DE2734399A1 - Foerdervorrichtung - Google Patents
FoerdervorrichtungInfo
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Description
8OOO MÜNCHEN 9O
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TELBX 5 24 070
TELEQHIUHI t
PBOTIOTPAT1XT
PBOTIOTPAT1XT
1A-49 722
Patentanmeldung
Anmelder: Shuttleworth, Inc. 10 Commercial Road Huntington, Indiana 46750
U.S.A.
Tiel:
Fördervorrichtung
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8OOO MÜNCHEN 9O
SCJI WEIOEKSTnΛ^Η Λ / Q Q Q TKI-KFOH (080) eefcfA OH ΟΌΌ TKLKX O Ϊ4 070
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ΡΟΟΤΒΟΤΡΑΤΕΝΤ MCKCHBK
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Fördervorrichtungen, die auf verschiedenen Gebieten zum
Transportieren von Gegenständen entlang einer Bahn oder über eine Strecke verwendet werden, sind üblicherweise
entweder als Gurt- oder Bandförderer oder als Rollenförderer ausgebildet. Zu einem Bandförderer gehört ein endloses Band,
das sich über drehbare Rollen erstreckt, welche zum Bewegen des Bandes und zum Transportieren der darauf angeordneten
Gegenstände von einem Motor angetrieben sind. Ein Rollenförderer weist Rollen auf, die an einer Achse oder Welle
drehbar gelagert sind und an denen die transportierten Gegenstände unmittelbar aufruhen. Zum Bewegen der Gegenstände
entlang der Fördervorrichtung sind die Rollen entweder von der auf die Gegenstände wirkenden Schwerkraft
abhängig oder werden von einem Motor zwangläufig angetrieben.
Bei Rollenförderern sind die transportierten Gegenstände an einer unterbrochenen Fläche abgestützt, die von den
oberen Abschnitten der drehbaren Rollen gebildet ist. Sie Rollen afissen daher das Gewicht der Gegenstände tragen
und die Gegenstände im Gleichgewicht und aufrechter Stellung halten. Die Basis jedes Gegenstandes sollte an einer
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Vielzahl von Rollen an einer Welle und an Rollen von einer Vielzahl von einander benachbarten Wellen aufruhen, damit
der Gegenstand zur Beibehaltung seiner aufrechten Stellung ausreichend abgestützt ist. Der Zwischenabstand der Wellen
ist daher kritisch in bezug auf die Größe der transportierten Gegenstände.
Der Zwischenabstand von Wellen mit großen Rollen ist notwendigerweise
größer als bei Wellen mit kleinen Rollen. Folglich besteht im allgemeinen eine Beschränkung hinsichtlich
der maximalen Größe von Rollen, die zum Transportieren eines gegebenen Gegenstandes verwendet werden können. Sind
die Rollen zu groß, kann der Abstand zwischen den oberen Abschnitten der Rollen an einander benachbarten Wellen so
groß sein, daß die Gegenstände wegen fehlender gleichmäßiger Abstützung umfallen. Als allgemeine Regel gilt, daß die
kleinste seitliche Abmessung der Basis des transportierten Gegenstandes nicht kleiner sein soll als der zweifache
Abstand zwischen den oberen Abschnitten von Rollen an einander benachbarten Wellen. Dies würde dafür sorgen, daß
die transportierten Gegenstände zu jedem beliebigen Zeitpunkt entlang der Förderstrecke von Rollen an wenigstens
zwei benachbarten Wellen abgestützt wären. Es ist jedoch vorteilhafter, wenn die kleinste Abmessung der Basis des
Gegenstandes nicht kleiner ist als der dreifache Abstand zwischen den oberen Abschnitten von Rollen an einander benachbarten
Wellen, um die ruhige, stetige Bewegung der Gegenstände entlang der Fördervorrichtung sicherzustellen.
Aus den oben angegebenen Beschränkungen ergibt sich, daß die Fördervorrichtungen mit einer Vielzahl von großen Rollen
bisher nicht zum Transportieren von kleinen Gegenständen verwendbar waren. Ein Arbeitsvorgang, bei dem eine Fördervorrichtung
mit großen Rollen eingesetzt wurde, kann vorübergehend oder ständig aufgegeben werden. Es kann dann
zweckmäßig sein, diese Fördervorrichtung aus Ersparnisgründen für einen neuen oder verschiedenen Arbeitevorgang
einzusetzen. Angesichts der oben erwähnten Größenbeschräxicungen
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konnte die mit großen Rollen ausgestattete Fördervorrichtung
bisher nicht zum Transportieren von Gegenständen benutzt werden, die im Vergleich mit der Größe der Rollen zu klein
waren.
Es hat sich daher Bedarf an einer Vielrollen-Fördervorrichtung ergeben, die in der Lage wäre, Gegenstände abzustutzen und
im Gleichgewicht zu halten, deren Größe bei strikter Beachtung der Rollengröße kleiner ist als sonst möglich wäre.
Aus der US-PS 2 897 953 ist eine Fördervorrichtung bekannt, die mehrere parallele, in einer gemeinsamen Ebene angeordnete
Wellen verwendet, an denen je eine Vielzahl von zylindrischen Rollen angeordnet ist. Sie zylindrischen Rollen
sind nebeneinander angeordnet und mechanisch durch Druckgas angetrieben, das auf im Innern der Rollen angeordnete Flügel
wirkt. Die US-FS 3 337 023 beschreibt eine Fördervorrichtung,
bei der in ähnlicher Weise an jeder von mehreren Wellen eine Vielzahl von Rollen angeordnet ist. In keiner dieser
Patentschriften ist jedoch eine Vorrichtung beschrieben, die die transportierten Gegenstände anders als durch die
oberen Abschnitte der Rollen abstutzen würde, und keine der
darin beschriebenen Fördervorrichtungen ist auf das Transportieren von Gegenständen umstellbar, deren Größe kleiner
ist als sonst möglich wäre.
Auch in der US-PS 3 951 255 wird eine Fördervorrichtung beschrieben,
die an jeder Welle eine Vielzahl von Rollen aufweist. Die vorliegende Erfindung ist auf diese und auf andere
Vielrollen-Fördervorrichtungen anwendbar, um eine verbesserte Fördervorrichtung zu schaffen, die Gegenstände von einer
Größe zu transportieren vermag, die kleiner ist als normalerweise mOglich wäre.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Vielrollen-Fördervorrichtung
zu schaffen, die Gegenstände mit einer Basis zu transportieren vermag, bei der eine kleinste Abmessung
kleiner ist als der zweifache Abstand zwischen den oberen Abschnitten von Rollen an einander benachbarten Wellen.
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Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einer
Fördervorrichtung zum Bewegen von Gegenständen, mit einer an zwei Stellen abgestützten Welle und einer Vielzahl von Hollen,
die an der Welle zwischen den genannten beiden Stellen nebeneinander angeordnet sind, von der Welle nach oben ragen und
ungehindert eine unterbrochene Fläche bilden können, die sich anders als vertikal zwischen den genannten beiden
Stellen erstreckt, wobei die Gegenstände an der unterbrochenen Fläche durch Schwerkraftwirkung gehalten sind.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäe durch ein zwei der an der
Welle angeordneten Rollen zugeordnetes Stützglied gelöst, das mit der Welle zwischen den beiden zugehörigen Rollen
verbunden ist und von der Welle radial weiter hinausragt als die beiden zugehörigen Rollen, die ihrerseits nach oben
weiter hinausragen als das Stützglied.
Es ist ein Vorteil der Erfindung, daft sie eine verbesserte Vielrollen-Fördervorrichtung schafft, die zum Transportieren
von Gegenständen mit einem verhältnismäßig hochgelegenen Schwerpunkt besonders gut geeignet ist.
Bin anderer Vorteil der Erfindung ist, dafl sie eine verbesserte
Vielrollen-Fördervorrichtung schafft, die zum Transportieren von Gegenständen mit verhältnismäßig kleinen
oder unüblioh gestalteten Bftden besonders gut geeignet ist.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dal sie
eine verbesserte Vielrollen-Fördervorrichtung schafft, die bei einer gegebenen Rollengröie Gegenstände zu transportieren
vermag» *i· kleiner sind als Gegenstände, die sonst
duroh die Fördervorrichtung transportierbar wären.
Das 8tttzglied ist an den Wellen zwischen an diesen angeordneten
Rollen einsehnappbar. Es erstreckt sieh zwisohen den Wellen unt ragt nach eben weniger weit hinaus als die an den
Wellen angeordneten Bollen. Bei kleinen Gegenständen, die
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den oberen Abschnitten der Rollen entlang gefördert werden
und bisher wegen der Zwischenräume zwischen den oberen Ab-•ohnitten
von einander benachbarten Bollen Unfällen konnten,
verhindert das Stützglied, daß die Böden der Gegenstände
zu tief in die Zwischenräume zwischen den Rollen eintauchen, und hindert dadurch die Gegenstände am Unfällen.
Das Stützglied nach der Erfindung ist bei einer Mehrzahl von Fördererkonstruktionen besonders gut anwendbar und nützlich.
Sie Hauptforderung besteht darin, daß die Fördervorrichtung, bei der das Stützglied nach der Erfindung verwendet werden
soll, eine Welle aufweist, an der eine Vielzahl von Rollen angeordnet ist, und daß die Rollen nach oben über die Welle
hinausragen. Es ist nicht von Bedeutung, ob die Welle, an der die Rollen angeordnet sind, feststeht oder drehbar ist.
Obwohl das in der vorliegenden Anmeldung beschriebene und dargestellte Stützglied in die spezielle Fördervorrichtung
gemäß der US-PS 3 951 255 eingegliedert ist, ist die Erfindung
nicht notwendigerweise dieser Fördervorrichtung zugeordnet oder auf diese beschränkt, sondern kann allgemein
auf Vielrollen-Fördervorrichtungen verschiedener Typen angewandt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen mit weiteren Einzelheiten
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Sohrägansioht des Stützgliedes nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Stützgliedes gemäß Fig. 1, Fig. 3 eine Bndanaieht des Stützgliedes gemäß Fig. 1,
Fig. 4 eine Ansicht von oben eines Teils einer Vielrollen-Fördervorriohtung,
in die das Stützglied gemäß Fig. 1 eingebaut ist,
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Fig. 6 den Schnitt 6-6 in Fig. 5 und Fig. 7 den Schnitt 7-7 in Fig. 5.
In Fig. 1 bis 3 ist ein Stützglied 10 dargestellt, das eine Oberkante 11 aufweist und Teilumschließungen 12 bildet. Sas
Stützglied 10 ist an einer Fördervorrichtung 13 (Fig. 4) angebracht» die parallele Wellen 14» 15 und 16 aufweist. An
jeder der Wellen 14» 15 und 16 ist eine Vielzahl von drehbaren
Rollen 17 und 18 angeordnet. Sie oberen Abschnitte der Rollen 17 und 18 bilden eine unterbrochene Fläche» an der
transportierte Gegenstände 19 (Fig. 6) aufruhen.
Sie Rolle 17 hat Abstandstücke 20 und 21. Die Abstandstückβ
20 und 21 dienen dazu» einander benachbarte Rollen 17 und 18 voneinander zu trennen und zu bewirken» daß sich einander
benachbarte Rollen 17 und 18 an einer begrenzten Fläche berühren» um dadurch Störungen der unabhängigen Bewegung
der verschiedenen Rollen 17 und 18 zu mildern. Der Innendurchmesser
der zylindrischen Rollen 17 und 18 ist größer gewählt als der Außendurchmesser der entsprechenden zylindrischen
Welle 14» 15 oder 16» so daß die Rollen 17 und 18,
falls sie sieh festklemmen sollten» gegenüber der Welle 14»
15 oder 16 durchrutschen können.
Jede der Wellen 14» 15 und 16 ist an ihren Enden von Tragblöcken
22 und 23 abgestützt. Sas Stützglied 10 ist mit den Wellen 14» 15 und 16 zwischen den Tragblöcken 22 und 23 und
zwischen zwei der an jeder der Wellen 14» 15 und 16 angeordneten
Rollen verbunden. Wie in Fig. 4 zu erkennen» ist das Stützglied 10 mit der Welle 14 zwischen Rollen 17 und 18»
mit der Welle 15 zwischen Rollen 24 und 25» und mit der Welle
16 zwischen Rollen 26 und 27 verbunden.
Zum Anbringen des Stützgliedes 10 an den Wellen 14» 15 und
16 werden letztere in den TeilumschlieBungen 12 (Fig. 2)
aufgenommen. Nahe dem offenen Enee der Teilumschließung 12
sind Haltenasen 28 und 29 angeordnet, die bewirken» daß eine
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Öffnung 30 (Fig. 2) schmäler ist als der Durchmesser der
zylindrischen Welle 16. Wenn die Welle 16 in der Teilumschliefiung
12 an der Innenseite der Haltenasen 28 und 29 angeordnet ist, ist sie darin von den Haltenasen 28 und 29
gehalten.
Das Stützglied 10 ist aus einem elastischen Werkstoff ausgebildet, damit die Teilumschließung 12 über die Welle 16
gedrückt werden kann, wobei kurzzeitig der Abstand zwischen den Haltenasen 28 und 29 vergrößert wird, um die Welle 16
zwischen ihnen hindurchzulassen. Sobald sieh die Welle 16 an der Innenseite der Haltenasen 28 und 29 befindet, gewinnt
die Öffnung 30 ihre normale GrBBe zurück, und die Welle 16
ist dadurch in der TeilumschlieBung 12 gehalten. Die vorstehend
beschriebene Konstruktion der Teilumsehlieiungen 12 soll es gestatten, das Stützglied 10 ohne weiteres auf die
Wellen 14, 15 und 16 aufzupressen oder daran einzuschnappen,
für die es die zusätzliche Abstützung schafft. In ähnlicher Weise kann das Stützglied 10 in umgekehrter Reihenfolge
von den entsprechenden Wellen 14, 15 und 16 abgenommen werden.
Die anderen TeilumschlieBungen des Stützgliedes 10 sind mit
der TeilumschlieBung 12 gleich ausgebildet und wirken in
derselben Weise.
Die Wellen 14, 15 und 16 sind mit kreisrunden Querschnitten, die TeiluasehlieBungen 12 mit komplementärer Gestalt dargestellt.
GrUBe und Gestalt der Welle können jedoch vem gezeigten
kreisrunden Querschnitt abweichen. Der von den Haltenasen nach innen gelegene Abschnitt der TeilumsohlieBungen
kann dann entsprechend geändert sein, so daJ GrSBe und Gestalt
es ihm erlauben, die Welle aufzunehmen und zu halten. Auoh kann es zweokmäBig sein, die Konfiguration des inneren
Teils der TeilumsohlieBungen danach zu verändern, ob die aufgenommenen Wellen drehbar sind oder nicht. Sind die Wellen
drehbar, wird die kreisrunde Ausführung des Innenteils bevorzugt, um Störungen der Drehbewegung der fellen avf ein
GeringstmaB herabzusetzen. Andererseits kann es vorteilhaft
/β
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sein, wenn zum Aufnehmen einer drehbaren, zylindrischen
Welle eine nicht kreisrunde Öffnung zur Verfügung steht, um die Berührungsflächen zwischen der Welle und der Teilumschließung
so klein wie möglich zu halten. In jedem Falle sollte die Öffnung bei drehangetriebener Welle etwas größer
sein als die Welle.
Diese Ausbildung entspricht einem der bekannten Verfahren zum lösbaren Verbinden von zwei Bauteilen. Andere bekannte
Verfahren zum lösbaren Verbinden von zwei Bauteilen werden in Betracht gezogen und fallen in den Rahmen der vorliegenden
Erfindung. Der beschriebene Aufbau wird jedoch bevorzugt, weil er eine rasch durch Einschnappen herstellbare, lösbare
Verbindung zwischen dem Stützglied 10 und der Welle erlaubt, während er gleichzeitig das Herstellen des Stützgliedes
mit einfachen Mitteln und zu geringen Kosten ermöglicht. Durch richtiges Bemeesen der Teilumschließungen und Haltenaeen
lassen sich die Stützglieder 10 an der Welle bequem anbringen oder wegnehmen. Insbesondere gestattet der vorstehend
beschriebene bevorzugte Aufbau das bequeme Anpassen des Stützgliedes 10 an vorhandene Fördervorrichtungen, ohne daß
diese irgendwie geändert oder demontiert werden müßten. Auch ist die erfindungsgemäße Konstruktion ohne weiteres
bei Fördervorrichtungen mit Wellen verschiedener Größen und Zwischenabstände anwendbar. Zum Herstellen des Stützgliedes nach der Erfindung kann ein Kunst stoff material
verwendet werden, das billig ist und ausreichende Stützfestigkeit
liefert, dabei jedoch elastisch genug ist, um dieses Anbringungsverfahren zu gestatten.
Beim gezeigten Beispiel ist das Stützglied 10 an mehreren parallelen Wellen 14, 15 und 16 angebracht. Die Erfindung
zieht jedoch auch die Verbindung des Stützgliedes 10 mit nur einer Welle oder mit einer größeren Anzahl von Wellen
in Betracht. Es ist vorteilhaft, wenn das Stützglied 10 mit mehreren Wellen verbunden ist, da sich das Anbringen
und Entfernen des Stützgliedes 10 bei einer großen Anzahl von Wellen leicht durchführen läßt. Das Anbringen eines
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Stutzgliedes 10 an mehreren Wellen kann rascher durchgeführt sein als das Anbringen von einzelnen Stützgliedern 10 an
jeder der Wellen. Um das Anbringen an einer großen Anzahl von Wellen zu ermöglichen, wird das Stützglied 10 einfach
mit der entsprechenden länge und mit entsprechend angeordneten Teilumschließungen ausgeführt. Wenn die Wellen der
Fördervorrichtung nicht parallel angeordnet sind, verringert sich die Zahl der Wellen, an denen jedes einzelne Stützglied
10 in der Praxis angebracht werden kann. Das Stützglied 10 kann jedoch so gestaltet sein, daß es im wesentlichen
an jeder Wellenanordnung anbringbar ist. Wo dies nicht durchführbar ist, können mit jeder Welle einzelne Stützglieder
10 verbunden werden.
Wie am deutlichsten in Fig. 6 und 7 zu erkennen, stützt das Stützglied 10 mit der Oberkante 11 ab. Die bevorzugte Lage
der Oberkante 11 ist von mehreren Faktoren abhängig, darunter die Abmessungen und das Gewicht des transportierten Gegenstandes
19» die Abmessungen und der Zwischenabstand der Rollen, und der Neigungswinkel der Fördervorrichtung. Die
Oberkante 11 ist unter der Ebene angeordnet, welche von den oberen Abschnitten der Rollen an einander benachbarten
Wellen gebildet ist, so daß die Wirkung der Rollen nicht an das Stützglied 10 verlorengeht.
wenn die Basis des Gegenstandes 19 wenigstens doppelt so breit ist wie der Zwischenabstand zwischen den Rollen 18,
25 und 27 an einander benachbarten Wellen 14, 15 und 16 beträgt
(Fig. 6). Aber auch dann könnte ein unterer Rand der Gegenstände 19 in den Zwischenraum zwischen einander benachbarten
Rollen 18 und 25, 25 und 27 eintauchen. Das Vorhandensein der Oberkante 11 verhindert, daß der Gegenstand 19
so stark kippt, daß er ganz umfällt. Bei kleineren Gegenständen 19* reicht die Breite der Basis nicht aus, um sie
ständig mit wenigstens zwei einander benachbarten Rollen 17'» 24* und 26* abzustützen. Wenn der nacheilende Rand der Basis
beginnt, von einer Rolle abzulaufen, kann es sein, daß sioh
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der Schwerpunkt noch nicht bis zu einer Stelle vor der nächsten Rolle bewegt hat, und folglich kann die Flasche
nach hinten kippen (Fig. 7). Das Vorhandensein des Stützgliedes 10, dessen Oberkante 11 geringfügig unter der Ebene
der oberen Abschnitte der Rollen 17*, 24' und 26* angeordnet
ist, hindert den Gegenstand 19* daran, umzufallen. Die
angetriebene Drehung der Rollen 17* 24* und 26* oder die
Auswirkung der Schwerkraft bewirkt, daß der Gegenstand 19' die Fördervorrichtung 13 entlang weiterwandert, bis sich
der Schwerpunkt verlagert hat und der Gegenstand 19' erneut von wenigstens zwei einander benachbarten Rollen abgestützt
ist.
Zusätzlich zum Stützglied 10 können ebenfalls an der Welle 14 (Fig. 5) und an anderen Wellen Stützglieder 31 und 32
angeordnet sein. Die Stützglieder 31 und 32 sind mit dem
Stützglied 10 gleich ausgebildet und wirken in derselben Weise. Die Gesamtzahl der über der Länge einer Welle mit
Zwischenabstand angeordneten Stützglieder ist auch hier von den Abmessungen der Basen der transportierten Gegenstände
abhängig. In der dargestellten Weise können an den Wellen so viele Stützglieder in Stellung gebracht werden,
wie als notwendig oder zweckmäßig erachtet wird.
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L e e r s e i \ e
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Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHEλ.) Fördervorrichtung zum Bewegen von Gegenständen, mit einer an zwei Stellen abgestutzten Welle und einer Vielzahl von Rollen, die an der Welle zwischen den genannten beiden Stellen nebeneinander angeordnet sind» von der Welle nach oben ragen und ungehindert eine unterbrochene Fläche bilden können, die sich anders als vertikal zwischen den genannten beiden Stellen erstreckt, wobei die Gegenstände an der unterbrochenen Fläche durch Schwerkraftwirkung gehalten sind, gekennzeichnet durch ein zwei der an der Welle (14,15,16) angeordneten Rollen (17,18; 24,25; 26,27) zugeordnetes Stutzglied (10), das mit der Welle (14,15,16) zwischen den beiden zugehörigen Rollen (17,18; 24,25; 26,27) verbunden ist und von der Welle (14,15,16) radial weiter hinausragt als die beiden zugehörigen Rollen (17,18; 24,25; 26,27), die ihrerseits nach oben weiter hinausragen als das Stützglied (10).
- 2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet , daß sie eine Vorrichtung zum lösbaren Verbinden des Stützgliedes (10) mit der Welle (14,15,16) aufweist.
- 3. Fördervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch g β k e η η zeichnet , daß die Vorrichtung zum Verbinden eine Teilumsehließung (12) aufweist, die vom Stützglied (10) gebildet ist, wobei die Welle (14,15,16) in der Teilumsohließung (12) aufgenommen und von dieser gehalten ist./270988 5/1067ORIGINAL INSPECTED- 2 - 49 722
- 4. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Teilumschließung (12) eine Öffnung (30) hat, die schmäler ist als die kleinste seitliche Abmessung des Querschnitts der Welle (14,15,16) an der Stelle, an der das Stützglied (10) mit ihr verbunden ist.
- 5. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß sie eine Vielzahl von Wellen (14,15,16) aufweist, von denen jede an zwei Stellen abgestützt ist, und daß jeder der Wellen (14,15*16) eine Vielzahl von Rollen (17,18,24,25*26,27) zugeordnet ist, die an jeder Welle (14,15,16) zwischen den genannten beiden Stellen nebeneinander angeordnet sind, von der zugehörigen Welle (14,15*16) nach oben ragen und ungehindert eine unterbrochene Fläche bilden können, die sich anders als vertikal zwischen den genannten beiden Stellen und zwischen der Vielzahl von Wellen (14,15*16) erstreckt, wobei die Gegenstände (19) an der unterbrochenen Fläche durch Schwerkraftwirkung gehalten sind, und wobei das Stützglied (10, 31,32) jeder aus der Vielzahl von Wellen (14,15,16) zugeordnet und ait ihr zwischen zwei aus der Vielzahl von an der zugehörigen Welle (14*15*16) angeordneten Rollen (17*18, 24,25, 26,27) verbunden ist* sich zwischen einander benachbarten Wellen (14*15*16) erstreckt und unter der ebenen Fläche angeordnet ist* die von den oberen Abschnitten der beiden Rollen (17*18; 24*25; 26*27)* die an einer der einander benachbarten Wellen (14; 15; 16) angeordnet sind, und dem oberen Abschnitt einer der beiden Rollen (14,18; 24*25; 26*27) gebildet ist, welche an der anderen der einander benachbarten Wellen (14; 15» 16) angeordnet sind.
- 6. Fördervorrichtung nach Anspruch 5* daduroh gekennzeichnet * dafi sie Vorrichtungen (12) zum lösbaren Verbinden des Stützgliedes (10,31,32) mit jeder aus der Vielzahl von Wellen (14,15*16) aufweist.709885/1067- 3 - 49 722
- 7. Fördervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtungen zum Verbinden eine Vielzahl von Teilumschließungen (12) aufweisen, die vom Stützglied (10,31,32) gebildet sind, wobei jede aus der Vielzahl von Wellen (14,15*16) in einer zugehörigen Teilumschließung (12) aufgenommen und von dieser gehalten ist, und wobei jede der Teilumschließungen (12) eine Öffnung (30) hat, die schmäler ist als die kleinste seitliche Abmessung des Querschnitts der zugehörigen Welle (14,15,16) an der Stelle, an der das Stützglied (10,31,32) mit ihr verbunden ist.
- 8. Fördervorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet , daß das Stützglied (10, 31, 32) flach und lang ist.7 0 · ' ι Π 6 7
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