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DE1018152B - Schaltungsanordnung zur Messung ohmscher Widerstaende mit Gleichstrom nach der Strom-Spannungs-Methode - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Messung ohmscher Widerstaende mit Gleichstrom nach der Strom-Spannungs-Methode

Info

Publication number
DE1018152B
DE1018152B DEL24953A DEL0024953A DE1018152B DE 1018152 B DE1018152 B DE 1018152B DE L24953 A DEL24953 A DE L24953A DE L0024953 A DEL0024953 A DE L0024953A DE 1018152 B DE1018152 B DE 1018152B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
current
resistance
measuring
normal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL24953A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Busse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL24953A priority Critical patent/DE1018152B/de
Publication of DE1018152B publication Critical patent/DE1018152B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Messung ohmscher Widerstände mit Gleichstrom nach der Strom-Spannungs-Methode Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Messung ohmscher Widerstände mit Gleichstrom nach der Strom-Spannungs-Methode durch Spannungskompensation beider Meßgrößen mit Hilfe eines Kompensators nach dem halbpotentiometrischen Verfahren, bei der an einem in Reihe zum unbekannten Widerstand liegenden Normalwiderstand der Meßstrom und an einem parallel zur Reihenschaltung liegenden Spannungsteiler zur Einstellung ganzzahliger Spannungen die Gesamtspannung ermittelt werden und bei der am Spannungsteiler der am Normalwiderstand auftretende Spannungsabfall nicht mehr einstellbar ist.
  • Es ist bekannt, zur Messung ohmscher Widerstände mittels Gleichstrom nach der Strom-Spannungs-Methode den durch den unbekannten Widerstand fließenden Strom und die Summe der Spannungsabfälle am Prüfling und Strommesser zu messen. Bei genauen Messungen ermittelt man die Größen von Strom und Spannung durch Spannungskompensation mit Hilfe eines Gleichstromkompensators und schaltet zur Strommessung in Reihe mit dem unbekannten Widerstand einen Normalwiderstand. Bei relativ großen Widerständen verwendet man zur Spannungsmessung einen Spannungsteiler, der parallel zur Reihenschaltung liegt.
  • Zur Prüfung der Anzeigefehler von Strom-, Spannungs- und Leistungsmessern verwendet man einen sogenannten Stufenkompensator nach dem halbpotentiometrischen Verfahren. Dieser besteht im wesentlichen aus einem vom Hilfsstrom durchflossenen Viderstand, der mit zehn oder mehr Anzapfungen versehen ist, an denen Spannungsstufen zwischen 0 und z. B. 0,3V abgreifbar sind. Das Galvanometer wirkt als Ausschlaginstrument, d. h., begrenzte Abweichungen der unbekannten Spannung von den Spannungsstufen des Kompensators werden durch Ausschlag angezeigt. Für die Prüfung von Spannungs-und Leistungsmessern verwendet dieser Kompensator außerdem einen Spannungsteiler zur Einstellung ganzzallliger Spannungen. Dieser Teiler besteht aus drei Widerstandsdekaden für die Einheiten 1 V, 10 V und 100V und einem festen Abgriff für die Unterspannung. Zu jeder einstellbaren Oberspannung gehört dieselbe Unterspanung von beispielsweise 0,3 V.
  • Obwohl dieser Kompensator vorzugsweise zur Prüfung der Anzeigefehler von elektrischen Meßinstrumenten gedacht ist, besteht doch oft der Wunsch, mit diesem auch die Innenwiderstände von Spannungs-und Leistungsmessern und deren Vorwiderstände zu kontrollieren. Hierfür wendet man die in der Fig. 1 dargestellte Schaltung an.
  • Die gesamte Meßanordnung nach Fig. 1 besteht aus einem Stufenkompensator 1 und einem Prüfstrom- kreis 5 mit dem unbekannten Widerstand Rx. Vom Stufenkompensator ist der Einfachheit halber nur der mit mehreren Anzapfungen versehene Kompensationswiderstand 2 dargestellt. Dieser Widerstand wird während einer Messung von einem konstanten Hilfsstrom IH durchflossen. Von den Anzapfungen des Widerstandes 2 können mittels eines Wählers 3 Spannungsstufen abgegriffen werden. Außerdem ist am Widerstand 2 ein fester Abgriff 4 vorgesehen, an dem unabhängig von der Stellung des Wählers 3 stets die gleiche Spannung, z. B. 0,3 V, abnehmbar ist. Dieser feste Spannungsabgriff dient in Verbindung mit dem bereits genannten Spannungsteiler zur Einstellung ganzzahliger Nennspannungen bei der Leistungsmesserprfifung.
  • Der Prüfstromkreis 5 besteht aus einer Spannungsquelle Us,, einer Regelanordnung 6 und einer Reihenschaltung des unbekannten Widerstandes Rx mit einem Normalwiderstand RN, die von dem Prüfstrom I durchflossen wird. Zur Messung des Spannungsabfalles der Reihenschaltung liegt parallel zu dieser ein Spannungsteiler 7. Der Spannungsteiler 7 besteht aus drei Widerstandsdekaden 12, 13, 14 für die Einheiten 1 V, 10V und 100 V und einem Widerstand 11 mit dem Abgriff 8, an dem die für die Kompensation benötigte Unterspannung abnehmbar ist. Diese Unterspannung weist in allen Fällen, in denen die an den Widerstands dekaden eingestellte Spannung mit der angelegten Spannung übereinstimmt, denselben Wert von z. B. 0,3 V auf, d. h., der Spannungsteilerquerstrom ist in diesen Fällen der gleiche. Die Widerstandsmessung wird in folgender Weise durchgeführt: Vorbereitend wird für den Prüfstrom I zweckmäßig der Nennstrom des zu untersuchenden Instrumentes oder Vorwiderstandes gewählt. Das ist vorteilhaft, weil sich dann bei fehlerfreiem Widerstandswert des Prüflings ohne weiteres ein ganzzahliger Spannungsabfall I # Rxsoll, nämlich die Nennspannung desselben, ergibt. Die Widerstandsdekaden 12, 13, 14 des Spannungsteilers 7 werden auf diesen Nennspannungswert eingestellt.
  • Von diesem vorgegebenen Wert für den Prüfstrom I ausgehend, bestimmt man nach Maßgabe der abgreifbaren Kompensationsspannungen itk den Wert des Normaiwiderstandes RN so, daß bei der anschließenden Einstellung des Prüfstromes I der Kompensationszustand UAG=I RN möglich ist. Vom Kompensationswiderstand 2 wird ein wählbarer Spannungsbetrag also über ein Galvanometer 9 gegen den Normalwiderstand RN geschaltet. Mittels der Regelanordnung 6 und des Galvanometers 9 erfolgt die Einstellung des Prüfstromes I in der Reihenschaltung RN, l?x nach dem Nullverfahren, d. h., der Abgleich ist erfolgt, wenn das Galvanometer 9 stromlos ist.
  • Danach wird zur Messung der Spannung über der Reihenschaltung Rx, RN der Schalter 10 mit den Abgriffen 4, 8 verbunden. Die Spannung über dieser Reihenschaltung setzt sich zusammen aus den Spannungsabfällen an Rx und RN.
  • Der Spannungsteiler 7 ist jedoch auf den durch I # Rx soll gegebenen Spannungsbetrag eingestellt, da er nur aus drei Widerstandsdekaden besteht, wobei die kleinste Einheit 1 V ist. Die Größe der Spannung I RN am Normalwiderstand ist nun aber kleiner als 1 V, da als Einstellbedingung die Gleicliung uk = I # RN gilt und die größte Spannunguk<l ist. Sie kann daher am Spannungsteiler 7 nicht berücksichtigt werden. Das hat zur Folge, daß bei fehlerfreiem Prüfling Rx am Spannungsteiler 7 eine um die Größe von I # RN höhere Spannung liegt, als an den kurbeln eingestellt wurde. Dadurch stellt sich am Widerstand 11 eine Spannung ein, die gegenüber der am festen Abgriff4 herrschenden Spannung höher ist. Somit zeigt das Galvanometer einen Ausschlag an. Aus dem abgelesenen Ausschlag des Galvanometers müssen dann die genaue Spannung U über der Reihenschaltung von Rx, RN und hieraus der Widerstand Rx bestimmt werden. Der Widerstandswert des Prüflings Rx errechnet sich nach der Gleichung: Rx = U/I - RN.
  • Dieses Verfahren hat außer der umständlichen Rechnung den Nachteil, daß durch den zusätzlichen Spannungsabfall 1 RN am Spannungsteiler 7 eine größere Spannung liegt, als eingestellt wurde, und das Galvanometer bei fehlerfreiem Prüfling bereits einen Ausschlag zeigt. Dadurch wird der Anzeigebereich für positive Abweichungen des Widerstandes Rx eingeengt. Beispielsweise liegt bei einem Widerstand Rx vom Sollwert 2000 Q, einem Normalwiderstand von 10 Q und einem Prüfstrom I von 10 mA bei fehlerfreiem Widerstand Rx am Spannungsteiler eine um 0,5 0/o größere Spannung, als der Einstellung des Spannungsteilers auf 20V entspricht. Hat nun der Widerstand einen positiven Fehler von >0,6%,s o ist bei den im Beispiel gewählten Verhältnissen der Ausschlag nicht mehr ablesbar, da der Anzeigebereich des Galvanometers bei den bekannten Stufenkompensatoren # 0.67 ... 1,1 % beträgt.
  • Diese aufgeführten Nachteile könnten vermiedne werden, wenn der Spannungsteiler eine vierte Dekade mit 0, 1-V-Einheiten aufweisen würde. Das ist jedoch bei den bekannten Spannungsteilern nicht der Fall, da für die in erster Linie in Frage kommende Anwendung bei der Prüfung der Anzeigefehler von Instrumenten kein Bedürfnis vorliegt. Außerdem ist diese Erweiterung oder eine Zusatzdekade zur nachträglichen Erweiterung sehr aufwendig und teuer.
  • Es ist auch bekannt, die Stromeinstellung nicht nach dem Nullverfahren, sondern nach dem Ausschlagsverfahren vorzunehmen. Bei der Stromeinstellung wird dann so lange der Meßstrom 1 verändert, bis das Galvanometer einen vorher berechneten Ausschlag zeigt. Dann fließt ein verminderter Meßstrom, der multipliziert mit der Summe (Rxsoll+RN) wieder einen ganzzahligen Spannungsabfall ergibt. Dieses Verfahren macht jedoch eine zusätzliche Rechenoperation notwendig, wodurch die Messung kompliziert wird. Auch kommt noch der Einfluß eines Schätzfehlers bei der notwendigen Einstellung des Galvanometers auf einen bestimmten Ausschlag hinzu, der in der Regel nicht mit einem Skalenstrich zusammenfällt. Außerdem wird der Schließungskreis des Galvanometers durch den Normalwiderstand RN vergrößert, so daß die Empfindlichkeit verringert wird und Korrekturen notwendig werden.
  • Die genannten Nachteile werden praktisch ohne zusätzlichen Aufwand dadurch vermieden, daß erfindungsgemäß der Normalwiderstand für die Strommessung mit mindestens einer Anzapfung versehen und so vergrößert ist, daß der an seinen Enden auftretende Spannungsabfall am Spannungsteiler einstellbar ist.
  • Durch diese Ausbildung des Normal widerstandes werden von diesem zwei Aufgaben erfüllt. Erstens die auch bei den bekannten Einrichtungen erforderliche Einstellung des Prüfstromes I und zusätzlich die Aufgabe, den an ihm auftretenden Spannungsabfall so groß auszubilden, daß dieser vom Spannungsteiler 7 berücksichtigt werden kann.
  • In der Fig. 2 ist eine mögliche Form der Ausbildung des Normalwiderstandes gemäß der Erfindung dargestellt. Im gewählten Beispiel ist ein durchgehender Widerstand RNO gewählt, der so bemessen ist, daß die an seinen Enden auftretende Spannung vom Spannugsteiler 7 berücksichtigt wird. Der Widerstand RN O ist mit Anzapfungen versehen, wobei der mit RN bezeichnete Abgriff in seinem Wert beispielsweise dem des in der Fig. 1 dargestellten NormalwiderstandesRN entspricht. Der Abgriff RN am Widerstand RNO dient der Stromeinstellung. Zweckmäßig sind mehrere Abgriffe vorgesehen, um eine einfache Meßbereichserweiterung zu erreichten.
  • Für den Widerstand RNO kann selbstverständlich auch eine Ausbildung gewählt werden, die beispielsweise aus einem Normalwiderstand besteht, der nur den für die Stromeinstellung benötigten Wert hat, und mit diesem beispielsweise als Normalwiderstand ausgebildeten Widerstand ist ein weiterer Widerstand in Reihe geschaltet, der so bemessen ist, daß die Summe der Spannungsabfälle an dieser Reihenschaltung den geforderten Spannungsabfall für den Spannungsteiler ergibt.
  • Im obigen Beispiel würde der Gesamtwert des Normalwiderstandes beispielsweise mit 1> 100 Q gewählt werden. Bei 100 Q ergibt sich ein Spannungsabfall von 1 V, der am Spannungsteiler 7 berücksichtigt werden kann. Die Einstellung des Spannungsteilers 7 erfolgt also im Gegensatz zur bekannten Schaltung nicht auf den durch I RXSOII gegebenen Spannungswert, sondern auf den durch I (RX SOII + RN O) gegebenen Spannungswert, d. h., im obigen Beispiel wird der Spannungsteiler auf 21 V eingestellt. Der Widerstand RNO weist außerdem Anzapfungen für die Einstellung des Prüfstromes I nach dem bereits beschriebenen Verfahren auf. Um möglichst alle vorkommenden Meßströme einstellen zu können, wird der Normalwiderstand zweckmäßig mit mehreren Anzapfungen versehen. Die Wahl der Anzapfungen richtet sich dabei nach den abgreifbaren Spannungsstufen uk des Kompensators 1. Eine der Anzapfungen würde dem Wert des Normalwiderstandes in der Fig. 1 entsprechen. Im angegebenen Beispiel also 10 # Durch diese einfache Maßnahme ist nicht nur der Nachteil eines Ausschlages des Galvanometers bei fehlerfreiem Prüfling und des eingeengten Anzeigebereiches für positive Widerstandsfehler vermieden worden, es besteht weiter der große Vorteil, daß die Widerstandsfehler jetzt unmittelbar in Ohm oder Promille vom Sollwert aus dem Ausschlag des Galvanometers ablesbar sind, also eine Skaleneichung #Rx bzw. #x# = f (a) möglich ist.
  • Durch Vergrößerung des Gesamtwertes des Normalwiderstandes auf 1000 # werden für alle ganzzahligen Meßströme von 1 mA aufwärts ganzzahlige Spannungsabfälle erhalten. Hiermit sind auch praktisch alle vorkommenden Nennströme der in Frage kommenden Spannungs- und Leistungsmesser erfaßt.
  • Mit der Anordnung gemäß der Erfindung sind selbstverständlich nicht nur Messungen von Instrumentenwiderständen, sondern auch Messungen an beliebig anderen Widerständen möglich. Da für solche Widerstände kein vorgegebener Sollwert bekannt ist, kann aber - wie bei allen genauen Messungen - vorausgesetzt werden, daß der ungefähre Wert durch eine orientierende Messung mit einer Betriebsmeßbrücke bekannt ist. Von diesem Wert ausgehend, wählt man sich einen solchen Meßstrom, der multipliziert mit diesem rechnerischen Sollwert Rx' einen ganzzahligen Spannungsabfall ergibt. Die Einstellung des Spannungsteilers erfolgt nach diesem Spannungsabfall, und die Messung wird ausgeführt. Aus dem bei der Spannungsmessung abgelesenen Ausschlag a des Galvanometers errechnet man nach der Gleichung ARx=(Rx'+RNo) u0 den Widerstandswert #Rx, der noch an dem zugrunde gelegten rechnerischen Sollwert Rx' zugezählt oder abgezogen werden muß. Ce ist die Spannungskonstante des Gaivanometers in mV/sktl, und u0 ist die maximal abgreifbare Spannung am Kompensator.
  • Dieses Verfahren wird an einem Beispiel erläutert: Die orientierende Messung eines unbekannten Wider- standes, ergibt 6540 Q. Der verwendete Normalweiderstand hat die Werete RN0 = 100 # mit einer Anzapfung bei RN = 10 #. Der Meßstrom ist mit 10 mA gewählt. Für die Konstanten des Kompensators sind die die vorkommenden Werte Ge, = 0,2 Sktl. und,,0 300mV zugrunde gelegt. Der Spannungsteiler ist auf den Spannungswert 65 V + 1 V = 66V eingestellt. Diesem Wert entspricht ein rechnerischer Sollwert Rx' von 6500 #. Bei der Spannungsmessung zeigt das Galvanometer einen Ausschlag von a= +7,3 Sktl. Dann ist der tatsächliche Wert des Widerstandes Rx Rx=R'x+#Rx=6500#+(6500#+100#) 0,2/300.7,3 RS"= 6532, 1 Q Durch die Maßnahme gemäß der Erfindung ist also die Anwendung einer Meßeinrichtung aus Stufenkompensator und zugehörigem Spannungsteiler wertvoll bereichert worden. Der erforderliche Aufwand ist sehr gering, da lediglich der Normalwiderstand einen bestimmten Widerstandswert aufweisen muß. Somit ist auch eine nachträgliche Erweiterung bereits vorhandener Meßeinrichtungen praktisch ohne Umbau und zusätzliche Kosten möglich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zur Messung ohmscher Widerstände mit Gleichstrom nach der Strom-Spannungs-Methode durch Spannungskompensation beider Meßgrößen mit Hilfe eines Kompensators nach dem halbpotentiometrischen Verfahren, bei der an einem in Reihe zum unbekannten Widerstand liegenden Normalwiderstand der Meßstrom und an einem parallel zur Reihenschaltung liegenden Spannungsteiler zur Einstellung ganzzahliger Spannungen die Gesamtspannung ermittelt werden und bei der am Spannungsteiler der am Normalwiderstand auftretende Spannungsabfall nicht mehr einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Normalwiderstand (RN) für die Strommessung mit mindestens einer Anzapfung versehen und so vergrößert ist, daß der an seinen Enden auftretende Spannungsabfall am Spannungsteiler (7) einstellbar ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Normalwi derstand durch einen Zusatzwiderstand vergrößert ist.
DEL24953A 1956-05-28 1956-05-28 Schaltungsanordnung zur Messung ohmscher Widerstaende mit Gleichstrom nach der Strom-Spannungs-Methode Pending DE1018152B (de)

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