DE19945820A1 - Halbleitervorrichtung - Google Patents
HalbleitervorrichtungInfo
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Abstract
Eine Halbleitervorrichtung wird angegeben, welche mit einer erhöhten Zuverlässigkeit versehen ist und fähig ist, das Reißen einer Schicht unterhalb einer Verbindungsschicht und die Trennung der Verbindungsschicht und einer Bondinsel-Elektrodenschicht zu verhindern. Die Halbleitervorrichtung weist folgendes auf: eine Verbindungsschicht (3), welche ein leitendes Material aufweist, das auf einem Siliziumsubstrat (1) gebildet ist; eine Zwischenschicht, welche in Kontakt mit der Verbindungsschicht (3) gebildet ist und eine Titan-Schicht (9) und eine Titannitrid-Schicht (10) aufweist; und eine Anschlußfleck-Elektrodenschicht (6), welche in Kontakt mit der Zwischenschicht steht.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Halbleitervor
richtung und insbesondere auf eine Halbleitervorrichtung mit
einer Bondinsel-Elektrode (Anschlußfleck-Elektrode).
In der letzten Zeit sind, da der Integrationsgrad der Halblei
tervorrichtungen ansteigt und die Vorrichtungen mit mehrfachen
Funktionen versehen sind, die zugehörigen Verbindungen zuneh
mend fein bemustert und mit mehrfachen Schichten gebildet. Da
her ist eine Mehrschicht-Verbindungstechnik wichtig. Eine der
artige Mehrschicht-Verbindung ist mit einer Anschlußfleck-Elek
trode verbunden, welche elektrisch mit einem Anschlußstift
durch eine Bondleitung (Anschlußleitung) verbunden ist.
Fig. 8 ist eine Querschnittsansicht, die eine Struktur einer
der Anmelderin bekannten Bondinsel-Elektrode zeigt. Es wird auf
Fig. 8 Bezug genommen; eine Zwischenschichtisolierschicht 102
ist auf einem Siliziumsubstrat 101 gebildet. Eine Zwischen
schichtisolierschicht 104 ist auf der Zwischenschichtisolier
schicht 102 gebildet. Eine große Anzahl von Verbindungsschich
ten (nicht gezeigt) ist in den Zwischenschichtisolierschichten
102 und 104 gebildet. Eine Bondinsel-Elektrode 106, welche
elektrisch mit diesen Verbindungsschichten verbunden ist, ist
auf der Zwischenschichtisolierschicht 104 gebildet. Eine Zwi
schenschichtisolierschicht 107 ist auf der Zwischenschichtiso
lierschicht 104 gebildet, um die Bondinsel-Elektrode 106 zu be
decken. Ein Kontaktloch (Durchgangsloch) 105 ist in der Zwi
schenschichtisolierschicht 107 gebildet, welches einen Teil
einer Oberfläche der Bondinsel-Elektrode 106 freilegt.
In der letzten Zeit ist auch ein feines Bemustern für eine der
artige Bondinsel-Elektrode erforderlich. Daher sind die Breite
und die Dicke der Bondinsel-Elektrode 106 wie in Fig. 8 gezeigt
zunehmend verringert.
Fig. 9 ist eine Querschnittsansicht, die eine Bondinsel-Elek
trode zeigt, welche im Zusammenhang mit einem Problem gezeigt
ist, das mit der der Anmelderin bekannten Bondinsel-Elektrode
in Verbindung gebracht wird. Wie in Fig. 9 gezeigt ist, wird in
einer der Anmelderin bekannten Halbleitervorrichtung ein Test,
der Wafertest genannt wird, ausgeführt, bevor der Wafer verein
zelt wird. Eine Sondennadel (Tastnadel) 112, welche allgemein
Wolfram aufweist, wird in Kontakt mit einer Bondinsel-Elektrode
106 für einen elektrischen Test gebracht. Da eine dünne Oxid
schicht (Al2O3) auf einer Oberfläche der Bondinsel-Elektrode
106 gebildet ist, muß ein bestimmter Grad einer Last an die
Sondennadel 112 gegen die Bondinsel-Elektrode 106 angelegt wer
den, um die Oxidschicht so zu unterbrechen, daß die elektrische
Leitung zwischen der Bondinsel-Elektrode 106 und der Sondenna
del 112 gesichert ist. Zu dem Zeitpunkt taucht kein bestimmtes
Problem auf, wenn eine Dicke der Bondinsel-Elektrode 106 gleich
oder größer als 8000 × 10-10 m (Å) ist. Jedoch konzentriert eine
externe Kraft, die durch die Sondennadel 112 angelegt ist, eine
Belastung an einem Abschnitt der Zwischenschichtisolierschicht
104 unter der Bondinsel-Elektrode 106, wenn die Dicke der
Bondinsel-Elektrode 106 geringer als 8000 × 10-10 m ist. Daher
erscheint ein Riß 111 in der Zwischenschichtisolierschicht 104.
Fig. 10 ist eine Querschnittsansicht, die eine Bondinsel-Elek
trode im Zusammenhang mit einem Problem zeigt, das mit der Ver
bindung einer Bondleitung mit der in Fig. 9 gezeigten Bondin
sel-Elektrode in Verbindung gebracht wird. Es wird auf Fig. 10
Bezug genommen; falls eine Bondleitung 114 mit der Bondinsel-
Elektrode auf der Zwischenschichtisolierschicht 104 verbunden
ist, in welcher der Riß wie in Fig. 9 gezeigt gebildet ist,
wird ein gerissener Abschnitt 113 in der Bondinsel-Elektrode
116 aus dem Riß 111 gebildet, wenn die Bondleitung 114 verbun
den wird. Der gerissene Abschnitt 113 verursacht ein Problem
einer instabilen elektrischen Verbindung. Weiter verringert
Feuchtigkeit, die von dem gerissenen Abschnitt 113 eintritt,
unvorteilhafterweise den Widerstand gegen Feuchtigkeit der
Halbleitervorrichtung.
Eine Halbleitervorrichtung, in der eine Bondinsel-Elektrode und
eine darunter angeordnete Verbindungsschicht in direktem Kon
takt miteinander stehen, ist der Anmelderin auch bekannt. Fig.
11 bis 13 sind Querschnittsansichten, die eine in der JP Hei
5-243320 A beschriebene Halbleitervorrichtung zeigen. Es wird
auf Fig. 11 Bezug genommen; in der Halbleitervorrichtung als
ein herkömmliches Beispiel ist eine untere Aluminiumverbindung
206 auf einer Zwischenschichtisolierschicht 205 gebildet. Ein
unteres Kontaktloch (Durchgangsloch) 211, das zu der unteren
Aluminiumverbindung 206 führt, ist in der Zwischenschichtiso
lierschicht 205 gebildet. Eine Wolfram-Seitenwand 212 ist auf
einer Seitenwand des unteren Durchgangsloches 211 gebildet.
Eine obere Aluminiumverbindung 208 ist als eine Bondinsel-Elek
trode in Kontakt mit der Wolfram-Seitenwand 212 und der unteren
Aluminiumverbindung 206 gebildet. Ein oberes Kontaktloch
(Durchgangsloch) 213, das zu der oberen Aluminiumverbindung 208
führt, ist in der Zwischenschichtisolierschicht 205 gebildet.
Eine Wolfram-Seitenwand 214 ist in Kontakt mit einer Seitenwand
des oberen Durchangslochs 213 und der oberen Aluminiumverbin
dung 208 gebildet.
Es wird auf Fig. 12 Bezug genommen; als ein anderes herkömmli
ches Beispiel ist eine erste Aluminiumverbindung 221 in Kontakt
mit einer Zwischenschichtisolierschicht 220 gebildet. Ein unte
res Kontaktloch (Durchgangsloch) 203, das zu der ersten Alumi
niumverbindung 221 führt, ist in einer Zwischenschichtisolier
schicht 220 gebildet. Eine Wolfram-Seitenwand 224 ist in Kon
takt mit einer Seitenwand des unteren Durchgangsloches 203 und
der ersten Aluminiumverbindung 221 gebildet. Eine zweite Alumi
niumverbindung 222 ist in Kontakt mit der Wolfram-Seitenwand
224 und einer ersten Aluminiumverbindung 221 gebildet. Ein obe
res Kontaktloch (Durchgangsloch) 204, das zu der zweiten Alumi
niumverbindung 222 führt, ist in der Zwischenschichtisolier
schicht 220 gebildet. Ein Durchmesser des unteren Durchgangs
lochs 203 ist größer als das des oberen Durchgangslochs 204.
Eine Wolfram-Seitenwand 225 ist in Kontakt mit einer Seitenwand
des oberen Durchgangslochs 204 und der zweiten Aluminiumverbin
dung 222 gebildet. Eine dritte Aluminiumverbindung 223 ist als
eine Bondinsel-Elektrode in Kontakt mit der Wolfram-Seitenwand
225 und der zweiten Aluminiumverbindung 222 gebildet.
Es wird auf Fig. 13 Bezug genommen; in einer weiteren Ausfüh
rungsform einer Halbleitervorrichtung ist ein Durchmesser des
unteren Durchgangslochs 203 kleiner als dasjenige des oberen
Durchgangslochs 204. In Bezug darauf ist es von der in Fig. 12
gezeigten Halbleitervorrichtung verschieden, in der der Durch
messer des unteren Durchgangslochs 203 größer ist als der des
oberen Durchgangslochs 204. Andere Teile der Struktur sind den
jenigen der in Fig. 12 gezeigten Halbleitervorrichtung ähnlich.
Da die Bondinsel-Elektrode und die Verbindungsschicht darunter
direkt miteinander in Kontakt stehen, wie in Fig. 11 bis 13 ge
zeigt ist, kann der Riß in der Zwischenschichtisolierschicht
und der Bruch der Bondinsel-Elektrode, wie sie in Fig. 9 und 10
gezeigt ist, bis zu einem bestimmten Ausmaß verhindert werden.
Jedoch weisen die in Fig. 11 bis 13 gezeigten Halbleitervor
richtungen noch verschiedene Probleme auf. In der in Fig. 12
gezeigten Vorrichtung konzentriert zum Beispiel, da die Stärken
der ersten bis dritten Aluminiumverbindung 221 bis 223 relativ
klein sind, falls eine externe Kraft auf die dritte Aluminium
verbindung 223 durch eine Sondennadel in einer Richtung, die
durch einen Pfeil 301 angezeigt ist, ausgeübt wird, die externe
Kraft eine Belastung an einem Abschnitt 220a der Zwischen
schichtisolierschicht 220 direkt unterhalb der dritten Alumi
niumverbindung 223. Daher wird an einem Abschnitt 220a der Zwi
schenschichtisolierschicht 220 ein Riß gebildet, wodurch die
erste bis dritte Aluminiumverbindung 221 bis 223 darüber reißen
können.
Ferner wird, wenn die externe Kraft auf die dritte Aluminium
verbindung 223 durch die Sondennadel in einer Richtung, die
durch einen Pfeil 302 angezeigt ist, ausgeübt wird, ein Riß an
einem Abschnitt 220b der Zwischenschichtisolierschicht 220 di
rekt unterhalb der dritten Aluminiumverbindung 223 gebildet.
Der Riß würde auch das in Verbindung mit den Fig. 9 und 10 be
schriebene Problem zur Folge haben.
Zusätzlich kann, wenn die Sondennadel in Kontakt mit der drit
ten Aluminiumverbindung 223 gebracht wird und dann davon ge
trennt wird, sich die dritte Aluminiumverbindung 223 von der
zweiten Aluminiumverbindung 222 lösen, wenn die Sondennadel und
die dritte Aluminiumverbindung 223 in engem Kontakt stehen. Da
her kann sich die dritte Aluminiumverbindung 223 von der zwei
ten Aluminiumverbindung 222 an einer Grenzfläche (einem Grenz
bereich) 222a lösen, wodurch unvorteilhafterweise eine lockere
Verbindung verursacht wird.
Die vorliegende Erfindung dient zum Lösen der oben genannten
Probleme. Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Halbleitervorrichtung mit einer hohen Zuverlässigkeit anzuge
ben, die fähig ist, ein Reißen bzw. einen Riß in einer Schicht
unterhalb einer Verbindungsschicht zu verhindern, und eine
Halbleitervorrichtung mit einer hohen Zuverlässigkeit anzuge
ben, die fähig ist, eine Trennung leitender Schichten, welche
in Kontakt miteinander sind, zu verhindern.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Halbleitervorrichtung nach
Anspruch 1, 8 oder 10.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen ange
geben.
Eine Halbleitervorrichtung gemäß eines Aspektes der vorliegen
den Erfindung weist eine Verbindungsschicht, eine Zwischen
schicht und eine Bondinsel-Elektrodenschicht (Anschlußfleck-
Elektrodenschicht) auf. Die Verbindungsschicht ist auf einem
Halbleitersubstrat gebildet. Die Zwischenschicht ist in Kontakt
mit der Verbindungsschicht gebildet und weist mindestens ein
Material auf, das aus einer Gruppe von Titan, Molybdän, Wolf
ram, Titansilizid, Molybdänsilizid, Wolframsilizid, Titanni
trid, Molybdännitrid und Wolframnitrid ausgewählt ist. Die
Bondinsel-Elektrodenschicht steht in Kontakt mit der Zwischen
schicht.
In der Halbleitervorrichtung mit der oben beschriebenen Struk
tur ist eine Stärke der Zwischenschicht groß, da sie mindestens
ein Material aufweist, das aus einer Gruppe von Titan, Molyb
dän, Wolfram, Titansilizid, Molybdänsilizid, Wolframsilizid,
Titannitrid, Molybdännitrid und Wolframnitrid ausgewählt ist.
Daher wird, sogar wenn eine beträchtliche Kraft auf einen Ab
schnitt der Bondinsel-Elektrodenschicht durch eine Sondennadel
(Tastnadel) ausgeübt wird, die Kraft in der Zwischenschicht
verteilt. Da die Kraft allgemein auf die Verbindungsschicht un
terhalb der Zwischenschicht verteilt wird, wird das Reißen der
Schicht bzw. ein Riß in der Schicht unterhalb der Verbindungs
schicht verhindert. Als eine Folge ist die Halbleitervorrich
tung mit einer hohen Zuverlässigkeit vorgesehen.
Ferner sind, da Titan, Molybdän, Wolfram, Titansilizid, Mo
lybdänsilizid, Wolframsilizid, Titannitrid, Molybdännitrid und
Wolframnitrid, die in der Zwischenschicht enthalten sind, feste
bzw. gute Verbindungen mit anderen Materialien bilden, die Ver
bindungsschicht und die Bondinsel-Elektrodenschicht, welche
beide in Kontakt mit der Zwischenschicht stehen, fester bzw.
stärker verbunden. Daher wird die Trennung der Verbindungs
schicht und der Zwischenschicht oder der Bondinsel-Elektroden
schicht und der Zwischenschicht verhindert. Als eine Folge ist
die Halbleitervorrichtung mit einer hohen Zuverlässigkeit vor
gesehen.
Vorzugsweise weist die Halbleitervorrichtung ferner eine erste
Isolierschicht auf. Die erste Isolierschicht ist mit einem er
sten Loch versehen, welches einen Teil einer Oberfläche der
Verbindungsschicht freilegt und so gebildet ist, daß sie die
Verbindungsschicht bedeckt. Die Bondinsel-Elektrodenschicht ist
in dem ersten Loch so gebildet, daß sie mit der Oberfläche der
Verbindungsschicht mit der dazwischen angeordneten Zwischen
schicht verbunden ist.
Vorzugsweise beträgt ein Durchmesser des ersten Lochs minde
stens 50 µm und höchstens 120 µm. Eine Tiefe des ersten Lochs
ist nicht größer als 1 µm.
Vorzugsweise weist die Halbleitervorrichtung ferner eine zweite
Isolierschicht auf, welche die Bondinsel-Elektrodenschicht be
deckt. Ein zweites Loch, welches zu der Bondinsel-Elektroden
schicht führt, ist in der zweiten Isolierschicht gebildet. In
diesem Fall kann eine Bondleitung in dem zweiten Loch vorgese
hen sein, das zu der Bondinsel-Elektrodenschicht führt.
Vorzugsweise stehen die Bondinsel-Elektrodenschicht und die
Zwischenschicht in Kontakt miteinander direkt unterhalb des
Lochs, und die Zwischenschicht und die Verbindungsschicht ste
hen auch in Kontakt miteinander. In diesem Fall wird, sogar
wenn eine beträchtliche Kraft auf die Bondinsel-Elektroden
schicht ausgeübt wird, sie allgemein auf die Verbindungsschicht
verteilt, welche darunter angeordnet ist, so daß das Reißen der
Schicht unterhalb der Verbindungsschicht effizient verhindert
wird.
Vorzugsweise weist die Zwischenschicht eine erste und eine
zweite Zwischenschicht auf. Die erste Zwischenschicht steht in
Kontakt mit der Verbindungsschicht. Die zweite Zwischenschicht
steht in Kontakt mit der Bondinsel-Elektrodenschicht und hat
eine Zusammensetzung, welche von derjenigen der ersten Zwi
schenschicht verschieden ist. In diesem Fall ist zum Beispiel,
falls Schichten, welche insbesondere eine hohe mechanische
Stärke und Anhaftung (Haftvermögen) besitzen, entsprechend für
die erste und die zweite Zwischenschicht benutzt werden, die
Zwischenschicht mit zwei verschiedenen charakteristischen Merk
malen versehen. Als eine Folge kann eine Struktur mit einer ho
hen Zuverlässigkeit vorgesehen sein.
Vorzugsweise weisen die erste und die zweite Zwischenschicht
Titan (Ti) bzw. Titannitrid (TiN) auf.
Vorzugsweise sind die Verbindungsschicht und die Bondinsel-
Elektrodenschicht aus Schichten gebildet, die Aluminium aufwei
sen. Eine starke Anhaftung wird zwischen Aluminium und der Zwi
schenschicht in der Verbindungsschicht und der Bondinsel-Elek
trodenschicht erhalten, die Trennung der Verbindungs- und Zwi
schenschicht, wie auch der Bondinsel-Elektrodenschicht und der
Zwischenschicht wird verhindert. Ferner dient die Zwischen
schicht dazu, die Diffusion von Aluminium zu verhindern.
Eine Halbleitervorrichtung gemäß eines anderen Aspektes der
vorliegenden Erfindung weist eine Verbindungsschicht, eine Zwi
schenschicht und eine Bondinsel-Elektrodenschicht (Anschluß
fleck-Elektrodenschicht) auf. Die Verbindungsschicht weist ein
leitendes Material auf, das auf einem Halbleitersubstrat gebil
det ist. Die Zwischenschicht ist in Kontakt mit der Verbin
dungsschicht gebildet und weist mindestens ein Material auf,
das aus einer Gruppe von Titan, Molybdän, Wolfram, Titansili
zid, Molybdänsilizid, Wolframsilizid, Titannitrid, Molybdänni
trid und Wolframnitrid ausgewählt ist. Die Bondinsel-Elektro
denschicht ist in Kontakt mit der Zwischenschicht gebildet und
weist das leitende Material auf, welches dasselbe ist wie das
jenige der Verbindungsschicht.
In der Halbleitervorrichtung mit der oben beschriebenen Struk
tur ist die Stärke der Zwischenschicht groß, da sie mindestens
ein Material aufweist, welches aus einer Gruppe von Titan, Mo
lybdän, Wolfram, Titansilizid, Molybdänsilizid, Wolframsilizid,
Titannitrid, Molybdännitrid und Wolframnitrid ausgewählt ist.
Daher wird, wenn eine beträchtliche Kraft auf einen Abschnitt
der Bondinsel-Elektrodenschicht durch eine Sondennadel ausgeübt
wird, die Kraft in der Zwischenschicht verteilt. Daher wird die
Kraft allgemein auf die Verbindungsschicht, welche unterhalb
der Zwischenschicht gebildet ist, verteilt, so daß ein Reißen
in einer Schicht, welche unterhalb der Verbindungsschicht ge
bildet ist, verhindert wird. Als eine Folge wird die Halblei
tervorrichtung mit einer hohen Zuverlässigkeit erhalten.
Zusätzlich wird, da Titan, Molybdän, Wolfram, Titansilizid, Mo
lybdänsilizid, Wolframsilizid, Titannitrid, Molybdännitrid und
Wolframnitrid, die in der Zwischenschicht enthalten sind, eine
hohe Anhaftung (ein hohes Haftvermögen) an andere Materialien
besitzen, die Trennung der Verbindungs-, Zwischenschichten, wie
auch diejenige der Zwischen- und Bondinsel-Elektrodenschicht
verhindert. Daher sind Schichten vorgesehen mit einer erhöhten
Anhaftung, und die Halbleitervorrichtung mit einer hohen Zuver
lässigkeit kann vorgesehen werden.
Vorzugsweise weist das leitende Material Aluminium auf. Da die
Anhaftung bzw. das Haftvermögen zwischen Aluminium in dem lei
tenden Material und der Zwischenschicht groß ist, wird die An
haftung zwischen den Verbindungs-, Zwischenschichten, wie auch
diejenige zwischen der Zwischen- und Bondinsel-Elektroden
schicht vergrößert. Als eine Folge wird die Trennung der Ver
bindungs- und Zwischenschicht, wie auch diejenige der Zwischen-
und der Bondinsel-Elektrodenschicht verhindert, und die Halb
leitervorrichtung mit einer hohen Zuverlässigkeit kann vorgese
hen werden.
Eine Halbleitervorrichtung gemäß eines weiteren anderen Aspek
tes der vorliegenden Erfindung weist eine Verbindungsschicht,
eine erste Isolierschicht, eine Zwischenschicht, eine leitende
Seitenwandschicht und eine Bondinsel-Elektrodenschicht auf. Die
Verbindungsschicht ist auf einem Halbleitersubstrat gebildet.
Die erste Isolierschicht bedeckt die Verbindungsschicht und
weist ein erstes Loch auf. Das erste Loch ermöglicht, daß ein
Abschnitt einer Oberfläche der Verbindungsschicht freigelegt
ist. Das erste Loch hat auch eine Seitenwand. Die Zwischen
schicht bedeckt eine Oberfläche der ersten Isolierschicht, eine
Seitenwand des ersten Lochs und den freigelegten Abschnitt der
Oberfläche der Verbindungsschicht, und weist mindestens ein Ma
terial auf, welches aus einer Gruppe von Titan, Molybdän, Wolf
ram, Titansilizid, Molybdänsilizid, Wolframsilizid, Titanni
trid, Molybdännitrid und Wolframnitrid ausgewählt ist. Eine
leitende Seitenwandschicht ist auf der Seitenwand des ersten
Lochs mit der dazwischen angeordneten Verbindungsschicht gebil
det. Die Bondinsel-Elektrodenschicht ist in dem ersten Loch so
gebildet, daß sie mit der Oberfläche der Verbindungsschicht mit
der dazwischen angeordneten Zwischenschicht verbunden ist.
In der Halbleitervorrichtung mit der oben beschriebenen Struk
tur wird die Stärke der Zwischenschicht vergrößert, da sie min
destens ein Material aufweist, das aus einer Gruppe von Titan,
Molybdän, Wolfram, Titansilizid, Molybdänsilizid, Wolframsili
zid, Titannitrid, Molybdännitrid und Wolframnitrid ausgewählt
ist. Daher wird eine beträchtliche Kraft auf einen Abschnitt
der Bondinsel-Elektrodenschicht durch eine Sondennadel ausge
übt, wobei die Kraft auf die Zwischenschicht durch das erste
Loch übertragen wird, welches in der ersten Isolierschicht vor
gesehen ist. Daher wird die Kraft allgemein auf die Verbin
dungsschicht, welche unterhalb der Zwischenschicht gebildet
ist, verteilt, so daß ein Reißen bzw. ein Riß in einer Schicht,
die unterhalb der Verbindungsschicht gebildet ist, verhindert
wird. Als eine Folge kann die Halbleitervorrichtung mit einer
hohen Zuverlässigkeit vorgesehen werden.
Da Titan, Molybdän, Wolfram, Titansilizid, Molybdänsilizid,
Wolframsilizid, Titannitrid, Molybdännitrid und Wolframnitrid
in der Zwischenschicht eine hohe Anhaftung bzw. ein hohes Haft
vermögen an andere Materialien besitzt, wird die Anhaftung zwi
schen der Verbindungs- und Zwischenschicht, wie auch diejenige
zwischen der Zwischenschicht und der Bondinsel-Elektroden
schicht vergrößert. Als eine Folge wird die Trennung der Ver
bindungs- und Zwischenschicht und diejenige der Zwischen- und
Bondinsel-Elektrodenschicht verhindert, so daß die Halbleiter
vorrichtung mit einer hohen Zuverlässigkeit vorgesehen ist. Zu
sätzlich verhindert die leitende Seitenwandschicht, die auf der
Seitenwand des ersten Lochs gebildet ist, das Reißen bzw. einen
Riß an bzw. in der Seitenwand des ersten Lochs.
Vorzugsweise weist die Verbindungs- und Bondinsel-Elektroden
schicht Aluminium auf. In diesem Fall kann, da die Anhaftung
bzw. das Haftvermögen zwischen Aluminium und der Zwischen
schicht hoch ist, die Anhaftung zwischen der Verbindungs- und
Zwischenschicht, wie auch diejenige zwischen der Bondinsel-
Elektrode und der Zwischenschicht weiter vergrößert werden. Als
eine Folge wird die Trennung der Verbindungs- und Zwischen
schicht und diejenige der Zwischen- und der Bondinsel-Elektro
denschicht verhindert, so daß die Halbleitervorrichtung mit
einer hohen Zuverlässigkeit vorgesehen werden kann.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten ergeben sich aus der fol
genden Beschreibung von Ausführungsformen der vorliegenden Er
findung anhand der beigefügten Zeichnungen. Von diesen zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer Halbleitervorrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung von oben;
Fig. 2 eine Ansicht eines Querschnitts entlang der
Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 bis 7 Querschnittsansichten des ersten bis fünften
Schritts eines Verfahrens zum Herstellen der
in Fig. 1 und 2 gezeigten Halbleitervorrich
tung;
Fig. 8 eine Querschnittsansicht einer Struktur einer
der Anmelderin bekannten Bondinsel-Elektrode;
Fig. 9 eine Querschnittsansicht einer Bondinsel-
Elektrode, die in Zusammenhang mit einem Pro
blem gezeigt ist, das mit der der Anmelderin
bekannten Bondinsel-Elektrodenschicht in Ver
bindung gebracht wird;
Fig. 10 eine Querschnittsansicht der Bondinsel-Elek
trode, die in Zusammenhang mit einem Problem
gezeigt ist, die mit der Verbindung einer
Bondleitung mit der in Fig. 9 gezeigten Bond
insel-Elektrode in Verbindung gebracht wird;
Fig. 11 bis 13 Querschnittsansichten einer in der oben ge
nannten offengelegten Anmeldung beschriebenen
herkömmlichen Halbleitervorrichtung.
Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun mit
Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
Es wird auf Fig. 1 und 2 Bezug genommen; eine Zwischenschicht
isolierschicht 2, welche eine Siliziumoxidschicht aufweist, ist
auf einem Siliziumsubstrat 1 gebildet. Eine Verbindungsschicht
3, welche Aluminium aufweist, ist auf der Zwischenschichtiso
lierschicht 2 gebildet. Eine Zwischenschichtisolierschicht 4
ist als eine erste Isolierschicht, welche eine Siliziumoxid
schicht aufweist, so gebildet, daß sie die Verbindungsschicht 3
bedeckt. Ein Kontaktloch (Durchgangsloch) 5 ist in der Zwi
schenschichtisolierschicht 4 als ein erstes Loch gebildet, das
zu der Verbindungsschicht 3 führt. Eine Länge einer Seite des
Durchgangslochs (eine Länge, die W1 in Fig. 1 entspricht), be
trägt ungefähr 100 µm. Eine Tiefe des Durchgangslochs beträgt
ungefähr 1 µm. Das Durchgangsloch 5 ermöglicht, daß eine Ober
fläche der Verbindungsschicht 3 freigelegt ist. Eine Titan(Ti)-
Schicht 9 als eine erste Zwischenschicht und eine Titanni
trid(TiN)-Schicht 10 als eine zweite Zwischenschicht sind auf
der freigelegten Oberfläche der Verbindungsschicht 3, einer
Seitenwand bzw. Seitenwänden des Durchgangslochs 5 und einer
Oberfläche der Zwischenschichtisolierschicht 4 gebildet. Die
Titan-Schicht 9 und die Titannitrid-Schicht 10 bilden die Zwi
schenschicht. Die Titan-Schicht 9 steht in Kontakt mit der Ver
bindungsschicht 3 und der Titannitrid-Schicht 10. Eine leitende
Seitenwandschicht 8 ist als eine leitende Seitenwandschicht,
welche Wolfram aufweist, in Kontakt mit der Titannitrid-Schicht
10 gebildet. Eine Bondinsel-Elektrode (Anschlußfleck-Elektrode)
6 ist in Kontakt mit der leitenden Seitenwandschicht 8 und der
Titannitrid-Schicht 10 gebildet. Die Bondinsel-
Elektrodenschicht 6 weist Aluminium auf. Die Bondinsel-
Elektrodenschicht 6 und die Titannitrid-Schicht 10 stehen di
rekt in Kontakt miteinander. Eine Passivierschicht 7 ist als
eine zweite Isolierschicht so gebildet, daß sie die Bondinsel-
Elektrodenschicht 6 bedeckt. Ein Kontaktloch (Durchgangsloch)
11 ist in der Passivierschicht 7 als ein zweites Loch gebildet,
das zu der Bondinsel-Elektrodenschicht 6 führt. Eine Bondlei
tung (Anschlußleitung) 14 zum elektrischen Verbinden einer ex
ternen Vorrichtung und der Halbleitervorrichtung ist mit der
Bondinsel-Elektrodenschicht 6 verbunden. Die Bondleitung 14
weist Aluminium oder Gold auf.
Als nächstes wird ein Verfahren zum Herstellen der in Fig. 1
und 2 gezeigten Halbleitervorrichtung beschrieben werden. Es
wird auf Fig. 3 Bezug genommen; eine Zwischenschichtisolier
schicht 2, welche eine Siliziumoxidschicht aufweist, wird auf
einem Siliziumsubstrat 1 durch CVD (Chemical Vapor Deposition,
chemische Dampfphasenabscheidung) gebildet. Eine Aluminium
schicht wird auf der Zwischenschichtisolierschicht 2 gebildet.
Die Aluminiumschicht wird bemustert, um eine Verbindungsschicht
3 zu bilden. Eine Zwischenschichtisolierschicht 4, welche eine
Siliziumoxidschicht aufweist, wird so gebildet, daß sie die
Verbindungsschicht 3 und die Zwischenschichtisolierschicht 2
bedeckt, durch Kombinieren von Verfahren, wie Plasma-CVD, Spin
on-Glass (Schleuderbeschichtung von Glas) und Rückätzen durch
Trockenätzen. Ein Resist wird auf der Zwischenschichtisolier
schicht 4 für das fotolithografische Bemustern so aufgebracht,
daß ein Resistmuster mit einem Kontaktlochmuster (Durchgangs
lochmuster) gebildet wird. Unter Verwenden des Resistmusters
als eine Maske wird die Zwischenschichtisolierschicht 4 durch
RIE (Reactive Ion Etching, reaktives Ionenätzen) gebildet. Auf
diese Weise wird ein Kontaktloch (Durchgangsloch) 5 gebildet.
Danach wird das Resistmuster unter Verwenden von Sauerstoff
plasma oder dergleichen entfernt.
Es wird auf Fig. 4 Bezug genommen; eine Titan-Schicht 9 wird
durch Sputtern gebildet. Eine Titannitrid-Schicht 10 wird auf
der Titan-Schicht 9 durch Sputtern gebildet. Eine Wolfram
schicht 28 wird durch CVD so gebildet, daß sie eine gesamte
Oberfläche der Titannitrid-Schicht 10 bedeckt. Eine Dicke der
Wolfram-Schicht 28 beträgt ungefähr 5000 × 10-10 m bis ungefähr
10000 × 10-10 m.
Es wird auf Fig. 5 Bezug genommen; eine gesamte Oberfläche der
Wolfram-Schicht 28 wird rückgeätzt. Zu diesem Zeitpunkt wird,
da die Titannitrid-Schicht 10 auf der gesamten Oberfläche be
lassen werden muß, ein Verfahren, welches die Titannitrid-
Schicht 10 nicht ätzt, wie beispielsweise ein Stop-on-TIN-
Verfahren (Stop-bei-TIN-Verfahren) für das Rückätzen benutzt.
Daher wird in einem Seitenwandabschnitt des Durchgangslochs 5
die Wolfram-Schicht so belassen, daß sie eine leitende Seiten
wandschicht 8 bildet, wohingegen ein zentraler Abschnitt des
Durchgangslochs 5 keine Wolfram-Schicht aufweist.
Nachfolgend wird eine Aluminiumschicht zum Bedecken der Titan
nitrid-Schicht 10 und der leitenden Seitenwandschicht 8 gebil
det. Zu diesem Zeitpunkt werden in dem Durchgangsloch 5 die
Verbindungsschicht 3 und die Aluminiumschicht mit der Titanni
trid-Schicht 10 und der Titan-Schicht 9 dazwischen angeordnet
verbunden. Da die leitende Seitenwandschicht 8 in dem Seiten
wandabschnitt des Durchgangslochs 5 gebildet ist, wird die Alu
miniumschicht auf der leitenden Seitenwandschicht 8 gebildet.
Dann wird die Aluminiumschicht durch Fotolithografie und RIE so
bemustert, daß sie eine Bondinsel-Elektrodenschicht 6 bildet.
Es wird darauf hingewiesen, daß, obwohl ein Seitenbedeckungs
verhältnis a ( = ein Verhältnis einer Dicke b zu einer Dicke c
der Bondinsel-Elektrodenschicht 6 in Fig. 6: b/c) an einem Ende
einer derart weiten Öffnung ungefähr 0,5 beträgt, wenn ein all
gemeines Sputtern benutzt wird, die leitende Seitenwandschicht
8 zu einem Anstieg des Seitenbedeckungsverhältnisses a bis zu
mindestens 0,6 führt. Eine Siliziumnitrid-Schicht der Passi
vierschicht 7 wird auf der gesamten Oberfläche der Bondinsel-
Elektrodenschicht 6 durch Plasma-CVD gebildet. Ein Kontaktloch
(Durchgangsloch) 11, welches zu der Bondinsel-Elektrodenschicht
6 führt, wird in der Passivierschicht 7 gebildet.
Es wird auf Fig. 7 Bezug genommen; eine Sondennadel (Tastnadel)
12, welche Wolfram aufweist, wird in Kontakt mit der Bondinsel-
Elektrodenschicht 6 zum Prüfen der Vorrichtung gebracht. Nach
dem ein vorgeschriebener Test ausgeführt ist, wird die Sonden
nadel 12 von der Bondinsel-Elektrodenschicht 6 getrennt. Danach
wird eine Bondleitung (Anschlußleitung) 14 mit der Bondinsel-
Elektrodenschicht 6 so verbunden, daß die in Fig. 1 und 2 ge
zeigte Halbleitervorrichtung vervollständigt ist.
In einer derartigen Halbleitervorrichtung wird in dem in Fig. 7
gezeigten Schritt eine starke Kraft auf einen Abschnitt der
Bondinsel-Elektrodenschicht 6 durch die Sondennadel 12 ausge
übt, wenn die Sondennadel 12 in Kontakt mit der Bondinsel-Elek
trodenschicht 6 gebracht wird. Die Kraft wird auf die Titanni
trid-Schicht 10 und die Titan-Schicht 9 übertragen. Die Titan-
Schicht 9 und Titannitrid-Schicht 10 besitzen eine besonders
hohe mechanische Stärke im Vergleich zu Aluminium, so daß die
durch die Sondennadel 12 ausgeübte Kraft in der Titannitrid-
Schicht 10 und der Titan-Schicht 9 verteilt wird. Daher wird
die Kraft allgemein auf die Verbindungsschicht 3, welche unter
halb der Titan-Schicht 9 angeordnet ist, verteilt, wodurch das
Reißen der Zwischenschichtisolierschicht 2 bzw. ein Riß in der
Zwischenschichtisolierschicht 2 unterhalb der Verbindungs
schicht 3 verhindert wird. Als eine Folge wird das Reißen der
Bondinsel-Elektrodenschicht 6 nicht verursacht, und die Halb
leitervorrichtung ist mit einer hohen Zuverlässigkeit versehen.
Ferner wird in dem in Fig. 7 gezeigten Schritt, sogar wenn eine
Kraft durch die Sondennadel 12 in einer Richtung, die durch
einen Pfeil 31 angezeigt ist, ausgeübt wird, ein Riß an einem
Abschnitt 4a in der Zwischenschichtisolierschicht 4 vermieden,
da die Titannitrid-Schicht 10 und die Titan-Schicht 9 auch auf
der Zwischenschichtisolierschicht 4 gebildet sind. Als eine
Folge wird die Zuverlässigkeit der Halbleitervorrichtung weiter
vergrößert.
Ferner sind, da die Titannitrid-Schicht 10 und die Titan-
Schicht 9 beide eine starke Anhaftung an Aluminium besitzen,
die Bondinsel-Elektrodenschicht 6 und die Verbindungsschicht 3
fest mit der dazwischen angeordneten Titannitrid-Schicht 10 und
Titan-Schicht 9 verbunden. Daher wird, wenn die Sondennadel 12
von der Bondinsel-Elektrodenschicht 6 entfernt wird, das Tren
nen der Bondinsel-Elektrodenschicht 6 und der Verbindungs
schicht 3 verhindert. Daher wird eine Halbleitervorrichtung mit
einer erhöhten Zuverlässigkeit vorgesehen.
Obwohl die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrie
ben wurde, können verschiedene Modifikationen zu der Ausfüh
rungsform hinzugefügt werden: Zum Beispiel sind, obwohl Titan
nitrid und Titan als Materialien benutzt werden, die die Zwi
schenschicht in der Ausführungsform bilden, die Materialien
nicht darauf beschränkt, und ein Metall mit einem hohen
Schmelzpunkt, wie beispielsweise Molybdän (Mo), Wolfram (W),
Titansilizid (TiSi), Molybdänsilizid (MoSi), Wolframsilizid
(WSi), Molybdännitrid (MoN) oder Wolframnitrid (WN) kann ver
wendet werden.
Ferner ist, obwohl die Zwischenschicht zwei Schichten in der
vorliegenden Ausführungsform aufweist, diese nicht darauf be
schränkt und kann nur eine Schicht oder drei oder mehr Schich
ten aufweisen. Zudem können, obwohl die Verbindungsschicht und
die Bondinsel-Elektrodenschicht Aluminium in der vorliegenden
Ausführungsform aufweisen, die Schichten eine Aluminiumlegie
rung aufweisen, und ein beliebiges Material kann benutzt wer
den, solange ihre Anhaftung an die Zwischenschicht stark ist.
Claims (11)
1. Halbleitervorrichtung mit
einer Verbindungsschicht (3), die auf einem Siliziumsubstrat (1) gebildet ist,
einer Zwischenschicht (9, 10), die in Kontakt mit der Verbin dungsschicht (3) gebildet ist und mindestens ein Material auf weist, das aus einer Gruppe von Titan, Molybdän, Wolfram, Ti tansilizid, Molybdänsilizid, Wolframsilizid, Titannitrid, Mo lybdännitrid und Wolframnitrid ausgewählt ist, und
einer Anschlußfleck-Elektrodenschicht (6), die in Kontakt mit der Zwischenschicht (9, 10) ist.
einer Verbindungsschicht (3), die auf einem Siliziumsubstrat (1) gebildet ist,
einer Zwischenschicht (9, 10), die in Kontakt mit der Verbin dungsschicht (3) gebildet ist und mindestens ein Material auf weist, das aus einer Gruppe von Titan, Molybdän, Wolfram, Ti tansilizid, Molybdänsilizid, Wolframsilizid, Titannitrid, Mo lybdännitrid und Wolframnitrid ausgewählt ist, und
einer Anschlußfleck-Elektrodenschicht (6), die in Kontakt mit der Zwischenschicht (9, 10) ist.
2. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 1, mit einer ersten Iso
lierschicht (4), welche ein erstes Loch (5) aufweist, das er
möglicht, daß ein Teil einer Oberfläche der Verbindungsschicht
(3) freigelegt ist, und so gebildet ist, daß die Verbindungs
schicht (3) bedeckt ist, wobei die Anschlußfleck-Elektroden
schicht (6) in dem ersten Loch (5) so gebildet ist, daß sie mit
der Oberfläche der Verbindungsschicht (3) verbunden ist, wobei
die Zwischenschicht (9, 10) dazwischen angeordnet ist.
3. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der ein
Durchmesser des ersten Lochs (5) mindestens 50 µm und höchstens
120 µm beträgt, und eine Tiefe des ersten Lochs (5) höchstens 1 µm
beträgt.
4. Halbleitervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit
einer zweiten Isolierschicht (7), welche die Anschlußfleck-
Elektrodenschicht (6) bedeckt und mit einem zweiten Loch (11)
versehen ist, das zu der Anschlußfleck-Elektrodenschicht (6)
führt.
5. Halbleitervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei
der die Anschlußfleck-Elektrodenschicht (6) und die Zwischen
schicht (9, 10) miteinander direkt unterhalb des zweiten Lochs
(11) in Kontakt stehen, und die Zwischenschicht (9, 10) und die
Verbindungsschicht (3) miteinander in Kontakt stehen.
6. Halbleitervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei
der die Zwischenschicht (9, 10) eine erste Zwischenschicht (9),
welche in Kontakt mit der Verbindungsschicht (3) steht, und
eine zweite Zwischenschicht (10) aufweist, welche in Kontakt
mit der Anschlußfleck-Elektrodenschicht (6) steht, und eine
Zusammensetzung besitzt, die von derjenigen der ersten
Zwischenschicht (9) verschieden ist.
7. Halbleitervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei
der die Zwischenschicht (9) Ti aufweist und die zweite Zwi
schenschicht (10) TiN aufweist.
8. Halbleitervorrichtung mit
einer Verbindungsschicht (3), die ein leitendes Material auf weist, das auf einem Halbleitersubstrat (1) gebildet ist,
einer Zwischenschicht (9, 10), welche in Kontakt mit der Ver bindungsschicht (3) gebildet ist und mindestens ein Material aufweist, das aus einer Gruppe von Titan, Molybdän, Wolfram, Titansilizid, Molybdänsilizid, Wolframsilizid, Titannitrid, Mo lybdännitrid und Wolframnitrid ausgewählt ist, und
einer Anschlußfleck-Elektrodenschicht (6), welche in Kontakt mit der Zwischenschicht (9, 10) gebildet ist und dasselbe lei tende Material aufweist wie dasjenige der Verbindungsschicht (3).
einer Verbindungsschicht (3), die ein leitendes Material auf weist, das auf einem Halbleitersubstrat (1) gebildet ist,
einer Zwischenschicht (9, 10), welche in Kontakt mit der Ver bindungsschicht (3) gebildet ist und mindestens ein Material aufweist, das aus einer Gruppe von Titan, Molybdän, Wolfram, Titansilizid, Molybdänsilizid, Wolframsilizid, Titannitrid, Mo lybdännitrid und Wolframnitrid ausgewählt ist, und
einer Anschlußfleck-Elektrodenschicht (6), welche in Kontakt mit der Zwischenschicht (9, 10) gebildet ist und dasselbe lei tende Material aufweist wie dasjenige der Verbindungsschicht (3).
9. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 8, bei der das leitende
Material Al aufweist.
10. Halbleitervorrichtung mit
einer Verbindungsschicht (3), die auf einem Halbleitersubstrat (1) gebildet ist,
einer ersten Isolierschicht (4), welche ein erstes Loch (5) aufweist, das eine Seitenwand besitzt und ermöglicht, daß ein Teil einer Oberfläche der Verbindungsschicht (3) freigelegt ist, und so gebildet ist, daß die Verbindungsschicht (3) be deckt ist,
einer Zwischenschicht (9, 10), die eine Oberfläche der ersten Isolierschicht (4), die Seitenwand des ersten Lochs (5) und den freigelegten Teil der Oberfläche der Verbindungsschicht (3) be deckt und mindestens ein Material aufweist, das aus einer Grup pe von Titan, Molybdän, Wolfram, Titansilizid, Molybdänsilizid, Wolframsilizid, Titannitrid, Molybdännitrid und Wolframnitrid ausgewählt ist,
einer leitenden Seitenwandschicht (8), welche auf der Seiten wand des ersten Lochs mit der dazwischen angeordneten Zwischen schicht (9, 10) gebildet ist, und
einer Anschlußfleck-Elektrodenschicht (6), welche in dem ersten Loch (5) so gebildet ist, daß sie mit der Oberfläche der Ver bindungsschicht (3) mit der dazwischen angeordneten Zwischen schicht (9, 10) verbunden ist.
einer Verbindungsschicht (3), die auf einem Halbleitersubstrat (1) gebildet ist,
einer ersten Isolierschicht (4), welche ein erstes Loch (5) aufweist, das eine Seitenwand besitzt und ermöglicht, daß ein Teil einer Oberfläche der Verbindungsschicht (3) freigelegt ist, und so gebildet ist, daß die Verbindungsschicht (3) be deckt ist,
einer Zwischenschicht (9, 10), die eine Oberfläche der ersten Isolierschicht (4), die Seitenwand des ersten Lochs (5) und den freigelegten Teil der Oberfläche der Verbindungsschicht (3) be deckt und mindestens ein Material aufweist, das aus einer Grup pe von Titan, Molybdän, Wolfram, Titansilizid, Molybdänsilizid, Wolframsilizid, Titannitrid, Molybdännitrid und Wolframnitrid ausgewählt ist,
einer leitenden Seitenwandschicht (8), welche auf der Seiten wand des ersten Lochs mit der dazwischen angeordneten Zwischen schicht (9, 10) gebildet ist, und
einer Anschlußfleck-Elektrodenschicht (6), welche in dem ersten Loch (5) so gebildet ist, daß sie mit der Oberfläche der Ver bindungsschicht (3) mit der dazwischen angeordneten Zwischen schicht (9, 10) verbunden ist.
11. Halbleitervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
bei der die Verbindungsschicht (3) und die Anschlußfleck-Elek
trodenschicht (6) Al aufweisen.
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