DE2735196A1 - Elektrisch angetriebene filmrueckspulvorrichtung fuer eine kamera - Google Patents
Elektrisch angetriebene filmrueckspulvorrichtung fuer eine kameraInfo
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Description
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SJSOOl TSLSX B84O7O
TSLSOSAJfIfS I
1Α-49
Anmelder
Olympus Optical Company Limited,
43-2, 2-Chome, Hatagaya, Shibuya-Ku, Tokyo, Japan
Titel:
"Elektrisch angetriebene Filmrückspulvorrichtung für eine Kamera"
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DR. ING. D. BEHRENS
>i Mtl NOHFN 9O JCBW ExOKrISTRASSX S
TIlkH» (08β) ββΚΟβΙ
TBLKZ S 24 070
nugumm ρκοτΒΟΓΡΑτητ
Τ2Τ3"5196
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Elektrisch angetriebene Filmrückspulvorrichtung
für eine Kamera
Die Erfindung betrifft eine elektrisch angetriebene Filmrückspul vorrichtung für eine Kamera.
Eine elektrisch angetriebene Filmrückspulvorrichtung für
eine Kamera ist dazu bestimmt, mit Motorantrieb einen belichteten Film selbstätig zurückzuspulen. Dabei steht nur während
des Rückspulvorganges eine FilmrUckspulwelle über ein Antriebsgetriebe mit eingebauter Kupplung mit dem Motor betriebsmäßig
in Verbindung.
Bei einer Vorrichtung dieser Art muß Vorsorge dafür getroffen sein, daß der RUckspulvorgang auch von Hand ausgeführt werden kann. Deshalb ist es wünschenswert, die zum Rückspulen nötige Kraft so gering wie möglich zu machen , und zwar sowohl
für den elektrisch angetriebenen RUckspulvorgang als auch für den Handbetrieb. Aus diesem Grund ist es wünschenswert, ein
Antriebsgetriebe zu verwenden, dessen Aufbau so einfach wie möglich ist.
Bei herkömmlichen Antriebsgetrieben ist jedoch die FilmrUckspulwelle von der Kupplungsvorrichtung entfernt angeordnet,
was zu einem komplexen Antriebsgetriebe führt, zu dessen Betrieb eine verstärkte Kraft nötig ist. Außerdem ist die Kupplungsvorrichtung von getrennten Elementen in Betrieb und außer Betrieb zu setzen, was wiederum größere Kraft zur Betätigung erfordert und darüberhinaus die Anzahl benötigter Teile erhöht
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und den Betrieb umständlich macht.
Aufgabe der Erfindung ist es, die bei bekannten Anordnungen auftretenden Schwierigkeiten zu vermeiden.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung eine Kupplungseinrichtung in der Nähe einer FilmrUckspulwelle und eine
Kupplungssteuereinrichtung vorgesehen, die die Kupplungseinrichtung während des Filmrückspulvorganges selbstätig in Betriebsstellung hält und bei Beendigung des Filmrückspulvorganges die Kupplungseinrichtung automatisch außer Betrieb
setzt. Im einzelnen sieht die Erfindung eine elektrisch angetriebene Filmrückspulvorrichtung für eine Kamera vor, die
einen Filmrückspulmotor, ein von diesem Motor angetriebenes Antriebsgetriebe zum Drehen einer FilmrUckspulwelle, und eine
Kupplungseinrichtung im Antriebsgetriebe zum betriebsmäßigen Verbinden der FilmrUckspulwelle mit dem Motor und zum Unterbrechen dieser Verbindung aufweist. Diese Anordnung zeichnet
sich aus, durch eine Kupplungssteuereinrichtung, mittels der die Kupplungseinrichtung während eines Filmrückspulvorganges
in Betriebsstellung gehalten wird, bei der die Kupplungseinrichtung eine betriebsmäßige Verbindung der FilmrUckspulwelle
mit dem Motor bewirkt, und mittels der die Kupplungseinrichtung automatisch die Verbindung zwischen der FilmrUckspulwelle und dem Motor unterbricht, sobald ein FilmrückspulVorgang beendet ist.
Die Anordnung der Kupplungssteuereinrichtung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß es nicht nötig ist, ein Element
zur Fredgabe der Kupplung vorzusehen, wodurch die Konstruktion des Antriebsgetriebes erheblich vereinfacht wird.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften
Einzelheiten anhand schematisch dargestellter Ausführungsbei-
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spiele näher erläutert.
Figur 1 bis 4 zeigen perspektivische Ansichten verschiedener Ausführungsbeispiele einer elektrisch angetriebenen
Filmrückspulvorrichtung für eine Kamera gemäß der Erfindung.
Figur 1 zeigt einen Teil einer Kamera, der mit einem Motorantrieb verbunden ist. Der Motorantrieb ist im unteren
Teil von Figur 1 zu sehen, welcher durch die gestrichelte Linie 0 abgeteilt ist. Ein Teil der Kamera ist oberhalb dieser
Linie dargestellt. Es sei noch erwähnt, daß der Motorantrieb eine hier nicht gezeigte Filmtransportvorrichtung
umfaßt, während die Kamera eine Optik, eine Verschlußanordnung und weitere Bauteile enthält, die alle nicht dargestellt
sind. Gemäß Figur 1 weist der Motorantrieb einen Motor 1 zum Zurückspulen eines belichteten Films F auf, und trägt ein Abgabezahnrad
1a, welches mit einem Zwischenzahnrad 2 kämmt. Das Zwischenzahnrad 2 seinerseits steht in kämmendem Eingriff
mit einem weiteren Zwischenzahnrad 3» welches mit einem Antriebszahnrad 4 von größerem Durchmesser kämmt.
In der Kamera ist in der Nähe einer Filmkammer ein Schrägzahnrad 6 mit ziemlich großer Zahnbreite drehbar gelagert.
Wenn der Motorantrieb mit der Kamera gekuppelt ist, ist eine das Antriebszahnrad 4 tragende Welle 5 mit einer das Schrägzahnrad
6 tragenden Welle 6a mechanisch gekuppelt. Ein mit dem Schrägzahnrad 6 kämmendes Schrägzahnrad 7 von kleinerem
Durchmesser ist auf einer Kupplungswelle 9 fest angebracht, die in der Nähe einer Patrone 8 des Films F in senkrechter
Richtung verschiebbar angeordnet ist. Die Kupplungswelle 9 ist als drehbare Welle von kleinem Durchmesser ausgebildet
und an ihrem oberen Ende in einem ortsfesten Teil 11a der Kamera drehbar abgestützt, während ihr unteres Ende durch ein
weiteres ortsfestes Teil 11b der Kamera bis in die Nähe der Welle 5 ragt. Wie aus der Zeichnung zu entnehmen ist, er-
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streckt sich der obere Endbereich der Kupplungswelle 9 in der Nähe einer oberhalb der Patrone 8 angeordneten Filmrückspulwelle 10 parallel zu dieser.
Innerhalb des Motorantriebs ist in axialer Ausrichtung mit der Kupplungswelle 9 ein Schalterbetätigungsglied 12a mit
einem Flansch 12 angeordnet, welches von einer Feder 13 verschiebbar nach oben gedrängt wird. Wenn die Kupplungswelle 9
ansteigt, wird das Schalterbetätigungsglied 12a nach oben bewegt, so daß sein Flansch 12 einen Schalter S1 schließen kann.
In der Nähe des oberen Endes ist auf der Kupplungswelle 9 ein Zahnrad 14 fest angebracht, welches zusammen mit dem
Schrägzahnrad 7 und der Kupplungswelle 9 eine Kupplungsvorrichtung bildet. Am oberen Ende der FilmrUckspulwelle 10 ist
ein Zahnrad 15 fest angebracht, welches mit dem Zahnrad 14 in kämmenden Eingriff gebracht werden kann. Auf der Kupplungswelle 9 stützt sich zwischen dem ortsfesten Teil 11a und dem
Zahnrad 14 eine Druckfeder 16 ab. Die FilmrUckspulwelle 10
weist eine Gabel 17 zum Eingriff mit einer in der Patrone 8 angeordneten Spule und einen an der .Gabel 17 befestigten
Schaft auf, wobei das Zahnrad 15 auf diesem Schaft sitzt.
Die Kupplungsvorrichtung arbeitet so, daß bei Aufwärtsbewegung der Kupplungswelle 9 in der durch den Pfeil a angezeigten Richtung das Zahnrad 14 mit dem Zahnrad 15 in kämmenden Eingriff bewegt wird, um die FilmrUckspulwelle 10 mit dem
Motor 1 zu verbinden, während bei einer Abwärtsbewegung der Kupplungswelle das Zahnrad 14 außer Eingriff mit dem Zahnrad
15 gebracht wird, so daß die Verbindung zwischen ihnen unterbrochen wird. Die Aufwärtsbewegung der Kupplungswelle 9 erfolgt automatisch wenn die Schrägzahnräder 6,7 gedreht werden.
Denn wenn das Schrägzahnrad 6 gedreht wird, dreht sich auch das
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mit ihm kämmende Schrägzahnrad 7 in einem Nachfolgeverhältnis,
aber da die Zähne bei beiden schräg verlaufen, wird eine vertikale Kraftkomponente erzeugt, die auf das Schrägzahnrad 7 mit
kleinerem Durchmesser und kleinerer Zahnbreite so einwirkt, daß sie es nach oben bewegt. Folglich wird auch die Kupplungswelle 9» auf der das Schrägzahnrad 7 fest angebracht ist, automatisch
entgegen der Kraft der Feder 16 nach oben bewegt. Das Schrägzahnrad 7 wird in der oberen Stellung gehalten und hält
damit die Kupplung in Betrieb. Es ist also ersichtlich, daß die Schrägzahnräder 6,7 gemeinsam eine Kupplungssteuereinrichtung
bilden, die die Kupplung in Betrieb hält.
Der Motor 1 umfaßt zwei Stromspeiseklemmen 1b und 1c, von denen eine 1b an die possitive Klemme einer Stromquelle E angeschlossen
ist, während die andere 1c mit einem beweglichen Kontakt S2a eines Startschalters S2 und einem der beweglichen
Kontakte, nämlich S1a eines Schalters S1 verbunden ist. Der
Schalter S1 hat zwei bewegliche Messer - bzw. Blattkontakte, die in die Bewegungsbahn des Flansches 12 ragen und ist normalerweise
offen. Wenn der Flansch 12 nach oben bewegt wird, wird der Schalter S1 geschlossen. Der andere bewegliche Kontakt
S1b des Schalters S1 ist mit einem ortsfesten Kontakt S2b des Startschalters S2 verbunden, mit dem auch eine Klemme S3a eines
normalerweise offenen,automatischen Stopschalters S3 verbunden
ist, der zwei bewegliche Blattkontakte S3c, S3d aufweist. Der Stopschalter S3 ist von einem Fühlerhebel 18 betätigbar»
der kippbar ist, wenn er den Führungsabschnitt Fa des Films F wahrnimmt. Der Fühlerhebel 18 ist um einen Zapfen 19 drehbar
gelagert und stützt am freien Ende seines einen Arms 18a eine Fühlerrolle 20 drehbar ab. Der andere Arm 18b des Hebels 18
ragt über den Stopschalter S3» um diesen zu betätigen. Der Arm 18 a ist von einer Feder 21 so vorgespannt, daß er die Fühlerrolle
20 gegen die Seitenkante des Films F drängt. Es ist ohne weiteres zu erkennen, daß der Führungsabschnitt Fa des Films F
eine verringerte Breite hat, denn der Film F ist längs einer
Längskante in der Nähe seines freien Endes geschlitzt, so daß
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sich der Führungsabschnitt Fa ergibt. Die Fühlerrolle 20 kann den Führungsabschnitt Fa wahrnehmen, und wenn dieser Führungsabschnitt Fa festgestellt wird, kippt der Fühlerhebel 18 entgegen
dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 19, wodurch der Stopschalter S3 geöffnet wird. Die andere Klemme S3b des Stopschalters
S3 ist mit dem beweglichen Kontakt S4a eines Schalters S4 zum Verhindern von Funktionsstörungen verbunden, dessen
ortsfester Kontakt S4b an die negative Klemme der Stromquelle E angeschlossen ist.
Wenn im Betrieb ein belichteter Film sich ganz auf der Aufwickelspule
befindet, wird das Rückspulen des Films in die Patrone 8 dadurch in Gang gesetzt, daß der Schalter S4 und
danach der Startschalter S2 geschlossen wird. Der automatische Stopschalter S3 bleibt geschlossen, da die Fühlerrolle 20 an
der Kante des die volle Breite aufweisenden Films anliegt, wodurch der Fühlerhebel 18 im Uhrzeigersinn um den Zapfen 19
geschwenkt und der Arm 18b in Anlage an den beweglichen Blattkontakt S3d gebracht ist. Wenn der Startschalter S2 geschlossen
ist, ist ein Stromkreis durch die poi-sitive Klemme der
Stromquelle E, die Stromspeiseklemme 1b, den Motor 1, die Stromspeiseklemme 1c, den Startschalter S2, den automatischen
Stopschalter S3 und den Schalter S4 und zurück zur negativen Klemme der Stromquelle E geschlossen. Wenn der Motor 1 erregt
wird, treibt die das Abgabezahnrad 1a und die Zwischenzahnräder 2 und 3 aufweisende Zahnradverbindung das Antriebszahnrad
4 in der durch einen Pfeil b angezeigten Richtung. Das führt zu einer gleichzeitigen Umdrehung des Schrägzahnrades
6, wodurch das mit ihm kämmende Schrägzahnrad 7 sich in der durch einen Pfeil c angedeuteten Richtung dreht, womit eine
Umdrehung der Kupplungswelle 9 in der gleichen Richtung einhergeht. Wie schon erwähnt, wirkt auf das Schrägzahnrad 7
während seiner Umdrehung eine vertikale Kraftkomponente, so daß das Schrägzahnrad beim Drehen nach oben bewegt wird. Infolgedessen
wird auch die Kupplungswelle 9 nach oben bewegt
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und überwindet dabei die Kraft der Feder 16, um das Zahnrad mit dem Zahnrad 15 in kämmenden Eingriff zu bringen und dadurch
die Kupplung zu betätigen. Die sich daraus ergebende Drehung des Zahnrades 15 in der durch den Pfeil b angezeigten Richtung
bewirkt, daß die Gabel 17, die innerhalb der Patrone 8 angeordnete Spule dreht, so daß der Film F zurückgespult wird. Beim
Aufwärtsbewegen der Kupplungswelle 9 wird auch der Flansch 12 nach oben bewegt, wodurch der Schalter S1 geschlossen wird, um
den Motor erregt zu halten, wenn der Startschalter S2 freigegeben oder geöffnet ist.
Wenn der Rückspulvorgang des Films F beendet ist und der Führungsabschnitt Fa an der Fühlerrolle 20 vorbeiläuft, nimmt
diese ihn wahr und bewirkt eine Drehung des Fühlerhebels 18 um den Zapfen 19 entgegen dem Uhrzeigersinn. Das führt zum
Öffnen des automatischen Stopschalters S3» wodurch die Erregung des Motors 1 unterbrochen wird. Der Motor 1 wird also
entregt und kommt zum Stillstand, und der selbsttätige Filmrückspulvor
gang ist beendet.
Wenn der Motor 1 anhält, hört auch das Antriebszahnrad 4 und das Schrägzahnrad 6 zu drehen auf, infolgedessen kommt
auch das Schrägzahnrad 7 zum Stillstand, so daß die vertikale Kraftkomponente aufgehoben wird. Folglich drückt die Kraft
der Feder 16 die Kupplungswelle 6 nach unten, wodurch die Verbindung zwischen den Zahnrädern 14 und 15 automatisch unterbrochen
wird. Durch einfaches Schließen des Startschalters wird also mit der elektrisch angetriebenen Filmrückspulvorr
ich tung, gemäß der Erfindung, der Rückspul Vorgang völlig automatisch durchgeführt, ohne daß noch irgendeine mechanische
Betätigung nötig wäre. Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel erfolgt die Bewegung der Kupplungswelle durch Ausnutzung
der auf das Schrägzahnrad wirkenden vertikalen Kraftkomponente; aber die Kupplungswelle kann auch auf andere
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Weise senkrecht bewegt werden, z.B. durch Ausnutzen der Zentrifugalkraft, die beim Drehen des Antriebszahnrades 4 erzeugt wird.
Figur 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem getrennten Betätigungsglied zum Betätigen der Kupplung. Im einzelnen ist ein Motor 101 gezeigt, mit dem der
Film zurückgespult wird. Der Motor 101 hat ein Abgabezahnrad 101a, welches mit einem Übertragungszahnrad 102 kämmt, das
seinerseits mit einem weiteren Übertragungszahnrad 103 kämmt. Mit dem Übertragungszahnrad 103 steht ein Zahnrad 104 von
größerem Durchmesser in kämmendem Eingriff, welches auf dem Ende einer Welle 105 angebracht ist. Auf dem anderen Ende der
Welle 105 ist ein Antriebszahnrad 106 fest angebracht, welches von einem Schrägzahnrad mit vergrößerter Zahnbreite gebildet ist, welches mit einem angetriebenen Zahnrad 107
kämmt, day wiederum von einem Schrägzahnrad, aber mit kleinerem Durchmesser gebildet ist. Das Zahnrad 107 ist auf einer
Antriebswelle 109 fest angebracht, die in der Nähe einer Patrone 108 für den Film F in senkrechter Richtung verschiebbar
angeordnet ist. Die Antriebswelle dient zur Übertragung der Drehkraft auf eine FilmrUckspulwelle 110 oder zum Verbinden
der Kupplung oder zum Lösen der Kupplungsverbindung. Die Antriebswelle 109 ist als drehbare Welle von reduziertem Durchmesser ausgebildet, an ihrem oberen Ende in einem orts-
° una
festen Teil 111a einer Kamera drehbar angebracht, in der Nähe
der oberhalb der Patrone 108 vorgesehenen FilmrUckspulwelle 110 angeordnet. Das untere Ende der Antriebswelle 109 ragt
durch ein weiteres ortsfestes Teil 111b der Kamera und ist in der Nähe der Welle 105 angeordnet. Auf dem unteren Ende der
Antriebswelle 109 ist ein Flansch 112 zum Betätigen eines
Schalters S3 für die Stromzufuhr fest angebracht. Der Flansch
112 ist so angeordnet, daß er an einem Arm 113a eines Betätigungsglieds 113 ruht, dessen Aufgabe es ist, die Antriebswelle 109
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zum Betätigen der Kupplung nach oben zu bewegen. Das Betätigungsglied
113 weist einen Hebel in Form eines Knie- oder Winkelhebels auf, dessen Drehpunkt in einem Zapfen 122 liegt.
Eine auf dem Zapfen 122 angeordnete Torsionsfeder wirkt so auf den Hebel ein, daß sie ihn im Uhrzeigersinn um den Zapfen
kippt. Diese Kippbewegung des Hebels ist jedoch normalerweise dadurch verhindert, daß sein einer Arm 113a an einem Anschlagstift
124 anliegt. Der andere Arm 113 b des Betätigungsglieds 113 kann so betätigt werden, daß er entgegen dem Uhrzeigersinn
um den Zapfen 122 schwenkt, um die Antriebswelle 109 nach
oben zu bewegen. Auf dem oberen Ende der Antriebswelle 109 ist ein Zahnrad 114 fest angebracht, welches gemeinsam mit dem
Zahnrad 107 und der Antriebswelle 109 eine Kupplungsvorrichtung bildet. Die Filmrückspulwelle 110 hat eine Gabel 117 zum
Eingriff mit einer innerhalb der Patrone 108 angeordneten Spule und einen Schaft 110a, der an der Gabel 117 befestigt ist.
Auf dem Schaft 110a ist ein Zahnrad 115 angebracht, welches mit dem Zahnrad 114 kämmen kann. Auf der Antriebswelle stützt
sich zwischen dem ortsfesten Teil 111a und dem Zahnrad 114 eine Druckfeder 116 ab.
Die Kupplungsvorrichtung arbeitet so, daß der bei der Aufwärtsbewegung
der Antriebswelle 109 in der durch einen Pfeil a angedeuteten Richtung entstehende kämmende Eingriff zwischen
den Zahnrädern 114 und 115 die Verbindung der Filmrückspulwelle 110 mit dem Motor 101 bewirkt, während beim Abwärtsbewegen oder
bei einer Bewegung entgegengesetzt zu der durch den Pfeil a angedeuteten Richtung der Antriebswelle 109 das Zahnrad 114 außer
Eingriff mit dem Zahnrad 115 gebracht wird, so daß sie nicht mehr in einem den Antrieb übertragenden Verhältnis miteinander
stehen..
Der Motor 101 umfaßt zwei Stromspeiseklemmen 101b und 101c,
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von denen die eine 101b mit der possitiven Klemme einer Stromquelle
E und die andere 101c mit einem beweglichen Kontakt des
S5a eines Stromschalters S5 verbunden ist. Der Stromschalter S5 ist ein normalerweise offener Schalter, der zwei bewegliche
Blattkontakte S5a, S5b hat, die in die Bewegungsbahn des Flansches 112 ragen. Wenn der Flansch 112 nach oben bewegt
wird, wird der Stromschalter S5 geschlossen. Der andere bewegliche Kontakt S5b des Stromschalters S5, ist mit einem beweglichen
Kontakt S6a eines automatischen Stopschalters S6 verbunden. Der Stopschalter S6 weist zwei ortsfeste Kontakte S6b,
S6c auf, zwischen denen der bewegliche Kontakt S6a unter Steuerung durch einen Fühlerhebel 118 hin und her bewegbar ist. Der
Fühlerhebel 118 kann beim Wahrnehmen eines Führungsabschnitts Fa des Films F kippen, denn der Führungshebel 118 ist auf einem
Zapfen 119 schwenkbar gelagert und stützt am freien Ende seines einen Arms 118a eine Fühlerrolle 120 drehbar ab. Der andere
Arm 118b des Hebels 118 ragt über den beweglichen Kontakt S6a
des Stopschalters S6, um diesen zu betätigen. Der Arm 118a ist von einer Feder 121 so vorgespannt, daß er die Fühlerrolle
gegen die Seitenkante des Films F drängt. Da der Führungsabschnitt Fa des Films längs einer Seitenkante,unter Verringerung
der Breite des Films geschlitzt ist, bewirkt die Fühlerrolle 120, wenn sie den Führungsabschnitt Fa wahrnimmt, daß
der Fühlerhebel 118 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 119 schwenkt, wobei sein Arm 118 b den Stopschalter S6 betätigt.
Der ortsfeste Kontakt S6b des Stopschalters S6 ist über einen Hauptschalter S7 mit der negativen Klemme der Stromquelle
E verbunden, während der andere ortsfeste Kontakt S6c an die po sitive ^lemme der Stromquelle E angeschlossen ist.
Wenn der Filmrückspulvorgang beendet ist und der Führungsabschnitt Fa wahrgenommen wird, wodurch der bewegliche Kontakt
S6a des Stopschalters S6 umgelegt wird, bildet der zwischen den Kontakten S6a und S6c geschlossene elektrische Weg einen
Kurzschluß zum Motor 101, wodurch auf diesen eine Bremswirkung
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ausgeübt wird, um ihn anzuhalten.
Wenn im Betrieb ein belichteter, auf der Aufwickelspule befindlicher
Film in die Patrone 108 zurückgespult werden soll, wird zunächst der Hauptschalter S7 geschlossen und dann das
Betätigungsglied 113 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 122 geschwenkt. Da die Fühlerrolle 120 am Rand des die volle
Breite aufweisenden Filmes anliegt, nimmt der Fühlerhebel 118 nun eine entgegen der Vorspannung im Uhrzeigersinn gekippte
Stellung ein, so daß sein Arm 118b den beweglichen Kontakt S6a in Berührung mit dem ortsfesten Kontakt S6b des automatischen
Stopschalters S6 bringt. Wenn das Betätigungsglied 113 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird, drängt sein Arm 113a
den Flansch 112 nach oben, wodurch die Antriebswelle 109 entgegen der Kraft der Druckfeder 116 nach oben in der durch den
Pfeil a angedeuteten Richtung bewegt wird. Hierdurch gelangt das Zahnrad 114 in kämmenden Eingriff mit dem Zahnrad 115» wodurch
die Kupplung betätigt wird. Außerdem wird durch die Aufwärtsbewegung des Flansches 112 der Stromschalter S5 für die
Stromzufuhr geschlossen, so daß ein Kreis zum Erregen des Motors 101 durch die Stromquelle E, die Stromspeiseklemme 101b
den Motor 101, die Stromspeisequelle 101c, den ütromschalter S5,
den automatischen Stopschalter S6 und den Hauptschalter S7 und zurück zur Stromquelle E geschlossen wird. Das aus dem Abgabezahnrad
101a und den Ubertragungszahnrädern 102 und 103 gebildete Getriebe dreht das Zahnrad 104 in Richtung des Pfeiles b
wodurch das Antriebszahnrad 106 gleichzeitig gedreht wird. Hiermit geht eine Umdrehung des angetriebenen Zahnrads 107 und der
Antriebswelle 109 in der durch einen Pfeil c angedeuteten Richtung einher. Das führt zum Drehen des Zahnrades 114 in Richtung
des Pfeiles c, und damit dreht sich das Zahnrad 115 in Richtung des Pfeiles b, wodurch die Gabel 117 veranlaßt wird, die Spule/
innerhalb der Patrone 108 zum Zurückspulen des Films F in die Patrone zu drehen. Da das angetriebene Zahnrad 107 als Schräg-
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zahnrad ausgebildet ist, erzeugt seine Umdrehung eine vertikale
Kraftkomponente, die bewirkt, daß das Zahnrad nach oben bewegt
wird, wodurch die Antriebswelle 109 in ihrer oberen Stellung gehalten wird. Wenn das Betätigungsglied 113 zurückgestellt
wird, um den Arm 113a vom Flansch 112 wegzubewegen, bleibt
die Antriebswelle 109, das angetriebene Zahnrad 107 und das Zahnrad 114 Jeweils in der oberen Stellung.
Der Film F wird also von der Auf wickelspule automatisch in
die Patrone 108 zurückgespult. Wenn der RückspulVorgang beendet ist, wird die geringere Breite des Führungsabschnitts Fa
von der Fühlerrolle 120 wahrgenommen, die bewirkt, daß der . Fühlerhebel 118 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 119
schwenkt. Dadurch wird der bewegliche Kontakt S6a des Stopschalters S6 vom ortsfesten Kontakt S6b zum anderen ortsfesten
Kontakt S6c umgelegt. Danach wird der Motor 101 entregt und angehalten, wodurch der FilmrückspulVorgang beendet ist. Wenn
der Motor 101 anhält, dreht sich die Antriebswelle 109 nicht mehr, so daß die oben beschriebene, auf das angetriebene Zahnrad 107 wirkende vertikale Kraftkomponente aufgehoben ist,
wodurch es der Druckfeder 116 möglich ist, die Antriebswelle 109 nach unten zu bewegen. Damit wird die Verbindung zwischen
den Zahnrädern 114 und 115 unterbrochen und der Stromschalter
S5 geöffnet.
Figur 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Kupplungssteuereinrichtung von zwei miteinander
kämmenden Stirnrädern gebildet ist. In Figur 3 ist ein Motor zum Zurückspulen des Films F gezeigt. Der Motor hat ein Abgabezahnrad 201a, welches mit einem Übertragungsgetriebe kämmt, das
Ewischen-Zahnräder 202,203 und ein Zahnrad mit größerem Durchmesser 204 umfasst. Das Zahnrad 204 ist am unteren Ende einer
Welle 205 angebracht, auf deren oberem.Ende ein Antriebszahnrad
206 in Fora eines Stirnzahnrades fest angebracht ist. Das An-
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triebszahnrad 206 kämmt mit einem angetriebenen Zahnrad 207
von kleinerem Durchmesser in Form eines Stirnrades. Das Zahnrad 207 sitzt fest auf einer Antriebswelle 209, die in der
Nähe einer Patrone 208 für den Film F senkrecht verschiebbar angeordnet ist. Die Antriebswelle 209 dient zum Übertragen
der Drehkraft auf eine Filmrückspulwelle 210 oder zum Inbetriebsetzen und Außerbetriebsetzen einer Kupplung. Die
Antriebswelle 209 ist von einer drehbaren Welle von kleinem Durchmesser gebildet, deren oberes Ende in einem ortsfesten
Teil 211 der Kamera drehbar gelagert und in der Nähe der Filmrückspul welle 210 angeordnet ist, die sich ihrerseits oberhalb
der Patrone 208 erstreckt. Das untere Ende der Antriebswelle 209 ragt durch ein weiteres ortsfestes Teil 211b der Kamera und
ist in der Nähe der Welle 205 angeordnet. Auf dem unteren Ende der Antriebswelle 209 ist ein Flansch 211 zum Betätigen eines
Stromschalters S8 fest angebracht. Der Flansch 212 ist so angeordnet, daß er an einem Arm 213 a eines Betätigungsglieds
ruht, welches zum Betätigen der Kupplung benutzt wird.
Das Betätigungsglied 213 weist einen L-förmigen Hebel auf, dessen Schwenkachse auf einem Zapfen 218 liegt. Auf dem Zapfen
218 ist eine Torsionsfeder 219 angeordnet, die so auf das Betätigungsglied 213 einwirkt, daß sie es im Uhrzeigersinn um
den Zapfen schwenkt. Allerdings ist diese Schwenkbewegung des Betätigungsglieds 213 normalerweise dadurch verhindert, daß
sein Arm 213a an einem Anschlagstift 220 anliegt. Das Betätigungsglied 213 hat einen weiteren Arm 213b, der entgegen dem
Uhrzeigersinn um den Zapfen 218 schwenkbar ist, um die Antriebswelle
209 nach oben zu bewegen.
In der Nähe des oberen Endes ist auf der Antriebswelle ein Stirnzahnrad 214 fest angebracht, welches gemeinsam mit
dem angetriebenen Zahnrad 207 und der Antriebswelle 209 eine Kupplungsvorrichtung bildet. Das Zahnrad 214 kann mit einem
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Stirnzahnrad 215 in kämmenden Eingriff gebracht werden, welches auf dem Schaft 210a der Filmrückspulwelle 210 fest angebracht
ist. Zwischen dem ortsfesten Teil 211a und dem Zahnrad 214 ist auf der Antriebswelle eine Druckfeder 216 angeordnet.
Die Filmrückspulwelle 210 hat eine Gabel 217 zum Eingriff mit einer in der Patrone 208 aufgenommenen Spule, und der Schaft
210a ist an der Gabel 217 befestigt. Die Kupplungsvorrichtung arbeitet so, daß bei Aufwärtsbewegung der Antriebswelle 209
in der durch einen Pfeil a angedeuteten Richtung das Zahnrad
214 mit dem Zahnrad 215 in kämmenden Eingriff bewegt wird, um die Filmrückspulwelle 210 mit dem Motor 201 zu verbinden, während bei einer Bewegung der Antriebswelle 209 in der zum Pfeil a entgegengesetzten Richtung das Zahnrad 214 außer Eingriff
mit dem Zahnrad 215 gebracht wird, so daß die Verbindung zwischen ihnen unterbrochen wird.
210a ist an der Gabel 217 befestigt. Die Kupplungsvorrichtung arbeitet so, daß bei Aufwärtsbewegung der Antriebswelle 209
in der durch einen Pfeil a angedeuteten Richtung das Zahnrad
214 mit dem Zahnrad 215 in kämmenden Eingriff bewegt wird, um die Filmrückspulwelle 210 mit dem Motor 201 zu verbinden, während bei einer Bewegung der Antriebswelle 209 in der zum Pfeil a entgegengesetzten Richtung das Zahnrad 214 außer Eingriff
mit dem Zahnrad 215 gebracht wird, so daß die Verbindung zwischen ihnen unterbrochen wird.
Der Motor 2o1 hat zwei Stromspeiseklemmen 201b, 201c, von
denen die erstere mit der por.sitiven Klemme einer Stromquelle E und die letztere mit einem beweglichen Kontakt S8a des Stromschalters S8 verbunden ist. Der Stromschalter S8 hat zwei ortsfeste Blattkontakte S8c, S8b, die an entgegengesetzten Seiten des beweglichen Kontakts S8a angeordnet sind, und zwischen denen der bewegliche Kontakt S8a hin- und herbewegbar ist. Normalerweise steht der bewegliche BlattkontaktS8a mit dem ortsfesten Blattkontakt S8b in Berührung. Der ortsfeste Blattkontakt S8b wird mit der Stromspeiseklemme 201b verbunden, um den Motor kurzzuschließen, wenn er angehalten werden soll, wodurch
eine Bremswirkung auf ihn ausgeübt wird, die ihn zum Halten
bringt. Das freie Ende des beweglichen Blattkontakts S8a ragt in die Bewegungsbahn des Flansches 212, so daß beim Aufwärtsbewegen des Flansches 212 der bewegliche Blattkontakt vom ortsfesten Blattkontakt S8b weg und in Berührung mit dem anderen
ortsfesten Blattkontakt S8c bewegt wird, wodurch der Schalter umgelegt wird. Der ortsfeste Blattkontakt S8c ist über einen
Hauptschalter S9 mit der negativen Klemme der Stromquelle E
denen die erstere mit der por.sitiven Klemme einer Stromquelle E und die letztere mit einem beweglichen Kontakt S8a des Stromschalters S8 verbunden ist. Der Stromschalter S8 hat zwei ortsfeste Blattkontakte S8c, S8b, die an entgegengesetzten Seiten des beweglichen Kontakts S8a angeordnet sind, und zwischen denen der bewegliche Kontakt S8a hin- und herbewegbar ist. Normalerweise steht der bewegliche BlattkontaktS8a mit dem ortsfesten Blattkontakt S8b in Berührung. Der ortsfeste Blattkontakt S8b wird mit der Stromspeiseklemme 201b verbunden, um den Motor kurzzuschließen, wenn er angehalten werden soll, wodurch
eine Bremswirkung auf ihn ausgeübt wird, die ihn zum Halten
bringt. Das freie Ende des beweglichen Blattkontakts S8a ragt in die Bewegungsbahn des Flansches 212, so daß beim Aufwärtsbewegen des Flansches 212 der bewegliche Blattkontakt vom ortsfesten Blattkontakt S8b weg und in Berührung mit dem anderen
ortsfesten Blattkontakt S8c bewegt wird, wodurch der Schalter umgelegt wird. Der ortsfeste Blattkontakt S8c ist über einen
Hauptschalter S9 mit der negativen Klemme der Stromquelle E
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verbunden.
Um einen auf der Aufwickelspule 221 aufgewickelten, belichteten Film F zurückzuspulen in die Patrone 208, wird das
Betätigungsglied 213 zunächst entgegen dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 218^exnfiPilann der Hauptschalter S9 geschlossen.
Eine entgegen dem Uhrzeigersinn gerichtete Schwenkbewegung des Betätigungsgliedes 213 bewirkt, daß sein Arm 213a den
Flansch 212 anhebt, wodurch die Antriebswelle 209 in Richtung des Pfeiles a entgegen der Kraft der Druckfeder 216 nach
oben bewegt wird. Dadurch gelangt das Zahnrad 214 in kämmenden Eingriff mit dem Zahnrad 215, wodurch die Kupplung betätigt
wird. Durch die Aufwärtsbewegung des Flansches 212 wird auch der bewegliche Blattkontakt S8a des Stromschalters S8 nach
oben bewegt, so daß der Schalter in eine andere Stellung gebracht wird, bei der der bewegliche Blattkontakt S8a mit dem
anderen ortsfesten Blattkontakt S8c in Berührung steht. Dadurch wird ein Stromkreis zum Erregen des Motors 201 durch die
Stromquelle E, die Stromspeiseklemme 201b, den Motor 2OI7 die
Stromspeiseklemme 201c, den beweglichen Blattkontakt S8a, den ortsfesten Blattkontakt S8c und den Hauptschalter S 9 zurück
zur negativen Klemme der Stromquelle E geschlossen. Wenn der Motor 201 erregt wird, bewirkt das Getriebe aus Abgabezahnrad
201a und Zwischenzahnrädern 202 und 203, daß das Zahnrad 204 in der Richtung des Pfeiles b gedreht wird, wodurch gleichzeitig
das Antriebszahnrad 206 gedreht wird. Infolgedessen wird das mit dem Antriebszahnrad kämmende Zahnrad 207 in Richtung
des Pfeiles c gedreht, was auch eine Umdrehung der Antriebswelle 209 verursacht. Das fest auf der Antriebswelle 209
sitzende Zahnrad 214 dreht sich dann in der gleichen Richtung, so daß das Zahnrad 215 in Richtung des Pfeiles b gedreht wird,
was die Gabel 217 veranlaßt, die Spule in der Patrone 208 zu drehen und dadurch den Film F von der Aufwickelspule 221 zurück
in die Patrone 208 zu spulen.
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Wenn der FilmrUckspulvorgang auf diese Weise begonnen wird,
stellt der laufende Film F eine Belastung der Antriebswelle 209 dar, die einen Reibungseingriff zwischen den Zahnrädern
214 und 215 verursacht, wodurch die Antriebswelle 209 in ihrer oberen Stellung gehalten wird. Infolgedessen kann das
Betätigungsglied 213 freigegeben werden, um den Arm 213a vom Flansch 212 zu lösen, ohne daß das eine Abwärtsbewegung der
Antriebswelle 209, des angetriebenen Zahnrads 207 und des Zahnrads 214 verursacht. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist
also die Kupplungssteuereinrichtung, die die Kupplung in Betriebsstellung hält, von der Kombination des antreibenden
Zahnrads 214 und des angetriebenen Zahnrads 215 gebildet.
Wenn bei einem automatischen FilmrUckspulvorgang zum Zurückspulen des Films von der Aufnahmespule 221 in die Patrone 208 ein Führungsabschnitt Fa des Films F aus einer öffnung
in der Aufnahmespule 221 herausrutscht, in die er vorher eingesetzt war, wird die Antriebswelle 209 entlastet und ist frei,
so daß sie unter der Kraft der Druckfeder 216 in ihre Ausgangslage herunterbewegt werden kann. Die Abwärtsbewegung der Antriebswelle 209 bewirkt, daß das Zahnrad 214 vom Zahnrad
getrennt und der bewegliche Blattkontakt S8a vom ortsfesten Blattkontakt S8c zum anderen ortsfesten Blattkontakt S8b des
Stromschalters S8 bewegt wird. Wenn der Stromschalter S8 auf diese Weise umgelegt wird, wird der Erregerkreis des Motors
201 unterbrochen und der Motor kommt zum Stillstand. Hierzu werden die Klemmen des Motors 201 durch den Weg, der den beweglichen Blattkontakt S8a und den ortsfesten Blattkontakt
S8b enthält, kurzgeschlossen, was eine Bremswirkung zum Anhalten des Motors ausübt. Damit ist der FilmrUckspulvorgang
automatisch beendet.
Figur 4 zeigt noch ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Kupplungssteuereinrichtung einen Elektro-
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magneten aufweist. In Figur 4 ist ein Motor 301 zum Zurückspulen des Films mit einer Abgabewelle 301a gezeigt, auf
deren unterem Ende ein Zahnrad 302 fest angebracht ist. Das Zahnrad 302 steht mit einem den Antrieb übertragenden Zahnrad
305 von größerem Durchmesser über Zwischenzahnräder 303 und 304 betriebsmäßig in Verbindung. Das Zahnrad 305 ist auf
dem unteren Ende einer Welle 306 fest angebracht, auf deren oberem Ende ein Antriebszahnrad 307 in Form eines Stirnrades
mit vergrößerter Zahnbreite fest angebracht ist. Das Antriebszahnrad 307 kämmt mit einem angetriebenen Zahnrad 308,
welches gleichfalls als Stirnrad ausgebildet ist. Das Zahnrad 308 sitzt fest auf dem unteren Ende einer Antriebswelle
310, die sich in senkrechter Richtung in der Nähe einer Patrone 309 für den Film F erstreckt. An in senkrechter Richtung
im Abstand voneinander liegenden Stellen führt die Welle 310 durch zwei im Abstand voneinander ortsfest angeordnete
. Platten 311a, 311b der Kamera, in denen sie drehbar abgestützt ist. Im oberen Bereich der Antriebswelle 310
ist ein Zahnrad 312,gleichfalls in Form eines Stirnrades
zur Kupplungsbetätigung fest angebracht. Auf der Antriebswelle 310 stützt sich zwischen dem Zahnrad 312 und der oberen
Platte 311a eine schraubenlinienförmig gewundene Druckfeder 313 ab, die die Antriebswelle 310 nach unten drängt.
Ein Teil der Antriebswelle 310 ragt über die ortsfeste Platte 311a hinaus und stützt einen Flansch 314 fest ab,
der die Abwärtsbewegung der Antriebswelle 310 begrenzt. Diesem Bereich der Antriebswelle 310 ist ein Elektromagnet315
zugeordnet, der in erregtem Zustand die Antriebswelle 310 entgegen der Kraft der Druckfeder 313 anzieht und deren Bewegung
in einer durch einen Pfeil a angedeuteten Richtung bewirkt. Hierdurch wirkt der genannte Bereich der Antriebswelle
310 als Anker. Wenn die Antriebswelle 310 auf diese Weise nach oben gezogen wird, nimmt sie das fest mit ihr
verbundene Zahnrad 308 mit, welches in kämmendem Eingriff mit
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dem Antriebszahnrad 307 bleibt. Auch das Zahnrad 312 wird
dabei mit nach oben bewegt. Wenn das Zahnrad 312 nach oben
bewegt wird, gelangt es in kämmenden Eingriff mit einem Zahnrad 316 zum Zurückspulen des Films, welches auf dem oberen
Ende einer Filmrückspulwelle 318 befestigt ist, die am unteren Ende eine Gabel 317 trägt. Die Gabel 317 kann mit
einer innerhalb der Patrone 309 angeordneten Spule in Antriebseingriff gebracht werden. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Fühlerhebel 319 vorgesehen, der an einem
Ende eine Fühlerrolle 320 drehbar abstützt, die an der Seitenkante des Films F anliegt. Der Fühlerhebel 319 ist auf
einem Zapfen 321 drehbar gelagert und von einer schraubenlinienförmig gewundenen Druckfeder 322 vorgespannt, die
sich zwischen dem einen Arm des Fühlerhebels und einer festen Stelle so erstreckt, daß die Fühlerrolle 320 gegen die
Filmkante gedrängt ist. Das andere Ende des Fühlerhebels 319 ist so angeordnet, daß es einen beweglichen Kontakt S10a
eines Schalters S10 in Berührung mit einem ortsfesten Kontakt S10b des Schalters drückt, um den Schalter zu schließen,
wenn die Fühlerrolle 320 die volle Breite des Films F wahrnimmt. Auf dem oberen Ende des Motors 301 ist ein
Rotor 323 angebracht, auf dem wiederum ein Fliehkraftschalter 324 angebracht ist. Der Fliehkraftschalter 324
weist einen beweglichen Kontakt 324a, der unter der Fliehkraft beim Drehen des Rotors 323 radial nach außen bewegbar
ist, und einen ortsfesten Kontakt 324b auf, mit dem der bewegliche Kontakt 324a in Eingriff bringbar ist. Der ortsfeste
Kontakt 324b ist mit einem leitfähigen Gleitring 325 elektrisch verbunden, welcher an der Umfangsflache des Rotors
323 angeordnet ist und in gleitendem Eingriff mit einer Bürste 326 steht, die mit einer Klemme S11a eines Hauptschalters
S11 verbunden ist. Eine negative Klemme des Motors 301 ist mit der Klemme S11a oder dem beweglichen Kontakt
des Hauptschalters S11 verbunden, während seine positive Klemme mit der positiven Klemme einer Stromquelle E in
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Verbindung steht. Die negative Klemme der Stromquelle E ist an eine Klemme des Elektromagneten 315 angeschlossen, während
ihre andere Klemme mit dem beweglichen Kontakt S1Ob des Schalters S10 verbunden ist, dessen Aufgabe es ist, die Anwesenheit
oder Abwesenheit des Films wahrzunehmen. Der ortsfeste Kontakt S1Ob des Schalters S10 ist einerseits mit einer
Bürste 327 verbunden, die mit dem beweglichen Kontakt 324a des Fliehkraftschalters 324 in Eingriff steht, und andererseits
mit dem ortsfesten Kontakt S11b des Hauptschalters S11.
Wenn nach Beendigung der Belichtung eines Filmes der Film F in die Patrone 309 zurückgespult werden soll, wird der Hauptschalter
S11 geschlossen. Daraufhin wird der Motor 301 erregt und der Rotor 326 in Umdrehung versetzt, was den Fliehkraftschalter
324 schließt. Da der Schalter S10 aufgrund der Anwesenheit des Films F geschlossen ist, wird der Elektromagnet
315 erregt, und zieht die Antriebswelle 310 nach oben an, wodurch das Zahnrad 312 mit dem Zahnrad 316 zum Zurückspulen des
Films in kämmenden Eingriff gelangt. Dann wird die Umdrehung des Motors 301 durch die Zahnradverbindung der Räder 302, 303
304, 305, 307, 308, 312 und 316 auf die Filmrückspulwelle 318
übertragen, wodurch die Spule innerhalb der Patrone 309 zum Zurückspulen des Films F angetrieben wird. Wenn nun der Hauptschalter
S11 abgeschaltet wird, bleibt der Elektromagnet 315 erregt über einen Stromweg, der die Stromquelle E, den Motor
301, den Fliehkraftschalter 324, den Schalter S10 und den Elektromagneten 315 einschließt und zur Stromquelle E zurückführt.
Auf diese Weise wird die Kupplungsvorrichtung, die vom Antriebszahnrad 307, dem angetriebenen Zahnrad 308, der Antriebswelle
310 und den Zahnrädern 312,316 gebildet ist, in Betriebsstellung gehalten, bei der sie die Filmrückspulwelle
318 mit dem Motor 301 verbindet.
Wenn der FilmrückspulVorgang so weit fortgeschritten ist,
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daß der Führungsabschnitt Fa an der Fühlerrolle 320 vorbeiläuft, bewirkt die schmalere Breite des Führungsabschnitts
des Films,daß der FUhlerhebel 319 unter der Kraft der Druckfeder 322 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Dadurch wird der bewegliche Kontakt S10a des Schalters S10
vom FUhlerhebel 319 befreit und der Schalter S10 geöffnet. Das öffnen des Schalters S10 bewirkt, daß der geschlossene
Stromweg unterbrochen wird, der den Elektromagneten 315 und den Motor 301 bisher in erregtem Zustand gehalten hat. Folglich hört der Motor 301 zu drehen auf, was den Fliehkraftschalter 324 öffnet. Auch der Elektromagnet 315 wird entregt. Nun
drängt die Druckfeder 313 die Antriebswelle 310 nach unten, so daß die Kupplung außer Betrieb gesetzt wird und die betriebsmäßige Verbindung zwischen der FilmrUckspulwelle 318
und dem Motor 301 unterbricht. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird die Kupplung automatisch betätigt, um die FilmrUckspulwelle mit dem Motor zu verbinden, sie wird während des FiImrUckspulvorgangs in ihrer Betriebsstellung gehalten und sie
wird bei Beendigung des FilmrUckspulvorgang automatisch außer
Betrieb gesetzt.
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Claims (5)
- 49Ansprüche1 v/ Elektrisch angetriebene Filmrückspulvorrichtung für eine Kamera mit einem Filmrückspulmotor, einem vom Motor angetriebenen Antriebsgetriebe zum Drehen einer Filmrückspulwelle und einer in das Antriebsgetriebe eingebauten Kupplungseinrichtung zum betriebsmäßigen Verbinden der Filmrückspulwelle mit dem Motor oder zum Unterbrechen dieser Verbindung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kupplungssteuereinrichtung (6,7; 106,107; 214,215; 315) vorgesehen ist, die eine betriebsmäßige Verbindung zwischen der Filmrückspulwelle (10; 110; 210; 318) und dem Motor (1; 101; 201; 301) aufrecht hält, welche von der Kupplungseinrichtung (6,7,9,14,15; 106,107,109,114,115; 206,207, 209,214,215; 307,308,310,312,316) während eines FilmrückspulVorgangs hergestellt wurde, und die die Kupplungseinrichtung in Abhängigkeit von der Beendigung des Filmrückspul-Vorganges automatisch außer Betrieb setzt.
- 2. Filmrückspulvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g ekennzeichnet, daß die Kupplungssteuereinrichtung ein Antriebszahnrad (6; 106) und ein angetriebenes Zahnrad (7; 107) jeweils in Form eines Schrägzahnrades in solcher Anordnung aufweist, daß während der Umdrehung des Antriebs« zahnrads eine axiale Kraftkomponente auf das angetriebene Zahnrad ausgeübt wird, wodurch die Kupplung in Betriebsstellung gehalten wird.
- 3. Filmrückspulvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch g ekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtung durch die auf das angetriebene Zahnrad aufgebrachte axiale Kraftkomponente automatisch in Betriebsstellung gebracht wird.
- 4. Filmrückspulvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g ekennzeichnet, daß die Kupplungssteuereinrichtung709886/09A8OWQlNAL INSPECTED49 671ein Stirnräderpaar als Antriebszahnrad (214) und angetriebenes Zahnrad (215) aufweist, und daß sie durch die Anlage der beiden Zahnräder aneinander unter Antrieb und Belastung in Betriebsstellung gehalten wird.
- 5. FilmrückspulVorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g ekennzeichnet, daß die Kupplungssteuereinrichtung einen Elektromagneten (315) aufweist, dessen Anker von einer einem Kupplungsgetriebe zugeordneten Welle gebildet ist.709886/0948
Applications Claiming Priority (3)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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