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DE2730281A1 - Ruebenerntemaschine, sowie dazugehoeriger schlepper - Google Patents

Ruebenerntemaschine, sowie dazugehoeriger schlepper

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Publication number
DE2730281A1
DE2730281A1 DE19772730281 DE2730281A DE2730281A1 DE 2730281 A1 DE2730281 A1 DE 2730281A1 DE 19772730281 DE19772730281 DE 19772730281 DE 2730281 A DE2730281 A DE 2730281A DE 2730281 A1 DE2730281 A1 DE 2730281A1
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DE
Germany
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beet harvester
tractor
control
beet
wheels
Prior art date
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Granted
Application number
DE19772730281
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English (en)
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DE2730281C2 (de
Inventor
Ludwig Dr Ing Fabian
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmotzer Agrartechnic 8532 Bad Windsheim D GmbH
Original Assignee
MASCHINENFABRIK SCHMOTZER GmbH
SCHMOTZER MASCHF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by MASCHINENFABRIK SCHMOTZER GmbH, SCHMOTZER MASCHF filed Critical MASCHINENFABRIK SCHMOTZER GmbH
Priority to DE19772730281 priority Critical patent/DE2730281C2/de
Publication of DE2730281A1 publication Critical patent/DE2730281A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2730281C2 publication Critical patent/DE2730281C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D49/00Tractors
    • B62D49/06Tractors adapted for multi-purpose use
    • B62D49/065Coupling of multi-purpose tractors with equipment
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B69/00Steering of agricultural machines or implements; Guiding agricultural machines or implements on a desired track
    • A01B69/007Steering or guiding of agricultural vehicles, e.g. steering of the tractor to keep the plough in the furrow
    • A01B69/008Steering or guiding of agricultural vehicles, e.g. steering of the tractor to keep the plough in the furrow automatic
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D33/00Accessories for digging harvesters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
  • Guiding Agricultural Machines (AREA)

Description

  • "Rübenerntemaschine, sowie dazugehöriger
  • Schlepper" Die Erfindung betrifft eine als Anhänger an einen Schlepper ausgebildete, durch Abtastung einer Rübenreihe gesteuerte Rübenerntemaschine, die bei Kurvenfahrten zum Schlepper eine von 1800 abweichende Winkellage einnimmt und mit von der Steuerung beeinflußten, auf eine Achse angeordneten Laufrädemversehen ist.
  • Aus der DT-PS 21 49 480 ist eine Rübenerntemaschine der vorgenannten Art bekannt, die jedoch mehrere Nachteile aufweist. Zum Anhängen der Rübenerntemaschine an den Schlepper dient eine Deichsel, so daß nachteiliger Weise zwei voneinander entfernte Anlenkpunkte entstehen, nämlich der Anlenkpunkt der Deichsel am Schlepper und der Anlenkpunkt der Deichsel an der Rübenerntemaschine. Dies verringert die Wendigkeit der Maschine, insbesondere beim Durchfahren enger Kurven, und erhöht die Länge des gesamten aus Schlepper und Maschine bestehenden Aggregates. Ferner sind bei der bekannten Anordnung die Laufräder starr auf der Achse angeordnet, wobei die Lenkung durch Verschwenken der Laufradachse erfolgt. Hierdurch sind ebenfalls nur verhältnismäßig große Wenderadien der Rübenerntemaschine erzielbar. Andererfalls, d. h. bei einem zu weiten Ausschwenken der Laufradachse aus der Lage für Geradeausfahrt würde sich das sogenannte Aufstandsdreieck der Rübenerntemaschine, das vom Anhängepunkt am Schlepper und den beiden Laufrädern gebildet wird, zu sehr verschmälern, wodurch aber bei der Kurvenfahrt die Gefahr eines Umkippens der Maschine entsteht. Ferner schlägt die vorbekannte Anordnung neben einer Steuerung der schwenkbaren Zugdeichsel mittels einer an einer Rübenreihe entlanggleitenden Fühleinrichtung vor, daß zusätzlich zu dieser Fühleinrichtung eine auf eine andere Rübenreihe angesetzte Fühleinrichtung vorgesehen ist, die den Lenkeinschlag der Laufräder beeinflusst. Die Anordnung zweier Fühleinrichtungen, die jeweils von unterschiedlichen Reihen gesteuert werden müssen, ist konstruktiv aufwendig und verlangt quer zur Maschine einen entsprechenden Platz.
  • Außerdem ist eine solche Rübenerntemaschine nur zwei- oder mehrreihig auszubilden, nicht aber einreihig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rübenerntemaschine der eingangs genannten Gattung dahingehend zu verbessern, daß mit einem relativ geringen konstruktiven Aufwand einerseits bei der Rodearbeit auf dem Acker eine einwandfreie Steuerung der Maschine entsprechend der Position der Rüben bzw. der Rübenreihe erfolgt und andererseits die Maschine bei Bedarf, z.B. beim Wenden nach Durchfahren einer Reihe oder beim Fahren auf der Straße, einen sehr kleinen Wendekreis hat, ohne daß dabei die Gefahr eines Umkippens besteht. Ferner wird mit der Erfindung angestrebt, daß die an sich für das Durchfahren enger Kurven angestrebte Erzielung eines kleinen Wendekreises jedoch die Feineinsteuerung der Maschine während der Rodearbeit nicht beeinflusst.
  • Es wird daher mit der Erfindung zunächst vorgeschlagen, daß als erste,von der Rübenreihe her bewirkte Steuerung der Laufräder Steuerorgane dienen, die unmittelbar vor den Rodeorganen angeordnet sind und die Lage der Rüben abtasten und daß zusätzlich mindestens eine, die Laufräder von einer weiteren Stelle her steuernde Einrichtung vorgesehen ist, wobei die Laufräder in an sich bekannter Weise achsschenkelgelenkt sind und die genannten Steuerorgane auf diese Achsschenkellenkung einwirken. Die Rodeorgane befinden sich bei derartigen Rübenerntemaschinen in der Nähe der Laufräder. Wird nun von den Tastorganen eine etwaige Abweichung der Rübenlage nach links oder rechts festgestellt, so bewirkt der sich hieraus ergebende Einschlag der Laufräder eine adäquate Verstellung der räumlich unmittelbar neben, bzw. hinter den Rodeorganen vorgesehenen Laufräder und damit dieses Teiles der Maschine. Eine solche Steuerung ist wesentlich direkter als die beim Gegenstand der DT-PS 21 49 480 vorgesehene Steuerung von einer weiter vorn bei den Köpferorganen angeordneten Fühleinrichtung. Die Steuermöglichkeit der Laufräder kann ferner gemäß der Erfindung für die Kurvenfahrt der Maschine ausgenutzt werden, wobei die entsprechende Steuerung, d. h. Verstellung der Achsschenkellenkung nicht nur von einer, sondern auch von mehreren Stellen her erfolgen kann. Dies kann eine Handsteuerung sein, die vom Fahrersitz des Schleppers her betätigt wird und insoweit gehört auch ein entsprechend ausgestalteter Schlepper mit zum Gegenstand der Erfindung. Dies könnte aber auch eine Lenkautomatik sein, wie sie nachstehend noch näher zu beschreiben ist. Achsschenkellenkungen von Laufrädern sind an sich bei landwirtschaftlichen Maschinen bekannt. Sie ermöglichen bei der vorliegenden Erfindung während des Rodens eine sehr feinfühlige und dabei direkte Steuerung der Lage der Maschine entsprechend der Abtastung der zu rodenden Rüben und ferner beim Fahrbetrieb für das Durchfahren von Kurven einen sehr engen Wendekreis, ohne daß dabei die Fläche des Aufstandsdreieckes verringert wird. Die besonders bei den relativ hohen Rübenerntemaschinen bestehende Gefahr des Umkippens beim Durchfahren enger Kurven ist somit vermieden. Die erfindungsgem-;Be Rübenerntemaschine ist sowohl einreihig, als auch mehrreihig ausführbar. Der für die erläuterten Steuerungen erforderliche konstruktive Aufwand ist relativ gering.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann, wie bereits erwähnt, als zweite Steuereinrichtung der Laufräder einer Handsteuerung dienen, die im Bedienungsbereich des Fahrersitzs am Schlepper vorgesehen ist und sich nach ihrem Loslassen von selbst in die Mittellage zurückstellt. Hierdurch kann sich der Fahrer entsprechend den jeweiligen Gegebenheiten, d. h. Größe, bzw. Radius der zu durchfahrenden Kurve, die Verstellung der Laufräder selber einstellen.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Rübenerntemaschine an die Ackerschiene des Schleppers direkt angelenkt ist, d. h. keine Deichsel vorgesehen ist, und daß als zweite oder als dritte Steuereinrichtung eine Abweichung der Winkel lage der Rübenerntemaschine zum Schlepper aus der 1800-Position für Geradeausfahrt nach Überschreiten eines bestimmten Totbereiches, d. h. Verschwenkwinkels, eine Verstellung der Steuerung der Achsschenkellenkung im Steuersinn des Schleppers bewirkt. Hiermit wird der bei Kurvenfahrten sich einstellende, von 1800 abweichende Winkel zwischen der Längsrichtung des Schleppers und der/uLnämnrunnds%rine Ackerschiene angelenkten Rübenerntemaschine im Steuersinn des Schleppers für einen entsprechenden Einschlag der Laufräder verwendet. Dabei ist aber durch den genannten Totbereich, der beiderseits der Lage für Geradeausfahrt vorgesehen ist, dafür gesorgt, daß diese Verstärkung des Steuereinschlages des Schleppers während der Rodearbeit nicht wirksam ist. Hierbei wäre nämlich eine solche Verstärkung unerwünscht, da sie ein zu starkes seitliches Wegsteuern des die Laufräder und die Rodewerkzeuge tragenden hinteren Bereich der Rübenerntemaschine zur Folge hätte. Bei der Rodearbeit erfolgt also die Steuerung des aus Schlepper und Maschine bestehenden Aggregates grob durch die Handsteuerung der Schleppervorderräder und fein durch die erläuterte Abtastung der Rübenlage im Bereich der Rodewerkzeuge. Eine den entsprechend gewählten Totbereich überschreitende Abweichung der Winkellage zwischen Schlepper und Rübenerntemaschine aus der 1800-Position tritt dagegen nur bei Kurvenfahrten auf der Straße oder dann auf, wenn die Rübenerntemaschine nach Durchfahren einer Rübenreihe gewendet werden soll, d. h. in beiden Fällen nicht während des eigentlichen Rodevorganges.
  • Dabei ist es aber von Vorteil, daß mittels dieser zusätzlichen Steuerung der Laufräder der Wendekreis des gesamten Aggregates entsprechend verringert werden kann.
  • Durch den Wegfall der Deichsel wird nicht nur die Baulänge des Aggregates verkürzt, sondern es ist auch aufgrund der direkten Anlenkung der Rübenerntemaschine an den Schlepper hiermit eindeutig bei Kurvenfahrten die Winkel lage zwischen diesen beiden Aggregatteilen feststellbar und damit unmittelbar als Steuergröße für den Laufradausschlag verwendbar.
  • Die Verstellung der Laufräder erfolgt bevorzugt hydraulisch. Der Fahrer kann dabei wählen, ob er die Laufräder von Hand oder durch die zuletzt erläuterte, von der Winkel lage zwischen Schlepper und Rübenerntemaschine automatische abhangige/steuerung verstellt, bzw. verstellen läßt.
  • Falls erforderlich kann der Fahrer selbstverständlich auch während der Rodearbeit von Hand eine Verstellung des Einschlages der Laufräder bewirken.
  • Gemäß weiteren Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung kann die Verstellung der Laufräder nach Überschreiten z.B.
  • des Totbereiches durch mechanische Mittel, /Bowdenzug, z.B.
  • oder auch durch elektrische Mittel,/Potentiometer, erfolgen.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen, sowie der nachstehenden Beschreibung und der dazugehörigen Zeichnung von erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen zu entnehmen. In der Zeichnung zeigt: Fig. 1: Schematisch und in der Draufsicht und mit den dazugehörigen Steuerorganen und -leitungen ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig. 2: ebenfalls schematisch und in der Draufsicht und mit den dazugehörigen Steuerorganen und -leitungen ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung, Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 wird die Rübenerntemaschine von dem hier nur mit einigen Teilen dargestellten Schlepper 2 gezogen. In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß auch bei der Darstellung der Rübenerntemaschine in beiden Ausführungsbeispielen für das Verständnis der Erfindung nicht wesentliche Teile fortgelassen wurden. Die Rübenerntemaschine 1 ist bei 3 an die Ackerschiene 4 des Schleppers angelenkt,die ihrerseits starr am Schlepperrahmen angebracht'ist.
  • Die Rübenerntemaschine wird sowohl im Punkt 3, als auch von ihren beiden Laufrädern 5 getragen, deren Richtung mittels der Achsschenkellenkung S'verstellbar ist. Diese Verstellung erfolgt mittels des Kolbens 6 eines Hydraulikzylinders 7, wobei das Antriebsöl über die Leitungen 8 von der Hydraulikdes Schleppers geliefert wird.
  • Die Hydraulik 6, 7 kann betätigt werden durch: a) Eine Handsteuerung 10, die sich am Schlepper im Griffbereich des Fahrersitzes befindet.
  • b) Einen Rübentaster 11, der vor den Rodewerkzeugen 12 angeordnet ist und seitliche Abweichungen, d. h.
  • in Pfeilrichtung 14, der Rüben 13 erfasst und über die Hydraulik die Räder 4 so verstellt, daß das Rodeschar 12 die richtige Lage für die Rodung der Rübe einnimmt.
  • c) Eine nachstehend noch näher zu erläuternde Steuerung 15, die entsprechend der Veränderung des Winkels p zwischen der Längsrichtung 16 des Schleppers und der Längsrichtung 17 der Rübenerntemaschine wirksam wird.
  • Jede der vorgenannten Steuerungsmöglichkeiten kann für sich oder in Kombination mit einer oder mehreren der anderen Steuerungsmöglichkeiten eingesetzt werden. So kann das Aggregat z. B. nur mit der Handsteuerung gemäß Ziff. a) gesteuert werden, die nach ihrem Loslassen durch den Schlepperfahrer von selbst in die Mittellage zurückkehrt. Stattdessen könnte die Steuerung und zwar insbesondere bei der Rodearbeit auch nur mittels der Tastorgane gemäß Ziff. b) erfolgen. Eswäre aber auch möglich, die Steuerungen a) und b) zu kombinieren.
  • Schließlich ist es möglich, zugleich die Steuerung gemäß Ziff. c) zuzuschalten, wobei sie wie erläutert gemäß der Erfindung bei der Rodearbeit nicht wirksam wird und damit die Nachführung der Rodewerkzeuge nicht beeinträchtigt, (siehe auch die nachstehenden Ausführungen) während sie beim Wendevorgang zwecks Anfahren einer neuen Rübenreihe oder auch beim Fahren auf der Straße, bzw. im Gelände wirksam ist.
  • Unter Vermeidung einer Deichsel ist, wie erläutert, die Rübenerntemaschine 1 bei 3 direkt an die schlepperfeste Ackerschiene 4 angelenkt. An einem fest mit der Ackerschiene verbundenen Arm 18 ist ein Bowdenzug 19 angebracht, der in einer mit Ziff. 20 angedeuteten Führung der Rübenerntemaschine gleitet und an seinem entgegengesetzten Ende 19' zwei Steuernocken 21 trägt. Das Bowdenzugende 19' durchsetzt einen Mitnehmer 22 eines Schiebers 23, an dem zwei Endschalter 24 befestigt sind.
  • Dabei ist in der Stellung des Aggregates für Geradeausfahrt, d. h. bei miteinander fluchtenden Achsen 16, 17 und einem Winkel fl von 1800 der Abstand zwischen jedem Steuernocken 21 und dem Mitnehmer 22 gleich und entspricht einer Verschiebung des Bowdenzuges um den Betrag£xR. Hierin bedeutet R die Länge des Armes 18 und otder Winkelbereich (Totbereich),um den aus der Neutralstellung 25 (Winkel£- 0> heraus der Schlepper zur Rübenerntemaschine eine Winkel lage einnehmen kann, ohne daß dies einen Einschlag der Laufräder 5 zur Folge hat. Innerhalb dieses Bereiches von insgesamt 2xoCliegen in der Regel die Winkelabweichungen 17 zwischen den Achsen 16, beim Rodebetrieb auf dem Acker, bei dem gemäß den obigen Ausführungen eine zusätzliche Steuerung mittels der Laufräder 5 vermieden werden soll.
  • Weicht dagegen bei Fahrt auf der Straße oder auch beim Wenden der Winkel ß soweit von 1800 ab, daß die Verschiebung des Bowdenzuges größer ist als FC xR, so verschiebt der entsprechende Steuernocken 21 den Schieber 23. Der 3eweilige Endschalter läuft auf einen Schaltvorsprung 26 des Hydraulikkolbens 6 /auf und betätigt die Hydraulik 6, 7 im Lenksinn. Würde beispielsweise der Winkel /3 um einen entsprechenden Betrag kleiner als 1800 werden, so hätte dies in der Zeichnung ein Drehen der Ackerschiene 4 und damit des Armes 18 entgegen dem Uhrzeigersinn zur Folge.
  • Es würde dann der in der Zeichnung rechte Steuernocken 21 den Schieber 23 mit den Endschaltern nach links verschieben, so daß der rechte Endschalter 24 sich öffnet und Öl in die rechte Zylinderhälfte 7' leitet. Dies verschiebt den Kolben 6 und die Spurstange 5'nach links, so daß beide Laufräder 5 im Uhrzeigersinn verschwenkt werden. Wie erläutert tritt dies aber nur ein, wenn die Veränderung des Winkels p den TotbereichvC xR nach links oder rechts übersteigt. Die Verschiebung der Teile 5', 6 erfolgt so lange, bis sich der Schaltvorsprung 26 wieder symmetrisch zwischen den beiden Steuerschaltern 24 befindet, wodurch der bisher geöffnete Steuerschalter wieder geschlossen und die Hydraulik nicht mehr betätigt wird.
  • Mit dieser Steuerung addieren sich die Lenkwirkung aufgrund der Änderung des Winkels p und die Lenkwirkung aufgrund des Einschlages der Laufräder 5 mit dem Resultat eines sehr geringen Wendekreises und damit einer guten Manövrierfähigkeit des gesamten Aggregates auf sehr kleinem Raum.
  • Zwei Rückstell-Zugfedern 27 bewirken die Rückbewegung des Schiebers 23 und der Endschalter 24 in die dargestellte Neutrallage, sobald sich der Winkel p im Bereich von 1800 + £ befindet. Diese Neutralstellung kann ferner durch eine unter Druck der Feder 28 stehende Kugelverrastung 29 des Schiebers 23 mit dem Maschinenrahmen 30 gesichert werden.
  • Das Ausführungsbeispiel der Fig. 2 zeigt ebenfalls ein Aggregat bestehend aus einem nur zum Teil dargestellten Schlepper 2 und der Rübenerntemaschine 1, die bei 3 gelenkig miteinander verbunden sind. Der Teil 4' ist auf der Ackerschiene 4 in deren Längsrichtung verschiebbar, im übrigen aber zur Ackerschiene nicht beweglich, so daß auch hier eine Ein-Punktanlenkung der Maschine an den Schlepper gegeben ist. Die Verstellung der ebenfalls achsschenkelgelenkten Laufräder 5 erfolgt mittels einer Hydraulik 31, deren Ölzufuhr 32 von einem elektrischen Servomotor 33 betätigt wird. Der Servomotor kann wie folgt zu- bzw. abgeschaltet werden: a) Von einer elektrisch wirksamen Handsteuerung 10' im Griffbereich des Schlepperfahrersitzes, welcher der Handsteuerung 10 entspricht. Auch hier ist eine automatische Rückstellung in die Mittellage vorgesehen.
  • b) Von Abtastorganen 11' für die Rübenlage, die der Abtastung 11 gemäß dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel entspricht.
  • - c) Von einer Potentiometeranordnung 34, die der Anordnung 15 gemäß dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel entspricht.
  • Dabei kimendie Steuerungen 10', 34 ständig und die Steuer rung 12' nur dann im Betrie g wenn die Rübenerntemaschine rodet, d. h. die Rodeorgane sich in Arbeitsstellung befinden. Die Ölversorgung der Hydraulik erfolgt wie im vorhergehenden Ausführungsbeispiel von der Ölhydraulik 35 des Schleppers 2.
  • Falls erforderlich kann ferner vor deKöpferaçsldDueg 36 eine Abtastvorrichtung 36' vorgesehen sein, die bei Abweichungen des vorderen Bereiches der Rübenerntemaschine von der Lage der Rüben den Teil 4' in Längsrichtung der Ackerschiene 4 mittels eines nicht dargestellten Servomotors verschiebt und so auch im vorderen Maschinenbereich für eine Feinsteuerung entsprechend der Rübenlage sorgt.
  • Der bereits an Hand des vorhergehenden Ausführungsbeispieles erläuterte Totbereich der zusätzlichen Kurven steuerung mittels Verstellung der Laufräder 5 wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel dadurch erreicht, daß der Bereich 34' des Potentiometers stromlos ist. Erst dann wenn der Potentiometer-Abgreifer 37 in einen der Spannung führenden Bereiche 34" gelangt, wird der Servomotor 33 und damit die Hydraulik 31 betätigt. Hiermit werden die gleichen Effekte erzielt, wie sie vorstehend zum Ausführungsbeispiel der Fig. 1 erläutert worden sind.
  • Alle dargestellten und beschriebenen Merkmale, sowie ihre Kombinationen untereinander, sind erfindungswesentlich, soweit sie nicht ausdrücklich als bekannt bezeichnet wurden.
  • - Ansprüche - Leerseite

Claims (10)

  1. Patent- und Schutzansprüche 1. Als Anhänger an einen Schlepper ausgebildete, durch Abtastung einer Rübenreihe gesteuerte Rübenerntemaschine, die bei Kurvenfahrt zum Schlepper eine von 1800 abweichende Winkel lage einnimmt und mit von der Steuerung beeinflussten, auf einer Achse angeordneten Laufrädern versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß als erste von der Rübenreihe (13) her bewirkte Steuerung der Laufräder (5) Steuerorgane (11, 11') eignen, die unmittelbar vor den Rodeorganen (12) angeordnet sind und die Lage der Rüben abtasten und daß zusätzlich mindestens eine die Laufräder (5) von einer weiteren Stelle her steuerende Einrichtung vorgesehen ist, wobei die Laufräder in an sich bekannter Weise achsschenkelgelenkt sind und die genannten Steuerorgane auf diese Achsschenkellenkung (5) einwirken.
  2. 2. Rübenerntemaschine und dazugehöriger Schlepper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als zweite Steuereinrichtung der Laufräder (5) eine Handsteuerung (10, 10') dient, die im Griffbereich des Fahrersitzes am Schlepper (2) vorgesehen ist und sich nach ihrem Loslassen von selbst in die Mittellage für Ceradeausfahrt zurückstellt.
  3. 3. Rübenerntemaschine nach Anspruch 1, oder den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rübenerntemaschine (1) an die Ackerschiene (4) des Schleppers (2) direkt anlenkbar ist und daß als zweite oder dritte Steuereinrichtung eine Abweichung der Winkellage ( ß) der Rübenerntemaschine (1) zum Schlepper (2) aus der 1800-Position für Geradeausfahrt nach Überschreiten eines bestimmten Totbereiches, d. h.
    der Verschwenkwinkels (oCxR, 34') eine VerstellungASteuerung der Achsschenkellenkung (55 im Steuersinn des aus der Rübenerntemaschine und dem Schlepper bestehenden Aggregates bewirkt.
  4. 4. Rübenerntemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Änderung der Winkellage zwischen Schlepper (2) und Rübenerntemaschine (1) über einen Bowdenzug (19, 19')-eine Steuernockenanordnung (21) verschiebt, die in der Stellung für Geradeausfahrt in dem o. g. Totbereich (odxR) entsprechenden Abständen zu einem Mitnehmer (22) für zwei Endschalter (24) der Hydraulik (6, 7) für die Laufräderverstellung angeordnet ist und bei Überschreiten des Totbereiches den entsprechenden Endschalter (24) und damit über die Hydraulik die Spurstange (5) im Steuersinn des Aggregates (1, 2) betätigt.
  5. 5. Rübenerntemaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine selbsttätige Rückstellung der Endschalter (24), bzw. eines sie tragenden Schiebers (23) in die Neutrallage und ein mit dem Hydraulikkolben (6) auf Mitnahme verbundener Schaltvorsprung (26) vorgesehen sind, wobei der Schaltvorsprung (26) in der Neutrallage für Geradeausfahrt, sowie bei Erreichen des gewünschten Aus schlages der Laufräder (5) sich zwischen den Endschaltern befindet, bei Abweichungen aus einer der vorgenannten Lagen jedoch einen der Endschalter (24) öffnet.
  6. 6. Rübenerntemaschine nach Anspruch 4, oder den Ansprüchen 4 und 5, gekennzeichnet durch eine Verrastung (28, 29, 30) der Lage der Endschalter (24), bzw.
    d es sie tragenden Schiebers (23) in der Neutrallage für Geradeausfahrt.
  7. 7. Rübenerntemaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen (10', 11' und 34) für die Verschwenkung der Laufräder (5) elektrisch auf einen Servomotor (33) wirken, der die Schaltung (32) entsprechend betätigt, die das Öl einem Hydraulikzylinder (31) für die Verstellung der Achsschenkellenkung der Laufräder (5) zuführt.
  8. 8. Rübenerntemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Veränderung der Winkellage zwischen Schlepper (2) und Rübenerntemaschine (1) auf eine Potentiometeranordnung (34) übertragen wird, wobei die Lage des Abgreifers (37) der vorgenannten Winkel lage ( P ) entspricht und das Potentiometer in seiner Mitte einen dem genannten Totbereich entsprechenden spannungslosen Mittenbereich (34') aufweist, an den sich beidseitig spannungsführende Verstellbereiche (34") anschließen, bei deren Erreichen durch den Abgreifer (37) eine entsprechende Betätigung des Servomotors (33) erfolgt.
  9. 9. Rübenerntemaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine die der Blätter der Rübenreihe abtastende und dem entsprechend den Querversatz des vorderen Bereiches der Rübenerntemaschine (1) zur Ackerschiene (4) verstellende Tastvorrichtung (36).
  10. 10. Rübenerntemaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede der genannten Steuerungen für sich oder in Kombination mit einer oder mehreren der anderen Steuerungen wirksam sein kann.
DE19772730281 1977-07-05 1977-07-05 Von einem Schlepper gezogene Rübenerntemaschine Expired DE2730281C2 (de)

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