DE2261620C3 - - Google Patents
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- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G17/00—Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
- B60G17/015—Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load the regulating means comprising electric or electronic elements
- B60G17/0152—Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load the regulating means comprising electric or electronic elements characterised by the action on a particular type of suspension unit
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- B60G21/00—Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces
- B60G21/10—Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces not permanently interconnected, e.g. operative only on acceleration, only on deceleration or only at off-straight position of steering
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrichtung zum Einstellen eines fliehkraftproportionalen
Flüssigkeitsdruckes für eine Anlage zur aktiven Stabilisierung von Kraftfahrzeugen mit einer der Fliehkraft
unterworfenen Pendelmasse, die mit Hilfe einer Steuerstange einen Steuerschieber derart betätigt, daß dieser
beim Auftreten einer Fliehkraft aus seiner neutralen Mittelstellung verschoben wird und dabei von zwei
Flüssigkeitskammern eines Rückstellzylinders je nach der Richtung der Fliehkraft die eine Flüssigkeitskammer
mit einer Druckmittelquelle und die andere Flüssigkeitskammer mit einer Rückflußleitung verbindet,
bis sich in der mit der Druckmittelquelle verbundenen Flüssigkeitskammer des Rückstellzylinders ein fliehkraftproportionaler
Flüssigkeitsdruck aufgebaut hat. der über einen Rückstellkolben und einen mit diesem
verbundenen Rückstellmechanismus eine Rückführung des Steuerschiebers in seine neutrale Mittelstellung bewirkt.
Bei einer solchen, aus der DT-AS 1 254 482 bekanntgewordenen Steuervorrichtung ist die Pendelmasse unmittelbar
mechanisch mit dem Steuerschieber verbunden und die Rückführung des Steuerschiebers in seine
neutrale Mittelstellung wird dadurch bewirkt daß durch den Rückstellkolben entsprechend dem aufgebauten
fliehkraftproportionalen Flüssigkeitsdruck ein Nachführen des Schiebergehäuses erfolgt. Dies hat den
Nachteil, daß die durch diese Vorrichtung erfaßbaren Trägheitskräfte ein bestimmtes Maß nicht überschreiten
dürfen, da der Ausschwingweg der Pendelmasse konstruktiv durch die Auslegung des Steuerschiebers
und die Rückführmöglichkeit des Schiebergehäuses begrenzt ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß diese
bekannte Vorrichtung bei sich schnell in ihrer Richtung ändernden Trägheitskräften zu Schwingungen
neigt, da eine Dämpfung für die Pendelmasse nicht vorgesehen ist und ein Ausgleich von Schwingungen der
Pendelmasse bezüglich des proportionalen Flüssigkeitsdruckes nur dadurch möglich ist, daß die den
Rückstellkolben zentrierenden Federn eine gewisse Dämpfungswirkung ausüben.
Aus der FR-PS 1 452 827 ist eine Steuervorrichtung zum Einstellen eines fliehkraftproportionalen Flüssigkeitsdruckes
für eine Anlage zur aktiven Stabilisierung von Kraftfahrzeugen bekanntgeworden, bei der die der
Fliehkraft unterworfene Aufbaumasse des Fahrzeuges mit Hilfe einer Steuerstange einen Steuerschieber derart
betätigt, daß dieser beim Auftreten einer Fliehkraft aus seiner neutralen Mittelstellung verschoben wird
und von zwei Gruppen jeweils kreuzweise miteinander verbundener Flüssigkeitskammern zweier Rückstellzylinder
je nach der Richtung der Fliehkraft die eine Gruppe mit einer Druckmittelquelle und die andere
Gruppe mit einer Rückflußleitung verbindet, bis sich in der mit der Druckmittelquelle verbundenen Gruppe ein
fliehkraftproportionaler Flüssigkeitsdruck aufgebaut hat, der über an den beiden Enden eines Drehstabilisators
angreifende Rückstellkolben die Aufbaumasse bis zu einer fliehkraftproportionalen Neigung zur Kurveninnenseite
bewegt und dann über einen mit den Rück-
Stellkolben verbundenen Rückstellmechanismus eine Rückführung des Steuerschiebers in seine neutrale Mittelstellung
bewirkt. Bei dieser Vorrichtung ist keine Pendelmasse vorgesehen, sondern die Neigung des
Fahrzeugaufbaues wird als Meßgröße für die Fliehkraft
herangezogen.
Schließlich ist aus der DT-AS 1 123 926 eine Steuervorrichtung für eine Anlage zur aktiven Stabilisierung
von Kraftfahrzeugen bekanntgeworden, bei der eine auch der Fliehkraft unterworfene Pendelmasse mit
einer Steuerzunge verbunden ist, die vor einer mit einer Strahldüse versehenen Ausströmöffnung eines mit
einer Druckmittelquelle gedrosselt verbundenen Flüssigkeitskanals liegt und bei einer Verschiebung der
Pendelmasse aus ihrer Mittellage durch Beeinflussung des Ausströmwiderstandes infolge Verringerung oder
Vergrößerung des Abstands einen Druckanstieg bzw. einen Druckabfall im Flüssigkeitskanal hervorruft, welcher
eines von zwei Hubventilen betätig):, durch das ein Stellzylinder mit der Druckmittelquelle bzw. mit einer
Rückflußleitung verbunden wird. Auch be> dieser Vorrichtung anderer Gattung sind Schwingungen der Pendelmasse
bei sich schnell ändernden Trägheitskräften nicht ausgeschlossen.
Der Erfindung liegt die auch schon durch die eingangs genannte Steuervorrichtung gelöste Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung zu schaffen, mit der unter Zuhilfenahme einer der Trägheitskraft unterworfenen
Masse ein Flüssigkeitsdruck eingestellt wird, d<r der
auftretenden Trägheitskraft proportional ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Steuervorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Pendelmasse, die durch zwei in entgegengesetzter Richtung wirkende und am Rückstellmechanismus
abgestützte Federn federnd in ihrer Mittellage gehalten und beim Auftreten einer Fliehkraft nach Aufbau
des fliehkraftproportionalen Flüssigkeitsdruckes in diese Mittellage zurückgeführt wird, an dem einen
Ende der in einem Steuergehäuse schwenkbar gelagerten Steuerstange befestigt ist, deren anderes Ende eine
Steuerzunge bildet, die in ihrer Mittellage von Ausströmöffnungen zweier mit der Druckmittelquelle gedrosselt
verbundener Flüssigkeitskanäle gleichen Abstand hat und bei^einer Verschiebung aus dieser Mittellage
durch an sich bekannte Beeinflussung des Aus-Strömwiderstandes einen Druckunterschied in den beiden
Flüssigkeitskanälen erzeugt, welcher den Steuerschieber aus seiner neutralen Mittelstellung verschiebt.
Dadurch, daß die Pendelmasse durch Federn, die sich am Rückstellmechanismus abstützen, federnd in ihrer
Mittellage gehalten wird und auch nach Aufbau des fliehkraftproportionalen Flüssigkeitsdruckes in diese
Mittellage zurückgeführt wird, sind Schwingungen der Pendelmasse bei sich ändernden Trägheitskräften weitgehend
vermieden. Durch die federnde Abstützung der Pendelmasse in Verbindung mit der nicht mechanischen,
d. h. nicht starren Verbindung der Pendelmasse mit dem Steuerschieber ist darüber hinaus erreicht, daß
die Vorrichtung auch bei relativ hohen Trägheitskräften
noch genau arbeitet. Der Pendelmasse wird bei zunehmender Fliehkraft über den Rückstellmechanismus
eine zunehmende Rückstellkraft erteilt, die den Stellweg der Pendelmasse und damit auch des Steuerschiebers
klein hält. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, die einen vertikalen Schnitt durch eine Steuervorrichtung
nach der Erfindung darstellt.
In der Zeichnung ist in einem Steuergehäuse 1 in dessen Mitte eine Steuerstange 2 auf einer Schwenkachse
4 so gelagert, daß sie seitliche. Pendelbewegungen ausführen
kann. Am oberen Ende der Steuerstange ist eine Pendelmasse 3 befestigt, die eine durchgehende Bohrung
aufweist, durch die eine Rückstellstange 27 hindurchgeht, die mit einem später beschriebenen Rückstellmechanismus
F verbunden ist. Die Rückstellstange 27 ist mit zwei im Abstand voneinander befindlichen,
entgegengesetzt gerichteten Federtellern 5 und 5' ausgestattet, in denen sich zwei auf die Pendelmasse 3 in
entgegengesetzten Richtungen wirkende Schraubenfedern 6 und 6' abstützen, die mit ihrem einen Ende auf
gegenüberliegende Seiten der Pendelmasse 3 drücken, die so normalerweise in ihrer dargestellten, neutralen
Lage gehalten wird.
Die untere Hälfte des Steuergehäuses 1 bildet ein Schiebergehäuse 7, das eine sich horizontal erstreckende,
zylindrische Bohrung aufweist, in der ein Steuerschieber 8 in axialer Richtung frei gleiten kann. Der
Steuerschieber hat einen zentralen, verdickten Bereich 14" von verhältnismäßig großer axialer Länge und an
den Enden je einen verdickten Bereich 14 und 14' von verhältnismäßig geringer axialer Länge. Gegen die Enden
des Steuerschiebers drücken zwei schraubenförmige Druckfedern 20 und 20', die sich mit ihrem anderen
Ende an der benachbarten Wand des Schiebergehäuses 7 abstützen, so daß der Steuerschieber 8 normalerweise
in der dargestellten neutralen Lage gehalten wird.
In dem Schiebergehäuse 7 befinden sich rechts und links zwei koaxial zueinander verlaufende Flüssigkeitskanäle 9' und 9, die ständig mit einer Hochdruckkammer
a in gedrosselter Verbindung stehen. Die Enden des Steuerschiebers 8 sind der Flüssigkeit in den Fiüssigkeitskanälen
9' und 9 ausgesetzt, so daß der Steuerschieber durch den Druckunterschied zwischen den
beiden Flüssigkeitskanälen betätigt wird, wie später im einzelnen beschrieben wird. Die Hochdruckkammer a
ist durch eine Hochdruckversorgungsleitung 10 mit einem Druckspeicher 11 verbunden, so daß sie ständig
unter hohem Druck steht. Eine Pumpe 12, die von einem Motor 13 angetrieben wird, erhält den Flüssigkeitsdruck
im Druckspeicher !1 aufrecht.
Von dem Steuergehäuse 1 getrennt ist ein hydraulischer Rückstellzylinder 22 vorgesehen, in dem ein
Rückstellkolben 23 gleiten kann. Über dem Rückstellkolben liegt eine obere Flüssigke-tskamrr.er b und unter
ihm eine untere Flüssigkeitskammer c. Diese beiden Flüssigkeitskammern sind mit der Hochdruckkammer a
des Schiebergehäuses 7 über Flüssigkeitsleitungen 16 und 15 in der Weise verbindbar, daß die Verbindung
durch die verdickten Endbereiche 14 und 14' des Steuerschiebers 8 bei dessen axialer Verschiebung hergestellt
oder unterbrochen wird.
Von dem Schiebergehäuse 7 geht eine Rückflußleitung 19 aus, die zu einem Flüssigkeitsbehälter führt, aus
dem Flüssigkeit durch die Pumpe 12 in den Druckspeicher 11 gefördert wird. Die Rückflußleitung 19 ist unter
Steuerung durch den mittleren verdickten Bereich 14" aes Steuerschiebers 3 mit den Flüssigkeitsleitungen 15
oder 16 verbindbar.
Wenn sich der Steuerschieber 8 in der dargestellten, neutralen Lage befindet, sind die Flüssigkeitsleitungen
15 und 16 mit der Rückflußleitung 19 durch ringförmige öffnungen 21 und 21' gedrosselt verbunden, die um die
Enden des verdickten mittleren Bereiches 14" des Steuerschiebers 8 herumlaufen. Dies hat zur Folge, daß
der Rückstellkolben 23 im hydraulischen Rückstellzylinder 22 seine neutrale Lage einnimmt, wie später im
einzelnen beschrieben wird.
Der rechte und der linke Flüssigkeitskanal 9' und 9 sind an ihren oberen, einander benachbarten Enden mit
je einer Strahldüse 17' und 17 ausgestattet. Beide Sirahldüsen sind axial zueinander ausgerichtet und zwischen
ihnen liegt eine sich nach unten erstreckende Steuerzunge 18 der Steuerstange 2. Die Steuerzunge 18
ist auf ihren beiden Seiten vom Druck der aus den Strahldüsen austretenden Flüssigkeit beaufschlagt.
Im folgenden wird der Rückstellmechanismus F beschrieben,
der die in dem Steuergehäuse 1 gelagerte Rückstellstange 27 mit dem in dem Rückstellzylinder 22
gleitenden Rückstellkolben 23 verbindet. Der Rückstellkolben 23 ist an einer Kolbenstange 24 befestigt,
die durch die obere und untere Endwand des Rückstellzylinders 22 hindurchgeht. Der Rückstellmechanismus
F enthält einen um einen festen Zapfen 26 schwenkbaren, gekröpften Rückstellhebel 25, dessen einer Hebelarm
mit der Kolbenstange 24 mittels eines an dieser befestigten Zapfens und eines den Zapfen gleitbar aufnehmenden
Schützes in dem genannten Hebelarm verbunden ist. Der andere Hebelarm des gekröpften Rückstellhebels
25 ist mit dem benachbarten Ende der Rückstellstange 27 auf ähnliche Weise verbunden. Wie bereits
oben beschrieben worden ist, ist die Rückstellstange 27 mittels der beiden gegeneinander wirkenden
Schraubenfedern 6 und 6' federnd mit der Pendelmasse 3 verbunden. Mit dieser Anordnung wird die dem
Rückstellkolben 23 im Rückstellzylinder 22 erteilte Bewegung auf die Pendelmasse 3 federnd übertragen.
Im folgenden wird die Wirkungsweise der oben beschriebenen
Steuervorrichtung zum Einstellen eines fliehkraftproportionalen Flüssigkeitsdruckes beschrieben.
Es werde angenommen, daß das Steuergehäuse 1 einer Zentrifugalkraft unterworfen wird, die in der
Zeichnung nach rechts wirksam ist. Die Pendelmasse 3 wird dann durch die Fliehkraft entgegen dem Druck
der Schraubenfeder 6' nach rechts bewegt und dies hat zur Folge, daß die Steuerstange 2 um ihre Schwenkachse
4 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Dadurch wird ein Abstand g zwischen der Steuerzunge 18 und der linken
Strahldüse 17 verringert und gleichzeitig ein Abstand g zwischen der Steuerzunge 18 und der rechten Strahldüse
17' vergrößert, was dazu führt daß das Aussfömen von Flüssigkeit aus der linken Strahldüse 17 unterdrückt
wird und der Flüssigkeitsdruck in dem linken Flüssigkeitskanal 9 steigt. Gleichzeitig wird der durch
die Steuerzunge 18 ausgeübte Widerstand auf den aus der rechten Strahldüse 17' austretenden Flüssigkeitsstrahl
vermindert und der Flüssigkeitsdruck in dem rechten Flüssigkeitskanal 9' erniedrigt Demzufolge
wird der Steuerschieber 8 unter dem Einfluß der Druckdifferenz zwischen den Flüssigkeitskanälen 9 und
9' nach rechts verschoben, und dadurch gelangt die Hochdruckkammer a in Verbindung mit der Flüssigkeitsleitung
16, während die Flüssigkeitsleitung 15 mit der Rückflußleitung 19 verbunden wird, so daß die in
der Hochdruckkammer a befindliche Druckflüssigkeit in die obere Flüssigkeitskatnmer b des Rückstellzylinders
22 gelangt und dort einen Flüssigkeitsdruck aufbaut, der den Rückstellkolben 23 nach unten bewegt.
Die in der unteren Flüssigkeitskammer c befindliche Flüssigkeit gelangt durch die Flüssigkeitsleitung 15 in
die Rückflußleitung 19.
Mit der durch die Druckdifferenz zwischen der oberen und der unteren Flüssigkeitskammer bund c verursachten
Abwärtsbewegung des Rückstellkolbens 23 ist eine Abwärtsbewegung der Kolbenstange 24 und eine
ίο Schwenkung des gekröpften Rückstellhebels 25 im
Uhrzeigersinn verbunden. Dadurch wird die an den gekröpften Rückstellhebel angelenkte Rückstellstange 27
nach links verschoben. Dabei wird unter Vermittlung der gegeneinander wirksamen Schraubenfedern 6 und
6' die Pendelmasse 3 entgegen der Zentrifugalkraft nach links bewegt und dadurch die Verlagerung der
Pendelmasse aus ihrer neutralen Lage aufgehoben. Dies bedeutet, daß die Steuerzunge 18 der die Pendelmasse
3 tragenden Stoßstange 2 in ihre neutrale Lage
zurückgeführt wird. Dadurch wird der Flüssigkeitsstrom aus der Hochdruckkammer a zur oberen Flüssigkeitskammer
b des Rückstellzylinders 22 stark eingeschränkt. Selbst wenn die Zentrifugalkraft ununterbrochen
auf die Pendelmasse 3 einwirkt, wird ein übermäßiger Anstieg des Flüssigkeitsdruckes in der oberen
Flüssigkeitskammer b durch die Rückstellsteuerung der in die Flüssigkeitskammer einströmenden Flüssigkeit
wirksam vermieden. Dies ermöglicht die Einstellung eines Flüssigkeitsdruckes in der Flüssigkeitskammer b,
der jederzeit der Zentrifugalkraft proportional ist.
Sobald die Zentrifugalkraft verschwindet, nimmt die Pendelmasse 3 eine neutrale mittlere Lage zwischen
den Schraubenfedern 6 und 6' ein, in der die Abstände g und g vor den Strahldüsen 17 und 17' und daher die
Drücke in den Flüssigkeitskanälen 9 und 9' der Stellung des Rückstellkolbens 23 entsprechen. Dies hat zur Folge,
daß der Steuerschieber 8 in eine solche Lage verschoben wird, in der die Flüssigkeitsverbindung zwischen
der Hochdruckkammer a und den Flüssigkeitsleitungen 15 und 16 umgekehrt wird. Dadurch kehrt der
Rückstellkolben 23 in seine mittlere Stellung zurück und führt über den Rückstellmechanismus F auch die
Pendelmasse 3 in ihre dargestellte neutrale Lage zurück, in der die Abslände g und g einander gleich sind,
so daß auch der Steuerschieber 8 in seine neutrale Lage zurückkehrt. Demgemäß fließt die in der Hochdruckkammer
a vorhandene Flüssigkeit durch die Flüssigkeitskanäle 9 und 9' und die Rückflußleitung 19 in den
Flüssigkeitsbehälter zurück. Andererseits, da die Flüssigkeitsleitungen
15 und 16 mit dem Flüssigkeitsbehälter durch die ringförmigen öffnungen 21 oder 21' unc
die Rückflußleitung 19 in gedrosselter Verbindung ste hen, herrscht in deir oberen und unteren Flüssigkeits
kammer b und c des hydraulischen Rückstellzylinden 22 gleicher Druck, wodurch der Rückstellkolben 23 ii
seiner neutralen Lage bleibt
Wenn das Steuergehäuse 1 einer nach links gerichte ten Zentrifugalkraft unterworfen wird, wird auf dii
oben beschriebene Weise in der unteren Flüssigkeits kammer c des Rückstellzylinders ein der Zentrifugal
kraft proportionaler Flüssigkeitsdruck erhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Steuervorrichtung zum Einstellen eines fliehkraftproportionalen
Flüssigkeitsdruckes für eine Anlage zur aktiven Stabilisierung von Kraftfahrzeugen
mit einer der Fliehkraft unterworfenen Pendeliriasse,
die mit Hilfe einer Steuerstange einen Steuerschieber derart betätigt, daß dieser beim Auftreten
einer Fliehkraft aus seiner neutralen Mittel- «ellung verschoben w,rd und dabei von zwei F!üssigkeitskammern
eines Rückstellzylinders je nach der Richtung der Fliehkraft die eine Flüssigkeitskammer mit einer Druckmittelquelle und die andere
Flüssigkeitskammer mit einer Rückfiußleilung verbindet,
bis sich in der mit der Druckmiitelquelle verbundenen
Flüssigkeitskammer des Rückstellzylinders ein fliehkraftproportionaler Flüssigkeitsdruck
aufgebaut hat, der über einen Rückstellkolben und einen mit diesem verbundenen Rückstellmechanistnus
eine Rückführung des Steuerschiebers in seine neutrale Mittelstellung bewirkt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Pendelmasse (3), die durch zwei ir entgegengesetzter Richtung wirkende
und am Rückstellmechanismus (F) abgestützte Fedem (Sch rauben federn 6 und 6') federnd in ihrer
Mittellage gehalten und beim Auftreten einer Fliehkraft nach Aufbau des fliehkraftproportionalen
Flüssigkeitsdruckes in diese Mittellage zurückgeführt wird, an dem einen Ende der in einem Steuergehäuse
(1) schwenkbar gelagerten Steuerstange (2) befestigt ist, deren anderes Ende eine Steuerzunge
(18) bildet, die in ihrer Mittellage von Ausströmöffnungen
(Strahldüsen 17 und 17') zweier mit der Druckmittelquelle (Druckspeicher 11) gedrosselt
verbundener Flüssigkeitskanäle (9 und 9') gleichen Abstand (g bzw. g) hat und bei einer Verschiebung
aus dieser Mittellage durch an sich bekannte Beeinflussung des Ausströmwiderstandes einen Druck-Unterschied
in den beiden Flüssigkeitskanälen (9 lind 9') erzeugt, welcher den Steuerschieber (8) aus
Seiner neutralen Mittelstellung verschiebt.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1. dadurch
gekennzeichnet, daß die zu beiden Seiten der Steuerzunge (18) liegenden koaxial zueinander ausgerichteten
Ausströmöffnungen der beiden Flüssigkeitskanäle (9 und 9') in an sich bekannter Weise
tnit je einer Strahldüse (17 bzw. 17') ausgestattet Sind.
3. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und
2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stirnseilen
des Steuerschiebers (8) zusätzlich zum Druck in dem jeweiligen Flüssigkeitskanal (9 oder 9') noch
durch je eine an der gegenüberliegenden Wand eines Schiebergehäuses (7) abgestützte Schraubenfeder
(10 bzw. 10') beaufschlagt werden.
4. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellmechanismus (F) eine Rückstellstange (27) aufweist, die
frei durch eine Bohrung der Pendelmasse (3) hindurchgeht und auf der Federteller (5 und 5') für die
aus entgegengesetzten Richtungen auf die Pendelmasse (3) drückenden, als Schraubenfedern (6 und
6') ausgebildeten Federn befestigt sind.
5. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf einem Zapfen (26) schwenkbar gelagerter gekröpfter Rückstellhebel
(25) des Rückstellmechanismus (F) an seinem einen Ende mit der Rückstellstange (27) und an
seinem anderen Ende mit einer den Rückstellkclben (23) tragenden Kolbenstange (24) des Rückstellzylinders
(22) gelenkig verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722261620 DE2261620B2 (de) | 1971-05-12 | 1972-05-12 | Steuervorrichtung zum Einstellen eines fliehkraftproportionalen Flüssigkeitsdrukkes für eine Anlage zur aktiven Stabilisierung von Kraftfahrzeugen Ausscheidung aus: 2223250 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP46031188A JPS5121219B1 (de) | 1971-05-12 | 1971-05-12 | |
| DE19722261620 DE2261620B2 (de) | 1971-05-12 | 1972-05-12 | Steuervorrichtung zum Einstellen eines fliehkraftproportionalen Flüssigkeitsdrukkes für eine Anlage zur aktiven Stabilisierung von Kraftfahrzeugen Ausscheidung aus: 2223250 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2261620A1 DE2261620A1 (de) | 1973-11-22 |
| DE2261620B2 DE2261620B2 (de) | 1974-11-14 |
| DE2261620C3 true DE2261620C3 (de) | 1975-06-26 |
Family
ID=25764243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722261620 Granted DE2261620B2 (de) | 1971-05-12 | 1972-05-12 | Steuervorrichtung zum Einstellen eines fliehkraftproportionalen Flüssigkeitsdrukkes für eine Anlage zur aktiven Stabilisierung von Kraftfahrzeugen Ausscheidung aus: 2223250 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2261620B2 (de) |
-
1972
- 1972-05-12 DE DE19722261620 patent/DE2261620B2/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2261620B2 (de) | 1974-11-14 |
| DE2261620A1 (de) | 1973-11-22 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |