DE2731079A1 - Maschine zum ansetzen von oesenknoepfen - Google Patents
Maschine zum ansetzen von oesenknoepfenInfo
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- A41H—APPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
William Prym-Werke KG * 519o Stolberg, den 1.7.1977
Maschine zum Ansetzen von Ösenknopfen
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Ansetzen von Oesenknöpfen
an ein Werkstück mittels eines Zweispitzniets. Ss war bisher nicht möglich, einen Oesenknopf durch einen Preßvorgang
am Werkstück derart zu befestigen, daß der Knopf mittels seiner Oese einen ausreichenden Freiheitsgrad zur Bewegung erhielt.
Nur durch zeitraubende Nahtbefestigung ist eine befriedigende Festlegung der Oesenknöpfe möglich gewesen. Bei einer nicht den
Gegenstand dieser Erfindung bildenden Befestigungsart wird im Werkstück ein Zweispitzniet eingesetzt, dessen liietbeinchen um
den Oesenscheitel des Oesenknopfes herumgebogen werden. Diese Befestigungsart ist zwar abnutzungsfrei und gibt die nötige
Knopfbeweglichkeit. Doch ist es außerordentlich schwierig, den Biegevorgang an den Beinchen des Zweispitzniets in dem begrenzten
Raum zwischen Knopf und Niet durchzuführen. Die üblichen Nietensetzraaschinen können für diesen Setzvorgang eines Zweispitzniets
nicht verwendet werden, da der Knopf den Zweispitzniet für die Preßbewegung des Oberstempels der üblichen Nietensetzmaschinen
unzugänglich macht.
Mit der Erfindung wird die Schaffung einer geeigneten Maschine zum Setzen der bezeichneten Knopfverbindung bezweckt.
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, eine den Nietensetzmaschinen ähnliche Arbeitsmaschine zu schaffen, deren
Oberstempel im eng bemessenen Zwischenraum zwischen Halteniet und Oesenknopf wirksam ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß - ausgehend von der Bauform der Nietensetzraaschinen - der im
ünterstempel zu verarbeitende Oesenknopf gegenüber der Hubbewegung
des Oberstempels in Schrägstellung mit nach oben gewendeter Knopfunterseite dargeboten wird.
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In weiterer Ausbildung der Erfindung ist*die Verwendung eines
mit dem Knopfzuführschieber verbundenen Oesenknopfhalters vorgesehen,
der mittels einer in einer Führungsnut laufenden Steuerrolle zwangsläufig so gesteuert ist, daß er von seiner schräg
gestellten Ansetzstellung in eine horizontale und auf die Höhe der Oesenknopfzuführschiene angehobene Stellung verschoben werden
kann.
Die Erfindung wird an Hand der ein Ausführungsbeispiel zeigenden Zeichnungen nachstehend beschrieben:
Die Zeichnungen zeigeo'.
Fig. 1: Eine Seitenansicht der Werkzeuge und Werkzeugführungen
sowie Knopfteile-Zuführungen der erfindungsgemäßen Ansetzmaschine in ansetzbereiter
Stellung.
Fig. 2: Eine Draufsicht der Anordnung nach Fig.1·
Fig. 3* Eine teilweise Seitenansicht wie Fig.1, jedoch
in übernähmestellung für den Oesenknopf·
Fig. Zf: Eine Draufsicht wie Fig. 2, jedoch in Übernahmestellung
für den Oesenknopf.
Fig. 5: Eine Stirnansicht der Anordnung nach Fig. 1.
Fig. 6: Oesenknopf mit Zweispitzniet.
Mit der erfindungsgemäßen Ansetzmaschine soll die in Fig. 6 dargestellte Verbindung zwischen einem Oesenknopf 1 und einem
am Nietgut H befestigten Zweispitzniet 3 hergestellt werden, die dadurch zustande kommt, daß die beiden Beinchen if des Zweispitznietes
3 in der Knopfoese 2 gegenläufig auf sich selbst umgebogen werden. Diese Knopfverbindung an sich ist nicht Gegenstand
der vorliegenden Erfindung.
Der grundsätzliche Aufbau der Ansetzmaschine geht insoweit von
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der Bauart der Nietensetzmaschinen aus, als sie einen mit dem Untersterapel 5 zusammenwirkenden und in senkrechter Richtung
angetriebenen Oberstempel 18 auf v/eist, der mit einer Zange zum Erfassen des Zweispitzniets 3 versehen ist· Sowohl den Unterstempel
5, wie auch dem Oberstempel 18 sind Sortierglocken und Zuführschienen für die beiden Knopfteile vorgesehen, wobei
der eine Knopfteil von rechts, der andere von links dem Preßstempel
zugeführt werden, wie man insbesondere aus der stirnseitigen Maschinenansicht nach Fig. 5 entnehmen kann. Der Antrieb
und die Bedienung der Schaltmittel für die Ingangsetzung der Maschine erfolgt in der bei Nietensetzmaschinen üblichen
Weise.
Während der allgemeine Maschinenaufbau sowie die oberen Werkstückführungsmittel
weitgehend der herkömmlichen Gestaltung der Nietensetzmaschinen entspricht, betrifft die Erfindung hauptsächlich
die untere Werkstückaufnahrae im Bereich des Unterstempels 5· Diese untere Werkstückaufnähme ist, wie insbesondere
aus den Fig. 1 und 2 ersehen werden kann, so zu formen, daß der im Unterstempel 5 zugeführte Oesßicnopf 1 in Bezug auf die Mittelachse
des Oberstempels \^ schräg geneigt dargeboten wird,
derart, daß die Unterseite des Knopfes 1 mit ihrer Oese 2 mit der Oberstempelbewegung einen Winkel von vorzugsweise ca.25°
bildet. Durch diese Anordnungsmaßnahme wird erreicht, daß bei der Abwärtsbewegung der mit einem Zweispitzniet 3 beschickten
Zange 19 das eine der Beinchen Zf des Zweispitzniets innerhalb
der Oese 2 , das andere Beinchen Zf außerhalb .der Oese 2 an den
Oesenknopf 1 herangeführt werden. Erfindungsgemäß ist in der
Oberseite des Unterstempels 5 in Ausrichtung mit der Achse des Oberstempels 18 eine halbkugelförmige Ausnehmung 6 angeordnet,
die bei der Absenkung des Oberstempels 18 die Beinchen Zf des
in der Zange 19 liegenden Zweispitzniets 3 auf sich selbst und um den Scheitel der Knopfoese 2 herum biegt, und zwar derart,
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y-• s·
daß die beiden Beinchen l\ zueinander gegenläufig verlaufen,
wie dies anschaulich in der Fig. 6 gezeigt ist.
Darait die beschriebene Lage des Oesenknopfs 1 in Bezug auf die
Achse des Oberstempels 18 sicher, hinreichend genau und in selbsttätiger V/eise erreicht wird, ist im Unterteil der Ansetzmaschine
angrenzend an den Unterstempel 5 ein Oesenknopfhalter
7 angeordnet, der an einem Oeseiiknopfschxeber 1o mittels
eines Scharniergelenks 9 schwenkbar gelagert ist. Mit einer
seitlichen Führungsrolle 13 ist dieser Oesenknopfhalter 7 in
einer Kurvenführung 12 geführt, die an der Innenseite einer am Maschinengehäuse durch Schrauben ZQ befestigten Platte 11 eingeschnitten
ist. Die Kurvenbahn 12 ist, v/ie insbesondere aus Fig. 1 zu ersehen ist, so gestaltet, daß sie im Bereich des Unterstempels
6 eine Tieflage und im Abstand vom Unterstempel 6 im Bereich der Zuführschiene 15 für die Oesenknöpfe eine Ho chlage
aufweist. Durch den Oesenknopfschieber Io kann der Oesenknopfhalter
7 aus seiner in den Fig. 1 und 2 gezeigten gekippten Linkssteilung nach rechts verschoben v/erden, so daß er unterhalb
des freien Endes der Oesenknopfzuführschiene 15 zu liegen
kommt. Bei dieser Verschiebebewegung schwenkt der Oesenknopfhalter 7 unter der Wirkung der Steuerrolle 13 in eine horizontale
Lage, wie dies besonders anschaulich der Fig. 3 zu entnehmen ist. In dieser Horizontallage wird dem Oesenknopfhalter
7 aus dem freien gebogenen Ende der in bekannter Art ausgeführten Zuführschiene 15 ein Oesenknopf zugeleitet. Im Oesenknopfhalter
7 wird der Oesenknopf 1 mit nach oben gewendeter Oese 2 durch eine Klemmbacke 8 festgehalten, die auch die funktionsrichtige
Lage des Oesenknopfes in der abgeschwenkten Oesenknopfhalterstellung
sichert.
Die Zuführung des Zweispitzniets 3 zur Zweispitznietzange 19 erfolgt mittels den Zv/eispitsnietzuführungsschiebers ]7, der den
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- zr-
Niet aus dem unteren Ende der in bekannter V/eise ausgebildeten
Zweispitznietzuführungsschiene 16 entnimmt. Die Zuführungsschionen
15 und 16 für die Oesenknöpfe bezw. Zweispitzniete liogon
in Bezug auf die Frontansicht nach Fig.5 hinter der Ansetzstelle der Maschine.
Die erfindungsgemäße Ans et zraas chine v/ird vorzugsweise durch einen
Elektromotor angetrieben, der durch einen Anlaßhebel in Gang gesetzt wird, wie dies bei Nietenansetzmaschinen an nich
bekannt ist. Nach Ingangsetzung des Motors läuft ein vollständiger Ansetzvorgang an und wird durch ein nicht gezeigtes
Schaltgetriebe selbsttätig zu Ende geführt.
Der Arbeitsablauf wird im folgenden erläutert:
In den Fig. 1 und 2 ist die Ausgangsstellung der Ansetzmanchine
dargestellt, in welcher ein Zweispitzniet 3 in der geschlossenen
Zweispitznietzange 19 sich oberhalb des iin Oesenknopfhalter. 7
befindlichen Oesenknopfes 1 in Schrägstellung befindet. Die Bedienungsperson bringt in dieser Stellung das Nietgut I^ so
zwischen Unterstempel 5 und Oberstetnpel 18 ein, daß die Knopfbefestigungsstelle
auf der Linie der Oberstempelachse liegt. Die Maschine wird alsdann angelassen, worauf der Oberstempel
πit der Zweispitznietzange 19 abwärts bewegt wird, um die Beinchen
k des Zweispitzniets 3 um den Oesenscheitel der Knopfoese zu biegen. Nach dieser Befestigungsaktion v/ird die Zange 19
geöffnet und in die Ausgangslage gemäß Fig. 1 zurückgefahren. Nach Entnahme des Werkstücks 13 mit dem befestigten Knopf 1
wird der Oesenknopfhalter 7 mittels des OenenknopfSchiebers Io
in seine wagerechte Lage gemäß Fig. 3 und ^ gefahren. Die Überführung
des nächsten Oesenknopfes 1 in den wagerecht liegendem
Oesenknopfhalter 7 erfolgt in dieser Stellung, worauf der Oesenknonfnchieber Io mit dem neu zugeführten Oesenknopf in dia
Aus^angnla^e nach Fig. 1 zurückgefahren v/ird. Zwischenzeit Lieh
ist mitteln den Zv/eispitznietschiebers 17 oLn neuer Zwe u;pit;',~
niot iudie Zange 19 eingelegt worden, ijo daß d Lo Maschin;; für
dan näciujton Anrjetz vornan; bereit .ist.
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Claims (3)
1.) Arbeitsmaschine zum Ansetzen von ösenknopfen mittels
Zweispitzniet an ein Werkstück, mit einem gegen einen Unterstempel bewegbaren-&fröft£tempel, der eine Zange
aur Aufnahme des zu befestigenden Knopfteils aufweist sowie mit je einer Sortierglocke und Zuführschiene für
im Unterwerkzeug und im Oberwerkzeug zu verarbeitende Knopfteile,
dadurch gekennzeichnet,
daß der im Unterstempel (5) zu verarbeitende ösenknopf (1)
gegenüber der Hubbewegung des Oberstempels (18) in Schrägstellung mit nach oben gewendeter Knopfunterseite
dargeboten ist.
2.) Arbeitsmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Darbietung des ösenknopfes (1) im Unterstempel (5)
ein mittels eines ZuführSchiebers (10) gegen die zugehörige
Zuführschiene (15) verfahrbarer ösenknopfhalter (7)
mit Klemmbacke (8) angeordnet ist.
3.) Arbeitsmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der ösenknopfhalter (7) am Zuführschieber (10) mitteils
eines Scharniergelenks (9) schwenkbar befestigt und mittels einer Steuerrolle (13) in einer Führungsnut (12)
so gelagert ist, daß die geradlinige Bewegung des Schiebers (10) dem ösenknopfhalter (7) eine Schwenkbewegung
und eine Anhebebewegung auf die Höhe der ösenknopfzuführschiene
(15) erteilt.
809884/0224 ORIGINAL INSPECTED
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19772731079 DE2731079A1 (de) | 1977-07-09 | 1977-07-09 | Maschine zum ansetzen von oesenknoepfen |
| EP78100286A EP0000481A1 (de) | 1977-07-09 | 1978-06-30 | Maschine zum Ansetzen von Ösenknöpfen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19772731079 DE2731079A1 (de) | 1977-07-09 | 1977-07-09 | Maschine zum ansetzen von oesenknoepfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2731079A1 true DE2731079A1 (de) | 1979-01-25 |
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ID=6013535
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19772731079 Withdrawn DE2731079A1 (de) | 1977-07-09 | 1977-07-09 | Maschine zum ansetzen von oesenknoepfen |
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|---|---|
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| DE (1) | DE2731079A1 (de) |
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Also Published As
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| EP0000481A1 (de) | 1979-02-07 |
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