstreit zwischen der Adsorption von freiem PVA und
dem PAM-PVA-Komplex, was zu f.-Werten von weniger als | 72 d/cm führt. Wenn das verwendete Verhältnis zu hoch ist,!
dem PAM-PVA-Komplex, was zu f.-Werten von weniger als | 72 d/cm führt. Wenn das verwendete Verhältnis zu hoch ist,!
und sowohl PAM als auch PAM-PVA-Komplex adsorbiert werden,1
erhält man ein f >72 d/cm. Da jedoch bei niederen Konzentrationen
die PAM-Adsorption nicht so wirksam ist wie ι die des Komplexes, wird eine größere Gesamtkonzentration j
an PAM in der Überzugslösung erforderlich.
Es wurde gefunden, daß das beste einzelne Kriterium für
die Bestimmung des geeigneten PAM-Dispergiermittel-Verhältnisses die "zum Adsorbieren erforderliche Minimumkonzentration von PAM ist, um eine irreversibel wasserbenetzbare Schicht mit einem f von >72 d/cm in 5 Sekun-
die Bestimmung des geeigneten PAM-Dispergiermittel-Verhältnisses die "zum Adsorbieren erforderliche Minimumkonzentration von PAM ist, um eine irreversibel wasserbenetzbare Schicht mit einem f von >72 d/cm in 5 Sekun-
den zu bilden" ist. Dies stimmt gut mit der Wirkung als
Reaktorbeschichtung überein, um den Polymeransatz zu
eliminieren. Konzentrationen in der Überzugslösung von
PAM unterhalb der Minimumkonzentration erfordern eine
längere Zeit für die Adsorption und wenn sie merklich
Reaktorbeschichtung überein, um den Polymeransatz zu
eliminieren. Konzentrationen in der Überzugslösung von
PAM unterhalb der Minimumkonzentration erfordern eine
längere Zeit für die Adsorption und wenn sie merklich
unter dieser Konzentration liegen, können sie nicht
als den Polymeransatz verhindernde Beschichtung dienen.
Konzentrationen, die merklich über diesem Minimalwert
liegen, verursachen eine Steigerung Inder Farbe der
Überzugslösung und dem daraus resultierenden, oben erwähnten, Problem der "weisslichen Teilchen", obwohl sie adsorbieren und wirken.
Konzentrationen, die merklich über diesem Minimalwert
liegen, verursachen eine Steigerung Inder Farbe der
Überzugslösung und dem daraus resultierenden, oben erwähnten, Problem der "weisslichen Teilchen", obwohl sie adsorbieren und wirken.
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16.
I
Um die vorstehenden Ausführungen zu erläutern, wurden eine j Reihe von Lösungen hergestellt, indem man Polyvinylalkohol
verwendete und das PAM/PVA-Verhältnis im Licht der oben j
genannten Parameter variierte. Das verwendete polyaromati- :
sehe Amin wurde durch Umsetzung von m-Phenylendiamin |
(m-PDA) mit Resorcin (Res.) in äquimolaren Teilen herge- ' stellt. HCl wurde als Katalysator im folgenden Ansatz
verwendet:
Mol g_
m-PDA 1,o 1o8 I
Res. 1,ο 11o I
HCl o,1 3,65
Das m-PDA und Res. wurden vorher gemischt und in einen Dreihalskolben gegeben. Der HCl-Katalysator wurde zugegeben
und das Erhitzen begonnen, wobei die Temperatur so schnell wie möglich von Raumtemperatur auf 315 C gebracht
wurde. Das Schmelzen der Charge trat bei etwa 6o 7o°C auf. Wenn der größte Teil des Feststoffs geschmolzen
war, wurde mit Hilfe eines Tauchrohrs ein Strom von Stickstoffgas
in die Schmelze eingeführt, was Bewegung der Mischung ergab. Das Reaktionsgemisch wurde für eine Zeit
von 1/2 Stunde auf 315°C gehalten. Danach wurde die Hitze entfernt und ein Luftstrom über den Kolben gerichtet. I
Nachdem die Temperatur auf 25o°C gefallen war, wurde der Ansatz abgeschreckt, indem er in ein Gemisch von Eis und
Wasser unter Rühren gegossen wurde. Das polyaromatische j Amin wurde dann abfiltriert und an der Luft bei Raumtemperajtur
getrocknet. Der Erweichungspunkt des polyaromatischen Amins oder Harzes war 111°C. Dieses Harz wurde aus Gründen
der Einfachheit hinsichtlich der später folgenden Einzelbeispiele als PAM-I bezeichnet.
Das so hergestellte polyaromatische Amin und der Polyvinylalkohol wurden in wässriger NaOH in verschiedenen Verhältnissen
gelöst, wie es in der folgenden Tabelle I angegeben ist, und die erhaltenen Lösungen wurden auf einen
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3*
pH von etwa 12 eingestellt. Die Minimalkonzentration von PAM in jedem Fall wurde dann bestimmt. Die Ergebnisse
sind in der nachstehenden Tabelle angegeben.
| Verhältnis | Tabelle I | Minimumkonzentration von | |
| PAM/PVA | i in d/cm | PAM,um £ ->72d/cm in 5 Sek | |
| adsorbierte | zu ergeben. | ||
| (nur PAM) | Schicht | 0.35% | |
| 1. | 10/1 | >72 | 0.14% |
| 2. | 8/1 | >72 | 0.09% |
| 3. | 6/1 | >72 | 0.04% |
| 4. | 5/1 | >72 | 0.02% |
| 5. | 3/1 | >72 | 0.04% |
| 6. | 2/1 | V72 | o,o2 bis o,2ö % |
| 7. | -V55 | (ergibt kein J„ | |
| >72 c | |||
| (nur PVA) | - | ||
| 8. | -\»55 | ||
Die erhaltenen Ergebnisse zeigen, daß das optimale Verhältnis von PAM/PVA 5 : 1 ist. Weiter zeigt sich, daß
die Konzentration des polyaromatischen Amins stark verringert wird, wenn zusammen mit ihm Polyvinylalkohol verwendet
wird. Wenn Polyvinylalkohol verwendet wird, ist es möglich, 1/3o weniger polyaromatisches Amin zu verwenden
und das gewünschte Ergebnis zu erhalten.
Dasselbe Verfahren wie oben beschrieben wurde benutzt, wobei andere Dispergiermittel anstelle von PVA und das
optimale Verhältnis von polyaromatischem Amin/Dlspergiermittel
und die Minimumkonzentration, um l(
>72 d/cm in
5 Sekunden zu ergeben, verwendet wurden. Die Ergebnisse sind wie folgt:
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Dispergiermittel
optimales Verhältnis PAM/Dispergiermittel
Minimumkonzentration von PAM, um >" :
>72 d/cm in 5CSek. ' zu ergeben '
Hydroxypropylmethylcellulose
Polyvinylpyrrolidon
Gelatine
Gelatine
6/1 2/1 2/1
o,o3
o,o75
o,o4
Es wird festgestellt, daß in jedem Falle die Konzentration
des polyaromatischen Amins stark reduziert worden ist.
Die gemäss der Erfindung verwendeten polyaromatischen
Amine v/erden oxydiert, wenn sie normalerweise Sauerstoff ausgesetzt werden. Diese Oxydation ist nicht schädlich,
wenn das verwendete PAM innerhalb einer kurzen Zeit nach seiner Herstellung verwendet wird. Die Oxydation des PAM
verursacht jedoch ein Dunklerwerden der Farbe mit den damit einhergehenden Schwierigkeiten, wie sie oben dargelegt
v,erden, und weiterhin wird die Haftung an die Reaktorinnenflächen
durch solche Oxydation schädlich beeinflusst. Jedoch wird bei Verwendung eines Dispergiermittels
in der Überzugslösung die Haftung des polyaromatischen
Amins an der Reaktorwand trotz einer gegebenenfalls aufgetretenen Oxydation verstärkt. Dies ist so,
weil das Dispergiermittel als Träger für das PAM dient und es sozusagen an die Oberflächen bindet. Dies vermeidet
die Notwendigkeit hoher Konzentrationen von PAM und verlängerte Auftragszeiten.
PAM-Lösungen zeigen einen Anstieg in der Minimumkonzentration
bei Oxydationen, um eine Adsorption von / >72 d/cm in 5 Sek. zu ergeben. Beispielsweise zeigt unter Bezugnahme
auf die obige Tabelle I eine frische PAM-Lösung eine Minimumkonzentration von o,35 %. Wenn diese Lösung
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1 Stunde der Atmosphäre ausgesetzt gealtert wurde, stieg die Adsorptionszeit wegen der Oxydation auf mehr als 12o
Sekunden. Nach Altern für 2 Tage stieg die minimale Konzentration auf o,8o %. Daraus folgt, daß der Mechanismus
des Transports zur Oberfläche durch die Oxydation des PAM signifikant geändert wurde. Andererseits wurde im
Fall des PAM/PVA-Komplexes selbst obwohl PAM-Oxydation beim Altern stattfand, der Mechanismus des Transports
zur Oberfläche nicht durch Altern während 2 Tagen beeinträchtigt, da die PVA_Polymerkette als Träger dient
und durch die Oxydation nicht merkbar beeinträchtigt wird. Dies wurde durch die folgenden experimentellen
Daten in Tabelle III gezeigt.
Ansatz
Alter 65o % Lichtdurchlässig keit
1. o,o5 % PAM o,oo67 % PVA o,o33 % NaOH frisch
2. dto. 2 Tage
3. dto. 13 Tage
77,6 % 6o,o
36,ο %
36,ο %
Zeit bis zu einer f 72-SchiSht
15 Sekunden ! < 2ο Sekunden )3o Sekunden
Daraus wird leicht ersichtlich, daß die Adsorptionszeit des PAM/PVA-Komplexes bei weitem größer ist als die von
PAM allein, d.h. mehr als 3o Sekunden nach 13 Tagen gegenüber mehr als 12o Sekunden nach 1 Stunde.
Obwohl die Oxydation von Lösungen von polyaromatischem Amin/Dispergiermittel von hohem pH Größenordnungen weniger
kritisch ist als bei Lösungen von polyaromatischem Amin allein, ausgedrückt in Adsorptionswirkung, machen die
sehr geringen Konzentrationen, die gemäss vorliegender Anmeldung an polyaromatischem Amin möglich sind, das Verhältnis
von verfügbarem Sauerstoff gegenüber polyaromati-
schein Amin für eine gegebene Alterungsbedingung viel größer so daß möglicherweise Alterungseinwirkungen merklich werden,
d.h. z.B. nach 13 Tagen und länger. Aus diesen Grün-
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Ίο
den und um die Möglichkeit von Verfärbungsproblemen noch
weiter zu verringern als dies geschehen ist durch die Fähigkeit, sehr geringe Konzentrationen von polyaromatischem
Amin in den vorliegenden Uberzugslösungen zu verwenden, ist es oft wünschenswert, Antioxidantien in die
(Jberzugslösung einzuarbeiten. Dieser Zusatz beeinträchtigt
die Eigenschaften oder die Wirkungsweise der Uberzugslösungen nicht nachteilig. Es wurde gefunden, daß, wenn j
Natriumascorbat den Uberzugslösungen in Mengen im Bereich j
von etwa o,o5 bis etwa o,1o Gew.-% zugegeben wird, eine j
solche Zugabe sowohl das Dunkelwerden der Lösung als auch
die Steigerung der Adsorptionszeit signifikant verzögern wenn sie mit Kontrollproben verglichen werden, die kein
Oxydans verwenden, z.B. nach einer Zeit von bis zu 14 Tagen Es wurde gefunden, daß Natriumdithionit und "Phenolsäure"-natriumsalze
ebenfalls wertvoll als Antioxidantien in den Uberzugslösungen gemäss der Erfindung sind.
Um die verschiedenen überzüge, wie sie in den folgenden
speziellen Beispielen dargelegt sind, zu beurteilen, wurde eine Beurteilungsskala hinsichtlich des Ansatzes vom sandigen
Typ und der Papierbildung oder Folienbildung aufgestellt. Einem unbeschichteten Reaktor, der als Kontrolle
diente und in dem normale Mengen beider Typen von Polymeransatz auftraten, wurde eine Beurteilung von 1,5 gegeben.
Jede Beurteilung unter 1,o ist gut oder eine bestimmte
Verbesserung. Mit anderen Worten, eine Beurteilung von 0,0 ist perfekt usw.
Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen weiter erläutert. In diesen Beispielen sind alle Teile und Prozente
auf das Gewicht bezogen, wenn nicht anders angegeben.
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In diesem Beispiel wurde das polyaromatische Amin durch Umsetzung von m-Phenylendiamin (m-PDA) mit Resorcin in
äquimolaren Teilen, wie oben beschrieben, hergestellt und '.
das Produkt als PAM-I bezeichnet. Die Uberzugslösung wurde wie folgt hergestellt, indem die Bestandteile durch Rühren
i in der aufgeführten Reihenfolge gemischt wurden:
1. entmineralisiertes H2O 731,5 Teile
2. 5o % NaOH 3,ο " 3. 1o % Na Ascorbat in H-O 3,ο "
4. 2 % Polyvinylalkohol (PVA)
(88 % hydrolysiertes Polyvinylacetat) 1,5 "
5. 15 % PAM-I, 1o % NaOH 1,ο Teile
Die erhaltene Uberzugslösung enthielt die folgenden Prozentsätze:
1. o,o2oo % PAM-I
2. o,oo4o % PVA
3. o,2o % zugesetztes NaOH
4. o,o5 % Na Ascorbat
Der pH-Wert der Uberzugslösung betrug 12,45 und die Zeit
der Adsorption auf der Reaktoroberfläche weniger als j 5 Sekunden. Die inneren Oberflächen des Reaktors wurden
durch Aufspritzen der Uberzugslösung beschichtet und dann mit Wasser gespült. Der folgende Ansatz wurde dann in den
Reaktor in üblicher Weise gegeben:
Vinylchlorid 1ooo g
Wasser (entmineralisiert) 2o55 g
88%iges hydrolysiertes Polyvinylacetat ο, 5 g
Di-sek.butylperoxydicarbonat
(Katalysator) o,5 ml
Die Reaktion wurde mit einem vollen Reaktor durchgeführt,
d.h. es wurde ausreichend Wasser zugesetzt, um den Relig
zu füllen. Di
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aktor vollständig zu füllen. Die Temperatur betrug 57°C
und es wurde gerührt. Die Reaktion wurde mit Zugabe von Wasser fortgeführt, als die Mischung sich wegen der Bildung
von Polymer verringerte, um den Reaktor gefüllt \ zu halten. Die Reaktion wurde nach der Zugabe von 4oo g !
Wasser abgebrochen. Der Inhalt des Reaktors wurde in der üblichen Weise entfernt. Dieselbe Prozedur von Beschichten!
und Polymerisation wurde noch zwei Mal wiederholt, so daß | insgesamt drei Zyklen oder Chargen durchgesetzt waren.
Danach wurden die inneren Oberflächen geprüft und gemäss j
der vorstehend genannten Methode beurteilt. Die Beurteilung war wie folgt: Papierbildung 0,0, sandiger Ansatz
o,1. Es kann leicht gesehen werden, daß der beschichtete J Reaktor dem unbeschichteten Kontrollreaktor bei weitem
überlegen war, der eine Beurteilung von 1,5 hatte. Weiter v/ird bemerkt, daß keine Veränderungen in den Eigenschaften
der in Gegenwart der Beschichtung hergestellten Polymeren vorhanden waren, insbesondere keine Veränderung in
der Farbe der Polymeren und kein Vorhandensein von weisslichen Teilchen.
In diesem Beispiel wird die gleiche Überzugslösung und derselbe Polymerisationsansatz und dieselben Polymerisationsbedingungen
wie in Beispiel 1 verwendet. In diesem Versuch wurden jedoch die inneren Oberflächen des Reaktors
durch Aufspritzen der Uberzugslösung beschichtet, jedoch wurde die Schicht nicht mit Wasser gespült. Der Ansatz
wurde unmittelbar nach dem Beschichten und Ablassen des Überschusses zugegeben. Nach Beendigung der Polymerisation
wurde der Inhalt entfernt und die inneren Oberflächen wie vorstehend beschichtet. Nach Beendigung des zweiten Zyklus
oder der zweiten Charge wurden die Oberflächen geprüft und wie in Beispiel 1 beurteilt. Die Beurteilung ergab»
Papierbildung 0,0 und sandiger Ansatz o,1. Wiederum zeigt sich, daß der beschichtete Reaktor dem unbeschichteten
Kontrollreaktor bei weitem überlegen war. Weiterhin zeigt dieses Beispiel, daß es nicht nötig ist, den überzug nach
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seinem Aufbringen auf die inneren Oberflächen und vor der
Polymerisation mit Wasser zu spülen. Die Eigenschaften der Polymeren warm unverändert und keine weisslichen
Teilchen des Polymeren wurden beobachtet.
In diesem Beispiel wird derselbe Polymerisationsansatz und dieselben Bedingungen verwendet wie in Beispiel 1.
Die Uberzugslösung wurde wie folgt hergestellt, indem die Bestandteile unter Rühren in der angegebenen Reihenfolge
gemischt wurden:
1. entmineralisiertes H2O 78,3 Teile
2. 1 % NaOH 19,7
3. o,o5 % Ascorbinsäure o,1 "
4. o,5 % Hydroxypropylmethylcellulose 1,7 Teile 5. 15 % PAM-I, 1o % NaOH o,34 "
Die erhaltene Uberzugslösung enthielt die folgenden Pro- ! zentsätze: !
1. O,o5 % PAM-I I
2. o,oo8 % Hydroxypropylmethylcellulose ]
3. o,23 % zugesetztes NaOH j
4. o,o5 % Ascorbinsäure
Dieselbe Prozedur für die Beschichtung des Reaktors wie in Beispiel 1 wurde durchgeführt. Drei Polymerisationschargen oder -zyklen wurden wie in Beispiel 1 durchgeführt
Danach wurden die inneren Oberflächen geprüft und gemäss der genannten Methode beurteilt. Die Beurteilung war wie
folgt: Papieransatz o,3 und Ansatz vom sandigen Typ o,o. Der beschichtete Reaktor war bei weitem dem Kontroll-
und unbeschichteten Reaktor überlegen, der eine Beurteilung von 1,5 hatte.
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Das in den Beispielen 1 und 3 dargelegte Verfahren wurde '
unter Verwendung der folgenden Uberzugslösung durchgeführt 1. entmineralisiertes H-O 64,8 Teile
2. 1 % NaOH 14,7 " ;
3. o,2 % Polyvinylpyrrolidon (PVP) in H3O 2o,o " ;
4. 15 % PAM-I, 1o % NaOH o,53 " I
Die erhaltene Uberzugslösung enthielt die folgenden Prozentsätze:
1 . 0,08 % PAM-I
1 . 0,08 % PAM-I
2. o,o4 % PVP
3. o,2o % zugesetztes NaOH ι
Es wurde dasselbe Verfahren wie in Beispiel 3 angewandt und die Beurteilung des Reaktors nach drei Chargen war
wie folgt: Papieransatz o,3 und sandiger Ansatz o,3. Wiederum war der Reaktor dem unbeschichteten Kontrollreaktor
weit überlegen. i
Durch Eieschichten der Innenflächen von Polymerisations- '■
reaktoren gemäß der Erfindung wird die Bildung von ^
Polymeransatz auf den Innenflächen während der Polymerisationsreaktion
erheblich verringert und in vielen Fällen praktisch ausgeschaltet, so daß eine gesteigerte
Produktion in der Zeiteinheit erzielt wird. In Fällen, in denen sich wenig Polymerisat auf den Innenflächen
ansetzt, ist dieser Ansatz nicht von der harten, rauhen und schwierig zu entfernenden Art, und dieser Ansatz
läßt sich leicht entfernen, ohne daß zu mühseligem, umständlichem Abschaben und Abkratzen, wie es bisher
notwendig war, gegriffen wird. Noch wichtiger ist, daß die Erfindung es ermöglicht, in einem geschlossenen
Polymerisationssystem zu arbeiten. Dies hat im Falle der j Polymerisation von Vinylchlorid den Vorteil, daß die '
Konzentration von Vinylchlorid in der Atmosphäre der Anlage in Teilen pro Million drastisch herabgesetzt
wird. 809808/0722
Eine solche Herabsetzung des Vinylchlorids in der Atmosphäre wird den kürzlich verkündeten Erfordernissen der
OSH (Occupational Safety and Health Administration) und der EPA (Environmental Protection Agency) gerecht. Zahlreiche
andere Vorteile der vorliegenden Erfindung sind dem Fachmann klar.
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Claims (1)
- Patentansprüche1. Verfahren zur Verhinderung des Ansatzes von Polymerisaten auf den Innenflächen von Polymerisationsgefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß man auf die Innenflächen eine Uberzugslösung aufbringt, die eine wässrige Alkalimetallhydroxydlösung, die etwa o,o1 bis etwa o,1o Gew.-% eines geradkettigen oder verzweigten polyaromatischen Amins mit einem Molekulargewicht von mehr als etwa 25o und wenigstens 2 -OH-Gruppen pro Molekulargewicht 1000 und etwa o,oo2 bis etwa o,o2 Gew.-% eines wässrigen Dispergiermittels enthält, wobei das Verhältnis des polyaromatischen Amins zum Dispergiermittel im Bereich von etwa Io : 1 zu etwa 2 : 1 liegt, enthält, wobei das polyaromatische Amin die folgende Struktur aufweist:I. R1H -A-N-H
-N-B-in der(1) A, B und C für(a)in der R3 -H, Halogen oder ein Alkylrest mit 1-8 Kohlenstoffatomen ist und gleich oder verschieden sein kann, R4 -H, -OH, -NH3 oder ein Alkylrest mit 1-8 Kohlenstoffatomen ist und gleich oder verschieden sein kann, und R1. H oder ein geradkettiger oder ver--N-zweigter Alkylenrest oder Alkylidenrest mit 1-5 Kohlenstoffatomen ist, oder für809808/0722ORIGINAL INSPECTED(b)'3 4stehen, worin R3 und R4 die für (a) angegebenen Bedeutungen haben und wobei A, B und C sowie jede wiederkehrende Einheit gleich oder verschieden sein können,(2)R1 und R2 entweder für -H, -OH, -NH2 oderstehen und gleich oder verschieden sind und R3 und R.
die für (a) angegebenen Bedeutungen haben, und(3)χ eine ganze Zahl von 1 bis 2o und y eine ganze Zahl von
O bis 2c sind, undII.L--XA-NB-N-in der(4)A, B, R1, R3, R4 und R5 die für Formel I. angegebenen Bedeutungen haben und R2 -H oder ^v^ wie unter(2) definiert ist und(5)χ eine ganze Zahl von 1 bis 4 und y eine ganze Zahl von
1 bis 15 sind.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von polyaromatischem Amin zu Polyvinyl-809808/0722alkohol im Bereich von 7 : 1 zu 4 : 1 liegt.3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der pH-Wert der Überzugslösung 12 oder mehr beträgt.4. Verfahren nach Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamtfeststoffgehalt der Überzugslösung etwa o,o12 bis etwa o,12 GEw.-% beträgt.S.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ι man als polyaroinatisches Amin das Keaktion^produkt eines Poiyaniinobenzols der FormelR1 R2worin R1 für -H, -MH2, -UH oder einen Alkylrest mit 1 bis d C-Atomen und R2 für -H, Halogen oder einen Alkylrest, wie er für R1 definiert wurde, steht, mit einem mehrwertigen Phenol der FormelOHverwendet, worin R3 für -H, -NH2, -OH oder einen Alkylrest mit 1 bis « C-Atomen und U4 für -H, Halogen oder einen Alkylrest, wie er für K3 definiert wurde, steht.809808/0722"·Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das polyaromatische Amin das Reaktionsprodukt eines Polyaminobenzols der Formelin der R^ für -H, -NHp, -OH oder einen Alkylrest mit 1 bis 8 C-Atomen und R_ für -H, Halogen oder einen Alkylrest, wie er für R1 definiert wurde, und eines Diphenylamins, eines alkylsubstituierten Diphenylamins und/oder einer anderen Verbindung ist, die sämtlich die Formelhaben, worin R für -N- oder einen geradkettigen oder verzweigten Alkylenrest oder Alkylidenrest mit 1 bis 5 C-Atomen steht und R^, R2, R3 und R4 jeweils für -H1 -NH2, -OH, Halogen oder einen Alkylrest mit 1 bis 8C-Atonion stehen, wobei wenigstens einer dieser Reste für -UiI steht.809808/0722Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das polyaromatische /vinin das Heaktionsprodukt eines Polyaminobenzols der forme;iNI ίοin der R1 für -H, NH~, -OH oder einen Alkylrest mit 1 bis 8 C-Atomen und R- für -H, Halogen oder einen Alkylrest, wie er für R1 definiert wurde, und eines Aminophenols oder alkylsubstituierten Aminophenols der FormelOHist, worin R5 für -H, -NH3, -OH oder einen Alkylrest mit 1 bis 8 C-Atomen und Rß für -H, -NH-, Halogen oder einen Alkylrest, wie er für R5 definiert wurde, steht.°· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das polyaromatische Amin das Reaktionsprodukt eines Aminophenols der Formelworin R^ für -H, -NH-, -OH oder einen Alkylrest mit bis 8 C-Atomen und R, für -H, -NH-, Halogen oder einen809808/0722-b-Aikylrest, wie er für R, uefiniert wurue, stellt, und einer Verbindung aus der aus Diphenylamines, alkylsubstituierten Diptienylaniinen und anderen Verbindungen bestellenden Gruppe ist, die alle die i'ornielworin R für -N- oder einen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest oder Alkylidenrest mit 1 bis 5 C-Atomen steht und R^, R-, R, und R. jeweils für -H, -NH„, -OH, Halogen oder einen Alkylrest mit 1 bis 8 C-Atomen stehen, wobei wenigstens einer dieser Reste für -OH oder -NH2 steht.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das polyaromatische Amin das Reaktionsprodukt eines mehrwertigen Phenols der Formelin der R3 für -H, -NH-, -OH oder einen Aü-ylrest mit 1 bis 8 C-Atomen und R. für -H, Halogen oder einen Alkylrest steht, wie er für R3 definiert wurde, und eines Diphenylamins, eines alkylsubstituierten Diphenylamine und/oder einer anderen Verbindung ist, die sämtlich die FormelR-I l\p I809808/0722H
ιhaben, worin R für -N- oder einen geradkettigen oder ; verzweigten Alkylenrest oder Alkylidenrest mit 1 bis | C-Atomen steht und R1, R2, R3 und R4 jeweils für -H, -NH2, -OH, Halogen oder einen Alkylrest mit 1 bis , C-Atomen stehen, wobei wenigstens einer dieser Reste für -NH2 steht.10) Verfahren nach Ansprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß das Alkalimetallhydroxyd Natriumhydroxyd ist.11) Verfahren nach Ansprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß das Alkalimetallhydroxyd Kaliumhydroxyd ist.12.) Verfahren nach Ansprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß das Alkalimetallhydroxyd Lithiumhydroxyd ist.13) Verfahren nach Ansprüchen 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß das polyaromatische Amin das Reaktionsprodukt von m-Phenylendiamin und Resorcin ist.14) Verfahren nach Ansprüchen 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß das polyaromatische Amin ein Molekulargewicht im Bereich von etwa 25o bis etwa 10OO aufweist.15) Verfahren nach Ansprüchen 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß das polyaromatische Amin einen Erweichungspunkt im Bereich von etwa 65 bis etwa 15o°C aufweist.16) Verfahren nach Ansprüchen 1 - 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Dispergiermittel Polyvinylalkohol ist.17) Verfahren nach Ansprüchen 1- 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Dispergiermittel ein zu 88 % hydrolysiertes Polyvinylacetat ist, das Alkalimetallhydroxyd Natriumhydroxyd ist, der pH-Wert der Überzugslösung 12 oder mehr beträgt und das Verhältnis von polyaromatischem Amin809808/0722zu Polyvinylalkohol im Bereich von 7 : 1 zu 2 : 1 liegt.18) Verfahren nach Ansprüchen 1 - 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von polyaromatischem Amin zu Polyvinylalkohol 5 : 1 ist.19) Verfahren nach Ansprüchen 1 - 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Überzugslösung etwa o,o5 bis etwa o,1o Gew.-% eines Antioxydants enthält, das aus der aus Natriumascorbat, Natriumdithionit und Natriumsalz der Phenolsäure gebildeten Gruppe ausgewählt ist.20) Verfahren nach Ansprüchen 1 - 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Dispergiermittel aus der aus Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Gelatine (Kalbsfell), Stärke und Hydroxypropylmethylcellulose gebildeten Gruppe ausgewählt ist.21) Verfahren nach Ansprüchen 1 - 2o, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von polyaromatischem Amin zu Hydroxypropylmethylcellulose 6 : 1 ist.22) Verfahren nach Ansprüchen 1 -21, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von polyaromatischem Amin zu Polyvinylpyrrolidon 2 : 1 ist.23) Polymerisationsgefäß, dadurch gekennzeichnet, daß seine Innenflächei mit einem Überzug versehen sind, der ein geradkettiges oder verzweigtes polyaromatisches -Amin mit einem Molekulargewicht von über etwa 25o und wenigstens zwei -CH-Gruppen pro Molekulargewicht 1000 und ein wässriges Dispersionsmedium enthält, wobei das Verhältnis des polyaromatischen Amins zum Dispergiermittel im Bereich von etwa 1o : 1 bis etwa 2 : 1 liegt und das polyaromatische Amin die Strukturen aufweist:809808/0722ι.H C H • X t —A-N —N-B— w» yin der(1) A, B und C für(a)M K3 4 in der R3 -H, Halogen oder ein Alkylrest mit 1-8 Kohlenstoffatomen ist und gleich oder verschieden sein kann, R4 -H, -OH, -NH3 oder ein Alkylrest mit 1-8 Kohlenstoffatomen ist und gleich oder verschieden seinkann, und RcH
-N-oder ein geradkettiger oder verzweigter Alkylenrest oder Alkylidenrest mit 1 - 5 Kohlenstoffatomen ist, oder für(b)stehen, worin R3 und R. die für (a) angegebenen Bedeutungei haben und wobei A, B und C sowie jede wiederkehrende Einheit gleich oder verschieden sein können,und R2 entweder für -H, -OH, -NH3 oderstehen und gleich oder verschieden sind und R3 und R die für (a) angegebenen Bedeutungen haben, und809808/0722-1ο-273577Q(3)χ eine ganze Zahl von 1 bis 2o und y eine ganze Zahl von O bis 2o sind, undII \ HII. R, V-A-N-V B-N-—R2in der(4)Λ, B, R.., R^, R. und R5 die für Formel I. angegebenen Bedeutungen haben und R_ -H oder ' ^^\. wie unter(2) definiert ist und(5)χ eine ganze Zahl von 1 bis 4 und y eine ganze Zahl von 1 bis 15 sind.24) Polymerisationsgefäß nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das polyaromatische Amin das Reaktionsprodukt von m-Phenylendiamin und Resorcin ist.25) Polymerisationsgefäß nach Ansprüchen 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß die beschichteten Oberflächen eine kritische Oberflächenspannung von wenigstens 72 dyn/cm und einen Kontaktwinkel von etwa O aufweisen.26) Polymerisationsgefäß nach Ansprüchen 23 - 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Dispergiermittel Polyvinylalkohol ist.27) Polymerisationsgefäß nach Ansprüchen 23- 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Dispergiermittel Polyvinylalkohol , der zu 88 % hydrolysiertes Polyvinylacetat ist, ist.28) Polymerisationsgefäß nach Ansprüchen 23 - 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Dispergiermittel HydroxypropyImethylcellu-809808/0722lose ist.29) Polymerisationsgefäß nach Ansprüchen 23 - 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Dispergiermittel Gelatine (Kalbsfell) ist.809808/0722
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