DE2735562C2 - Aufgabeschacht für Schneidmühlen - Google Patents
Aufgabeschacht für SchneidmühlenInfo
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- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
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- B02C18/06—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf einen Aufgabeschacht für Schneidmühlen mit lotrechter Rotorachse, der im
Inneren mit Leitflächen für das zu zerkleinernde Gut versehen ist und der insbesondere bei der Zerkleinerung
von großvolumigen, leichten Hohlkörpern, wie z. B. Flaschen aus Kunststoff eingesetzt wird.
Bei den bekannten Ausführungen ist der Aufgabeschacht
relativ weit nach oben gezogen, zum einen, um die nötige Eingriffsicherheit zu schaffen, zum anderen,
um genügend Raum für die Aufnahme großvolumiger Hohlkörper zur Verfügung zu haben. Die Querschnittsfläche des in der Regel zylindrisch ausgebildeten
Aufgabeschachtes ist zumindest gleich der Stirnfläche des Mahlraumes der Schneidmühle; ist er größer als
diese, dann ist der Aufgabeschacht über ein trichterförmiges bzw. kegelstumpfförmiges Teil am Mühlengehäuse
angeschlossen. Nach oben hin ist der Aufgabeschacht durch eine ebene, senkrecht zur Achse von Aufgabe-Schacht
und Sclmeidmühlenrotor verlaufende Platte abgeschlossen. Im oberen Bereich des Aufgabeschachtes
ist seitlich eine Schurre angesetzt, von der über eine Einwurföffnung in der Wand des Aufgabeschachtes die
Schneidmühle beschickt wird. Ebene oder schraubenförmige
Leitflächen im Inneren des Aufgabeschachtes sorgen für eine gute Annahme der Hohlkörper durch
die Schneidmühle, so daß optimale Durchsatzleistungen erreicht werden können. Nachteilig ist jedoch, daß von
den großen Flächen des Aufgabeschachtes sehr starker Lärm in die Umgebung abgestrahlt wird, der eine
erhebliche Belästigung der Nachbarschaft darstellt. Das Bedienungspersonal wird zusätzlich noch durch den mit
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45 hohem Schalldruckpegel aus der Einwurföffnung
austretenden Luftschall gefährdet, so daß es nach den einschlägigen Vorschriften zum Tragen von Gehörschutz
mit allen seinen Nachteilen gezwungen ist. Der hohe Schalldruckpegel kommt dadurch zustande, daß,
bedingt durch die Form der Innenflächen des Aufgabeschachtes, die Schallwellen gewissermaßen fokussiert
gegen die Einwurföffnung gelenkt werden, wobei noch durch die an den Innenflächen reflektierten Schallwellen
zusätzlich eine meßbare Erhöhung des Schalldruckpegels im Inneren des Aufgabeschachtes hervorgerufen
wird.
Zwar ist es bekannt die Außenflächen des Aufgabeschachtes mit einer schalldämpfenden Entdröhnmasse
zu beschichten, oder den Aufgabeschacht doppelwandig n-.it einer dazwischenliegenden Schallschluckmasse
auszuführen, oder beide Maßnahmen gleichzeitig anzuwenden. Obwohl auf diese Weise eine merkliche
Reduzierung des abgestrahlten Lärms erreicht wird, bleibt das Ergebnis trotzdem recht unbefriedigend, vor
allem weil noch Lärm in dem besonders belästigenden höheren Frequenzbereich abgestrahlt wird.
Nach Erkenntnis des Erfinders ist die Ursache hierfür in der gegenseitigen Anordnung der einzelnen Flächen
des Aufgabeschachtes zu sehen, denn diese begünstigt ein wiederholtes Abprallen eines vom Schneidmühlenrotor
in der Regel schräg nach oben abgeschleuderten Mahlgutteils, wodurci; ein hämmerndes Geräusch mit
hohen Frequenzlagen entsteht. Dieses Geräusch wird noch dadurch verstärkt, daß die umherfliegenden
Mahlgutteile nur schlecht von der Mühle angenommen werden und deshalb erneut abgeschleudert werden. Es
wurde festgestellt, daß sich dieser Vorgang an einem Mahlgutteii viele Male wiederholen kann, was eine
zusätzliche Lärmerzeugung bedeutet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Ausbildung des Aufgabeschachtes der vorausgesetzten
Art zu finden, mit der bei gleichbleibender oder sogar verbesserter Funktion eine Reduzierung des abgestrahlten
Lärms erreicht werden kann.
Als Lösung wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, den Aufgabeschacht in der Weise auszubilden, daß oben
auf das kegelstumpfförmige Unterteil ein ebenfalls kegelstumpfförmiges, sich jedoch nach oben verengendes
Oberteil aufgesetzt ist, in das zentral die Schurre für die Gutaufgabe mündet. Durch diese Ausbildung wird
erreicht, daß die vom Schneidmühlenrotor hochgeschleuderten Mahlgutteile vom Oberteil unmittelbar in
die Mahlkammer der Schneidmühle zurückprallen oder unter einem nur sehr flachen Winkel auf die Wand des
Unterteils auftreffen. Die Zahl der Aufschläge eines Gutteils wird dadurch deutlich verringert und die
Aufschlagenergie bleibt insgesamt kleiner, was zu einer erheblichen Reduzierung des abgestrahlten Lärms führt.
Als weiterer, willkommener Effekt ergibt sich infolge der besseren Gutannahme eine gewisse Erhöhung des
Mühlendurchsatzes. Es wurde gefunden, daß die besten Ergebnisse erzielt werden können, wenn der Winkel
zwischen einer Mantellinic des Unterteils und der Achse des Schneidmühlenrotors etwa 15 bis 30° und der
Winkel zwischen den Mantellinicn von Unter- und Oberteil etwa 75 bis 90° beträgt.
Eine weitere Reduzierung des abgestrahlten Lärms kann erreicht werden, wenn Unter- und Oberteil, sowie
die Leitflächen im Unterteil, in an sich bekannter Weise doppelwandig mit einer dazwischenliegenden Schallschluckmasse
ausgeführt und/oder wenn die Außenflächen von Unter- und Oberteil mit einer schalldämpfen-
den Entdröhnmasse beschichtet werden. Weiterhin kann es vorteilhaft sein, eine Aufgabeschurre in
schallgedämpfter Bauweise zu verwenden, durch die der aus der Einwurföffnung austretende Luftschall reduziert
wird. Eine solche Schurre ist beispielsweise durch Patentanmeldung P 26 50 0083 bekanntgeworden.
In der Zeichnung ist schematisch und beispielsweise ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Aufgabeschachtes
dargestellt.
Der Aufgabeschacht 1 besteht aus dem kegelstumpfförmigen
Unterteil 2 und dem darauf aufgesetzten Oberteil 3. Beide Teile sind außen mit einer schallschlukkenden
Entdröhnmasse beschichtet. Die Leitfläche 4 im Unterteil 2 ist doppelwandig ausgeführt und der dabei
entstehende Hohlraum mit einer Schallschluckmasse 5 ausgefüllt. Der Aufgabeschacht 1 ist über eine elastische
Zwischenlage 6 mit dem Gehäuse 7 einer Schneidmühle mit lotrechter Rotorachse 8 verbunden. Der im
Mahlraum 9 umlaufende Rotor 10 besitzt an seiner oberen Stirnfläche einen Vorreißer 11 für die Vorzerkleinerung
großvolumiger und sperriger Gutteile. Die auf das Oberteil 3 aufgesetzte Aulgabeschurre 12 ist in
schallgedänipfter Bauweise ausgeführt Sie besteht aus dem mit Entdröhnmasse beschichteten Blechgehäuse 13
und darin befestigten Flächen 14 aus Siebblech, zwischen denen die Auskleidung 15 aus schallabsorbierendem
Material eingefüllt ist, z. B. ein offenporiger Kunststoffschaum. Die Einwurföffnung 16 ist zur Wanne
lu 17 für die Gutaufgabe hin mit zwei hintereinanderliegenden
Vorhängen 18 und 19 aus einem flexiblen Material verschlossen.
Bei einer Vergleichsmessung konnte mit der vorbeschriebenen
Anordnung eine Lärmminderung um etwa
is 15 dB gegenüber einem bisher eingesetzten Aufgabeschacht
festgestellt werden. Gemessen wurde der Schalldruckpegel im Abstand von 1 m von der
Einwurföffnung, der erhaltene Mittelwert wurde durch Integration über mehrere Minuten gewonnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Aufgabeschacht für Schneidmühlen mit lotrechter Rotorachse mit im Inneren angeordneten
Leitflächen für das zu zerkleinernde Gut, insbesondere großvolumige, leichte Hohlkörper aus Kunststoff,
und mit einer Aufgabeschurre, dadurch gekennzeichnet, daß oben auf das kegelstumpfförmige
Unterteil (2) ein ebenfalls kegelstumpfförmiges, sich jedoch nach oben verengendes ι ο
Oberteil (3) aufgesetzt ist, in das zentral die Aufgabeschurre (12) mündet
Z Aufgabeschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen einer
Mantellinie des Unterteils (2) und der Achse (8) des Schneidmühlenrotors (10) etwa 15 bis 30° und der
Winkel zwischen den Mantellinien von Unterteil und Oberteil (3) etwa 75 bis 90° beträgt
3. Aufgabeschacht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Unterteil (2) und
Oberteil (3J, sowie die Leitflächen (4) in an sich kulronnlor Woica rl/-»nr^<il«wo r*A\t* mit n\rK*v ^τττ,ιιΐ-
UWrVUMlltWI ,,WI.IW UWppwl TT UIlUIg llllt WIIIWI UULIII
schenliegenden Schallschluckmasse (5) ausgeführt sind.
4. Aufgabeschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen
von Unterteil (2) und Oberteil (3) in an sich bekannter Weise mit einer schalldämpfenden Entdröhnmasse
beschichtet sind.
5. Aufgabeschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß eine an sich
bekannte Auf.Tabeschurre (12) in schallgedämpfter Bauweise verwendet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772735562 DE2735562C2 (de) | 1977-08-06 | 1977-08-06 | Aufgabeschacht für Schneidmühlen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772735562 DE2735562C2 (de) | 1977-08-06 | 1977-08-06 | Aufgabeschacht für Schneidmühlen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2735562B1 DE2735562B1 (de) | 1979-01-18 |
| DE2735562C2 true DE2735562C2 (de) | 1979-09-13 |
Family
ID=6015827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772735562 Expired DE2735562C2 (de) | 1977-08-06 | 1977-08-06 | Aufgabeschacht für Schneidmühlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2735562C2 (de) |
-
1977
- 1977-08-06 DE DE19772735562 patent/DE2735562C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2735562B1 (de) | 1979-01-18 |
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