DE1764299B2 - Leitungseinfuehrung fuer eine elektrische entladungslampe - Google Patents
Leitungseinfuehrung fuer eine elektrische entladungslampeInfo
- Publication number
- DE1764299B2 DE1764299B2 DE19681764299 DE1764299A DE1764299B2 DE 1764299 B2 DE1764299 B2 DE 1764299B2 DE 19681764299 DE19681764299 DE 19681764299 DE 1764299 A DE1764299 A DE 1764299A DE 1764299 B2 DE1764299 B2 DE 1764299B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- piston
- cable entry
- conical
- closure body
- closure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J61/00—Gas-discharge or vapour-discharge lamps
- H01J61/02—Details
- H01J61/36—Seals between parts of vessels; Seals for leading-in conductors; Leading-in conductors
Landscapes
- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
Description
diese Formgebung ergibt sich aber auch gleichzeitig ein
Abstand zwischen der kegelförmigen Innenflache des Verschlußkörpers und der zylinderförmigen Innenflache
des keramischen Kolbens, wodurch sich die Möglichkeit einer verbesserten thermischen Isolierung
des Dichtungsgebietes gegenüber der hohen Temperatur im Kolbeninnenraum ergibt.
Die Unteransprüche richten sich auf vorteilhafte Weiterbildungen der verbesserten Leitungseinführung,
wobei bis auf den Anspruch 11 sich alle Ausführungsformen
auf einen Verschlußkörper richten, der eine ziemlich exakte kegelförmige Innenfläche besitzt. Die
Ausführungsform des Anspruchs 11 unterscheidet sich insofern, als hier nur eine angenäherte Kegelform
vorliegt, die gegenüber den übrigen Ausführungsformen den Vorzug der einfacheren Herstellung und des
verringerten Materialbedarfs aufweist, allerdings auf Kosten der Wärmeisolierung zwischen Innenfläche von
Verschlußkörper und Dichtungsfläche zwischen Verschlußkörper und Kolben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in den Zeichnungen
dargestellt sind. Es zeigt
F i g. 1 einen Teillängsschnitt durch die Enden einer mit einem keramischen Kolben versehenen elektrischen
Entladungslampe mit einer Leitungseinführung;
F i g. 2 eine weitere Ausführungsform;
F i g. 3 eine der in F i g. 2 dargestellten Ausführungsform ähnelnde weitere Ausführungsform;
Fig.4 bis 7 Teiliängsschnitic durch 4 weitere
Ausführungsformen;
F i g. 8 einen Teillängsschnitt durch eine noch weiter abgewandelte Ausführungsform.
In den nachfolgend beschriebenen Zeichnungen sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. In
F i g. 1 sind die Enden eines keramischen Kolbens 10 zu erkennen. Herkömmliche keramische Kolben bestehen
allgemein aus einem Rohr aus polykristallinen Aluminiumoxid mit 8 oder 10 mm Außendurchmesser, das an
beiden Enden mittels Verschlußkörpern hermetisch abgedichtet ist, die aus einer Kappe oder Scheibe aus
hitzebeständigem Metall oder Oxyd gebildet ist. An der Innenfläche der Kappe ist eine Elektrode befestigt, die
mit einer Zuführung in elektrischer Verbindung steht, die aus einem hitzebeständigen Metallstreifen oder
Metallrohr besteht und durch das äußere Ende der Kappe hindurchgeführt oder daran befestigt ist. Bei dem
eingangs genannten herkömmlichen keramischen Entladungsrohr weist der innere Hohlraum der hermetisch
abgedichteten Kammer von der Innenfläche des einen Verschlußkörpers bis zur Innenfläche des anderen
Verschlußkörpers hin einen gleichförmigen Durchmesser auf. Dagegen nimmt beim Kolben nach der F i g. 1
der Innendurchmesser des Innenraumes in dem Gebiet, das zwischen der Elektrode und dem zugehörigen
Verschlußkörper liegt, in erheblichem Maße ab.
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind kegelförmige Körper aus hitzebeständigem Metall,
vorzugsweise Tantal, in die beiden Enden des keramischen rohrförmigen Kolbens 12 eingesetzt und mit Hilfe
eines geeigneten Dichtstoffes an den Verbindungsstellen 16 festgelegt Es können verschiedene bekannte
Dichtungsstoffe verwendet werden; besonders geeignet sind jedoch eutektische Zusammensetzungen, die CaO
und AI2O3 sowie bestimmte Oxyde als Additive enthalten. Der Raum zwischen den kegelförmigen
Verschlußkörpern aus hitzebeständigem Metall und der Wandung des rohrförmigen Kolbens 12 wird dann mit
einem Gemisch aus Alurniniumoxydpulver und Amyliicetat
oder auch mit einem vorgeformten keramischen Einsatz 18 ausgefüllt. Daraufhin wird mit der
Aluminiumoxydfüllung und dem polykristallinen Alumi-S
niumoxidkolben längs einer Verbindungsstelle 22 eine Kappe oder Scheibe 20 dicht verbunden. Durch die un
dem einen Ende befindliche Kappe oder Scheibe 20 ragt vorzugsweise eine als Absaug- b/w. Füllöffnung
dienende Röhre 24, die durch Hartlötung festgelegt ist und eine Elektrode 26 trägt. Die axiale Lage der
Elektrode 26 wird dabei so gewählt, daß sie mindestens teilweise innerhalb des von dem kegelförmigen Körper
14 begrenzten Hohlraumes liegt und somit von dem kegelförmigen Verschlußkörper umgeben wird.
Die Abdichtung des anderen Endes des Kolbens kann in gleicher Weise mit Hilfe eines Rohres 24 erfolgen
oder aber, wie es in der F i g. I rechts veranschaulicht ist, mittels einer Scheibe aus hitzebeständigem Metall,
vorzugsweise Niob. An die Innenseite der zweiten Scheibe 20 ist eine Elektrode 26 angeschweißt, während
an die Außenfläche der Scheibe 20 eine Zuführung 28 aus hitzebeständigem Material angeschweißt ist, vorzugsweise
ein Tantalstreifen.
Wie aus der Fig. 1 weiter hervorgeht, erfolgt die Abdichtung mittels eines kegelförmigen Körpers 14. dessen größerer Durchmesser sich zum kleineren Durchmesser wie 2 : 1 verhält. Dadurch wird der hinter den beiden F.lektroden liegende Bereich in erheblichem Maße verkleinert, so daß die Bereiche, die einen vergleichsweise niedrigeren Temperaturwert aufweisen, ebenfalls verkleinert werden. Die Oberfläche des vorzugsweise aus Tantal bestehenden kegelförmigen Verschlußkörpers 14 sorgt dafür, daß die Wärme zu dem Entladungsbogen hin reflektiert wird, was ebenfalls zu einer Erhöhung der Temperatur des Entladungsbogens beiträgt und somit zu einem besseren Farbwert, insbesondere im Rotbereich. Außerdem ergibt sich eine verbesserte Lichtausbeute, die in der Größenordnung von 10 bis 20% liegt. Ein wesentlich weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß die Verbindungsstelle 22 gegenüber den hohen Temperaturen des Entladungsbogens weitgehend isoliert ist. Diese Herabsetzung der auf die Abdichtung einwirkenden Temperatur trägt in erheblichem Maße zu einer Erhöhung der Lebensdauer der Entladungslampe bei.
Wie aus der Fig. 1 weiter hervorgeht, erfolgt die Abdichtung mittels eines kegelförmigen Körpers 14. dessen größerer Durchmesser sich zum kleineren Durchmesser wie 2 : 1 verhält. Dadurch wird der hinter den beiden F.lektroden liegende Bereich in erheblichem Maße verkleinert, so daß die Bereiche, die einen vergleichsweise niedrigeren Temperaturwert aufweisen, ebenfalls verkleinert werden. Die Oberfläche des vorzugsweise aus Tantal bestehenden kegelförmigen Verschlußkörpers 14 sorgt dafür, daß die Wärme zu dem Entladungsbogen hin reflektiert wird, was ebenfalls zu einer Erhöhung der Temperatur des Entladungsbogens beiträgt und somit zu einem besseren Farbwert, insbesondere im Rotbereich. Außerdem ergibt sich eine verbesserte Lichtausbeute, die in der Größenordnung von 10 bis 20% liegt. Ein wesentlich weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß die Verbindungsstelle 22 gegenüber den hohen Temperaturen des Entladungsbogens weitgehend isoliert ist. Diese Herabsetzung der auf die Abdichtung einwirkenden Temperatur trägt in erheblichem Maße zu einer Erhöhung der Lebensdauer der Entladungslampe bei.
Bei dem in F i g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel wird ein vorgeformter keramischer Einsatz 30 als
Verschlußkörper verwendet, der mit Hilfe der vorstehend beschriebenen Dichtungsstoffe in dem mit 32
bezeichneten Grenzbereich dicht mit den Enden des Kolbens 12 verbunden ist. In einer zentrischen Bohrung
des Verschlußkörpers 30 ist wiederum eine mit einer zugehörigen Elektrode 26 versehene Röhre 24 aus
hitzebeständigem Material eingesetzt, die mit Hilfe derselben Dichtungsstoffe wie der Verschlußkörper 30
selbst beispielsweise im Bereich der Verbindungsstelle 34 abgedichtet ist. Über die vorstehend erwähnten
Vorzüge hinaus weist diese Ausführungsform bei der Grenzschicht 32 einen erheblich vergrößerten Dichtungsbereich
auf, der die hermetische Abdichtung noch sicherer macht. Das andere Ende des Kolbens 12 kann in
ähnlicher Weise durch eine Röhre aus hitzebeständigem Metall abgedichtet sein oder auch alternativ eine
einzelne Anordnung aus Zuführung und Elektrode aufweisen, die eine wesentlich kleinere zentrische
öffnung dicht durchsetzt.
Das in F i g. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel ähnelt dem der Fig.2 weitgehend, jedoch ist der keramische
Verschlußkörper 30 hier zusätzlich mit einem Fortsatz 36 versehen. Mittels der vorstehend erwähnten
Dichtungsstoffe ist eine Abschlußkappe 37 aus Niob mit dem Fortsatz 36 verbunden, so daß an der Verbindungsstelle
38 eine Titanzirkonhartlötung vorgenommen werden kann, um die die Elektrode tragende Röhre 24
im Verhältnis zu dem Verschlußkörper 30 abzudichten. Dieser Aufbau gewährleistet sogar noch eine bessere
Isolation des Dichtungsbereiches gegenüber dem heißen Entladungsbogen und ermöglicht dabei gleichzeitig
eine Metall- zu Metallabdichtung der RCVe 24 (bzw. einer Zuführung 28).
In dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 4 sind die Vorteile der Ausführungsbeispiele gemäß der F i g. 1
und 2 insofern vereinigt, als hier eine metallische Endscheibe oder Endkappe nicht benötigt wird,
trotzdem aber die reflektierenden Eigenschaften der aus hitzebeständigem Metall bestehenden Innenflächen des
Verschlußkörpers erhalten bleiben. Bei der Ausführungsform gemäß Fig.4 umfaßt der Verschlußkörper
einen kegelförmigen Körper 14 aus hitzebeständigem Metall, vorzugsweise Tantal, der dicht in das Ende des
rohrförmigen Kolbens 12 eingesetzt ist. Der Raum zwischen dem kegelförmigen Verschlußkörper 14 und
dem Kolben 12 ist hier durch einen toroidförmigcn keramischen Einsatz 40 ausgefüllt, der eine mit der'
Außenfläche des kegelförmigen Körpers 14 korrespondierende innere kegelförmige Fläche besitzt. Der
Verschlußkörper 14 und der keramische Einsatz 40 sind mit der Innenwand des Kolbens 12 wiederum längs
einer Grenzschicht 32 mit Hilfe eines der genannten Dichtungsstoffe dicht verbunden. Diese Abdichtung
kann durch eine Titanhartlötung42 vervollständigt sein, die das äußere Ende des metallischen Körpers 14 mit
der in den Körper 14 ragenden Röhre 24 verbindet.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig.5 entspricht im
wesentlichen dem der Fig.4, jedoch ist hier der keramische Einsatz 40 durch Dichtungsmaterial wie
vorzugsweise Quarzwolle 44 ersetzt, die für eine zusätzliche Wärmeisolierung zwischen dem Inneren
eine hohe Temperatur aufweisenden Entladungsgcbiet und der Grenzschicht 32 sorgt, an der die Quarzwollc 44
mit Hilfe der vorgenannten Dichtungsstoffe mit dem Kolben 12 verbunden ist.
Bei den Ausführungsbeispielcn nach den F i g. 6 und 7
ist ein doppclwandigcr Kappenkörper 46 aus hitzebestiindigem
Metall wie Tuntal oder Niob mit einer inneren konischen Wandung 48 als Verschlußkörper
eingesetzt, wobei die Innenfläche der Wandung 48 in
der im Zusammenhang mit den vorstehenden Ausfüh· rungsbeispielen beschriebenen Weise wirksam wird.
Der Kappenkörper 46 hat einen radialen Plansch 49, der sich von dem äußeren Wandabschnitt 47 des Körpers 46
aus radial nach auswärts erstreckt und mit dem keramischen Kolben 12 mittels einer aus den weiter
oben beschriebenen Dichtungsstoffen gebildeten Verbindungsnaht 50 dicht verbunden sein kann, wie es in
F i g. 6 gezeigt ist. Statt dessen kann der radiale Flansch auch gemäß F i g. 7 um die Endkante des Kolbens 12
herum gebogen sein. Der Körper 46 liegt bei seinem eo äußeren Wandabschnitt 47 ebenso wie bei dem
Ausrührungsbeispiel gemäß F i g. 6 durchgehend an der Innenwand des Kolbens 12 an, so daß er längs der
gesamten Grenzschicht 50, die sich zwischen dem äußeren Wandabschnitt 47 und dem umgebogenen μ
Flansch 49 erstreckt, dicht mit dem Kolben 12 verbunden sein kann. Die Tantalröhre 24 kann dann in
eine zentrische Bohrung des doppelwandigen Körpers 46 eingesetzt und mittels einer Zirkon- oder Titanhartlötnaht
52 dicht verbunden sein. Wenn eines der Enden ohne Absaug- bzw. Füllrohr 24 abgedichtet werden soll,
wird in dem kegelförmigen Körper 46 keine zentrische Bohrung vorgesehen, sondern statt dessen an die
Innenfläche des kegelförmigen Körpers 46 eine Elektrode 26 angeschweißt, während zentrisch dazu an
die Außenseite des Kappenkörpers 46 eine Zuführung 28 angeschweißt ist.
Bei den in den Fig.6 und 7 dargestellten Ausführungsbeispielen
ist das eigentliche Dichtungsgebiet wiederum verhältnismäßig weit von dem hohe Temperaturen
aufweisenden Entladungsgebiet entfernt und die Innenwand 48 mit der inneren konischen Fläche kann
sich bei Temperaturänderungen, wie sie beim Einschalten bzw. Ausschalten der Lampe auftreten, ausdehnen
bzw. zusammenziehen, so daß auf das Dichtungsgebiet einwirkende Beanspruchungen weiter verringert werden.
F i g. 8 zeigt einen ähnlichen Aufbau wie die F i g. 6 und 7, jedoch ist hier der Verschlußkörper 58 aus
hitzebeständigem Metall wie Niob oder Tantal zwar im wesentlichen auch kegelförmig, jedoch in der Weise
verformt, daß sich ein eher tassenförmiger Verschlußkörper ergibt. Der Verschlußkörper 58 ist in das Ende
des Kolbers 12 eingesetzt und mittels einer Verbindungsnaht 60 aus dem bevorzugten Dichtungsstoff
abgedichtet.
In den tassenförmigcn Verschlußkörper 58 ist eine
Röhre 24 aus hitzebestädigem Material eingesetzt, die eine Elektrode 26 trägt. Die Röhre 24 ist im Verhältnis
zu der von ihr durchsetzten öffnung im Boden des Verschlußkörpers 58 mittels einer Hartlötnaht 62 aus
Zirkon oder Titan abgedichtet. Bei diesem Ausführungsbeispiel verringert sich der Materialaufwand erheblich,
die vorteilhaften Dehnungseigenschaften werden in begrenztem Maße aufrecht erhalten und der hinter den
Entladungselektrodcn 26 liegende Hohlraum wird verkleinert.
Bei allen Ausführungsbeispielcn gemäß den Fig. 1—8 kann in der mit den Fig,6 und 7
veranschaulichten Weise nach dem Absaugen und anschließenden Füllen vor dem Abdichten der Röhre
mittels der Falzstclle 54 ein Stopfen 56 in die Röhre 24
eingebracht werden, um den hinter der Elektrode liegenden Raum noch weiter zu verkleinern.
Durch die Ausbildung der Verschlußkörper wird bei
den Entladungslampen der hinter den Elektroden befindliche Hohlraum somit erheblich verkleinert.
Außerdem werden die Dichtungsbereiche in starkem Maße gegenüber dem Gebiet Isoliert, in dem der heiße
Entladungsbogen auftritt, so daß die auf das Dichtungsgebiet einwirkenden Temperaturen verringert werden.
Darüber hinaus wird für eine Reflektion der Strahlung zurück zu dem Entlndungsgeblet gesorgt, so daß die
Temperatur des Entladungsbogens ansteigt und damit ein besserer Farbwert sowie ein verbesserter Wirkungsgrad für die Lampe erhatten wird. Mit Hilfe des
Verschlußkörpers konnte die Lichtausbeute von etwa 100 Lumen pro Watt auf bis zu 120 Lumen pro Watt
gesteigert werden, wobei gleichzeitig die Farbwiedergabe insbesondere im Rotbereich erheblich verbessert
wurde.
Claims (12)
1. Leitungseinführung für eine elektrische Entladungslampe mit einem langgestreckten, keramischen
Kolben, der an seinen beiden Enden durch Verschlußkörper abgedichtet ist, mit an den
Verschlußkörper befestigten oder durch diese hindurchgeführten Stromzuführungen, sowie mit
innerhalb des Kolbens in der Nähe der Enden angebrachten Elektroden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußkörper (14, 18, 20; 30; 14. 40; 14, 44; 46, 47, 48, 49; 58) eine etwa
kegelförmige, sich zur Mitte des Kolbens (12) hin öffnende Innenfläche aufweisen, die die den
Verschlußkörpern zugeordneten Elektroden (26) jeweils wenigstens teilweise umgibt.
2. Leitungseinführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper von
einem keramischen Einsatz (18; 30; 40) gebildet ist, dessen Außendurchmesser im wesentlichen gleich
dem Innendurchmesser des Kolbens (12) ist und der eine innere, die kegelförmige innenfläche bildende
Ausnehmung aufweist.
3. Leitungseinführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Ausnehmung durch
einen dünnwandigen kegelförmigen Körper (14) aus hitzebeständigem Metall ausgekleidet ist.
4. Leitungseinführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper von
einem kegelförmigen Körper (14) aus hitzebeständigern Metall gebildet ist, dessen größerer Außendurchmesser
im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser des Kolbens (12) ist.
5. Leitungseinführung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der kegelförmige Körper (14)
sich wenigstens teilweise innerhalb des Kolbens (12) erstreckt.
6. Leitungseinführung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen dem
kegelförmigen Körper (14) und dem Kolben (12) mit einem hitzebeständigen Stoff ausgefüllt ist.
7. Leitungsanspruch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der hitzebeständige Stoff
Aluminiumoxid enthält.
8. Leitungseinführung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen dem
kegelförmigen Körper (14) und dem Kolben (12) mit hitzebeständigem Fasermaterial ausgefüllt ist.
9. Leitungsanspruch nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als hitzebeständiges Fasermaterial
Quarzwolle (44) vorgesehen ist.
10. Leitungseinführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper von
einem doppelwandigen Kappenkörper (46) gebildet ist, dessen äußerer, zylindrischer Wandungsabschnitt
dicht an den Kolben (12) angeschlossen ist und dessen innerer Wandungsabschnitt (48) kegelförmig
ausgebildet ist und dabei die kegelförmige Innenfläche bildet.
11. Leitungseinführung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der nur annähernd eine Kegelform aufweisende Verschluökörper (58) in der
Weise von der genauen Kegelform abweicht, daß der Körper eine tassenförrnige Form annimmt.
12. Leitungseinführung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 1 — 11, dadurch gekennzeichnet, daß das hitzebeständige Metall Tantal oder Niob ist.
Die Erfindung betrifft eine Leitungseinführung für eine elektrische Entladungslampe mit einem langgestreckten,
keramischen Kolben, der an seinen beiden Enden durch Verschlußkörper abgedichtet ist, mit an
den Verschlußkörpern befestigten oder durch diese hindurchgeführten Siromzuführungen, sowie mit innerhalb
des Kolbens in der Nahe der Enden angebrachten Elektroden.
Aus der OE-PS 2 17 5fa9 ist eine derartige Leitungsführung bekannt.
Aus der CH-PS 1 91 958 ist eine Hochdruckentladungslampe
mit einem Quarzglaskolben bekannt, bei der die Elektrodenzuführungen so eingeschmolzen sind,
daß der Verschlußkörper bzw. das sogenannte Übergangsglas an dem dem !nnenraum zugewendeten Ende
in allmählich geringer werdender Dicke an der Innenwand des Kolbens anliegt.
Gegenüber der CH-PS 1 91 958, die noch mit einem Quarzkolben arbeitet, weist die Lampe nach der OE-PS
2 17 569 bereits einen keramischen Kolben auf, der für wesentlich höhere Entladungstemperaturen geeignet ist
und daher auch eine bessere Lichtausbeute ermöglicht.
Gegenüber Quarzkolben, bei denen die Elektroden meist in das Kolbenmaterial eingeschmolzen werden,
siehe beispielsweise die GB-PS 10 39 649, ist es bei keramischen Materialien meist zweckmäßiger, an den
Enden des Kolbens Verschlußkörper vorzusehen, an denen die Stromzuführungen befestigt sind oder durch
die diese Stromzuführungen durchgeführt sind, siehe die eingangs genannte OE-PS 2 17 569.
Um eine bessere Lichtausbeute der Entladungslampe zu erhalten, ist es jedoch nicht nur wichtig, die
Temperatur innerhalb des Entladungsrohres möglichst hoch zu machen und daher beispielsweise für den
Kolben keramisches Material /u verwenden, es sollte auch darauf geachtet werden, daß sich die an den Enden
des Entladungsrohres hinter den Elektroden bildenden kälteren Zonen auf möglichst hohe Temperaturen
gehalten werden. Dadurch ergeben sich besonders hohe thermische Belastungen für die hermetischen Abdichtungen,
die zwischen dem Entladungsrohr und dem Verschlußkörper vorgesehen werden müssen. Die
Forderung nach möglichst hoher Temperatur auch hinter den Elektroden erhöhte daher bisher die Gefahr,
daß die Abdichtung bereits zu Bruch geht, bevor die für das Entladungsrohr selbst zulässige Maximaltemperatur
im wesentlichen erreicht worden ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Leitungseinführung für eine elektrische Entladungslampe
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der nicht nur die Temperatur in dem hinter die Elektroden
liegenden Gebiet einen beträchtlich höheren Wert hat als bei den bisher bekanntgewordenen keramischen
Kolben der Fall war, sondern bei der auch die Temperatur herabgesetzt wird, die auf die zum
Abschluß des keramischen Kolbens dienenden Abdichtungen einwirkt, wodurch die Bruchfestigkeit wesentlich
verbessert wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Verschlußkörper eine etwa kegelförmige, sich
zur Mitte des Kolbens hin öffnende Innenfläche aufweisen, die die den Verschlußkörpern zugeordneten
Elektroden jeweils wenigstens teilweise umgibt.
Durch die räumliche Formgebung des Innenraums des Kolbens durch die in etwa kegelförmige Innenfläche
der Verschlußkörper wird die Temperatur des Entladungsbogens erhöht und damit der Farbwert sowie der
Wirkungsgrad der Entladungslampe verbessert. Durch
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US64052867A | 1967-05-23 | 1967-05-23 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1764299A1 DE1764299A1 (de) | 1971-06-16 |
| DE1764299B2 true DE1764299B2 (de) | 1977-07-14 |
| DE1764299C3 DE1764299C3 (de) | 1978-03-23 |
Family
ID=24568618
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1764299A Expired DE1764299C3 (de) | 1967-05-23 | 1968-05-11 | Leitungseinführung für eine elektrische Entladungslampe |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3450924A (de) |
| BE (1) | BE715443A (de) |
| DE (1) | DE1764299C3 (de) |
| FR (1) | FR1563563A (de) |
| GB (1) | GB1178091A (de) |
| NL (1) | NL6807165A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3429105A1 (de) * | 1983-08-10 | 1985-02-28 | Kabushiki Kaisha Toshiba, Kawasaki, Kanagawa | Metalldampfentladungslampe |
Families Citing this family (28)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3876895A (en) * | 1969-07-07 | 1975-04-08 | Gen Electric | Selective spectral output metal halide lamp |
| GB1280735A (en) * | 1969-08-29 | 1972-07-05 | Matsushita Electronics Corp | High pressure metal-vapour discharge tube |
| US3657588A (en) * | 1970-01-19 | 1972-04-18 | Varian Associates | Envelope structure for high intensity three electrode arc lamps incorporating heat shielding means |
| JPS4929338B1 (de) * | 1970-02-04 | 1974-08-03 | ||
| US3604972A (en) * | 1970-02-25 | 1971-09-14 | Us Army | Metal vapor lamp with alkali metal reservoir means |
| US3907949A (en) * | 1970-10-27 | 1975-09-23 | Westinghouse Electric Corp | Method of making tubular polycrystalline oxide body with tapered ends |
| JPS511641Y1 (de) * | 1970-12-30 | 1976-01-19 | ||
| US3731133A (en) * | 1972-01-07 | 1973-05-01 | Varian Associates | High-intensity arc lamp |
| DE2209848A1 (de) * | 1972-03-01 | 1973-09-06 | Patra Patent Treuhand | Vakuumdichter verschluss bei metalldampfhochdruckentladungslampen |
| US3930176A (en) * | 1974-02-14 | 1975-12-30 | Xenon Corp | Inner electrode-support seal for a gaseous discharge flashtube |
| US3886392A (en) * | 1974-02-25 | 1975-05-27 | Gte Sylvania Inc | Method of sealing alumina arc tube |
| US3872341A (en) * | 1974-03-04 | 1975-03-18 | Westinghouse Electric Corp | Electrode support element for ceramic discharge lamp |
| JPS5444469Y2 (de) * | 1974-09-30 | 1979-12-20 | ||
| US4147952A (en) * | 1974-12-12 | 1979-04-03 | Gte Sylvania Incorporated | Method of sealing alumina arc tube |
| US3974410A (en) * | 1975-04-04 | 1976-08-10 | General Electric Company | Alumina ceramic lamp having enhanced heat conduction to the amalgam pool |
| US3984719A (en) * | 1975-05-15 | 1976-10-05 | Ilc Technology, Inc. | Internally sealed lamp |
| NL7612120A (nl) * | 1976-11-02 | 1978-05-05 | Philips Nv | Elektrische gasontladingslamp. |
| NL181764C (nl) * | 1977-04-15 | 1987-10-16 | Philips Nv | Hogedrukmetaaldampontladingslamp. |
| DE2734099C3 (de) * | 1977-07-28 | 1980-08-28 | Heimann Gmbh, 6200 Wiesbaden | Gasentladungslampe |
| US4435669A (en) | 1979-05-07 | 1984-03-06 | North American Philips Electric Corp. | Arc tube construction |
| DE3829729A1 (de) * | 1988-09-01 | 1990-03-15 | Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh | Hochdruckentladungslampe |
| US6362568B1 (en) * | 1998-12-14 | 2002-03-26 | Corning Incorporated | Electrode assembly and discharge lamp comprising the same |
| EP1125312B1 (de) * | 1999-09-06 | 2004-11-24 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | Elektrische lampe mit einer durchführung, die ein geflecht beinhaltet |
| JP2002245971A (ja) * | 2000-12-12 | 2002-08-30 | Toshiba Lighting & Technology Corp | 高圧放電ランプ、高圧放電ランプ点灯装置および照明装置 |
| JP2002334653A (ja) * | 2001-02-09 | 2002-11-22 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | 発光管の製造方法及びそれに用いられる中子 |
| KR101008530B1 (ko) * | 2002-11-25 | 2011-01-14 | 코닌클리케 필립스 일렉트로닉스 엔.브이. | 방전 용기, 가스-밀폐방식의 고압 버너, 상기 버너를 포함하는 램프 및 상기 램프를 제조하는 방법 |
| KR100966078B1 (ko) * | 2002-11-25 | 2010-06-28 | 코닌클리케 필립스 일렉트로닉스 엔.브이. | 단부 마감 부재, 방전 램프 및 상기 방전 램프를 제조하는 방법 |
| US11116043B2 (en) * | 2019-12-09 | 2021-09-07 | Arizona Board Of Regents On Behalf Of Arizona State University | High temperature heater lamp |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1570041A (en) * | 1923-03-12 | 1926-01-19 | Adolph W Gast | Electrode for high-frequency generators |
| DE1257964B (de) * | 1965-03-11 | 1968-01-04 | Patra Patent Treuhand | Elektrische Lampe, insbesondere Alkalimetalldampfentladungslampe, mit einem Gefaess aus transparentem Aluminiumoxyd |
| US3363134A (en) * | 1965-12-08 | 1968-01-09 | Gen Electric | Arc discharge lamp having polycrystalline ceramic arc tube |
| US3363133A (en) * | 1966-02-28 | 1968-01-09 | Sylvania Electric Prod | Electric discharge device having polycrystalline alumina end caps |
-
1967
- 1967-05-23 US US640528A patent/US3450924A/en not_active Expired - Lifetime
-
1968
- 1968-04-03 GB GB06002/68A patent/GB1178091A/en not_active Expired
- 1968-05-11 DE DE1764299A patent/DE1764299C3/de not_active Expired
- 1968-05-20 BE BE715443D patent/BE715443A/xx unknown
- 1968-05-21 NL NL6807165A patent/NL6807165A/xx unknown
- 1968-05-22 FR FR1563563D patent/FR1563563A/fr not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3429105A1 (de) * | 1983-08-10 | 1985-02-28 | Kabushiki Kaisha Toshiba, Kawasaki, Kanagawa | Metalldampfentladungslampe |
| DE3429105C2 (de) * | 1983-08-10 | 1988-12-29 | Kabushiki Kaisha Toshiba, Kawasaki, Kanagawa, Jp |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1764299C3 (de) | 1978-03-23 |
| GB1178091A (en) | 1970-01-14 |
| FR1563563A (de) | 1969-04-11 |
| DE1764299A1 (de) | 1971-06-16 |
| NL6807165A (de) | 1968-11-25 |
| US3450924A (en) | 1969-06-17 |
| BE715443A (de) | 1968-10-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1764299C3 (de) | Leitungseinführung für eine elektrische Entladungslampe | |
| DE69600960T2 (de) | Hochdruckentladungslampe | |
| EP0602530A2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer vakuumdichten Abdichtung zwischen einem keramischen und einem metallischen Partner, insbesondere für Entladungsgefässe und -lampen | |
| DE2641880C2 (de) | ||
| DE69318226T2 (de) | Hochdruckgasentladungslampe | |
| EP0264764A2 (de) | Einschmelzung für eine Hochdruckentladungslampe | |
| DE2623099A1 (de) | Kurzbogenentladungslampe | |
| DE2011216A1 (de) | Bodenrost sowie Verfahren zur Herstellung desselben | |
| DE1571502A1 (de) | Verfahren zum Verschliessen einer Roehre aus feuerfestem Oxid-Material | |
| DE2700880A1 (de) | Messelektrode, insbesondere glaselektrode | |
| DE1923138B2 (de) | Verfahren zur herstellung einer hermetischen verbindung wenigstens zweier polykristalliner koerper aus al tief 2 o tief 3 | |
| DE68918480T2 (de) | Keramischer Kolben für Hochdruckentladungslampe und Verfahren zur Herstellung dieses Kolbens. | |
| DE1539423A1 (de) | Elektrische Entladungslampen | |
| DE2548301A1 (de) | Natriumhochdrucklampe | |
| DE2307191A1 (de) | Hochdruck-gasentladungslampe | |
| DE69825035T2 (de) | Hochdruck-Entladungslampe | |
| DE2713702C3 (de) | ||
| DE2307189A1 (de) | Hochdruckentladungslampe | |
| DE2737931A1 (de) | Endverschluss fuer elektrische entladungsgefaesse | |
| DE2102112A1 (de) | Hochdruck Gasentladungslampe | |
| DE3012322C2 (de) | Glasige Dichtungsmasse aus CaO, BaO, Al↓2↓O↓3↓ und gegebenenfalls MgO zur Verwendung beim Verbinden mit Aluminiumoxidkeramik | |
| DE68927594T2 (de) | Bogenkolben für Hochdruckmetalldampfentladungslampen, Lampe mit einem solchen Kolben und Verfahren zur Herstellung | |
| DE3872504T2 (de) | Vorrichtung zum befestigen von zwei bauteilen mittels einer eingeschobenen, unter grossem druck gequetschten abdichtung. | |
| DE3227380A1 (de) | Elektrische entladungslampe | |
| DE2729043C2 (de) | Hochdruck-Metalldampfentladungslampe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |