DE2733362A1 - Einrichtung zum garen eines gutes, insbesondere zum braten, backen oder grillen in einem backofen - Google Patents
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Description
- Einrichtung zum Garen eines Gutes, insbesondere zum
- Braten, Backen oder Grillen in einem Backofen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Garen eines Gutes, insbesondere zum Braten, Backen oder Grillen in einem Backofen, bei dem das Gut einer Gesamtgarzeit ausgesetzt wird, die sich aus einer von der Art, Masse, Lagertemperatur od. dgl. abhängig voreinstellbaren Vorgarzeit bei einer hohen Temperatur und einer bestimmten Nachgarzeit bei einer niedrigen Temperatur zusammensetzt, und auf eine Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens.
- Bei einem aus D-08 20 23 242 bekannten Verfahren bzw. einer Einrichtung ist die Gesamtgarzeit unabhängig von dem zu garenden Gut auf einen konstanten Wert eingestellt, vorzugsweise auf etwa 3 Stunden. Dieser Wert bezieht sich auf eine Mindestgarzeit bei erfahrungsgemäß den am längsten zu garenden Fleischsorten, wie beispielsweise Hammelfleisch. Dies bedeutet, daß bei der Voreinstellung der Vorgarzeit sich die Nachgarzeit aus der Differenz zwischen Gesamtgarzeit und Vorgarzeit bestimmt. Dies bedeutet einerseits in nachteilhafter Weise, daß die Gesamtgarzeit stets 3 Stunden beträgt, daß also auch schneller garende Fleischsorten oder dgl. 3 Stunden vor der Mahlzeit im Backofen behandelt werden müssen. Ein weiterer großer Nachteil besteht darin, daß auch kleine Fleischstücke diese lange Gesamtgarzeit überstehen müssen und deshalb bei relativ kurzer Vorgarzeit einer erheblichen Nachgarzeit ausgesetzt sind, so daß die große Gefahr besteht, daß diese kleineren Fleischstücke während der Nachgarzeit trocken werden.
- Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Einrichtung zum Garen eines Gutes der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem bzw. bei der eine an die Eigenschaften des Gutes angepaßtere Garung erreichbar ist.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei dem Verfahren der eingangs genannten Art vorgesehen, daß zur gut spezifischen Anpassung der Gesamtgarzeit in Abhängigkeit von der Art, der Masse, der Lagertemperatur und dgl. Eigenschaften des zu garenden Gutes die Nachgarzeit bestimmt und voreingestellt wird.
- Dabei kann die Voreinstellung der Vor- und Nachgarzeit in Abhängigkeit von einer voreinstellbaren konstanten Vor- bzw.
- Nachgartemperatur erfolgen.
- Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bzw. der erfindungsgemäßen Einrichtung ist also nicht nur die Vorgarzeit sondern über die einstellbare Nachgarzeit die gesamte Garzeit einstellbar und damit an die betreffenden Eigenschaften des zu garenden Gutes anpassbar. Es ist damit in vorteilhafter Weise vermieden, daß kleinere Fleischstücke od. .zu lange der Nachgarteiperatur ausgesetzt sind und dadurch vertrocknen könnten.
- Bei einer bevorzugten iusführgsform vorliegender Erfindung wird einer elektronischen Datenverarbeitungseinheit eine mehratellige Codezahl, die die für das Garen gut spezifischen Eigenschaften enthält, eingegeben, von der jeweils mindestens eine Ziffer die Vorgarzeit und die Nachgarzeit und gegebenenfalls die Vor- und/oder Nachgartemperatur bestimmt. Eine zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete Einrichtung besitst dabei ein Tastenfeld, das mit einer elektronischen Datenverarbeitungseinheit vorzugsweise einem Mikroprozessor, verbunden ist, der anhand des eingegebenen Codezeichens die Vor- und Nachgarzeit bestimmt. Bei einem solchen Lusfuhrsbeispiel vorliegender Erfindung ist das Einstellen in bequemer Weise möglich, da das Eingeben durch digitale, und nicht wie bei mechanischen Schaltuhren durch analoge Eingabe erfolgt. Des weiteren kann dabei der oder die ifllressierunden Werte, wie Beginn oder Dauer der Garzeit errechnet und angezeigt werden. Dies kann gegebenenfalls auch zu beliebigen Zeitpunkten erfolgen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß für die Bedienungsperson das umständliche Ermitteln der Garzeit anhand beispielsweise der in Kochbüchern angegebenen Garzeit pro Fleischdicke oder das Umrechnen von in Kochbüchern angegebenen Garzeiten bei bestimmten Temperaturen in solche bei anderen Temperaturen entfällt. Es ist lediglich einer Liste das Codezeichen für das betreffende, zu garende Gut zu entnehmen und einzugeben.
- Das Code zeichen besteht vorteilhafter Weise aus einer mehrstelligen, beispielsweise dreistelligen Zahl, von der die ersten beiden Ziffern die Vorgar-zeit und die letzte Ziffer die Nachgarzeit bestimmt.
- Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben und erläutert wird. Es zeigen: Fig. 1 ein Blockschaltbild einer mit einem Backofen verbundenen Einrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung und Fig. 2 in Ansicht und schematischer Darstellung eine Brontplatte mit mechanischen und elektronischen Bauteilen der erfindungsgemaß..en Einrichtung.
- Die erfindungsgemäße Einrichtung, die insgesamt mit 11 bezeichnet ist, ist beim Ausführungsbeispiel mit einer nicht dargestellten Beheizungsvorrichtung für den Innenraum eines mit einem Thermostat 15 versehenen Backofens 14 elektrisch verbunden und dient zum Einstellen und automatischen zeitabhängigen Schalten des Backofens 14. Es versteht sich, daß nicht nur die Heizelemente für einen Backofen, sondern auch gegebenenfalls im Backofen vorhandene Grillstäbe oder Kochplatten einer Kochmulde von der Einrichtung 11 angesteuert werden können.
- Die erfindungsgemäße Einrichtung 11 weist eine elektronische Datenverarbeitungseinheit, beispielsweise in Form eines Mikroprozessors 16 auf, der mit den elektrischen Teilen des Backofens 14 verbunden ist, also beim Ausführungsbeispiel, insbesondere mit dem Thermostat 15, welcher die Energiezuführung zum Backofen 14 steuert, wobei ein Rückkopplungsweg zur Kontrolle der Ofentemperatur vorhanden ist. Die Einrichtung 11 besitzt ferner ein die Einsterllelemente und gegebenenfalls Kontroll- und Warnleuchten enthaltendes Tastenfeld 17, dessen Tasten 20 über eine oder mehrere Interface-Schaltungen 18 mit dem Mikroprozessor 16 verbunden sind. Des weiteren ist mit dem Mikroprozessor 16 eine digitale Anzeigevorrichtung 19 üblicher Bauart verbunden, mit der die momentane Uhrzeit, die eingegebenen Daten bzw. Werte und die vom Mikroprozessor 16 gegebenenfalls errechneten Daten bzw. Werte in Ziffern angezeigt werden können. Ein weiterer Ausgang des Mikroprozessors 16 ist mit einer Alarmvorrichtung 21 verbunden, der ein Bertigaignal nach Beendigung der Garzeit zugeführt wird.
- Vom Mikroprozessor 16 sind in Fig. 1 nur einige für das Verständnis der Erfindung wesentliche Teile dargestellt, nämlich ein erster Rechner 22 zur Bestimmung der Vorgarzeit tH, ein zweiter Rechner zur Bestimmung der Nachgarzeit tG, eine Additionsschaltung 24 zum Errechnen der Gesamtgarzeit tD aus der Summe der Vorgarzeit tH und der Nachgarzeit tG und ein Zeitglied 26 in Form einer Zeit- und Steueruhr, deren tingänge nicht nur mit den Rechnern 22, 23 und der Additionsschaltung 24 sondern auch mit Tasten 27 verbunden sind, mit denen in den Mikroprozessor 16 der Anfang oder das Ende der Garzeit eingegeben werden können. Im Zeitglied 26 werden also die errechneten Teilzeiten und die Gesamtzeit verarbeitet und mit dem gewünschten eingestellten Anfangs- oder Endzeitpunkt der Garung verglichen. Es versteht sich, daß der Mikroprozessor 16 weitere Elemente enthalten kann, wie beispielsweise verschiedene Speicher, Register u. dgl.
- In Fig. 2 ist beispielsweise eine Ausführungsform einer Frontplatte 31 für einen Backofen 14 dargestellt, der mit der erfindungsgemäßen Einrichtung versehen ist. Danachbesitzt die Anzeigevorrichtung 19 einen ersten Anzeigeteil 19', dessen Ziffern und Zeichen in einem Sichtfenster 32 erscheinen und beispielsweise zur Anzeige der Uhrzeit und zur momentanen Anzeige der eingestellten Werte für den Beginn oder das Ende der Gardauer bzw. -zeit dienen. Ein zweiter Anzeigeteil 19", dessen vierziffrige Zahl ebenfalls in einem Fenster 33 erscheint, dient zum Anzeigen einer eingegebenen Code ziffer 34, die die spezifischen Eigenschaften des zu garenden Gutes in Zusammenhang mit der Gardauer enthält. Diese Codeziffer 34 kann verschlüsselt beispielsweise die Art des zu garenden Gutes, deren Masse bzw.
- deren Gewicht und deren Lagertemperatur angeben, also, ob das Gut frisch bzw. in aufgetautem oder in gefrorenem Zustand ist.
- Die mit den Tasten 20 einzugebende Code ziffer 34 wird in einem breiten Sichtfenster 36 abgelesen werden, hinter dem beispielsweise eine Walze 37 angeordnet ist, die in die eine oder andere Richtung mittels eines Handrades 38 gedreht werden kann. Uber dem Sichtfenster 36 bzw. in verschiedenen Spalten auf der Walze 37 sind Symbole 39 für verschiedene Fleischsorten bzw. Tierarten dargestellt, von denen das Fleisch stammt. In der vordersten Spalte ist das jeweilige Gewicht angegeben. Die für ein bestimmtes zu garendes Gut bzw. Fleisch dort abgelesene Codeziffer 34 wird mit dem Tastenfeld 17 in den Mikroprozessor 16 eingegeben.
- Beim jusführungsbeispiel bestimmen die ersten drei Ziffern X1, x2 und y der Codezahl 34 die verschiedenen Garzeiten, nämlich die beiden Ziffern x die Vorgarzeit tH und die Ziffer y die Nachgarzeit tG. Die Summe dieser beiden Garzeiten ergibt die Geseitgarzeit tD - tH + tG. Die Vorgarung eoll bei einer hohen Temperatur von beispielsweise 2300 C und die Hachgarung bei einer niedrigen Temperatur von beispielsweise 800 stattfinden.
- Gemäß der Erfindung wird also sowohl die Vorgarzeit als auch die Nachgarzeit individuell gewählt, so daß die Gesamtzeit in idealer Weise an unterschiedliche Fleischgewichte od. dgl.
- angepaßt werden kann. Die vierte Ziffer der Code zahl 34 kann beispielsweise dazu dienen, bestimmte einander zugeordnet Temperaturstufen für das Vor- und das Nachgaren abweichend vom normal eingestellten Wert von beispielsweise 2300 C und 800 C vorzuwählen.
- Wird also eine bestimmte Code zahl 34 der Tabelle der Walze 37 entnommen und diese mittels der Tasten 20 des Tastenfeldes 17 eingegeben, so werden, wie Fig. 1 im Blockschaltbild zeigt, die beiden ersten Ziffern x1 und x2 im ersten Rechner 22 verarbeitet und die Vorgarzeit tH nach folgender Hochtemperaturformel errechnet£ tH " xl . X2 . 5 + 10 [min3.
- Die letzte Ziffer y der Codezahl 34 wird im zweiten Rechner 23 verarbeitet, der die Nachgarzeit tG nach folgender Garzeitformel errechnet: tG - y . 15 mein7 Beide Garzeiten werden, sofern keine vierte Ziffer eingegeben ist, unter Zugrundelegen der oben erwähnten normalen Temperaturwerte von 2300 C und 800 C errechnet. Diese Garzeiten werden einzeln und als Bumme tD dem Zeitglied 26 zugeführt; die Gesamtzeit tD kann am Anzeigeteil 19' abgelesen werden. Das Zeitglied 26 dient, wie erwähnt, dazu, anhand eines eingegebenen Wertes für Garzeitanfang oder -ende den Jeweils anderen Wert zu errechnen, den Anfang und das Ende festzulegen und Jeweils die entsprechende hohe oder niedrige Temperatur einzuschalten bzw. von der hohen auf die niedrige Temperatur umzuschalten. Deshalb sind zwei der Ausgänge des Zeitgliedes 26 mit dem Ofenthermostat 15 verbunden, dem einerseits der Wert für die Vorgartemperatur und andererseits der Wert für die Nachgartemperatur zeitabhängig zugeführt wird. Der dritte Ausgang des Zeitgliedes 26 gibt ein Fertigsignal ab und führt dies der Alarmvorrichtung 21 zu, die beispielsweise ein Summer sein kann und die nach einer gewissen Zeit auch ein Abschalten ermöglichen kann.
- Wie der Fig. 2 zu entnehmen ist, enthält die Frontplatte 31 ein zweites Tastenfeld 28, dessen gegebenenfalls mit Anzeigeleuchten versehene Tasten für verschiedene andere Funktionen dienen, wie beispielsweise für das Einschalten eines rotierenden Grillstabes oder der Beheizungseinrichtung für den Grill, für das Eingeben von Anfang oder Ende der Garzeit in Verbindung mit den Tasten 20 des ersten Tastenfeldes 17 usw. Des weiteren ist ein erster Sensorschalter 41 vorgesehen, der von einem zweiten Bensorschalter 42 umgeben ist, der dazu dient, ein unabsichtliches Ein-, Um- oder Ausschalten des ersten Schalters 41 durch Kinderhand oder durch überlaufendes Kochgut von den Kochplatten einer Kochmulde zu verhindern. Des weiteren ist die Frontplatte 31 mit Einstelleleienten 43 und Symbolen 44 für die Kochplatten einer mit dem Backofen 14 verbundenen Kochmulde versehen.
- Das erste Tastenfeld 17 kann also nicht nur zum Eingeben der Codeziffern 34 sondern auch in Verbindung mit dem zweiten Tastenfeld 28 zum Eingeben von anderen Werten wie beispielsweise Zeitwerten, Temperaturwerten u. dgl. verwendet werden.
- Mit den Tasten 20 des ersten Tastenfeldes 17 kann ferner auch eine Korrektur der mit dem Anzeigegled 19' vorgegebenen Uhrzeit vorgenommen werden. Das erste Tastenfeld 17 enthält ferner eine Taste CE, die zum Löschen von falsch eingegebenen Werten dient.
- Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Vorgar- und die Nachgarzeit in der Weise variabel, daß eine beetimmte Vor- bzw. Nachgartemperatur konstant vorgegeben wird. Es ist aber auch, wie schon angedeutet, möglich1 auch die Vor- und/oder Nachgartemperatur mit der Garzeit zu koppeln und diese Kopplung von der betreffenden Art des zu garenden Gutes abhängig zu machen. Es ist also möglich, für verschiedene Arten von beispielsweise Fleisch verschieden hohe konstante Temperaturen vorzugeben.
- Leerseite
Claims (16)
- Ansprüche 1. Verfahren zum Garen eines Gutes, insbesondere zum Braten, Backen oder Grillen in einem Backofen, bei dem das Gut einer Gesamtgarzeit ausgesetzt wird, die sich aus einer von der Art, Masse, Lagertemperatur od. dgl. abhängig voreinstellbaren Vorgarzeit bei einer hohen Temperatur und einer bestimmten Nachgarzeit bei einer niedrigen Temperatur zusammensetzt, dadurch gekennzeichnet, daß zur gut spezifischen Anpassung der Gesamtgarzeit (tod) in Abhängigkeit von der Art, Masse, Lagertemperatur od. dgl. Eigenschaften des zu garenden Gutes die Nachgarzeit (tG) bestimmt und voreingestellt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Voreinstellung der Vorgarzeit (tH) und/oder der Nachgarzeit (tG) in Abhängigkeit von einer voreinstellbaren konstanten Vorgar- bzw. Nachgartemperatur erfolgt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer elektronischen Datenverarbeitungseinheit (16) eine mehrstellige Codezahl (34), die die für das Garen gut spezifischen Eigenschaften enthält, eingegeben wird, von der jeweils mindestens eine Ziffer (X1, x2) die Vorgarzeit (tH) und die Nachgarzeit (tG) und gegebenenfalls die Vorgar- und/oder Nachgartemperatur bestimmt.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine dreistellige Codezahl (34) eingegeben wird, von der die ersten beiden Ziffern (xl, x2) die Vorgarzeit (tH) und die letzte Ziffer (y) die Nachgarzeit (tG) bestimmt.
- 5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorgarzeit (tH) und die Nachgarzeit (tG) jeweils in Minuten nach der Gleichung tH = xl. x2 . 5 + 10 bzw.tG = y . 15 errechnet wird, wobei die Elemente x1, x2 und y Ziffern der eingegebenen Codezahl (34) sind.
- 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich der Beginn oder das Ende der Garzeit (tD) eingegeben und der jeweils andere Wert anhand der eingegebenen bzw. errechneten Gesamtgarzeit (tD) bestimmt wird.
- 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer bestimmten Temperatur von etwa 2300C und einer Temperatur von etwa 80 0C vor- bzw.nachgegart wird.
- 8. Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Tastenfeld (17) aufweist, das mit einer elektronischen Datenverarbeitungseinheit (16), vorzugsweise einem Mikroprozessor verbunden ist, der anhand eines eingegebenen Codezeichens (34), das die für die Garzeit wichtigen gut spezifischen Eigenschaften enthält, die Vorgarzeit H und die Nachgarzeit (tG) bestimmt.
- 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikroprozessor einen rückwärtszählenden Rechner enthält.
- 10. Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikroprozessor (16) ein Steuerglied (26) enthält, das die errechneten Garzeiten und den eingegebenen Wert für den Garzeitanfang oder -ende vergleicht und ein Fertigsignal abgibt.
- 11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikroprozessor (16) ein Additionsglied (24) zur Bestmung der Gesamtgarzeit (tD) enthält.
- 12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens eine digitale Anzeigevorrichtung (19) für die momentane Uhrzeit und/oder die eingegebenen und/oder errechneten Werte besitzt.
- 13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (19) derart ausgebildet ist, daß die an sich ständige Anzeige der Uhrzeit unterbrochen und in dieser Unterbrechungsphase vorzugsweise die errechneten Werte angegeben werden können.
- 14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fehleranzeige vorgesehen ist.
- 15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine Löschtaste (CE) vorgesehen ist.
- 16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Alarmvorrichtung (21) vorgesehen ist.
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