DE273177C - - Google Patents
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- DE273177C DE273177C DENDAT273177D DE273177DA DE273177C DE 273177 C DE273177 C DE 273177C DE NDAT273177 D DENDAT273177 D DE NDAT273177D DE 273177D A DE273177D A DE 273177DA DE 273177 C DE273177 C DE 273177C
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- OIRDTQYFTABQOQ-UHTZMRCNSA-N Vidarabine Chemical compound C1=NC=2C(N)=NC=NC=2N1[C@@H]1O[C@H](CO)[C@@H](O)[C@@H]1O OIRDTQYFTABQOQ-UHTZMRCNSA-N 0.000 claims 1
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- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G1/00—Making needles used for performing operations
- B21G1/02—Making needles used for performing operations of needles with eyes, e.g. sewing-needles, sewing-awls
- B21G1/04—Making needles used for performing operations of needles with eyes, e.g. sewing-needles, sewing-awls of needles specially adapted for use in machines or tools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 273177 KLASSE Te. GRUPPE
JAMES ALEXANDER LIND,
Verfahren zur Herstellung von Maschinennadeln. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1913 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer leicht einfädelbaren Maschinennähnadel.
Es wird bezweckt, ein einfaches und praktisches Verfahren zu schaffen, welches gestattet, die Nadeln, wie jetzt gebräuchlich,
aus einem einzigen Drahtstück herzustellen, indem ein Teil ausgestreckt wird, ein Querschlitz
in den stärkeren Teil des Drahtes kurz vor der Verjüngung zur Herstellung des Nadelöhrs
und eine Längsnut in dem stärkeren Teile gebildet wird, deren Länge, Breite und Tiefe
im wesentlichen von gleichen Abmessungen ist als der ausgestreckte Drahtteil. Die Tiefe der
Nut zwischen dem Nadelöhr und dem verjungten Teile des Drahtes wird dem Durchmesser
des dünnen Drahtteiles annähernd gleich oder größer gewählt. Der dünne Teil wird dann
nach rückwärts über den stärkeren Teil gefaltet und in die Nut eingeführt. Er bildet auf diese
Weise einen biegsamen Arm, der aus einem Stück mit dem Schaftende besteht. Der Schaft
wird dann an dem umgebogenen Ende in eine Nadelspitze ausgezogen, und zu gleicher Zeit
werden die Wandungen des vertieften Nutenteiles unterhalb des Öhrs gefaltet, und zwar
über und um den entsprechenden Teil des dünnen Drahtes, der hierdurch festgehalten
wird.
Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der durch den dünnen Drahtteil gebildete
federnde Arm in eine Nut quer zu dem Nadelöhr eingelegt wird, wodurch der Faden leicht in das Nadelöhr eingeführt werden kann,
jedoch zwangläufig an einem Austreten auf dem gleichen Wege verhindert wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung
veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι ein geradliniges Drahtstück, aus dem die Nadel hergestellt wird.
Aus Fig. 2 ist das Werkstück nach der ersten Arbeitsstufe ersichtlich, die darin besteht, daß
der Endteil des Drahtes ausgestreckt wird.
Fig. 3 zeigt einen Querschlitz durch den Schaft an seinem starken Teile.
Aus Fig. 4 ist die Längsnut in dem Schaftteile der Nadel ersichtlich.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4. Aus dieser Figur ist die Längsnut
ersichtlich, in welcher der biegsame Arm liegt, wenn er nach abwärts gedrückt bzw. in seiner
Arbeitsstellung gesperrt ist.
Fig. 6 zeigt einen mittleren Längsschnitt, aus welchem der Öhrschlitz und die Längsnut
mit den dazugehörigen Teilen zwischen dem Öhr und dem verjüngten Nadelteile ersichtlich ist.
Aus dieser Figur kann gleichfalls der kurze abgeflachte Teil ersehen werden, welcher eine
Schulter in dem öhr zum Festhalten des Fadens bildet.
Fig. 7 ist ein Schnitt in vergrößertem Maßstäbe, gezeichnet nach der Linie 7-7 der Fig. 6.
Claims (3)
- Fig. 8 zeigt den dünnen Drahtteil, nachdem er in die Nut des Schaftteiles zurückgebogen ist.Aus Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 8 in vergrößertem Maßstabe gezeichnet ersichtlich, aus der die Lage des dünnen Drahtteiles in dem vertieften Teile der Nut ersichtlich ist.
Fig. 10 zeigt den dünnen Teil an der Durchbiegung, nachdem er in eine Nadelspitze ausgezogen worden ist.Fig. 11 ist ein Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 10 in vergrößertem Maßstabe, aus dem ersichtlich ist, wie die Seitenwandungen des vertieften Nutenteiles über und um den entsprechenden verjüngten Drahtteil gebogen worden sind.Fig. 12 zeigt einen in größerem Maßstabe gezeichneten Querschnitt nach der Linie 12-12 der Fig. io, und ausFig. 13 ist die Nadel fertig zum Gebrauche ersichtlich.Auf der Zeichnung ist mit 20 ein volles Drahtstück bezeichnet, aus dem die Nadel hergestellt werden soll. Ein Teil des Drahtstückes wird, wie aus Fig. 2 ersichtlich, dünn ausgezogen, der (21) sich an den stärkeren Teil durch eine Schulter 22 anschließt. Die zweite Arbeitsstufe besteht darin, durch Schleifen oder im Gesenk einen Querschlitz 23 in kurzem Abstande von der Schulter 22 zu bilden zwecks Herstellung des Nadelöhrs. Die Wandungen zu jeder Seite des Schlitzes sind unterschnitten und bei 36 und 37 zur Aufnahme des Fadens abgerundet.Dann wird eine Längsnut 24 in dem Schaftteile durch Schleifen gebildet. Diese Nut ist von genügender Länge, Breite und Tiefe zur Aufnahme des dünnen Drahtteiles 21, wenn er über den Schaftteil gebogen wird. Ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß diese Nut unterhalb des Öhrs bei 25 tiefer ist, was gewöhnlich durch Schleifen oder in einem Gesenk hergestellt wird. Die Tiefe der Nut an dieser Stelle ist größer, als der Durchmesser an dem entsprechenden Teile des dünnen Drahtes beträgt. In anderen Worten, die Tiefe der Nut soll genügend groß sein, um den dünnen Drahtteil derart aufnehmen zu können, daß, wenn die Kanten der Wandungen der Nut über diesen Teil geschlossen werden, sie sich berühren, um den dünnen Drahtteil festzuhalten.Nachdem die Nut 24 und der Schlitz 23 gebildet worden sind, wird ein breitflächiges Schneidewerkzeug benutzt, um an jeder Kante die scharfen Ecken 27 und 28 zu entfernen, damit sie nicht in Eingriff mit dem Gewebe kommen, wenn die Nadel gebraucht wird. Das Entfernen der Ecken 27 erleichtert gleichfalls die Einführung des Fadens in das Nadelöhr.Die darauf folgende Arbeit besteht darin, den dünnen Drahtteil gerade unterhalb der Schulter 22 umzubiegen und ihn in die Nuten 24 und 25 einzulegen (Fig. 8), in welcher Weise ein dünner biegsamer Arm 21 gebildet wird.Der Schaft an der Biegung 29 wird mittels eines Gesenkes als Nadelspitze ausgebildet, die schräg zu dem Öhr geht. Zu gleicher Zeit wird hierbei die Nutwandung an der Stelle 25 umgebogen, so daß die Lippen 30 und 31 sich über den dünnen Drahtteil an dieser Stelle legen. Dieser Teil des dünnen Drahtes zwischen dem öhr und der Spitze wird auf diese Weise sicher in dem Schaft der Nadel festgehalten, wodurch sie in der Nähe der Nadelspitze sehr widerstandsfähig wird und die Teile sich nicht voneinander trennen können.Der übrige Teil des federnden Armes liegt in der Nut 24, in der sie über ihre ganze Länge sicher gegen seitliche Beanspruchungen geschützt ist. Das Oberende des Armes ist um ein geringes nach aufwärts gedreht, um das Durchführen des Fadens an der Rückseite des Armes beim Einfädeln zu erleichtern. Wie aus den Fig. 10 und 12 ersichtlich, besteht das Einfädeln des Fadens in die Nadel darin, daß das Doppelende des Fadens über das Ende 37 des biegsamen Armes geführt und dann nach abwärts bis fast an das Öhr geschoben wird. Ein leichter Zug auf den Faden genügt auf dieser Stelle, um die Federkraft des Armes zu überwältigen und den Faden in das Nadelöhr einzuführen. Wenn der Faden, wie das beim Nähen geschieht, gestreckt wird, dann dienen die Wandungen 36, 37 zu jeder Seite der Nut 24 in Verbindung mit dem federnden Arme zur Sperrung des Fadens in dem öhr und verhindern auf wirksame Weise das Herausziehen des Fadens durch den Einführungskanal. In der Längsrichtung des Schaftes und auf seinen ■ entgegengesetzten Seiten sind Nuten 33 vorgesehen, in denen der Faden liegen kann, während die Nadel durch das Gewebe geht. Auch kann ein Ring 34 an dem Nadelschaft vorgesehen werden, der über das'freie Ende des federnden Armes geschoben wird, um ihn sicher, in der Längsnut zu halten. Die Verwendung eines solchen Ringes ist jedoch bei einer entsprechend der Erfindung hergestellten Nadel nicht erforderlich.Patent-A ν spruch:Verfahren zur Herstellung von leicht einfädelbaren Maschinennähnadeln, gekennzeichnet durch folgende vier aufeinanderfolgende Arbeitsvorgänge: ■i. Dünnausziehen eines Teiles des Rohstückes, wobei der dünne Teil sich an den stärkeren durch eine Schulter (22) anschließt; - 2. Bildung eines als Nadelöhr dienenden Querschlitzes (23), dessen Wandungen unterschnitten und teilweise abgerundet sind zur Aufnahme des Fadens ;
- 3. Bildung einer Längsnut (24) in dem Schaftteil durch Schleifen, wobei die Nut unterhalb des Öhres tiefer ist, um den dünnen Drahtteil (21) derart aufzunehmen, daß beim Schließen die Wandungen der Nut sich berühren, damit der dünne Drahtteil festgehalten wird;Umbiegung des dünnen Drahtteiles, unterhalb der Schulter (22) und Einlegung in die Nut (24), wobei das Schaftende als Nadelspitze ausgebildet wird, die schräg zu dem öhr geht, und gleichzeitige Umbiegung der Nutwandung.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE273177C true DE273177C (de) |
Family
ID=529655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT273177D Active DE273177C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE273177C (de) |
-
0
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