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DE2855473A1 - Schaltungsanordnung fuer eine indirekt gesteuerte fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlage mit einem oder mehreren arbeitsspeichern, vermittlungsplaetzen und wartefeldspeichern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer eine indirekt gesteuerte fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlage mit einem oder mehreren arbeitsspeichern, vermittlungsplaetzen und wartefeldspeichern

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Publication number
DE2855473A1
DE2855473A1 DE19782855473 DE2855473A DE2855473A1 DE 2855473 A1 DE2855473 A1 DE 2855473A1 DE 19782855473 DE19782855473 DE 19782855473 DE 2855473 A DE2855473 A DE 2855473A DE 2855473 A1 DE2855473 A1 DE 2855473A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
waiting
memory
counter
calls
connection
Prior art date
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Granted
Application number
DE19782855473
Other languages
English (en)
Other versions
DE2855473C2 (de
Inventor
Henrik Ing Grad Bartholomae
Harald Dipl Ing Schnabel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telenorma GmbH
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DE19782855473 priority Critical patent/DE2855473C2/de
Publication of DE2855473A1 publication Critical patent/DE2855473A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2855473C2 publication Critical patent/DE2855473C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für eine indirekt gesteuerte Fern-
  • melde-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage mit einem oder mehreren Arbeitsspeichern, Vermittlungsplätzen und Wartefeldspeichern Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine indirekt gesteuerte Fernmelde-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage mit einem oder mehreren Arbeitsspeichern, Vermittlungsplätzen und Wartefeldspeichern, bei welcher die Anforderungen von ankommenden Anrufen auf Verbindung mit einem Vermittlungsplatz in der Reihenfolge ihres Eintreffens in einem oder mehreren Wartefeldspeichern abgespeichert und die Anforderungen entsprechend dieser Reihenfolge zwecks Verbindung mit einem Vermittlungsplatz bei Freiwerden eines derselben aus dem Wartefeldspeicher ausgelesen werden.
  • Es sind bereits Schaltungsanordnungen für Fernsprechvermittlungsanlagen mit Vermittlungsplätzen und Wartefeldspeichern bekannt, so werden beispielsweise in den DE-OS 22 11 778 und 22 11 779 Schaltungsanordnungen beschrieben, wobei in die Wartefelder u.a. die Adresse der belegten Iseitungsübertragungen in der Reihenfolge der eintreffenden Anrufe eingespeichert werden. Dabei wird auch auf die Verwendung besonderer Merkbits zur Unterscheidung der Priorität der wartenden Anrufe hingewiesen. Auch die Aus speicherung der in den Wartefeldspeichern abgelegten Anforderungen von wartenden Anrufen auf Verbindung mit einem Vermittlungsplatz erfolgt in der gleichen Reihenfolge, so daß jeweils der am längsten wartende Anruf bzw. derwenige mit der höchsten Priorität mit einem freigewordenen Vermittlungsplatz verbunden wird. Eine derartige Schaltungsanordnung wird beispielsweise in der DE-PS 1 088 111 beschrieben.
  • Die Kennzeichnung des nächsten Speicherplatzes für das Einschreiben des nächsten wartenden Anrufe und die Kennzeichnung des nächsten auszulesenden Speicherplatzes innerhalb des Wartefeldspeichers kann beispielsweise durch zwei Zähler geschehen, wobei der eine Zähler für den Einschrei g mit jedem neuen wartenden Anruf jeweils um eins erhöht wird, während die Fortschaltung des zweiten Zählers für den Auslesevorgang jeweils bei Verbindung eines aus dem Wartefeldspeicher ausgelesenen Anrufe mit einem Vermittlungsplatz erfolgt.
  • Eine weitere Möglichkeit der Markierung der Reihenfolge der eintreffenden Anrufe bzw. deren Abarbeitung im Wartefeldspeicher kann auch darin bestehen, daß beim Einschreiben der Adresse der betreffenden Einrichtung (Leitungsübertragung, Verbindungssatz, usw.) mit einem wartenden Anruf zusammen mit einer Rangnummer in den Wartefeldspeicher eingetragen wird, wobei die fortlaufenden Rangnummern durch eine Zähleinrichtung erzeugt werden. Zur Feststellung des nächsten zu bearbeitenden Anrufe, d.h. der nächsten zu einem Vermittlungsplatz durchzuschaltenden VerbindungJist der gesamte Wartefeldspeicher jeweils auf die niedrigste Rangnummer abzusuchen. Sind auch noch zusätzlich unterschiedliche Prioritäten für die wartenden Anrufe vergeben und dementsprechend auch im Wartefeldspeicher in Verbindung mit der betreffenden Einrichtung gespeichert, so sind zur Feststellung des nächsten zu bearbeitenden Anrufe sogar mehrere Suchläufe notwendig.
  • Bei den angeführten Ausfiåhrungsbeispielen zur Markierung der Rangfolge der eintreffenden und zu bearbeitenden Anrufen im Wartefeldspeicher tritt noch das Problem auf, wie im Wartefeldspeicher enthaltene wartende Anrufe behandelt werden, bei denen kein Verbindungswunsch zu einem Vermittlungsplatz mehr besteht d.h. wenn beispielsweise der an der wartenden Verbindung beteiligte Teilnehmer inzwischen eingehängt hat.
  • Dieses Problem läßt sich beispielsweise dadurch lösen, daß entweder die betreffenden Anrufe aus dem Wartefeldspeicher herausgenommen werden, wodurch entweder Lücken in der Reihenfolge entstehen können oder Korrekturen der Besetzung der Speicherplätze notwendig werden oder in dem bei jeder Änderung des Betriebszustandes einer an einer wartenden Verbindung beteiligten Einrichtung eine Neuzuteilung der Rangnummer innerhalb des Wartefeldspeichers erfolgt. In beiden Fällen sind aufwändige technische Maßnahmen notwendig.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine andersartige Lösung dieses Problems unter Vermeidung zusätzlichen großen Aufwands anzugeben. Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß alle Anforderungen bis zu ihrer Abarbeitung im Wartefeldspeicher verbleiben, daß mit einem Wartezähler die pro Leitungnicht bedienten Anrufe gezählt werden, wobei dessen Zählerstellung im Arbeitsspeicher der Steuerung jeweils in dem der betreffenden Leitung bzw. der daran angeschlossenen Einrichtung zugeordneten Speicherplatz festgehalten ist, und die Steuerung des Wartezählers derart erfolgt, daß dieser jeweils bei Eintreffen einer Anforderung auf der betreffenden Leitung um eins erhöht wird und jeweils bei Abarbeitung einer Anforderung um eins erniedrigt wird, und daß bei Auslesen einer Änforderung aus dem Wartefeldspeicher eine Überprüfung der auf dem Speicherplatz im Arbeitsspeicher der betreffenden Einrichtung eingespeicherten Zählerstellung erfolgt und daß eine Durchschaltung der betreffenden wartenden Verbindung zu einem Vermittlungsplatz nur dann erfolgt, wenn der Wartezähler auf Schritt eins steht. Unter dem Begriff Abarbeitung sollen diejenigen Vorgänge verstanden werden, welche das Auslesen der wartenden Anrufe aus dem Wartefeldspeicher betreffen, nicht jedoch diejenigen bezüglich der Durchschaltung einer Verbindung mit einem wartenden Anruf zu einem Vermittlungsplatz. Dadurch, daß alle einmal in den Wartefeldspeicher eingetragenen Anrufe in ihrer ursprünglichen Reihenfolge verbleiben, auch wenn inzwischen die wartende Verbindung nicht mehr besteht, entfällt jeder Suchvorgang, da jeweils der nächste Anruf, d.h. der am längsten im Wartefeldspeicher stehende Anruf, abgearbeitet wird. Damit entfällt jeder Suchlauf und eine Modifikation der Rangfolge im Falle der Aufhebung des Wartezustandes.
  • Lediglich im Arbeitsspeicher der Steuerung ist in den Speicherplätzen für die Einrichtungen, welche mit Vermittlungsplätzen verbunden werden können, jeweils ein Speicherplatz für die Zählerstellung des Wartezählers vorzusehen. Da jedoch dieser nur über wenige Zählschritte verfügt, ist die Vergrößerung des Arbeitsspeichers durch den durch die Erfindung beanspruchten zusätzlichen Speicherbedarf gering.
  • Auch die Steuerläufe der Steuerung werden durch die Erfindung vereinfacht, da lediglich nach dem Auslesen der Adresse einer Einrichtung aus dem Wartefeldspeicher der der betreffenden Einrichtung zugeordnete Speicherplatz aus dem Arbeitsspeicher auszulesen ist.
  • Eine für den Wartefeldspeicher besonders geeignete Ausführungsform besteht in dem sogenannten FIF0-(first in-first out) Speicher, welcher als Sackspeicher arbeitet, d.h. die dem Eingang zugeführte Information wandert durch den Speicher hindurch und schließt sich der davorliegenden Information an. Der Zugriff zum Speicherinhalt ist nur auf die jeweils am Ausgang anliegende Information möglich. Das Auslesen dieser Information hat ein Aufdrücken des Speicherinhalts auf den freigewordenen Speicherplatz der davorliegenden Information zur Folge.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht auch darin, daß für jede Prioritätsklasse für die Behandlung wartender Anrufe ein eigener Wartefeldspeicher und ein eigener Wartefeldzähler vorhanden ist und in den Speicherplätzen der einzelnen Einrichtungen für jeden Wartezähler ein individueller Speicherbereich vorhanden ist. Auf diese Weise ist die Erfindung auch in Verbindung mit unterschiedlichen Anrufprioritäten anwendbar, wobei bei Freiwerden eines Vermittlungsplatzes die Wartefeldspeicher nacheinander beginnend mit demjenigen mit der höchsten Prioritätsklasse auf wartender Anrufe abgesucht werden, wobei mit der Abarbeitung der wartenden Anrufe eines Wartefeldspeichers erst dann begonnen wird, wenn in dem davorliegenden Wartefeldspeicher mit höherer Priorität keine wartenden Anrufe mehr vorliegen.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, welches in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt: Fig.1 die Aufteilung des Wartefeldspeichers und des Arbeitsspeichers mit den dazugehörigen Einrichtungen und Fig.2 das Blockschaltbild einer Fernsprechvermittlungsanlage.
  • Zunächst werden an dem in Fig.2 dargestellten Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels einer Fernsprechvermittlungsanlage die Vorgänge bezüglich des Aufbaus von Verbindungen zu Vermittlungsplätzen kurz erläutert.
  • An einem Xoppelfeld KF sind die einzelnen Einrichtungen wie Teilnehmeranschlußschaltungen TS, Leitungsübertragungen Ue, Innenverbindungssätze IVS, Platzsteuerungen PS, usw. angeschlossen, welche zur Übermittlung von Leitungszuständen und anderer vermittlungstechnischer Kriterien und zur Entgegennahme von Befehlenßzur zur Durchführung von Schaltvorgängen und anderer vermittlungstechnischer Operationen mit einer Steuerung ST verbunden sind. Diese Steuerung ST kann nun entweder als zentrale Steuerung oder auch als ganz oder teilweise selbstständig arbeitendes Teil steuerwerk ausgebildet sein.
  • Die Steuerung ST besitzt u.a. einen Arbeitsspeicher SY welcher alle Daten der an dieser angeschlossenen Einrichtungen enthält und welcher zur Erarbeitung der den Einrichtungen zu übermittelnden Befehle für die Weiterverarbeitung W benötigt wird. Der Arbeitsspeicher SP enthält auch einen Bereich, in welchem individuelle Speicherplätze für jede Leitungsübertragung Ue vorhanden sind. Weitere Einzelheiten über Arbeitsspeicher in indirekt gesteuerten Fernmeldevermittlungsanlagen wie überhaupt über diese selbst sind beispielsweise dem Buch: Gehrke "Rechnego;esteuerte Vermittlungssysteme Berlin, Heidelberg, 1972 zu entnehmen.
  • Die Teilnehmerstationen T sind jeweils mit einer Teilnehmeranschlußschaltung TS und die Vermittlungsplätze VP sind jeweils an einer Platz steuerung PS angeschlossen. Über die mit den Leitungsübertragungen Ue verbundenen Verbindungsleitungen AL verläuft der abgehende und ankommende Externverkehr. Bekanntlich sind in einer Fernsprechvermittlungsanlage eine Vielzahl von Teilnehmerstationen T und Verbindungsleitungen AL vorhanden, ebenso können ein oder mehrere Vermittlungsplätze VP vorhanden sein und zwar in Abhängigkeit von der jeweiligen Größe der Fernsprechvermittlungsanlage und der Behandlung des ankommenden Externverkehrs (Durchwahl his zum gewünschten Teilnehmer oder Abwicklung des ankommenden Externverkehrs über den oder die Vermittlungsplätze).
  • Wünscht nun der Teilnehmer einer ankommenden Externverbindung über eine Verbindungsleitung AL eine Verbindung mit einer Teilnehmerstation T und ist beispielsweise diesem die Rufnummer des gewünschten Teilnehmers nicht bekannt oder besteht infolge des Aufbaus der Fernsprechvermittlungsanlage überhaupt keine Möglichkeit zur Durchwahl zum gewünschten Teilnehmer, so wird zunächst veranlaßt durch die Steuerung ST eine Verbindung zwischen der betreffenden Verbindungsleitung AL und einem freien Vermittlungsplatz VP über das Koppelfeld ES hergestellt. Der Vermittlungsplatz nimmt den Verbindungswunsch des ruf enden Teilnehmers entgegen und veranlaßt seinerseits die Verbindung mit der gewünschten Teilnehmer- station T über das KoppelfEd KF. Auf die einzelnen Steuervorgänge innerhalb der Fernsprechvermittlungsanlage wird in diesem Zusammenhang nicht weiter eingegangen, da sie als bekannt vorausgesetzt werden können und zum Stand der Technik gehören.
  • Für den Fall, daß gleichzeitig mehrere ankommende Anrufe anstehen und diese auch nicht sofort bedient werden können, da entweder nur ein Vermittlungsplatz VP vorhanden ist oder alle Vermittlungsplätze augenblicklich besetzt sind, besitzt die Steuerung ST einen Wartefeldspeicher WF in welchen die ankommenden wartenden Anrufe in der Reihenfolge ihres Eintreffens eingetragen und in dieser Reihenfolge auch weiter bearbeitet werden.
  • Diese Vorgänge innerhalb der Steuerung ST werden nun anhand der Fig.1 näher erläutert. Der Wartefeldspeicher WF ist als Sackspeicher ausgebildet, wobei jeweils die seinem Eingang E zugeführte Information durch den Speicher hindurchwandert und an die davor eingegebene Information anschließt. Sobald eine Information seinem Ausgang A entnommen wird, rutscht der gesamte Speicherinhalt auf den nächsten (freigewordenen) Speicherplatz. Der Zugriff zu den eingespeicherten Informationen ist bei Sackspeichern auf die an seinem Ausgang anstehende Information beschränkt. Die Wortbreite jedes Speicherplatzes kann sowohl ein als auch mehrere Bit betragen, größere Wortbreiten können durch die entsprechende Parallelschaltung mehrere Sackspeicher erreicht werden. Derartige Sackspeicher sind auch unter der Bezeichnung FIFO (first in-first out) bekannt.
  • Steht nun ein wartender ankommender Anruf an, der eine Verbindung zu einem Vermittlungsplatz wünscht und und sind diese augenblicklich besetzt, so wird die Adresse der betreffenden Leitungsübertragung Ue dem Eingang E des Wartefeldspeichers Wizugeführt, worauf diese vom Speicherplatz X abwärts durch den Speicher higiurchwandert. Es wird nun angenommen, daß es sich bei der Leitungsübertragung Ue um diejenige mit der Nummer 3 handelt, d.h. daß der Wartefeldspeicher WF leer war und diese Information auf dem Speicherplatz 1 abgelegt worden ist. Weiterhin wird angenommen, daß auf der betreffenden Verbindungsleitung .(-3) für längere Zeit zuvor kein ankom-- mit melder Anrurvelne.m verDlnoungswunson zu einem vermittlungsplatz VP vorlag, d.h. das Feld WZB im Speicherplatz der Leitungsübertragung Ue3 im Arbeitsspeicher SP den Wert 00 enthält. Gleichzeitig mit der Eingabe der Adresse der Leitungsübertragung Ue3 in den Wartefeldspeicher WF wurde auch mit dieser Adresse der Speicherplatz der betreffenden Leitungsübertragung im Arbeitsspeicher SP angesteuert und der Inhalt des Feldes WZB in das Register REG ausgelesen und damit der Wartezähler WZ eingestellt;da der Wert 00 war, bleibt der Wartezähler in seiner Ruhelage. Anschließend wird dieser um eins erhöht und dessen Zählerstellung im Feld WZB des betreffenden Speicherplatzes (Ue3) wieder abgelegt.
  • Sobald nun ein Vermittlungsplatz frei wird, wird die am Ausgang d.h. auf Speicherplatz 1 des Wartefeldspeichers WF anstehende Adresse in das Register R übertragen, in die.sem Falle die Adresse der Leitungsübertragung Ue3. Mit Hilfe dieser Adresse wird nun zunächst der betreffende Speicherplatz Ue3 im Arbeitsspeicher SP angesteuert und dessen Inhalt in das Register REG übertragen. Der Wartezähler WZ steht damit auf Schritt 1 und wird anschließend um eins erniedrigt und die neue Zählerstellung 00 wird wieder in das Feld WZB des Speicherplatzes der Leitungsübertragung Ue3 übertragen. Außerdem fand eine Überprüfung der gleichzeitig mit der betreffenden Adresse an die Weiterverarbeitung W übermittelten Zählerstellung des Wartezählers WZ statt. Da dieser auf Schritt 1 stand, wird anschließend durch die Weiterverarbeitung W und die Steuerung S9 die Durchschaltung der Verbindung zwischen der Leitungsübertragung Ue3 und dem freigewordenen Vermittlungsplatz VP über das Koppelfeld KF (Fig'2) veranlaßt.
  • Außerdem wurde der Warte zähler WZ auf den nächst niedrigeren Schritt d.h. den Schritt O (Zählerstellung 00) gestellt und die neue Zählerstellung wieder in den Arbeitsspeicher SP in das Feld WZB des Speicherbereichs der Leitungsübertragung Ue3 eingetragen.
  • Im folgenden wird nun von der Annahme ausgegangen, daß kein Vermittlungsplatz frei wurde und weitere wartende Anrufe vorliegen. So steht nicht nur bei der Leitungsübertragung Ue3 ein wartender Anruf, sondern auch die Leitungsübertragungen Ue5 und Ue2 melden nacheinander wartende Anrufe. Diese werden in bereits bechriebener Weise im Wartefeldspeicher WF (Speicherplatz 2 und 3) und im Arbeitsspeicher SP markiert. Weiterhin wird angenommen, daß der auf der an der Leitungsübertragung Ue5 angeschlossenen Verbindungsleitung AL wartende Anrufe die Verbindung durch Auflegen des Handapparates vorzeitig beendet hat. Ungeachtet dieses Vorgangs verbleibt die Adresse der betreffenden Leitungsübertragung Ue5 weiterhin im Wartefeldspeicher WF. Trifft nun auf dieser Leitung ein erneuter Anruf mit einem Verbindungswunsch zu einem Vermittlungsplatz ein, so erfolgt wiederum in bereits beschriebener Weise die Eintragung der Adresse der betreffenden Leitungsübertragung (Ue5) in den Wartefeldspeicher WF und zwar auf Speicherplatz 4.
  • Der Wartezähler WZ,welcher durch die noch im Arbeitsspeicher SP im Speicherplatz der Leitungsübertragung Ue5 im Feld WZB noch eingespeicherte ursprüngliche Zählerstellung 01 eingestellt wurde, wird anschliessend auf den nächsten Schritt (10) gestellt. Danach erfolgt, wie bereits beschrieben, die Eintragung der neuen Zählerstellung in das Feld WZB des Speicherplatzes der Leitungsübertragung Ue5. Damit sind vier wartende Anrufe im Wartefeldspeicher WF markiert, die entsprechenden Zählerstellungen des Wartezählers WZ sind im Arbeitsspeicher im Feld WZB der einzelnen Leitungsübertragungen gemäß Fig.1 eingetragen. Dabei bedeutet 00 kein wartender Anruf 01 ein wartender Anruf 10 11 mehr als ein "wartender" Anruf Zur Erläuterung der weitern Funktionen wird nun angenommen, daß zu einem Zeitpunkt gemäß der in Fig.1 in den im Wartefeldspeicher WF und im Arbeitsspeicher SP eingetragenen Informationen über wartende Anrufe keine weiterenAnrufe eintreffen und ein Vermittlungsplatz frei wird. Danach wird der am längsten wartende Anruf, als nächster bearbeitet, das ist derjenige'welcher auf der Leitungsübertragung Ue3 liegt. Nun wird in bereits beschriebener Weise der Speicherplatz 1 des Wartefeldspeichers WF ausgelesen-und dessen Inhalt in das Register R übertragen. Die Überprüfung des im Register REG befindlichen Wartezählers WZ, welcher auf den Schritt 1 durch die in Feld WZ der betreffenden Leitungsübertragung Ue3 enthaltene Information im Arbeitsspeicher SP gestellt wurde, durch die Weiterverarbeitung W ergibt, daß der Wartezähler WZ auf Schritt eins steht, das bedeutet, daß die betreffende Verbindung zu einem Vermittlungsplatz durchgeschaltet werden kann. Anschließend wird der Wartezähler WZ auf den nächst niedrigeren Schritt d.h. den Schritt O (Zählerstellung 00) gestellt und die neue Zählerstellung in den Arbeitsspeicher SP in das Feld WZB des Speicher bereichs der Leitungsübertragung Ue3 eingetragen.
  • Die noch verbliebenen drei Adressen im Wartefeldspeicher WF rückten bekanntlich beim Auslesen des Speicherplatzes 1 auf, so daß als nächste Adresse diejenige der Leitungsübertragung Ue5 bei Freiwerden eines Vermittlungsplatzes in das Register R übertragen wird. Die Überprüfung der Zählerstellung des Zählers WZ durch die Weiterverarbeitung W ergibt, daß dieser auf Schritt 2 steht. Eine Verbindung mit einem Vermittlungsplatz kommt nicht zustande, da wie bereits bechrieben, dieser wartende Anruf durch den betreffenden Teilnehmer vorzeitig beendet worden war.
  • Der Wartezähler WZ wird anschließend in bekannter Weise auf den nächst niedrigeren Schritt, d.h. den Schritt 1 (Zählerschritt 01) gestellt und diese Zählerstellung in den Arbeitsspeicher SP übertragen.
  • Mit dem Auslesen der Adresse der Leitungsübertragung Ue5 aus dem Wartefeldspeicher WF rückten die noch verbleibenden zwei Adressen auf, so daß als nächste Adresse die der Leitungsübertragung Ue2 bei Freiwerden eines Vermittlungsplatzes in das Register R übertragen wird, wobei die Weiterbehandlung in gewohnter Weise erfolgt.
  • Das gleiche geschieht mit der als letzten im Wartefeldspeicher WF enthaltenen Adresse der Leitungsübertragung Ue5. Da bei dieser Abfrage der Wartezähler jetzt auf Schritt 1 steht, wird auch die wartende Verbindung bei Freiwerden eines Vermitt- lungsplatzes mit diesem verbunden.
  • Eine Verbindung mit einem Vermittlungsplatz erfolgt also immer nur dann, wenn der Wartezähler auf Schritt 1 steht. Da über jeweils eine Leitung immer nur ein wartender Anruf vorliegen kann unalaer Wartezähler mit seiner Zahlerstellung angibt, wieviele Anrufe auf jeweils einer Leitung eingetroffen und bisher nicht abgefertigt wurden, wird durch die Zählerstellung des Warte zählers immer auf den letzten wartenden Anruf einer Leitung hingewiesen, d.h. auf den noch bestehenden Anruf.
  • Sind die Bedingungen zur Verbindung einer Leitung mit einem wartenden Anruf mit einem Vermittlungsplatz bezüglich der Zahlerstellung des Warte zählers WZ (Schritt 1) erfüllt, so ist in jedem Fall noch zu prüfen, ob die wartende Verbindung noch besteht oder ob der bebetreffende Teilnehmer bereits einzehänzt hat. Die Zu---weiter sammenhänge mit diesem Vorgang werden nichtverläutert, da sie die Zusammenarbeit zwischen Wartefeldspeicher und Arbeitsspeicher nicht betreffen.
  • Bei der Beschreibung der Funktion des Wartezählers WZ wurde davon ausgegangen, daß dieser hardwaremäßig aus beispielsweise einer Hintereinanderschaltung von Kippstufen besteht. Es ist auch denkbar, diesen Zähler durch das Register eines Prozessrechners oder auch durch eine Speicherzelle zu bilden, wobei die Veränderung des Zählers oder der Speicherzelle durch Addition bzw. Subtraktion von eins geschieht. Wird die Steuerung ST durch einen Prozessrechner gebildet, so kann der Arbeitsspeicher SP mit dem Arbeitsspeicher dieses Prozessrechners identisch sein.
  • Bei der Beschreibung des Ausführungsbeispiels wurde davon ausgegangen, daß nur auf den Verbindungsleitun gen AL ankommende Anrufe einen Verbindungswunsch zu einem Vermittlungsplatz haben. Da jedoch auch Teilnehmer, welche an der betreffenden Fernsprechvermittlungsanlage angeschlossen sind, mit Vermittlungsplätzen verbunden werden können, wird in diesen Fällen anstelle der Adresse der Leitungsübertragung Ue die Adresse des betreffenden Innenverbindungssatzes IVS (Fig.2) in den Wartefeldspeicher WF eingetragen. Die Vorgänge bezüglich der Abarbeitung sind jedoch die gleichen wie bereits bei den Leitungsübertragungen beschrieben.
  • Es kann nun der Fall eintreten, daß wartende Teilnehmer in Abhängigkeit von der Art der Verbindung (intern oder extern) unterschiedlich behandelt werden sollen. So ist beispielsweise denkbar, daß ankommende wartende Externverbindungen vor den Internverbindungen bevorzugt ahgefertigt werden sollen. Weiterhin ist auch denkbar, daß die Externverbindungen beispielsweise bei einer Fernsprechnebenstellenanlage in Querverbindungen und Amtsverbindungen unterteilt werden, wobei alle Arten von Verbindungen auch zu den Vermittlungsplätzen durchzuschalten sind.
  • Für die Abarbeitung der wartenden Anrufe können diese dann in Prioritätsklassen eingeteilt werden, wobei z.B. die wartenden Amstverbindungen die höchste und die wartenden Internverbindungen die niedrigste Priorität haben könnten. Auch ist eine weitere Unterteilung der Internverbindungen denkbar, wobei in Abhängkeit. von der Wichtigkeit des Teilnehmeranschlusses auch eine Zuteilung der Prioritätsklasse für Externverbindungen an bestimmte Teilnehmeranschlüsse möglich ist.
  • Hierzu ist für jede Prioritäteklasse jeweils ein individueller Wartefeldspeicher WF und ein Wartezähler WZ. nilt dazugehörigen Speicherfeldern WZB vorzusehen.
  • Die Abarbeitung der wartenden Anrufe geschieht dann in folgender Weise, indem bei Freiwerden eines Vermittlungsplatzes die einzelnen Wartefeldspeicher beginnend mit demjenigen mit der höchsten Priorität nacheinander auf wartende Anrufe abgefragt werden und die Abarbeitung der wartenden Anrufe eines Wartefeldspeiohers erst dann beginnt, wenn derjenige mit der nächst höheren Priorität keine wartenden Anrufe mehr enthält.
  • L e e r s e i t e

Claims (4)

  1. Schaltungsanordnung für eine indirekt gesteuerte Fernmelde-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage mit einem oder mehreren Arbeitsspeichern, Vermittlungsplätzen und Wartefeldspeichern P a t e n t a n 5 p r ü c Ii e: Öl Schaltungsanordnung für eine indirekt gesteuerte Fernmelde-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage mit einem oder mehreren Arbeitsspeichern, Vermittlungsplätzen und Wartefeldspeichern, bei welcher die Anforderungen von ankommenden Anrufen auf Verbindung mit einem Vermittlungsplatz in der Reihenfolge ihres Eintreffens in einem oder mehreren Wartefeldspeichern abgespeichert und die Auf orderungen entsprechend dieser Reihenfolge zwecks Verbindung mit einem Vermittlungsplatz bei Freiwerden eines derselben aus dem Wartefeldspeicher ausgelesen werden, dadurch gekennzeichnet, daß alle Anforderungen bis zu ihrer Abarbeitung im Wartefeldspeicher (WF) verbleiben, daß mit einem Wartezähler (WZ) die pro Leitung nicht bedienten Anrufe gezählt werden, wobei dessen Zählerstellung im Arbeitsspeicher (SP) der Steuerung (ST) jeweils in dem der betreffenden Leitung bzw. der daran angeschlossenen Einrichtung (AUe,IVS) zugeordneten Speicherplatz (WZB) festgehalten ist, und die Steuerung des Wartezählers (WZ) derart erfolgt, daß dieser ;ieweils bei Eintreffen einer Anforderung auf Leitung der betreffendenvum eins erhöht unb jeweils bei Abarbeitung einer Anforderung um eins erniedrigt wird, und daß bei Auslesen einer Anforderung aus dem Wars tefeldspeicher (WF) eine tiberprüfung der auf dem Speicherplatz (WZB) im Arbeitsspeicher (SP) der betreffenden Einrichtung eingespeicherten Zählerstellung erfolgt und daß eine Durchschaltung der betreffenden wartenden Verbindung zu einem Vermittlungsplatz nur dann erfolgt, wenn der Wartezähler (WZ) auf Schritt eins steht.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wartefeldspeicher (wF) aus einem Sackspeicher, beispielsweise FIF0-(Sirst in-first out-) Speicher gebildet ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Prioritätsklasse für die Behandlung wartender Anrufe ein eigener Wartefeldspeicher (WF) und ein eigener Wartezähler (WZ) vorhanden ist und in den Speicherplätzen der einzelnen Einrichtungen (AUe,IVS) für jeden der Wartezähler ein individueller Speicherbereich (WZB) vorhanden ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Freiwerden eines Vermittlungsplatzes (VP) die Wartefelder (WZ) nacheinander beginnend mit demjenigen mit der höchsten Prioritätsklasse auf wartende Anrufe abgesucht werden, wobei mit der Abarbeitung der wartenden Anrufe eines Wartefeldspei-(WZ) - -crers~~erst aann Degonnen wira, wenn in oem davorliegenden Wartefeldspeicher (WZ) mit höherer Priorität keine wartenden Anrufe mehr vorliegen.
DE19782855473 1978-12-22 1978-12-22 Verfahren zur Behandlung wartender Anrufe in einer indirekt gesteuerten Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage Expired DE2855473C2 (de)

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