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DE2733161B2 - - Google Patents

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DE2733161B2
DE2733161B2 DE19772733161 DE2733161A DE2733161B2 DE 2733161 B2 DE2733161 B2 DE 2733161B2 DE 19772733161 DE19772733161 DE 19772733161 DE 2733161 A DE2733161 A DE 2733161A DE 2733161 B2 DE2733161 B2 DE 2733161B2
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DE
Germany
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sealing ring
shaft
cover
rod
sealing
Prior art date
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DE19772733161
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English (en)
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DE2733161A1 (de
DE2733161C3 (de
Inventor
James London Young
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J YOUNG (SCIENTIFIC GLASSWARE) Ltd LONDON
Original Assignee
J YOUNG (SCIENTIFIC GLASSWARE) Ltd LONDON
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Publication date
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Application filed by J YOUNG (SCIENTIFIC GLASSWARE) Ltd LONDON filed Critical J YOUNG (SCIENTIFIC GLASSWARE) Ltd LONDON
Publication of DE2733161A1 publication Critical patent/DE2733161A1/de
Publication of DE2733161B2 publication Critical patent/DE2733161B2/de
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Publication of DE2733161C3 publication Critical patent/DE2733161C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/32Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K41/00Spindle sealings
    • F16K41/02Spindle sealings with stuffing-box ; Sealing rings
    • F16K41/04Spindle sealings with stuffing-box ; Sealing rings with at least one ring of rubber or like material between spindle and housing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Dichtungskörper zur Verwendung in einer Bohrung eines Gehäuses gemäß dsm Oberbegriff des Anspruches I sowie ein Verfahren zui Herstellung eines solchen Dichtungskör-
IG pers gemäS dem Oberbegriff des Anspruches 3.
Obwohl Dichtungsringe aus Polytetrafluoräthylen die gewünschte chemische Neutralität und einen vernachlässigbaren Reibungskoeffizienten aufweisen, wodurch die Ringe in teuren Vorrichtungen verwendet werden können, die hochvakuumfähige oder hochleistungsfähige Dichtungsventiikörper in rohrartigen Gehäusen mit präziser Innenbohrung benötigen, wie es z.B. in der GB-PS 12 53 205 beschrieben ist, sind die Dichtungskörper mangels ausreichendem Federvermögen bei gcvassen anderen Anwendungen nicht brauchbar, z. B. bei Ventilgehäusen mit ungenauer Innenbohrung, die allgemeinen Laboratoriumszwecken dienen. Andererseits haben elastomerische Dichtungsringe das gewünschte Federvermögen, jedoch ist ihre Verwendung bisher aufgrund der mangelnden Widerstandsfähigkeit gegen einige Chemikalien und aufgrund ihrer Neigung, an der Innenwandung des Gehäuses anzukleben, geschmälert
Es wurden Versuche unternommen, die elastischen Dichtungsringe durch chemisch inerte, zähe und kompressible Materialien unter dem Gesichtspunkt abzudecken, die Vorteile der Ringe mil denen der Materialien zu kombinieren. Jedoch sind diese Versuche nicht zufriedenstellend ausgefallen. Z. B. ist in der GB-PSIl 57 620 ein zusammengesetzter Dichtungskörper in Form eines Ventilkoibens beschrieben, bei dem eine getrennte Ringabdeckung, die aus Polytetrafluoräthylen besteht und auf einem Kern angeordnet ist, unter Ausdehnung in Dichtungskontakt mit der Innenwandung eines Glasbehälters si^ht. indem ein elastomerer Dichtungsring durch eine Mutter und eine Feder oder durch ein Fluid in die Form eines Gummirohres gedruckt wird, welches wiederum dem Druck einer Stange ausgesetzt ist, die in dem genannten Kern eingeschraubt ist Nachteilig hierbei ist z. B, daß der Glasbehälter durch den Druck des Gummirohres zu Bruch gehen kann, da der Gummidruckweri nicht leicht einzustellen ist Überdies ist das Federvermögen des Gummirohres aufgrund der Dicke der umgebenden Abdeckung abgeschwächt, da die Dicke einen ausreichenden Wert besitzen muß, damit die Form der getrennten Abdeckung erhalten werden kann. Mit solchen Dichtungsgliedern kann ein hohes Vakuum nicht garantiert werden, und ferner kann ein überhöhter Druck des Gummirohres ein Auftrennen der Abdekkung zur Folge haben, wobei weiterhin ein Nschla«pn der Kompressionskraft sich dahingehend auswirkt, daß ein unerwünschtes Hindurchtreten von Chemikalien an der verbreiterten Abdeckungsfiäche erfolgen und das
bo Gummirohr angreifen kann.
Die GBPS J473500 offenbart ebenfaiis einen mehrteiligen Dichtungskörper in Form eines Ventilkörpers, der einen Dorn und eine getrennte Abdeckung aus beispielsweise Polytetrafluoräthylen umfaßt Die Abdeckung übergreift das eine Dornende, um einen federnden Gummidichtungsring in einer ringförmigen Nut des Doms zu umgeben. Obwohl der Gummiring die Wandung der Abdeckung nach außen drückt, um eine
federnde Dichtung zwischen der Innenwandung eines Gehäuses und des Ventilkörpers vorzusehen, ist dieser Auswärtsdruck aufgrund der Dicke der Abdeckung sehr gering. Da ebenfalls keine positive Verbindung der Abdeckung mit dem Dorr; besteht und gemäß der für die Erhaltung der Abdeckungsform erforderlichen Dicke der Abdeckung, ist ein solcher Ventiikörper zur Verwendung bei einem Hochvakuum, z. B. bis zu 10~6 Torr, nicht geeignet, da die Chemikalien zwischen der Abdeckung und dem Gehäuse entweichen und nach unten zwischen der Abdeckung und dem Dorn hindurchtreten können und den Gummidichtungsring angreifen. Aufgrund der Drehbewegung des Ventildornes in Bezug auf das Gehäuse ist weiterhin s :' · 2Üig, daß die Abdeckung dazu neigt, sich in äezu;, .iuf den Dorn zu bewegen, wodurch der Reibsitz dazwischen gelockert wird, wenn nicht Verbindungsmittel vorgesehen sind.
In der DE-AS 25 52 813 L<\ ein Sürettenventilhahn offenbart, dessen Ventilspindel *ne Dichtungsanordnung aufweist, die aus einem Gummidkhtungsring, der sich in einer Ringnut der aus Polytetrafluorethylen bestehenden Spindel befindet, und aus einer Manschette besteht Die Manschette ist dünnwandig aus dem Material der Ventilspindel gebildet mit dieser einstükkig verbunden und zum Schutz des Dichtungsringes über diesen gestülpt Dabei läuft das freie Ende der Manschette flach aus und liegt auch flach am betreffenden Spindelabschnitt an.
Auch mit dieser Dichtungsausbildung ist eine jo dauerhafte und sichere Abdichtung bei hohem Vakuum nicht zu erzielen. Bei hohem Vakuum ergibt sich, daß die chemischen Flüssigkeiten aufgrund der geringen AnIagekraft des freien flachen Manschettenrandes gegen die Ventilspindel sowie der relativ starken Wandungsdicke der Manschette und des somit verringerten Federungsvermögens des Dichtungsringes, unterstützt durch unrunde Bohrungen, ihren Weg zwischen der Manschette und der Spindel hindurch zum chemirch angreifbaren Dichtungsring finden und diesen zerstören. Die beabsichtigte Dichtungswirkung ist somit in kurzer Zeit nicht mehr gegeben.
Die DE-AS 10 82 464 befaßt sich mit dem Einkapseln eines Dichtungsringes aus elastischem Material mit einer Hülle aas Polyteirafluoräthylen, die den Dich- +5 tungsring vollständig umgibt und sonst keine Verbindung zu einjm anderen Werkstücke!! aufweist Insgesamt wird dadurch ein loser Dichtungsring gebildet, der aus eineisi ummantelten Kern besteht Da der Mantel reiativ stark sein muß, um den Ken» aus eigener Fedeningskraft dichtend zu umschließen, vermindert er das Federungsvermögen des eingeschlossenen Kerns beachtlich. Davon abgesehen ist der Kern aufgrund der Nachgiebigkeit des Mantels nicht hermetisch abgedichtet Da der Mantel selbst aus Polytetra-
Anwendung bei Hochvakuum in gewissen Fällen zu unflexibel ist, ist dieser vorbekannte Dichtungsring insgesamt für die Hochvakuumanwendung aufgrund mangelnden Abdichtungsvermögens nicht geeignet f>o
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Weiterbildung eines Dichtungskörpers zur Verwendung in einer Bohrung eines Gehäuses gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1, derart, daß mit dem Dicktungskörper eine hochvakuumfähige und chemisch widerstandsfeste Abdichtung auch bei ungenauen Bohrungen sicher erzieit wird. Es soll auch ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Dichtungskörpe-s angegeben werden.
Dies wird entsprechend dem Kennzeichen des Ansprüche» 1 sowie des Anspruches 3 erreicht
Es wird ein Dichtungskörper erzielt, mit dem ein Hochvakuum bis zu 10~8 Torr auch in ungenauen Bohrungen gegenüber aggressiven Fluiden gehalten werden kann. Dies ist darauf zurückzuführen, daß das Federungsvermögen des eingeschlossenen Ringes voll erhalten bleibt da dessen Schutzabdeckung äußerst dünnwandig gestaltet werden kann, und der Ring aufgrund des gerollten und angedrückten Endteiles der Schutzabdeckung sicher gegen chemische Einflüsse abgedichtet ist und somit sein Federungsvermögen auf Dauer erhalten bleibt
In den Unteransprüchen 2 und 4 sind Weiterbildungen der Erfindung sowie des Herstellungsverfahrens angegeben. So wird mit dem Gegenstand nach Anspruch 2 ein Hochvakuum bis 10-'° Torr sicher gehalten.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenarsicht einer ersten Ausführungsform eines Dichtungskörpers nach der Erfindung,
Fig.2 einen teilweisen Längsschnitt durch den Dichtungskörper nach F i g. 1,
F i g. 3 eine teilweise geschnittene gesamte Seitenansicht einer Strömungssteuereinrichtung mit einem Ventiikörper nach F i g. 1,
Fig.4 einen teilweisen Axialschnitt einer weiteren Ausführungsform,
F i g. 5 einen Schnitt einer Verbindung mit einem Dichtungskörper nach F i g 4,
F i g. 6 eine teilweise Ansicht eines Ventilkörpers mit einem Dichtungskörper nach F i g. 4,
F i g. 7a, 7b eine Draufsicht bzw. Seitenansicht auf ein Werkzeug zum Herstellen der Dichtungskörper nach den F i g. 1 und 4,
F i g. 8a, 8b, 8c Verfahrensschritte zum Herstel d ^s Dichtungskörpers nach F i g. 1 unter Vei-wendung eines Wer'.zeuges nach F i g. 7.
Der in den F i g. 1 und 2 gezeigte Dichtungskörper weist die Form eines Ventilkörpers 1 auf und besteht aus einem aus Polytetrafluorethylen hergestellten, vollen Schaft 2 von kreisförmigem Querschnitt der einen Ventilstöpsel oder Ventilkolben bildet Zwischen seinen Enden besitzt der Schaft 2 einen Abschnitt 3 von reduziertem Durchmesser, in dem eine Ringnut 4 eingearbeitet ist. Ein aus elastomerischem Material hergestellter Dichtungsring 5 ist in der Ringnut 4 eingesetzt, die eine Tiei'e aufweist, die es dem äußeren Umfang des Dichtungsringes ermöglicht, über die zylindrische Oberfläche des Abschnittes 3 des Schaftes verzustehen. Auf einer Seite des Ringes 5 hängt mit dem Schaft 2 eine Abdeckung 7 einstückig zusammen, die den Ring 3 abuedu und ;n einem zusammengedrückten, gerollten Endteil 8 auf der anderen Seite des Ringes endet Die einstückige Verbindung ist bei 6 angedeutet
Es sei betont da-j unter dem Ausdruck »gerollter Endteil« auch ein Teilrollvorgang oder ein oder mehrere Rodvorgänge an der Abdeckung eingeschlossen sein sollen.
Der geroüte Endteil 8 ist auf der anderen Gleite des Ringes 5 gegen den Schaft 2 gedruckt, so daß der Ring auf dieser Seite und auf der Seite, wo die Abdeckung einstückig mit dem Schaft boi 6 zusammenhängt, abgedichtet ist, um den elastomerischen Ring vor Chemikalienangriffen zu schützen, wenn der Ventilkör-
per 1 z.B. in einer Slrömungssteuerungseinrichtung nach Fig,3 eingebaut ist Die Abdeckung 7 ist ausreichend dünn, z.B. 0,15mm, um dem Ring 5 zu ermöglichen, in der Abdeckung einen federnden Wulst 9 auszubilden und dadurch einen zusammengesetzten Dichtungsring vorzusehen, oer das Federvermögen des elastomerischen Dichtungsringes mit den weiter oben genannten Eigenschaften von Polytetrafluoräthylen zu vereinen- Die Dicke der Abdeckung ist in der Zeichnung aus Gründen der klareren Darstellung sehr viel: stärker gezeichnet! als es in der Praxis der Fait ist Wenn der Dichtungsring 5 aus schwarzem Material besteht, kann er leicht durch die Abdeckung 7 hindurch gesehen werden. Der Schaft 2 weist ein kegelstumpfförmiges. freies Ende 10 aui. nahe dem im zylindrischen Bereich des Schaftes eine ringförmige Nut liegt, in der ein ebenfalls aus Polytetrafluorethylen besteripnder Dichtungsring 11 eingelegt isL
Ein Verfahren zur Herstellung des Ventilkörpers 1 gemäß Fig.! ist nun in Verbindung mit den F i g. 7a bis Sc beschrieben.
Ein aus Metall bestehendes, in Fig.7a gezeigtes Werkzeug mit quadratischem Querschnitt seines Schaftes 12 wird mit dem Schaft im üblichen Werkzeugsupport einer Drehbank gehalten. Der Arbeitsteil an einem Ende des Werkzeugschaftes ist allgemein von dreieckiger Form, die eine Schneidspitze 13 und einen gerundeten Teil 14 aufweist, der in die Oberseite des Schaftes für einen weiter unten erläuterten Zweck eingearbeitet ist Eine im Querschnitt kreisförmige Stange 15 aus Polytetrafluorethylen, aus der letztlich der Schaft 2 gebildet ist ist im Drehbankfutter eingespannt, während das Werkzeug im Support in der in F i g. 7fa gezeigten Stellung eingespannt ist, wobei der gerundete Teil des Werkzeuges in Bezug auf die Fig.8a nach rechts weist
Durch den Antrieb des Drehbsnkfutters wird die Stange 15 in Umdrehung versetzt und die Schneidspitze 13 wird bei 16 in die Stange 15 eingestochen, und zwar bis zu einer Tiefe, die mit der gewünschten Dicke bzw. Dünnheit der Abdeckung übereinstimmt wobei diese sehr gering ist Das Werkzeug wird dann parallel zur Stange bewegt um eine dünne zylindrische Schicht 17 von der zylindrischen Außenfläche der Stange abzuschneiden, wobei der gerandete Teil 14 des Werkzeuges die Schicht 17 veranlaßt sich so aufzurollen, wie es in F i g. 8a dargestellt ist Dabei verbleibt die aufgerollte Schicht mit der Stange 15 in einstückiger Verbindung. Dadurch, daß die Schicht 17 so mit der Stange 15 verbunden ist kann eine sehr dünne Abdeckungsschicht hergestellt werden, die auf der Stange wieder entrollt werden kann. Dies *st mit abgetrennt hergestellten Abdeckungen nicht möglich, die zu ihrer Formbeständigkeit von einer gewissen Mindestdicke sein müssen.
Während die Stange 15 rotiert, wird ein anderes Werkzeug bekannter Form mit dem Abschnitt 3, der nunmehr durch die aufgerollte Schicht 17 freigelegt ist in Kontakt gebracht um die Ringnut 4 herzustellen, wie es in Fig.8b gezeigt ist Dann wird die Rotation der Stange beendet und der elastomerische Dichtungsring 5 in die Ringnut 4 eingesetzt wie es aus Fig.8c zu ersehen ist Die Stange wird dann erneut rotiert, und mit einem abgestumpften Werkzeug, z.B. ein Holzdom, wird die Schicht 17 wieder entrollt und gelangt dabei über den Ring 5, um diesen abzudecken und so die Abdeckung 7 mit dem gerollten Endteil 8 und dem federnden Wulst 9 zwischen den Enden der Abdeckung auf einer Sehe des Ringes zu bilden, wie es in Fig.2 gezeigt ist Der gerollte Endteil wird dann gedrückt, vorzugsweise durch Einsetzen in ein sich verengendes tonnenartiges Glasgehäuse, um das Material des Endteils zu verformen und dadurch den Dichtungsring
dichtend einzufassen. Der elastomerische Dichtungsring
5 ist somit hermetisch eingeschlossen, wodurch verhindert ist daß das Elastomermaterial des Ringes chemisch angegriffen Wird.
Gemäß Fig. 3 ist der Ventilkörper 1 Sn einer
tonnenartigen Glasrohre (8 mit einem sich nach innen verjüngenden Zugang eingesetzt, und zwar zum Zwecke der Steuerung des Durchflusses von Chemikalien durch die Glasröhre, welche einteilig mit einem Einlaßrohr 19 und einem Auslaßrohr 20 versehen ist.
Zum Verschieben des Ventilkörpers 1 in der zylindrischen Bohrung des Gehäuses zwischen der in vollen Linien dargestellten Stellung, in welche· ein Fluid vom Einlaßrohr durch das Gehäuse hindurch zu dessen Auslaßrohr strömen kann, und einer gestrichelt gezeigten Stellung, in wether der Dichtungsring 11 gegen einen ringförmigen Ventilsitz 21 in dem Gehäuseausfaß zur Anlage kommt um den Durchfluß zu unterbrechen, weist der Schaft 2 eine drehbar an ihm befestigte Kappe 22 auf. Die Kappe 22 ist innen mit einem Gewinde 23 versehen, das in ein Außengewinde 24 des Gehäuses 18 eingreift
Da die Kappe in Bezug auf den Schaft 2 drehbar ist bewegt sich der Ventilkörper nur translatorisch, so daß er wenige, verschleißt Die Gewindeausbildung ist vorzugsweise mchrg£r^,i6, u.Td zwar für eine feine Einstellung einerseits und für ein schnelles Absperren andererseits; sie kann jedoch auch eingängig sein. Der sich verjüngende Zugang des Gehäuses erleichtert die Einführung des Ventilkörpers 1 in die Bohrung des Gehäuses, die einen geringeren Durchmesser aufweist als der Außendurchmesser des federnden Wulstes 9 und des gerollten Endteiles 8 der Abdeckung. Aus F ■ g. 3 ist ersichtlich, daß der federnde Wulst 9 sich gegen die Innenwandung des Gehäuses 18 drückt um den
to Gehäusezugang abzudichtea Auch kann der gerollte Endteil 8 der Abdeckung durch die Innenwandung des Gehäuses zusammengedrückt werden, wodurch er als ein zusätzlicher Dichtungsring wirkt Auf diese Weise wird eine doppelte Dichtungswirkung sowohl für eine atmosphärische als auch für eine Fluiddichtung erzielt
Gegebenenfalls kann der Schaft 2 mit einem einstückigen Dichtungsring (nicht gezeigt) versehe» sein, der fluchtend zu einer Schulter 25 angeordnet ist um mit der Gehäusebohrung in Eingriff zu gelangen.
wodurch eine dreifache Dichtungswirkung hinsichtlich atmosphärischer und Huidischer Dichtung erzielt ν Vd. Alternativ kann eine weitere ringförmige Nut in dem Abschnitt 3 des Schaftes 2 vorgesehen sein, in welchem ein Dichtungsring aus Polytetrafluorethylen eingesetzt sein kann.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig.4 ist der Dichtungskörper als Hohlkörper ausgebildet d.h. in Form einer Stopfbüchsendichtung, deren Schaftteil 2 Ringform aufweist und zweckmäßigerweise nach
»demselben Verfahren, wie es in Verbindung mit den Fig. 1 und 2 beschrieben ist aus einer hohlen Stange hergestellt wird. Jedoch ist die Dicke der kreisringförmigen Wandung des Schaftes derart, daß, wenn die Ringnut 4 in den Schaft eingearbeitet wird, ein sehr dünner Schaftteil 26 stehenbleibt z. B. in der Größenordnung von 0,15 mm, und zwar am Nutgxund. Wenn daher der elastomerische Ring 5 in die Nut eingepaßt wird, wird ebenfalls ein federnder Wulst 9a in dem
Schaftteil 26 ausgebildet, der gegenüber dem Innenumfang des Schaftes vorsteht.
Diese Dichtungsanordnung eignet sich für einen weilen Anwendungsbereich. Sie kann verwendet Werden für Verbindungen von Rohrleitungen, bei Glas/Metall-Dichtungen, Metall/Metalf-Dichtungen usw, wie auch in Pumpen, da die auf der Innenseite wie auch auf der Außenseite auftretende Kompression, d.h. die Verfornv/:«/ der federnden Wülste 9,9a eine Sehr dichte und glatte Anlage ergibt Eine solche Anwehdung ist in F i g. 5 dargestellt, wo eine Stopfbüchsendiditung 27 be: einer Verbindung 28 verwendet ist In diesem Beispiel weist der Hohlschaft 2 die Form einer Hülse auf. Mit der Verbindung 28 ist ein Glasrohr 29 mit einem tonnenförmigen Gehäuse 30 eines sich daran einstückig anschließenden Rohres 31 von geringerem Durchmesser als das Gehäuse verbunden. Die federnden Wülste 9, 9a liegen federnd an der Innenwandung des Gehäuses 30 und an der Außenwandung des Rohres 29 an und bilden eine sehr dichte und glatte Lagerfläche und eine fluiddichte Dichtung. Es ist aus Fi g. 5 ferner ersichtlich, daß der gerollte Endteil 8 der Abdeckung 7 ebenfalls mit der Innenwandung des Gehäuses 30 in Eingriff steht Um den Hohlschaft 2 am zu tiefen Eindringen in das Gehäuse zu hindern, wenn die Verbindung zusammengesetzt ist, weist der Hohlschaft eine Ringschulter 32 auf, die gegen die Ringkante des Gehäusezugangs anliegt
Eine weitere Verwendung des Hohlschaftes gemäß Fig.4 ist in Fig.6 dargestellt, in welcher der Hohlschaft mit der Dichtung an einem Dichtungsventilkörper 33 angeordnet ist, der in erster Linie für einen allgemeinen Verwendungszweck gedacht ist, z. B. als allgemeiner Absperrhahn- Der Ventilkörper 33 besitzt einen Körperteil 34 und einen Spindelteil 35 von reduziertem Durchmesser, auf dem der Hohlschaft montiert ist. Der federnde Wulst 9a Umgreift dichtend die Spindel 35 Und Wird daran durch das sich erweiternde freie Ende 19 gehalten. Nichts destoweniger erlaubt jedoch dieses freie Ende.dcß der Hohlschaft darüberbewegt werden kann. Der Ventilkörpe·· wird in die zylindrische Bohrung eines tonnenartigen Gehäuses eingesetzt.
Es wurden Versuche mit Dichtungskörpern nach F i g. 1 durchgeführt, wobei ein Massenspektrometer verwendet wurde. Das Auslaßrohr 20 der Strömungssteuereinrichtung nach Fig.3 wurde an Vakuum angeschlossen und das Einlaßrohr 19 an das Massenspektrometer, wonach Helium um den Gehäusezugang herum versprüht wurde. Das Massenspektrometer zeigte an, daß der federnde Wulst 9 eine effektive Dichtung bis zu einem Vakuum von 1O~S Torr halten konnte. Ebensolche Versuche wurden durchgeführt mit einem Hohlschaft nach F i g. 4 in einer Verbindung nach Fig.5. In diesem Fall zeigte das Spektrometer, daß die federnden Wülste 9 und 9a bis zu einem Vakuum von 10-10Torr wirksam waren.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen «01M/4M

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Dichtungskörper zur Verwendung in einer Bohrung eines Gehäuses, z. B. eines Ventilgehäuse, einer Hülse oder dergleichen, bestehend aus einem im Querschnitt kreisförmigen Schaft aus im wesentlichen chemisch inertem, zähem, kompressiblein Material, aus einem in einer Ringnut des Schaftes sitzenden elastomerischen Dichtungsring und aus einer den Dichtungsring schützenden Abdeckung, die auf einer Seite des Dichtungsringes mit dem Schaft einstückig zusammenhängt und bezüglich des Dichtungsringes ausreichend dünn ist, um in der Abdeckung einen federnden Ringwulst auszubilden, wobei der Schaft und die Abdeckung insbesondere aus Polytetrafluorethylen bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (7) auf der anderen Seite des Dichtungsringes (5) einen gerollten und angedrückten Endteil (8) zur Abdichtung des Dichtungsringes auf dieser Seite aufweist
2. Dichtungskörper iiach Anspruch 1, dadur.
gekennzeichnet, daß der Abdeckung (7) in Höhe des gerollten Endteiles (8) im Innenbereich eines im Querschnitt kreisrinförmigen Schaftes (2) ein Bereich (26) des Schaftes gegenüberliegt, der die Ringnut (4) für den Dichtungsring (S) nach innen dichtend abschließt und ausreichend dünn ist, um in Zusammenwirkung mit dem Dichtungsring einen federnden Wulst (9a^auf der Innenseite des Schaftes (2) zu bilden.
3. Verfahrt.! zur Herstellung eines Dichtungskörpers zur Verwendung in einer Bohrung eines Gehäuses, z. 3- eines Ve liügch. jses, einer Hülse oder dergleichen, bei dem e:ne S -hicht von einer im Querschnitt kreisförmigen oder L-jisringförmigen Stange aus im wesentlichen chemisch inertem, zähem, kompressiblem Material, vorzugsweise Polytetrafluorethylen, derart abgeschnitten wird, daß sie einen axialen Abschnitt der Stange freigibt und an einem Ende mit ihr einstückig verbunden bleibt, daß in den von der Schicht befreiten Abschnitt der Stange eine Ringnut eingeformt wird, daß ein Dichtungsring aus einem Elastomer oder dergleichen in die Ringnut eingelegt wird und daß die Schicht zurückbewegt wird, um den Dichtungsring abzudecken, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Stange geschnittene Schicht so dünn bemessen ist, um radial federnd und verformbar zu sein, daß die Schicht beim Schneiden axial aufgerollt wird und nach beendetem Schneiden einen aufgerollten Wulst bildet, daß der aufgerollte Wuist nach dem Einlegen des Dichtungsringes über diesen Ring hinweg entrollt wird, da3 der freie Endbereich der zurückbewegten Schicht unter Bildung eines Wulstes in gerolltem Zustand verbleibt und daß dieser gerollte Endbereich in Richtung des Schaftes gedrückt wird, um den Dichtungsring abgedichtet einzufassen.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneiden, und Aufrollen der Schicht durch ein Werkzeug mit einem gerundeten, vorspringenden Bereich auf der Spanfläche durchgeführt wird, der in einer Schneidspitze des Werkzeuges endet, und daß die Stange in Umlauf gesetzt und das Werkzeug parallel zu der sich drehenden Stange bewegt wird, derart, daß die Schneidspitze die Stange schneidet und der gerundete Werkzeugbereich in Werkzetigbewegungsrichtung weist, um die von der Stange getrennte Schicht aufzurollen.
DE19772733161 1976-07-23 1977-07-22 Dichtungskörper zur Verwendung in einer Bohrung und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE2733161C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB30903/76A GB1523817A (en) 1976-07-23 1976-07-23 Sealing members
GB3709176 1976-09-07
GB3988076 1976-09-24

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2733161A1 DE2733161A1 (de) 1978-01-26
DE2733161B2 true DE2733161B2 (de) 1980-02-21
DE2733161C3 DE2733161C3 (de) 1980-10-09

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DE19772733161 Expired DE2733161C3 (de) 1976-07-23 1977-07-22 Dichtungskörper zur Verwendung in einer Bohrung und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE (1) DE2733161C3 (de)

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DE2733161C3 (de) 1980-10-09
JPS5314262A (en) 1978-02-08
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