DE2838829A1 - Mehrschariger aufsattelpflug - Google Patents
Mehrschariger aufsattelpflugInfo
- Publication number
- DE2838829A1 DE2838829A1 DE19782838829 DE2838829A DE2838829A1 DE 2838829 A1 DE2838829 A1 DE 2838829A1 DE 19782838829 DE19782838829 DE 19782838829 DE 2838829 A DE2838829 A DE 2838829A DE 2838829 A1 DE2838829 A1 DE 2838829A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plow
- semi
- frame
- arm
- tractor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims description 6
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 4
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 3
- 238000003971 tillage Methods 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 2
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 210000003127 knee Anatomy 0.000 description 1
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
- 230000007306 turnover Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/46—Ploughs supported partly by tractor and partly by their own wheels
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B15/00—Elements, tools, or details of ploughs
- A01B15/14—Frames
- A01B15/145—Frames the plough blades being connected to the plough beam for unisono adjustment of the furrow width
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
- Lifting Devices For Agricultural Implements (AREA)
Description
Mehrschariger Aufsattelpflug
Die Erfindung bezieht sich auf einen mehrscharigen Aufsattelpflug
mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Die derzeit immer häufiger anzutreffenden Aufsattelpflüge mit Schnittbreitenverstellung haben den besonderen Vorteil,
daß die vom pflugrahmen getragenen pflugkörper in ihrer Winkellage
zum Pflugrahmen gemeinsam vom !Fahrersitz aus verstellt
werden können, ohne daß die Fahrt des Schleppers unterbrochen werden muß und der Schlepperfahrer zum Verändern
der Schnittbreite, beispielsweise durch Vornahme neuer Verschraubungen oder Anbringen von Beilagkeilen,
vom Schlepper absteigen muß.
Bekannte Aufsattelpflüge mit Schnittbreitenverstellung haben nur so weit in der Praxis Eingang gefunden, als bei
ihnen eine verhältnismäßig geringfügige Schnittbreitenverstellung vorgenommen wird. Es hat sich gezeigt, daß
Aufsattelpflüge, die eine große Schnittbreitenverstellung zulassen, schwierig zu steuern und zu ziehen sind.
909810/1031
Bei Pflügen und anderen Bodenbearbeitungsgeräten, hängt
der Angriffspunkt des Bodenwiderstandes von verschiedenen Paktoren ab, so etwa von der Lage der Pflugkörper, von
deren. Formgebung, von Bodenbedingungen und anderen Paktoren. Es ist üblich, daß sich während der Arbeit eines
solchen Bodenbearbeitungsgerätes die vertikale Schwenkachse zwischen G-erät und Schlepper in die sogenannte Zuglinie
verlagert. Die heute verwendeten Aufsattelgeräte mit Schnittbreitenverstellung besitzen, einen festen Zugrahmen
und damit eine festgelegte vertikale Schwenkachse, deren optimale lage lediglich durch anhand durchschnittlicher
Purchenabstände gewonnene Erfahrungswerte festgelegt wird.
Da der Angriffspunkt des Bodenwiderstandes bei extrem großer oder kleiner Schnittbreiteneinstellung sich erheblich
verlagert, würde bei von vornherein festgelegter vertikaler Schwenkachse nicht mehr das Optimum erzielt werden und es
ließe sich der Pflug unter diesen Umständen ebensowenig genau steuern und ziehen.
Bei einer ein ähnliches Problem lösenden Bauart nach der DE-AS 23 32 790 ist der pflugrahmen über zwei ein Gelenkviereck
bildende Lenker mit der Pflugkoppel verbunden, wobei der durch den Schnittpunkt der Verbindungslinien der
Anlenkpunkte dieser Lenker bestimmte Zugpunkt im pflügzustand auf einer Zuglinie liegt, die in etwa durch den.
Mittelpunkt der Hinterradachse des Schleppers verläuft. Bei diesem bekannten Aufsattelpflug ist jedoch keine
Schnittbreitenverstellung, der pflugkörper vorgesehen.
909810/1031
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen, mehrscharigen.
Aufsattelpflug der eingangs genannten Bauart so auszubilden,
daß bei einer Schnittbreitenverstellung der Pflugkörper sich die vertikale Schwenkachse, um die der Pflug
an. der schlepperseitigen. Aufsattelvorrichtung angelenkt ist,
selbsttätig in. die Zuglinie verlagert, so daß sich das aus Schlepper und Pflug bestehende Gespann, im Vergleich zu bisher
bekannten. Bauarten besser lenken, und steuern läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im kennzeichnenden !eil des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Durch die Ankoppelung des Pflugrahmens über einen mit seinem vorderen. Ende schwenkbar an der Aufsattelvorrichtung angeschlossenen.
Zugarm erhält man. eine Gelenkbauweise des Pfluges, die es zuläßt, daß der die Pflugkörper tragende pflugrahmeη
je nach vorgegebener Schnittbreiteneinstellung in einem mehr
oder weniger großen Anstellwinkel zur Schlepperfahrtrichtung und gleichzeitig in einer mehr oder weniger versetzten Lage
zur Schlepperspur geführt wird.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zur winkelverstellung
des pflugrahmens und zu einer Verlagerung der den Zugarm aufnehmenden Schwenkverbindung quer zur Fahrtrichtung
zwei hydraulische Zylinder verwendet werden, die in Verbindung mit einem weiteren, ein heckseitig am pflugrahmen vorgesehenes
Stützrad gegensinnig zum Schlepperlenkausschlag steuernden hydraulischen Zylinder hintereinandergeschaltet
werden und zur gemeinsamen Verstellung mit Druckflüssigkeit
909010/1031
gleichzeitig beaufschlagbar sind, so gewinnt man ein
Pflugsystem, das sich In seiner Pührung der pflugkörper und seiner lage des Stützrades jeder Schnittbreiteneinstellung
automatisch anpaßt und dessen vertikaler Schwenkpunkt an der sehl-epperseitigen Aufsattelvorrichtung immer
in die Zuglinie fällt.
Weitere Einzelheiten des erfindungsgemäßen Aufsattelpfluges
ergeben sieh aus den Unteransprüchen.
Ein in der Beschreibung näher erläutertes Ausführungsbeispiel
des Aufsattelpfluges nach der Erfindung ist in den Zeichnungen wiedergegeben. Es zeigen:
11g. 1 eine schematische Draufsicht auf den am Schlepperheck
aufgesattelten pflug;
Pig. 2 eine perspektivische Ansicht des Pfluges von rechts oben;
pig. 3 eine perspektivische Ansicht des Pfluges von der
linken Seite aus und
Pig. 4 ein I/agediagramm von Pflugrahmen und Zugarm bei
drei verschiedenen Schnittbreiteneinstellungen der Pflugkörper,
- 10 -
9098 10/1031
Bei der nachfolgenden Erläuterung der zeichnung wird davon ausgegangen, daß sich "rechte Seite" und "linke
Seite" des Pfluges auf die Vorwärtsfahrt- oder Zugrichtung des Schleppers beziehen.
Wie Pig. 1 zeigt, besitzt der pflug eine Aufsattelvorrichtung
10 zum Anschluß an das hintere Ende eines Schleppers 12. Die Aufsattelvorrichtung 10 besitzt
einen seitlich versetzbaren oder verstellbaren. Anschlußbock 13 mit einer Schwenkverbindung 14 zur schwenkbeweglichen
Aufnahme des vorderen Endes eines zugarmes 16. Das rückwärtige Ende dieses zugarmes 16 weist
eine Schwenkverbindung 18 auf, an die der pflugrahmen 20 in seinem mittleren Bereich schwenkbar angeschlossen
ist. Sowohl Zugarm 16 als auch pflugrahmen 20 haben die Form von geradlinigen Trägern mit vorzugsweise rechteckförmigem
hohlen Querschnitt.
Auf gleichen Abständen sind entlang des pflugrahmens 20
Pflugkörper 22 angelenkt, von. denen jeder in üblicher
Weise aus einem Streichblech 24 und dem pflugschar 26 besteht und jeweils mit einem Pflugvorwerkzeug, beispielsweise
einem Scheibensech 28 zusammenwirkt, welches an jeweils einem Vorwerkzeugträger 30 aufgehängt ist. Aus
Gründen der Übersichtlichkeit sind die Pflugvorwerkzeuge
28 in Pig. 1 weggelassen.
Die pflugkörper 22 sind einzeln an Überlast- und Rückstellvorrichtungen
aufgehängt, wie sie beispielsweise
- 11 -
909810/1031
die US-PS 3 321 027 zeigt. Diese Überlast- und Rückstellvorrichtungen
besitzen, doppelt vorgesehene Federeinheiten 32, an die zu den Pfluggrindeln. führende Kniehebel 34
angeschlossen sind, jeder pflugkörper 22 ist um eine
vertikale Schwenkverbindung 36 in Bezug auf den pflugrahmen 20 an diesem schwenkbar gelagert.
Ton den im Ausführungsbeispiel gezeigten fünf Pflugkörpern
22 sind am Pflugrahmen 20 drei pflugkörper hinter der
Schwenkverbindung 18 mit dem Zugarm 16 und zwei Pflugkörper vor dieser Schwenkverbindung angeordnet. Durch eine
noch zu erläuternde Verstellvorrichtung lassen sich sämtliche
Pflugkörper 22 gemeinsam um ihre jeweilige Schwenkverbindung 36 verschwenken. Das Ausmaß dieser Verschwenkbewegung
der verschiedenen pflugkörper 22 ist abhängig von dem zwischen der Achse des zugarmes 16 und der Achse
des Pflugrahmens 20 eingeschlossenen Winkels θ in Pig. 1,
Der vorderste Pflugkörper 22a ist mit einem sich seitlich
vom Pflugrahmen 20 erstreckenden dreiseitigen Kurbelarm 37 verbunden, an den das eine Ende einer Zugstange
38 angeschlossen ist. Das andere Ende der zugstange 38 ist mit dem Zugarm 16 in dessen mittlerem Bereich angelenkt.
Mit zunehmendem Winkel Q zwischen pflugrahmen und Zugarm wird somit der vorderste pflugkörper 22a im
Gegenuhrzeigersinn verschwenkt.
Der sich dem vordersten pflugkörper 22a anschließende zweite pflugkörper 22b erhält seine Schwenkbewegung vom
vordersten pflugkörper 22a durch eine aus Jig. 1 ersicht-
- 12 -
909810/1031
liehe zweite Zugstange 39, die mit ihrem einen Ende am Zugarm 16 und mit ihrem anderen Ende im Bereich
einer Ecke eines weiteren, im wesentlichen dreiseitig ausgebildeten Kurbelarmes 40 angelenkt ist, wobei
dieser Eckbereich, an dem das Ende der zweiten Zugstange 39 angelenkt ist, an der rechten Seite des
Pflugrahmens 20 vorsteht. Mit zunehmendem Winkel θ wird auch der pflugkörper 22b zusammen mit dem Pflugkörper
22a im G-egenuhrzeigersinn verschwenken.
Auch die sich an den Pflugkörper 22b anschließenden hinteren, pflugkörper 22c, 22d und 22e sind jeweils
mit einem im wesentlichen dreiseitig ausgebildeten Kurbelarm 42 versehen, der an der linken Seite des
Pflugrahmens 20 vorsteht, in die dort jeweils vorstehende
Ecke jedes der drei Kurbelarme 22 ist eine geradlinige Führungsstange 44 eingehängt, so daß,
wenn letztere in Richtung eines ihrer Enden verschoben werden, die drei pflugkörper 22a, 22b und 22c gemeinsam
um ihre jeweiligen Schwenkverbindungen 36 verschwenken können. Das vordere Ende der pührungsstange
44 ist schwenkbar mit einer zweiten. Ecke des Kurbelarmes 40 verbunden, welche an der linken Seite des
Pflugrahmens 20 vorsteht, so daß bei einer durch die zweite zugstange 39 eingeleiteten Yerdrehbewegung des
Pflugkörpers 22b die pührungsstange 44 in Richtung eines ihrer Enden verschoben wird und die drei pflugkörper
22c, 22d und 22e gemeinsam mit den Pflugkörpern 22a und 22b in gleicher Drehrichtung mitnimmt.
- 13 -
909810/1031
Wie die Pig. 1 bis 5 zeigen, wird das hintere Ende des
Pflugrahmens 20 von einem Hinterkarren mit einem Stützradpaar 50 am Boden abgestützt. Das hintere Rad
des Stützradpaares 50 ist als lenkbares Stützrad 52 ausgebildet und läuft in der vom hintersten pflugkörper
22e gepflügten Furche. Wie aus Pig. 2 hervorgeht, geht
die Stützradachse 54 in eine hochgebogene, als Stützradträger dienende Verlängerung 56 über, die eine
vertikale Lagerhülse 58 durchsetzt, die wiederum die hintere Seite eines vierseitigen Parallelogrammgestänges
60 bildet. Die vordere vertikale Seite dieses Parallelogrammgestänges 60 hat die Form eines Rahmens 62, der
eine Aufhängevorrichtung 64 bildet, an dem der Hinterkarren mit dem Stützradpaar 50 als Ganzes an das rückwärtige
Ende des pflugrahmens schwenkbeweglich angeschlossen werden kann. Ein hydraulischer Aushebezylinder 70 ist
mit seinem kolbenstangenseitigen Ende an einen an der oberen
Stange des Parallelogrammgestänges 60 angeschweißten Hebelarm 72 angeschlossen und mit seinem kopfseitigen Ende
mit dem Rahmen 62 schwenkbar befestigt. Wird der hydraulische Aushebezylinder 70 ausgefahren, so verschwenkt das
Parallelogrammgestänge 60 derart, daß das lenkbare Stützrad 22 in Bezug auf den pflugrahmen 20 angehoben wird,
was bedeutet, daß der pflugrahmen mit den daran befestigten Pflugkörpern in die Arbeitsstellung abgesenkt wird. Wird dagegen
der hydraulische Aushebezylinder 70 eingefahren, hebt sich das hintere Ende des pflugrahmens 20 und zieht die
pflugkörper 22 aus dem Boden, wobei dann das Stützrad für den. Iransport des Pfluges als Zugrad wirkt.
- 14 -
909810/1031
Sowohl in der Arbeitsstellung als auch in der Transportstellung des Pfluges wird das Stützrad 52 in der Weise
selbsttätig gelenkt, daß es entgegen dem Lenkausschlag
des Schleppers ausschert, so daß ähnlich wie bei extrem langen !Fahrzeugen das hintere Ende des Pflugbalkens dem
Schlepper kurvengetreu folgen kann. Zu diesem Zweck ist an der am Anschluß 13 angeordneten Schwenkverbindung
14 ein bis über die linke Seite des Zugarmes 16 hervorstehender Kurbelarm 80 vorgesehen, an dessen Ende
das erste Glied von drei Steuerstangen 82, 84 und 86 angreift, die jeweils untereinander an ihren Enden mittels
ϊ-förmiger Streben 88 und 90 schwenkbeweglich verbunden sind. Dabei ist die die Steuerstangen 82 und
84 miteinander verbindende ϊ-föimige Strebe 88 mit
ihrem anderen Anschlußpunkt am Zugarm 16 angelenkt und die die Steuerstangen 84 und 86 miteinander verbindende Strebe 90 mit ihrem anderen Anschlußpunkt am
Rahmen 62 schwenkbar befestigt. Das hintere Ende der hinteren Steuerstange 86 ist an einen Achsschenkel 92
angeschlossen, der am oberen Ende der hochgebogenen Verlängerung des Stützradträgers 56 befestigt ist. Wenn
also der Schlepper 12 mit seiner Aufsattelvorrichtung
10 eine Kurve durchfährt, folgt der Kurbelarm 80 der Drehbewegung des Anschlußbockes 13, jedoch in entgegengesetzter
Drehrichtung, wodurch die Steuerstangen 82,
und 86 je nach eingeschlagener Kurvenrichtung des Schleppers
entweder unter Druck oder unter Zug versetzt werden. ]?ährt beispielsweise der schlepper nach links, werden die
Steuerstangen unter Druck versetzt, und diese Versetzung
- 15 -
909810/1031
hat zur Folge, daß der Achsschenkel 92 im Uhrzeigersinn der pig. 1 verdreht wird, wodurch die Stützradachse
54 derart verschwenkt wird, daß das Stützradpaar 50 nach rechts verläuft. Dreht der Schlepper
dagegen nach rechts, werden die Steuerstangen unter Zug versetzt mit der Folge, daß die Stützradachse 54
um den Stützradträger 56 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt,
so daß das Stützradpaar 50 nach links läuft.
Wie Fig. 2 und 3 zeigen, besitzt die Aufsattelvorrichtung 10 im einzelnen zwei mit den von der Hinterachse
96 des Schleppers 12 ausgehenden Anschlüssen 95 (Fig. 1) verschraubte Anschlußzapfen 94» zwischen
denen sich eine als Führungsrohr für den Anschlußbock 13 dienende Zugschiene 97 des Schleppers erstreckt.
Auf dieser zugschiene 97 kann der in seiner Breite kürzer gehaltene Anschlußbock 13 gleitbar verschoben
werden. Mit seinem hinteren SDeil ist der Anschlußbock
13 schwenkbeweglich mit dem vorderen Ende des Zugarms 16 verbunden. Wie Fig. 3 zeigt, ist ein
hydraulischer Zylinder 01 mit seinem kolbenstangenseitigen Ende an dem rechten Anschlußzapfen 94 und
mit seinem kopfseitigen Ende am Anschlußbock 13 befestigt. Wird der hydraulische Zylinder C1 ausgefahren,
bewegt sich der Anschlußbock 13 entlang der zugschiene
97 nach links, umgekehrt bewegt sich dieser nach rechts beim Einfahren des Zylinders. Die bereits erwähnte
Schwenkverbindung 14 zwischen dem vorderen Ende des Zugarmes 16 und der Aufsattelvorrichtung 10 besteht
aus einem vertikalen Schwenkzapfen 100, dessen unteres Ende fest am Anschlußbock 13 angebracht ist und der
- 16 -
9 09810/1031
sich nach, oben durch eine Hülse 102 erstreckt, welche
den vorderen Bereich des Zugarmes 16 durchsetzt. Der zuvor erwähnte Kurbelarm 80 geht von einer lagerbuchse
104 aus, die auf dem vertikalen Schwenkzapfen 100 aufgesteckt und gegen Drehbewegung gesichert ist,
so daß er mit letzterem verschwenken kann, während der Zugarm 16 und die mit diesem verbundene Hülse 102
frei um die Achse des vertikalen Schwenkzapfens 100 verdrehen kann.
Wie Pig. 1 zeigt, steht der die seitliche Lage der Schwenkverbindung 14 steuernde hydraulische Zylinder
01 mit zwei weiteren hydraulischen Zylindern 02 und 03 in Verbindung. Das kolbenstangenseitige Ende des
hydraulischen Zylinders 02 ist schwenkbar an den Zugarm 16 in dessen mittlerem Bereich angeschlossen, während
sein kopfseitiges Ende mit dem vorderen Ende des Pflugrahmens 20 gelenkig verbunden ist. Mittels des
Zylinders 02 läßt sich demnach der vom zugarm 16 und pflugrahmen 20 eingeschlossene Winkel ö einstellen.
Der hydraulische Zylinder 03 ist mit seinem kopfseitigen Ende im hinteren mittleren Bereich des Pflugrahmens
20 angeschlossen und mit seinem kolbenstangenseitigen Ende an dem einen Ende einer Einstellstange 106 eingehängt,
welche am Rahmen 62 des Parallelogrammgestänges 60 befestigt ist und nach links und vorn vorsteht. Mittels
des Zylinders 03 läßt sich demnach ein Winkel 0 einstellen, mit dem die vertikale Längsachse des Hinterkarrens
mit dem Sttitzradpaar 50 in Bezug auf die Längsachse
des Pflugbalkens 20 zu liegen kommt.
- 17 -
909810/10 31
Der Hinterkarren kann, zusätzlich ein zweites Stützrad
110 aufweisen, welches vor dem lenkbaren Stützrad 52 angeordnet und duroh in der Zeichnung nicht näher dargestellte
Mittel höhenverstellbar ist, so daß es beim Pflügen zur Begrenzung der Purchentiefe auf der Landseite
des gepflügten Peldes laufen kann. Während des Transports ist dieses zusätzliche Stützrad 110 auf
Abstand zum Boden angehoben.
Die drei hydraulischen Zylinder 01, 02 und 03 sind hydraulisch in Serie geschaltet, so daß durch Betätigung
eines einzigen Steuerventils von der fahrerkabine aus alle drei Zylinder 01, 02 und 03 gleichzeitig verstellt
werden können, um die seitliche Lage der Schwenkverbindung 14» den Winkel © zwischen pflugarm 16 und
Pflugrahmen 20 und den Winkel 0 zwischen den Längsachsen
des pflugrahmens 20 und des Hinterkarrens 15
variieren zu können. Durch die gemeinsame Verstellung der Lage des durch die Sohwenkverbindung 14 bestimmten
Anlenkpunktes und der Winkel θ und 0 läßt sich der die
Pflugkörper tragende pflugrahmen 20 auf einen optimalen
Schnittwinkel in Bezug auf die Fahrtrichtung des Schleppers 12 einstellen und halten, so daß die günstigste
Zugkraftlinie- für jeden Pflugkörperabstand erreicht werden
kann. Die Einstellung der pflugkörperabstände quer zur
■Fahrtrichtung in Stufen von 35» 45 und 55 cm wird im einzelnen
im Zusammenhang mit der Pig. 4 erläutert. Der erfindungsgemäße
Pflug kann jedoch auch stufenlos hinsichtlich der seitlichen pflugkörperabstände eingestellt werden,
und zwar ausschließlich durch manuelle Betätigung geeig-
- 18 -
9 0 9810/1031
net er Steuerventile.
Die Arbeitsweise des Pfluges ergibt sich, wie folgt.
Hierbei ist vorauszuschicken, daß die Richtung, in welcher sich ein an einem Schlepper aufgesatteltes Gerät
einstellt, ausnahmslos vom Zentrum des Widerstandes bestimmt wird, der am Gerät angreift, gleichgültig, wie
das Gerät aifgesattelt ist, wobei sich durch die Bodenkräfte
ein Gleichgewichtszustand einstellt, der bewirkt, daß der Anlenkpunkt in die Zugkraftlinie fällt. Dies hat
zur Polge, daß der pflug nicht richtig zieht oder dem
Schlepper nur ungenau folgt und damit schwer zu steuern ist. Wenn beispielsweise ein Schlitten im Schnee mittels
einer schnur seitlich weit abseits seiner Spur gezogen wird, stellt sich ein Gleichgewicht ein, wenn, das Zentrum
des Widerstandes in die Zugkraftlinie fällt, jedoch wird die Zugwirkung durch die seitliche Angriffskomponente am
Schlitten beeinträchtigt. Bei einem Bodenbearbeitungswerkzeug, wie beispielsweise einem Pflug, wird eine maximale
Zugkraftwirkung dann erreicht, wenn der Anlenkpunkt sich dort befindet, wo die geringste Zugkraft erforderlich ist, um
das Gerät fortzubewegen.
Zusätzlich zu diesem theoretisch festgelegten Punkt am Bodenbearbeitungsgerät, welcher das Zentrum des Widerstandes
darstellt, ist ein weiterer theoretisch festgelegter Punkt am oder in der Nähe des Schleppers in Betracht zu
ziehen, der mit dem Anhängepunkt nicht notwendigerweise
zusammenfallen muß und als Zugpunkt zu bezeichnen ist. In lig. 4 ist dieser Zugpunkt mit PP angedeutet; er be-
- 19 -
909810/1031
findet sich beim erfindungsgemäßen. Pflug merklich vor
dem gegebenen Anlenkpunkt, d.h. vor der Schwenkverbindung H, und stellt die Verbindung von verschiedenen
Zuglinien. dar, welche wirksam werden, wenn, der gegebene Anlenkpunkt, d.h. die Schwenkverbindung 14, seitlich
verschoben wird. Wenn beispielsweise der hydraulische Zylinder 02 in Pig. 1 derart betätigt wird, daß entweder
durch verringern des Winkels θ die seitlichen pflugkörperabstände kleiner werden oder durch Vergrößern
dieses Winkels diese Abstände größer werden, so ergeben, sich unterschiedlich wirksame Zuglinien, die in !ig. 4
von dem festgelegten Zugpunkt PP ausgehen.
Wenn auch, wie bereits erwähnt, die seitlichen pflugkörperabstände
stufenlos eingestellt werden können, so ist es doch zweckmäßig, anhand der Pig. 4 eine stufenweise
Verstellung dieser Abstände um 35, 45 und 55 cm zu erläutern. Normalerweise ist für den. pflugbetrieb der Zugarm
16 so eingestellt, daß er sich mit einem kleinen Anstellwinkel in. Bezug auf die Schlepper-Fahrtrichtung
vorwärtsbewegt, der in. Pig. 4'in einer ersten Stellung
für einen Pflugkörperabstand von 35 cm den winkel A1,
in einer zweiten stellung für einen pflugkörper abstand
von 45 cm den winkel A2 und in einer dritten Stellung
für den Pflugkörperabstand von 55 cm den Winkel A3
repräsentiert. Diese drei Winkel A1, A2 und A3 werden erreicht, wenn der Schlepperfahrer am Schlepper das
Steuerventil betätigt und entsprechend Druckflüssigkeit zum hydraulischen Zylinder 01 fließt. Angenommen, daß
durch die Lage des Zugarms 16 in Bezug auf den Pflug-
- 20 -
909810/1031
2338829
rahmen 20 der Pflug auf einen Pflugkörperabstand von. 45 cm eingestellt ist, wie dies in starken linien in
Fig. 4 angedeutet ist, und unter der weiteren Annahme, daß der Pflug auf einen 35 cm-pflugkörperabstand umgestellt
werden soll, braucht das Steuerventil am Schlepper nur so verstellt zu werden, daß Druckflüssigkeit
zum kolbenstangenseitigen Ende des hydraulischen Zylinders 01 fließt mit der Folge, daß der Anschlußbock
13 und die mit ihm verbundene Schwenkverbindung 14 nach rechts verschoben wird, während gleichzeitig
der hydraulische Zylinder C2 eingefahren wird, um so den Winkel θ zu verkleinern. Dies hat zur Folge, daß
der Zugarm 16 aus der Position 16b in die Position 16a in Fig. 4 unter gleichzeitiger Verkleinerung des
Winkels A2 in Richtung des Winkels A1 verschwenkt wird. \iegen der gleichzeitigen Beaufschlagung der hydraulischen
Zylinder C1 und 02 nimmt dabei der winkel θ die in
Fig. 4 angedeutete Größe Θ1 an, wodurch der seitliche Abstand benachbarter pflugkörper 22 auf 35 cm verkleinert
wird. Gleichzeitig wird der hydraulische Zylinder 03 eingefahren, so daß der Hinterkarren mit dem
Stützradpaar 50 bzw. das lenkbare Stützrad 52 den erforderlichen lenkeinschlag erhält. Der Zugarm 16 und
der pflugrahmen 20 nehmen, dann die Positionen 16a und
20a in Fig. 4 ein, bei der zwischen benachbarten pflugkörpern
22 ein Reihenabstand von 35 cm besteht.
Wenn der Zugarm 16 und der pflugrahmen. 20 in eine einen
Pflugkörperabstand von. 55 cm entsprechende lage versetzt
werden sollen, wird das Steuerventil am Schlepper so eingestellt, daß Druckflüssigkeit an das kopfseitige Ende des
- 21 -
909810/1031
Zylinders 01 fließt, so daß der Anschlußbock 13 nach
links versetzt wird. Durch die gleichzeitige Beaufschlagung der Zylinder 01 und 02 werden. Zugarm 16 und
Pflugrahmen 20 an die in Pig. 4 mit 16c und 20c eingezeichnete Stellungen verlagert. Diese beiden Stellungen
entsprechen einer vollständigen Versetzung sowohl des Zugarmes 16 als auch des Pflugrahmens 20
um die vertikale Achse des Zugpunktes, wobei gleichzeitig der hydraulische Zylinder C3 ausgefahren wird,
um das Stützrad bzw. das Stützradpaar mittels der Einstellstange 106 in die zugehörige Lenkstellung zu
bringen.
Mit dem in die jeweilige Stellung winkelig angestellten pflugrahmen 20 laufen die einzelnen Pflugkörper in die
in. Pig. 4 mit P bezeichnete Richtung parallel zur Schlepperfahrtrichtung. Dabei stellen sich die Torwerkzeuge mit ihren !Trägern 30 parallel zu den Pflugkörpern
ein.
Erfindungswesentlich ist, daß die Winkeleinstellung des Stützrades bzw. des Stützradpaares 50 mittels des hydraulischen
Zylinders 03 gleichzeitig der Beaufschlagung der beiden anderen hydraulischen Zylinder 01 und 02
erfolgt, d.h. es arbeiten alle drei hydraulischen Zylinder zusammen, um einmal den Anhängepunkt mit der Zuglinie
zusammenlaufen zu lassen, und zum anderen den pflugkörperabstand und den lenkausschlag des Stützrades einstellen
zu können.
- 22 -
909810/1031
Die gleichzeitige Beaufschlagung der hydraulischen Zylinder
01, 02 und 03 erfolgt, wie Pig. 3 zeigt, durch serienweisen Anschluß dieser Zylinder an. die Druckmittelquelle.
Die Zuführleitung 120 führt von dem am Schlepper 12 angeordneten Steuerventil zum kopfseitigen Ende des
hydraulischen Zylinders 01, dessen kolbenstangenseitiges Ende über eine leitung 122 mit dem kopfseitigen Ende des
hydraulischen Zylinders 02 verbunden ist. Das kolbenstangenseitige Ende des Zylinders 02 ist wiederum über
eine am pflugrahmen 20 entlanglaufende Leitung 124
mit dem kopfseitigen Ende des hydraulischen Zylinders 03 verbunden, dessen kolbenstangenseitiges Ende mittels
einer ebenfalls am pflugrahmen 20 entlang führenden Rücklaufleitung 126 an das Steuerventil in der Schlepperkabine
angeschlossen ist.
Dadurch, daß die Zylinderräume am kopfseitigen Ende jedes
Zylinders etwas kleiner sind als am kolbenstangenseitigen
Ende, müssen durch eine mechanische Ausbildung oder durch geeignete ¥ahl der Innendurchmesser der verschiedenen Zylinder
und deren Kolbenstangen die gewünschten Zylinderhübe aufeinander abgestimmt sein, wobei einem ungleichen Verschleiß
der sich bewegenden Teile sowie Leckverlusten in üblicher Weise Rechnung getragen werden muß, um das gleichphasige
Ein- und Ausfahren der Zylinder zu gewährleisten.
Mit dem erläuterten Ausführungsbeispiel eines Pfluges erhält man einen quer zur Fahrtrichtung einstellbaren Anhängepunkt,
wie er durch die Schwenkverbindung 14 am schlepper gegeben ist, bei gleichzeitig linearer und winkeliger Versetzung des
Zugarmes 16 und dessen Pflugrahmens 20 zueinander als auch in Bezug auf die Schlepper-Pahrtrichtung, so daß bei
jedem vorgewählten pflugkörperabstand und damit Purchenabstand ein Gleichgewichtszustand eintritt und ein Minimum an
Zugkraft erforderlich ist, um den Pflug vorwärts zu bewegen.
909810/1031
Leerseite
Claims (16)
1.) Mehrschariger Aufsattelpflug mit einer Aufsattelvorrichtung,
einem zur Schnittbreitenverstellung mittels eines Gestänges gemeinsam horizontal verschwenkbare
Pflugkörper tragenden pflugrahmen, dessen äußeres Ende
von einem sich auf dem Boden abstützenden Radgestell mit mindestens einem lenkbaren Stützrad getragen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der pflugrahmen (20) mittels eines sich im wesentlichen in Schlepperfahrtrichtung
erstreckenden Zugarmes (16) an die Aufsattelvorrichtung (10) des Schleppers (12) ankoppelbar ist,
dessen vorderes Ende dort um eine vertikale Achse begrenzt verschwenkbar gelagert ist und dessen hinteres
Ende den Pflugrahmen (20) in dessen mittlerem Bereich in einer in der Horizontalebene winkelig zum
Zugarm (16) angestellten und vom Schlepper aus veränderbaren Lage schwenkbeweglich aufnimmt, und daß
Mittel vorgesehen sind, die in Abhängigkeit von der Winkellage zwischen Zugarm (16) und pflugrahmen (20)
gemeinsam die pflugkörper (22) in einem solchen Maß verstellen, daß ihre Schnittlinien parallel bleiben und
einen vorbestimmten Winkel zum pflugrahmen (20) aufweisen«
2. Aufsattelpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Winkelverstellung des Pflugrahmens (20) in
Bezug auf den Zugarm (16) ein sich zwischen dem vorderen. Ende des Pflugrahmens (20) und dem zugarm
(16) abstützender hydraulischer Zylinder (C2) vorgesehen
ist.
3. Aufsattelpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein zur Aufsattelvorrichtung (10) gehörender Anschlußbock (13) zur schwenkbaren Aufnahme des Zugarmes
(16) vom Schlepper aus quer zur Schlepperfahrtrichtung verlagerbar ist.
4. Aufsattelpflug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlußbock (13) der Aufsattelvorrichtung
(10) mittels eines sich zwischen Anschlußbock (13) und Aufsattelvorrichtung (10) abstützenden hydraulischen
Zylinders (01) verlagerbar ist.
5. Aufsattelpflug nach den Ansprüchen 2 und 4» dadurch gekennzeichnet,
daß die hydraulischen zylinder (01 und 02) hintereinandergeschaltet und zur gemeinsamen Verstellung
mit Druckflüssigkeit gleichphasig beaufschlagbar
sind.
6. Aufsattelpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an einem der vom Radgestell (50) getragenen Stützräder
(Stützrad 52) Verstellmittel angreifen, die das
909810/1031
in der vom hintersten pflugkörper (22e) gepflügten.
Furche laufende Stützrad (52) bei Winkelverstellung des Pflugrahmens (20) in Bezug auf die
Schlepperfahrtrichtung selbsttätig parallel zur Schlepperspur halteno
7. Aufsattelpflug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellmittel einen sich zwischen Radgestell
(50, 56) und Pflugrahmenende abstützenden hydraulischen Zylinder (03) enthalten.
8. Aufsattelpflug nach den Ansprüchen. 2, 4» 5 und 7» dadurch
gekennzeichnet, daß alle drei hydraulischen Zylinder
(01, 02, 03) hintereinandergeschaltet und zur gemeinsamen Verstellung der Druckflüssigkeit
gleichphasig beaufschlagbar sind.
9. Aufsattelpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anheben und Absenken des Pfluges in Bezug auf
das sich am Boden abstützende Stützrad (52) zwischen Radgestell (50) und pflugrahmenende ein hydraulischer
Hubzylinder (70) vorgesehen ist.
10. Aufsattelpflug nach den Ansprüchen 6 und 7>
dadurch gekennzeichnet, daß das lenkbare Stützrad (52) mittels parallel zum Zugarm (16) und zum pflugrahmen. (20) verlaufender
Steuerstangen (82, 84, 86) gegensinnig zum Lenkausschlag des Schlepper verschwenkbar ist.
909810/"t03t
11. Aufsattelpflug nach Anspruch 10, dadurch gekenn ze ich— net, daß mehrere Steuerstangen (82, 845 86) mit
ihren Enden miteinander gelenkig verbunden sind, die vorderste Steuerstange (82) an einem mit einem
vertikalen Schwenkzapfen (100) der Schwenkverbindung (14) verbundenen Kurbelarm (80) angreift
und die hinterste Steuer stange (86) an einem mit dem Stützradträger (56) verbundenen Achsschenkel
(92) angreift.
12. Aufsattelpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schnittbreitenverstellung der pflugkörper
(22) mit jedem pflugkörper (22) ein dreiseitiger Kurbelarm (37, 40, 42) verbunden ist, die
zur gemeinsamen Verstellung untereinander über ein Gestänge (38, 39, 44) in Verbindung stehen, wobei
eine Zugstange (38) dieses Gestänges den Kurbelarm (37) mindestens eines vor dem Anlenkpunkt des Pflugrahmens
(20) mit dem Zugarm (16) befindlichen Pflugkörpers (22a) mit dem Zugarm (16) verbindet.
13. Aufsattelpflug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelarme (40, 42) der dem vordersten
Pflugkörper (22a) folgenden Pflugkörper (22b bis 22e) durch eine Pührungsstange (44) des Gestänges
miteinander verbunden sind.
9 0 9810/1031
14. Aufsattelpflug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Anlenkpunkt des zum vordersten Pflugkörper
(22a) gehörenden Kurbelarmes (38) am Zugarm (16) und dem Kurbelarm (40) des darauffolgenden
Pflugkörpers (22b) eine weitere Zugstange (39) angeordnet ist.
15. Aufsattelpflug nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die pührungsstange (44) einteilig ausgebildet ist·
16. Aufsattelpflug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß am pflugrahmen (20) vor dessen Anlenkpunkt
am Zugarm (16) zwei Pflugkörper und hinter diesem
Anlenkpunkt mindestens zwei weitere pflugkörper angeordnet
sind, wobei die mit ihrem einen. Ende gemeinsam am Zugarm (16) angelenkten Zugstangen (38, 39) am
Kurbelarm (37> 40) des ersten und zweiten pflugkörpers
(22a, 22b) angeschlossen sind.
909810/1031
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/830,713 US4186806A (en) | 1977-09-06 | 1977-09-06 | Plow system |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2838829A1 true DE2838829A1 (de) | 1979-03-08 |
| DE2838829C2 DE2838829C2 (de) | 1984-05-30 |
Family
ID=25257542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2838829A Expired DE2838829C2 (de) | 1977-09-06 | 1978-09-06 | Mehrschariger Aufsattelpflug |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4186806A (de) |
| CA (1) | CA1077764A (de) |
| DE (1) | DE2838829C2 (de) |
| FR (1) | FR2401597A1 (de) |
| HU (1) | HU187253B (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3316809A1 (de) * | 1982-05-10 | 1983-11-10 | Kverneland A/S, 4344 Kverneland | Bodenbearbeitungsgeraet |
| DE3322925A1 (de) * | 1982-06-28 | 1983-12-29 | Kverneland A/S, 4344 Kvernaland | Mehrschariger pflug |
| DE8137737U1 (de) * | 1981-12-24 | 1984-10-04 | Rabewerk Heinrich Clausing, 4515 Bad Essen | Pflug mit einer schnitt- und zugpunkteinstellung |
| DE3523632A1 (de) * | 1984-07-03 | 1986-01-09 | C. Van Der Lely N.V., Maasland | Pflug |
| AT384927B (de) * | 1986-06-06 | 1988-01-25 | Berger F & C | Mehrscharpflug, der an einen ackerschlepper anbaubar ist |
| DE202011101162U1 (de) * | 2011-05-27 | 2012-08-30 | Alois Pöttinger Maschinenfabrik Gmbh | Pflug |
Families Citing this family (27)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4282935A (en) * | 1979-09-18 | 1981-08-11 | Dmi, Inc. | Multiple section, adjustable width plow |
| FR2488479A1 (fr) * | 1980-08-12 | 1982-02-19 | Int Harvester France | Charrue multi-socs a largeur variable |
| DE8023452U1 (de) * | 1980-09-03 | 1980-12-11 | Rabewerk Heinrich Clausing, 4515 Bad Essen | Pflug mit einer schnittbreiteneinstellvorrichtung |
| US4415040A (en) * | 1981-08-07 | 1983-11-15 | International Harvester Co. | Fully mounted variable width plow |
| CA1153898A (en) * | 1981-11-05 | 1983-09-20 | Frank J. Dietz | Pull type swather assembly and mounting means therefor |
| FR2517504B1 (de) * | 1981-12-03 | 1985-05-24 | Int Harvester France | |
| FR2523398B1 (fr) * | 1982-03-19 | 1987-01-23 | Case Sa Ji | Charrue multi-socs a largeur de travail variable |
| US4553609A (en) * | 1983-07-27 | 1985-11-19 | J. I. Case Company | Gang plow of varible working width |
| US4577698A (en) * | 1984-01-20 | 1986-03-25 | Watts Glen A | Variable width two-way gang plow |
| NL8402540A (nl) * | 1984-08-20 | 1986-03-17 | Lely Nv C Van Der | Ploeg. |
| DE8527480U1 (de) * | 1985-09-26 | 1985-10-31 | H. Niemeyer Söhne GmbH & Co KG, 4446 Hörstel | Drehpflug |
| DE8715405U1 (de) * | 1987-11-20 | 1989-03-23 | H. Niemeyer Söhne GmbH & Co KG, 4446 Hörstel | Heuwerbungsmaschine |
| NO168221C (no) * | 1989-10-13 | 1992-01-29 | Kverneland Klepp As | Stillbar semivendeplog. |
| US5186261A (en) * | 1991-06-25 | 1993-02-16 | Case Corporation | On-land plow assembly with a plurality of adjustable plow units |
| DE9204130U1 (de) * | 1992-03-27 | 1992-07-09 | Rabewerk GmbH + Co, 4515 Bad Essen | Aufsattel- oder Anhänge-Pflug |
| FR2789842B1 (fr) | 1999-02-18 | 2001-04-27 | Mecanique Agricole Generale | Charrue a largeur variable |
| GB0015465D0 (en) * | 2000-06-26 | 2000-08-16 | New Holland Uk Ltd | A method and apparatus for controlling a tractor/implement combination |
| FR2834495B1 (fr) * | 2002-01-10 | 2004-06-18 | Kuhn Nodet Sa | Procede pour placer les roues d'une remorque dans le sillage des roues d'un engin tracteur, et dispositif pour la mise en oeuvre de ce procede |
| DE102010019819B4 (de) * | 2010-05-08 | 2014-09-18 | Lemken Gmbh & Co. Kg | Aufsatteldrehpflug |
| FR2975256B1 (fr) * | 2011-05-19 | 2014-05-02 | Kuhn Huard Sa | Charrue semi-portee monoroue a largeur de travail reglable |
| NO336027B1 (no) * | 2013-06-17 | 2015-04-20 | Kverneland Group Operations Norway As | Anordning for automatisk justering av første plogkropps arbeidsbredde i samsvar med etterfølgende plogkroppers variable arbeidsbredde |
| DE102014109605B4 (de) | 2014-07-09 | 2018-05-30 | Lemken Gmbh & Co. Kg | Schwenkstützrad zum Anbau an einen Pflugrahmen |
| DK178793B1 (en) * | 2015-07-08 | 2017-02-20 | Agro Intelligence Aps | A plough system and a method for ploughing |
| US10561052B2 (en) | 2017-04-25 | 2020-02-18 | Cnh Industrial Canada, Ltd. | Automatic fore/aft leveling trim function in a towable tillage implement |
| US10779454B2 (en) | 2018-01-30 | 2020-09-22 | Exmark Manufacturing Company, Incorporated | Soil penetrating apparatus with depth control |
| DE102020123706A1 (de) * | 2020-09-10 | 2022-03-10 | Amazonen-Werke H. Dreyer SE & Co. KG | Aufsatteldrehpflug |
| DE102024119271A1 (de) * | 2024-07-08 | 2026-01-08 | Lemken Gmbh & Co. Kg | Aufsatteldrehpflug |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3918528A (en) * | 1972-02-16 | 1975-11-11 | Dmi | Plow system with plurality of plow units and means for adjusting spacing between units in a continuous manner |
| DE2641956A1 (de) * | 1975-09-29 | 1977-04-07 | Dmi | Vorrichtung zum pfluegen |
| DE2436853B2 (de) * | 1974-07-31 | 1980-04-03 | Rabewerk Heinrich Clausing, 4515 Bad Essen | Mehrschariger Aufsattelpflug, insbesondere Beetpflug |
Family Cites Families (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA481234A (en) * | 1952-02-19 | Ross Ego George | Universal self contained plow | |
| US722261A (en) * | 1902-06-21 | 1903-03-10 | Samuel R Stewart | Combined harrow and cultivator. |
| US2130274A (en) * | 1937-10-18 | 1938-09-13 | John F Harrison | Road working device |
| US2564567A (en) * | 1945-10-08 | 1951-08-14 | Massey Harris Co Ltd | Universal self-contained plow |
| DE822472C (de) * | 1950-07-08 | 1951-11-26 | Karl Walker | Vorrichtung zur Erleichterung des Rueckwaertsfahrens von Lastkraftwagen mit Anhaengern |
| US2982363A (en) * | 1958-05-01 | 1961-05-02 | Sweet Ralph | Land wheel steering for one way plows and the like |
| US3817333A (en) * | 1972-02-16 | 1974-06-18 | Dietrich Mfg Inc | Plow system with plurality of plow units and means for adjusting spacing between units in a continuous manner |
| US4036305A (en) * | 1974-01-14 | 1977-07-19 | Dmi Inc. | Gang plow |
| US4049063A (en) * | 1975-09-29 | 1977-09-20 | Dmi, Inc. | Multi-unit adjustable plow system |
-
1977
- 1977-09-06 US US05/830,713 patent/US4186806A/en not_active Expired - Lifetime
-
1978
- 1978-08-23 CA CA309,916A patent/CA1077764A/en not_active Expired
- 1978-09-04 HU HU78IE846A patent/HU187253B/hu unknown
- 1978-09-05 FR FR7825518A patent/FR2401597A1/fr active Granted
- 1978-09-06 DE DE2838829A patent/DE2838829C2/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3918528A (en) * | 1972-02-16 | 1975-11-11 | Dmi | Plow system with plurality of plow units and means for adjusting spacing between units in a continuous manner |
| DE2436853B2 (de) * | 1974-07-31 | 1980-04-03 | Rabewerk Heinrich Clausing, 4515 Bad Essen | Mehrschariger Aufsattelpflug, insbesondere Beetpflug |
| DE2641956A1 (de) * | 1975-09-29 | 1977-04-07 | Dmi | Vorrichtung zum pfluegen |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DIN 11051, Ausgabe Februar 1966 * |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8137737U1 (de) * | 1981-12-24 | 1984-10-04 | Rabewerk Heinrich Clausing, 4515 Bad Essen | Pflug mit einer schnitt- und zugpunkteinstellung |
| DE3316809A1 (de) * | 1982-05-10 | 1983-11-10 | Kverneland A/S, 4344 Kverneland | Bodenbearbeitungsgeraet |
| DE3322925A1 (de) * | 1982-06-28 | 1983-12-29 | Kverneland A/S, 4344 Kvernaland | Mehrschariger pflug |
| DE3523632A1 (de) * | 1984-07-03 | 1986-01-09 | C. Van Der Lely N.V., Maasland | Pflug |
| AT384927B (de) * | 1986-06-06 | 1988-01-25 | Berger F & C | Mehrscharpflug, der an einen ackerschlepper anbaubar ist |
| DE202011101162U1 (de) * | 2011-05-27 | 2012-08-30 | Alois Pöttinger Maschinenfabrik Gmbh | Pflug |
| AT511565A3 (de) * | 2011-05-27 | 2013-07-15 | Poettinger Ohg Alois | Automatische Erstkörper-Schnittbreiteneinstellung |
| AT511565B1 (de) * | 2011-05-27 | 2015-04-15 | Alois Poettinger Maschinenfabrik Gmbh | Automatische Erstkörper-Schnittbreiteneinstellung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2401597A1 (fr) | 1979-03-30 |
| DE2838829C2 (de) | 1984-05-30 |
| FR2401597B1 (de) | 1984-04-27 |
| CA1077764A (en) | 1980-05-20 |
| HU187253B (en) | 1985-12-28 |
| US4186806A (en) | 1980-02-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2838829A1 (de) | Mehrschariger aufsattelpflug | |
| DD229572A5 (de) | Geraetetraeger mit mindestens einem seitenrahmen | |
| DE2428917A1 (de) | Geraet, insbesondere bodenbearbeitungsgeraet | |
| DE2743109A1 (de) | Pflug | |
| EP0094072A1 (de) | Bodenbearbeitungsgerät | |
| EP2659758B1 (de) | Drehpflug | |
| DE2838828C2 (de) | Mehrschariger Aufsattelpflug | |
| EP4104654B1 (de) | Bodenbearbeitungsgerät mit hydraulischer überlastsicherung | |
| DE3523632A1 (de) | Pflug | |
| AT403424B (de) | Mehrschariger pflug | |
| DE1455578C3 (de) | Steuervorrichtung für Ackerschlepper mit einem Dreipunktgestänge sowie einem hydraulischen Kraftheber | |
| EP0211967A1 (de) | Kombinationsgerät für die Bodenbearbeitung in der Landwirtschaft | |
| DE4031504C2 (de) | Aufsatteldrehpflug mit variabler Arbeitsbreiteneinstellung | |
| DE2220585B2 (de) | Regltuigsvorrichtung zur Vertikalverstellung eines an die Kraftheberanlage eines Schleppers angeschlossenen Bodenbearbeitungsgerätes Deere & Co, Moline, HL (V.StA.), Niederlassung Deere & Co. European Office, 6800 Mannheim | |
| DE4306145A1 (de) | Gerätekombination zum Pflügen landwirtschaftlicher Nutzflächen und zur Bodennachbearbeitung und/oder Bodenbestellung | |
| DE1296860B (de) | Kehrpflug, insbesondere Aufsattelscharkehrpflug mit mindestens einem Stuetzrad | |
| DE29600075U1 (de) | Pflug | |
| DE2450386A1 (de) | Pflugsystem mit mehreren einzelpfluegen kontinuierlich einstellbarem abstand | |
| DE3249221C2 (de) | ||
| DE69302611T2 (de) | Mehrschariger Pflug | |
| DE2328410A1 (de) | Arbeitszug, insbesondere zur bodenbearbeitung | |
| DE2618016C3 (de) | Drehpflug mit einem in der Vorfurche laufenden Wechselstützrad | |
| DE4208787C2 (de) | Kehrpflug | |
| DE849619C (de) | Wendepflug | |
| DE2607082A1 (de) | Pflug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: J.I. CASE CO., RACINE, WIS., US |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: CASE CORP. (N.D.GES.D.STAATES DELAWARE), RACINE, W |