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DE2732339C2 - Strebausbau, insbesondere Strebrandausbau - Google Patents

Strebausbau, insbesondere Strebrandausbau

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Publication number
DE2732339C2
DE2732339C2 DE2732339A DE2732339A DE2732339C2 DE 2732339 C2 DE2732339 C2 DE 2732339C2 DE 2732339 A DE2732339 A DE 2732339A DE 2732339 A DE2732339 A DE 2732339A DE 2732339 C2 DE2732339 C2 DE 2732339C2
Authority
DE
Germany
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frame
cap
segments
lying
longwall
Prior art date
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Expired
Application number
DE2732339A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2732339A1 (de
Inventor
Julius Dipl.-Berging. 4670 Lünen Tengler
Hans-Eckart Von Viebahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Caterpillar Global Mining Europe GmbH
Original Assignee
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH filed Critical Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority to DE2732339A priority Critical patent/DE2732339C2/de
Priority to CS777780A priority patent/CS229614B2/cs
Priority to FR7801343A priority patent/FR2397516A1/fr
Priority to GB20486/78A priority patent/GB1599117A/en
Priority to AU36596/78A priority patent/AU514816B2/en
Priority to US05/912,475 priority patent/US4192632A/en
Priority to PL1978208408A priority patent/PL118974B1/pl
Publication of DE2732339A1 publication Critical patent/DE2732339A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2732339C2 publication Critical patent/DE2732339C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0004Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor along the working face
    • E21D23/0017Pile type supports
    • E21D23/003Pile type supports consisting of a rigid pile
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/04Structural features of the supporting construction, e.g. linking members between adjacent frames or sets of props; Means for counteracting lateral sliding on inclined floor
    • E21D23/06Special mine caps or special tops of pit-props for permitting step-by-step movement

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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Automatic Assembly (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

— die Kappenanordnung besteht aus einer Vielzahl parallel nebeneinander angeordneter Kappensep?nente (20), die auf einem stempelunterstütztec Firstrahmen (19) aufgelagert sind und sich in Führungen (21) des Firstrahmens (19) führen, wobei jedem Kappensegment (20) ein an dem Firstrahmen (19) abgestützter und im Inneren des Firstrahmens liegender hydraulischer Vorschubzylinder (22) zugeordnet ist;
— die hydraulischen Vorschuiizylinder (22) sind als doppeltwirkende Zylinder ausgebildet und zum Nachziehen des Rahmengestells (14) gemeinsam vom Druck beaufschlagbar;
— der Bruchschild (23) ist am Firstrahmen (19) angelenkt.
2. Strebausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Liegendschwei. .· aus einer Gruppe von Liegendsegmenten (14) besteht, die in Parallelanordnung zueinander an der Unterseite eines Liegendrahmens (18) in Führungen geführt und mittels doppeltwirkender Vorschubzylinder (41) einzeln oder gruppenweise vorschiebbar sind.
3. Strebausbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmengestell (14) aus einem winkelsteifen Stützrahmen besteht.
4. Ausbau nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulischen Stempel (15) des Rahmengestells in teleskopartig ein- und ausfahrbaren Mantelrohren (16,17) stehen.
5. Ausbau nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappensegmente (20) und/oder die Liegendsegmente (14) sich über die gesamte Strebbreite erstrecken.
6. Ausbau nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmengestell aus zwei in Schreitrichtung hintereinander angeordneten, im Nachziehschritt rückbaren und die durchgehenden Kappensegmeiue (20) tragenden Stützrahmenteilen (50,51) besteht.
7. Ausbau nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappensegmente (20) als Schiebekappen in Führungen (54) des hinteren Stützrahmenteils (51) geführt sind.
8. Ausbau nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappcnscgmenlc (20) und/oder die Liegendsegmente (40, 59) an ihren Längsrändern einander übergreifen oder umgreifen.
Die Erfindung betrifft einen Strebausbau, insbesondere einen Strebrandausbau zur Sicherung des Maschinenstalls im Strebeingangsbereich, entsprechend der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Für die Hangendunterstützung in untertätigen Gewinnungsbetrieben sind schreitende hydraulische Ausbaueinheiten in Form von Ausbaurahmen, Ausbaubökken oder Ausbauschilden bekannt, die mit zwischen Liegendschwellen und Hangendkappen gelenkig eingeschalteten hydraulischen Stempeln ausgerüstet sind und die an ihrem die Liegendschwellen und die Kappenanordnung umfassenden Rahmengestell eine Versatzoder Bruchabschinnung bzw. einen Bruchschild aufweisen. Die bekannten Ausbuucinheiten bilden zumeist das Widerlager für Rückzylinder, mit deren Hilfe der Strebförderer bzw. die Gewinnungsmaschinenführung dem fortschreitenden Abbaustoß nachgerückt wird. Mit Hilfe derselben Rückzylinder können auch die Ausbaueinheiten gerückt werden, wobei sich die Rückzylinder am Strebförderer bzw. an der Gewinnungsmaschinenführung abstützen. Um das Hangende möglichst bis zum Abbaustoß bin zu unterfangen, werden die Ausbaueinheiten mit ausfahrbaren und/oder aufschwenkbaren Vorpfändkappen ausgestattet
Bekannt sind auch wandernde Grubenausbaugestelle mit einer Kappenanordnung, die aus einer Vielzahl paralleler, schmaler Efnzdkappen besteht, die auf stempelunterstützten Querträgern gelagert sind (DE-PS 11 32 524, 11 34 947). Die Einzelkappen sind im Seitenabstand zueinander angeordnet und gestatten daher keine großflächige, geschlossene Hangendabstützung.
Außerdem sind diese Ausbaugestelle für das Rücken unter Last weder bestimmt noch geeignet.
Es ist an sich seit langem bekannt, schreitende hydraulische Strebausbaueinheiten unter Last zu rücken, was bekanntlich im Hinblick auf die Hangendpflege, insbesondere im Hinblick auf die Vermeidung des schädlichen Trampeleffekts, von Hangendsetzungen und Hangendabrissen anzustreben ist. Das Rücken des Ausbaus unter Last bereitet jedoch nicht zuletzt aufgrund der hohen Stempelstützkräfte und der daraus resultierenden, beim Rücken zu überwindenden hohen Reibungswiderstände zwischen den Kappen und Liegendschwellen einerseits und dem Nebengestein andererseits erhebliche Probleme.
Um diese Probleme und die darauf beruhenden Schwierigkeiten zu überwinden hat man im Stand der Technik einen Strebausbau in Gestalt von Ausbaurahmen od. dgl. vorgeschlagen, bei dem zwischen dem Ausbau und dem Hangenden sowie zwischen dem Ausbau und dem Liegenden in Bewegungsrichtung des Ausbaus durch elastische Körper mit dem Ausbau verbundene Streifen bzw. Schienen angeordnet sind, die beim Rükken des Ausbaus abwechselnd verschoben werden (DE-AS 11 61 226). Bei diesem Ausbau bestehen also die Kappe und die Liegendschwelle aus einer mit dem Stempelkopflager bzw. dem Stempelfußlager versehenen breiten Tragplatte, an der über elastische Gummistreifen od. dgl. eine Vielzahl von parallel dicht nebeneinanderüegenden schmalen MetaHschienen angeordnet sind, wobei diese Schienen mit den Gummistreifen und letzlere mit der Tragplatte fest verbunden sind. Zwischen den einzelnen Schienen und der gemeinsamen Tragplatte sind hydraulische Vorschubzylinder einge-
h') schaltet, mit deren Hilfe beim Rücken des Ai.ibaurahmens die Schienen nacheinander unter elastischer Verformung der Gummistreifen vorgeschoben werden. In folge der sich beim Schienenvorschub einstellenden ela-
stischen Verformungen der Gummistreifen wird jedesmal dann, wenn eine Schiene über einen kleinen Weg vorgeschoben wird, der hydraulische Stempel infolge der Gummielastizität um einen Bruchteil dieses Weges vorgerückt Wenn schließlich alle Schienen vorgeschoben sind, so ist auch der Stempel über den Vorschubweg der Schienen vorgerückt.
Ein Strebausbau der vorgenannten Art hat sich in der Praxis nicht einführen können. Die Vorschubwege der Schienen sind aufgrund ihrer Verbindung mit den Gummistreifen äußerst klein. Entsprechend klein sind auch die Rückwege. Die Rückphase unterteilt sich in Einzelphasen, deren Anzahl gleich der Anzahl der Schienen ist Die Zeitdauer des Rückvorgangs ist demgemäß beträchtlich. Mit der vorgeschlagenen Ausgestaltung der Kappe und der Liegendschwelle soll nur cias Rücken unter Last ermöglicht werden. Der Vorschub der Schienen und das Rücken des eigentlichen Rahmengestells mit dem hydraulischen Stempel erfolgen gleichzeitig. Ein Vorschub von Kappen bei stehendem Ausbau ist ebensowenig möglich wie ein zügiges Rücken des Ausbaus in größeren Rückschritten. Da der Vorschub der Schienen und das Rücken des Rahmengestell zusammenfallen, lassen sich an dem Rahmengestell keine Rückzylinder abstützen, mit deren Hilfe der Strebförderer gerückt werden kann.
In der Tunnelvortriebstechnik ist es seit langem bekannt, zur Sicherung des Ausbruchsquerschnitts im Vortriebsbereich einen Messerschild einzusetzen, dessen Schildmantel von einer Vielzahl dicht nebeneinanderliegender und an einem gemeinsamen Stützrahmen abgestützter Vortriebsmesser gebildet ist, die sich mittels am Stützrahmen abgestützter Vorschubzylinder einzeln oder gruppenweise vorpressen lassen (DE-OS 25 55 317. DE-PS 25 20 915, DE-PS 22 59 249). Messerschilde werden üblicherweise bei Vortriebsarbeiten in nicht-standfesten Böden eingesetzt
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Strebausbau der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß er bei Wahrung der Vorzüge des herkömmlichen Strebausbaus, wie hohe Stützkräfte, sicheres und zügiges Rücken in ausreichend großen, dem Abbaufortschritt der Gewinnungseinrichtung angepaßten Schritten und wirksamer Hangendunterstützung insbesondere auch in Abbaustoßnähe, zuverlässiger unter Last gerückt werden kann, wobei zugleich die Hangendbeherrschung durch bessere Anpassung der Kappe an das Hangende und insgesamt wirksamere Vorpfändung verbessert werden soll.
Diese Aufgabe wird mit den im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Nach der Erfindung besteht die Kappenanordnung des schreitenden Strebausbaus aus parallel nebeneinander angeordneten schmalen Kappensegmenten, deren Breite um ein Vielfaches kleiner ist als die Baubreite der Ausbaueinheit bzw. ihres Rahmengestells. Die Aufteilung der Kappe in eine Vielzahl schmaler Kappensegmente, die einzeln oder auch gruppenweise vorschiebbar sind, ermöglicht es, das Hangende auf gesamter Strebbreite zwischen Abbaustoß und Bruchraum sowie auch auf gesamter Streblänge vollflächig zu unterfangen, ohne daß zusätzliche Vorpfändkappen in Gestalt von Schiebe- oder Schwenkkappen und seitlich ausstellbaren Verzugskappen u.dgl. benötigt werden. Damit ergibt sich auch ein verminderter Bauaufwand. Die Aufteilung der Kappe ir· schmale Kappensegmente, deren Breite im allgemeinen etwa 20 bis 50 cm, vorzugsweise 25 bis 35 cm beträgt, verbessert die Anpassung der Kappe an das zumeist unebene Hangende. Die Kappensegmente sind in Führungen des stempeiunterstützten ■ Firstrahmens zwangsgeführt, so daß sie sich unter Beibehaltung ihrer Parallellage zueinander mit Hilfe der Vorschubzylinder bei stehendem Strebausbau unter Last zügig und mit ausreichend großen Vorschubwegen gegen den Abbaustoß vorschieben lassen. Dadurch wird auch die Vorpfändarbeit wirksamer gestaltet und und insgesamt die Hangendbeherrschung verbessert Das
ίο Nachziehen des Rahmengestells unter Last läßt sich ebenfalls zügig und in großen Schritten durchführen. Dabei kann dieser Rückvorgang sowohl mit Hilfe der am Strebförderer bzw. an der Gewinnungsmaschinenführung angeschlossenen Rückzylinder als auch mit HiI-fe der den Kappensegmenten zugeordneten Vorschubzylinder durchgeführt werden, die hierbei gemeinsam in Einschubrichtung beaufschlagt werden. Beim Nachziehen des Rahmengestells bilden die im Reibkontakt mit dem Hangenden stehenden Kappensegmente das Wideriager für die Vorschubzylinder. Da das Rahmengestell des Strebausbaus beim Vorschr/ der Kappensegmente in seiner Lage verbleibt, kann is als Abstützwiderlager für die den Strebförderer bzw. die Gewinnungsmaschinenführung rückenden Rückzylinder dienen, wie dies bei schreitendem Strebausbau üblich ist
Wie erwähnt, läßt sich mit Hilfe der dicht nebeneinanderliegenden schmalen Kappensegmente eine im wesentlichen vollflächige Hangendabstützung über die gesamte Strebbreite erzielen. Der Abschluß des Strebraumes gegenüber dem Versatz- bzw. Bruchraum erfolgt, wie bekannt, mit Hilfe von Bruchschilden, die bei dem erfindungsgemäßen Strebausbau an den die Kappensegmente tragenden und führenden Firstrahmen angeschlossen sind.
Der erfindungsgemäße Strebausbau eignet sich aufgrund seiner vorgenannten vorteilhaften Eigenschaften in besonderem Maße für den Einsatz in Gewinnungsbetrieben mit schwierigen Hangendverhältnissen. Er kann mit besonderem Vorteil als Strebrandausbau im Strebeingangsbereich eingesetzt werden, wo bekanntlich die sichere Hangendbeherrschung im allgemeinen besondere F.-obleme bereitet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung besteht auch die Liegendschwelle aus einer Gruppe von Liegendsegmenten, die in Parallelanordnung zueinander an der Unterseite eines Liegendrahmens in Führungen geführt und mittels doppeltwirkender Vorschubzylinder einzeln oder gruppenweise vorschiebbar sind. Mit der Aufteilung der Liegendschwelle in einzelne Liegendsegmente
so wird das Rücken des Strebausbaus unter Last weiterhin begünstigt und die großflächige Abstützung auf dem Liegenden verbessert. Ebenso wie die Kappensegmente können auch die Liegendsegmente eine Länge aufweisen, d:2 etwa gleich der Strebbreite ist.
Das Rahmengestell des erfindungsgemäßen Strebausbaus, das mittek der hydraulischen Stempel höheneinstellbar ist, kann aus einem einfachen winkelsteifen Stützrahmen bestehen. Der Stützrahmen kann dabei einen starren, offenen Firstrahmen erhalten, welcher von den aufliegenden (Cappensegmenten abgedeckt wird und die Führungen für die Kappensegmente aufweist. Die hydraulischen Stempel des Rahmengestells .können geschützt in teleskopartig ein- und ausfahrbaren Mantelrohren stehen, welche Bestandteil des winkelsteifen Stützrahmens sind. In dem genannten Firstrahmen können die Vorschubzylinder für die Hangendsegmente geschützt und raumsparend untergebracht werden. Das Rahmengestell kann in Einzelgestelle unterteilt
sein, die sich unabhängig voneinander in Abbaurichtung rücken lassen und die gegebenenfalls auch über Parallelführungen gekoppelt sein können, wie dies bei schreitendem Strebausbau bekannt ist. Die Unterteilung des Rahmengestells läßt sich in unterschiedlicher Weise vornehmen. Beispielsweise kann das Rahmengestell aus zwei in Schreitrichtung hintereinander angeordneten, im Nachziehschritt rückbaren und die durchgehenden Kappensegmente tragenden Stützrahmenteilen bestehen. Hierbei können die Kappensegmente auch als S'chiebekappen in Führungen der hinteren Stützrahmenteile geführt sein.
Der erfindungsgemäße Strebausbau läßt sich mit einer z. B. als Hobelführung ausgebildeten Gewinnungsmaschine und einer Fördereinrichtung kombinieren, wobei die Gewinnungsschiene und die Fördereinrichtung eine Baueinheit bilden können, welche nach jedem Gewinnungsschritt mittels der Rückzylinder um die Schn'i.'iefc gerückt wird. Falls auch die Liegendschwellen des Strebausbaus aus Liegendsegmenten bestehen, können die Gewinnungsmaschine und der Förderer und die Liegendsegmente zu einer vorrückbaren Baueinheit zusammengefaßt werden, wobei der Förderer sein Auflager auf den Liegendsegmenten finden kann. Es besteht auch die Möglichkeit, die Kappensegmente mit Führungen für eine Gewinnungsmaschine, z. B. einen Hobel, auszurüsten, welche in diesem Fall die Oberführung für den Hobel bilden.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Strebausbau in Seitenansicht;
F i g. 2 den Strebausbau nach F i g. 1 in Draufsicht;
Fig.3 eine Teilansicht in Richtung der Pfeile Ill-Ill der F i g. 2;
F i g. 4 bis 6 weitere Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Strebausbaus in Seitenansicht.
In der Zeichnung ist mit 10 der Abbau- bzw. Kohlenstoß, mit 11 das Hangende und mit 12 das Liegende eines Gewinnungsstrebs bezeichnet. Der in den Streb eingebrachte Strebausbau besteht bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 aus winkelsteifen Rahmengestellen 14, von denen jedes vier hydraulische Stempel 15 in Rechteckanordnung aufweist, welche in teleskopartig ein- und ausfahrbaren Mantelrohren 16 und 17 geschützt angeordnet sind. Die Mantelrohre 17 sind mit einem offenen winkelsteifen Liegendrahmen 18 fest verbunden, während die Mantelrohre 16 mit einem ebenfalls offenen, rechteckigen Firstrahmen 19 winkelsteif verbunden siH. Die hydraulischen Stempel 15 sind zwischen dem Liegendrahmen 18 und dem Firstrahmen 19 des Rahmengestells 14 eingeschaltet.
jedes Rahmengestell 14 trägt an seinem offenen Firstrahmen 19 mehrere parallel nebeneinander angeordnete Kappensegmente 20. die in T-Nutführungen 21 des Firstrahmens verschiebbar geführt sind. Die Kappensegmente 20 bilden einen dichten, im wesentlichen spaltfreien Hangend verzug. Jedem Kappensegment 20 ist ein eigener doppeltwirkender Vorschubzylinder 22 zugeordnet, der sich an dem Firstrahmen 19 abstützt und dessen Kolbenstange am vorderen Ende des betreffenden Kappensegmentes 20 angelenkt ist. Die Vorschubzylinder 22 liegen geschützt im Inneren des Firstrahmens 19.
Die Kappensegmente 20 weisen eine solche Länge auf, daß sie das Hangende auf gesamter Strebbreite zwischen Abbaustoß 10 und Bruchraum unterfangen.
Die Breite der Kappensegmente 20 beträgt z. B. 30 cm. Jedem Rahmengestell 14 sind demgemäß mehrere, z. B. fünf bis zehn Kappensegmente 20 zugeordnet. Die dicht nebeneinanderliegenden Kappensegmente 20 der einzelnen Rahmengestelle 14 bilden somit auf gesamter Strebbreite und Streblänge einen im wesentlichen spaltfreien vollflächigen Kappenverzug.
An den Rahmengestellen 14 des Ausbaus sind rückseitig Bruchschilde 23 angeordnet. Die Bruchschilde 23 sind bei 24 an dem Firstrahmen 19 angelenkt und mittels hydraulischer Schwenkzylinder 25 einstellbar, die sich an dem oberen Mantelrohr 16 abstützen.
Die einzelnen Rahmengestelle 14 der Stützrahmenkonstruktion sind an ihren Liegendrahmen 18 über Parallelführungen verbunden, die aus Führungsschienen 26 und darauf gleitenden, mil vertikalen l.anglöchcrn versehenen Führungsösen 27 bestehen. |cdem Rahmengestell 14 ist ein doppeltwirkender hydraulischer Rückzylinder 28 zugeordnet, der sich an dem LieKcndrahmen 18 abstützt und dessen Kolbenstange an einer Gewinnungsschiene 29 angelenkt ist, die abbaustoßseitig eine Maschinenführung, z. B. eine Hobelführung 30 für einen Kohlenhobel 31 trägt. Die Gewinnungsschiene 29 bildet zugleich das Auflager für einen als Kettenkratzförderer ausgebildeten Strebförderer 32. Die Gewinnungsschiene 29 mit der Maschinenführung 30 und dem Förderer 32 bildet eine Baueinheit, die mittels der Rückzylinder 28 in AH>aurichtung gegen den Abbaustoß 10 vorschiebbar ist. Es versteht sich, daß die Gewinnungsschiene 29 in Streblängsrichtung in einzelne begrenzt gelenkbeweglich miteinander verbundene Schüsse unterteilt ist, wie dies bekannt ist.
Die Kappensegmente 20 tragen an ihrer Unterseite Führungsteile 33, welche eine Oberführung für den Hobei 31 bilden, der das Flöz 10 auf gesamter Mächtigkeit heringewinnt.
Die gesamte Gewinnungsschiene 29 mit der Maschinenführung 30 und dem Förderer 32 wird nach jedem Schnitt der Gewinnungsmaschine mit Hilfe der Rückzylinder 28 um die Schnittiefe vorgerückt. Gleichzeitig werden die Kappensegmente 20 mit den angebauten Führungsteilen 33 um das gleiche Maß vorgeschoben. Dabei können die Kappensegmente 20 einzeln oder gruppenweise vorgeschoben werden. Der Vorschub der Kappensegmente 20 mit Hilfe der Vorschubzylinder 22 erfolgt, ohne daß hierbei die Stempel 15 der Stützrahmenkonstruktion entlastet werden. Gegebenenfalls ist eine Teilentlastung der Stempel möglich.
Sobald die Gewinnungsschiene 29 sowie die Kappen-Segmente 20 um den vollen Zylinderhub vorgeschoben sind, werden die Rahmengestelle 14 in einem Sc"<ritt nachgeholt, was mit Hilfe der nun in Einschubrichtung beaufschlagten Zylinder 22 und 28 erfolgt. Die mit Reibkontakt am Hangenden 11 anliegenden Kappensegmente 20 bilden dabei das Widerlager für die Vorschubzyiinder 22, während sich die Rückzylinder 28 an der Gewinnungsschiene 29 abstützen. Es versieht sich, daß die Zylinder 22 und 28 mit der gleichen Geschwindigkeit aus- und eingefahren werden müssen.
Das in F i g. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen Anordnung vor allem dadurch, daß hier die Liegendrahmen 18 der Rahmengestelle 14 auf Liegendsegmenten 40 ruhen, die in ihrer Form und Abmessung den Kappensegmenten 20 entsprechen und mittels Führungen an dem Liegendrahmen 18 geführt sind. Zwischen den einzelnen Liegendsegmenten 40 und dem gemeinsamen Liegendrahmen 18 sind doppeltwirkende hydraulische Vor-
schubzylinder 41 gelenkig eingeschaltet. Die Liegendsegmente 40 dienen zugleich als Auflager für den Strebförderer 32. An den vorderen Enden der Liegendsegmente 40 ist die Gewinnungsschiene 29 angebaut. Die Gewinnungsschiene, der Strebförderer und die Liegendsegmente bilden eine geschlossen vorschiebbare Baueinheit, die nach jedem Schnitt der Gewinnungsmaschine Tiit Hilfe der Vorschubzylinder 41 vorgerückt wird. Gleichzeitig können die Kappensegmente 20 mit der angebauten Oberführung 33 um das gleiche Maß vorgefahren werden. Nach Ausnutzung des Gesamthubes der Vorschubzylinder 22 und 41 werden dann die Rahmengestelle 14 mit Hilfe derselben Zylinder in einem Schritt nachgezogen, wie dies vorstehend beschrieben ist.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 5 bestehen die Rahmengestelle aus in Schreitrichtung hintereinander angeordneten, im Nachziehschritt rückbaren Stützrahmenteilen 50 und 51. von denen der vordere Stützrahmenteil 50 die Stempel der abbaustoßnahen Stempelreihe und der hintere Stützrahmenteil 51 die Stempel der bruchseitigen Stempelreihe umfaßt. Auch hier sind die Stempel in teleskopartig ein- und ausfahrbaren Mantelrohren 16,17 angeordnet. Die Kappensegmente 20 sind in führungen 52 am Kopf des vorderen Stützrahmenteils 50 geführt. Sie weisen verjüngte Kappenschwänze 53 auf, die in Kappenführungen 54 des hinteren Stützrahmenteils 51 nach Art einer Schiebekappe verschiebbar sind. Die Kappenführungen 54 bilden Kurzkappen, welche das Hangende 11 im Bereich der hinteren Stützrahm nteile 51 unterstützen. Sie sind am Kopf der hinteren Stützrahmenteile winkelsteif befestigt. Zwischen den Stützrahmenteilen 50 und 51 sind im Hangend- und Liegendbereich doppeltwirkende hydraulische Rückzylinder 55 und 56 eingeschaltet. Der Förderer 32 liegt zwischen den Stempeln der beiden Stützrahmenteile 50 und 51 auf einem Liegendrahmen 57, welcher Bestandteil des vorderen Stützrahmenteils 50 ist. Die Gewinnungsschiene 29. der Förderer 32, der vordere Stützrahmenteil 50 und gegebenenfalls auch die Kappensegmente 20 bilden eine geschlossene Vorschubeinheit, die sich mit Hilfe der Rückzylinder 55 und 56 um die Schnittiefe der Gewinnungsmaschine bzw. des Hobels 31 vorschieben läßt Die Gewinnungsmaschine 31 wird einerseits an der Gewinnungsschiene 29 und andererseits im Hangendbereich an einer Führungsschiene 58 geführt, die an dem vorderen Stützrahmenteil 50 angebaut ist. Falls die Kappeiisegnienie 20 mit dem vorderen Stützrahmenteil 50 fest verbunden sind, werden sie beim Rücken dieses Stützrahmenteils mitgenommen, wobei sich ihre Kappenschwänze 53 aus den Kappenführungen 54 des hinteren Stützrahmenteils 51 ausschieben. Sobald der vordere Stützrahmenteil 50 um den vollen Hub der Rückzylinder 55 und 56 vorgeschoben ist, kann der hintere Stützrahmenteil 51 mit Hilfe derselben Zylinder in einem Schritt nachgeholt werden.
Die Anordnung IaBt sich auch so treffen, daß die Kappensegmente 20 unabhängig von dem vorderen Stützrahmenteil 50 vorgeschoben werden können. Eine solche Anordnung ist in F i g. 6 gezeigt In diesem Fall ist jedem Kappensegment 20 ein eigener Vorschubzylinder 22 zugeordnet, der sich z. B. an der kastenförmigen Kappenführung 54 des hinteren Stützrahmen teils 51 abstützt Die Rahmengestelle weisen bei dieser Ausführungsform Liegendsegmente 59 mit Vorschubzylindern 60 auf. Die Ausbildung und Anordnung dieser Teile entspricht derjenigen der aus den Kappensegmenten 20 bestehenden Kappenanordnung.
Bei der Ausführungsform nach Fig.6 bildet die Gewinnungsschiene 29 mit den Liegendsegmenten 59 und den Kappensegmenten 20 sowie mit der an den Kappensegmenten angeordneten Oberführung 33 eine Vor-Schubeinheit, die nach jedem Schnitt der Gewinnungsmaschine 31 mit Hilfe der Vorschubzylinder 22 und 60 um die Schnittiefe vorgerückt wird. Nach mehrmaligem Rücken dieser Vorschubeinheit kann der vordere Stützrahmenteil 50 zusammen mit dem Förderer 32 nachgerückt werden, was mit Hilfe der Rückzylinder 55 und 56 erfolgt. Nach Ausnutzung des Gesamthubes der Zylinder kann dann der hintere Stützrahmenteil 51 mit Hilfe der Rückzylinder in einem Schritt nachgeholt werden.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 5 und 6 empfiehlt es sich, die Anzahl der hydraulischen Stempel innerhalb der hinteren Stützrahmenteile 51 größer zu bemessen als innerhalb der vorderen Stützrahmenteile 50, um einen besonders hohen Ausbauwiderstand in Nähe der Bruchkante zu erzielen.
Der erfindungsgemäße Strebausbau kann mit besonderem Vorteil auch als Stallausbau in Strebbetrieben eingesetzt werden. Für den Ausbau innerhalb des eigentlichen Strebs können in diesem Fall herkömmliche Ausbausysteme verwendet werden. In allen Fällen sind die Rahmengestelle so ausgebildet, daß sie der Gewinnungsschiene bzw. dem Förderer nachschreiten. Es empfiehlt sich, die Kappensegmente und/oder die Liegendsegmente so auszubilden, daß sie sich an ihren einander zugewandten Längskanten übergreifen bzw. unter Bildung von Längsführungen umgreifen.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 5 und 6 stehen die abbaustoßseitigen Stempel 15 der Rahmengestelle zwischen der zur Führung eines Hobels oder eines sonstigen Gewinnungsgerätes dienenden Maschinenführung 29 und dem Förderer 32. Infolgedessen erfolgt die Unterstützung der Kappensegmente sehr nahe dem Abbaustoß. Die Rückzylinder 56 und 60 untergreifen den Strebförderer 32. Die Anordnung iäßt sich hier auch so treffen, daß das Obertrum und das Untertrum des als Kettenkratzförderer ausgebildeten Förderers 32 voneinander getrennt werden, derart, daß zwischen dem das Untertrum nach oben abschließenden Boden und dem das Obertrum nach unten abschließenden Boden ein Kanal gebildet wird, der von den Rückzylindern 56, 60 durchfaßt wird und der gegebenenfalls auch als Absaugekanal für das Absaugen von Methangasen oder als Belüftungskanal u. dgl. verwendet werden kann.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Strebausbau,. insbesondere Strebrandausbau zur Sicherung des Maschinenstaüs im Strebeingangsbereich, bestehend aus unter Last rückbaren, über Rückzylinder mit einer Gewinnungsmaschinenführung bzw. einem Strebförderer verbundenen Ausbaueinheiten, die jeweils von einem mitteis Stempel hcheneinstellbaren Rahmengestell gebildet sind, das mit einer Kappenanordnung das Hangende unterfängt, sich mit einer Liegendschwelle auf dem Liegenden abstützt und mit einem den Strebraum gegenüber dem Bruchraum abschirmenden Bruchschild versehen ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
DE2732339A 1977-07-16 1977-07-16 Strebausbau, insbesondere Strebrandausbau Expired DE2732339C2 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2732339A DE2732339C2 (de) 1977-07-16 1977-07-16 Strebausbau, insbesondere Strebrandausbau
CS777780A CS229614B2 (en) 1977-07-16 1977-11-24 Edge support for the underground working
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