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DE2727319A1 - Halbleiteranordnung mit einer hoeckerfoermigen anschlusselektrode - Google Patents

Halbleiteranordnung mit einer hoeckerfoermigen anschlusselektrode

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DE2727319A1
DE2727319A1 DE19772727319 DE2727319A DE2727319A1 DE 2727319 A1 DE2727319 A1 DE 2727319A1 DE 19772727319 DE19772727319 DE 19772727319 DE 2727319 A DE2727319 A DE 2727319A DE 2727319 A1 DE2727319 A1 DE 2727319A1
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DE
Germany
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gold
layer
metal layer
hump
electrode
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DE19772727319
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DE2727319C2 (de
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Susumu Sato
Hideo Tsunemitsu
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NEC Corp
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Nippon Electric Co Ltd
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Publication date
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    • H10W72/073
    • H10W72/07336
    • H10W72/20
    • H10W72/251
    • H10W72/923
    • H10W72/952

Landscapes

  • Wire Bonding (AREA)

Description

  • Halbleiteranordnung
  • mit einer höckerförmigen Anschlußelektrode Die Erfindung bezieht sich auf eine Halbleiteranordnung mit metallischen Anschlußelektroden, an die metallische Anschlußleitungen gebondet werden.
  • Zur Herstellung einer elektrischen Verbindung von Anschlußleitungen mit metallischen Anschlußelektroden an einer Halbleiteranordnung sind bereits verschiedene neue Verfahren anstelle des herkömmlichen Drahtbondens vorgeschlagen worden. Eine kürzlich für die LSI-Anwendung vorgeschlagene Technik ist das sogenannte Serienbonden (gang bonding), bei der die Anschlußleitungen als Streifen einer Metallfolie auf einem Kunststoffband bereitgestellt werden und ihre Endabschnitte so dünn ausgebildet sind, daß sie direkt und gleichzeitig an die metallischen Vorsprünge bsw. Iontaktfl.oko (iiöcker)/an den Anschlußelektroden der integrierten Schaltkreise gebondet werden können. Ein derartiges Serienbonden wird z.B. in der US-PS 3 763 404 vorgeschlagen.
  • Bei der herkömmlichen Halbleitertechnologie für das Serienbonden sind die Zwischenverbindungen und Anschlußelektroden aus Aluminium, während die Höcker aus Gold sind.
  • Die Ausbildung der Goldhöcker direkt auf den Aluminiumanschlußelektroden hat jedoch eine schlechte Adhäsion und eine anfällige metallische Verbindung zwischen den beiden Metallen zur Folge, die als Purpurpest (purple plague) bezeichnet wird. Ss wird daher allgemein zwischen das Aluminium und das Gold ein feuerfestes oder wärmebeständiges metall gelegt, um diese Probleme zu lösen. Bei dieser verbesserten Struktur tritt jedoch immer noch ein Aufbrechen der metallischen Verbindung, die Furpurpest auf: die dazwischenliegende feuerfeste Metallschicht bricht an einigen Stellen aufgrund des durch das Bonden ausgeübten Druckes auf, der auf das weiche darunterliegende Aluminium ausgeübt wird. Um diesen Nachteil zu vermeiden, wurde bereits vorgeschlagen, die Goldhöcker auf verlängerten Außenleitern aus festem Metall auszubilden, anstatt auf den Aluminiumanschlußelektroden. Dabei hat sich eine Kombination aus Ti-Pt-Au als geeignetes Metall für die verlängerten Außenleiter erwiesen, um eine verbesserte mechanische Festigkeit und eine gute Leitfähigkeit zu erhalten.
  • Aufgrund der Goldhöckerstruktur für das Serienbonden werden bereits in großem Umfange Anschlußleitungen hergestellt, die zinnplattiertes Kupfer verwenden. Die Auswahl dieses Materials ist darauf zurückzuführen, daß das Gold-Zinn-Eutektikum bei einem niedrigen Bonddruck bei einer relativ niedrigen Temperatur erhalten werden kann. Damit kann ein ausreichendes mechanisches Bonden ohne Bruchstellen erzielt werden, wenn die oben beschriebene Goldhöckerstruktur und die zinnplattierten Kupferleitungen verwendet werden. Bei bestimmten Betriebsbedingungen tritt jedoch bei derartigen Leitungen oft eine Oxydation, eine Korrosion sowie eine Haarbildung (whisker formation) auf. Dabei stellt die Haarbildung des Zinnes, die bei einem großen elektrischen Stromfluß und bei hohen Temperaturbedingungen induziert wird, das ernathafteate Problem dar. Dabei können einzelne kristalline Zinnhaare getrennte leitfähige Bereiche überbrücken, was zu einem elektrischen Kurzschluß führen kann. Es wurde bereits horausgefunden, daß die Zugabe einer kleinen Menge Blei (Pb) zu dem Zinn und einige andere Verfahren das Auftreten der Haare vermindern, aber nicht vollständig ausschließen können.
  • Demnach sind zinnplattierte Kupferleitungen hinsichtlich ihrer elektrochemischen Qualität mangelhaft und müssen durch andere stabile Naterialien ersetzt werden. In dieser Hinsicht bieten sich vor allem goldplattierte Kupferleitungen an, da sie keine chemische Degradation oder Haarbildung zeigen. Es wurde jedoch festgestellt, daß die goldplattierten Kupferleitungen im Vergleich zu den zinnplattierten Kupferleitungen einen größeren Bonddruck benötigen, um eine ausreichende mechanische Verbindung mit den Goldhöckern herstellen zu können. Die Unterschiede beim Bonden scheinen dadurch bedingt zu sein, daß das Bonden von Gold mit Gold auf der plastischen Verformung des metalles basiert, während das Bonden von Zinn mit Gold auf einer eutektischen Legierungsbildung basiert. Aufgrund des höheren Bonddruckes, der für die Gold-Gold-Verbindung benötigt wird, z.B. etwa 1200 kg/cm2 oder mehr bei beispielsweise einer Temperatur von 3O00C, treten im Siliciumsubstrat unterhalb der Golohöcker oft mechanische Risse auf. Darüber hinaus kann im Falle eines Serienbondens bei einer LSI-Struktur, die üblicherweise einige Zig Bondstellen aufweist, der Bonddruck nicht gleichmäßig auf alle Stellen ausgeübt werden, und zwar aufgrund der unterschiedlichen Dicke der Goldhöcker und der goldplattierten Leitungen. Folglich kann ein größerer Druck als der Durchschnittswert auf einige Bondstellen ausgeübt werden und damit das Siliciumsubstrat unterhalb dieser Höcker deutlich zer- stören. Demnach besteht eine erste Forderung für ein zuverlässiges Gold-Gold-Serienbonden in einer vollständigen Eliminierung der Siliciumrisse.
  • weiterhin ist bei dem Serienbondverfahren zusätzlich zum Bonden zwischen den Anschlußleitungen und den Anschlußelektroden (inneres Leitungsbonden) normalerweise ein weiteres Bonden nötig, um die Anschlußleitungen an Außenleitungen an einem äußeren Gehäuse oder einem keramischen Substrat anzubonden (äußeres Leitungsbonden). Vor diesem äußeren Leitungsbonden müssen die Anschlußleitungen abgeschnitten, gebogen und mit einem Plastüberzug versehen werden. Es muß daher die Festigkeit aufgrund des inneren Leitungsbondens groß genug sein, um den oben erwähnten mechanischen Beanspruchungen ( 2 20 g) widerstehen zu können.
  • Die dritte Forderung für ein zuverlässiges bonden ist die vollständige Elimination der möglichen Siliciuinrisse, die bei der thermischen beanspruchung bei einigen i3etriebsbedingungen selbst dann auftreten, wenn das innere l.eitungsbonden die erste und zweite Forderung erfüllt. Diese Art von Rissen kann durch die absichtliche Zerstörung der Verbindung durch eine Abreißbeanspruchung festgestellt werden. Bei diesem einfachen Test kann die Verbindung an vier verschiedenen Stellen getrennt werden: an der Anschlußleitung, an der Schnittstelle Leitung-Höcker, an der Schnittstelle Höcker Substrat und am Siliciumsubstrat. Vergleicht man diese vier Brucharten, so zeigt die erste eine ausreichend gute Verbindung, die zweite und dritte Art jedoch eine schlechte Verbindung des Höckers mit der Leitung bzw. eine schlechte Adhäsion des Höckers mit dem Substrat. Die vierte Bruch-oder Schädigungsart, d.h. das Auftreten der Siliciumrisse als Ergebnis der absichtlichen Abreißbeanspruchung von mehr als 20 g, entspricht einem möglichen Siliciumriß oder -bruch.
  • Demgegenüber erfüllt die Erfindung die oben genannten drei Forderungen im ausreichenden Maße.
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Halbleiteranordnung zu schaffen, bei der die Höckeranschlußelektroden eine für das Serienbonden erforderliche verbesserte mechanische Festigkeit aufweisen.
  • Die erfindungsgemäße Halbleiteranordnung mit einer höckerförmigen Anschlußelektrode, die ein Halbleitersubstrat mit mindestens einem Schaltungselement und einer Hauptfläche, einen auf der Hauptfläche ausgebildeten Isolierfilm und einen auf dem Isolierfilm ausgebildeten Höckeranschluß aufweist, der über eine leitfähige Schicht mit dem Schaltungselement verbunden ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Iiöckeranschlußelektrode eine erste, eine zweite und eine aus dem gleichen Material wie die zweite bestehende dritte Metallscliicht aufweist, wobei die erste Metallschicht auf dem Isolierfilm ausgebildet und mit der leitfähigen Schichtelektrode verbunden ist, die zweite Hetallschicht direkt auf der Oberfläche der ersten etallschicht angeordnet ist, sie sich nicht über diese hinaus erstreckt und ihre Fläche kleiner ist als die der ersten Metallschicht, und wobei die dritte Metallschicht direkt auf der Oberfläche der zweiten Metallschicht angeordnet und ihre Fläche kleiner ist als die der zweiten Metallschicht.
  • Demzufolge sieht die Erfindung eine Anschlußelektrode für eine Halbleiteranordnung mit einer Höckeranschlußelektrode vor, die eine erste, zweite und dritte Iwletallschicht aufweist und dadurch ein stufenartiges Profil bildet. Die Höckeranschlußelektrode weist für das Serienbonden eine verbesserte mechanische Festigkeit auf.
  • Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Halbleiteranordnung mit einer Höckerelektrode, die mit einer Anschlußleitung verbunden ist; Fig. 2A eine vergrößerte Draufsicht auf eine nerkömmliche Höckerstruktur; Fig. 2D einen Querschnitt entlang der Linie B-B nach Fig. 2A; Fig. 3 ein Schaubild, in dem die Ergebnisse eines Abreißtestes einer Leitung dargestellt sind, die an die herkömmliche Höckerstruktur nach den Fig. 2A und 2B angebondet ist; Fig. 4A, 4B und 4C schematische Schnittansichten von einer herkömmlichen Höckerstruktur und zwei Höckerstrukturen, in denen die Spannung verteilt wird; Fig. 5 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Höckerstruktur, wobei Fig. 5A eine Draufsicht und Fig. SB einen Querschnitt entlang der Linie B-B nach Fig. 5A darstellen; Fig. Ü ein Schaubild, in dem die Ergebnisse des Abreil3-testes einer Leitung dargestellt sind, die an die in Fig. 5 dargestellte, erfindungsgemäße Höckerstruktur angebondet ist; Fig. 7A eine Draufsicht auf eine veränderte Ausführungsform einer Höckerstruktur; Fig. 7B einen Querschnitt entlang der Linie B-B nach Fig. 7A und Fig. 8 ein Schaubild, in dem die Ergebnisse des Abreißtestes einer Leitung dargestellt sind, die an die Höckerstruktur nach Fig. 7 angebondet ist.
  • Die in Fig. 1 dargestellte integrierte Halbleiteranordnung mit einer Höckeranschlußelektrode weist einen Hauptabschnitt einer Kupferanschlußleitung 1, einen Oberflächenbelag 2 aus einer plattierten Goldschicht auf der Kupferanschlußleitung, einen herkömmlichen Goldhöcker 3, Au-, Pt- und Ti-Schichten 4, 5 und 6 für die verlängerten Außenleiter, eine SiO2-Schicht 7 zur Isolation der verschiedenen Metallschichten, Aluminiumzwischenschichten 9, eine SiO2-Schicht 10 zur Oberflächenpassivierung, ein Störstellen-Diffusionsgebiet 11 sowie ein Si-Substrat 12 auf, das wiederum Schaltungselemente, wie etwa einen Transistor oder Widerstand aufweist. Ein die Iöckeranschlußelektrode der Anordnung nach Fig. 1 einschließender Teil 20 ist in den Fig. 2A und 2B dargestellt. Dabei ist eine Hauptfläche des Substrates 12 mit der Siü2-Schicht 10 bedeckt, die vorzugsweise durch ein therneisches Aufwachsverfahren, gefolgt von einem chemischen Daiiipfablagerungsverfahren, gebildet wird. Bei der höckerbildung werden zuerst eine Ti-Schicht 6 und eine Ut-Schicht 5 aufgesprüht und in die Form der verlängerten Außenleiter gebracht. Dann wird eine dünnere Goldschicht 4 (etwa 2 µ) aufgebracht, um die elektrische Leitfähigkeit der verlängerten Außenleiter zu erhöhen. Schließlich wird ein Goldhöcker 3 durch Aufbringen einer dicken Goldschicht (etwa 15 ) gebildet. Damit erhält man die in Fig. 2 dargestellte Goldhöckerelektrode, wobei die Ti-Schicht 6, die Pt-Schicht 5 und die Goldschicht 4 mehrschichtig übereinander angeordnet sind und ihre Umfangsränder miteinander fluchten.
  • Im nächsten Verfahrensschritt wird eine goldplattierte Kupferleitung 1 an dem Goldhöcker 3 angebracht und dann eine Thermokompression (1200 kg/cm2 bei 3000C) über die Anschlußleitung 1 auf den Höcker 3 ausgeübt.
  • Die Festigkeit der Verbindung wird durch einen Spannungsmesser gemessen, indem die Leitung 1 so lange nach oben gezogen wird, bis die Verbindung getrennt wird. Das Testergebnis ist in Fig. 3 dargestellt, wobei auf der x-Achse die Zugfestigkeit, bei der die Trennung auftritt, und auf der y-Achse die Zahl der Trennungen aufgetragen ist. Dabei sind mit 36 die Zahl der Trennungen aufgrund von Siliciumrissen und mit 37 die Zahl der anderen Trennungsarten bezeichnet.
  • Daraus ist ersichtlich, daß die meisten Verbindungen durch Siliciumrisse getrennt werden. Aus dem Schaubild ist auch ein weiterer Nachteil ersichtlich, nämlich daß viele Verbindungen eine geringere Festigkeit als 20 g aufweisen.
  • Daraus muß geschlossen werden, daß der herkömmliche Goldhöcker nur sehr mangelhaft an die goldplattierte Leitung angebondet werden kann und daß eine derartige Höckeran- schlußelektrode nicht für das Serienbonden verwendet werden kann.
  • Zum besseren Verständnis dieses Bruchverhaltens wird nun das Bonden und die Spannungskonzentration näher betrachtet.
  • Es ist offensichtlich, daß ein beim Bonden auf die Oberfläche der goldplattierten Leitung ausgeübter Durchschnittsdruck (üblicherweise 1200 kg/cm2 bei einer Temperatur von 3000C) nicht die Druckfestigkeit des Siliciums (ungefähr 3500 kg/cm2) übersteigt. Es scheint jedoch, daß die am Höckerrand auf das Siliciumsubstrat ausgeübte konzentrierte Spannung in einigen Fällen die Druckfestigkeit des Siliciums überschreitet, was auf die Verformung der Höckerstruktur beim Bonden zurückzuführen ist. Unter diesen Umständen kann das Siliciumkristall eine Zerstörung (Risse) erfahren.
  • Eine der einfachsten methoden zur Reduzierung der oben beschriebenen konzentrierten Spannung besteht darin, die Höckeroberfläche größer als die Bondfläche mit der Anschlußleitung zu gestalten. Dies bedeutet eine Verminderung der Leitungsbreite relativ zur Höckergröße. Eine maximale Höcker größe wird normalerweise von den wirtschaftlichen Gesichtspunkten bei der LSI-Herstellung bestimmt. Gegenwärtig liegt die maximale Höckergröße üblicherweise bei 100 P x 100 und der zukünftige Trend bewegt sich in Richtung auf eine Reduktion dieser maximalen Höckergröße. Die Anmelderin hat mit einer Goldhöckergröße von 100 P x 100 P Versuche durchgeführt und dabei festgestellt, daß die Breite der Anschlußleitung bis auf unter 40 P vermindert werden muß, um vollständig die Siliciumrisse zu eliminieren. Um beim Bonden ein mögliches Fehlausrichten einer Anschlußleitung bezüglich der Höckeroberfläche in Rechnung zu stellen, sollte dieser Wert für eine geeignete maximale Leitungsbreite noch weiter vermindert werden. Eine Anschlußleitung mit einer derart geringen Breite wird jedoch mechanisch gesehen sehr schwach.
  • Daraus kann geschlossen werden, daß dieses Verfahren ungeeignet ist.
  • Lin weiterer Versuch zur Spannungsverteilung kann darin bestehen, daß die herkömmliche Höckerstruktur so verändert wird, daß die konzentrierte Spannung minimisiert wird. Dies wird durch die erfindungsgemäße Höckerstruktur erreicht.
  • enn ein Höcker mit einer flachen Oberfläche aul einer flachen ebene gebildet wird und er einem gleichmäßigen Druck über die gesamte Oberfläche ausgesetzt wird, so wird im allgemeinen die sich ergebende Spannungskonzentration unter dem Höckerrand bestimmt durch die Gestalt und das Material des Höckers. Bezüglich der Spannungskonzentration kann hier gesagt werden, daß bei fester Oberfläche, Bodenschnittstelle und Höckerhöhe die maximale Spannung yrnax die auf die darunterliegende ebene einwirkt, mit Zunahme des Krümmungs- radius der Seitenfläche g abnimmt. So ergibt sich für die in den Fig. 4A, 4B und 4C dargestellten Höcker, nämlich den herkömmlichen Höcker 41 und die verbesserten Höcker 42 und 43 bei einer jeweiligen Krümmung der Seitenfläche « b bzw.
  • wobei γb < γc', auf den entsprechenden Substraten 44, 45 und 46 die folgende Beziehung: a max > #bmax > #cmax wobei a max' # b max und #c max die maximale Spannung kennzeichnen, die jeweils auf das Substrat 44, 45 bzw. 46 einwirkt.
  • Mit einer Reihe von Höckern 41, 42 und 43 wurden auf einem gleichen Siliciumsubstrat 44, 45 und 446 auf der basis des oben erwähnten Prinzips Versuche gemacht, ura eine spannungsverminderte Struktur herauszufinden, die mit der herkömralichen Technologie kompatibel ist.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Höckerelektrodenanordnung ist in den Fig. 5A und 5B dargestellt, wobei die Zusammensetzung des metallischen materials die gleiche ist wie in Fig. 2. Die geometrische Struktur der Höckerelektrodenanordnung ist in vertikaler Richtung jedoch dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei Stufen aufweist, die eine Annäherung an die in der Fig. 4 dargestellte Kurvenform darstellt.
  • Anhand der Fig. 5 wird nun ein bevorzugtes Herstellungsverfahren einer erfindungsgemäßen Höckerstruktur beschrieben.
  • Auf die auf dem Siliciumsubstrat 51 ausgebildete Si3N4-Schicht 52 wird zuerst eine 1000 i dicke Titaniumschicht 53 und danach eine 1500 i dicke Platinschicht 54 aufgesprüht.
  • Diese auf dem Elektrodenbereich aufgebrachte doppelte Metallschicht wird dann in eine 100 P x 100 p Quadratform gebracht.
  • Danach wird eine dünne Goldschicht 55 mit einer Dicke von 2 bis 3 p örtlich elektroplattiert, um einen verlängerten Außenleiteranschluß in der Form eines Quadrates von 80 P x 80 P zu bilden. Schließlich wird die 10 bis 15 P dicke Goldschicht örtlich aufgebracht und bildet den Goldhöcker 56 in der Form eines quadrates von 60 P x 60 Nach der Herstellung dieser doppelten Stufenstruktur wurde der bereits oben beschriebene Abreißtest bei einer goldplattierten Kupferleitung durchgeführt, die an den Höcker 55 angebondet wurde. Das Ergebnis dieser Versuche ist in Schaubild 6 dargestellt. Daraus ist ersichtlich, daß bei keinem der getesteten Höcker ein Siliciumriß auftrat. Fast alle Trennungen traten aufgrund eines Leitungsbruches auf und die Zugfestigkeit betrug jeweils mehr als 30 g. Dieses Ergebnis zeigt deutlich eine wesentliche Verbesserung der Festigkeit und Zuverlässigkeit der Verbindung im Vergleich zu der in den Fig. 2A und 213 dargestellten herkömmlichen Struktur.
  • Als eine weitere Annäherung an die in den Fig. 4 dargestellte Kurvenform mit gekrümmter Seitenfläche wurde eine in Fig. 7 dargestellte Höckerstruktur mit einer einzelnen Stufe hergestellt. In diesem Beispiel wurden die unteren Schichten, nämlich die Ti-Schicht 73, die Pt-Schicht 74 und die Au-Schicht 75 in die Form eines Quadrates von 150 x x 150 und die darüberliegende Höckerstruktur 76 in die dorlaa eines Quadrates von 80 P x 80 P gebracht. Das ergebnis des Abreif3-testes einer Leitung, die an die in Fig. 7 dargestellte Höckerstruktur angebondet wurde, ist in Fig. J dargestellt.
  • Daraus ist ersichtlich, daß die einstufige Struktur wohl die Zuverlässigkeit des Gold-Gold-bondens verbessert, sie aber nicht die Si-Kisse eliminieren kann, selbst wenn der Stufen rand größer als 35 P auf jeder Seite gewählt wird. Daraus kann geschlossen werden, daß eine stufenartige Höckerstruktur mit nicht weniger als zwei Stufen ausreichend ist.
  • Hinsichtlich der Höckerstruktur mit zwei Stufen wurde herausgefunden, daß ein minimaler Stufenrand von 5 P bei jeder Stufe erforderlich ist, um eine günstige wirkung der Abstufung sicherzustellen. Bin maximaler Stufenrand von etwa 25 P ist günstig sowohl im Hinblick auf eine bei einer LI-Struktur erträgliche Höckerniaxinialgröße als auch auf eine benötigte minimale Höckergröße für eine ausreichende mechanische Festigkeit. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beträgt die Dicke der Titanschicht 53 500 bis 1500 i, die der Flatinschicht 54 1000 bis 3000 i, die der Goldschicht 55 1 bis 3 µ und die des Goldhöckers 56 5 bis 30 Wie oben beschrieben wurde, ist die erfindungsgemäße Höckerstruktur in der Lage einer hohen Spannung zu widerstehen. Damit wurde das Bonden einer Goldleitung an einen Goldhöcker realisiert, ohne daß die Halbleiteranordnung verschlechtert wurde. Durch das Austauschen der früher verwendeten zinnplattierten Anschlußleitung durch die goldplattierte Leitung wurde eine Verbesserung der Zuverlässigkeit erreicht, die auf die Elimination der Haarbildung und der Korrosion zurückgeführt wird. Damit ermöglicht die erfindungsgemäße Höckerstruktur ein zuverlässiges Bonden der LSI-Anschlußelektroden an die Anschlußleitungen.
  • Änderungen und Ausgestaltungen der beschriebenen Ausführungsformen sind für den Fachmann ohne weiteres möglich und fallen in den Rahmen der Erfindung. So kann das Prinzip des doppelstufigen Höckers auch auf andere Metalle wie etwa einen Kupferhöcker angewendet werden, ebenso wie auf andere Halbleiteranordnungen, wie etwa einen einzelnen Transistor, eine einzelne Diode und eine integrierte Halbleiteranordnung.

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1. Halbleiteranordnung mit einer höckerförmigen Anschlußelektrode, die ein Ilalbleitersubstrat mit mindestens einem Schaltungselement und einer Hauptfläche, einen auf der Hauptfläche ausgebildeten Isolierfilm und einen auf dem Isolierfilm ausgebildeten Höckeranschluß aufweist, cter über eine leitfähige Schicht mit dem Schaltungselement verbunden ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Höckeranschlußelektrode eine erste, eine zweite und eine aus dem gleichen Material wie die zweite bestehende dritte i ietallschicht aufweist, wobei die erste Metallschicht auf dem Isolierfilm ausgebildet und mit der leitfähigen Schicht elektrisch verbunden ist, die zweite Uetallschicht direkt auf der Oberfläche der ersten Metallschicht angeordnet ist, sie sich nicht über diese hinaus erstreckt und ihre Fläche kleiner ist als die der ersten Metalschicht, und die dritte Metallschicht direkt au der Oberfläche der zweiten @ ;etallschicht angeordnet und ihre Fläche kleiner ist als die der zweiten Metallschicht.
  2. 2. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die zweite und dritte lXietallschicht aus Gold ist.
  3. 3. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Rand der zweiten metallschicht und dem der dritten metallschicht ein Abstand von mehr als 5 µ besteht.
  4. 4. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch ge-Ei e n n ,. e i c h n e t , daß zwischen deLl Rand der ersten Metallschicht und dem der zweiten Metallschicht ein Abstand von mehr als 5 µ besteht.
  5. 5. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch ¼ e -k e n n z e i c h n e t , daß sie weiterhin eine Metallanschußleitung aufweist, deren eines Ende an die Höckeranschlußelektrode angebondet ist.
  6. 6. Halbleiteranordnung nach Aspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallanschlußleitung einen Oberflächenbelag aus Gold besitzt.
  7. 7. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die erste Metallschicht breiter ist als die leitfähige chicht.
    U. Halbleiteranordnung nach Anspruch 7, dadurch g e -kennzeichnet, daß die erste Metallschicht in der Draufsicht quadratisch ist.
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