DE2729043A1 - Lichtbogenroehre einer lichtbogenlampe - Google Patents
Lichtbogenroehre einer lichtbogenlampeInfo
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Description
Lichtbogenröhre einer Lichtbogenlampe
Die Erfindung betrifft Metalldampflampen mit einer geschlossenen
keramischen Hülle und insbesondere die Schaffung einer hermetischen Abdichtung an der Schweißverbindung zwischen
einem Schaft einer Wolframelektrode und dem Ende einer rohrförmigen Zuleitung bzw. Einleitung aus Niob oder Tantal.
Die Erfindung wird vorzugsweise bei Natriumdampflampen hoher Intensität angewendet, die der grundsätzlichen Bauart ent sprechen,
wie sie in der US-PS 3 248 590 (Schmidt, 1966) mit dem Titel "Hochdruck-Natriumdampflampen" beschrieben wurden
und umfaßt im allgemeinen eine Hülle bzw. einen Mantel aus einem durchscheinenden oder durchsichtigen Glasmaterial,
in dem eine schlanke rohrförmige keramische Lichtbogenröhre eingebaut ist. Die keramische Hülle ist aus einem gegen Natrium
bei hohen Temperaturen beständigen feuerfesten Oxidmaterial, vorzugsweise einem polykristallinen Aluminiumoxid hoher Dichte
oder einem synthetischen Saphirmaterial hergestellt. Die Füllung umfaßt Natrium mit einem seltenen Gas, das die Zündung
erleichtert und Quecksilber, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Die Enden des Aluminiumoxidrohres sind durch geeignete Verschlußelemente
abgedichtet, die mit Glühelektroden verbindbar
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sind, wobei diese ein Wicklungsgebilde aus Wolfram aufweisen
kann, das durch Elektronen emittierendes Material aktivierbar ist. Die äußere Hülle, die die keramische Lichtbogenröhre umschließt,
weist an einem Ende einen üblichen Schraubsockel auf. Die Elektroden der Lichtbogenröhre sind mit den Anschlüssen
dieses Sockels, also mit dem Hülsenkontakt und dem Mittelkontakt verbunden und der Raum zwischen den Hüllen ist üblicherweise
zur Wärmedämmung evakuiert.
Gemäß einer bekannten Bauart von keramischen Lichtbogenröhren werden rohrförmige Zuleitungen aus Niob verwendet, die sich
mit Teilabschnitten in das Innere der Lichtbogenröhre erstrekken und deren Enden zusammengedrückt und um die Wolframschäfte
der Elektroden, die sie tragen, geschweißt sind. Wenn ein Niobrohr als Absaugrohr verwendet wird, weist es eine öffnung in
das Innere der Lampenhülle auf und ist hermetisch zugebogen und abgedichtet,nachdem die Lampe ihre Füllung erhalten hat.
Das andere Niobrohr, das auch als Schein-Absaugrohr bezeichnet wird, hat keine derartige öffnung, so daß es zur Kostensenkung
an seinem äußeren Ende weder evakuiert noch hermetisch abgeschlossen werden muß. Es wurde jedoch festgestellt, daß
die Lebensdauer so hergestellter Lampen gelegentlich außergewöhnlich kurz ist,und diese kurze Lebensdauer wird auf einen
langsamen Verlust der Füllung zurückgeführt. Dieses Austreten
der Füllung kann durch mikroskopische Poren an der Schweißverbindung des Wolframschaftes mit dem Niob-Scheinrohr oder
durch sich in Längsrichtung erstreckende mikroskopische Risse oder Ritzen in dem Wolframschaft selbst erfolgen.
Es ist bekannt, in dem Schein-Absaugrohr eine kleine Menge eines hochreinen Yttriums anzuordnen. Eine Funktion dieses
Yttriums ist es, eine Aufzehrung des Natriums in der Lichtbogenröhre zu verhindern, entsprechend der Lehre der US-PS
3 558 963 (Hanneman et al., 1971) mit dem Titel "High Intensity
Vapor Arc Lamp". Das Yttrium erfüllt diesen Zweck, obwohl es körperlich von dem Innenraum der Lichtbogenlampe getrennt
ist, da das Niob als eine halbdurchlassige Membran wirkt und
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ein Hindurchsickern der restlichen Sauerstoffspuren erlaubt,
die dann mit dem Yttrium reagieren. Der Sauerstoff ist auf diese Weise aus dem Inneren der Lichtbogenlampe entfernt und
kann nicht mit dem Natrium und dem Aluminiumoxid reagieren und Natrium-Aluminium-Oxide bilden.
Das Yttrium hat die weitere Punktion, eine hermetische Abdichtung
trotz der Porosität des Schaftes der Wolframelektrode oder der umgebenden Schweißverbindung mit dem inneren Ende des Niob-Scheinabsaugrohres
sicherzustellen. Während des Vorgangs der Heiß-Verbindung der Endkappe mit dem Aluminiumoxidrohr schmilzt
das Yttrium und dichtet das Ende des Wolframschaftes und den Bereich der Schweißung ab. Diese Technik hat jedoch einige
Nachteile. Der Schmelzpunkt des Yttriums liegt bei 1 509 0C,
und diese Temperatur liegt in dem zulässigen Versiegelungsbzw. Heißverklebungsbereich für die Dichtstellen bzw. Klebstellen
der Lichtbogenlampe, der von 1 500 bis 1530 0C reicht.
Da hochreines Yttrium in Tantalschalen hergestellt wird, findet man leicht Tantalverunreinigungen, die den Schmelzpunkt
auf 1 520 0C oder sogar noch höher anheben. Aufgrund dieses
unsicheren Yttrium-Schmelzpunktes muß die Heißversiegelungs- bzw. Heißverkleboperation am oberen Ende des zur Verfugung
stehenden Temperaturbereichs ausgeführt werden, wobei man ein Reißen der Lichtbogenröhre aufgrund der übermäßig hohen Temperaturen
riskiert. Ferner hat das hochreine feine Yttriumpulver auch einen sehr hohen Preis,und es wurde in der Praxis festgestellt,
daß ungefähr 30 % des von den Lieferanten erhaltenen
Yttriums eine zu große Teilchengröße aufweist, um für den vorliegenden Zweck verwendet zu werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen brauchbaren preisgünstigeren Ersatz für das hochreine Yttriumpulver mit
kleiner Teilchengröße, wie es bis jetzt verwendet wurde, zu finden. Eine Schwierigkeit, die bei der Auffindung eines geeigneten
Materials überwunden werden mußte, liegt darin, daß das Material in dem richtigen Temperaturbereich schmelzen muß,
ohne das Niob übermäßig anzugreifen. So schmilzt z.B. Nickel
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in dem richtigen Temperaturbereich, löst jedoch das Niob sehr
schnell auf und kann daher nicht verwendet werden.
Erfindungsgemäß wird das hochreine Yttrium durch eine Legierung aus Yttrium und Zirkon ersetzt. Das Y-Zr-System hat einen einfachen
eutektischen Punkt mit einer kleinsten Schmelztemperatur von 1 360 0C bei 41 % Zr, wobei es sich um Gew.-% handelt. Wenn
Yttrium mit 50 % Zirkon legiert wird, setzt dies die Schmelztemperatur
von 1 509 °G auf den Bereich von 1 360 bis 1380 0C
herab. Somit ist ein Schmelzen im ganzen Versiegelungs- bzw. Verklebbereich der Lichtbogenlampe sichergestellt, ohne daß
das Niobrohr übermäßig angegriffen wird. Die starke die Schmelztemperatur herabsetzende Wirkung des Zirkons ist stärker als
die Wirkung der kleinen Unreinheiten des Yttriums und bewirkt ein gleichmäßiges Schmelzen bei einer niedrigeren Temperatur
und erlaubt die Verwendung einer weniger reinen und damit billigeren Qualität des Yttriums für diesen Zweck.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer schematischen Zeichnung
an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, welches eine Aluminiumoxid-Lichtbogenröhre darstellt, in der die erfindungsgemäße
Yttrium-Zirkon-Legierung verwendet wird.
Die in der Figur dargestellte Lichtbogenröhre einer hochintensiven
Natrium-Dampfentladungslampe umfaßt eine äußere nicht dargestellte glasartige äußere Hülle, die an einem Ende einen
Sockel aufweist und der vorstehend bereits erwähnten US-PS 3 558 963 (Hanneman et al. ) beschrieben ist. In der Figur
ist nur die innere Entladungshülle bzw. das Entladungsrohr 1 dargestellt, wobei zur Verkürzung der Zeichnung ein mittlerer
Teil des Rohres weggelassen wurde und der innere Aufbau in dem im Schnitt dargestellten oberen Teil zu sehen ist. Die Lichtbogenröhre
umfaßt eine Hülle 2 in Form eines keramischen Rohres aus gesintertem polykristallinen Aluminiumoxid hoher Dichte
oder,gemäß einer alternativen Ausführungsform, aus synthetischem
Saphir. Die Enden des keramischen Rohres sind durch finger-
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hutartige Verschluß- bzw. Endkappen 3 und 4 aus Niob verschlossen,
die hermetisch mit dem Keramikrohr versiegelt bzw. verklebt sind mittels einer Kleb- bzw. Dicht- bzw. Verbindungsmasse, die in erster Linie Aluminiumoxid und Kalziumoxid (calcia)
enthält. Eine geeignete Verbindungsmasse ist in der US-PS 3 588 577 (McVey et al., 1971) mit dem Titel "Calcia Alumina
Magnesia Baria Seal Composition" beschrieben. Die Verbindungsmasse ist mit der Bezugsziffer 5 bezeichnet und in dem Zwischenraum
zwischen dem ausgeweiteten Schulterteil 6 der Endkappe 4- und dem Endabschnitt des keramischen Rohres 2 angeordnet.
Niob-Rohre 7 und 8 ragen in die fingerhutartigen Endkappen 3
und 4- hinein und sind mit Hälsen 9 der Endkappen hermetisch
dicht verschweißt. Das untere Rohr 7 ist ein Absaugrohr und hat eine nicht dargestellte öffnung, die mit dem Inneren der
Hülle in Verbindung steht. Nach dem Pullen mit dem Natrium-Quecksilber-Amalgam
und dem die Zündung erleichternden Inertgas, wie z.B. Xenon, wird das Absaugrohr durch Zusammendrücken
bei 10 hermetisch dicht geschlossen.
Das obere Rohr 8, das als Scheinabsaugrohr 8 ausgebildet ist, hat keine öffnung in das Innere der Hülle. Es dient als Stromzuleitung
und Träger für eine Elektrode 11, die eine Wicklung aus Wolframdraht auf einem Wolframschaft 12 umfaßt; ein Aktivierungsmittel,
wie z.B. Barium-Calcium-Wolframat bzw. Wolframsalz (tungstate) kann in den Zwischenräumen zwischen den Windungen
der Wicklung angeordnet sein. Eine Metallscheibe 13, die als ein Abschirmungsschild dient und ein» nach rückwärts
Erstrecken des Lichtbogens verhindert, kann auf dem Schaft
angebracht sein. Der Schaft ist in ein zugedrücktes Ende des Niob-Rohres 8 eingesetzt und die Verbindungsstelle ist dann
verschweißt mittels der Wolfram-Inertgas-Schweißtechnik (TIG welding). An der Schweißstelle führt gelegentlich eine Porosität
zu einer ungenügenden Abdichtung. Auch neigt das Wolfram aufgrund seiner fasrigen Natur dazu, lange dünne Poren oder
Lunker aufzuweisen, die bei dem Drahtziehvorgang entstehen
und zu einem langsamen Ausströmen führen können. Die Verbin-
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dung des Wolframschaftes mit dem Niob-Rohr kann als quasi hermetisch
bezeichnet werden. Das Y/Zr-System weist einen eutektischen Punkt bei 41 % Zr auf mit einer geringsten Schmelztemperatur
von 1 360 0G bei 41 % Zr. Wenn Yttrium mit etwa 50 % Zirkon
legiert wird, ist sein Schmelzpunkt von etwa 1 509 C herabgesetzt
in den Bereich 1 360 bis 1380 0C. Dieser Schmelzbereich
ist niedrig genug, um bei dem Heißversiegelungsvorgang nicht mehr berücksichtigt werden zu müssen. Ferner wirkt der starke
die Schmelztemperatur herabsetzende Effekt des Zirkons stärker als der Effekt der schwachen Verunreinigungen im Yttrium und
führt zu einem gleichmäßigen Schmelzen bei einer niedrigeren Temperatur und erlaubt die Verwendung einer weniger reinen und
daher weniger teuren Qualität des Yttriums.
So wird z.B. die Legierung hergestellt durch Mischen gleicher Gewichtsanteile eines Y-Pulvers mit einer Teilchengröße die
einer Siebmaschenweite von 0,43 mm (40 mesh) oder kleiner entspricht
mit einem ZrH-Pulver, dessen Teilchengröße einer Siebweite von 0,043 mm (325 mesh) entspricht und eine Portion dieser
Mischung wird - wie durch die Bezugsziffer 14 angedeutet - in das Schein-Absaugrohr eingeführt. Dabei umfaßt eine zweckmäßige
Menge etwa 20 bis 40 mg der Mischung. Das Ende 15 des Niob-Rohres wird dann mechanisch zugedrückt, um die Ladung bzw.
die eingegebene Portion der Mischung in der Höhlung einzuschließen und zu verhindern, daß sie bei einem folgenden Arbeitsvorgang
herausfällt. Es wird jedoch nicht versucht, die Verschlußsteile 15 des Niob-Rohres 8 hermetisch abzuschließen.
Die Endkappe 4 ist durch Heißsiegeln bzw. Heißkleben mit dem Aluminiumoxidrohr 2 verbunden, indem die Teile zusammengebaut
werden und,wie bereits erwähnt, eine Menge der Dichtungsmasse in einen dazwischen angeordneten Dichtungsring geeigneter
Abmessung gepreßt wird und das ganze, wie in dem Patent von McVey*beschrieben, in einem Vakuumofen erhitzt wird·
Während des Erhitzen zerlegt sich das ZrH in dem Niobrohr θ in elementares Zirkon und Wasserstoffgas, wobei letzteres
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durch das Vakuumsystem des Ofens abgepumpt wird. Das Y und
das Zr diffundieren während des Erhitzens ineinander bis sie schmelzen, wobei sie eine homogene flüssige Phase ergeben.
Das Y und das Nb sind unmischbar, was jedoch bei dem Zr und dem Nb nicht der Pail ist, und es löst sich daher etwas von dem Zirkon
in das Niobrohr, was jedoch keine nachteiligen Folgen hat. Die flüssige Phase dringt in die Poren ein und dichtet das
Wolframschaftende und den Bereich der Schweißverbindung ab.
Während des anschließenden Abkühlens bildet die Schmelze ein Mehrphasensystem aus Zr-gesättigtem Y, Y-gesättigtem Zr und
einer Yttriumoxidphase. Es gibt auch eine Y-reiche Phase von schwach blauer Farbe entlang der Verbindungsstelle zwischen
der Schmelze und dem Niob, und diese Phase ist auch in den bisher verwendeten hochreinen Yttriumschraelzen vorhanden. Tantal,
das dem Niob in seinen physikalischen und chemischen Eigenschaften
nahe verwandt ist, kann anstelle des Niob-Rohres der Endverschlußkonstruktion benutzt v/erden, wobei die gleichen Vorteile
durch die Verwendung der Y-Zr-Legieriang gemäß der Erfindung
erzielt werden.
Es werden also die gleichen Vorteile erzielt, die bei der bisher verwendeten Methode unter Verwendung von hochreinem Yttrium
kleiner Teilchengröße erzielt wurden, wobei jedoch die Schrumpfung herabgesetzt ist, da die Versiegelungstemperatur
herabgesetzt ist, wobei die Materialkosten verringert sind. So wird z.B. das hochreine Yttrium mit kleiner Teilchengröße,
wie es bei den bisher bekannten Lichtbogenlampen verwendet wird, für % 580 pro Pfund verkauft und wird nun durch eine weniger
reine Qualität ersetzt, die $ 200 pro Pfund, d.h. ein Drittel des bisher verwendeten Yttriums kostet, wobei weiter von diesem
Material nur halb soviel benötigt wird.
Der proportionale Anteil des dem Yttrium zugesetzten Zirkons ist nicht kritisch, sollte jedoch mindestens ausreichen, um die
Schmelztemperatur der Mischung wesentlich unter die des reinen Yttriums herabzusetzen. Falls erwünscht, kann die Zusammenset-
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- tr -
zung bis auf 41 % Gewichtsanteil Zirkon herabgesetzt werden, um
den niedrigstmöglichen Schmelzpunkt des Y-Zr-Systems zu erhalten, wodurch jedoch die Kosten etwas heraufgesetzt werden aufgrund
der Verwendung eines höheren Anteils von Yttrium, das der teurere Bestandteil ist. Eine zweckmäßige und ökonomische Mischung,
die einfach herzustellen ist, benötigt etwa gleiche
Gewichtsanteile von Yttrium und Zirkon, wie auch bereits beschrieben wurde.
Gewichtsanteile von Yttrium und Zirkon, wie auch bereits beschrieben wurde.
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Claims (4)
- PatentansprücheMJ Elektrische Lichtbogenröhre einer Lichtbogenlampe mit einer keramischen Hülle, die lichtdurchlässig ist und Endverschlüsse sowie eine eine Entladung unterstützende Füllung mit einem verdampfbaren Metall aufweist, wobei die Endverschlüsse Elektroden an entgegengesetzten Seiten der Hülle tragen, und eine der Endkappen eine mit einem Endabschnitt in das Innere der Hülle ragende rohrförmige Zuleitung aus Niob oder Tantal aufweist und die entsprechende der Elektroden·einen auf einen Wolframschaft montierten Emitterteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Wolframschaft (12) sich von dem im Inneren erstreckenden Teil der Zuleitung (8) erstreckt und quasi hermetisch damit verbunden ist und zur hermetischen Abdichtung zwischen dem Wolframschaft (12) und der Zuleitung (8) aus Niob eine Mischung (14) aus Yttrium und Zirkon in dem Inneren der Zuleitung (8) angeordnet ist.
- 2. Lichtbogenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung einen ausreichenden Anteil von Zirkon enthält, um ihre Schmelztemperatur wesentlich unter die des reinen Yttriums abzusenken.
- 3. Lichtbogenröhre nach Anspruch 1 und/oder 2, gekennzeichnet durch eine längliche lichtdurchlässige Keramikhülle aus Aluminiumoxid mit Endverschlüssen zur Abdichtung ihrer Enden undORIGINAL INSPECTEDeiner Füllung aus Natrium-Quecksilber-Amalgam und einem die Zündung unterstützenden Inertgas, Elektroden, die von den Endverschlüssen an entgegengesetzten Seiten der Hülle getragen werden, eine die Entladung unterstützende, ein verdampfbares Metall aufweisende Fülltmg in der Hülle (2), wobei einer der Endverschlüsse eine Endkappe (4) aus Metall aufweist mit einem sich nach außen erstreckenden Niob- oder Tantal-Rohr dichtend damit verbunden und mit einem sich in das Innere der Hülle (2) erstreckenden Abschnitt bzw. Teil, eine Elektrode (11, 12), die von der vorstehend genannten Endkappe (4) getragen wird ,und einen auf einen Wolframschaft (12) montierten Emitterteil (11) aufweist, wobei der Wolframschaft (12) sich von dem im Inneren erstreckenden Teil des Rohres (8) weg erstreckt und das Ende dieses Rohres (8) auf diesem Schaft (12) festgeklemmt und quasi hermetisch damit verschweißt ist und eine Mischung aus Yttrium und Zirkon in dem Rohr (8) angeordnet ist und eine hermetische Dichtung (14) zwischen dem Wolframschaft (12) und dem Rohr (8) bildet.
- 4. Lichtbogenröhre nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der sich nach außen erstreckende Teil des Rohres (8) an seinem äußersten Endabschnitt mechanisch verschlossen (15)ι jedoch nicht hermetisch abgedichtet ist.7098817109
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