DE2818335B2 - Kassettenadapter - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kassettenadapter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bandgeräte lassen sich allgemein in Geräte mit Spulenantrieb und in Geräte mit Kapstan-Antrieb
einteilen. Bei einem Bandgerät mit Spulenantrieb wird das Band nur von den Spulenwellen angetrieben, indem
das Magnetband auf die Spulennabe aufgewickelt wird. Bei einem Bandgerät mit Kapstan-Antrieb wird die
Bewegung des Bandes von einer Kapstan-V/elle bestimmt, die zusammen mit einer Andruckrolle durch
Reibungskräfte das Magnetband antreibt; die Antriebskraft für die Spulenwelle wird von einer anderen
Antriebsquelle erhalten. Eine Bandkassette für ein Bandgerät eines bestimmten Typs kann nicht bei einem
Bandgerät des anderen Typs eingesetzt werden.
Für den Benutzer eines Bandaufzeichnungsgerätes würde es jedoch eine wesentliche Verbesserung
darstellen, wenn beide Bandkassetten-Typen eingesetzt werden können.
In der US-PS 39 64 099 vom 15. Juni 1976 (Masaaki Sato) wird ein Kassettenadapter beschrieben, der in
ein Bandgerät für eine übliche, normierte Kompaktkassette eingesetzt wird, um die Wiedergabe von einer
Miniatur-Kassette zu ermöglichen, die kleiner ist als die normierte Kompaktkassette ist
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Kassettenadapter für ein Bandgerät mit Spulenantrieb
zu schaffen, der die Wiedergabe bei Verwendung einer Bandkassette mit Kapstan-Antrieb ermöglicht
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst.
Wenn die Spulenwelle durch Betätigung des Bandgerätes mit Spulenantrieb gedreht wird, wird die
Spulenwelle des Kassettenadapters durch die rotierende Welle des Kassettenadapters gedreht. Wenn die
Spulenwelle gedreht wird, wird der Motor unmittelbar bzw. sofort durch den Betätigungsmechanismus gestartet, wodurch die Kapstan-Welle angetrieben wird. Dies
bedeutet also, daß die Wiedergabe automatisch bei einer Bandkassette mit Kapstan-Antrieb in dem
Kassettenadapter durchgeführt wird, wenn das Bandaufzeichnuiigsgerät mit Spulenantrieb betätigt wird.
Wenn die Andruckrolle und der Magnetkopf von dem Magnetband weg bewegt werden, kann das Bandaufzeichnungsgerät im schnellen Vorlauf bzw. mit Rückspulen betrieben werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
schematischen Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch einen Kassettenadapter gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung,
F i g. 2 eine Draufsicht auf den Kassettenadapter nach Fig. 1, wobei die obere Abdeckplatte entfernt und
einige Teile des Kassettenadapters nicht dargestellt sind, um die Ansicht übersichtlich zu gestalten,
Fig.3 eine teilweise weggebrochene Vorderansicht
des Kassettenadapters nach F i g. 1 und
F i g. 4 und 5 eine Teildraufsicht auf den Kassettenadapter, wobei eine modifizierte Ausführungsform des
Betätigungsmechanismus dargestellt ist.
Wie man in F i g. 1 erkennen kann, weist ein Kassettenadapter 10 nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ein Gehäuse 12 mit einem
schmalen Basis- bzw. Bodenbereich 14 auf. Der Bodenbereich 14 des Gehäuses 12 ist in einem
Kassettenladeabschnitt 16 eines Bandaufzeichnungsgerätes 18 mit Spulenantrieb angebracht. In dem Gehäuse
12 sind zwei obere und untere Platten 20, 21 parallel
zueinander so angeordnet, daß sie durch mehrere Verbindungsstangen 22 getrennt sind. Eine Kapstan-Welle
26 wird drehbar durch ein Lager 24 von der oberen Platte 20 gehaltert Ein Schwungrad 2£ ist an der
Kapstan-Welle 26 angebracht und befindet sich zwischen der oberen und unteren Platte 20,21. Wie sich
insbesondere aus der gemeinsamen Betrachtung von F i g. 1 und 2 ergibt, ist ein !Capstan- Antriebsmotor 30
horizontal an der unteren Platte 21 angeordnet, wöbe:
ein endloser Riemen 34 zwischen dem Schwungrad 28 und einer Riemenscheibe 32 mitgenommen werden
kann, die an einer Abtriebswelle 31 des Motors 30 angebracht ist Außerdem ist eine (Riemen)-Spannrolle
36 vorgesehen, die zwischen dem Schwungrad 28, das sich in einer horizontalen Ebene dreht und der
Riemenscheibe 32 angeordnet ist, die sich in einer vertikalen Ebene dreht; diese Spannrolle 36 gibt dem
endlosen Band eine Wendung um 90°.
Wie man insbesondere in Fig.3 erkennen !'ann, sind
eine aus Gummi hergestellte Andruckrolle 38 und ein Magnetkopf 40 an einer Kopfplatte 42 angebracht, die
so angeordnet ist daß sie durch einen Verbindungsstift 44 gedreht werden kann. Durch Betätigung eines
Bedienungshebels (nicht dargestellt) wird die Kopfplatte 42 um den Verbindungsstift 44 gedreht so daß die
Andruckrolle 38 gegen die Kapstan-Welle 26 gepreßt wird. Ein Magnetband 48 in einer in den Kassetten- dapter
10 eingelegten Bandkassette wird unter Erzeugung von Reibungskräften zwischen der Kapstan-Welle 26
und der Andruckrolle 38 eingelegt, zusammengedrückt und angetrieben, wenn die Kapstan-Welle 26 durch den
Motor 30 gedreht wird. Zwei Spulenwellen 50 sind so an der oberen Platte 20 angebracht, daß sie in einem Lager
52 gedreht werden können. Eine nicht dargestellte Spulennabe der Bandkassette 46 mit Kapstan-Antrieb
ist drehbar an dem nach oben verlaufenden Ende der Spulenwelle angebracht.
Da der Magnetkopf 40 des Kassettenadapters 10 in Übereinstimmung mit dem nicht gezeigten Magnetkopf
des Bandgerätes 18 arbeiten muß, ist der Kassettenadapter 10 mit einem Verbindungskopf 51 ausgerüstet,
der elektrisch mit dem Magnetkopf des Bandgerätes 18 gekoppelt ist, wenn der Magnetkopf des Bandgerätes in
Betriebsstellen vorgerückt worden ist. Durch die elektrische Kopplung zwischen dem Verbindungskopf
51 und dem Magnetkopf 40 des Kassettenadapters 10 werden die Magnetköpfe des Bandgerätes und des
Kassettenadapters simultan betrieben.
Analog muß auch der Löschkopf 55 des Kassettenadapters 10 mit dem nicht dargestellten Löschkopf des
Bandgerätes zusammenarbeiten. Hierzu ist der Kassettenadapter 10 mit einem Reed-Schalter 53 ausgerüstet,
der elektrisch mit dem Löschkopf 55 des Kassettenadapters 10 gekoppelt ist. Der Reed-Schalter
55 weist eine feste Klemme und eine bewegliche Klemme auf, die durch Magnetkraft mit der festen
Klemme verbunden wird. Wenn der Löschkopf des Bandgerätes 18 nach vorne gerückt werden ist,
verursacht das um den erwähnten Löschkopf erzeugte magnetische Feld, daß der Reed-Schalter 53 geschlossen
wird, wodurch eine elektrische Verbindung zu dem Löschkopf 55 des Kassettenadapters 10 hergestellt wird.
Daraus folgt, daß die Löschköpfe des Bandgerätes und des Kassettenadapters simultan arbeiten.
Wie man den F i g. 1 und 2 entnehmen kann, sind zwei rotierende Wellen 54 jeweils drehbar durch jeweilige
Lager 56 an der unteren Platte 21 gehaltert. Jede rotierende Welle 54 weist am unteren Ende einen
hohlen, zylindrischer Abschnitt 58 auf. Eine Spulenwelle 60 des Bandgerätes 18 mit Spulenantrieb ist in jeden
hohlen, zylindrischen Abschnitt 58 eingepaßt Dadurch
wird ermöglicht daß jede Spulenwelle 60 und damit jede rotierende Welle als Einheit gedreht werden kann.
Die Drehmomente der Rotationswellen 54 werden durch zwei Getriebeinrichtungen 62 zu den jeweiligen
Spulenwellen übertragen. Jede Getriebeeinrichtung 62 weist ein an dem oberen Ende der rotierenden Welle 54
angebrachtes Zahnrad 64 und ein an dem unteren Ende der Spulenwelle 50 befestigtes Zahnrad 66 auf, das mit
dem Zahnrad 64 in Eingriff ist
Ein Betätigungsmechanismus 70 ist der Getriebeeinrichtung 62 zugeordnet; wenn die Spulenwelle 60 zur
Wiedergabe der Aufzeichnungen von dem Magnetband angetiieben wird, startet dieser Betätigungsmechanismus
70 automatisch den Motor 30, so daß die Kapstan-Welle 38 sich dreht Wie in den F i g. 1 und 2
dargestellt ist enthält der Betätigungsmechanismus 70 ein äußeres Planetenzahnrad 71, das mit einem der
Zahnräder 64 und 66 der Getriebeeinrichtung 62 in Eingriff kommt Bei der gezeigten Ausführungsform ist
das äußere Planetenrad 71 mit dem Zahnrad 66 in Eingriff. Ein Betätigungshebel 72 ist drehbar auf der
rotierenden Welle 54 gelagert an der das Zahnrad 66 befestigt ist Eine Scheibe 73 zur Feststellung der Zahl
der Umdrehungen ist konzentrisch an der rotierenden Welle 54 angebracht Das Planetenrad 71 ist an einer
Tragwelle 74 befestigt, die abnehmbar und lose in ein Tragloch 75 des Hebels 72 eingepaßt ist. Eine
ringförmige Friktionsplatte 76 ist rund um die Welle 74 angeordnet Da die Friktionsplatte 76 zwischen dem
Planetenrad 71 und dem Hebel 72 zusammengedrückt wird, wird eine Reibungskraft zwischen der Friktionsplatte 76 und dem Planetenrad 71 sowie zwischen der
Friktionsplatte 76 und dem Hebel 72 erzeugt. Das Drehmoment des Planetenrades 71 wird durch die
Friktionsplatte 76 auf den Hebel 72 übertragen, so daß sich der Hebel 72 um die Rotationswelle 54 drehen kann.
Zwei Anschlagstifte 78, 79 sind so angeordnet, daß sich jeweils einer auf jeder Seite des Hebels 72 befindet, um
den Drehbereich des Hebels 72 zu begrenzen. Ein Schalter 80 für den Motor 30 ist in der Nähe des
Anschlagstiftes 78 angeordnet. Wenn der Schalter 80 in die Stellung »EIN« umgestellt wird, wird eine
Energiequelle 82 für einen Motorstromkreis elektrisch mit dem Motor 30 verbunden, so daß die Kapstan-Welle
26 sich dreht. Der Hebel 72 wird in Anlage an den Anschiagstift 79 vorgespannt, und zwar durch eine
Vorspanneinrichtung, wie beispielsweise eine Zugfeder 84, die horizontal zwischen zwei Tragstiften angeordnet
ist, die an der unteren Platte 21 bzw. dem vorderen Ende des Hebels 72 angeordnet sind. Wenn die Rolationswel-Ie
54 auf Wiedergabe geschaltet ist, sich also beispielsweise in Richtung gegen den Uhrzeigersinn
dreht, wird das Zahnrad 66 aufgrund des Eingriffs des Zahnrades 64 mit dem Zahnrad 66 in Richtung des
Uhrzeigersinns gedreht, so daß das äußere Planetenrad 71 rund um das Rad 66 in eine Richtung gerollt werden
kann, die in F i g. 2 durch den Pfeil A angedeutet ist Das Drehmoment des Planetenrades 71 wird durch die
Friktionsplatte 76 auf den Hebel 72 übertragen, der wiederum in Richtung gegen den Uhrzeigersinn (zu dem
Anschlagstift 78 hin) gegen eine Vorspannkraft der Feder 84 mit der Rotationswelle 54 als Mittelpunkt
gedreht wird. Bevor der Hebel 72 in Anlage an den Anschlagstift 78 kommt, stößt er gegen den Schalter 80,
so daß der Schalter auf die Stellung »EIN« umgeschaltet
wird und der Motor 30 gestartet werden kann. Wenn der Hebel 72 an dem Anschlagstift 78 anliegt, nachdem
der Schalter 80 eingeschaltet worden ist, läuft die Tragwelle 74 des Planetenrades 71 leer in dem Tragloch
75 des Hebels 72.
Das äußere Planetenrad 71 des Betätigungsmechanismus 70 kann auch mit dem Zahnrad 64 in Eingriff
gebracht werden. In diesem Fall ist es erforderlich, daß ein als Zwischenzahnrad dienendes Planetenrad 88 auf
dem Hebel gehaltert und das Planetenrad 88 zwischen dem Planetenrad 71 und dem Zahnrad 64 angeordnet ist,
so daß das Planetenrad in die durch den Pfeil A angedeutete Richtung rollen kann. Das Planetenrad 88
ist an der Tragwelle 74 angebracht, die lose in den Hebel 72 eingesetzt ist; dabei ist jedoch keine Friktionsplatte
vorgesehen.
Statt ein solches Planetenrad 88 zu verwenden, können selbstverständlich auch ein Schalter 80,
Anschlagstifte 78, 79 und eine Feder 84 gegenüber den entsprechenden Teilen in F i g. 2 in bezug auf den Hebel
72 angeordnet sein, wie in F i g. 5 dargestellt ist.
In der zur Feststellung der Zahl der Umdrehungen dienenden Scheibe 73 ist ein Permanentmagnet
vorgesehen. Die Drehung der Scheibe 73 wird durch einen Reed-Schalter 86 ermittelt, der in der Nähe der
Scheibe 73 angeordnet ist. Das Ausgangssignal des Reed-Schalters 86 wird zu einer in Reihe geschalteten
Diskriminierschaltung in dem Motorstromkreis geführt. Wenn die Zahl der Impulse von dem Reed-Schalter 86
einen Bezugswert nicht übersteigt, wird die Diskriminierschaltung eingeschaltet; wenn die Zahl der Impulse
den Bezugswert übersteigt, wird die Diskriminierschaltung abgeschaltet Wenn die Diskriminierschaltung
abgeschaltet ist, sind ein Tonkreis und der Stromkreis des Motors 30 unterbrochen.
Es ergibt sich folgende Funktionsweise: Wenn der Kassettenadapter 10 in den Kassettenladeabschnitt 16
des Bandgerätes 18 mit Spulenantrieb eingesetzt wird, wird der Basisbereich 14 des Gehäuses 12 in den
Kassettenladebereich 16 des Bandgerätes 18 eingepaßt. Als Ergebnis hiervon wird der hohle, zylindrische
Abschnitt 58 einer jeden Rotationswelle 54 über die Spulenwelle 60 an dem Kassettenladeabschnitt 16 des
Bandgerätes eingeführt. Eine Kassette 46 mit Kapitän-Antrieb wird in den Adapter 10 eingelegt, so daß der
Magnetkopf 40 und die Andruckrolle 38 in Berührung mit dem Magnetband 48 in der Kassette 46 kommen.
Wenn das Bandgerät 18 mit Spulenantrieb beispielsweise auf Wiedergabe eingestellt wird, dreht sich die
Spulenwelle 60 des Bandgerätes 18. Das Drehmoment der Spulenwelle 60 wird durch die Zahnräder 64 und 66
auf jede der Spulenwellen 50 übertragen. Die Drehung des Planetenrades 71 oder der Planetenräder 71, 88
bewirkt die Drehung des Betätigungshebels 72, so daß der Schalter 80 eingeschaltet wird und der Motor 30 sich
in einer vorher bestimmten Richtung dreht. Als Ergebnis hiervon wird die Kapstan-Welle 26 gedreht,
und das Magnetband 48 in der Kassette 46 wird unter Erzeugung von Reibungskräften zwischen die Kapstan-WeIIe
26 und die Andrucksrolle 38 eingespannt und so in einer vorher bestimmten Richtung zugeführt, daß es an
dem Magnetkopf 40 anliegt Da zu diesem Zeitpunkt die Zahl der durch den Reed-Schalter 86 erzeugten Impulse
klein ist, wird die Diskriminierschaltung eingeschaltet, und ein Tonstromkreis und der Stromkreis des Motors
30 bleiben geschlossen.
Wenn die Andruckrolle 38 und der Magnetkopf 40 bei der Einstellung »Schneller Vorlauf« von dem Magnetband
48 wegbewegt werden, wird die Zahl der durch den Reed-Schalter 86 erzeugten Impulse erhöht, so daß
sich die Diskriminierschaltung öffnet.
Als Ergebnis hiervon werden der Tonstromkreis und der Stromkreis des Motors 30 so unterbrochen und die
Welle der Aufwickelspule in dem Kassettenadapter 10 wird gedreht, das heißt, das Magnetband wird im
schnellen Vorlauf (FF) transportiert
Bei der Betriebsart »Rückspulen« (REW) werden die Andrückrolle 38 und der Magnetkopf 40 von dem
Magnetband 48 wegbewegt; dann wird die Welle der Zuführspule in dem Kassettenadapter 10 in der
entgegengesetzten Richtung gedreht, so daß das Magnetband zurückgespult wird.
Wenn sich das Bandgerät 18 mit Spulenantrieb in der Stop-Stellung befindet, wird der Kassettenadapter 10
ebenfalls angehalten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Kassettenadapter, umfassend zwei im Abstand voneinander angeordnete Platten, zwei drehbar an
einer der Platten befestigte, rotierende Wellen, die mit entsprechenden Geräte-Spulenwellen eines
Bandgerätes mit Spulenantrieb gekuppelt werden können, zwei drehbar an der anderen Platte
angebrachte Adapter-Spulenwellen, über die eine Bandkassette mit Kapstan-Antrieb eingesetzt wird,
eine Getriebeeinrichtung zur Übertragung der Drehmomente der rotierenden Wellen auf die
Adapter-Spulenwellen, eine Andruckrolle und eine (Capstan-Welle, zwischen denen ein in der Bandkassette mit Kapstan-Antrieb aufgenommenes Magnetband unter Erzeugung von Reibungskräften eingespannt ist, sowie einen mit dem Magnetband in
Berührung bringbaren Magnetkopf, gekennzeichnet durch einen die (Capstan-Welle (28)
antreibenden Elektro-Motor (30) mit einem Startschalter und durch einen Betätigungsmechanismus
(70), der bei Drehung einer der Geräte-Spulenwellen (60) oder der Adapter-Spulenwellen (50) betätigt
wird, um den Elektro-Motor (30) zu starten.
2. Kassettenadapter nach Anspruch 1, mit einer Getriebeeinrichtung, die zwei erste, jeweils an den
rotierenden Wellen angebrachte Zahnräder und zwei zweite Zahnräder aufweist, die jeweils an denn
Adapter-Spulenwellen in der Weise angebracht sind, daß sie jeweils mit den ersten Zahnrädern in Eingriff
kommen, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsmechanismus (70) ein äußeres Planetenzahnrad (71), das mit einem der ersten oder zweiten
Zahnräder (66,64) in Eingriff kommt und um dieses Zahnrad gerollt werden kann, und einen von einer
Spanneinrichtung (84) beaufschlagten Betätigungshebel (72) aufweist, der um das eine Zahnrad drehbar
ist und das Planetenzahnrad (71) mit Reibung lagen.
3. Kassettenadapter nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine zwischen dem Planetcnzahnrad
(71) und dem Betätigungshebel (72) angeordnete Friktionsschcibc (76).
4. Kassettenadapter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung
eine Zugfeder (84) ist.
5. Kassettenadapter nach einem der Ansprüche 2—4, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigung·;
mechanismus (70) zwei Anschlagstifte (78, 79) aufweist, die jeweils auf einer Seite des Betätigungshebels (72) angeordnet sind, um den Drehbereich des
Betätigungshebels (72) zu begrenzen.
6. Kassettenadapter nach einem der Ansprüche 2—5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Planetenzahnrad (71) und dem betreffenden Zahnrad ein Zwischenzahnrad (88, F i g. 4) vorgesehen ist.
7. Kassettenadapter nach einem der Ansprüche 2—6, wobei die Schnelläufe unter Abheben der
Andruckrolle und des Magnetkopfes vom Magnetband erfolgen, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Einrichtung zur Feststellung der Drehzahl einer der Wellen vorgesehen ist, die bei Überschreiten einer
bestimmten Drehzahl ein Abschalten des Elektromotors (30) für die Tonwelle bewirkt.
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