DE2729373A1 - Vorrichtung fuer den hubzylinder eines geschuetzrohrs - Google Patents
Vorrichtung fuer den hubzylinder eines geschuetzrohrsInfo
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Description
Vorrichtung für den Hubzylinder eines Geschützrohrs
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für einen Hubzylinder eines Geschützrohrs. Ein derartiger
Zylinder weist zwei teleskopartig angeordnete Teile auf, von denen das erste Teil mit einer Halterung
5 od. dgl. und das zweite Teil mit dem Geschützrohr
verbunden ist, wobei eines der Teleskopteile außerdem eine Kolbenanordnung aufweist, die einem Druckmittel,
beispielsweise einer hydraulischen Flüssigkeit, ausgesetzt werden kann, so daß die beiden Teleskopteile
10 relativ zueinander in Längsrichtung verschoben werden können.
- 1 709882/0894
Bei derartigen Geschützen, beispielsweise bei großkalibrigen Artilleriegeschützen (z.B. 105 bis 155 mm),
ist es beispielsweise aus Gewichtegründen wünschenswert, leichte und einfach aufgebaute Dämpfungaeinrichtungen
zu verwenden, die trotzdem die Anforderungen hinsichtlich einer guten Punktionsweise und einer
wirkungsvollen Dämpfung der vertikalen Wippbewegungen erfüllen, die beim Abfeuern des Geschützes auftreten.
Zur Lösung dieser Probleme ist vorgeschlagen worden, unter anderem mechanische Dämpfungseinriohtungen zu verwenden,
die jedoch im allgemeinen vergleichsweise schwer sind und einen großen Platzbedarf haben und die außerdem
vergleichsweise teuer sind.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung basiert auf dem Grundgedanken, daß die hydraulische Dämpfung insbesondere
hinsichtlich des Gewichtes vorteilhaft ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß die Kolbenanordnung einen starren Kolben
und einen beweglichen Kolben aufweist, der an dem starren Kolben und dem Teleskopteil befestigt ist, das bis zu
einem gewissen Grad in Längsrichtung der Teleekopteile
beweglich ist, und daß der starre und der bewegliche Kolben die vertikalen Wippbewegungen des Geschützrohrs
dämpfen, die beim Abfeuern auftreten.
- 2 709882/0894
Zusätzlich zu der gewünschten Wirtschaftlichkeit,
dem geringen Gewicht und der wirksamen Dämpfung führen die erfindungsgemäßen Merkmale außerdem zu weiteren
Vorteilen, beispielsweise daß die Dämpfungswirkung
-* zusammen mit einem besonderen Druckverteilventil, das
den Druck des Druckmittels auf der Ober- und der Unterseite der Kolbenanordnung in einer bestimmten Weise verteilt, es möglich macht, mit offenen Blockierventilen
zu feuern, was wiederum bewirkt, daß das Geschütz selbst ein Abfeuern in unmittelbarer Verbindung mit der Ziel-
; ermittlung gestattet. Außerdem wird der Vorhalt vereinfacht, da das Geschütz aufgrund seiner guten Rekuperationefähigkeit nicht besonders vom Kanonier kompensiert werden muß.
Vorteil, daß sie eine Bewegung mit der maximalen Hubgeschwindigkeit in die vollständig angehobene Stellung
gestattet. Durch das Zusammenwirken zwischen dem beweglichen Kolben und einem unteren Kolben an dem äußeren
Teleskopteil und durch die Wahl bestimmter Bereiche aufgrund des Gewichts, das durch die Ungleichgewichtigkeit
in der Aufhängung des Geschützrohrs bewirkt wird, fällt dieses in die vollständig angehobene Stellung zurück,
sobald der Abschuß vorbei ist.
wendeten Kompensationenlben werden außerdem Zugkräfte
- 3 709882/0894
aufgrund der Temperaturausdehnung des Druckmittels eliminiert, wenn das Geschützrohr in der festgeklemmten
Stellung ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich insbesondere aus durch die im kennzeichnenden Teil des
Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale.
Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die anliegende Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise schematisch dargestellte Seitenansicht eines erfindungegemäßen Hubzylinders,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Komponenten
für ein Artilleriegeschtitz,
Fig. 3a einen Längsschnitt des Hydraulikzylinders bis 3b
gemäß Fig. 1 (die Fig. 3a und 3b sollten beim
Betrachten in geeigneter Form nebeneinander gelegt werden),
Fig. 4 einen Querschnitt einer Detailansicht eines Steuerventils der Komponenten gemäß Fig. 2 und
Fig. 5a verschiedene Querschnitte einer Anordnung für bis 5c
den Hubzylinder gemäß den Fig. 3a und 3b mit
einem Blockierventil und einem Druckverteilventil.
- 4 709882/0894
In Pig. 1 ist ein Geschützrohr 1 dargestellt, das in bekannter Weise am einen Ende höhenrichtbar an einem
Zapfen 2 gehaltert ist. Die Haltevorrichtung für das
Geschützrohr ist an einer oberen Befestigungseinrichtung angeordnet, die wiederum quer um eine Mittelachse 4 drehbar
ist. Das Geschützrohr und die obere Befestigungseinrichtung sind auf einem Artilleriegeschütz angeordnet,
beispielsweise auf einem Peldartilleriegeschutz, das in bekannter Weise ausgebildet sein kann. Das Geschützrohr
kann beispielsweise ein Kaliber von 155 mm aufweisen.
Pur die Höhenrientbewegung ist das Geschützrohr mit
zwei Hubzylindern 5 versehen, und zwar je eines auf jeder Seite, von denen lediglich einer in Pig. 1 dargestellt ist.
Jeder Hubzylinder weist zwei teleskopartig angeordnete Teile auf, von denen das erste Teleskopteil 6 an seinem
freien Ende (dem unteren Ende) drehbar an der oberren Befestigungseinrichtung 3 in ähnlicher Weise wie das
Geschützrohr befestigt ist. Das erste Teleskopteil würde dadurch an einem weiteren Haltezapfen 7 gehalten, so daß
das Teil 6 in der Zeichenebene der Pig. 1 verschwenkt werden kann, jedoch den Querbewegungen der oberen Befestigungseinrichtung
folgt. Das zweite Teleskopteil 8 ist in einer sphärischen Haltevorrichtung 9 des Geschützrohrs
gestützt, die bei der in der Pig. dargestellten Ausführungsform im Mittelabschnitt des mittleren Teils angeordnet
ist.
- 5 709882/0894
Die Verschiebung der beiden Teleakopteile relativ zueinander in dem entsprechenden Hubzylinder 5 erfolgt
mit Hilfe eines hydraulischen Mediums, so daß im Prinzip das Geschützrohr auf einer Säule des hydraulischen Mediums
in dem Hubzylinder ruht. Die für das Geschützrohr dargestellte Aufhängung bewirkt, daß ein Ungleichgewicht
in dem Geschützrohr für Hubbewegungen vorliegt, d.h. die angreifende Kraft für die Hubbewegung ist abhängig vom
Höhenrichtwinkel.
Das innere oder erste Teleskopteil 6 ist mit einer Kolbenanordnung versehen, die im folgenden näher beschrieben
wird, und der Hubzylinder weist außerdem einen ersten und einen zweiten Verbindungskanal 10 bzw. 11 für das
hydraulische Medium (oder ein entsprechendes Medium) auf.
An den Verbindungskanälen 10 und 11 ist ein Blockierventil
12 mit Blockierventilelementen 12a und 12b für den ersten bzw. zweiten Verbindungskanal angeordnet, und
außerdem ist ein Druckverteilventil 13 vorgesehen, das aus einem hydraulischen Dreiweg-Drucksteuerventil besteht.
Der erste Verbindungskanal 10 ist über das erste Blockierventilelement
12a mit einem Betriebadruck verbunden, der über dem Punkt A erhalten wird. Der zweite Verbindungskanal 11 steht in Verbindung mit dem zweiten Blockierventilelement
12b und dem Druckverteilventil 13, dae zwei Steuereingänge 13a und 1 3b und zwei Verbindungen 13c und
13d für den Durchlaß von Druckmittel aufweist. Der Steuer-
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eingang 13a ist dann mit dem Betriebsdruck über die
Verbindungsleitung A verbunden, und der Steuereingang
13b ist so verbunden, daß er über das zweite
Blockierventilelement 12b und eine Verengung 13f den Druck auf der Unterseite der Kolbenanordnung
feststellt. Die Verbindungsleitung 13c an dem Druckverteilventil ist parallel mit dem ersten Blockierventilelement
12a zu dem Betriebsdruck über den Punkt A geschaltet. An einem Ablaßrohr 14 weist das
Druckverteilventil außerdem eine weitere Verengung 13e
] auf. Das Druckverteilventil soll sicherstellen, daß
eine vorbestimmte Beziehung zwischen dem hydraulischen Druck auf der Ober- und auf der Unterseite der Kolbenanordnung
herrscht, und es ist daher so angeordnet, daß es in Abhängigkeit von dem Betriebsdruck und dem
auf der Unterseite der Kolbenanordnung herrschenden Druck den zweiten Verbindungskanal entweder mit dem
Betriebadruck oder mit einem Behälter 15 über das
Ablaßrohr H verbindet. Das Blockierventil 12 ist mit
einer Betriebsleitung über einen Punkt B so verbunden, daß es möglich ist, einen Druck an das Blockierventil
zu legen oder von diesem zu trennen, um die Blockierventilelemente 12a und 12b zu öffnen oder zu schließen.
Diese Blockierventilelemente sollen beim Anheben oder beim Absenken geöffnet und bei einer festen Höhenrichtstellung
geschlossen sein, letzteres auch dann, wenn das Geschützrohr in der festgeklemmten Stellung ist.
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Die dargestelle Ausführungsform mit den Blockier-
und Verteilventilengestattet ein Abfeuern mit offenen Blockierventilen, was beispielsweise für ein wirkungsvolles
Zielverfolgen wesentlich ist.
Fig. 2 zeigt eine vollständige Betriebsanordnung für die zwei Hubzylinder 5f und 511 für das Geschüztrohr
1, die mit identischen Bauteilen hinsichtlich der Blockierventilelemente 12a1, 12b1 bzw. 12a11 und
12b" und dem Druckverteilventil 13' bzw. 1311 mit den
Verengungen I3e' und 13e'' bzw. 13f· und 13f·· ausgerüstet
sind. Eine Betriebseinrichtung 16 ist außerdem vorgesehen, die bei dem in Präge stehenden Geschütz
sowohl für die Höhenricht- als auch die Seitenrichtbewegung üblich ist. Die Betriebseinrichtung 16 weist ein
ersten Betätigungsventil 17 und ein erstes Steuerventil 18a, 18b für die Höhenrichtsteuerung auf. Das Seitenriohtsteuersystem
weist ein zweites Betätigungsventil und ein zweites Steuerventil 20a, 20b auf. In Fig. 2
sind entsprechend Fig. 1 auch die Verbindungspunkte A und B dargestellt. Ein ebenfalls dargestellter Punkt C
ist mit dem Drucksystem eines nicht im einzelnen dargestellten hydraulischen Systems für das in Frage stehende
Artilleriegeschütz verbunden. Der Verbindungspunkt C, ist ebenso.wie das Abflußrohr 14 mit einem nicht dargestellten
Behälter in dem hydraulischen System verbunden. Das Abfließen in den Behälter erfolgt über Filter
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und vorzugsweise über Kühler in dem System. Die Verbind
unga punkte E und P sind mit nicht dargestellten Richteinrichtungen in der Seitenrichtanordnung verbunden.
Eine Handpumpe 21 ist ebenfalls dargestellt, mit deren Hilfe die Höhen- und Seitenrichtbewegung
manuell erfolgen kann, wenn kein ausreichender Druck in dem System vorhanden ist. Diese Handpumpe ist mit
dem System-Druckrohr am Punkt G und mit dem Behälter über einen Punkt H verbunden.
Beim Anheben und Absenken werden gemäß obiger Beschreibung die Blockierventile 12a1, 12b· bzw. 12a11,
12b" geöffnet. Diese öffnung erfolgt durch die Betätigung des Betätigungsventils 17 aus der Stellung
gemäß Pig. 2. Bei dieser Betätigung wird das Betriebsrohr des Blockierventils mit dem Systemdruck beaufschlagt.
Das Anheben oder das Absenken erfolgt dann mit Hilfe eines Steuerhebels an dem Steuerventil 18a,
18b, und der von dem Steuerventil erhaltene Arbeitsdruck kann dann unmittelbar auf die Oberseite der KoI-
benanordnung einwirken. Das Druckverteilventil 13', 13*·
bewirkt, daß die Beziehung zwischen dem Druck des Mediums auf der Ober- und auf der Unterseite der Kolbenanordnung
beispielsweise 1:8 während des Absenkens und bei stationärem
Geschützrohr beträgt. Beim Anheben des Geschützrohrs wird jedoch das Druckverhältni3 auf der Ober- und der Unterseite
der Kolbenanordnung mit Hilfe der Verengung 13e', 13e··
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verändert. Diese Veränderung hängt von der Höhenrichtgeschwindigkeit
ab. Je größer die Geschwindigkeit ist um so stärker nähert sich das Druckverhältnis
dem Wert 1:1. Bei plötzlichen vertikalen Wippbewegungen, die beim Abfeuern des Geschützrohrs
bei offenen Blockierventilelementen auftreten, trennt das Druckverteilventil 13 die Druckverteilung durch
Schließen dea Abflußrohrs 14· Aufgrund der Ungleichgewichtigkeit der Aufhängung des Geschützrohres hängt
die Geschwindigkeit der vertikalen Wippbewegung vom Höhenrichtwinkel ab, bei dem das Abfeuern stattfindet.
Um so größer der Höhenrichtwinkel ist um ao größer iat die Geschwindigkeit der vertikalen Wippbewegung dea
Geschützrohres. Die Arbeitsweise des Druckverteilventile
kann dann so ausgewählt werden, daß daa Schließen des Abflußrohrs 14 nicht stattfindet, wenn bei kleinen
Höhenrichtwinkeln gefeuert wird, jedoch liegt das Druckverhältnis
näher an dem Wert 1:1. Das Druckverteilventil stellt außerdem sicher, daß nie ein Unterdruck auf der
Unterseite der Kolbenanordnung ist und verhindert daher eine Luftabgabe aus dem Druckmedium.
Die dargestellte Ausfuhrungsform mit Druckverteil-
und Steuerventilen bewirkt außerdem, daß das hydraulische Medium zur Oberseite der Kolbenanordnung hin
und von dieser weg über ein und dasselbe Rohr 22 geführt werden kann. Das Anheben erfolgt durch Zuführen dee
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hydraulischen Medkims, und das Absenken erfolgt
durch Ablassen des hydraulischen Mediums durch das Rohr 22. Das Zuführen und das Ablassen erfolgt
mit Hilfe der Steuerventile 18a, 18b, wodurch außerdem die Vorhaltegeschwindigkeit bestimmt
wird. Die Arbeitsweise des Steuerventils wird im folgenden näher beschrieben. Das Verschließen
der Blockierventile erfolgt durch Bewegen des Arbeitsventils zurück in die in Fig. 2 dargestellte
Stellung.
Die Querbewegung erfolgt in entsprechender Weise wie die Höhenrichtbewegung, jedoch mit dem Unterschied,
daß der Systemdruck zu einem Gegendruck auf einem sogenannten kleinen Bereich auf dem Querzylinder
führt.
Die Fig. 3a und 3b sollten zweckmäßigerweise derart
betrachtet werden, indem ihre beiden Enden zusammengelegt werden. Gemäß diesen Figuren weist das erste
Teleskopteil ein Rohr 23 auf, an dessen Oberseite ein konischer Abschnitt 24 vorgesehen ist, der mit einer
vorspringenden Schulter 25 beginnt. Das Rohr weist eine durchgehende Bohrung auf, die sich durch den Mittelteil
des Rohrs in Längsrichtung erstreckt. Der erste Abschnitt 26 dieser Bohrung weist einen größeren Durchmesser
auf als der zweite Abschnitt, der sich im Prinzip
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in den konischen Abschnitt 24 hinein erstreckt. In den zweiten Abschnitt der Bohrung in dem Rohr 23
ist ein Innenrohr 27 eingepreßt, das sich durch das Zentrum in dem ersten Abschnitt 26 der Bohrung in
dem Rohr 23 erstreckt. An seinem unteren Ende ist das Rohr 23 an einem Halteteil 28 befestigt, das
außerdem in dem ersten Teleskopteil enthalten ist. Außerdem ist das Innenrohr 27 in dem Halteteil 28
eingesetzt und abgedichtet, das drehbar an dem Zapfen 7 gehaltert ist. Eine in den Fig. 5a bis 5c
dargestellte Anordnung 29 kann an dem Halte_teil befestigt sein und enthält das Blockierventil 12a,
12b und Druckverteilventil 13 für den in Präge stehenden
Hubzylinder. Das Halteteil 28 weist ein erstes Verbindungsloch 30, das das erste Blockierventilelement
12a mit der durchgehenden Bohrung 31 des Innenrohrs verbindet, und ein zweites Verbindungsloch 32 auf,
das das zweite Blockierventilelement 12b mit dem Bohrungsabschnitt 26 in dem Rohr 23 verbindet.
Am anderen Ende, etwa am Mittelteil des konischen Abschnitts 24 ist ein feststehendes Kolbenteil 33 befestigt,
das zusammen mit einem sogenannten beweglichen Kolbenteil 34 in der oben erwähnten Kolbenanordnung
enthalten ist, die dem ersten Teleskopteil zugeordnet ist. Das bewegliche Kolbenteil 34 ist derart angeordnet,
daß es relativ zum Rohr 23 zwischen Endstellungen ver-
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schoben werden kann, die durch das feststehende Kolbenteil 33 und die Schulter 25 definiert werden.
Die Befestigung des Rohrs 23 an dem Halteteil 28 und des ersten Kolbens an dem Rohr 23
erfolgt auf verschiedene Weise, und bei der dargestellten Ausführungsform erfolgt dies mittels
Gewinden und einer Mutter. Das feststehende Kolbenteil
ist außerdem mit mindestens einer Verengung 35a versehen, durch die hydraulisches Medium von der
Oberseite des beweglichen Kolbens zur Oberseite des feststehenden Kolbens oder umgekehrt strömen kann.
Der feststehende Kolben weist außerdem ein sogenanntes Stoüventil 35b auf, das zum Kletten der
Dämpfungseigenschaften der Kolbenanordnung so angeordnet ist, daß der Durchlaß zwischen der Oberseite
des beweglichen Kolbens und der Oberseite des feststehenden Kolbens geöffnet wird, wenn der Druck
auf der zuerst erwähnten Seite den Wert auf der zuletzt erwähnten Seite um einen vorbestimmten Wert
überschreitet. Das Stoßventil weist ein federbelastetes Gleitteil auf, das im Normalfall gegen einen
Ventilsitz abdichtet und das abgedrückt wird, um einen Durchlaß für das Druckmedium in dem Pail zu bilden,
wenn der Druck auf der Oberseite des beweglichen KoI-bens den Druck auf der Oberseite des feststehenden
Kolbens um den vorbestimmten Wert überschreitet.
Das zweite Teleskopteil (8 in Fig. 1) weist ebenfalls ein Rohr auf, das hier als sogenanntes Außenrohr 36 be-
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- 13 -
zeichnet wird, das an dem Rohr 23 über Kolben 33 und 34 pehaltert ist, und außerdem weist daa zweite
Teleskopteil ein zugeordnetes Zylinderende 37 an seinem unteren Ende auf. An den oberen Teilen des
Außenrohrs 36 ist für einen Kompensationakolben 38
Raum vorgesehen, der in die Richtung zu dem Druckmittelraum U3 durch eine starke Feder gedrückt wird.
Normalerweise wird der Kolben 38 gegen ein Bndteil 43 durch den hydraulischen Druck angedrückt. Der Kompensationskolben
weist eine Aussparung 40 auf, die der Kompensationskolben am freien Ende des konischen Abschnittes
24 umschließen kann, wenn daa Geschützrohr in der abgesenkten Stellung (oStellung gemäß den Pig. 3a,
3b) oder einer im wesentlichen abgesenkten Stellung ist.
Der Kompensationskolben ist in einer Hülse 41 gehaltert, die an der Innenwand des Außenrohra an den freien Enden
des Außenrohrs aufgeschraubt sein kann. Der Kompensationakolben weist einen Plansch 42 auf, der nach außen gerichtet
ist und der durch das Zusammenwirken mit einer Schulter an der Hülse 41 eine Längsverachiebungaatellung
des Kompensationskolbens definiert. Die andere Verachiebungsstellung
in Längsrichtung des Kompenaationakolbena
wird definiert durch daa Zuaammenwirken dea Flansches 42
mit einer Endfläche dea Endteils 43t daa in der Hülae befestigt
iat. In der abgesenkten Stellung iat der Kompensationskolben 38 in mechanischem Kontakt mit dem feststehenden
Kolben 33·
- H 709882/0894
Am freien Ende weist der konische Abschnitt 24 eine Anzahl Bohrungen 44 auf, die entlang der Längsrichtung
des Abschnitts in bekannter Weise angeordnet sind, die durch das Zusammenwirken mit einem Wandabschnitt
in der Aussparung 40 in dem Kompensationskolben in einer sogenannten Dämpfungseinrichtung in
der Endstellung enthalten sind.
An dem Außenrohr 36 ist außerdem eine Halterung mit einem sphärischen Lager 45 vorgesehen, das in
einem Lagergehäuse 46 enthalten ist. Eine schmutzabweisende Einrichtung 47 ist außerdem an dem Lager
vorgesehen, um zu verhindern, daß Schmutz in die Halterung 9 eindringt.
Die oben beschriebenen Bauteile sind relativ zueinander mit Hilfe von Dichtungen verschiedener Art
abgedichtet, die in bekannter Weise ausgebildet sein können. Die Hülse 41 kann an dem Außenrohr 36 mit
Hilfe von Gewinden od. dgl befestigt sein. Die Fig. 3a und 3b zeigen die vollständig zusammengeschobene Stellung
der beiden Teleskopteile des Hubzylinders. Beim Anheben wird das Außenrohr in Richtung des Pfeils
betätigt.
An der Kolbenanordnung mit dem feststehenden Kolben und dem beweglichen Kolben 34 ist unter letzterem ein
- 15 709882/0894
Raum TJ1 vorgesehen. Zwischen dem feststehenden und
dem beweglichen Kolben wird ein veränderbarer Raum U2 erhalten, und das maximale Volumen dieses veränderbaren
Raums ist in den Fig. 3a und 3b dargestellt. Im Prinzip kann das minimale Volumen Null
sein, was dann auftreten könnte, wenn der bewegliche Kolben in Berührung mit der Unterseite des feststehenden
Kolbens kommen würde, jedoch wird bei der zuletzt erwähnten Ausführungsform unterstellt, daß
dies nicht auftritt. Ein dritter Raum U3 ist auf der Oberseite des feststehenden Kolbens ausgebildet.
Der Raum U3 ist mit dem Betriebdruck verbunden, der von dem Steuerventil über beispielsweise das
offene Blockierventilelement 12a, die Verbindungsbohrung 20 und die durchgehende Bohrung 31 in dem
Innenrohr 27 erhalten wird. In der abgesenkten Stellung des Geschützrohrs weist der Durchlaß außerdem
einen Restschlitz zwischen der Bodenfläche der Aussparung 40 des Kompensationskolbens und der Endfläche
dee konischen Abschnitts 24 auf, sowie eine exzentrische Bohrung 49, die eich von der Endfläche
des konischen Abschnitte und in das Material des konischen Abschnitts hinein in Längsrichtung des
Abschnitts erstreckt, und eine oder mehrere Bohrungen 44 für die Dämpfungeeinrichtung in der Endeteilung,
die sich von der exzentrischen Bohrung 49 duroh das
- 16 709882/0894
Material und heraus zu der Hüllfläche des konischen Abschnitts erstreckt. Wenn andererseits der konische
Abschnitt 24 von der Aussparung 40 entfernt ist, erfährt das in Präge stehende Druckmedium unmittelbaren
Kontakt mit der Oberseite des ersten Kolbens und über die Verengung 35 mit der Oberseite des
beweglichen Kolbens. Der Kompensationskolben ist dadurch in der Dämpfungseinrichtung für die Endstellung
enthalten.
Der Raum U1 steht in Verbindung mit dem Verteilventil über das geöffnete Steuerventilelement 12b,
die Bohrungsverbindung 32 und den Bohrungsabschnitt in dem Rohr 23 und durch einen Durchlaß 50 am inneren
Ende des Bohrungsabschnitts 26.
Aufgrund der ungleichgewichtigen Aufhängung des Geschützrohrs ändert sich der Druck des Druckmediums
in den Räumen U2 und U3 in Abhängigkeit von dem Höhenrichtwinkel des Geschützrohrs, und der Druck beträgt
etwa 25 bar bei maximalem Höhenrichtwinkel und etwa 50 bar bei einem Höhenrichtwinkel von 0°, da die Materialsäule,
auf der das Geschützrohr ruht, etwa 4,5 Tonnen trägt. Auf der Unterseite des beweglichen Kolbens wird der
Druck durch das Druckverteilventil auf einem Wert gehalten, der bei stationärem Geschützrohr und bei abgesenktem
Geschützrohr etwa 1/8 des Drucks auf der Oberseite und
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bei Höhenrichtbewegungen des Geschützrohrs zwischen 1/8 und 1/1 des Drucks auf der Oberseite beträgt. Beim
Abfeuern mit offenen Blockierventilen ist die Druckverteilfunktion vollständig geschlossen, möglicherweise
außer bei kleinsten Höhenrichtwinkeln.
Die Ausführungsform mit feststehendem und beweglichem
Kolben ergibt gute Dämpfungseigenschaften für vertikale Wippbewegungen des Geschützrohrs beim Abfeuern mit geschlossenen
Blockierventilen. Wenn ein Geschoß abgefeuert wird, wird das Geschützrohr angehoben, und das
eingeschlossene hydraulische Druckmedium in dem Raum U1 drückt den beweglichen Kolben nach oben. Das hydraulische
Medium in dem Raum U2 wird durch die Verengung in den Raum U3 gedrückt, wodurch eine Dämpfungskraft
gegen die Bewegungsrichtung erhalten wird. Das Stoßventil 35b tritt außerdem manchmal in Punktion und
begrenzt dann die Dämpfungskraft auf einen bestimmten
gewünschten Einstellwert. Wenn die kinetische Energie verbraucht worden ist, fällt das Geschützrohr zurück
und die Dämpfung tritt in entgegengesetzter Richtung ein, bis der bewegliche Kolben seine ursprüngliche Stellung
an der Schulter 25 in dem Rohr 23 wieder eingenommen hat. Der Kompensationskolben gleicht die Volumenänderung
in dem Raum U3 aus und schützt dadurch vor einem Unterdruck,
so daß dort keine Luftabgabe in das Druckmedium erfolgt. Der Raum U2 kann daher als Dämpfungsvolumen angesehen
werden. _
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Wenn das Geschützrohr in der festgestellten Position ist, schützt die dargestellte Ausführungsform außerdem
vor Spannungen aufgrund von Temperaturänderungen. Wenn das Geschützrohr festgeklemmt werden soll, wird es bei
offenen Steuerventilen auf ein Halteteil für das Geschützrohr abgesenkt. Wenn das Druckmedium mit dem Ablaßrohr
in den Behälter über die Steuerventile verbunden ist, erfolgt die Druckverminderung mit Hilfe des Kompensationskolbens,
durch dem Druckmedium in den Behälter gedrückt wird, so daß kein Druck in dem System ist, bevor die Steuer- und
Blockierventile geschlossen sind. Das Kompensationsventil wird durch seine Feder 39 nach außen gedrückt gehalten.
Bei Zunahme der Temperatur dehnt sich das verbleibende Druckmittel aus. Der bewegliche Kolben 34 und der Kompensationskolben
38 nehmen die Volumenänderung auf und verhindern, daß Kräfte von den Zylindern zu der Klemmeinrichtung
und von einem Zylinder zu dem anderen übertragen werden. Die erwähnte Pestklemmstellung ist etwa 5° höher
als die in den Pig. 3a und 3b dargestellte Stellung.
Wenn das Geschützrohr in der vollständig angehobenen Stellung ist, steht das Zylinderende 37 in Berührung mit
dem beweglichen Kolben 34, so daß es bei einer Höhenrichteteilung
über der maximalen Höhenrichtstellung den beweglichen
Kolben 34 von der Schulter 25 abhebt. Dieses Ab- heben bewirkt, daß der aktive Bereich der Hubkraft durch
die Fläohe des beweglichen Kolbens verringert wird und
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- 19 -
lediglich einen Wert wie die projizierte Fläche des Durchmessers des konischen Abschnitts aufweist,
der dann derart ausgewählt wird, daß das Geschützrohr mit der projizierten Fläche nicht gehalten werden
kann, daß jedoch das Geschützrohr zurückfällt, bis der bewegliche Kolben wieder an der Schulter
anliegt. Dadurch kann das Geschützrohr mit der vollen Höhenrichtgeschwindigkeit in die vollständig angehobene
Stellung bewegt werden und ein wirkungsvolles Abbremsen wird mit der dargestellten Ausführungsform erreicht.
Die Steuerventile für die Höhenricht- und Seitenrichtsteuerung sind identisch aufgebaut. Gemäß Fig. 4, in
der das Steuerventil für die Höhenrichtbewegung dargestellt ist, weist das entsprechende Steuerventil zwei
Ventilspindeln 51 und 52 und eine exzentrische Nooke 53 auf. Jede Ventilspindel ist mit einem Ventilteller 54
bzw. 55 verbunden, und die exzentrische Kurve ist derart ausgebildet, daß sie mit Hilfe einer Handhabe verdreht
werden kann.
Das Steuerventil weist außerdem einen Einlaß C1 für
den Systemdruck, beispielsweise mit einem Druck von 110 bar, eine Verbindung A1, die mit dem Verbindungepunkt A in
beispielsweise Fig. 2 verbunden ist, und einen Auelaß D1
auf, der mit dem Behälter für das hydraulische System verbunden
iet.
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Beim Betätigen (Anheben) der Ventilspindel 52 und des Ventiltellers 55 wird eine Verbindung zwischen
den Verbindungen C1 und A1 erhalten, die von
dem Betatigungsumfang abhängt. Je größer die Betätigung
ist um so mehr Druckmittel fließt von der Verbindung C1 zur Verbindung A·, so daß außerdem die
Zielgeschwindigkeit durch das Steuerventil bestimmt wird. Bei Betätigung der Ventilspindel 52 und des
Ventiltellers 55 werden die Ventilspindel 51 und der Ventilteller 54 geschlossen.
Bei Betätigung der Ventilspindel 51 und des Ventiltellers
54 mit Hilfe der exzentrischen Nooke wird der Anschluß A1 mit dem Anschluß D1 verbunden, und Druckmedium
wird dann von A' nach D1 geführt, so daß das Geschützrohr abgesenkt wird. Während dieser Betätigung
der Ventilspindel 51 und des Ventiltellers 54 sind die Ventilspindel 52 und der Ventilteller 55 nicht betätigt.
In der neutralen Stellung der exzentrischen Hocke sind daher alle Rohre durch den Ventilteller geschlossen, so
daß sich das Geschützrohr nicht bewegen kann, wenn keinerlei Zielbewegung des Geschützrohrs erfolgen soll.
Das Betätigungsventil 17 (gemäß Pig. 2) in der Betätigungseinheit
16 mit den Steuerventilen kann bestehen aus einem an sich bekannten hydraulischen Dreiwege-Ventil
mit zwei Stellungen, das in seine eine Stellung mittels einer Feder vorgespannt ist und in seine andere Stellung
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-3t-
elektrisch (beispielsweise mit einem Elektromagneten) bewegt wird.
Die Ausbildung des Blockierventils kann Pig. 5a entnommen werden. Die Blockierventilelemente 12a
und 12b weisen jeweils einen Ventilteller 56 auf, der in seine geschlossene Stellung durch eine Feder
vorgespannt ist. In Pig. 5 ist die Verbindung für die Betätigung des Blockierventilelemente mit B1'
dargestellt, durch die der Arbeitsdruck für das Blockierventil zu einer Kolbenanordnung 58 gefördert
wird, die einen Ventilteller betätigt. Bei der Verbindung des Betriebsdrucks für daa Blockierventil
wird die Kolbenanordnung 58 gegen die Kraft der Feder gedrückt, und die Betätigung des Ventiltellers in die
geschlossene Stellung hört auf, und außerdem wird eine Verbindung 50 bzw. 60 mit den Verbindungsbohrungen
bzw. 32 verbunden (Pig. 3a). Wenn der Betriebsdruck auf der Anordnung 58 verschwindet, schließt die Feder
erneut den Ventilteller 56. In Fig. 5a ist das Verteilventil mit der Bezugsziffer 13 gekennzeichnet.
Im Prinzip weist das Verteilventil 13 zwei Gleitventile
13g und 13h auf, die in Längsrichtung gemäß Fig. 5b verschoben werden können. Die Gleitventile
arbeiten jeweils gegen ihre Steuerkante 61 bzw. Die Enden der Gleitventile sind in Berührung miteinander,
- 22 709882/0894
wobei dae Gleitventil 13g dann in einem feststehenden
Kolbenrand angeordnet ist, der die Steuerkante 61 trägt, der wiederum am einen Ende eine Aussparung aufweist, in
der das Gleitventil 13h verschiebbar angeordnet ist. Das Gleitventil 13g weist eine Kolbenfläche auf, die 1/8 der
Kolbenflache des Gleitventils 13h betragen kann.
Bei einem stationären Geschützrohr und beim Absenken des Geschützrohrs steuert das Gleitventil 13g gegen die
Steuerkante 61 und hält den Druck auf der Unterseite des Kolbens 34 (Pig· 3b) im wesentlichen konstant, so daß der
Druck auf der Unterseite entsprechend dem oben Gesagten etwa 1/8 des Drucks auf der Oberseite aufweist. Bei dieser
Absenkbewegung wird Druckmedium von dem Anschluß A zu der Anechlußbohrung 32 (Anschlußkanal 11) über die Steuerkante
61 gleitet. Gleichzeitig wird hydraulisches Druckmittel von der Oberseite der Kolbenanordnung 33» 34 in
den Behälter zurückgeführt.
Beim Anheben des Geschützrohrs wird Druckmittel von dem Einlaß A zur Anschlußbohrung 30 (Anschlußkanal 10)
zur Oberseite der Kolbenanordnung 33, 34 geleitet, und
gleichzeitig wird Druckmittel von der Unterseite des des Kolbens 34 zum Ablaßrohr 14 (Pig· 5o) abgelassen,
was über di· Steuerkante 62 und die Verengung 13e (Pig. 5c)
erfolgt. Die Verengung 13e bewirkt eine geschwindigkeitsabhängige
zusätzliche Kraft, die über einen Kanal 13i auf
- 23 709882/0894
der Seite des Gleitventils 13h erhalten wird, das
mit de^r. Gleitventil 13g zusammenwirkt. Die zusätzliche
Kraft bewirkt ein Schließen des Ventils gegen das Ablaßrohr 14, so daß das Druckverhältnis in Abhängigkeit
von der Höhenrichtgeschwindigkeit geändert wird und bei der größten ilöhenrichtgeschwindigkeit
sich de τ. Verhältnis 1:1 nähert.
üeim Feuern werden vertikale Wippbewegungen des Geschützrohrs erhalten, die insbesondere bei großen
HöhenrichtwinkeIn eine Größe erreichen, daß die zusätzliche Kraft so groß wird, daß das Ablaßrohr H
geschlossen wird. Die Kolbenanordnung 33, 34 kann dadurch die oben beschriebene Dämpfungswirkung ausüben,
selbst wenn das Abfeuern mit offenen Blockierventilen erfolgt.
Die Gleitventile 13g und 13h arbeiten mit stark
überlappenden Abschnitten 13k bzw. 131, die ein unerwünschtes
Ausströmen von hydraulischem Druckmittel in den geschlossenen Ventilstellungen verhindern.
Die Hublänge der Teleskope beträgt etwa 0,8 m.
- 24 -
709882/0894
OFUGINAL INSPECTED
Leerseite
Claims (1)
- Patentansprüche1.) Vorrichtung für den Hubzylinder eines Geschützrohrs mit zwei teleskopartig angeordneten Teilen, von denen der erste Teil mit einer Halterung und das zweite Teil mit dem Geschützrohr verbunden ist und von denen das eine Teil außerdem ein durch ein Druckmedium, beispielsweise eine hydraulische Flüssigkeit, betätigbare Kolbenanordnung aufweist, so daß die beiden Teleskopteile in Längsrichtung relativ zueinander bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet , daß die Kolbenanordnung (33» 34) einen feststehenden Kolben (33) und einen an diesem und dem in Längsrichtung bewegbaren Teleskopteil angeordneten beweglichen Kolben (34) aufweist, um die vertikalen Wippbewegungen des Geschützrohrs (1) beim Abfeuern zu dämpfen.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Geschützrohr mindestens in der angehobenen Stellung auf einer Drucksäule abgestützt ist, die auf die Oberseite der Kolbenanordnung einwirkt, und bei der das709882/0894 ORIGINAL INSPECTED-ϊ-Geschützrohr ungleichgewichtig aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet , daß der feststehende Kolben (33) und der bewegliche Kolben (34) an dem ersten Teleskopteil (6) angeordnet sind, daß der feststehende Kolben (33) an einem Ende des ersten Teleskopteils (6) befestigt ist, daß der bewegliche Kolben (34) am ersten Teleskopteil (6) an einem konischen Abschnitt (24) und zwischen dem feststehenden Kolben (33) und einem Ansatz (25) am konischen Abschnitt (24) angeordnet ist, an dem sich der bewegliche Kolben (34) in der angehobenen Stellung des Geschützrohrs (1) abstützt, und daß der feststehende Kolben (33) mindestens eine Verengung (35a) und/oder ein Stoßventil aufweist, über die die Oberseite bzw. die Oberseiten des feststehenden Kolbens (33) mit der Oberseite des beweglichen Kolbens (34) verbunden ist, wobei die vertikale Wippbewegung des Geschützrohrs (1) bewirkt, daß das unter dem beweglichen Kolben (34) befindliche Druckmittel diesen gegen den feststehenden Kolben (33) drückt und damit dieser bewegliche Kolben (34) das Druckmittel zwischen dem beweglichen und dem feststehenden Kolben (34 bzw. 33) durch die Verengung (35a) und/oder duroh das Stoßventil drückt, so daß eine Dämpfungskraft gegen die vertikale Wippbewegung auftritt, und daß das durch die Verengung (35a) und/oder das Stoßventil gedrückt· Druckmittel durch das Geschützrohr (1) ζurückgedrückt709882/0894werden, wobei der bewegliche Kolben (34) in die Stellung an dem Anschlag (25) zurückkehrt, wenn die die Bewegung bewirkende kinetische Energie aufgebraucht iat, und wobei eine weitere Dämpfungskraft gegen die Pallbewegung des Geschützrohrs (1) erhalten wird.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß an der Oberseite des feststehenden Kolbens (33) ein Kompensationskolben (38) angeordnet ist, der mittels einer starken Feder (35) das Druckmittel gegen die Kolben (33 bzw. 34) drückt, um eine Luftabgabe in das Druckmittel bei bestimmten Bewegungen des Geschützrohrs (1) zu verhindern.4· Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der die Absenkung des Geschützrohrs durch Ablassen von Druckmittel von der Oberseite der Kolbenanordnung über Blockier- und Steuerventile in einen Behälter erfolgt, gekennzeichnet durch eine Druckminderung durch den Kompensationskolben (38) beim Absenken gegen das Tragegestell des Geschützes in die Feststellposition duroh das Herausdrücken des Druckmittels in den Behälter, wobei der Kompensationenlben (38) nach dem Schließen der Blockier- und Steuerventile in der Feststellposition des Geschützrohrs (1) Spannungen aufgrund der Ausdehnung dee Druckmittels durch Temperaturänderungen verhindert.- 3 -709882/08945. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei der das zweite Teleskopteil einen unteren Kolben aufweist, dadurch gekennzeichnet , daß der bewegliche Kolben (34) in Berührung mit dem Ende (37) des Zylinders des zweiten Teleskopteils (8) in einer maximalen Höhenrichtstellung des Geschützrohrs (1) bringbar und durch das Zylinderende in Höhenrichtstellungen oberhalb der maximalen Höhenrichtstellung anhebbar ist, und daß der bewegliche Kolben und eine vorspringende Restfläche des konischen Abschnitts (24) des ersten Teleskopteils (6) zwischen dem feststehenden und dem beweglichen Kolben eine derartige Größe aufweisen, daß die aus dem Druckmittel erhaltene ungedämpfte Kraft so lange wirkt, wie sich der bewegliche Kolben (34) noch nicht mit dem Zylinderende von dem Ansatz (25) abgehoben hat, jedoch nicht ausreicht, wenn das Zylinderende den beweglichen Kolben (34) von dem Ansatz (25) abhebt, wobei dann das Geschützrohr (1) in die maximale Höhenrichtstellung zurückfällt.- 4 709882/0894
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE7607652A SE415709B (sv) | 1976-07-05 | 1976-07-05 | Anordning vid eldror |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=20328382
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| GB (1) | GB1589521A (de) |
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| SE (1) | SE415709B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3142424A1 (de) * | 1980-10-27 | 1982-07-08 | Aktiebolaget Bofors, 69180 Bofors | Einrichtung zum verringern der geschuetzstreuung |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2946262A (en) * | 1952-09-12 | 1960-07-26 | Ibm | Combined gun equilibrator and elevation cylinder |
| DE2424795A1 (de) * | 1973-05-23 | 1974-12-19 | Bbofors Ab | Kraftuebertragungsvorrichtung zum einstellen der neigung eines geschuetzrohres |
-
1976
- 1976-07-05 SE SE7607652A patent/SE415709B/xx not_active IP Right Cessation
-
1977
- 1977-06-24 IT IT4998377A patent/IT1079255B/it active
- 1977-06-29 DE DE19772729373 patent/DE2729373A1/de active Granted
- 1977-07-04 CH CH818877A patent/CH629890A5/de not_active IP Right Cessation
- 1977-07-04 FR FR7720534A patent/FR2357857A1/fr active Granted
- 1977-07-05 GB GB2817077A patent/GB1589521A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1079255B (it) | 1985-05-08 |
| GB1589521A (en) | 1981-05-13 |
| FR2357857B1 (de) | 1983-06-24 |
| SE7607652L (sv) | 1978-01-06 |
| CH629890A5 (en) | 1982-05-14 |
| SE415709B (sv) | 1980-10-20 |
| DE2729373C2 (de) | 1989-10-05 |
| FR2357857A1 (fr) | 1978-02-03 |
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