DE2724095B2 - Einrichtung zur Messung der Parameter von Mikrodrähten - Google Patents
Einrichtung zur Messung der Parameter von MikrodrähtenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Messung Her Parameter von Mikrodrähten,
wie im Oberbegriff des Anspruchs I dargestellt.
Die Erfindung kann für die Kontrolle des Widerstandes je Längeneinheit und des Temperaturkoeffizienten
des Mikrodrahtwiderstandes, aus welchem verschiedene Wirkelemente und Vorrichtungen hergestellt werden,
erfolgreich verwendet werden.
In den Elementen der elektronischen Hochfrequenzanlagen
und in den Automatisierungsmitteln finden Drähte mit Mikrometerdurchmesser breite Anwendung.
Durch die Erweiterung des Temperaturbereiches des Einsatzes dieser Elemente rückt die Aufgabe der
Untersuchung der elektrischen Eigenschaften des Mikrodrahtes bei Temperaturen bis zu etlichen hundert
Grad in den Vordergrund. Das bezieht sich insbesondere auf solche Parameter wie den Widerstandskoeffizienten,
den Wärmeausdehnungskoeffizienten u. a. m.
ί Gut bekannt sind Einrichtungen zur Messung der Mikrcdrahtparameter, welche zur Kontrolle des Temperaturkoeffizienten eines Widerslandes zusammen mit einem Thermostat verwendet werden. Im Thermostat wird das Probestück eines Mikrodrahies auf die vorgegebene Temperatur erwärmt.
ί Gut bekannt sind Einrichtungen zur Messung der Mikrcdrahtparameter, welche zur Kontrolle des Temperaturkoeffizienten eines Widerslandes zusammen mit einem Thermostat verwendet werden. Im Thermostat wird das Probestück eines Mikrodrahies auf die vorgegebene Temperatur erwärmt.
Diese Einrichtungen zeichnen sich jedoch durch eine geringe Leistungsfähigkeit aus, weil zur Beschickung
des Thermostaten mit dem Probestück des Mikrodrahtes, zur Wiederherstellung der Temperatur des Thermostaten,
die nach der Beschickung gesunken ist, sowie zur Durchwärmung des Probestückes viel Zeit verlorengeht.
Infolge der Erwärmung der Kontakte an den Anschlußstellen des Mikrodrahtes und der Stromzuführungen
konnten darüber hinaus bei hohen Temperaturen Variationen des Widerstandswertes des Probestücks
festgestellt werden, was zum Entstehen von Meßfehlern führte.
Außerden; erfordern diese Einrichtungen einen großen Verbrauch an Elektroenergie.
Außerden; erfordern diese Einrichtungen einen großen Verbrauch an Elektroenergie.
Bekannt ist auch eine Einrichtung zur Messung der Parameter von Mikrodrähten (s. UdSSR-Urheberschein
Nr. I 65 824), in welcher das Probestück durch den durch diese fließenden Strom auf eine vorgegebene
JO Temperatur erwärmt wird. Diese Einrichtung enthält eine elektrische Meßbrücke. Den ersten Zweig dieser
Brücke bildet das Probestück des zu kontrollierenden Mikrodrahtes vorgegebener Länge, welches frei hängend
zwischen in einer Kammer untergebrachten Stromzuführungen gespannt ist. Als sein zweiter Zweig
dient ein Zweipol mit regelbarem Widerstand, der als ein Widerstandssatz ausgeführt ist. An den Schahergriffen
des Widerstandssatzes sind Skalen angebracht, die zum Abzählendes Widerstandswertes je Längeneinheit
bestimmt sind. Als dritter und vierter Zweig der elektrischen Meßbrücke dienen Zweige des Spannungsteilers
mit einem regelbaren Teil. Der Spannungsteiler ist als im dritten Zweig der elektrischen Meßbrücke
hintereinander geschalteter Festwiderstand und ein Widerstandssatz, sowie als in ihrem vierten Zweig
hintereinander geschalteter Festwiderstand und beide (der zweite und der dritte) Widerstandssätze ausgeführt.
Die Einrichtung enthält auch ein Wattmeter. Die
Stromwicklung des Wattmeters ist an eine regelbare Stromquelle und an den gemeinsamen Punkt des ersten
und zweiten Zweiges der elektrischen Meßbrücke in Reihe angeschlossen. Die Spannungswicklung des
Wattmeters ist parallel zu dem zweiten Zweig der elektrischen Meßbrücke geschaltet. An die Spannungswicklung
ist der vierte Widerstandssatz in Reihe angeschlossen. Der erste, zweite und vierte Widerstandssatz
sind jeweils mit einem von drei auf einer gemeinsamen Achse angeordneten Schaltern verbunden,
die für die Einführung in die Ergebnisse der Messung der Parameter der Mikrodrähte eines
Berichtigungskoeffizienten dienen, der mit den Schwankungen der Temperatur der umgebenden Luft zusammenhängt.
Der dritte Salz von Widerständen, der als regelbarer Teil des Spannungsteilers dient, enthält einen
Extraschalter, auf dessen Griffen Skalenscheiben zum Ablesen der Größe des Temperaturkoeffizienten des
Mikrodrahtwiderstandes ausgeführt sind. Zwischen den gemeinsamen Punkt des zweiten und des dritten
Zweiges und den gemeinsamen Punkt des vierten und des ersten Zweiges ist ein Galvanometer geschaltet, das
7>im Anzeigen des Gleichgewichts der elektrischen
Meßbrücke dient. Die regelbare Stromquelle ist zwischen den gemeinsamen Punkt des ersten und des
zweiten Zweiges und den gemeinsamen Punkt des dritten und des vierten Zweiges der elektrischen
Meßbrücke geschaltet.
In dieser Einrichtung wird das Probestück des Mikrodrahtes durch den Meßstrom in einer Zeit von ι ο
einigen bis zu f inigen Zehn Millisekunden erwärmt. Die für die Erwärmung des Probestücks auf die vorgegebene
Temperatur erforderliche Leistung wild auf dem Wattmeter eingestellt
Bei Brückengleichgewicht ist die Spannung an der Spannungswicklung des Wattmeters der Spannung am
Probestück gleich, und der durch das Probestück des Mikrodrahtes fließende Strom dem durch die Stromwickiung
fließenden Strom proportional. Der Proporlionalitätskoeffizient hängt dabei von dem ''erhältnis _>o
der WiderstandsgröÜen der Zweige des Spannungsteilers
ab. Bei Brückengleichgewicht und bei geringen Abweichungen vom Gleichgewicht ist also die an das
Probestück gelegte Spannung der Anzeige des Wattmeters proportional.
Der Abgleich der elektrischen Meßbrücke wird aufeinanderfolgend bei zwei Temperaturen des Probestücks
des Mikrodrahtes vorgenommen, die mit dem Wattmeter eingestellt werden. Der erste Abgleich
erfolgt durch Änderung des Widerstands des Wider-Standssatzes, der als zweiter Zweig der elektrischen
Meßbrücke dient. Dabei wird an den .Skalenscheiben dieses Widerstandssatzes der Widerstand des Mikrodrahtes
je Längeneinheit abgezählt. Der erste Abgleich der elektrischen Meßbrücke geschieht in der Nullpunkt- j5
stellung der Skalen des dritten Widerstandssatzes des Spannungsteilers.
Bei der zweiten Abgleichung wird die Gleichgewichtsstörung der elektrischen Meßbrücke, hervorgerufen
durch Änderung des Widerstandswertes des dritten Widerstandssatzes beseitigt. Dabei wird an den
Skalenscheiben des Schalters dieses Widerstandssatzes der Temperaturkoeffizient der Widerstände abgelesen.
In der oben beschriebenen Einrichtung ist es erforderlich, die Spannungswicklung des Wattmeters
parallel zum zweiten Zweig der elektrischen Meßbrücke zu schalten (eine andere Zuschaltung der .Spannungswicklung ist in dieser Einrichtung nicht möglich). Es
erweist sich dabei, daß erstens die Einstellung eines Widerstandswertes, der größer ist als in dem zweiten
Zweig der Widerstandswert der Spannungswicklung des Wattmeters nicht möglich ist, wodurch die Messung
der Parameter von hochohmigen Mikrodrähten erschwert wird.
Die Abzählung des Widerstandswertes je Längeneinheit
nach den Skalenscheiben des Widerstandssatzes, der als zweiter Zweig der Meßbrücke dient, erweist sich
zum anderen als dem Widerstand des Mikrodrahtprobestückes nicht proportional. Dies macht eine gleichzeitige
Messung des Temperaturkoeffizienten und des Widerstandes des Mikrodrahtes je Längeneinheit ohne
Korrekturen unmöglich, welche die erwähnte Nichtproportionalität des Ablesens berücksichtigen.
Beim Messen des Temperaturkoeffizienten des Widerstandes der Mikrodrähte mit Hilfe dieser μ
Einrichtung kann darüber hinaus ein Fehler auftreten, der bei der Kontrolle der Mikrodrähte mit unterschiedlichem
Durchmesser entsteht.
45
50 Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Erhöhung
der Zuverlässigkeit der Mikrodrähte.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aulgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Messung der Parameter
von Mikrodrähten zu schaffen, welche eine solche Schaltung von Wattmeterwicklungen hat. die eine
Vereinfachung der Widerstandsmessung der Mikrodrähte je Längeneinheit und die Möglichkeit der
Kontrolle der Mikrodrähte mit beliebigen: Widerstand je Längeneinheit gewährleistet, und die Durchführung
der Korrekturen, welche die Änderung des Temperaturkoeffizienten des Mikrodrahtwiderstandes bei einer
Änderung seines Durchmessers berücksichtigt, sowie eine Erhöhung der Meßgenauigkeit des Mikrodraht-Widerstandes
sichert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die elektrische Meßbrücke zwei zusätzliche Zweige
enthält, welche zwei zwischen ihrem ersten und ihrem zweiten Zweig in Reihe eingeschaltete Widerstände
bilden, daß das Verhältnis des Widerstandes des ersten zusätzlichen Zweiges zum Widersland des zweiten
zusätzlichen Zweiges dem Verhältnis des Widerstandes des dritten Zweiges zum Widerstand des vierten
Zweiges bei der Nullpunktlage des Mittels zum Ablesen des Temperaturkoeffizienten des Widerstandes gleich
ist. der Anzeiger des Abgleichs zwischen den gemeinsamen Punkt de· zusätzlichen Zweige und den gemeinsamen
Punkt des dritten und des vierten Zweiges geschaltet, die Stromwicklung des Wattmeters parallel
zu den zusätzlichen Zweigen zwischen dem ersten und dem zweiten Zweig der elektrischen Meßbrücke
angeschlossen und die Spannungswicklung des Wattmeters zwischen den gemeinsamen Punkt des ersten und
des vierten Zweiges und den gemeinsamen Punkt des zweiten und des dritten Zweiges der elektrischen
Meßbrücke geschaltet ist.
Zweckmäßig isl ein zusätzlicher Zweipul mit einem regelbaren Widerstand vorhanden, der parallel zur
Stroniwicklung des Wattmeters geschaltet wird.
Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Messung der Parameter der Mikrodrähte weist eine Reihe von
Vorteilen gegenüber den bekannten Einrichtungen auf.
Die Einrichtung gestattet es, im Bereich des technisch Möglichen Mikrodiähte mit beliebigem Widerstand je
Längeneinheit zu kontrollieren und eine direkte Anzeige seiner Größe ohne irgendwelche Korrekturen
mit Hilfe der Mittel zum Abzählen des Wertes des Widerstandes je Längeneinheit vorzunehmen, das in
den zweiten Zweig der elektrischen Meßbrücke geschaltet ist. Das wird durch die zusätzlichen Zweige
erreicht, welche die oben beschriebene Einschaltung der Wattmeterwicklungen gewährleisten. Der Widerstandswert
der Spannungswicklung des Wattmeters hat dabei keinen Einfluß auf Ergebnisse des Abzählens des
Mikrodrahtwiderstandswertes je Längeneinheit.
Gleichzeitig übt dank der Proportionalität der Widerstandsgrößen der zusätzlichen Zweige der elektrischen
Meßbrücke zu den Widerstandsgrößen der Zweige des Spannungsteilers bei der Nullpunktlage des
Anzeigers des Temperaturkoeffizienten des Widerstandes die Größe des Widerstandes der Stromwicklung des
Wattmeters keinen wesentlichen Einfluß auf das G leichgewicht der elektrischen Meßbrücke aus.
Die erfindungsgemäße Einrichtung gestattet es darüber hinaus, die Fehler beim Messen des Temperaturkoeffizienten
des Mikrodrahtwiderstandes zu beseitigen, die durch verschiedene Durchmesser der zu
kontrollierenden Mikrodrähte bedingt sind. Das wird
durch Einschalten eines zusätzlichen Zweipols mit regelbarem Widerstand, der die Berücksichtigung der
Änderung des Temperaturkoeffizienten des Widerstandes bei Änderung des Mikrodruhidurchmcsscrs gestattet,
parallel zur Stroniwicklungdes Wattmeters erreicht.
Die übrigen Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden nachstehend bei der Beschreibung
eines Ausführungsobjektes und anhand der beigelegten Zeichnung, in der die Prinzipschaltung der liinrichtung
zur Messung der Mikrodrahtparameter dargestellt ist, erörtert.
Die Hinrichtung zur Messung der Parameter von Mikrodrähtcn enthält eine elektrische Meßbrücke,
deren ersten Zweig das Probestück 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes gegebener Länge darstellt
Als /weiter Zweig der elektrischen Meßbrücke dient ein Zweipol mit regelbarem Widerstand, der als
Widerstandssatz 2 ausgeführt ist. Der Widerstandssat/ 2 ist mit Skalenseheiben 3 versehen, die auf den Griffen
seines Schalters (nicht gezeigt) angebracht sind. Die Skalen 3 sind zum Abzählen des Widerstandswertes je
Längeneinheit des Probestücks I des zu kontrollierenden Mikrodrahts bestimmt. Als dritter und vierter
Zweig der elektrischen Meßbrücke dienen Zweige eines Spannungsteilers 4. Der Spannungsteiler 4 ist in Form
von zwei Widerständen 5, 6 und einem zwischen diese geschalteten kompensierenden Dekadenwiderstand 7
ausgeführt, die als regelbarer Teil des Spannungsteilers 4 dienen. Auf den Griffen des Schalters (nicht gezeigt)
ties kompensierenden Dekadenwiderstandes 7 sind Sk^lcnschciben 8 zum Abzählen des Temperalurkoelfi-/leuien
der Mikrodrähte ausgeführt.
Zwischen den gemeinsamen Punkt des Probestückes
I des zu kontrollierenden Mikrodrahtes und des Widerslandes 6 des Spannungsteilers 4 und den
gemeinsamen Punkt des Widerstandssat/es 2 und des Widerstandes 5 des Spannungsteilers 4 isl die regelbare
Stromquelle 9 geschaltet.
Die elektrische Meßbrücke enthüll auch zwei zusätzliche Zweige, als welche die Widerstände 10 und
II dienen. Die Widerstände 10 und 11 sind /wischen
deüi Probcsiii-.-k ! des /u kontrollierenden Mikrodrahtes
und dem Widerstandssat/ 2 in Reihe geschaltet. Das Verhältnis des Wertes des Widerslandes 10 /um Wert
des Widerstandes 11 ist gleich dem Verhältnis des Widerstandswertes des dritten Zweiges /um Widerstandswcrt
des vierten Zweiges der elektrischen Meßbrücke bei der Nullpunktlage der Skalenseheiben 8
und des kompensierenden Dekadenwiderstandes 7.
Zwischen den gemeinsamen Punkt der Widerstände 10 und 11 und den mittleren verstellbaren Kontakt
(nicht gezeigt) der kompensierenden Dekadenwiderstand 7 des Spannungsteilers 4 isl das Galvanometer 12
geschähet, das zur Anzeige des Brüekengleichgcwichts
dient.
Zwischen das Probestück 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes und den Widerstandssatz 2 isl parallel zu
den Widerständen 10 und 11 die Stromwicklung 13 des Wattmeters geschaltet. Seine Spannungswicklung 14 ist
zwischen den gemeinsamen Punkt H de: Probestücks 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes und des Widerstandes
6 des Spannungsteilers 4 und den gemeinsamen Punkt des Widerstandssatzes 2 und des Widerslandes 5
des Spannungsteilers 4 geschaltet.
Zur Berücksichtigung des Einflusses der Änderung des Durchmessers des Probestücks 1 des Mikrodrahtes
um die Größe des Temperaturkoeffizienten ist parallel zur Stromwicklung 13 des Wattmeters ein Zweipol mit
regelbarem Widerstand geschallet,der als Widerstands
salz 15 ausgeführt ist, der einen Umschalter seine: Widerstandswertes (nicht gezeigt) enthält. Die Grille
dieses Umschalters (nicht gezeigt) sind in Meßeinhcilei
des Durchmessers des Probestücks 1 des Mikrodrähte« geeicht.
Zur Berücksichtigung des Einflusses der Änderung der Temperatur der umgebenden Luft um die Größe des
Temperaturkoeffizicnten des Widerstandes des Probe-Stücks 1 des Mikrodrahlcs gibt es in der Einrichtung
zwei Zweipole mit gemeinsam regelbaren Widerständen, die als zwei Widcrslandssätzc t6 und 17 ausgeführt
sind. Diese Widerstandssätze 16 und 17 sind jeweils mit zwei Umschaltern (nicht gezeigt) verbunden, die eine
gemeinsame Achse haben.
Der Widerstandssatz 16 ist in Reihe mit dei
Spannungswickliing 14 des Wattmeters geschaltet. Dei
Widerstandssatz 17 ist parallel zu den kompensierender Dekadenwiderstand 7 des Spannungsteilers 4 geschal
let.
Die Einrichtung zur Messung von Mikrodrahtpara meiern funktioniert folgendermaßen.
Mit Hilfe des Widerstandssatzes 15, dessen Griffe (nicht gezeigt) in Einheiten zur Messung des Mikrodrahldurchmessers
geeicht sind, stellt man den Durchmesserwert des Probestücks 1 des zu kontrollierenden
Mikrodrahtes ein. Mil Hilfe von Widerstandssätzen 16 17, deren Griffe (nicht gezeigt) in Einheilen dei
Temperauiränderung geeicht sind, stellt man den
Teniperaturwcrt der umgebenden Luft ein.
Das Probestück 1 des zu kontrollierenden Mikrodrah les wird an die Stromzuführungen (nicht gezeigt
angeschlossen. Die Schalt ergriffe des kompensierender Dekadenwiderstandes 7 stclll man nach den Skalen 8 in
die Niillpunkilagc ein. Dann wird der erste Abgleich dei
eleklrischcn Meßbrücke durch Änderung des Widerstandes des Widerstandssiilz.es 2 vorgenommen, der al«
/weiter Zweig der elektrischen Meßbrücke dient.
Bei Brückcngleichgewichl ist die Verlustleistung air
Probestück 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes be dem gegebenen Wert seines Durehmessers und be
gegebener Temperatur der umgebenden Luft dei Anzeige des Wattmeters proportional. Dies gestatlel es
die erforderliche Erwärmung des Probestücks 1 des zi kontrollierenden Mikrodrahtes nach dem Wattmeter zu
ermitteln.
Nach dem ersien Abgleich der elektrischen Meßbrükke
nach dem Wattmeier mit Hilfe der regelbaren Stromquelle 9 stellt man die Leistung ein. die dei
Anfangstemperatur der Messung des Temperaturkoeffizienten des Widerstandes des Probestücks 1 des zu
kontrollierenden Mikrodrahtes entspricht. Ferner wird die elektrische Meßbrücke durch Änderung des
Widerstandswertes des Widerstandssatzes 2 abgcglichen.
Weilerhin wird nach dem Wattmeter mit Hilfe dei
regelbaren Stromquelle 9 die Leistung eingestellt welche der Endtemperatur der Messung des Temperaturkoeffizienten
des Widerstandes des Probestückes 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahies entspricht.
Dabei wird die Gleichgewichtsstörung, hervorgerufen durch die Temperaturänderung des Probestücks 1
des zu kontrollierenden Mikrodrahtes, durch Änderung des Widerstandes des kompensierenden Dekaden-Widerstandes
7 des Spannungsteilers 4 beseitigt. Auf den Skalen 3 des Widerstandssatzes 2 wird der Widerstandswert
je Längeneinheit des Probestücks 1 und auf den Skalenplatten 8 der kompensierenden Feissner-Wolf-
Dekaden 7 der Temperaturkoeffizient des Widerstandes abgezählt.
Aus der obigen dargelegten Wirkungsweise der Einrichtung geht hervor, daß die erfindungsgemäße
Zuschaltung der Stromwicklung 13 des Wattmeters und deren Wicklung 14 es gestattet, im Bereich des technisch
Möglichen, Mikrodrähte mit beliebigem Widerstand je Längeneinheit zu kontrollieren und seinen Wert auf
Skalen 3 des Widerstandssatzes 2 ohne Vornahme von irgendwelchen Korrekturen direkt abzulesen.
Die Messung des Widerstandes je Längeneinheit und des Temperaturkoeffizienten des Widerstandes des
Probestücks 1 des zu kontrollierenden Mikrodrahtes erfolgt in der vorgeschlagenen Einrichtung gleichzeitig.
Wie oben bereits gezeigt, wird in der vorgeschlagenen Einrichtung darüber hinaus die Änderung des
Durchmessers des Probestücks 1 des Mikrodrahtes und der Umgebungstemperatur bei Messung des Temperaturkoeffizienten
des Mikrodrahtwiderstandes auf denkbar einfache Weise berücksichtigt.
Die erfindungsgemäße Einrichtung erfüllt die modernen Anforderungen an die Meßgenauigkeit des
Widerstandes gegossener Mikrodrähte mit einem Widerstandswert je Längeneinheit, der in einem
Bereich von 5 Kiloohm/m bis 1000 Kiloohm/m liegt und
mit einem Temperaturkoeffizienten des Widerstandes, der in einem Bereich ±100 · 10-6 K"1 liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Einrichtung zur Messung der Parameter von Mikrodrähten. die eine elektrische Meßbrücke,
deren erster Zweig das Probestück des zu kontrollierenden Mikrodrahies gegebener Länge,
den zweiten Zweig ein Zweipol mit regelbarem Widerstand, der ein Mittel zum Abzählen des
Widerstandswertes je Längeneinheit des Mikrodrahtes aufweist, und deren dritten und vierten
Zweig die Zweige eines Spannungsteilers mit regelbarem Teil bilden, der ein Mittel zum Ablesen
der Größe des Temperaturkoeffizienten des Mikrodrahtwiderstandes enthält, sowie einen Anzeiger des
Abgleichs der elektrischen Meßbrücke, der in eine der Diagonalen der elektrischen Meßbrücke geschaltet
ist, eine regelbare Stromquelle, die in eine andere Diagonale der elektrischen Meßbrücke
geschaltet ist, ein Wattmeter, dessen Stromwicklung in Reihe mit dem ersten Zweig der elektrischen
Meßbrücke gegenüber der regelbaren Stromquelle, und die Spannungswicklung parallel mit dem
zweiten Zweig der elektrischen Meßbrücke gegenüber der regelbaren Stromquelle angeschlossen sind,
enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Meßbrücke zwei zusätzliche Zweige
enthält, welche zwei zwischen ihrem ersten und ihrem zweiten Zweig in Reihe eingeschaltete
Widerstände (10, H) bilden, daß das Verhältnis des Widerstandes des ersten zusätzlichen Zweiges zum
Widerstand des zweiten zusätzlichen Zweiges dem Verhältnis des Widerstandes des dritten Zweiges
zum Widerstand des vierten Zweiges bei der Nullpunktlage des Mittels zum Ablesen des Temperaturkoeffizienten
des Widerstandes gleich ist, der Anzeige des Abgleichs zwischen den gemeinsamen
Punkt der zusätzlichen Zweige und den gemeinsamen Punkt des dritten und des vierten Zweiges
geschaltet, die Stromwicklung (13) des Wattmeters parallel zu den zusätzlichen Zweigen zwischen dem
ersten und dem zweiten Zweig der elektrischen Meßbrücke angeschlossen und die Spannungswicklung
(14) des Wattmeters zwischen den gemeinsamen Punkt des ersten und des vierten Zweiges und
den gemeinsamen Punkt des zweiten und des dritten Zweiges der elektrischen Meßbrücke geschaltet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen zusätzlichen Zweipol mit
regelbarem Widerstand aufweist, der parallel zu der Stromwicklung(13)des Wattmeters geschaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772724095 DE2724095C3 (de) | 1977-05-27 | 1977-05-27 | Einrichtung zur Messung der Parameter von Mikrodrähten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772724095 DE2724095C3 (de) | 1977-05-27 | 1977-05-27 | Einrichtung zur Messung der Parameter von Mikrodrähten |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2724095A1 DE2724095A1 (de) | 1978-12-07 |
| DE2724095B2 true DE2724095B2 (de) | 1979-10-11 |
| DE2724095C3 DE2724095C3 (de) | 1980-06-26 |
Family
ID=6010093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772724095 Expired DE2724095C3 (de) | 1977-05-27 | 1977-05-27 | Einrichtung zur Messung der Parameter von Mikrodrähten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2724095C3 (de) |
-
1977
- 1977-05-27 DE DE19772724095 patent/DE2724095C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2724095C3 (de) | 1980-06-26 |
| DE2724095A1 (de) | 1978-12-07 |
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