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DE20305436U1 - Streckerausbaugespann - Google Patents

Streckerausbaugespann

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Publication number
DE20305436U1
DE20305436U1 DE20305436U DE20305436U DE20305436U1 DE 20305436 U1 DE20305436 U1 DE 20305436U1 DE 20305436 U DE20305436 U DE 20305436U DE 20305436 U DE20305436 U DE 20305436U DE 20305436 U1 DE20305436 U1 DE 20305436U1
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DE
Germany
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return
cylinders
guide rails
track
support frames
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DE20305436U
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English (en)
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Glueckauf & Co KG Maschf GmbH
Original Assignee
Glueckauf & Co KG Maschf GmbH
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Publication of DE20305436U1 publication Critical patent/DE20305436U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/04Structural features of the supporting construction, e.g. linking members between adjacent frames or sets of props; Means for counteracting lateral sliding on inclined floor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Streckenausbaugespann
Die Erfindung betrifft ein Streckenausbaugespann für den Mündungsbereich eines Strebs.
Ein derartiges Streckenausbaugespann zählt durch die DE 200 12 245 U1 zum Stand der Technik. Es umfasst mindestens ein Ausbaugestell mit einer Sohlkufe, einer Firstkappe sowie zwischen die Sohlkufe und die Firstkappe eingegliederte Stempel. Auch kann zwischen die Sohlkufe und die Firstkappe ein Lemniskaten-Lenker-Getriebe eingegliedert sein, welches eine im Wesentlichen vertikale Verlagerung der Firstkappe beim Ein- und Ausfahren der hydraulisch beaufschlagbaren Stempel gewährleistet. Die Sohlkufe ist in Längsrichtung von einer zwangsgeführten Rückeinheit durchsetzt, die über einen hydraulisch beaufschlagbaren Rückzylinder mit der Kufe und über eine Koppelstange wenigstens mittelbar mit einem von der Firstkappe übergriffenen Maschinenrahmen eines Strebförderers verbunden ist. Das hochgezogene
maschinenrahmenseitige Ende der Rückeinheit ist über einen im Wesentlichen vertikal ausgerichteten Hubzylinder mindestens mittelbar mit dem Maschinenrahmen verbunden.
In der Praxis hat es sich als zweckmäßig erwiesen, zwei Ausbaugestelle dieser Ausgestaltung parallel nebeneinander anzuordnen. Auf diese Weise konnte den Ausbauproblemen im Mündungsbereich eines Strebs mit dem dort befindlichen Maschinenrahmen eines Strebförderers, bedingt durch den permanenten Abbaufortschritt, in einem durchaus befriedigenden Umgang Rechnung getragen werden.
Im bekannten Fall bildet es jedoch eine Voraussetzung, dass stets eine relativ verschiebliche Kopplung der Ausbaugestelle mit dem Maschinenrahmen vorhanden sein muss. Nun gibt es jedoch in der untertägigen Praxis eine Reihe von Einsatzfällen, bei denen eine Kopplung zwischen einem Ausbaugestell in der Strecke und einem Maschinenrahmen nicht möglich oder nicht erwünscht ist, so dass der Maschinenrahmen durch besondere Rückvorrichtungen unabhängig von einem Ausbaugestell entsprechend dem Abbaufortschritt verlagert werden muss.
In diesen Einsatzfällen hat es sich gezeigt, dass beim Rücken der Ausbaugestelle von den Sohlkufen Haufwerk bzw. Kohleklein zusammen geschoben wurde, was dann zu erheblichen Problemen im Bereich zwischen den Ausbaugestellen und dem Maschinenrahmen führte. Eine aufwendige Handarbeit zur Beseitigung des Haufwerks und/oder Kohlekleins durch die Bergleute in einem beengten Betriebspunkt war dann nicht zu umgehen.
Der Erfindung liegt - ausgehend vom Stand der Technik - die Aufgabe zugrunde, ein Streckenausbaugespann für den Mündungsbereich eines Strebs zu schaffen, welches ohne manuelle Mehrarbeit auch unabhängig von einem Maschinenrahmen eines Strebförderers entsprechend dem Abbaufortschritt in Längsrichtung der Strecke relativ zum Maschinenrahmen verlagert werden kann.
Diese Aufgabe wird mit den im Schutzanspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Dazu sieht die Erfindung ein Streckenausbaugespann mit drei nebeneinander angeordneten Ausbaugestellen vor. Jedes Ausbaugestell weist eine längskanalisierte Sohlkufe und eine zu der Sohlkufe durch hydraulisch beaufschlagbare Stempel sowie ein Lemniskaten-Lenker-Getriebe distanzierte mehrgliedrige Firstkappe auf. Die beiden äußeren Ausbaugestelle des Streckenausbaugespanns sind mit in die Sohlkufen zwangsgeführt integrierten Rückeinheiten aus im Abstand nebeneinander angeordneten, hochkant gestellten Führungsleisten, hydraulisch beaufschlagbaren Rückzylindem und zu den Rückzylindern koaxial ausgerichteten Koppelstangen versehen. Die den Rückzylindern abgewandten Enden der Koppelstangen sind an eine Bestandteil der Sohlkufe des mittleren Ausbaugestells bildende Traverse angelenkt. Die Traverse besitzt eine sohlseitige Gleitschräge. Die traversenseitigen Enden der Führungsleisten der äußeren Ausbaugestelle sind hochgezogen und durch im Wesentlichen vertikal ausgerichtete, hydraulisch beaufschlagbare Hubzylinder mit der Traverse gekoppelt.
Zur Verlagerung des Streckenausbaugespanns in Streckenlängsrichtung werden zunächst die Stempel des mittleren Ausbaugestells so begrenzt entlastet, dass die Stützkraft aufgehoben wird. Wenn anschließend die Rückzylinder der beiden äußeren Ausbaugestelle entsprechend beaufschlagt werden, kann das mittlere Ausbaugestell um das vorgesehene Maß gerückt werden, wobei die Sohlkufe des mittleren Ausbaugestells aufgrund der Gleitschräge problemlos über die Streckensohle gleitet. Haufwerk und/oder Kohleklein wird nicht zusammen geschoben.
Nach Erreichen des vorbestimmten Rückwegs werden die Stempel des mittleren Ausbaugestells wieder im Ausfahrsinne beaufschlagt. Wenn das mittlere Ausbaugestell zwischen der Streckensohle und der Streckenfirste verspannt ist, können die Stempel der beiden äußeren Ausbaugestelle entlastet
werden. Anschließend werden die Hubzylinder endseitig der Führungsleisten der äußeren Ausbaugestelle so beaufschlagt, dass die Sohlkufen der äußeren Ausbaugestelle schräg gestellt werden. Bei entsprechender Beaufschlagung der Rückzylinder der äußeren Ausbaugestelle werden diese dann bei Schrägstellung ihrer Sohlkufen in Richtung auf die Traverse nachgezogen, ohne dass hierbei Haufwerk und/oder Kohleklein zusammen geschoben wird. Ist das Maß des Rückwegs erschöpft, werden die Hubzylinder wieder so beaufschlagt, dass die Sohlkufen auf die Streckensohle abgesenkt werden. Danach werden die Stempel der äußeren Ausbaugestelle wieder im Ausfahrsinne beaufschlagt und folglich die äußeren Ausbaugestelle zwischen der Streckensohle und der Streckenfirste verspannt.
Die Erfindung schafft also die Voraussetzungen dafür, dass beim Vorrücken eines Streckenausbaugespanns im Mündungsbereich eines Strebs keine zusätzlichen Arbeiten dadurch anfallen, dass Haufwerk und/oder Kohleklein in großer Menge mühsam manuell weggeschafft werden muss.
Es ist darüberhinaus vorstellbar, dass die diversen Beaufschlagungen der Stempel, der Hubzylinder und der Rückzylinder in Abhängigkeit vom Abbaufortschritt steuerungstechnisch automatisiert werden können.
In Weiterbildung des erfindungsgemäßen Grundgedankens ist nach Schutzanspruch 2 vorgesehen, dass sich die Rückzylinder und die Koppelstangen zwischen den Führungsleisten erstrecken, die den Koppelstangen abgewandten Enden der Rückzylinder an die der Traverse abgewandten Enden der Sohlkufen und die einander benachbarten Enden der Hubzylinder und der Koppelstangen an die Führungsleisten verbindende Querstege angelenkt sind.
Da auch die Sohlkufe des mittleren Ausbaugestells aus Gründen der vereinfachten Herstellung wie die Sohlkufen der äußeren Ausbaugestelle längskanalisiert ist, kann nach Schutzanspruch 3 bei Bedarf in die Sohlkufe des mittleren Ausbaugestells eine Rückeinheit aus im Abstand nebeneinander angeordneten, hochkant gestellten Führungsleisten, einem hydraulisch
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beaufschlagbaren Rückzylinder und einer zum Rückzylinder koaxial ausgerichteten Koppelstange zwangsgeführt integriert werden. Aufgrund dieser Integration einer Rückeinheit in die Sohlkufe des mittleren Ausbaugestells kann dieses dann mit dem dem Rückzylinder abgewandten Ende der Koppelstange mit einer Führungsschiene an einem Maschinenrahmen eines Strebförderers relativ verlagerbar gekoppelt werden.
Diese Ausführungsform eröffnet mithin die Möglichkeit, ein an sich selbstständig schreitendes Streckenausbaugespann aus drei nebeneinander angeordneten Ausbaugestellen bei Bedarf auch mit dem Maschinenrahmen eines Strebförderers so koppeln zu können, dass der Maschinenrahmen unter Abstützung am Streckenausbaugespann entsprechend dem Abbaufortschritt gerückt werden kann.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 im Schema einen vertikalen Längsschnitt durch ein Streckenausbaugespann in getrennter Zuordnung zu einem Maschinenrahmen eines Strebförderers entlang der Linie l-l der Figur 2 in Richtung der Pfeile la gesehen, gemäß einer ersten Ausführungsform;
Figur 2 einen horizontalen Längsschnitt durch die Darstellung der Figur 1
entlang der Linie M-Il in Richtung der Pfeile Ma gesehen in einer Rückposition des Streckenausbaugespanns;
Figur 3 die Darstellung der Figur 2 in einer weiteren Rückposition des
Streckenausbaugespanns;
Figur 4 eine Darstellung ähnlich derjenigen der Figur 1 in der Rückposition des Streckenausbaugespanns gemäß der Figur 3;
Figur 5 die Darstellung der Figur 2 in einer dritten Rückposition des Streckenausbaugespanns und
&Ggr;::
Figuren
6 bis 8 Darstellungen ähnlich derjenigen der Figuren 2, 3 und 5 gemäß
einer weiteren Ausführungsform eines Streckenausbaugespanns.
Mit 1 ist in den Figuren 1 und 2 ein Streckenausbaugespann für den Mündungsbereich eines Strebs bezeichnet. Das Streckenausbaugespann 1 weist drei nebeneinander angeordnete Ausbaugestelle 2, 3, 4 auf. Jedes Ausbaugestell 2-4 setzt sich aus einer längskanalisierten Sohlkufe 5, 6, 7 und einer zur Sohlkufe 5, 6, 7 durch hydraulisch beaufschlagbare Stempel 8 sowie ein Lemniskaten-Lenker-Getriebe 9 distanzierte mehrgliedrige Firstkappe 10 zusammen.
Die beiden äußeren Ausbaugestelle 2, 4 sind mit in die Sohlkufen 5, 7 zwangsgeführt integrierten Rückeinheiten 11 aus zwei im Abstand nebeneinander angeordneten, hochkant gestellten Führungsleisten 12, hydraulisch beaufschlagbaren Rückzylindern 13 und zu den Rückzylindern 13 koaxial ausgerichteten Koppelstangen 14 versehen. Von den Rückzylindern 13 sind die Kolbenstangen 15 und die den Kolbenstangen 15 benachbarten Enden der Koppelstangen 14 über Gelenke 16 mit horizontalen Schwenkachsen an Querstege 17 angelenkt, welche die beiden Führungsleisten 12 in jedem Längskanal 18 der Sohlkufen 5, 7 verbinden. Die den Querstegen 17 abgewandten Enden der Gehäuse 19 der Rückzylinder 13 sind über Gelenke 20 mit horizontalen Schwenkachsen endseitig der Sohlkufen 5, 7 befestigt.
Die Sohlkufen 5, 7 der äußeren Ausbaugestelle 2, 4 sind durch eine Querstrebe 21 oberhalb der Gelenke 20 miteinander verbunden. Die Sohlkufe 6 des mittleren Ausbaugestells 3 ist starr mit einer Traverse 22 versehen, die sich in Rückrichtung RR des Streckenausbaugespanns 1 auch vor den Sohlkufen 5, 7 der äußeren Ausbaugestelle 2, 4 erstreckt. Die Traverse 22 weist sohlseitig eine Gleitschräge 23 auf (Figur 1).
Die den Rückzylindern 13 abgewandten Enden 24 der Führungsleisten 12 sind schenkelartig hoch gezogen und an ihren oberen Enden durch eine Querstrebe
25 miteinander verbunden. An diese Querstreben 25 sind die Kolbenstangen
26 von hydraulisch beaufschlagbaren Hubzylindern 27 über horizontale Schwenkachsen aufweisende Gelenke 28 befestigt. Die Gehäuse 29 der Hubzylinder 27 sind über horizontale Schwenkachsen aufweisende Gelenke 30 mit der Traverse 22 verbunden.
Ferner lässt die Figur 2 erkennen, dass in den Längskanal 31 der Sohlkufe 6 des mittleren Ausbaugestells 3 keine Rückeinheit eingegliedert ist.
Die Firstkappen 10 der Ausbaugestelle 2-4 überkragen einen Maschinenrahmen 32 eines nur hinsichtlich seines streckenseitigen Endabschnitts veranschaulichten Strebförderers 33.
Die Figuren 1 und 2 zeigen eine Rückposition des Streckenausbaugespanns 1, bei welcher durch in den Zeichnungen nicht näher veranschaulichte Rückeinrichtungen der Maschinenrahmen 32 entsprechend dem Abbaufortschritt relativ zum Streckenausbaugespann 1 verlagert worden ist.
Um nun das Streckenausbaugespann 1 wieder in die Nähe des Maschinenrahmens 32 zu verlagern, werden zunächst die Stempel 8 des mittleren Ausbaugestells 3 so entlastet, dass sie keine Stützkraft mehr ausüben. Danach werden die Rückzylinder 13 der äußeren Ausbaugestelle 2, 4 im Ausfahrsinne beaufschlagt, wobei durch die Verbindungen der Koppelstangen 14 mit der Traverse 22 (Gelenke 34 mit vertikalen Schwenkachsen) und der festen Zuordnung der Traverse 22 zur Sohlkufe 6 des mittleren Ausbaugestells 3 dieses aus der Rückposition gemäß den Figuren 1 und 2 in die Rückposition der Figuren 3 und 4 verlagert wird. Hierbei erfolgt eine Zwangsführung des mittleren Ausbaugestells 3 relativ zu den äußeren Ausbaugestellen 2, 4 durch die Zwangsführung der Rückeinheiten 11 in den Längskanälen 18 der auf der Streckensohle 35 verbleibenden Sohlkufen 5, 7 über die Führungsleisten 12.
Die Gleitschräge 23 an der Traverse 22 vermeidet ein Zusammenschieben von Haufwerk und/oder Kohleklein zwischen der Traverse 22 und dem Maschinenrahmen 32.
Anschließend werden die Stempel 8 des mittleren Ausbaugestells 3 im Ausfahrsinn beaufschlagt und dadurch das mittlere Ausbaugestell 3 zwischen der Streckensohle 35 und der Streckenfirste 36 verspannt.
Nach der Verspannung des mittleren Ausbaugestells 3 werden die Stempel 8 der äußeren Ausbaugestelle 2, 4 im Einfahrsinn beaufschlagt und damit die Stützkraft der äußeren Ausbaugestelle 2, 4 zwischen der Streckensohle 35 und der Streckenfirste 36 aufgehoben. Im Anschluss daran werden die Hubzylinder 27 im Ausfahrsinne beaufschlagt, so dass über die Führungsleisten 12 auch die Sohlkufen 5, 7 der äußeren Ausbaugestelle 2, 4 gemäß der Darstellung der Figur 4 schräg gestellt werden. Bei anschließender Beaufschlagung der Rückzylinder 13 im Einfahrsinn werden die hinsichtlich der Stempel 8 entlasteten äußeren Ausbaugestelle 2, 4 in Rückrichtung RR nachgezogen, bis die Rückposition gemäß Figur 5 erreicht ist. In dieser Rückposition werden die Hubzylinder 27 im Einfahrsinne beaufschlagt, so dass die Sohlkufen 5, 7 der äußeren Ausbaugestelle 2, 4 auf die Streckensohle 35 abgesenkt werden. Anschließend werden die Stempel 8 der äußeren Ausbaugestelle 2, 4 wieder im Ausfahrsinn beaufschlagt, so dass auch die äußeren Ausbaugestelle 2, 4 zwischen der Streckensohle 35 und der Streckenfirste 36, wie in Figur 1 dargestellt, abstützend verspannt sind.
Damit ist ein Rückzyklus des Streckenausbaugespanns 1 beendet. Der Maschinenrahmen 32 kann dann von den Firstkappen 10 des Streckenausbaugespanns 1 geschützt entsprechend dem Abbaufortschritt weiter verlagert werden.
In den Figuren 6 bis 8 sind die Rückpositionen des Streckenausbaugespanns 1 gemäß den Figuren 1 bis 5 anhand einer Variante dargestellt, bei welcher auch in die längskanalisierte Sohlkufe 6 des mittleren Ausbaugestells 3 eine
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Rückeinheit 37 aus im Abstand nebeneinander angeordneten, hochkant gestellten Führungsleisten 38, einem hydraulisch beaufschlagbaren Rückzylinder
39 und einer zum Rückzylinder 39 koaxial ausgerichteten Koppelstange 40 zwangsgeführt integriert ist. Die Führungsleisten 38 erstrecken sich allerdings nur über die Länge der Kolbenstange 41 des Rückzylinders 39. Es ist ferner zu erkennen, dass das dem Rückzylinder 39 abgewandte Ende der Koppelstange
40 des mittleren Ausbaugestells 3 mit einer Führungsschiene 42 an dem Maschinenrahmen 32 über ein Gelenk 43 mit vertikaler Schwenkachse verbunden ist. Ansonsten entspricht das Streckenausbaugespann 1 der Figuren 6 bis 8 demjenigen der Figuren 1 bis 5, so dass eine nochmalige Erläuterung entbehrlich ist.
Nach Erreichen eines bestimmten Abbaufortschritts (Stellung des Maschinenrahmens 32 gemäß Figur 6) werden die Stempel 8 des mittleren Ausbaugestells 3 entlastet, so dass dieses Ausbaugestell 3 keine Stützkraft mehr zwischen der Streckensohle 35 und der Streckenfirste 36 ausüben kann. Nach Entlastung der Stempel 8 werden die Rückzylinder 13 der äußeren Ausbaugestelle 2, 4 im Ausfahrsinn und der Rückzylinder 39 des mittleren Ausbaugestells 3 im Einfahrsinn beaufschlagt. Dadurch wird das mittlere Ausbaugestell 3 aus der Rückposition der Figur 6 in die Rückposition der Figur 7 verlagert.
Im Anschluss daran werden die Stempel 8 des mittleren Ausbaugestells 3 wieder im Ausfahrsinn beaufschlagt und dadurch das mittlere Ausbaugestell 3 zwischen der Streckensohle 35 und der Streckenfirste 36 verspannt.
Nach dem Verspannen des mittleren Ausbaugestells 3 werden die Stempel 8 der beiden äußeren Ausbaugestelle 2, 4 im Einfahrsinn beaufschlagt und dadurch die Stützkraft dieser Ausbaugestelle 2, 4 zwischen der Streckensohle 35 und der Streckenfirste 36 aufgehoben. Nunmehr werden die Hubzylinder 27 im Ausfahrsinn beaufschlagt, so dass über die Führungsleisten 12 die Sohlkufen 5, 7 der beiden äußeren Ausbaugestelle 2, 4 entsprechend der Darstellung der Figur 4 schräg gestellt werden. Anschließend werden dann
durch Beaufschlagung der Rückzylinder 13 der äußeren Ausbaugestelle 2, 4 im Einfahrsinn die äußeren Ausbaugestelle 2, 4 aus der Rückposition gemäß Figur 7 in die Rückposition gemäß Figur 8 gerückt. Ist diese Rückposition erreicht, werden die Hubzylinder 27 wieder im Einfahrsinn beaufschlagt und die Sohlkufen 5, 7 der äußeren Ausbaugestelle 2, 4 auf die Streckensohle 35 abgesenkt. Danach werden die Stempel 8 der äußeren Ausbaugestelle 2, 4 im Ausfahrsinn beaufschlagt und dadurch auch die äußeren Ausbaugestelle 2, 4 wieder abstützend zwischen der Streckensohle 35 und der Streckenfirste 36 verspannt.
Im Anschluss daran kann unter Verspannung des gesamten Streckenausbaugespanns 1 der Maschinenrahmen 32 durch Beaufschlagung des Rückzylinders 39 des mittleren Ausbaugestells 3 im Ausfahrsinn aus der Rückposition gemäß Figur 8 in die Rückposition gemäß Figur 6 verlagert werden.
Bezuqszeichenaufstellunq
1 - Streckenausbaugespann
2 - Ausbaugestell v. 1
3 - Ausbaugestell &ngr;. 1
4 - Ausbaugestell &ngr;. 1
5 - Sohlkufe &ngr;. 2
6 - Sohlkufe &ngr;. 3 7- Sohlkufe &ngr;. 4
8 - Stempel &ngr;. 2-4
9 - Lemniskaten-Lenker-Getriebe
10 - Firstkappen &ngr;. 2-4
11 - Rückeinheiten &ngr;. 2,
12 - Führungsleisten in 5, 13- Rückzylinder v. 2,4 14 - Koppelstangen v.
15- Kolbenstangen v.
16- Gelenke v. 14, 15
17- Querstege v. 12
18- Längskanal in 5, 7
19- Gehäuse v. 13
20- Gelenke v. 19
21 - Querstrebe zw. 5 u.
22 - Traverse
23 - Gleitschräge an 22 24- Enden v. 12
25 - Querstrebe zw. 24
26 - Kolbenstangen v.
27 - Hubzylinder
28 - Gelenke zw. 25 u.
29 - Gehäuse v. 27
30 - Gelenke zw. 29 u.
31 - Längskanal v. 6
32 - Maschinenrahmen
33- Strebförderer
34- Gelenke zw. 14 u.
35- Streckensohle
36 - Streckenfirste
37 - Rückeinheit v. 3
38 - Führungsleisten v.
39 - Rückzylinder v. 37
40 - Koppelstange v. 37
41 - Kolbenstange v. 39
42 - Führungsschiene v. 43- Gelenk zw. 40 u. 42
RR - Rückrichtung v. 1

Claims (3)

1. Streckenausbaugespann (1) für den Mündungsbereich eines Strebs, das drei nebeneinander angeordnete Ausbaugestelle (2, 3, 4) mit jeweils einer längskanalisierten Sohlkufe (5, 6, 7) und einer zur Sohlkufe (5, 6, 7) durch Stempel (8) sowie ein Lemniskaten-Lenker-Getriebe (9) distanzierten mehrgliedrigen Firstkappe (10) aufweist, von denen die beiden äußeren Ausbaugestelle (2, 4) mit in die Sohlkufen (5, 7) zwangsgeführt integrierten Rückeinheiten (11) aus im Abstand nebeneinander angeordneten, hochkant gestellten Führungsleisten (12), Rückzylindern (13) und zu den Rückzylindern (13) koaxial ausgerichteten Koppelstangen (14) versehen sind, wobei die den Rückzylindern (13) abgewandten Enden der Koppelstangen (14) an eine Bestandteil einer Sohlkufe (6) des mittleren Ausbaugestells (3) bildende Traverse (22) mit sohlseitiger Gleitschräge (23) angelenkt und die hoch gezogenen traversenseitigen Enden (24) der Führungsleisten (12) der äußeren Ausbaugestelle (2, 4) durch im Wesentlichen vertikal ausgerichtete Hubzylinder (27) mit der Traverse (22) gekoppelt sind.
2. Streckenausbaugespann nach Schutzanspruch 1, bei welchem sich die Rückzylinder (13) und die Koppelstangen (14) zwischen den Führungsleisten (12) erstrecken, die den Koppelstangen (14) abgewandten Enden der Rückzylinder (13) an die der Traverse (22) abgewandten Enden der Sohlkufen (5, 7) und die einander benachbarten Enden der Rückzylinder (13) und der Koppelstangen (14) an die Führungsleisten (12) verbindende Querstege (17) angelenkt sind.
3. Streckenausbaugespann nach Schutzanspruch 1 oder 2, bei welchem in die längskanalisierte Sohlkufe (6) des mittleren Ausbaugestells (3) eine Rückeinheit (37) aus im Abstand nebeneinander angeordneten, hochkant gestellten Führungsleisten (38), einem Rückzylinder (39) und einer zum Rückzylinder (39) koaxial ausgerichteten Koppelstange (40) zwangsgeführt integriert ist, wobei das dem Rückzylinder (39) abgewandte Ende der Koppelstange (40) mit einer Führungsschiene (42) an einem Maschinenrahmen (32) eines Strebförderers (33) koppelbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN112943284A (zh) * 2021-03-15 2021-06-11 北京坤世拓智能科技有限公司 基于双联多组自移迈步式临时支架的综掘巷道快掘工艺
CN120868455A (zh) * 2025-09-24 2025-10-31 西安航空学院 一种废弃通信电缆焚烧炉

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