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DE2729089C2 - Polsterelement - Google Patents

Polsterelement

Info

Publication number
DE2729089C2
DE2729089C2 DE19772729089 DE2729089A DE2729089C2 DE 2729089 C2 DE2729089 C2 DE 2729089C2 DE 19772729089 DE19772729089 DE 19772729089 DE 2729089 A DE2729089 A DE 2729089A DE 2729089 C2 DE2729089 C2 DE 2729089C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
element according
upholstery element
bar elements
spring bar
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19772729089
Other languages
English (en)
Other versions
DE2729089A1 (de
Inventor
Ernst 6452 Hainburg Katta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dunlop GmbH and Co KG
Original Assignee
Dunlop GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dunlop GmbH and Co KG filed Critical Dunlop GmbH and Co KG
Priority to DE19772729089 priority Critical patent/DE2729089C2/de
Publication of DE2729089A1 publication Critical patent/DE2729089A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2729089C2 publication Critical patent/DE2729089C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/02Seat parts
    • A47C7/18Seat parts having foamed material included in cushioning part
    • A47C7/20Seat parts having foamed material included in cushioning part with reinforcement in the foam layer

Landscapes

  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Polsterelement, insbesondere Sitz- und/oder Rückenpolster aus Schaumstoff mit einer im Schaumstoffkörper angeordneten Federeinlage.
Aus der DE-AS 12 45 707 ist ein Polsterkissen für Sitze oder Betten, vorzugsweise für Sitzflächen und Rückenlehnen von Kraftfahrzeugsitzen bekannt, das aus einer Mehrzahl von parallel aneinandergereihten, miteinander verbundenen, selbständigen streifenförmigen Abschnitten aufgebaut ist In jedem Abschnitt ist wenigstens eine teilweise im Schaumstoffkörper eingebettete, sich jeweils von vorne nach hinten bzw. von oben nach unten erstreckende Feder angeordnet Die Federeinlagen in den einzelnen streifenförmigen Kissenabschnitten werden bis über ihre nach außen führenden Krümmungen vom Schaumstoff umhüllt wobei die aus dem Schaumstoff vorspringenden Federenden zur Befestigung des Kissens an einem Grundrahmen benutzt werden.
In bestimmten Anwendungsgebieten, z. B. bei Kraftfahrzeugsitzen, müssen die Polsterelemente einerseits bequem sein, andererseits aber zwecks Gewährleistung einer guten Seitenführung auch eine an den menschlichen Körper angepaßte Form und eine abgestufte Elastizität in verschiedenen Bereichen der Sitz- und Rückenpolsterflächen aufweisen. Bei den bekannten Polsterkissen können diese Forderungen nicht ohne weiteres erfüllt werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Polsterelement der eingangs genannten Gattung zu schaffen, das bei vergleichsweise einfacher und kostengünstiger Fertigung in verschiedenen Bereichen eine vorbestimmte, unterschiedliche Steifigkeit aufweist und eine besonders günstige Weiterverarbeitung ermöglicht
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß der Schaumstoffkörper im Bereich seitlicher Stützwülste wenigstens zwei über die Polsterrückseite vorstehende Haltenasen aufweist, und daß die Federeinlagen aus mehreren sich von Stützwulst zu Stützwulst erstreckenden Federstabelementen bestehen, deren um etwa 90° abgewinkelte Enden zumindest teilweise in die Haltenasen eingreifen.
Durch die Verwendung vorspringender Haltenasen und das Einführen von Bereichen mehrerer federnder Elemente in diese Haltenasen lassen sich in Verbindung mit einer geeigneten Wahl des gegenseitigen Abstandes der einzelnen federnden Elemente einerseits optimale Elastizitätsverteilungen erzielen und andererseits die Vorgänge des Weiterverarbeitens beträchtlich vereinfachen, da das nach der Erfindung erhaltene Polsterelement einfach mit seinen eine gewisse Vorspannung besitzenden Haltenasen auf einem Grundrahmen aufgesteckt und dann verpolstert werden kann. Jegliche Hilfsmittel zum Befestigen des Polsterelements am Grundrahmen werden dabei überflüssig, was sich sowohl hinsichtlich der Kosten als auch der Einsparung von Arbeitszeit vorteilhaft auswirkt.
Vorzugsweise sind die Federstabelemente mit wenigstens zwei gekrümmten Bereichen versehen, welche die Form einer Teilwindung besitzen können und vorzugsweise in der Nähe der sich in die Haltenasen erstreckenden Enden der Federstabelemente angeordnet sind.
Durch geeignete Wahl der Form und der Anzahl der gekrümmten Bereiche und der Relativlage zu den sich in die Haltenasen erstreckenden Teilen kann das für den jeweiligen Anwendungsfall optimale Gebilde erhalten werden.
Bevorzugt schließen die Haltenasen mit dem Schaumstoffkörper einen spitzen Winkel ein.
Diese Ausgestaltung ist von besonderer Bedeutung bei der Herstellung von Kraftfahrzeugsitzen, da der so ausgebildete Polsterkörper direkt auf den Rohrrahmen des Sitzgestells gesteckt werden kann und dann durch seine Eigenspannung gehalten wird, so daß ein problemfreies Verpolstern möglich ist.
Bevorzugt übergreifen die einzelnen Federstabelemente mit ihren abgewinkelten Enden einen ebenfalls elastischen Rahmen, wobei diese Federstabelemente entweder lose auf einen solchen Rahmen aufgelegt oder durch Punktschweißung oder Verklebung mit diesem Rahmen fest verbunden werden können. Dieser vorgefertigte Rahmen wird dann entweder in eine Form gelegt und mit Polyurethan- oder Latexschaum direkt umschäumt, oder er wird zwischen zwei vorgefertigte Polyurethanschaumzuschnitte aus Blockschaum eingelegt Es ist jedoch auch möglich, die Federelemente ohne Rahmen in einer Form zu befestigen oder in die Zuschnitte einzulegen und auf diese Weise ein rahmenloses Polster herzustellen. Bevorzugt sind die Elastizitätseigenschaften durch Vorgabe bestimmter gegenseitiger Abstände der einzelnen Federstabelemente eingestellt. Dabei können die Federstabelemente und/oder der Rahmen aus Rund- oder Bandstahl oder aus vorzugsweise durch Spritzgießen geformten Kunststoffen bestehen.
Durch entsprechende Ausbildung und Anordnung der federnden Einlage können somit Polsterkörper aus an sich homogen-elastischem Schaumstoff, vorzugsweise Polyurethan- oder Latexschaum, mit Eigenschaften versehen werden, die in weiten Grenzen wählbare, abstufbare Härte- und Federeigenschaften bewirken. Dadurch kann zur Herstellung des Polsterkörpers im Interesse der Bequemlichkeit ein sehr weicher Schaumstoff verwendet werden, ohne daß Einbußen in der Formstabilität des gesamten Polsterteils zu befürchten wären.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert; in der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung eines einzelnen Federstabelements,
Fi g. 2 eine schematische Darstellung einer Mehrzahl von in einen Rahmen eingeringten Federstabelemenlen, und
Fig.3 eine schematische Schnittansicht eines Kraftfahrzeug-Rückenkissens.
Ein Federstabelemem 1 aus Band- oder Rundstahl oder Kunststoff ist im Bereich seiner beiden äußeren Abschnitte mit gekrümmten Bereichen 2, die jeweils die Form einer Teilwindung besitzen, versehen, wobei Anzahi und Form dieser gekrümmten Bereiche in Abhängigkeit von dem gewünschten Federeffekt gewählt werden. Die freien Enden 3 des Federstabelements 1 sind um etwa 90° abgewinkelt.
Wie Fig.2 zeigt, können diese Federstabelemente 1 beispielsweise lose auf einen Rahmen 4 aufgelegt oder — wie bei 5 angedeutet — durch Punktschweißung oder Verklebung mit diesem Rahmen 4 verbunden werden. Der vorgefertigte Rahmen wird entweder in eine Form gelegt und mit Polyurethan- oder Latexschaum direkt umschäumt oder er wird zwischen vorgefertigte Polyurethanschaumzuschnitte aus Blockschaum eingeklebt.
Der gegenseitige Abstand der Federstabelemente 1, deren abgewinkelte Enden 3 den Rahmen 4 umgreifen, kann über die gesamte Fläche gleich oder auch verschieden sein, wobei die jeweils gewählte Abstufung das Federverhalten bestimmt.
Besonders vorteilhaft ist die Verwendung der erfindungsgemäßen Polsterelemente bei Kraftfahrzeugsitzen.
Fig. 3 zeigt in schematischer Weise ein Kraftfahrzeug-Rückenpolster, bei dem die Federstabelemente 1 ganz mit Polyurethanschaum umschäumt sind und die abgewinkelten Enden 3 sich in Haltenasen 8 erstrecken.
Die gekrümmten Bereiche 2 der Federstabelemente liegen vorzugsweise im Obergangsbereich zwischen Rückenspiegel und seitlichen Stützwülsten 7.
Dieses Polsterelerr.ent kann nun ganz einfach auf einen Rohrrahmen 9 des Sitzgestells aufgesteckt und verpolstert werden. Das Verpolstern wird dadurch wesentlich vereinfacht und kostengünstiger gestaltet, da keinerlei Hilfsmittel zum Befestigen des Polsters am Rohrrahmen mehr erforderlich sind, da dieses Polsterelement am Rohrrahmen durch seine eigene Spannung gehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Polsterelement, insbesondere Sitz- und/oder Rückenpolster aus Schaurastoff mit einer im Schaumstoffkörper angeordneten Federeinlage, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumstoffkörper (6) im Bereich seitlicher Stützwülste (7) wenigstens zwei über die Polsterrückseite vorstehende Haltenasen (8) aufweist, und daß die Federeinlagen aus mehreren sich von Stützwulst zu Stützwulst erstreckenden Federstabelementen (1) bestehen, deren um etwa 90° abgewinkelte Enden (3) zumindest teilweise in die Haltenasen (8) eingreifen.
2. Polsterelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Federstabelemente (1) mit wenigstens zwei gekrümmten Bereichen (2) versehen sind.
3. Pols"ierelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Form einer Teilwindung besitzenden gekrümmten Bereiche (2) in der Nähe der sich in die Haltenasen (8) erstreckenden abgewinkelten Enden (3) der Federstabelemente (1) angeordnet sind.
4. Polsterelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakenasen (8) mit dem Schaumsioffkörper (6) einen spitzen Winkel einschließen.
5. Polsterelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Federstabelemente (1) mit ihren abgewinkelten Enden (3) einen Rahmen (4) übergreifen.
6. Polsterelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Federstabelemente (1) durch die Umschäumung bezüglich des Rahmens (4) fixiert sind.
7. Polsterelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Federstabelemente (1) mit dem Rahmen (4) fest verbunden, insbesondere verschweißt oder verklebt sind.
8. Polsterelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elastizitätseigenschaften durch Vorgabe bestimmter gegenseitiger Abstände der einzelnen Federstabelemente (1) eingestellt sind.
9. Polsterelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federstabelemente (1) und/oder der Rahmen (4) aus Rund- oder Bandstahl oder aus vorzugsweise durch Spritzgießen geformten Kunststoffen bestehen.
10. Polsterelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumstoffkörper (6) aus Polyurethanoder Latexschaum besteht.
DE19772729089 1977-06-28 1977-06-28 Polsterelement Expired DE2729089C2 (de)

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DE2729089A1 DE2729089A1 (de) 1979-01-11
DE2729089C2 true DE2729089C2 (de) 1982-04-08

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Families Citing this family (4)

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DE3118248C2 (de) * 1981-05-08 1985-05-30 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart Polster, insbesondere Sitz- und/oder Rückenpolster aus Schaumstoff
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Also Published As

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DE2729089A1 (de) 1979-01-11

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