DE2724487A1 - Verfahren und vorrichtung, eine mehrzylinder-brennkraftmaschine auf einer unterschiedlichen anzahl seiner zylinder laufen zu lassen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung, eine mehrzylinder-brennkraftmaschine auf einer unterschiedlichen anzahl seiner zylinder laufen zu lassenInfo
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Description
PATε^'TΛ^!WÄlτE■ A. GRUNECKER
OTL ING
H. KINKELDEY W. STOCKMAIR t/ίΗΗθ/ K. SCHUMANN
y P. H. JAKOB
OPL ING
G. BEZOLD
8 MÜNCHEN 22
31. Mai 1977 P 11 695
Nissan Motor Company, Limited
No. 2, Takara-machi, Kanagavia-ku, Yokohama City, Japan
Verfahren und Vorrichtung, eine Mehrzylinder-Brennkraftmaschine auf einer unterschiedlichen Anzahl seiner Zylinder laufen zu lassen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung, eine Brennkraftmaschine bei niedriger Last auf einer geringeren Anzahl
von Zylindern laufen zu lassen, um eine Kraftstoffersparnis zu erzielen, und sie demgegenüber bei starker Last auf der vollen
Anzahl von Zylindern laufen zu lassen, um die erforderliche Leistung zu liefern.
Brennkraftmaschinen werden in herkömmlicher Weise unabhängig
von der Höhe der Maschinenlast auf der vollen Anzahl von Zylindern laufen gelassen. Dabei ist es das Mischverhältnis der Luft zum
Kraftstoff, die der Maschine geliefert werden, das die für das Fahrzeug erforderliche Leistung bestimmt. Vom Standpunkt der
Kraftstoffersparnis aus ist es jedoch nicht zufriedenstellend,
eine Maschine unter niedriger Last oder bei der Fahrt mit normaler
Reisegeschwindigkeit auf der vollen Anzahl von Zylindern laufen zu lassen.
Da elektronische Kraftstoff-Einspritzanlagen in der Lage sind,
für eine genaue Proportidnierung des Kraftstoffluftgemisches
für jeden Zylinder auf die Maschinenbetriebsparameter hin zu sorgen, ist es vorteilhaft, die Möglichkeit der elektronischen
Kraftstoffeinspritzung auszunützen, um die Arbeitsweise der
Maschinenzylinder in Abhängigkeit von der sich ändernden Last der Maschine umzuschalten.
In der US-Patentanmeldung 724 082 wird eine Anlage beschrieben, die es erlaubt, die Maschine auf der vollen Anzahl von Zylindern
laufen zu lassen, bis die Fahrzeuggeschwindigkeit über einen Wert von annähernd 30 km/Stunde angestiegen ist. Da die Arbeit
der vollen Anzahl von Zylinders während der Fahrt mit niedriger Geschwindigkeit unerwünschte Schwingungen der Maschine vermeidet,
die sich bemerkbar machen könnten, wenn die Maschine bei niedriger Geschwindigkeit auf drei Zylindern laufen sollte, ist
der Brennstoffabschaltbereich nur auf das Fahren auf Hauptstrassen
begrenzt.
Ziel der Erfindung ist es, eine Kraftstoffersparnis für Brennkraftmaschinen
während des Laufes mit niedriger Drehzahl oder des Betriebes bei niedriger Geschwindigkeit zu erreichen, indem
die Kraftstoffversorgung für einen Teil der Zylinder unterbrochen
wird, wenn die Last der Maschine, bezogen auf die Fahrzeuggeschwindigkeit, relativ klein ist.
Ziel der Erfindung sind auch ein Verfahren und eine Vorrichtung, bei denen die Maschinenlast mit einem Vergleichsschwellenwert
verglichen wird, um zu bestimmen, wann die Maschinenlast , verglichen mit der Maschinendrehzahl,relativ klein ist. Der Ver-
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gleichsschwellenwert ist als Funktion der Drehzahl der Maschine veränderlich/ so dass der Schwellenwert bei niedrigen Drehzahlen
der Maschine niedrig ist und mit der Drehzahl ansteigt, bis ein mittlerer Drehzahlwert erreicht wird. Wenn die Maschinenlast
beim Lauf der Maschine mit niedriger Drehzahl unter dem veränderlichen Schwellenwert liegt, wird die KraftstoffVersorgung
für einen Teil der Zylinder unterbrochen, so dass die Maschine nur noch auf dem Rest der Zylinder läuft.
Erfindungsgemäss ist eine Brennkraftmaschine mit einem Lastsensor
und einem Maschinendrehzahlsensor ausgerüstet. Funktionsgeneratoren oder Drehmelder stehen mit dem Drehzahlsensor in
Verbindung, um von jedem der Generatoren ein Ausgangssignal zu liefern. Das Ausgangssignal von einem der Funktionsgeneratoren
weist eine nicht lineare Kennlinie als Funktion der Drehzahl der Maschine auf und das Ausgangssignal vom anderen Funktionsgenerator
hat eine ähnliche nicht lineare Kennlinie mit einer Amplitude, die unter der Amplitude des Ausgangssignals des
zuerst genannten Funktionsgenerators liegt. Insbesondere steigt jedes Ausgangssignal mit zunehmender Drehzahl der Maschine an,
bis sie eine mittlere Drehzahl erreicht. Die Ausgangssignale von diesen Funktionsgeneratoren liegen an einem ersten und einem
zweiten Komparator jeweils als hohe und niedrige Schwellenwerte zum Vergleich mit der wahrgenommenen Maschinenlast. Wenn die
Maschinenlast unter dem unteren Schwellenwert liegt, wird ein Ausgangssignal vom entsprechenden Komparator einer logischen
Steuerschaltung geliefert, die eine bestimmte Anzahl der Zylinder ausser Betrieb setzt. Wenn die Maschinenlast zwischen dem hohen
und dem niedrigen Schwellenwert liegt, werden die arbeitenden Zylinder im gleichen Betriebszustand gehalten, wie es bei der
vorhergehenden Arbeitsweise der Fall war. Wenn die Maschinenlast über den höheren Schwellenwert ansteigt, schaltet die logische
Schaltung die Arbeitsweise derart um, dass die Anzahl der arbeitenden Zylinder erhöht wird, um mehr Leistung abzugeben.
Durch die Erfindung wird ein Verfahren, eine Mehrzylinder-Brennkraftmaschine
als Funktion eines Betriebsparameters der Maschine
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auf einer unterschiedlichen Anzahl seiner Zylinder laufen zu lassen, geliefert, bei dem als Funktion der Drehzahl der Maschine
eine Vergleichsvariable mit einem hohen Wert und eine Vergleichsvariable mit einem niedrigen Wert gebildet werden, bei dem
die Anzahl der arbeitenden Zylinder dann erhöht wird, wenn die Maschinenlast über dem höheren Vergleichswert liegt, bei dem
die Anzahl der arbeitenden Zylinder herabgesetzt wird, wenn die Maschinenlast unter dem niedrigeren Vergleichswert liegt
und bei die Anzahl der arbeitenden Zylinder beibehalten wird, wenn die Maschinenlast zwischen dem hohen und dem niedrigen
Vergleichswert liegt.
Ein besonders vorzugter Gedanke der Erfindung besteht in einer Brennkraftmaschine, bei der die Grosse der Maschinenlast mit
einem Vergleichswert verglichen wird, der als Funktion der Drehzahl der Maschine veränderlich ist, um festzustellen, wann die
Maschinenlast während des Betriebs mit niedriger Drehzahl im Verhältnis zur Drehzahl der Maschine klein ist. Unter diesen
Umständen wird die Kraftstoffversorgung für einen Teil der
Zylinder gesperrt, damit die Maschine auf einer geringeren Anzahl von Zylindern laufen kann, so dass eine Kraftstoffersparnis
erzielt wird.
Im folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnung bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert:
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 2 zeigt die grafische Darstellung der nicht linearen Ausgangskennlinie der Funktionsgeneratoren, die bei
dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel verwandt werden.
Fig. 3 zeigt ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels.
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Fig. 4 zeigt eine Abwandlung des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels.
Fig. 5 zeigt eine Abwandlung des in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiels
.
In Fig. 1 ist eine elektronische Kraftstoffeinspritzanlage dargestellt,
bei der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung verwirklicht ist. Ein Lastsensor 1 ist dazu vorgesehen, den
Unterdruck im Ansaugkrümmer oder den Luftdurchsatz pro Umdrehung der Maschine zu messen, um ein Signal, das die Höhe der wahrgenommenen
Maschinenlast wiedergibt, dem invertierenden Eingang von Komparatoren 5 und 6 zu liefern. Die Drehzahl der Maschine
wird von einem Sensor 2 wahrgenommen und das die Drehzahl der Maschine wiedergebende Signal liegt an Funktionsgeneratoren
3 und 4. Der Funktionsgenerator 3 ist so ausgelegt, dass er ein Ausgangssignal liefert, dessen Amplitude sich als Funktion des
Eingangssignals charakteristisch ändert. Wie es durch die Kurve F1 in Fig. 2 dargestellt ist, steigt das Ausgangssignal vom
Funktionsgenerator 3 linear mit zunehmender Drehzahl der Maschine an und verläuft das Ausgangssignal des Generators 3 waagerecht,
wenn die Maschine eine Drehzahl von annähernd 2000 Umdrehungen pro Minute erreicht. Das Ausgangssignal vom Funktionsgenerator 3
entspricht dem Ansaugunterdruck in mm Hg, so dass es einen veränderlichen Vergleichswert darstellt, mit dem die durch den Lastsensor
gemessene Eingangsvariable verglichen wird. Bis eine Drehzahl von 2000 Umdrehungen pro Minute erreicht ist, wird die
Maschinenlast somit mit einem niedrigeren Vergleichswert verglichen
als es der Fall ist, wenn die Drehzahl der Maschine diesen Drehzahlwert überschreitet. Der Funktionsgenerator 4 ist so ausgelegt,
dass er eine Ausgangskennlinie zeigt, wie sie durch die Kurve F2 wiedergegeben ist, die ähnlich der Kurve F. ist, ausser
dass die Höhe des Ausgangssignales niedriger als bei der Kurve F. ist, so dass die vom Funktionsgenerator 3 bei einer Drehzahl
von 3000 Umdrehungen pro Minute abgegebene Spannung einem Ansaugunterdruck von -100 rom Hg entspricht, wohingegen die vom
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Funktionsgenerator 4 abgegebene Spannung einem Ansaugunterdruck von -200 mm Hg entspricht. Der Unterschied in den Ausgangsspannungen
zwischen den Funktionsgeneratoren 3 und 4 entspricht somit einem Unterschied im Unterdruck von 100 mm Hg.
Die Ausgangssignale der Funktionsgeneratoren 3 und 4 liegen an dem nicht invertierenden Eingang von Komparatoren 5 und 6 jeweils,
um sie mit der wahrgenommenen Maschinenlast zu vergleichen. Der Komparator 5 liefert ein auf einem hohen Spannungspegel liegendes
Ausgangssignal, wenn die Maschinenlast unter dem Vergleichssollwert liegt, der durch den Funktionsgenerator 3 bestimmt ist,
sowie ein auf einem niedrigen Spannungspegel liegendes Ausgangssignal, wenn die Situation genau umgekehrt ist. In ähnlicher
Weise liefert der Komparator 6 ein auf einem hohen Spannungspegel liegendes Ausgangssignal, wenn die Maschinenlast unter
dem Vergleichssollwert liegt, der durch den Funktionsgenerator 4 bestimmt ist, und ein auf einem niedrigen Spannungspegel
liegendes Ausgangssignal, wenn die Situation genau umgekehrt ist.
Die Ausgangssignale der Komparatoren 5 und 6 haben beide einen hohen Spannungspegel oder den logischen Wert 1 , wenn die Maschinenlast,
die durch den Ansaugunterdruck wiedergegeben wird, kleiner als der durch die Kurve F? des Funktionsgenerators 4
bestimmte Sollwert ist und haben beide einen niedrigen Spannungspegel oder den logischen Wert 0, wenn die Maschinenlast grosser
als der durch die Kurve F. des Funktionsgenerators 3 bestimmte
Sollwert ist.
Wenn die Maschinenlast zwischen den durch die Funktionsgeneratoren
3 und 4 festgelegten Werten liegt, hat das Ausgangssignal des Komparators 5 den logischen Wert 1, während das Ausgangssignal
des Komparators 6 den logischen Wert 0 hat, so dass ein UND-Glied 8 angeschaltet wird.
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Es sei angenommen, dass die Maschine zum Zeitpunkt t in Fig. 3 in Gang gesetzt wurde und dass die Maschinenlast bis zum Zeitpunkt
t1 grosser als der Vergleichswert F ist. Während dieses Zeitintervalls
liefern die Komparatoren 5 und 6 Ausgangssignale mit dem logischen Wert 0, so dass die UND-Glieder 7 und 8 auf dem
niedrigen oder dem logischen* Wert 0 entsprechenden Ausgangszustand bleiben, wie es in den Fig. 3d bis 3g dargestellt ist.
Die Ausgangssignale der UND-Glieder 7 und 8 liegen an den J und K Eingangsklemmen von Flip-Flop-Schaltungen 9 und 10 jeweils. Die
Flip-Flop-Schaltungen 9 und 10 werden beide mit einem Taktsignal synchronisiert, das ihren Taktsteuerklemmen von einer elektronischen
Kraftstoffeinspritzsteuereinheit 11 geliefert wird. Dieses Taktsignal
wird auch als Kraftstoffeinspritzsignal für die Kraftstoffeinspritzer #4, #5 und #6 verwandt, so dass sie in gleichgesteuerten
Zeitintervallen gezündet werden, während die Einspritzer #1 , #2 und #3 gleichzeitig mit einer anderen zeitlichen Steuerung gegenüber
den Einspritzern #4 bis #6 tätig werden. Die Einspritzimpulse,
die den Einspritzern #1 bis #3 geliefert werden, werden Einspritzsignal A genannt und diejenigen Impulse, die den Einspritzern
#4 bis #6 geliefert werden, werden Einspritzsignal B genannt.
Beide Signale werden von der Steuereinheit geliefert (Fig. 3b, 3c)
Während des Zeitintervalls t_ bis t.. bleiben die Flip-Flop-Schaltungen
9 und 10 im selben logischen Zustand und liefern die Flip-Flop-Schaltungen 9 und 10 Ausgangssignale mit einem hohen Spannungspegel Q (Fig. 3h und 3i). Die Ausgangssignale Q der Flip-Flop-Schaltungen
9 und 10 liegen an UND-Gliedern 15 und 13 jeweils. Wenn das UND-Glied 13 durch das Ausgangssignal Q von der Flip-Flop-Schaltung
angeschaltet wird, lässt es das Taktsignal zu UND-Gliedern 14 und 15 und damit zu den Auf- und Abzählklemmen eines Auf-Ab-
oder Vor-Rück-Zählers 18 jeweils durch. Das Ausgangssignal des Zählers
18 liegt am UND-Glied 15 und das mittels eines Inverters 19 invertierte
Ausgangssignal des Zählers 18 liegt am UND-Glied 14 und gleichfalls über eine Leitung 20 an einem UND-Glied 21, an dem
gleichfalls das Takt- oder Einspritzsignal B liegt. Das Ausgangs-
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signal vom UND-Glied 21 liegt am Einspritzer #4.
Wenn das Ausgangssignal Q der Flip-Flop-Schaltung 10 den logischen
Wert 1 hat, wird das UND-Glied 13 angeschaltet, um die Taktimpulse zu den UND-Gliedern 14 und 15 durchzulassen. Während dieser Anfangszeitspanne
von tQ bis >.t. befindet sich der Ausgang des
Auf-Ab-Zählers 18 noch auf dem logischen Wert 0, so dass sich die UND-Gliedern 14 und 15 im logischen Zustand 0 befinden und das
UND-Glied 21 angeschaltet ist, so dass alle Einspritzer mit Einspritzsteuersignalen versorgt werden. Es versteht sich somit,dass
dann, wenn während der anfänglichen Maschinenanlaufphase die Maschinenlast über dem höheren Sollwert F1 liegt, d.h. wenn die
Maschine unter einer hohen Last arbeitet, während die Drehzahl ihrer Kurbelwelle relativ niedrig ist, alle Zylinder der Maschine
zum Arbeiten gebracht werden, um eine maximale Ausgangsleistung abzugeben.
Wenn die Maschinenlast unter den Sollwert F1 abfällt, jedoch noch
über den niedrigeren Sollwert F, zum Zeitpunkt t.. liegt, wird
der Komparator 5 auf ein hohes Ausgangssignal umgeschaltet, während der Komparator 6 weiterhin auf dem niedrigen Ausgangszustand
bleibt, was dazu führt, dass das UND-Glied 8 ein Ausgangssignal erzeugt, das dem logischen Wert 1 entspricht. Wenn das
UND-Glied 8 auf den logischen Wert 1 umgeschaltet ist, bewirkt der Taktimpuls B1, der unmittelbar nach dem Zeitpunkt t..
auftritt, dass die Flip-Flop-Schaltung 10 den binären Zustand ihres Q Ausgangssignals auf den logischen Wert 0 umschaltet,
wodurch das UND-Glied 13 sperrt.
Zum Zeitpunkt t- fällt die Last der Maschine unter den unteren
Sollwert F2, so dass folglich der Komparator 6 auf den hohen Ausgangszustand
umgeschaltet wird. Das Ausgangssignal des UND-Gliedes 7 kommt auf einen hohen Wert und das des UND-Gliedes 8 auf einen
niedrigen Wert. Der Taktimpulf B2 , der unmittelbar nach dem
Zeitpunkt t, auftritt, ändert den binären Zustand der Flip-Flop-
Schaltungen 9 und 10. Die UND-Glieder 13 und 14 werden somit angeschaltet und der Taktimpulf B3, der auf den Impuls B2 folgend
auftritt, liegt am Aufζahleingang des Zählers 18, was zur Folge hat,
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dass dessen Ausgang zum Zeitpunkt t_ auf einen hohen Wert kommt.
Wenn der Ausgang des Zählers sich auf dem Zustand des logischen Wertes 1 befindet, wird das UND-Glied 14 gesperrt, um das Anlegen
der nachfolgenden Taktimpulse an den Aufzähleingang zu verhindern^
und wird das UND-Glied 21 gesperrt. Während des Zeitintervalls t1 bis t_ wird daher die Arbeitsweise der Zündung der
Sechs-Zylinder beigehalten.
Ab dem Zeitpunkt t, läuft die Maschine unter geringer Last mit einer relativ hohen Drehzahl ihrer Kurbelwelle und wird
der Einspritzer #4 abgeschaltet, so dass die Maschine auf fünf Zylindern läuft.
Es sei angenommen, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit nach dem Zeitpunkt t_ herabgesetzt und zum Zeitpunkt t. wieder erhöht
wird, so dass die Fahrzeuggeschwindigkeit oder die Drehzahl der Maschine verglichen mit der Maschinenlast relativ niedrig ist.
Wenn die Maschinenlast zum Zeitpunkg t. den unteren Sollwert F2 überschreitet, kommt der Komparator 6 auf einen niedrigen
Ausgangszustand und liefert das UND-Glied 8 ein dem logischen Wert 1 entsprechendes Ausgangssignal. Der nach dem Zeitpunkt t^
auftretende Taktimpuls B4 schaltet die Flip-Flop-Schaltung 10, so dass deren Q Ausgangssignal auf einen niedrigen Pegel
kommt. Das hat zur Folge, dass das UND-Glied 13 gesperrt wird.
Zum Zeitpunkt t5 überschreitet die Maschinenlast den höheren
Sollwert F1, so dass der Komparator 5 auf den niedrigen Ausgangszustand
umschalten kann und die UND-Glieder 7 und 8 gleichfalls auf den Zustand des logischen Wertes 0 umschalten. Der Taktimpuls
B5, der anschliessend an den Zeitpunkt t auftritt, schaltet die Flip-Flop-Schaltungen 9 und 10 derart, dass deren Q Ausgänge
auf den hohen Spannungspegel kommen, was ein Anschalten des UND-Gliedes 13 bewirkt. Da der Ausgangszustand des Zählers
18 sich im Zustand ides logischen Wertes 1 befindet, wird auch das UND-Glied 15 angeschaltet und liegt ein nachfolgender Taktimpuls
B6 an dem Abzähleingang des Zählers 18, so dass der Ausgang
- 10 -
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des Zähler 18 auf den Zustand des logischen Wertes 0 zum Zeitpunkt
t übergeht. Dadurch wird das UND-Glied 21 angeschaltet,
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so dass die Arbeitsweise der Maschine zum Zeitpunkt t,· auf den
so dass die Arbeitsweise der Maschine zum Zeitpunkt t,· auf den
folgenden Einspritzimpuls B7 wieder auf die Arbeitsweise mit Sechs-Zylindern umgeschaltet wird.
Während des Zeitintervalls t, bis t7 liegt die Maschinenlast
über dem höheren Sollwert F1 und während des Zeitintervalls
t_ bis tg liegt sie zwischen dem hohen und dem niedrigen Sollwert, wie es während des Intervalls t. bis t? der Fall war.
Die Maschine läuft auf sechs Zylindern bis zum Zeitpunkt t~. Wenn die Maschine mit einer niedrigen Drehzahl im Stadtverkehr
läuft, sinken die Ausgangssignale der Funktionsgeneratoren 3 und 4 allmählich ab, wie es in Fig. 3A-a dargestellt ist, und
wenn angenommen wird, dass die Maschinenlast unter den abnehmenden unteren Schwellenwert F2 absinkt, wie es in Fig. 3A dargestellt
ist, wird der Zylindereinspritzer #4 zum Zeitpunkt t„ abgeschaltet,
so dass die Maschine von diesem Zeitpunkt auf fünf Zylindern läuft.
Die Flip-Flop-Schaltungen 9 und 10 sind so ausgelegt, dass sie ihren binären Zustand auf die Hinterflanke des Einspritzimpulses
hin ändern. Das schützt vor der Erzeugung von Einspritzimpulsen mit einer anderen Impulsdauer als derjenigen, die durch die elektronische
Kraftstoffeinspritzsteuereinheit 11 bestimmt ist.
Eine Abwandlung des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels ist
in Fig. 4 dargestellt, wobei die maximale Anzahl der abschaltbaren Zylinder statt einem gleich drei ist und die Abschaltung
mit aufeinanderfolgenden Einspritzimpulsen schrittweise jeweils
ein Zylinder nach dem anderen erfolgt. Bei dem in Fig. 4 dargestellten abgewandelten Ausführungsbeispiel sind mit Fig. 1 identische
Bauteile aus Gründen der Einfachheit der Darstellung fortgelassen worden, so dass nur die abgewandelten Bauteile dargestellt
sind. Die Q und Q Ausgänge der Flip-Flop-Schaltung 9 sind mit UND-Gliedern 30 und 31 jeweils verbunden, an denen auch
der Ausgang des UND-Gliedes 13 liegt, um das Takt- oder Einspritzsignal B an einen Auf-Ab-Zähler 32 zu legen. Der Ausgang des
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Zählers 32 ist mit einem Dekodierer 33 mit Ausgangsleitungen C , C1, C_ und C3 verbunden. Die Ausgangsleitung C steht
mit dem UND-Glied 31 in Verbindung,und die Ausgangsleitung C3
ist mit dem UND-Glied 30 und den UND-Gliedern 37 und 39 verbunden. Die Ausgangsleitung C1 liegt ihrerseits an einem
UND-Glied 36, und die Ausgangsleitung C2 ist mit dem J- und
K-Eingängen einer Flip-Flop-Schaltung 34 und mit einem UND-Glied 38 verbunden.
Wenn die Maschine angelassen wird und ihre Last über dem höheren Sollwert F1 liegt, liefert der Dekodierer 33 ein auf einem
niedrigen Pegel liegendes Ausgangssignal auf der Leitung C und auf den Leitung C bis C, ein auf einem hohen Pegel liegendes
Ausgangssignal, so dass die UND-Glieder 30 und 31 gesperrt werden. Unter diesen Umständen schaltet die Flip-Flop-Schaltung
34,um ein hohes Q Ausgangssignal dem UND-Glied 35 zu liefern und werden die UND-Glieder 36 bis 39 alle angeschaltet, so dass
alle Zylinder der Maschine arbeiten.
Dieser Zustand wird bis zu dem Zeitpunkt beibehalten, zu dem die Flip-Flop-Schaltungen 9 und 10 ihren stabilen Zustand
ändern, wie es zum Zeitpunkt t- der Fall ist, wenn die Maschinenlast unter den Sollwert F2 (Fig. 3) fällt. Das UND-Glied
30 wird durch den dem logischen Wert 1 entsprechenden Zustand des Q Ausganges der Flip-Flop-Schaltung 9 angeschaltet,
um Taktimpulse zum Aufzähleingang des Zählers 32 durchzulassen.
Auf jeden der anliegenden Taktimpulse hin zählt der Zähler um eine Stelle weiter,und sein binäres Ausgangssignal wird
dekodiert, so dass der Ausgangszustand der Leitungen C1, C-,
C3 sich in der Reihenfolge 011, 101 und 110 jeweils ändert.
Auf den ersten Taktimpuls oder Einspritzimpuls nach dem Zeitpunkt t9 nehmen daher die Leitungen C1JC- , C, den Ausgangszustand
O, 1 und 1 jeweils an. Diese Kombination der Ausgangszustände auf den Leitungen C1 bis C, erzeugt ein auf einem niedrigen
Spannungspegel liegendes Ausgangssignal oder Sperrsignal am Ausgang des UND-Gliedes 36 und der Zylinder #4 wird abgeschaltet,
während die restlichen Zylinder arbeiten. Auf den zweiten
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Einspritzimpuls hin ändert sich der Ausgangszustand des Dekodierers
33, so dass die Leitungen C1 bis C, die logischen Zustände 1,
0 und 1 jeweils annehmen. Dieser Kombination der Ausgangszustände erzeugte Sperrsignale vom Ausgang der UND-Glieder 35 und 39,
so dass die Zylinder #1 und #6 ausser Betrieb gesetzt werden. Auf den dritten Einspritzimpuls hin nehmen die Leitungen C1 bis
C_ die binären Zustände 1, 1 und 0 jeweils an, so dass Sperrsignale
von den UND-Gliedern 36, 37 und 39 erzeugt werden. Somit werden die Zylinder #4, #5 und #6 ausser Betrieb gesetzt.
Innerhalb des Zeitintervalls t? bis t. nimmt somit die Anzahl
der arbeitenden Zylinder nach und nach schrittweise mit den aufeinanderfolgenden Einspritzimpulsen um jeweils einen Zylinder
bis auf die kleinste Anzahl von drei Zylindern ab. Es versteht sich daher, dass zum Zeitpunkt t- die Anzahl der arbeitenden
Zylinder nach und nach immer jeweils um einen Zylinder auf jeden Einspritzimpuls im selben Masse zunimmt, wie sie zum Zeitpunkt t2
nach und nach abgenommen hat.
Während der Beschleunigung ist es vorteilhaft, die Anzahl der arbeitenden Zylinder mit einer höheren Geschwindigkeit zu erhöhen
als sie während der Verzögerung nach und nach herabgesetzt wurde, da eine Zunahme mit höherer Geschwindigkeit dazu dient, eine
mangelnde Leistungsabgabe für die Beschleunigung zu vermeiden.
Fig. 5 zeigt eine Schaltung, die für eine Steuerung notwendig ist, die eine solche höhere Zunahmegeschwindigkeit ermöglicht.
Das Ausgangssignal vom UND-Glied 13 liegt an Zählern 40 und Der Zähler 40 ist so ausgelegt, dass er sein Ausgangssignal
bei jedem Zählerstand von N1-Eingangsimpulsen liefert, während
der Zähler 41 sein Ausgangssignal bei jedem Zählerstand von N_-Eingangsimpulsen liefert, wobei N_ kleiner als N1 ist. Die
Ausgänge der Zähler 40 und 41 liegen an den UND-Gliedern 30 und 31, deren jeweilige Ausgänge an den Auf- und Abzähleingangsklemmen
des Auf-Ab-Zählers 32 liegen, wie es im Vorhergehenden beschrieben
wurde. Das UND-Glied 31 ist somit so angeordnet, dass es Eingangsimpulse empfängt, die in kürzeren Zeitintervallen als die Impulse
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auftreten, die am UND-Glied 30 liegen, so dass der Auf-Ab-Zähler
32 schneller abzählt als er aufzählt.
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Claims (8)
- - ATEN-.XNWÄLTE A. GRUNECKERplPL WjGH. KINKELDEYon ing2 72 A 487 W. STOCKMAlROn-.rjG At-f (CALTECH)K. SCHUMANNOR HER NAT UtPL-PHVSP. H. JAKOBCXPt INGG. BEZOLDOR Rfcft NAT DirL C-fcM8 MÜNCHEN 22MAXIMILIANSTRASSE 43P 11 695PatentansprücheVerfahren, eine Mehrzylinder -Brennkraftmaschine auf einer unterschiedlichen Anzahl ihrer Zylinder als Funktion eines Betriebsparameters der Maschine laufen zu lassen, dadurch gekennzeichnet , dass als Funktion der Drehzahl der Maschine eine Vergleichsvariable mit hohem Wert sowie eine Vergleichsvariable mit niedrigem Wert gebildet werden, dass die Anzahl der arbeitenden Zylinder dann erhöht wird, wenn die Maschinenlast über dem höheren Vergleichswert liegt, dass die Anzahl der arbeitenden Zylinder dann verringert wird, wenn die Maschinenlast unter dem unteren Vergleichswert liegt, und dass die Anzahl der arbeitenden Zylinder beibehalten wird, wenn die Maschinenlast zwischen dem hohen und dem niedrigen Vergleichswert liegt.
- 2. Vorrichtung, eine Mehrzylinder-Brennkraftmaschine auf einer unterschiedlichen Anzahl von Zylindern als Funktion eines7Q985 07Q999 -2-TELEFON (OβO) 39 3B62 TELEX OS-QO38O TELEGRAMME: MONAPAT TELEKOPIEREROFMGWAL INSPECTEDBetriebsparameters der Maschine laufen zu lassen, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (1) zum Erfassen eines Betriebsparamters der Maschine, der die Last an der Maschine wiedergibt, durch eine Einrichtung (2) zum Erfassen der Drehzahl der Maschine, durch eine Einrichtung zum Festlegen einer Vergleichsvariable mit hohem Wert als Funktion der erfassten Drehzahl der Maschine, durch eine Einrichtung zum Festlegen einer Vergleichsvariable mit niedrigem Wert als Funktion der erfassten Drehzahl der Maschine und durch eine Zündsteuerschaltung, die eine Einrichtung zum Erhöhen der Anzahl der arbeitenden Zylinder, wenn die erfasste Maschinenlast über dem höheren Vergleichswert liegt, eine Einrichtung zur Verringerung der Anzahl der arbeitenden Zylinder, wenn die erfasste Maschinenlast unter dem niedrigeren Vergleichswert liegt und eine Einrichtung zum Beibehalten der Anzahl der arbeitenden Zylinder, wenn die erfasste Maschinenlast zwischen dem hohen und niedrigen Vergleichswert liegt, aufweist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , dass die Zündsteuerschaltung eine Einrichtung (5, 6) zum Vergleichen der erfassten Maschinenlast mit dem hohen und dem niedrigen Vergleichswert, um ein erstes Signal, das anzeigt, dass die Maschinenlast über dem höheren Vergleichswert liegt, ein zweites Signal, das anzeigt, dass die Maschinenlast unter dem niedrigeren Vergleichswert liegt und ein drittes Signal zu erzeugen, das anzeigt, dass die Maschinenlast zwischen dem hohen und dem niedrigen Vergleichswert liegt, und eine logische Verknüpfungsschaltung aufweist, um einen Teil der Zylinder in Betrieb zu setzen, um die Leistung auf das erste Signal hin zu erhöhen, um einen Teil der Zylinder ausser Betrieb zu setzen, um die Leistung auf das zweite Signal hin zu vermindern und um die Anzahl der arbeitenden Zylinder beim Vorhandensein des dritten Signals beizubehalten.709S50/Q999272U87
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , dass die Brennkraftmaschine eine Einrichtung zum Einspritzen des Kraftstoffes auf elektrische Einspritzintpulse hin aufweist und dass die Einspritzsteuerschaltung zwei bistabile Einrichtungen, die so arbeiten, dass sie einen der binären Zustände auf den Einspritzimpuls einnehmen, wenn das erste, zweite oder dritte Signal vorliegt, und eine Verknüpfungsschaltung aufweist, um die Einspritzimpulse beim Vorliegen eines Ausgangssignals von den bistabilen Einrichtungen zu einer gewählten Kraftstoffeinspritzeinheit durchzulassen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , dass die Verknüpfungsschaltung einen Auf-Ab-Zähler (18) enthält, um ein veränderliches Zählausgangssignal, das die Anzahl der nicht arbeitenden Zylinder wiedergibt, auf den Einspritzimpuls hin in Abhängigkeit vom Ausgangssignal der bistabilen Einrichtungen zu liefern.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , dass die Einrichtung zum Festlegen einer Vergleichsvariable mit hohem Wert aus einem Funktionsgenerator
- (3) besteht, der auf die erfasste Drehzahl der Maschine anspricht und ein Ausgangssignal erzeugt, das proportional zur Drehzahl für einen bestimmten Bereich der niedrigen Maschinendrehzahlen ansteigt und einen konstanten Wert über den Bereich der höheren Maschinendrehzahlen beibehält, und dass die Einrichtung, die eine Vergleichsvariable mit niedrigerem Wert festlegt, aus einem zweiten Funktionsgenerator (4) besteht. der auf die erfasste Drehzahl der Maschine anspricht, und ein zweites Ausgangssignal erzeugt, das proportional zur Drehzahl der Maschine für einen bestimmten Bereich niedriger Drehzahlen ansteigt und einen konstanten Wert über den Bereich der höheren Maschinendrehzahlen beibehält, wobei ein konstanter Unterschied zwischen dem ersten Ausgangssignal und dem zweiten Ausgangssignal besteht.
- 70985070999
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