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DE2725470A1 - Diebstahl-sicherungseinrichtung fuer anhaenger-fahrzeuge - Google Patents

Diebstahl-sicherungseinrichtung fuer anhaenger-fahrzeuge

Info

Publication number
DE2725470A1
DE2725470A1 DE19772725470 DE2725470A DE2725470A1 DE 2725470 A1 DE2725470 A1 DE 2725470A1 DE 19772725470 DE19772725470 DE 19772725470 DE 2725470 A DE2725470 A DE 2725470A DE 2725470 A1 DE2725470 A1 DE 2725470A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
theft device
plug
pin
drawbar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772725470
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Peter Roppelt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FUHR C FA
Original Assignee
FUHR C FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FUHR C FA filed Critical FUHR C FA
Priority to DE19772725470 priority Critical patent/DE2725470A1/de
Publication of DE2725470A1 publication Critical patent/DE2725470A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/58Auxiliary devices
    • B60D1/60Covers, caps or guards, e.g. comprising anti-theft devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Diebstahl-Sicherungseinrichtung für An-
  • hänger-Fahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Diebstahl-Sicherungseinrichtung für Anhänger-Fahrzeuge, in Form eines Zugösenschlosses mit Schließzylinder.
  • Außerhalb des Wagenparks abgestellte Anhänger-Fahrzeuge sind praktisch ungesichert und somit vermehrt der Gefahr des Diebstahls ausgesetzt. Um das unbefugte Abschleppen mittels Zugmaschine zu vereiteln, ist man in letzter Zeit dazu übergegangen, die Zugöse zu verschließen. Hierzu dient ein in Form einer Kragenbüchse gestaltetes Steckschloß. Am einsteckseitigen Büchsenende befindet sich eine aus der koaxialen Lage zum Büchsenkörper ausschwenkbare Sperrplatte. Diese ist mit dem Schließkernende des exzentrisch eingelagerten Schließzylinders verbunden. Die Belastung geht also im normalen Betätigungsfalle wie auch im Falle eines wideaechtlichen öffnungsversuches unmittelbar auf die Schließrolle. Schon das Verhaken der ausschwenkenden, sich teilflächig über Osenrandabschnitt legenden Sperrplatte kann praktisch mit der Zeit zu einer Beeinträchtigung der Schließfunktion führen. Nachteilig ist auch der nur teilflächige Sperrübergriff. Der Verbindungsbereich zwischen dem meist relativ querschnittsgeringen, dazu noch tief geschlitzten Zylinderkern und der Sperrplatte stellt überdies eine gewisse Schwachstelle dar.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, insbesondere, d.h. zusätzlich zu den sich aus Beschreibung und Ansprüchen ergebenden Aufgabenstellungen, eine Diebstahl-Sicherungseinrichtung in Form eines Zugösenschlosses in herstellungstechnisch einfacher, zuordnungsgünstiger wie stabiler Bauform so auszubilden, daß die Schließmittel selbst von entsprechenden Belastungen freigehalten sind; d.h., daß der Zylinderkern nicht mehr die Drehachse der Sperrplatte bildet.
  • Diese Aufgabe ist durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale beim Erfindungsgegenstand gelöst.
  • Die Unteransprüche stellen vorteilhafte Weiterbildungen des Zugösenschlosses gemäß Erfindung dar.
  • Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein Zugösenschloß von erhöhtem Gebrauchs- und Sicherheitswert geschaffen: Es besteht aus zwei im Bereich einer im Zugöseninneren liegenden Ebene gegeneinandertretenden, dort miteinander kuppelbaren Gehäuseteilen. Die Trennfuge dieser Teile ist also in günstiger Weise durch den stabilen Zugösenring optimal geschützt. Die Kupplung dieser gleich stabilen Gehäuse teile erfolgt im Wege einer Bajonettverschlußverbindung, also einer Steck-Drehverbindung. Die bei einem Versuch eines gewaltsamen Trennens dieser Teile auftretenden Kräfte werden nur an den Gehäuseteilen wirksam und nicht auf den Schließzylinder übertragen. Ein Verdrehen der Gehäuseteile hingegen ist dadurch wirksam unterbunden, daß die beiden auf der Zugösenbreitfläche auf liegenden Kragen der Gehäuseteile geneigt abfallende Randzonen aufweisen, so daß für ein rohrzangenförmiges Aufbrechwerkzeug keine geeignete Angriffsfläche verbleibt. Um eine möglichst hohe Trennstabilität in Achsrichtung zu gewährleisten, weist der eine Gehäuseteil einen Steckzapfen mit seitwärts gerichteten Flügeln auf, während der andere Gehäuse teil eine hierzu angepaßte Einstecköffnung besitzt, die von den Flügeln zu untergreifende Schultern aufweist. Solche, zweckmäßig in diametraler Gegenüberlage am Zapfen sitzende Flügel begünstigen den Kupplungsverbund. Hinsichtlich einer einfach erreichbaren Verriegelung besteht ein vorteilhaftes Merkmal der Erfindung weiter darin, daß der seitlich am Steckzapfen angeordnete, in Form eines Druckzylinders ausgebildete Schließzylinder in Verriegelungsstellung in den einen Abschnitt der Flügel-Eins tecköffnung eingreift. Der Einstecköffnung kommt somit eine Doppelfunktion zu; zum einen dient sie zum Kupplungsdurchtritt der Flügel des Steckzapfens und zum andern bildet sie die Riegeleintrittsöffnung. Zur Aufnahme des Druckzylinders weist der Steckzapfen eine seine Mantelfläche durchbrechende Auskehlung auf. Dies hat den Vorteil, daß der in Verriegelungsstellung getretene Druckzylinder in vorgetretener Stellung durch den hochstabilen Steckzapfen selbst seitlich abgestützt wird. Die Verriegelungsstellung ist durch Anschläge exakt definiert. Die Fixierung des Schließzylinders im betreffenden Gehäuseteil erfolgt in günstiger Weise dadurch, daß die Befestigungsschrauben vom freien Ende des Steckzapfens ausgehen und diesen in Achsrichtung durchsetzen. Schließlich ist es noch von Vorteil, daß die beiden Gehäuseteile durch eine Kette aneinander gefesselt sind. Hierdurch ist vermieden, daß nach Entriegeln und Entsperren der Teile der untere Gehäuseteil auf die Erde fällt.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten des Gegenstandes der Erfindung sind nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Aus führungsbeispie les näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die Zugöse mit einteckendem, in Verriegelungsstellung befindlichem Zugösenschloß, Fig. 2 eine Draufsicht hierzu, Fig. 3 der obere Gehäuseteil in Seitenansicht, Fig. 4 einen Querschnitt durch das Zugösenschloß im Bereich der Fugenebene, und zwar in entriegeltem Zustand, Fig. 5 einen entsprechenden Querschnitt in verriegeltem und gesichertem Zustand, Fig. 6 den isoliert dargestellten Schließzylinder in Entriegelungsstellung.
  • Das Zugösenschloß besteht aus zwei etwa gleichförmigen Gehäuseteilen 1 und 2. Diese besitzen je einen zylindrischen Schaft 3 von etwa der halben Höhe des Zugösenloches 4'.
  • Letzteres ist mittels einer Büchse 5 ausgefüttert.
  • Die Zugöse 4 geht in einen radial ausgerichteten Osenhals 5 über, welcher sich in nicht näher dargestellte Gabelstücke fortsetzt, die gelenkig mit dem Drehgestell des Anhängers verbunden ist.
  • Der Schaft 3 des einen wie des anderen Gehäuseteiles 1 bzw. 2 geht in einen die jeweilige Zugösenbreitfläche 6 übergreifenden Kragen 7 über. Seine Randzone 8 ist abgeschrägt derart, daß sie in einem Winkel von ca. 30 Grad auf die Zugösenbreitfläche 6 weist.
  • Die geneigt abfallenden Randzonen 8 bilden je einen die Kragenhöhe beibehaltenden radial gerichteten Steg 9 aus. Dieser weist eine Querbohrung lo auf zum Einziehen eines Endringes 11 einer die beiden Gehäuseteile aneinanderfesselnden Kette 12.
  • Die Zuordnung des Zugösenschlosses erfolgt durch Kuppeln der beiden Gehäuseteile 1 und 2 miteinander. Dies geschieht im Wege einer bajonettverschlußartigen Steckverbindung, d.h. einer Steck-Dreh-Verbindung. Hierzu weist der obenliegende Gehäuseteil 1 einen konzentrisch zum zylinderischen Schaft 3 liegenden Steckzapfen 13 auf. Die Steckzapfenlänge entspricht etwa der Schaftlänge. Sein Kopf ragt in eine topfförmige Ausnehmung 2' des Gehäuseteils 2 und ist darin radial abgestützt. Vom zylinderischen Steckzapfen 13 gehen in diametraler Gegenüberlage Flügel 14 aus. Der Flügelrücken 14' ist quergewölbt.
  • Flügel 14 nebst Steckzapfen 13 durchsetzen eine formangepaßte Einstecköffnung 15 des untenliegenden Gehäuseteiles 2. Diese Einstecköffnung befindet sich in der Decke 16 dieses Gehäuseteiles. Die darunterliegenden Flügeleintrittsräume 17 werden von Anschlägen 18 begrenzt. Die Unterseite der Decke 16 bildet die zu untergreifenden Schultern 19 der Einstecköffnung 15.
  • Zur Sicherung der Verriegelungsstellung dient ein in Form eines Druckzylinders gestalteter Schließzylinder 20, dessen Zylinderkern 21 die Gehäuseteile 1 und 2 gegen Rückdrehen in die Trennstellung verriegelt. Der Zylinderkern 21 tritt dazu in den nach Durchtritt und Verdrehen der Flügel 14 um 9o Grad freigewordenen Abschnitt A der Einstecköffnung 15 ein (vergl. Fig. 5). Der Schließzylinder ist in entsprechendem seitlichen Versatz zur Mittelachse x-x des Zugösenschlosses im obenliegenden Gehäuseteil 1 eingelagert. Dieser seitliche Versatz ist dergestalt, daß die den entsprechend benötigten Freiraum für die axiale Verlagerung des Zylinderkernes 21 bildende Auskehlung 22 den Steckzapfen 13 bzw. seine Mantelfläche schneidet. Die Kehlenwandung dient als verlängerte Gleitführung für den Zylinderkern 21 und stützt diesen seitlich ab.
  • Das im Querschnitt flachrund gestaltete Gehäuse 23 des Schließzylinders 20 sitzt in einer formentsprechenden Aufnahmekammer 24. Das Gehäuse ist in Richtung der Mittelachse x-x ausgerichtet. Der den Schließriegel bildende Zylinderkern 21 durchsetzt eine Durchbrechung im Kammerboden. Das Gehäuse 23 des Schließzylinders 20 ist mittels den Boden der Aufnahmekammer 24 durchsetzender Schrauben 25 am Gehäuseteil 1 befestigt. Die Befestigungsschrauben durchsetzen den Steckzapfen 13 vom freien Ende her, und zwar in Achsrichtung. Die Befestigungsschrauben sind daher nur bei getrenntem Schloß zugänglich.
  • Der Riegelhub wird durch einen U-Schlitz 26 im Gehäuse des Schließzylinders 20 definiert. In diesen U-förmigen Schlitz greift ein mit dem Zylinderkern 21 fest verbundener Steuerstift 27 ein. Der Schlüssel 28 des Schließzylinders 20 ist nur in einer der beiden möglichen Zylinderkern-Grundstellungen abziehbar, und zwar in der Verriegelungsstellung.
  • Die Funktion des Zugösenschlosses ist kurz zusaimnengefaßt wie folgt: Die beiden Gehäuse teile werden unter Gegenüberlage ihrer Schäfte 3 in die Zugösenbohrung eingesteckt derart, daß die Steckzapfen-Flügel 14 eine deckungsgleiche Lage zur Einstecköffnung 15 des untenliegenden Gehäuseteiles einnehmen.
  • Die Trennfuge liegt in einer mittleren Ebene E-E im Oseninneren. In dieser Stellung ist der Zylinderkern 21 zurückgeschlossen (vergl. Fig. 3). Unter Drehen der Gehäuseteile in der einzig möglichen Richtung untergreifen die Flügel die Schultern 19. In dieser Stellung nun nimmt der den Riegel bildende Zylinderkern eine Lage unmittelbar oberhalb des freigewordenen Abschnittes A der Einstecköffnung 15 ein.
  • Unter Drehen des Zylinderkerns und Eindrücken desselben, was ggfs. auch entgegen einer Federwirkung geschehen kann, fährt das Ende des Zylinderkerns als Riegel in die Einstecköffnung ein. Ein Zurückdrehen der Teile in die Trennstellung (Fig. 4) ist danach unterbunden. Durch Zurückdrehen des Zylinderkerns und Abziehen des Schlüssels 28 ist diese Riegelstellung nun gesichert. Das Entriegeln erfolgt unter Anwendung der entgegengesetzten Handhabung.

Claims (8)

  1. Ansprüche 1. fiiebstahl-Sicherungseinrichtung für Anhänger-Fahrzeuge, in Form eines Zugösenschlosses mit Schließzylinder, gekennzeichnet durch zwei in bajonettverschlußartiger Verbindung miteinander kuppelbare, im Bereich einer im Zugöseninneren liegenden Ebene (E-E) gegeneinandertretenden Gehäuse teile (1, 2), die in gekuppelter Stellung gegen Rückdrehen in die Trennstellung mittels des Schließzylinders (20) verriegelbar sind.
  2. 2. Diebstahl-Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden auf den Zugösenbreitflächen (6) auf liegenden Kragen (7) der Gehäuseteile (1, 2) geneigt abfallende Randzonen (8) aufweisen.
  3. 3. Diebstahl-Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Gehäuseteil (1) einen Steckzapfen (13) mit seitwärts gerichteten Flügeln (14) aufweist und der andere Gehäuseteil (2) eine hierzu querschnittsangepaßte Einstecköffnung (15) besitzt, welche von den Flügeln (14) zu untergreifende Balteschultern (19) aufweist.
  4. 4. Diebstahl-Sicherungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der seitlich am Steckzapfen (13) angeordnete, in Form eines Druckzylinders ausgebildete Schließzylinder (20) in Verriegelungsstellung in den einen Abschnitt (A) der Flügel-Einstecköffnung (15) eingreift.
  5. 5. Diebstahl-Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche des Steckzapfens (13) eine Auskehlung (22) als Freiraum für den vortretenden Zylinderkern (21) ausbildet und als verlängerte Gleitführung desselben dient.
  6. 6. Diebstahl-Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (14) in der Verriegelungsstellung gegen Anschläge (18) treten, die in der Einstecköffnung (15) des anderen Gehäuseteiles (2) angeordnet sind.
  7. 7. Diebstahl-Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließzylinder-Befestigungsschrauben (25) vom freien Ende des Steckzapfens (13) ausgehen und diesen in Achsrichtung durchsetzen.
  8. 8. Diebstahl-Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gehäuseteile (1, 2) durch eine Kette (12) aneinander gefesselt sind.
DE19772725470 1977-06-04 1977-06-04 Diebstahl-sicherungseinrichtung fuer anhaenger-fahrzeuge Withdrawn DE2725470A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2668738A1 (fr) * 1990-11-06 1992-05-07 Bras Compactage Sarl Dispositif antivol pour anneau d'attelage.
US5343720A (en) * 1992-06-02 1994-09-06 Slater David R No-tow-lunette eye locking device which prevents pentel hook connection
GB2393699A (en) * 2002-10-03 2004-04-07 Danny Tom Johnstone Anti-theft device for trailer drawbars with towing eyes

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