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DE2724095A1 - Einrichtung zur messung der parameter von mikrodraehten - Google Patents

Einrichtung zur messung der parameter von mikrodraehten

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DE2724095A1
DE2724095A1 DE19772724095 DE2724095A DE2724095A1 DE 2724095 A1 DE2724095 A1 DE 2724095A1 DE 19772724095 DE19772724095 DE 19772724095 DE 2724095 A DE2724095 A DE 2724095A DE 2724095 A1 DE2724095 A1 DE 2724095A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resistance
branch
measuring bridge
electrical measuring
wattmeter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19772724095
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English (en)
Other versions
DE2724095C3 (de
DE2724095B2 (de
Inventor
Efim Jakovlevitsch Badinter
Veniamin Michajlovitsch Geller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KISCHINEVSKIJ NII ELEKTROPRIBO
Original Assignee
KISCHINEVSKIJ NII ELEKTROPRIBO
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Publication date
Application filed by KISCHINEVSKIJ NII ELEKTROPRIBO filed Critical KISCHINEVSKIJ NII ELEKTROPRIBO
Priority to DE19772724095 priority Critical patent/DE2724095C3/de
Publication of DE2724095A1 publication Critical patent/DE2724095A1/de
Publication of DE2724095B2 publication Critical patent/DE2724095B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2724095C3 publication Critical patent/DE2724095C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge
    • G01R17/10AC or DC measuring bridges

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Bescilreibung
  • Dic vorliegende Erfindung bezieht sich auf die elektrische Meßtechnik, insbesondere auf eine Sinriclltung zur Messung der Parameter von FEkrodrähten.
  • Die Erfindung kann für die Kontrolle des Widerstandes Je LEngeneinheit und des Temperaturkoef.fizienten des Mikrodrahtwiderstandes, aus welchem verschiedene Wirkelemente und Vorrichtungen hergestellt werden, erfolgreich verwendet werden.
  • In den Elementen der elektronischen Hochfrequenzanlagenund in den Automatisierungsmittelnfinden Drähte mit Mikrometerdurchmesser breite Anwendung. Durch die Erweiterung des Temperaturbereiches des Einsatzes dieser Elemente rückt die Aufgabe der Untersuchung der elektrischen Eigenschaften des Mikrodrahtes bei Temperaturen bis zu etlichen hundert Grad in den Vordergrund. Das bezieht sich insbesondere auf solche Parameter wie den Widerstandskoeffizienten, den Wärmeausdehnungskoeffizienten u.a.m.
  • Gut bekannt sind Einrichtungen zur Messung der Mikrodrahtparameter, welche zur Kontrolle des Temperaturkoeffizienten eines Widerstandes zusammen mit einem Thermostat verwendet werden. Im Thermostat wird das Probestück eines Mikrodrahtes auf die vorgegebene Temperatur erwärmt.
  • Diese Einrichtungen zeichnen sich jedoch durch eine geringe Leistungsfähigkeit aus, weil zur Beschickung des Thermostaten mit dem Probestück des Mikrodrahtes, zur Wiederherstellung der Temperatur des Thermostaten, die nach der Beschikkung gesunken ist, sowie zur Durchwärmung des Probestückes viel Zeit verlorengeht.
  • Infolge der Erwärmung der Kontakte an den Anschlußstellen des Mikrodrahtes und der Stromzuführungen konnten darüber hinaus bei hohen Temperaturen Variationen des Widerstandswertes des Probestücks festgestellt werden, was zum Entstehen von Meßfehlern-führte.
  • Außerdem erfordern diesc Einrichtungen einen großen Verbrauch an Elektroenergie.
  • Bekannt ist auch eine Einrichtung zur Messung der Parameter von Mikrodrähten (s. UdSSR-Urheberschein Nr. 165 824), in welcher das Probestück durch den durch diese fließenden Strom auf eine vorgegebene Temperatur erwärmt wird. Diese Einrichtung enthält eine elektrische Meßbrücke. Den ersten Zweig dieser Brücke bildet das Probe stUck des zu kontrollierenden Mikrodrahtes vorgegebener Länge, welches frei hängend zwischen in einer Kammer untergebrachten Stromzuführungen gespannt ist. Als sein zweiter Zweig dient ein Zweipol mit regelbarem Widerstand, der als ein Widerstandssatz ausgeführt ist. An den Schaltergriffen des Widerstandssatzes sind Skalen angebracht, die zum Abzählen des Widerstandswertes je Längeneinheit bestimmt sind. Als dritter und vierter Zweig der elektrischen Meßbrücke dienen Zweige des Spannungsteilers mit einem regelbaren Teil. Der Spannungsteiler ist als im dritten Zweig der elektrischen Meßbrücke hintereinander geschalteter Festwiderstand und ein Widerstandssatz, sowie als in ihrem vierten Zweig hintereinander geschalteter Festwiderstand und beide (der zweite und der dritte) Widerstandssätze ausgeführt.
  • Die Einrichtung enthält auch ein Wattmeter. Die Stromwicklung des Wattmeters ist an eine regelbare Stromquelle und an den gemeinsamen Punkt des ersten und zweiten Zweiges der elektrischen Meßbrücke in Reihe angeschlossen. Die Spannungswicklung des Wattmeters ist parallel zu dem zweiten Zweig der elektrischen Meßbrücke geschaltet. An die Spannungswicklung ist der vierte Widerstandssatz in Reihe angeschlossen. Der erste, zweite und vierte Widerstandssatz sind jeweils mit einem von drei auf einer gemeinsamen Achse angeordneten Schaltern verbunden, die für die Einführung in die Ergebnisse der Messung der Parameter der Mikrodrähte eines Berichtigungskoeffizienten dienen, der mit den Schwankungen der Temperatur der umgebenden Luft zusammenhängt. Der dritte Satz t von Widerständen, der als regelbarer Teil des Spannungsteilers dient, enthält einen Extraschalter, auf dessen Griffon Skalenscheiben zum Ablesen der Größe des Temperaturkoeffizienten des Mikrodrahtwiderstandes ausgeführt sind. Zwischen den gemeinsamen Punkt des zweiten und des dritten Zweiges tnd den gemeinsamen Punkt des vierten und des ersten Zweiges ist ein ealvanometer geschaltet, das zum Anzeigen des 4leichgewichts der elektrischen Meßbrücke dient. Die regelbare Stromquelle ist wischen den gemeinsamen Punkt des ersten und des zweiten Zweiges und den gemeinsamen Punkt des dritten und des vierten Zweiges der elektrischen Meßbrücke geschaltet.
  • Tn dieser Einrichtung wird das Probestück des Mikrodrahtes durch den Meßstrom in einer Zeit von einigen bis zu einigen Zehn Millisekunden erwärmt. Die für die Erwärmung des Probestücks auf die vorgegebene Temperatur erforderliche Leistung wird auf dem Wattmeter eingestellt.
  • Bei Brückengleichgewicht ist die Spannung an der Spannungswicklung des Wattmeters der Spannung am Probestück gleich, und der durch das Probestück des Mikrodrahtes fließende Strom dem durch die Stromwicklung fließenden Strom proportional. Der Proportionalitätskoeffizient hängt dabei von dem Verhältnis der Widerstandsgrößen der Zweige des Spannungsteilers ab. Bei Brückengleichgewicht und bei geringen Abweichungen vom Gleichgewicht ist also die an das Probestück gelegte Spannung der Anzeige des Wattmeters proportional Der Abgleich der elektrischen Meßbrücke wird aufeinanderfolgend bei zwei Temperaturen des Probestücks des Mikrodrahtes vorgenommen, die mit dem Wattmetereingestellt werden. Der erste Abgleich erfolgt durch Änderung des Widerstands des Widerstandssatzes, der als zweiter Zweigder elektrischen Meßbrücke dient. Dabei wird an den Skalenscheiben dieses l.riderstandssatzes der Widerstand des Mikrodrahtes je Längeneinheit abgezählt. Der erste Abgleich der elektrischen Meßbrücke geschieht in der Nullpunktstellung der Skalen des dritten Widerstandssatzes des Spannungsteilers.
  • Bei der zweiten Abgleichung wird die Gleichgewichtsstörung der elektrischen Meßbrücke, hervorgerufen durch Änderung des Widerstandswertes des dritten Widerstandssatzes beseitigt.
  • Dabei wird an den Skalenscheiben des Schalters dieses Widerstandssatzes der Temperaturkoeffizient der Widerstände abgelesen.
  • In der oben beschriebenen Einrichtung ist es erforderlich, die Spannungswicklung des Wattmeters parallel zum zweiten Zweig der elektrischen Meßbrücke zu schalten (eine andere Zuschaltung der Spannungswicklung ist in dieser Einrichtung nicht möglich). Es erweist sich dabei, daß erstens die Einstellung eines Widerstandswertes, der größer ist als in dem zweiten Zweig der Widerstandswert der Spannungswicklung des Wattmeters nicht möglich ist, wodurch die Messung der Parame ter von hochohmigen Mikrodrähten erschwert wird.
  • Die Abzählung des Widerstandswertes je Längeneinheit nach den Skalenscheiben des Widerstandssatzes, der als zweiter Zweig der Meßbrücke dient, erweist sich zum anderen als dem Widerstand des Mikrodrahtprobestückes nicht proportional. Dies macht eine gleichzeitige Messung des Temperaturkoeffizienten und des Widerstandes des Mikrodrahtes je Längeneinheit ohne Korrekturen unmöglich, welche die erwähnte Nichtproportionalität des Ablesens berücksichtigen.
  • Beim Messen des Temperaturkoeffizientendes Widerstandes der Mikrodrähte mit Hilfe dieser Einrichtung kann darüber hinaus ein Fehler auftreten, der bei der Kontrolle der Mikrodrähte mit unterschiedlichem Durchinesser entsteht.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Erhöhung der Zuverlässigkeit der Mikrodrähte.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Messung der Parameter von Mikrodrähten zu schaffen, welche eine solche Schaltung von Wattmeterwicklungen hat, die eine Vereinfachung der Widerstandsmessung der Mikrodrähte je Längeneinheit und die Möglichkeit der Kontrolle der Mikrodrähte mit beliebigem Widerstand je Längeneinheit gewährleistet, und die Durchführung der Korrekturen, welche die Änderung des Temperaturkoeffizienten des Mikrodrahtwiderstandes bei einer änderung seines Durchmessers berücksichtigt, sowie eine Erhöhung der Meßgenauigkeit des Mikrodrahtwiderstandes sichert.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in der Einrichtung zur Messung der Mikrodrahtparameter, welche eine elektrische Meßbrücke enthält, deren erster Zweig das zu kontrollierende Probestück gegebener Länge bildet, als deren zweiter Zweig ein Zweipol mit regelbarem Widerstand dient, der über ein Mittel zum Abzählen der Größe des Mikrodrahtwiderstandes je Längeneinheit verfügt, und als deren dritter und vierter Zweig die Zweige des Spannungsteilers mit regelbarem Teil dienen, der ein Mittel zum Abzählen der Größe des Temperaturkoeffizienten des Mikrodrahtwiderstandes hat, sowie einen Abgleichanzeiger der elektrischen Meßbrücke, der in eine der Diagonalen der elektrischen Brücke geschaltet ist, eine in die andere Diagonale der elektrischen Brücke geschaltete regelbare Stromquelle, ein Wattmeter, dessen Stromwicklung in den ersten Zweig der elektrischen Meßbrücke in Reihe zur regelbaren Stromquelle, und die Spannungswicklung parallel zum zweiten Zweig der elektrischen Meßbrücke gegenüber der regelbaren Stromquelle geschaltet sind, enthält, die elektrische Meßbrücke erfindungsgemäß zwei zusätzliche Zweige hat, als welche in Reihe zwischen ihrem ersten und zweiten Zweig geschaltete Widerstände dienen, wobei das Verhältnis des Widerstandes des ersten zusätzlichen Zweiges zum Widerstand des zweiten zusätzlichen Zweiges dem Verhältnis des Widerstandes des dritten Zweiges zum Widerstand des vierten Zweiges bei der Nullpunktlage des Mittels zum Abzählen der Größe des Temperaturkoeffizienten des Widerstandes gleich ist, der Abgleichanzeiger zwischen dem gemeinsamen Punkt des dritten und des vierten Zweiges, die Stromricklungdes Wattmeters parallel zu den zusätzlichen Zweigenzwischen dem ersten und dem zweiten Zweig der elektrischen Meßbrücke, die Spannungswicklung des Wattmeters zwischen dem gemeinsamen Punkt des ersten und des vierten Zweiges und dem gemeinsamen Punkt des zweiten und des dritten Zweiges der elektrischen Meßbrücke geschaltet ist.
  • Zweckmäßig ist ein zusätzlicher Zweipol mit einem regelbaren Widerstand vorhanden, der parallel zur Stromwicklung des Wattmeters geschaltet wird.
  • Die vorgeschlagene Einrichtung zur Messung der Parameter der Mikrodrähte weist eine Reihe von Vorteilen gegenüber den bekannten Einrichtungen auf.
  • Die vorgeschlagene Einrichtung gestattet es, im Bereich des technisch Möglichen Mikrodrähte mit beliebigem Widerstand je Längeneinheit zu kontrollieren und eine direkte Anzeige seiner Größe ohne irgendwelche Korrekturen mit Hilfe der Mittel zum Abzählen des Wertes des Widerstandes je Längeneinheit vorzunehmen, das in den zweiten Zweig der elektrischen Meßbrücke geschaltet ist. Das wird durch die zusätzlichen Zweige erreicht, welche die oben beschriebene Einschaltung der Wattmeterwicklungen gewährleisten. Der Widerstandswert der Spannungswicklung des Wattmeters hat dabei keinen Einfluß auf Ergebnisse des Abzählens des Mikrodrahtwiderstandswertes je Längeneinheit.
  • 1eichzeitig übt dank der Proportionalität der Widerstandsgrößen der zusätzlichen Zweige der elektrischen Meßbrücke zu den Widerstandsgrößen der Zweige des Spannungsteilers bei der Nullpunktlage des Anzeigers des Temperaturkoeffizienten des Widerstandes die Größe des Widerstandes der Stromwicklung des Wattmeters keinen wesentlichen Einfluß auf das Gleichgewicht der elektrischen Meßbrücke aus.
  • Die vorgeschlagene Einrichtung gestattet es darüber hinaus, die Fehler beim Messen des Temperaturkoeffizienten des Mikrodrahtwiderstandes zu beseitigen, die durch verschiedene Durchmesser der zu kontrollierenden Mikrodrähte bedingt sind. Das wird durch Einschalten eines zusätzlichen Zweipols mit regelbarem Widerstand, der die Berücksichtigung der Änderung des Temperaturkoeffizienten des Widerstandes bei Änderung des Mikrodrahtdurchmessers gestattet, parallel zur Stromwicklung des Wattmeters erreicht.
  • Die übrigen Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden nachstehend bei der Beschreibung eines AusfUhrungsob-Wertes und anhand der beigelegten Zeichnung, in der die Prinzipschaltung der Einrichtung zur Messung der Mikrodrahtparameter dargestellt ist, erörtert.
  • Die Einrichtung zur Messung der Parameter von Mikrodrähten enthält eine elektrische Meßbrücke, deren ersten Zweig das Probestück 1 des zu kontrollierenden Nikrodrahtes gegebener Länge darstellt. Als zweiter Zweig der elektrischen Meßbrücke dient ein Zweipol mit regelbarem Widerstand, der als Widerstandssatz 2 ausgeführt ist. Der Widerstandssatz 2 ist mit Skalenscheiben 3 versehen, die auf den Griffen seines Schalters (nicht gezeigt) angebracht sind. Die Skalen 3 sind zum Abzählen des Widerstandsertes je Längereinheit des Probestücks 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahts bestimmt. Als dritter und vierter Zweig der elektrischen Meßbrücke dienen Zweige eines Spannungsteilers 4. Der Spannungsteiler 4 ist in Form von zwei Widerständen 5, 6 und zwischen diesen geschalteten kompensierenden Feissner- Wolf-Delzden 7 ausgeführt, die als regelbarer Teil des Spannungsteilers 4 dienen.
  • Auf den Griffen des Schalters (nicht gezeigt) der kompensierenden Feissner-Wolf-Dekaden 7 sind Skalenscheiben 8 zum Abzählen des Temperaturkoeffizienten der Mikrodrähte ausgeführt.
  • 7wischen den gemeinsamen Punkt des Probe stücks 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes und des Widerstandes 6 des Spannungsteilers 4 und den gemeinsamen Punkt des Widerstandssatzes 2 und des Widerstandes 5 des Spannungsteilers 4 ist die regelbare Stromquelle 9 geschaltet.
  • Die elektrische Meßbrücke enthält auch zwei zusätzliche Zweige, als welche die Widerstände 10 und 11 dienen. Die Widerstände 10 und 11 sind zwischen dem Probestück 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes und dem Widerstandssatz 2 in Reihe geschaltet. Das Verhältnis des Wertes des Widerstandes 10 zum Wert des Widerstandes 11 ist dem Verhältnis des Widerstandswertes des dritten Zweiges zum Widerstandswert des vierten Zweiges der elektrischen Meßbrücke bei der Nullpunktlage der Skalenscheiben 8 und der kompensierenden Feissner-Wolf-Dekaden 7 gleich.
  • Zwischen den gemeinsamen Punkt der Widerstände 10 und 11 und den mittleren verstellbaren Kontakt (nicht gezeigt) der kompensierenden Feissner-Wolf-Dekaden 7 des Spannungsteilers 4 ist das Galvanometer 12 geschaltet, das zur Anzeige des Brükkengleichgewichts dient.
  • Zwischen das Probestück 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes und den Widerstandssatz 2 ist parallel zu den Widerständen 10 und 11 die Stromwicklung 13 des Wattmeters geschaltet, Seine Spannungswiclclung 14 ist zwischen den gemeinsamen Punkt H des Probestücks 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes und des Widerstandes 6 des Spannungsteilers 4 und den gemeinsamen Punkt des Widerstandssatzes 2 und des Widerstandes 5 des Spannungsteilers 4 geschaltet.
  • Zur Berticksichtigung des Einflusses der Änderung des Durchmessers des Probe stücks 1 des Mikrodrahtes um die Größe des Temperaturkoeffizienten ist parallel zur Stromwicklung 13 des 'attmeters ein Zweipol mit regelbarem Widerstand geschaltet, der als Wlderstandssatz 15 ausgeführt ist, der einen Umschalter seines Widerstandswertes (nicht gezeigt) enthält.
  • Die Griffe dieses Umschalters (nicht gezeigt) sind in Meßeinheiten des Durchmessers des Probe stücks 1 des Mikrodrahtes geeicht.
  • Zur Berücksichtigung des Einflusses der Änderung der Temperatur der umgebenden Luft um die Größe des Temperaturkoeffizienten des Widerstandes des Probe stücks. 1 des Mikrodrahtes gibt es in der Einrichtung zwei Zweipole mit gemeinsam regelbaren Widerständen, die als zwei Widerstandssätze 16 und 17 ausgeführt sind. Diese Widerstandssätze 16 und 17 sind jeweils mit zwei Umschaltern (nicht gezeigt) verbunden, die eine gemeinsame Achse haben.
  • Der Widerstandssatz 16 ist in Reihe mit der Spannungswicklung 14 des Wattmeters geschaltet. Der Widerstandssatz 17 ist parallel zu den kompensierenden Feissner-Wolf-Dekaden 7 des Spannungsteilers 4 geschaltet.
  • Die Einrichtung zur Messung von Mikrodrahtparameternfunktioniert folgendermaßen.
  • Mit Hilfe des Widerstandssatzes 15, dessen Griffe (nicht gezeigt) in Einheiten zur Messung des Mikrodrahtdurchmessers geeicht sind, stellt man den Durchmesserwertdes Probostücks 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes ein. Mit Hilfe von Widerstandssätzen 16, 17, deren Griffe (nicht gezeigt) in Einheiten der Temperaturänderung geeicht sind, stellt man den Temperaturwert der umgebenden Luft ein.
  • Das Probestück 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes wird an die Stromzuführungen (nicht gezeigt) angeschlossen. Die Schaltergriffe 7 der ersetzenden Feissner-Wolf-Dekaden 7 stellt man nach den Skalen 8 in die Nullpunktlage ein. Dann wird der erste Abgleich der elektrischen Meßbrücke durch Anderung des Widerstandes des Widerstandssatzes 2 vorgenommen, der als zweiter Zweig der elektrischen Meßbrücke dient.
  • Bei Brückengleichgewicht ist die Verlustleistung am Probestück 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes bei dem gegebenen Wert seines Durchmessers und bei gegebener Temperatur der umgebenden Luft der Anzeige des Wattmeters proportional.
  • Dies gestattet es, die erforderliche Erwärmung des Probestücks 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes nach dem Wattmeter zu ermitteln.
  • Nach dem ersten Abgleich der elektrischen Meßbrücke nach dem Wattmeter mit Hilfe der regelbaren Stromquelle 9 stellt man die Leistung ein, die der Anfangstemperatur der Messung des Temperaturkoeffizienten des Widerstandes des Probe stücks 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes entspricht. Ferner wird die elektrische Meßbrücke durch Änderung des Widerstandswertes des Widerstandssatzes 2 abgeglichen.
  • Weiterhin wird nach dem Wattmeter mit Hilfe der regelbaren Stromquelle 9 die Leistung eingestellt, welche der Endtemperatur der Messung des Temperaturkoeffizienten des Widerstandes des Probe stücks 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes entspricht.
  • Dabei wird die Gleichgewichtsstörung, hervorgerufen durch die Temperaturänderung des Probestücks 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes, durch Änderung des Widerstandes der kompensierenden Feissner-Wolf-Dekaden 7 des Spannungsteilers 4 beseitigt. Auf den Skalen 3 des Widerstandssatzes 2 wird der Widerstandswert je Längeneinheit des Probestücks 1 und auf den Skalenplatten 8 der kompensierenden Feissner-Wolf-Dekaden 7 der Temperaturkoeffizient des Widerstandes abgezählt.
  • Aus der oben dargelegten Wirkungsweise der Einrichtung geht hervor, daß die erfindungsgemäße Zuschaltung der Stromwicklung 13 des Wattmeters und deren Wicklung 14 es gestattet, im Bereich des technisch Möglichen, Mikrodrähte mit beliebigem Widerstand je Längeneinheit zu kontrollieren und seinen Wert auf Skalen 3 des Widerstands satzes 2 ohne Vornahme von irgendwelchen Korrekturen direkt abzulesen.
  • Die Messung des Widerstandes je Längeneinheit und des Temperaturkoeffizienten des Widerstandes des Probe stücks 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes erfolgt in der vorgeschlagenen Einrichtung gleichzeitig.
  • Wie oben bereits gezeigt, wird in der vorgeschlagenen Einrichtung darüber hinaus die Änderung des Durchmessers des Probestücks 1 des Mikrodrahtes und der Umgebungstemperatur bei Messung des Temperaturkoeffizienten des Mikrodrahtwiderstandes auf denkbar einfache Weise berücksichtigt.
  • Die vorgeschlagene Einrichtung erfüllt die modernen Anforderungen an die Meßgenauigkeit des Widerstandes gegossener Mikrodrähte mit einem Widerstandswert äeLängeneinheit, der in einem Bereich von 5 Kiloohm/m bis 1000 Kiloohm/m liegt und mit einem Temperaturkoeffizienten des Widerstandes, der in einem Bereich + 100 10 6 K-1 liegt.

Claims (2)

  1. Patentansprücht Einrichtung zur Messung der Parameter von Mikrodrähten, die eine elektrische Meßbrücke, deren erster Zweig das Probestück des zu kontrollierenden Mikrodrahtes gegebener Länge, den zweiten Zweig ein Zweipol mit regelbarem Widerstand, der ein Mittel zum Abzählen des Widerstandswertes je Langeneinheit des Mikrodrahtes aufweist, und deren dritten und vierten Zweig die Zweige eines Spannungsteilers mit regelbarem Teil bilden, der ein Mittel zum Ablesen der Größe des Temperaturkoeffizienten des Mikrodrahtwiderstandes enthält, sowie einen Anzeiger des Gleichgewichtes der elektrischen MeßbrUcke, der in eine der Diagonalen der elektrischen Meßbrücke geschaltet ist, eine regelbare Stromquelle, die in eine andere Diagonale der elektrischen Meßbrücke geschaltet ist, ein Wattmetcr, dessen ':tromwicklung in Reihe mit dem ersten Zweig der elektrischen Meßbrücke gegenüber der regelbaren Stromquelle, und die Spannungswicklung parallel mit dem zweiten Zweig der elektrischen Meßbrücke gegenüber der regelbaren Stromquelle angeschlossen sind, enthält, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die elektrischen Meßbrücke zwei zusätzliche Zweige enthält, welche zwei zwischen ihrem ersten und ihrem zweiten Zweig in Reihe eingeschaltete Widerstände (10,11) bilden, wobei das Verhältnis des Widerstandes des ersten zusätzlichen Zweiges zum Widerstand des zweiten zusätzlichen Zweiges dem Verhältnis des Widerstandes des dritten Zweiges zum Widerstand des vierten Zweiges bei der Nullpunktlage des Mittels zum Ablesen des Temperaturkoetfizienten des Widerstandes gleich ist, der Anzeiger des Gleiçhgewichtes zwischen den gemeinsamen Punkt der zusätzlichen Zweige und den gemeinsamen Punkt des dritten und des vierten Zweiges geschaltet, die Stromwicklung (13) des Wattmeters parallel zu den zusätzlichen Zweigen zwischen dem ersten und dem zweiten Zweig der elektrischen Meßbrücke angeschlossen und die Spannungswicklung (14) des Wattmeters zwischen den gemeinsamen Punkt des ersten und des vierten Zweiges unddengemeinsamen Punkt des zweiten und des dritten Zweiges der elektrsichen Meßbrücke geschaltet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß sie einen zusätzlichen Zweipol mit regelbarem Widerstand aufweist, der parallel zu der Stromwicklung (13) des Wattmeters geschaltet ist.
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