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DE2721782A1 - Kornfrucht-umwaelz-lagereinrichtung, insbesondere fuer getreide o.dgl. - Google Patents

Kornfrucht-umwaelz-lagereinrichtung, insbesondere fuer getreide o.dgl.

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Publication number
DE2721782A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grain
silo
cylinder
fruit
storage device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772721782
Other languages
English (en)
Inventor
Masahiko Izumi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP6124476A external-priority patent/JPS52145143A/ja
Priority claimed from JP6124576A external-priority patent/JPS52145144A/ja
Priority claimed from JP6238776A external-priority patent/JPS52150269A/ja
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2721782A1 publication Critical patent/DE2721782A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B9/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
    • F26B9/06Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers
    • F26B9/08Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers including agitating devices, e.g. pneumatic recirculation arrangements
    • F26B9/082Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers including agitating devices, e.g. pneumatic recirculation arrangements mechanically agitating or recirculating the material being dried
    • F26B9/085Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers including agitating devices, e.g. pneumatic recirculation arrangements mechanically agitating or recirculating the material being dried moving the material in a substantially vertical sense using conveyors or agitators, e.g. screws or augers with vertical axis, which are positioned inside the drying enclosure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/74Large containers having means for heating, cooling, aerating or other conditioning of contents
    • B65D88/745Large containers having means for heating, cooling, aerating or other conditioning of contents blowing or injecting heating, cooling or other conditioning fluid inside the container
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B9/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
    • F26B9/06Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers
    • F26B9/08Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers including agitating devices, e.g. pneumatic recirculation arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Storage Of Harvested Produce (AREA)

Description

dieser Hohlwelle an eine außerhalb des Silos (S) angeordnete Vakuum- oder Saugeinrichtung angeschlossen ist (Fig. 16, 17).
17. Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 und/oder 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseite des einen Schraubenförderer (3) mit Hohlwelle enthaltenden Förderzylinders (2) von einem äußeren Zylinder (87) umgeben ist und daß dieser Förderzylinder (2) und die Welle des Schraubenförderers (3) mit einer Vielzahl von Löchern (88, 89) versehen sind, die kleiner sind als die Korngrößen des zu lagernden Kornfruchtgutes, und daß das Gas in dem Förderzylinder (2) mittels einer außerhalb des Silos (S) angeordneten Saugvorrichtung durch den äußeren Zylinder (87) zirkuliert (Fig. 18).
18. Xornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Zylinder (87) an seinem oberen Ende offen und rait einer abnehmbaren Abdeckung versehen ist und daß dessen unterer Bereich mit einem Auslaßkanal
(92) für das Kornfruchtgut in Verbindung steht.
19. Kornfrucht-Urawälz-Lagereinrichtung nach Anspruch 16, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß das im Kreis geführte Gas ein Inertgas ist.
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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung, in der Kornfruchtgut, wie z.B. Getreide, Sojabohnen, rote Bohnen, Gerste, Reis etc. in einem mit Fördereinrichtungen, etwa einer mechanischen Fördereinrichtung und/oder einer Gasstromfördereinrichtung, versehenen Silo umgewälzt wird, um dieses Kornfruchtgut in dem Silo unter optimalen Bedingungen zu lagern. Außerdem ist die Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung mit einer Kornfruchtklassifizierungseinrichtung versehen.
So bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Einrichtung zum Lagern von Kornfruchtgut, wie z.B. Sojabohnen, roten Bohnen, Gerste und Reis etc. und insbesondere auf eine Einrichtung zum Lagern des Kornfruchtgutes in einem Silo, in dem das Kornfruchtgut kontinuierlich oder intermittierend mithilfe einer Gas- oder mechanischen Fördereinrichtung umgewälzt wird, um es in diesem Silo unter optimalen Bedingungen zu lagern.
Bisher wurde bei der Lagerung von Kornfruchtgut, wie z.B. Sojabohnen, roten Bohnen, Gerste, Reis etc. in großen Mengen dieses Kornfruchtgut lediglich in einem innerhalb oder außerhalb von Gebäuden angeordneten Lagersilo aufgeschichtet, wobei im Inneren dieses Silos keinerlei besondere Vorkehrungen oder Einbauten vorhanden waren, so daß das Kornfruchtgut in diesem Silo in einem stationären Zustand gelagert wurde. Bei dieser bekannten Lagermethode bestand ein Nachteil darin, daß
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in einer Zone zwischen der mittleren Höhe und dem Boden des Silos durch das Eigengewicht des Kornfruchtgutes ein sehr großer Druck auf dieses aufgeschichtete Kornfruchtgut ausgeübt wurde und daß auch die Luftzirkulation verringert wurde, so daß das Kornfruchtgut muffig wurde und faulte und sehr schnell minderwertig sowie in kleine Stücke zerbrochen wurde. Es ist auch bereits ein Verfahren bekannt, bei dem ein Ventilator od. dgl. im oberen Bereich des Lagertanks angeordnet ist; bei diesem bekannten Verfahren ist jedoch eine Luftzirkulation nur in dem Zwischenraum, der im oberen Bereich des Tanks vorhanden ist, gegeben, so daß dieses Verfahren nicht die vorstehend genannten Wachteile überwinden kann.
Wenn Kornfruchtgut eingelagert wird, befinden sich auch noch Fremdstoffe, wie z.B. Unkrautsamen, Staub und beispielsweise Reiskleie darunter, so daß das Kornfruchtgut zu seiner Reinigung erst gefiltert werden muß.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, eine Kornfrucht-ümwälz-Lagereinrichtung zu finden, die diese Nachteile vermeidet.
Eine erste Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung schlägt zur Lösung dieser Aufgabe eine Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung vor, bei der das Kornfruchtgut, wie z.B. Sojabohnen, rote Bohnen, Gerste, Reis etc. mithilfe einer mechanischen Fördereinrichtung, wie z.B. einem Schraubenförderer etc., oder einer Gasfördereinrichtung, beispielsweise durch
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den Gasströmungsdruck, in einem Silo nach oben gefördert wird, so daß es bei seiner Lagerung in dem Silo entweder kontinuierlich oder in Intervallen umgewälzt wird.
Eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht für die Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtuny vor, ein Silo in einem in sich geschlossenen System anzuordnen und im
wesentlichen ein Inertgas als Fördergas zu verwenden.
Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht vor, die betreffende Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung
so auszubilden, daß in einem Silo eine Trennwand eingebaut wird, die das Silo in zwei Teilkamraern aufteilt, und daß in den
oberen und unteren Bereichen Verbindungskanäle zum Verbinden
der Teilkammern vorgesehen sind.
Eine weitere Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sieht bei der Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung vor, daß an
einer geeigneten Stelle innerhalb oder außerhalb des Silos
ein Förderzylinder zum Hinauffördern des Kornfruchtgutes angeordnet ist und daß in den oberen und unteren Bereichen dieses
Förderzylinders Verbindungskanäle vorgesehen sind.
Eine weitere Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sieht vor, daß die betreffende Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung eine Vielzahl von Silos und nur einen Förderzylinder aufweist.
Eine wiederum andere Ausgestaltung der vorliegenden
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Erfindung sieht vor, daß die betreffende Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung eine Kornfrucht-Klassifizierungseinrichtung zum Abtrennen des Kornfruchtgutes von Fremdstoffen aufweist.
Eine nochmals andere Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sieht vor, daß die betreffende Kornfrucht-Unwälz-Lagereinrichtung einen Förderzylinder aufweist, in welchem ein Schraubenförderer mit einer hohlen Welle angeordnet ist, die an ihrer Umfangsflache kleine Löcher aufweist, und daß auch der Förderzylinder mit kleinen Löchern versehen ist und daß gegebenenfalls die Außenseite dieses Zylinders durch einen äußeren Zylinder umgeben ist, wobei alle diese Klomente an eine außerhalb des Silos angeordnete Saugeinrichtung angeschlossen sind, die das Gas umwälzt.
Weitere Details der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüche sowie aus der Beschreibung von einzelnen Ausführungsbeispielen.
Die Erfindung soll anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen näher erläutert werden; darin zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt von einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine andere der Fig.
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ähnliche Ausführungsform;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine weitere, der Fig. 1 ähnliche Ausführungsform;
Fig. 4 eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsforra einer Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach der vorliegenden Erfindung, die aus einem geschlossenen System besteht und ein Inertgas als Trägergas verwendet;
Fig. 5-1 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform einer Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach der Erfindung;
Fig. 5-2 einen Querschnitt entlang der Linie I-I in Fig. 5-1;
Fig. 6-1 einen Längsschnitt einer wiederum anderen Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6-2 einen Querschnitt längs der Linie II-II in Fig. 6-1;
Fig. 7-1 einen Längsschnitt einer weiteren Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 7-2 einen Querschnitt längs der Linie III-III in Fig. 7-1;
Fig. 8-1 einen Längsschnitt einer wiederum anderen Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 8-2 einen Querschnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 8-1;
Fig. 9-1 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 9-2 einen Querschnitt entlang der Linie V-V in Fig. 9-1;
Fig.1o-1 einen Längsschnitt durch eine Kornfrucht-
Umwälz-Lagereinrichtung, bei der eine Vielzahl von Silos angeordnet ist;
Fig.1o-2 einen Querschnitt entlang der Linie VI-VI in Fig. 1o-1;
Fig.11 einen Längsschnitt einer nochmals anderen
Ausfuhrungsform einer Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach der vorliegenden Erfindung;
Fig.12 eine schematische Ansicht von einer weiteren Ausführungsform einer Kornfrucht-Umwälz-Lager-
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einrichtung nach der vorliegenden Erfindung;
Fig.13 eine Detailansicht des Hauptteils der Fördergaseinrichtung, wie sie in der Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach Fig. 12 verwendet wird;
Fig.14 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform einer Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung mit einer Kornfrucht-Klassifizierungseinrichtung nach der vorliegenden Erfindung;
Fig.15 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform einer Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung mit einer Kornfrucht-Klassifizierungseinrichtung ähnlich der Fig. 14;
Fig.16 einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform einer Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach der vorliegenden Erfindung;
Fig.17 eine perspektivische Teilansicht, die die Details an einer schraubenförmigen Förderwelle gemäß Fig. 16 zeigt; und
Fig.18 einen Längsschnitt einer nochmals anderen Ausführungsform einer Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach der vorliegenden Erfindung.
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Nachfolgend werden die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung anhand der Zeichnungen im einzelnen erläutert; dabei sind in diesen Zeichnungen die Teile, die die gleiche Funktion ausüben, mit dem gleichen Bezugszeichen bezeichnet. In diesen Zeichnungen zeigt der Teil Λ die Urav/üIzrichtung des Kornfruchtgutes an.
In Fig. 1 ist ein Silo einer ersten Ausführungsform der Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach der vorliegenden Erfindung mit einem Symbol S bezeichnet. Der Silo S umfaßt im allgemeinen ein Gehäuse 1, einen Förderzylinder 2, einen Boden 12 und eine mechanische Fördereinrichtung, beispielsweise einen Schraubenförderer 3 etc. Der Förder zylinder 2 v/eist in seinem unteren Eereich einen unteren Uuwälzkanal 11 und in seinem oberen Bereich einen oberen Umwälzkanal 7 auf. Im Förderzylinder 2 ist ein Schraubenförderer 3 angeordnet. Im unteren bereich des Gehäuses 1 ist ein Boden 12 vorgesehen, der zum unteren Umwälzkanal 11 hin nach unten geneigt ist. Der Schraubenförderer 3 weist eine Welle 5 auf, die durch eine Antriebswelle 6 eines Motors 1o in Drehung versetzt wird. Das Kornfruchtgut, wie z.B. Weizen, Reis, Bohnen etc.,gegebenenfalls auch Heu und Stroh, wird über die Einfüllöffnung 4 mithilfe einer Fördereinrichtung, wie z.B. eines Förderbandes etc., in den Silo S geworfen. Durch Einschalten des Motors 1o wird der Schraubenförderer 3 in Betrieb gesetzt. Das Kornfruchtgut gelangt dabei aufgrund seiner Schv/erkraft vom unteren Umwälzkanal 11 in den Förderzylinder 2 und wird dann mithilfe des innerhalb des Förderzylinders 2 angeordneten Schraubenförderers
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3 nach oben bewegt. Dieses nach oben bewegte Kornfruchtgut wird über den oberen Umwälzkanal 7 in das Gehäuse 1 ausgetragen. Auf diese Weise wird während des Detriebs des Schraubenförderers 3 das Kornfruchtgut C in Richtung des Pfeils A im Silo S umgewälzt. Die Umwälzung wird kontinuierlich oder in Intervallen durchgeführt, wodurch die Einlagerung des Kornfruchtgutes C im Silo S bewirkt wird. Außerdem kann Luft gleichzeitig darin umgewälzt werden, wobei entsprechende Einrichtungen dafür in der Figur nicht dargestellt sind. Selbstverständlich ist eine Entnahmeöffnung oder eine Einrichtung zur Entnahme des Kornfruchtgutes C aus dem Silo S an einer hierfür geeigneten Stelle angebracht, welche Einrichtung (nicht dargestellt) aus einem Bandförderer, Taschenförderer oder aus einer Saugleitung etc. bestehen kann. Ebenso kann die Betriebsweise des Schraubenförderers 3 in Intervallen oder kontinuierlich mithilfe einer Zeitvorgabeeinrichtung, eines Temperaturfühlers, eines Feuchtigkeitsfühlers, eines Handschalters etc. (nicht dargestellt) durchgeführt werden.
In Fig. 2 ist ein anderer Silo einer zweiten Ausführungsform einer Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach der vorliegenden Erfindung dargestellt, der im allgemeinen mit dem Bezugszeichen S bezeichnet ist. Der Silo S umfaßt im wesentlichen ein Gehäuse 1, einen Boden 12, einen Förderzylinder 2 und eine Lufteinblasdüse 13. Innerhalb des Gehäuses 1 ist der Förderzylinder 2 durch Stützen 16, 18 befestigt. Im unteren Bereich des Förderzylinders 2 ist ein unterer Umwälzkanal 11 und im oberen Bereich ein oberer Umwälzkanal 7 vorgesehen. Der Boden 12 ist von der
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Seitenwand des Gehäuses 1 zum unteren Umwälzkanal 11 hin schräg nach unten geneigt. Die Lufteinblasdüse 13, die an eine Druckluftleitung 14 angeschlossen ist, die ihrerseits mit einem Gebläse (nicht dargestellt) etc. in Verbindung steht, ist im unteren Zentralbereich des FörderZylinders 2 angeordnet, so daß Luft ausgeblasen und innerhalb des Förderzylinders 2 nach oben geblasen werden kann. Das Kornfruchtgut C wird mithilfe einer Fördereinrichtung, wie z.B. einem Förderband 9 etc. über eine verschließbare Einfüllöffnung 4 in den Silo S geschüttet. Beim Betrieb eines Ventilators (nicht dargestellt) wird Druckluft aus der Lufteinblasdüse 13 im Förderzylinder 2 nach oben geblasen. Demzufolge wird ein Unterdruck in der Nähe des unteren Umwälzkanals 11 erzeugt, durch den das Kornfruchtgut C von unteren Umwälzkanal 11 weg in den Förderzylinder 2 eingesaugt wird, wo es dann durch die aus der Lufteinblasdüse ausströmende Druckluft in einem Luftstrom nach oben gefördert und dann zum oberen Umwälzkanal 7 hinaus in das Gehäuse 1 ausgetragen wird, so daß es erneut bis zum unteren Umwälzkanal 11 wandert und dadurch die Umwälzung bewirkt. Dadurch wird durch das Ausblasen von Luft aus der Lufteinblasdüse 13 das Kornfruchtgut veranlaßt, in dem Silo S in Richtung des Pfeiles A zu zirkulieren. Auch beim Betrieb mit eingeblasener Luft kann ebenso wie beim Betrieb des in Fig. 1 gezeigten Schraubenförderers mithilfe eines Zeitschalters, Feuchtigkeitsfühlers, Temperaturfühlers oder Handschalters etc. (nicht dargestellt) gesteuert werden, um je nach Wunsch einen intermittierenden oder kontinuierlichen Betrieb zu erhalten. Auch hier ist es selbstverständlich möglich, eine Entnahmeöffnung oder -einrichtung,
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wie z.B. einen Bandförderer, Taschenförderer oder eine Saugleitung etc. (nicht dargestellt) an einer geeigneten Stelle vorzusehen, um Kornfruchtgut C aus dem Silo S zu entnehmen.
In Fig. 3 ist ein weiterer Silo S gezeigt, der dem Silo S in Fig. 2 ungefähr ähnlich ist. Dieser Silo S besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse 1, einem Boden 12, einem Förderzylinder 2 und Lufteinblasdüsen 8. Im Gehäuse 1 ist der Förderzylinder 2 mithilfe von Stützen 15, 17 befestigt. Im unteren Bereich des Förderzylinders 2 ist ein unterer Umwälzkanal 11 und im oberen Bereich ein oberer Umwälzkanal 7 vorgesehen. Der Boden 12 weist einen erhabenen mittleren Bereich auf und ist von diesem mittleren Bereich zum unteren Umwälzkanal 11 hin nach unten geneigt. Eine Vielzahl von Lufteinblasdüsen 8 ist im Umfangsbereich zwischen dem Gehäuse 1 und dem Förderzylinder 2 in einem gewissen Abstand zueinander angeordnet. Jede Düse 8 ist an eine Druckluftleitung 14 angeschlossen, die mit einem Gebläse etc. (nicht dargestellt) verbunden ist, so daß Luft in den Zwischenraum zwischen dem Gehäuse 1 und dem Förderzylinder 2 nach oben geblasen wird. Das Kornfruchtgut C wird durch eine verschließbare Einfüllöffnung 4 über eine Fördereinrichtung, wie z.B. ein Förderband 9 etc. in den Silo eingefüllt. Um Luft aus den Düsen 8 ausströmen zu lassen, wird ein Ventilator (nicht dargestellt) betrieben. Dadurch wird ein Unterdruck im Bereich des unteren Umwälzkanals 11 erzeugt, so daß das Kornfruchtgut C aus diesem unteren Umwälzkanal 11 in den Zwischenraum zwischen dem Gehäuse 1 und dem Förderzylinder 2 eingesaugt wird und durch die aus den Düsen 8 ausblasende
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Luft nach oben gefördert wird, dann über den oberen Uniwälzkanal 7 in den Förderzylinder 2 ausgetragen wird, um dann erneut zum unteren Umwälzkanal 11 zu strömen, so daß dadurch eine Zirkulation des Kornfruchtgutes bewirkt wird. Demzufolge zirkuliert bein Ausblasen der Luft aus den Lufteinblasdüsen 8 das Kornfruchtgut C im Silo S in Richtung des Pfeiles A. Die Düsen können wiederum mithilfe einer Zeitsteuerung, eines Temperatur- oder Feuchtigkeitsfühlers oder eines Handschalters etc. (nicht dargestelt) gesteuert werden, so daß sie einen intermittierenden oder kontinuierlichen Betrieb, ähnlich wie die Lufteinblasdüsen 13 in Fig. 2, erlauben. Ebenso ist es eine Selbstverständlichkeit, eine Entnahmeöffnung oder eine Entnahmeeinrichtung, wie z.B. einen Bandförderer, Taschenförderer etc. (nicht dargestellt) an geeigneter Stelle vorzusehen, um das Kornfruchtgut aus dem Silo S zu entnehmen.
Durch die vorstehend beschriebene, in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung wird das Kornfruchtgut intermittierend oder kontinuierlich im Silo umgewälzt und auch die Luft in einem Kreislauf darin geführt, so daß bei der Lagerung des Kornfruchtgutes verhindert wird, daß dieses in stationärem Zustand am Boden des Silos liegt und Hitze, Feuchtigkeit und/oder Luft etc. darin verbleiben, was dazu führt, daß das Kornfruchtgut dumpf wird und verrottet. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Qualität des Kornfruchtgutes nicht minderwertig; es kann vielmehr eine perfekte Lagerung im Silo erreicht werden.
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Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung soll in Fig. 4 erläutert werden. Dort ist das Kornfruchtgut in einem Gehäuse 1 im Silo S, der eine geeignete Gestaltung und Konstruktion aufweist, eingelagert. In dieser Ausführungsform ist ein zylindrisches Gehäuse vorgesehen, das in seinen Deckel- bzw. Bodenteilen eine Auslaßöffnung bzw. eine Einlaßöffnung für das Gas aufweist, um die Zirkulationabewegung des Kornfruchtgutes und des Gases möglichst einfach zu gestalten» ist im unteren Bereich des Gehäuses 1 ein zum mittleren Bereich dieses Gehäuses hin geneigter Boden 12 angeordnet. Ebenso ist in diesem mittleren Bereich des Gehäuses ein die Zirkulation bewerkstelligender Förderzyllnder 2 angeordnet, der eine geringere Höhe aufweist als das Gehäuse . Zudem ist eine Lufteinblasdüse 13 am Boden des Gehäuses vorgesehen. In diesem Gehäuse 1 sind verschiedene Arten von Kornfruchtgut aufgeschichtet, wobei jedoch die Höhe dieser Schichtung nicht größer ist als der die Zirkulation aufrechterhaltende Förderzylinder 2.
Der in die Schicht aus diesem Kornfruchtgut eingeführten Gaseinblasdüse 13 wird von einer Leitung P mithilfe eines Gebläses F ein Inertgas zugeführt. Als Inertgas wird ein Gas verwendet, das im wesentlichen frei von Sauerstoff ist und keinen schädlichen Einfluß auf das zu lagernde Kornfruchtgut ausübt, wobei jedes Gas als Inertgas verwendet werden kann, das diese Bedingung erfüllt. Als Beispiele dafür können Edelgase, wie z.B. Helium,Neon, Argon, Xenon, Krypton etc. genausogut
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wie Kohlendioxydgas, Stickstoffgas oder ein Gemisch aus diesen Gasen verwendet werden, ebensogut wie Abgase, wie z.B. Rauchgas oder Verbrennungsgas etc., als Inertgas verwendet werden können, wenn ihre giftigen Bestandteile entfernt worden sind. Gewöhnlich wird jedoch im einfachsten Fall Kohlendioxydgas verwendet werden. Es 1st auch möglich, durch geeignete Zusammenmischung ein Gemisch dieser Gase zu verwenden. Wenn dieses Inertgas aus der Gasdüse 13 ausströmt, steigt das Kornfruchtgut im Gehäuse zusammen mit dem Gas entlang dem für die Zirkulation vorgesehenen Förderzylinder 2 nach oben, wobei dieses Inertgas zusammen mit dem Staub im Kornfruchtgut über die Auslaßöffnung 19 im Deckel des Gehäuses 1 in die Rohrleitung P abgeführt wird. Andererseits wird das Kornfruchtgut aufgrund seines größeren spezifischen Gewichts in das Gehäuse 1 zurückfallen und nicht in die Rohrleitung P abgeführt werden. Ein Teil des im Bodenbereich des Gehäuses vorhandenen Kornfruchtgutes bewegt sich in die Nähe der GaseinlaßdUse 13, wobei dieser Teil dem Anteil des Kornfruchtgutes entspricht, der durch den Gasstrom weggeblasen wurde und wobei dieser Teil des Kornfruchtgutes ebenfalls mit dem ausströmenden Inertgasstrom nach oben geblasen wird. Auf diese V/eise wird der Umwälzkreislauf nacheinander wiederholt bzw. ständig aufrechterhalten. Als Ergebnis davon werden die Körner des Kornfruchtgutes im Gehäuse ständig bewegt und im Kreislauf geSihrt und dadurch das zwischen den Körnern vorhandene Gas stets erneuert. Dadurch wird im Unterschied zu dem früheren stationären Lagerverfahren im vorliegenden Fall der Erfindung das Kornfruchtgut nicht am Boden des Gehäuses zusammengepreßt, noch wird es dumpf und verrottet. Da der Sauer-
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stoff in Gehäuse im wesentlichen durch das Inertgas ersetzt ist, ist es nunmehr möglich, das Anwachsen von Infektionsmikroben, insbesondere von Aerobenbakterien, einzudämmen, so daß das Verrotten des Kornfruchtgutes verhindert werden kann und gleichzeitig die Oxydation des Kornfruchtgutes, dessen Keimung und Fäulnisbildung ebenfalls verhindert werden kann, so daß über eine lange Zeit und nahezu vollkommen die Qualität des Kornfruchtgutes aufrechterhalten werden kann. Wenn darüberhinaus die Temperatur des Inertgases angepaßt wird und das Gas mit einer niedrigen Temperatur eingeblasen wird, wird der vorstehend genannte Effekt noch weiter verstärkt. Weil außerdem noch die im Kornfruchtgut enthaltenen Stäube, die sehr schwierig zu entfernen sind, herausgeholt werden können, wird zusammen mit den bereits vorstehend genannten Effekten auch noch ein Reinigungseffekt des Kornfruchtgutes erreicht. Falls, wie vorstehend erwähnt, ein Abgas als Inertgas verwendet wird, wird der überaus vorteilhafte Effekt erreicht, daß ein giftiges Abgas sehr wirkungsvoll verwendet werden kann, was eine sehr wirkungsvolle Methode zur Verhinderung der Luftverunreinigung darstellt.
Bei der vorliegenden Ausfuhrungsform ist im Zentralbereich des Gehäuses 1 nur an einer einzigen Stelle eine Gas- bzw. Lufteinblasdüse 13 vorgesehen. Es ist jedoch möglich, die Anzahl der Stellen mit Einblasdüsen zu vergrößern. Alternativ kann auch der Durchmesser des die Umwälzung bewerkstelligenden inneren Zylinders größer gemacht und eine Anzahl von Gaseinblasöffnungen an der Peripherie des Gehäuses vorgesehen
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werden, so daß dann das Kornfruchtgut in entgegengesetzter Richtung zu der der vorliegenden Ausführungsform zirkuliert, nämlich von der Peripherie zum Zentrum hin. Im vorstehend erwähnten Fall ist die Entnahmeöffnung vorteilhafterweise an einer der Gaseinblasöffnung gegenüberliegenden Stelle an der Peripherie des Gehäuses angeordnet.
Das die Stäube enthaltende schmutzige Inertgas wird an der .Auslaßöffnung 19 aus dem Gehäuse 1 herausgeführt, durch die Rohrleitung P geleitet und über eine Einlaßöffnung 2o eines Zyklons 21 in den Zyklon eingeführt, wo die Stäube abgeschieden werden und dadurch das Gas gereinigt wird. Das über die Einlaßöffnung 2o in den Zyklon eingeführte Gas wirbelt innerhalb des Zyklons 21 nach oben, wobei es mit einem Wassersprühregen, der aus den Wassersprühöffnungen 23 versprüht wird, in Berührung gebracht wird und dadurch hinreichend ausgewaschen und gereinigt wird und anschließend durch den inneren Zylinder 22 des Zyklons in die Rohrleitung P ausströmt. In diesem Fall enthält das ausströmende Gas einen großen Anteil an Feuchtigkeit, so daß es wünschenswert erscheint, dieses Gas in einer die Feuchtigkeit vermindernden Maschine oder irgendeiner anderen geeigneten Feuchtigkeitsreduzierungseinrichtung, wie z.B. einem Trocknungszyklon etc. zu trocknen.
Bei der vorliegenden Ausführungsfona wird ein Zyklon als Staubreduzierungseinrichtung zum Vermindern der im Inertgas enthaltenen Stäube verwendet} es können aber ebensogut irgend-
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welche andere staubmindernde Einrichtungen verwendet werden} beispielsweise kann ein Beutelfilter als geeignete Staubminderungs einrichtung verwendet werden.
Wie vorstehend beschrieben, wird das Inertgas, von dem die Stäube abgeschieden worden sind und das dadurch wieder rein ist, mithilfe einer Temperaturanpassungseinrichtung (nicht dargestellt) auf eine für die Lagerung des Kornfruchtgutes optimale Temperatur eingestellt und dann über die Gaseinblasdüsen 13 bei konstanter Strömungsgeschwindigkeit und konstantem Gasvolumen in das Gehäuse 1 eingeblasen werden, so daß der vorstehend beschriebene Zyklus' wiederholt wird.
In diesem Fall wird, wenn dies erforderlich ist, ein Inertgas durch eine Inertgaszuführungsleitung 24 in die Rohrleitung mithilfe einer Regulierungseinrichtung, wie z.B. einem Ventil etc. eingeführt. Auch im Fall der Verwendung eines Abgases, wie z.B. eines Verbrennungsgases oder Rauchgases etc. werden die giftigen Gase mithilfe eines Wassersprühzyklons desselben Typs wie der Zyklon 21, der zur Entfernung der Stäube verwendet wurde,entzogen, wonach das Gas dann nach gegebenenfalls erforderlicher Durchführung eines Feuchtigkeitsentzugs und einer Teruperaturanpassung in das System eingespeist wird.
Wie vorstehend ausführlich beschrieben wurde, wird in der vorliegenden Ausführungsform nach der Erfindung eine Konstruktion vorgeschlagen, die gegenüber dem bereits bekannten Kornfruchtlagerverfahren des offenen Typs, nämlich des
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stationären Typs ihrem Wesen nach völlig verschieden ist und in einem geschlossenen Kreislauf eines Inertgases besteht und ein dynamisches Kornfruchtlagersystem anwendet, so daß, wie bereits ausführlich beschrieben, die vorliegende Ausführungsform die Nachteile löst, die bei dem bekannten Verfahren nicht vermeidbar waren, und außerdem noch den überragenden Effekt erzielt, daß die Qualität des Kornfruchtgutes aufrechterhalten, die Keimung und auch die Fäulnisbildung vermieden und gleichzeitig.eine Reinigung des Kornfruchtgutes erzielt wird.
Nunmehr soll eine weitere Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung anhand der Figuren 5-1 und 5-2 erläutert werden.
Bei dieser Ausfuhrungsform ist eine Trennwand 25 im Silo S in der Längsrichtung dieses Silos eingesetzt. Damit teilt die Trennwand 25 den Silo S in zwei Teilkammern 26, 27. Im oberen und unteren Bereich der Trennwand 25 »ind obere und untere Verbindungsöffnungen 28, 29 zum gegenseitigen Verbinden der Teilkammern 26, 27 vorgesehen. Während des Betriebs dieses Silos S wird das gelagerte Kornfruchtgut (nicht dargestellt) von der Teilkammer 26 in die Teilkammer 27 entweder von Hand oder mithilfe einer mechanischen Fördereinrichtung (nicht dargestellt) hinüberbewegt und dadurch eine Umwälzung des Kornfruchtgutes innerhalb des Silos S erzielt.
Als nächstes soll eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anhand der Fig. 6-1 und 6-2 erläutert
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werden. Hier ist innerhalb des Silos S in Längsrichtung dieses Silos ein Förderzylinder 2 zum Nach-oben-Bewegen des Kornfruchtgutes angeordnet. Dieser Förderzylinder 2 kann an irgendeiner Stelle innerhalb des Silos S angeordnet werden. Zur Erzeugung einer Strömungskraft vom unteren zum oberen Bereich dieses Förderzylinders 2 ist in diesem Förderzylinder 2 eine Einblasdüse 13 vorgesehen. Außerdem sind im oberen und unteren Bereich des Förderzylinders 2 obere und untere Verbindungsöffnungen 28, 29 zur Herstellung einer Verbindung zum Innenraum des Silos S vorgesehen. Während des Betriebs dieses Silos wird die Strömungskraft im Förderzylinder 2 vom unteren zum oberen bereich mithilfe einer Düse 13 erzeugt; dabei gelangt das im Silo S gelagerte Kornfruchtgut (nicht dargestellt) durch die untere Verbindungsöffnung 28 in den Förderzylinder 2 und wird durch die Strömungskraft nach oben getragen, wo es durch die obere Verbindungsöffnung 29 wieder in den Silo S ausgetragen wird. Auf diese Heise wird das im Silo S eingelagerte Kornfruchtgut innerhalb dieses Silos umgewälzt. Diese Umwälzung des Kornfruchtgutes innerhalb des Silos kann dadurchverwirklicht werden, daß die Strömungskraft je nach Wunsch kontinuierlich oder in Intervallen aufgebracht wird.
Der in den Fig. 7-1 und 7-2 gezeigte Silo S stellt eine besondere Ausführungsform des in den Fig. 6-1 und 6-2 erläuterten Silos dar, wobei der Förderzylinder 2 zum Nachoben-Bewegen des Kornfruchtgutes so angeordnet ist, daß er mit der Innenwand des Silos S in Berührung steht. Seine Arbeitsweise ist jedoch die gleiche wie die des in den Fig. 6-1 und
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6-2 beschriebenen Silos S.
Ein in den Fig. 8-1 und 8-2 beschriebener Silo S ist so ausgebildet, daß der Förderzylinder 2 für das Nach-oben-Fördern des Kornfruchtgutes mit der Außenwand des Silos S in Berührung steht, wobei jedoch seine Betriebsweise die gleiche ist wie bei dem in den Fig. 6-1 und 6-2 dargestellten Silo S.
In den Fig. 9-1 und 9-2 ist ein Silo mit einem Förderzylinder 2 für das Nach-oben-Fördern des Kornfruchtgutes dargestellt, wobei dieser Förderzylinder in einem gewissen Abstand von der Außenwand des Silos S angeordnet ist. Um den Förderzylinder 2 mit dem Silo S zu verbinden, sind entsprechende Verbindungskanäle 3o in deren oberem und unterem Bereich vorgesehen. Beim Betrieb dieses Silos S wird die Strömungskraft aus der Düse 13 in den Förderzylinder 2 so eingebracht, daß sie von dessen unterem zu dessen oberem Bereich wirkt, wodurch das in dem Silo eingelagerte Kornfruchtgut (nicht dargestellt) durch den unteren Verbindungskanal 3o in den Förderzylinder 2 gesaugt, dann vom unteren zum oberen Bereich des FörderZylinders 2 transportiert und über den oberen Verbindungskanal 3o wieder in den Silo S zurückgebracht wird. Auf diese Weise wird durch die Strömungskraft das Kornfruchtgut durch den Silo S und den Förderzylinder 2 umgewälzt.
In den Fig. 1o-1 und 1o-2 ist eine Mehrzahl von Silos angeordnet. In dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier Silos S und ein einziger Förderzylinder 2
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zum Nach-oben-Fördern des Kornfruchtgutes vorgesehen. Die Silos S und der Förderzylinder 2 sind jeweils durch einen Verbindungskanal 3o miteinander verbunden, wobei jeweils im unteren Bereich des Förderzylinders 2 eine Düse 13 angeordnet ist. In jedem Verbindungskanal 3o ist ein Absperrschieber 31 vorgesehen, so daß bei der Durchführung der Umwälzung des in den Silos S gelagerten Kornfruchtgutes (nicht dargestellt) je nach Wunsch ein Silo S ausgewählt werden kann, in dem das Kornfruchtgut umgewälzt werden soll. Bei der Inbetriebnahme dieser Silos S, d.h. wenn das in diesen Silos S eingelagerte Kornfruchtgut umgewälzt werden soll, werden als erstes die Absperrschieber 31, 31 in den Verbindungskanälen 3o, 3o in den oberen und unteren Bereichen des betreffenden Silos S geöffnet, während die Absperrschieber 31 zu allen anderen Silos S durchwegs geschlossen bleiben. Dann wird über die Düse 13 eine Strömungskraft im Förderzylinder 2 von dessen unterem zu dessen oberem Ende erzeugt. Dadurch wird das Kornfruchtgut im Silo S durch den unteren Verbindungskanal 3o in den Förderzylinder 2 eingesaugt und anschließend vom unteren Bereich des Förderzylinders 2 zu dessen oberem Bereich gefördert und durch den oberen Verbindungskanal 3o wieder in den Silo S zurückgebracht. Dieser Vorgang wird wiederholt, so daß dadurch eine Umwälzung des Kornfruchtgutes erreicht wird. Wenn diese Umwälzung beendet werden soll, werden die Absperrschieber 31,31 geschlossen und zur Aufnahme einer Umwälzung des im nächsten Silo S eingelagerten Kornfruchtgutee dort die entsprechenden Absperrschieber 31, 31 geöffnet, so daß dann der UmwälzVorgang
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des Kornfruchtgutes in der gleichen, bereits vorstehend beschriebenen Weise durchgeführt wird. In derselben Weise wird auch das in den anderen Silos S eingelagerte Kornfruchtgut der Reihe nach umgewälzt/ so daß auch dort der erwünschte Erfolg erreicht wird. Es ist selbstverständlich, daß die Austrittsöffnung für das die Strömungskraft erzeugende Gas an einer geeigneten Stelle vorgesehen ist. Außerdem sind die Einfüllöffnung und die Entnahmeöffnung für das Kornfruchtgut selbstverständlich ebenfalls an einer geeigneten Stelle des Silos angeordnet, obwohl diese Einfüllöffnung zum Einbringen des Kornfruchtgutes in den Silo und die Entnahmeöffnung zum Entnehmen des Kornfruchtgutes aus deia Silo in den Zeichnungen nicht dargestellt sind. In allen Darstellungen ist die Umwälzung des Kornfruchtgutes jeweils nur mithilfe der Strömungskraft dargestellt) es ist jedoch auch möglich, eine mechanische Fördereinrichtung, wie z.B. einen Schraubenförderer etc., in der Längsrichtung des Förderzylinders 2 zum Nach-oben-Fördern des Kornfruchtgutes anzuordnen und dadurch die Umwälzung des Kornfruchtgutes zu erreichen.
Aufgrund dieser vorstehend beschriebenen Konstruktion kann das Kornfruchtgut, wie z.B. Sojabohnen etc. unter optimalen Bedingungen im Silo gelagert werden, ohne daß irgendein Verrottungsprozeß od. dgl. im Silo auftritt.
Bei einer weiteren Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung gemäß Fig. 11 ist das Gehäuse, das den Silo zur Einlagerung des Kornfruchtgutes, wie z.B. Sojabohnen, rote Bohnen»
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Weizen, Reis etc. bildet, mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. Der Boden 12 des Gehäuses 1 weist eine konische Forn auf. Im Gehäuse 1 ist ein erster Förderzylinder 2 angeordnet, der sich vom untersten Bereich des Bodens 12 bis zum oberen Bereich des Gehäuses 1 erstreckt. Der Innenraum dieses Gehäuses ist durch eine Trennwand 32 in eine obere Kammer 33 und eine untere Kammer 34 unterteilt. Innerhalb des ersten Förderzylinders 2 ist ein Schraubenförderer 3 angeordnet. Der erste Förderzylinder 2 weist in seinem untersten Bereich eine erste Einlaßöffnung 35 und darüber eine Auslaßöffnung bzw. obere ümwälzöffnung 7 aufj außerdem ist eine zweite Uir.wälzöffnung 36 unmittelbar oberhalb der Trennwand 32 vorgesehen. Der zweite Förderzylinder 37 ist eng um "en ersten Förderzylinder 2 angeordnet, wobei er sich relativ zu diesem verdrehen kann, und erstreckt sich vom untersten Bereich in der Nähe des Bodens 12 bis zu einem oberen Bereich in der Nähe der zweiten Umwälzöffnung 36. In der Zeichnung ist dieser zweite Förderzylinder 37 mithilfe eines Hebels 38 drehbar dargestellt. Die Trennwand 32 ist vom Gehäuse 1 zum zweiten Förderzylinder 37 hin nach unten geneigt. Der zweite Förderzylinder weist in seinem untersten Bereich eine zweite Einlaßöffnung 39 sowie darüber eine zweite Ümwälzöffnung 36 auf. Wenn die erste Einlaßöffnung 35 mit der zweiten Einlaßöffnung 39 fluchtet und dabei den Durchgang des Kornfruchtgutes C ermöglicht, ist die zweite ümwälzöffnung 36 gegenüber der dritten Ümwälzöffnung 4o versetzt und verhindert dadurch den Durchgang des Kornfruchtgutes C, während andererseits für den Fall, daß die erste Einlaßöffnung 35 und die zweite Einlaßöffnung 39 gegeneinander
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versetzt sind, so daß kein Kornfruchtgut C hindurchfließen kann* die zweite ümwälzöffnung 36 mit der dritten ümwälzöffnung 4o deckungsgleich ist, so daß das Kornfruchtgut C hindurchfließen kann. Die ümwälzöffnungen 36, 4o und die Einlaßöffnungen 35, sind auf diese Weise hinsichtlich ihrer Stellung einstellbar. Während des Betriebs des in Fig. 11 dargestellten Silos wird zunächst das Kornfruchtgut C mithilfe eines Förderbandes 9 etc. in die Einfüllöffnung 4 hineingeschüttet. Das Kornfruchtgut C gelangt von dieser Einfüllöffnung 4 aus in die untere Kanuner 41 und fällt aufgrund seiner Schwerkraft zur zweiten Einlaßöffnung 39 hin. Der Hebel 38 wird betätigt, um den zweiten Förderzylinder 37 so zu verdrehen, daß die erste Einlaßöffnung 35 mit der zweiten Einlaßöffnung 39 deckungsgleich ist. Der Schraubenförderer 3 wird durch einen Motor 1o angetrieben. Das Kornfruchtgut C wird dabei durch den Schraubenförderer 3 nach oben gefördert und über die obere Umwälzöffnung 7 in die obere Kammer 42 eingebracht. Das Kornfruchtgut C wird in dieser oberen Kammer 42 gelagert. Wenn jedoch eine Umwälzung des Kornfruchtgutes vorgenommen werden soll, wird der Schraubenförderer 3 in Drehung versetzt und der zweite Förderzylinder 37 durch den Hebel 38 so verdreht, daß die zweite Umwälzöffnung 36 mit der dritten Ümwälzöffnung 4o deckungsgleich ist. Dadurch wird das Kornfruchtgut C kontinuierlich durch diese Ümwälzöffnungen 36, 4o, durch den ersten Förderzylinder 2, durch die obere Umwälzöffnung 7 bis in die obere Kammer 42 umgewälzt. In der vorliegenden Erfindung ist der zweite Förderzylinder 37 drehbar ausgebildet; es ist jedoch auch möglich, den ersten Förderzylinder 2 drehbar auszubilden. Es ist ebenfalls selbstver-
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ständlich, für die Entnahme des Kornfruchtgutes aus dem Silo eine geeignete Entnahmeöffnung vorzusehen.
Aufgrund der vorstehend beschriebenen Konstruktion kann das Kornfruchtgut umgewälzt und ein stationäres Lagern und bloßes Aufschichten über dem Boden des Silos verhindert werden, so daß ein Verrotten verhindert wird und die einzelnen Körner des Kornfruchtgutes gegeneinander reiben und sich dadurch polieren können, mit dem Ergebnis, daß nunmehr keinerlei Qualitätsverschlechterung verursacht wird und das Kornfruchtgut ii.t Silo stets unter ausgezeichneten Bedingungen gelagert werden kann.
Nunmehr soll eine weitere Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung anhand der Fig. 12 erläutert werden. Dabei ist der Silo vom Umwälztyp, in dem Kornfruchtgut, wie z.B. Sojabohnen, rote Bohnen, Reis, Weizen etc. so gelagert ist, daß eine Umwälzung darin erfolgen kann und in dem außerdem eine Klassifizierungseinrichtung vorgesehen ist, in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen S bezeichnet. Dieser Silo S weist also einen Kornfrucht-Klassifizierungsbereich 5o, einen Kornfrucht-Lagerbereich 60 und einen Kornfrucht-Einspeisebereich 7o auf. Außerdem ist in diesem Silo ein mit Gas betriebener Förderzylinder 2 ζun Fördern des Kornfruchtgutes vorgesehen, der sich durch jede Kammer erstreckt und an den entsprechenden Stellen, die im wesentlichen dem Kornfrucht-Einspeisebereich 7o, dem Kornfrucht-Lagerbereich 60 und dem Kornfrucht-Klassifizierungsbereich 5o entsprechen, jeweils öffnungen auf, so daß das Kornfruchtgut
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in Lagerbereich 60 umgewälzt und dabei klassifiziert werden kann. Zu diesem Zweck wird das Fördergas für das Kornfruchtgut durch eine Rohrleitung 43/ einen Zyklon 44 und einen Luftkompressor 45 und schließlich durch den Förderzylinder 2 für das Kornfruchtgut umgewälzt.
Der Einspeisebereich 7o liegt im unteren Bereich des Gehäuses 1, wobei das über eine geeignete Fördereinrichtung, wie z.E. ein Förderband 9 etc., eingespeiste Kornfruchtgut in die Einfüllöffnung 4 eingebracht wird. Der Eispeisebereich 7o besteht aus einem Bodenteil 12 mit einem geneigten Boden, einem Gehäuse und einer geneigten Trennwand 32. Der Förderzylinder 2 erstreckt sich innerhalb des Gehäuses vom untersten Bereich des Bodenteils 12 senkrecht bis zum oberen Bereich des Gehäuses 1. Auf diesem Förderzylinder 2 ist ein verschließbarer Zylinder, insbesondere ein zweiter Förderzylinder 37, zum Zweck der gegenseitigen Verdrehung koaxial und eng aufgepaßt, wobei sich dieser verschließbare Zylinder soweit erstreckt, daß er die Umwälzöffnung 36 oberhalb der Trennwand 32 umgibt. Im untersten Bereich des Förderzylinders 2 ist eine Einlaßöffnung 39 vorgesehen. An einer geeigneten Stelle des verschließbaren Zylinders, vorzugsweise am zweiten Förderzylinder 37, ist ein Hebel 38 befestigt, durch den der verschließbare Zylinder 37 gegenüber dem Förderzylinder 2 verdreht werden kann. Der Förderzylinder bzw. der verschließbare Zylinder 37 weisen unmittelbar oberhalb der Trennwand 32 Umwälzöffnungen 36 und 4o auf. Durch Verdrehen dee verschließbaren Zylinders 37 mithilfe des Hebels 38 kann die UmwSlxöffnung 36 de· Förderxylinder· 2 deckungsgleich
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zur Umwälzöffnung 4o eingestellt werden. Unmittelbar unterhalb des Förderzylinders 2 ist ein Gaszylinder 46 mit einer Düse 13 angeordnet, während um den oberen Teil dieses Gaszylinders 46 und in gleitendem Kontakt mit diesem eine Gaskammer 47 vorgesehen ist. Zwischen diesem Gaszylinder und der Gaskammer 37 sind Ventilationslöcher 51 vorgesehen, die ein Einströmen des Gases in den Gaszylinder 46 zulassen. Der untere Bereich des Gaszylinders 46 befindet sich in gleitendem Kontakt mit einem Öldruckzylinder 52, der an der Unterseite dieser Gaskammer 47 befestigt ist. In die Gaskammer 47 mündet eine Rohrleitung 43, während in die öldruckkaininer 52 eine Rohrleitung 5 3 mündet, wobei Gas vom Luftkompressor 45 und Druckflüssigkeit von der Flüssigkeitspumpe 54 jeweils in die Gaskammer bzw. in den üldruckzylinder eingespeist werden. Dadurch wird beim Ausströmen des Gases aus der Düse 13 das Kornfruchtgut umgewälzt, wobei die Flüssigkeit die Lage der Düse 13 zwischen dem Grundteil 12 und der Trennwand 32 einstellt. Der Kornfrucht-Lagerbereich 6o ist in einem mittleren Bereich des Gehäuses 1 angeordnet und besteht aus dem Gehäuse 1 und der Trennwand 32. Die Trennwand 32 erstreckt sich vom Gehäuse 1 aus unter einem Neigungswinkel bis unmittelbar unterhalb der Umwälzöffnung 36 des verschließbaren Zylinders 37 nach unten. Im unteren Bereich des Lagerbereichs 6o ist am Förderzylinder 2 eine Austrageöffnung 4 8 vorgesehen. Ein Schließzylinder 55 mit einer Austrageöffnung 49, die mit der Austrageöffnung 4 8 in Deckung gebracht werden kann, wird von einem Flansch 56, der am Förderzylinder 2 befestigt und zu diesem koaxial angeordnet ist, drehbar gehaltert. Der
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S chließzy linder 55 kann je nach Wunsch mithilfe eines Hebels 57 verdreht werden. Diese Austrageöffnungen 48, 49 können zur Erreichung ihres geöffneten Zustands fluchtend zueinander eingestellt werden, wenn das Kornfruchtgut C in den Lagerbereich 6o eingebracht und in diesem Lagerbereich 6o umgewälzt werden soll. Falls die nachstehend beschriebene Klassifizierung durchgeführt werden soll, werden diese Austrageöffnuncen 48, 49 gegeneinander in ihren Schließzustand verdreht.
In der in obersten Bereich des Gehäuses 1 vorgesehenen Klassifizierungskaituner ist eine Kornfi'uchtgut-Klassifizierungseinrichtung 5o angeordnet, die im wesentlichen eine Klassifizierung in relativ große Abfallteile, wie z.B. Ilolzstiicke und Strohabfälle etc., Kornfrüchte mit relativ großer Korngröße, wie z.D. gute Sojabohnen etc., in Kornfrüchte mit kleinerer Korngröße, wie z.B. kleinere Sojabohnen etc., und in kleine Staubteile und Verunreinigungen erlaubt. Durch entsprechende Auswahl geeigneter Siebe 61, 62 und 63 ist es dabei möglich, die Klassifizierung in verschiedener Hinsicht durchzuführen. Die Klassifizierungseinrichtung 5o enthält einen ersten drehbaren Zylinder 58, einen zweiten drehbaren Zylinder 59 und einen dritten drehbaren Zylinder 64. Der erste drehbare Zylinder 58 ist unterhalb der Austrageöffnung 65 des Förderzylinders 2 sowie koaxial zu diesem Förderzylindnr angeordnet und durch eine geeignete Einrichtung (nicht dargestellt) in dem Gehäuse 1 etc. drehbar gelagert. Der erste drehbare Zylinder 5P wird durch ein Zahnrad 67, das mit einem auf dem ersten drehbaren Zylinder 58 befestigten Zahnrad 66 in Eingriff steht, verdreht.
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Das Zahnrad 67 ist auf einer Welle 68 befestigt, die mit einer geeigneten Antriebsquelle (nicht dargestellt) in Verbindung steht. Unter dem ersten drehbaren Zylinder 58 ist der zweite drehbare Zylinder 59 koaxial angeordnet, der über eine Welle 69, die mit einer geeigneten Antriebsquelle (nicht dargestellt) in Verbindung steht, angetrieben wird, wobei ein Zahnrad 71 auf der Welle 69 und ein Zahnrad 72 an dem zweiten drehbaren Zylinder 59 befestigt ist. Der zweite drehbare Zylinder 59 ist drehbar auf Austrittsrutschen 73, 74 gelagert, die an dem Gehäuse 1 und/oder am Förderzylinder 2 befestigt sind. Der dritte drehbare Zylinder 64 ist unterhalb von und koaxial zum zweiten drehbaren Zylinder 59 angeordnet. Dieser dritte drehbare Zylinder 64 wird durch eine Welle 68, die mit einer geeigneten Antriebsquelle (nicht dargestellt) in Verbindung steht, durch ein auf der Welle 68 befestigtes Zahnrad 75 und durch ein am dritten drehbaren Zylinder 64 befestigtes Zahnrad 76 verdreht. Der dritte drehbare Zylinder 64 wird durch die Austrittsrutschen 77, 74 getragen, die am Gehäuse 1 und/oder am Förderzylinder 2 befestigt sind. Die Siebe 63, 62 und 61 sind, wie dies in der Figur gezeigt ist, im entsprechenden ersten drehbaren Zylinder 58, in zweiten drehbaren Zylinder 59 bzw. im dritten drehbaren Zylinder 64 befestigt. Die Austrittsrutschen 73, 74, 77 ragen aus den Gehäuse 1 heraus, so daß sie ein Austragen des klassifizierten Gutes ermöglichen. Eine Gasleitung 78 mündet an einer geeigneten Stelle in den oberen Teil des Gehäuses 1 und kann Gas durch diese Gasleitung 78, einen Zyklon 44 , eine Gasleitung 36, einen Gaskompressor 45 und eine Gasleitung 36 im Kreislauf führen, wie dies vorstehend beschrieben wurde. Das Bezugszeichen 79 bezeichnet
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eine Austragsöffnung, die im zweiten drehbaren Zylinder 59 vorgesehen ist. Es ist eine Selbstverständlichkeit, daß die drehbaren Zylinder 58, 59, 64 in ihrer Undrehungszahl an das zu sortierende Kornfruchtgut angepaßt werden können und daß ihr Antrieb von einer geneinsamen Antriebswelle oder auch von verschiedenen Antriebswellen entnommen werden kann. Außerdem sind bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform die Schließzylinder 37, 55 drehbar ausgebildet; es ist aber ebenso möglich, die Förderzylinder drehbar zu machen. Weiterhin ist es Möglich, die Anzahl der drehbaren Zylinder den Klassifizierungsklassen entsprechend zu vergrößern oder zu verkleinern. Es ist eine Selbstverständlichkeit, daß das Kornfruchtgut, die Stäube etc., die über die Austrittsrutschen entnommen werden, mithilfe einer geeigneten Fördereinrichtung etc. weggeschafft oder an einer gegebenen Stelle gelagert werden. Ebenso ist das Gehäuse 1 mit einer geeigneten Entnahneöffung (nicht dargestellt) oder Entnahmeeinrichtung (nicht dargestellt) versehen, so daß sogar, wenn die Klassifizierungseinrichtung nicht benutzt wird, das innerhalb des Lagerbereichs 6o befindliche Kornfruchtgut C entnommen werden kann.
Es soll nun die Betriebsweise der Anlage erläutert werden. So wird zunächst das Kornfruchtgut C mithilfe eines Förderbandes 9 durch die Einfüllöffnung 4 hindurch in den Kornfrucht-Einspeisebereich 7o hineingeschüttet. Der Schließzylinder 55 wird dann mithilfe des Hebels 57 verdreht, bis die Austrageöffnung 49 mit der Austrageöffnung 48 deckungsgleich ist» so daß damit die Austrageöffnungen offenstehen, während die
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Abdeckung 80 verschlossen bleibt. Das in den Kornfrucht-Binspeisebereich 7o eingebrachte Kornfruchtgut C wandert aufgrund der Neigung des Dodenteils 12 zum Zentralbereich und gelangt aufgrund der Saugwirkung, die durch die Gasausströmung der Düse 13 erzeugt wird, durch die Einlaßöffnung 39 hindurch in den Förderzylinder 2 und wird dort mit dem Luftstrom schwebend nach oben befördert. Wenn der Zylinder 2 an seinem oberen Ende durch die Abdeckung 80 verschlossen ist, gelangt das nach oben geförderte Kornfruchtgut C über die Austrageöffnungen 48, 49 in den Kornfrucht-Lagerbereich 60. Dabei befindet sich die Urawälzöffnung 36 in geschlossener Stellung, so daß das Kornfruchtgut C im Lagerbreich 60 angesammelt v/ird.
Andererseits strömt das Trägergas durch das Gehäuse 1, wobei es aus der Gasleitung 43 entströmt und über die Gasleitung 43, den Zyklon 44 und wiederum die Gasleitung 43 im Kreis geführt wird. Wach Beendigung des Schwebeförderns des Kornfruchtgutes C wird eine Öldruckeinrichtung 81 betätigt, um den Gaszylinder 46 in den Bereich der Trennwand 32 zu heben. Dabei wird die Einlaßöffnung 35 durch die Gaskammer 47 verschlossen, die mit der Innenseite dieser Einlaßöffnung in Berührung steht. Im Fall, daß eine Zirkulation des Kornfruchtgutes C im Kornfrucht-Lagerbereich 60 veranlaßt werden soll, wird der Hebel 38 und damit der Schließzylinder 37 verdreht, wodurch eine Deckungsgleichheit zwischen der Umwälzöffnung 36 und der Umwälzöffnung 4o hergestellt wird, die nunmehr geöffnet sind. In diesem Fall, da die Trennwand 32 zu den Umwälzöffnungen 36, 4o hin geneigt ist, gelangt das Kornfruchtgut C aufgrund seiner
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Schwerkraft und des Soges, der durch das aus der Düse 3 ausströmende Gas erzeugt wird, über die Umwälzöffnungen 36, 4o in den Förderzylinder 2. Dieses so in den Förderzylinder 2 eingebrachte Kornfruchtgut C wird durch den Gasstrom nach oben bewegt und durch die geöffneten Austrageöffnungen 48, 49 wieder in den Kornfrucht-Lagerbereich 6o gebracht, so daß dadurch eine Zirkulation erzeugt wird. In diesem Fall ist das Gas mit Verunreinigungen, Stäuben etc. beladen und wird über die Gasleitung 43 in einen Zyklon 44 geführt, wo es gereinigt wird und anschließend wieder über die Gasleitung 43 in einem Kreislauf zum Förderzylinder 2 zurückgeführt wird. Da der Umwälzvorgang ständig wiederholt wird, zirkuliert das Kornfruchtgut C ständig innerhalb des Lagerbreichs 6o und wird dadurch gereinigt.
Wenn eine Klassifizierung und das anschließende Ausbringen des Kornfruchtgutes durchgeführt werden soll, wird der Schließzylinder 55 durch den Hebel 57 verdreht, um die beiden Austrageöffnungen 49 und 48 gegeneinander in einen geschlossenen Zustand zu versetzen. Dabei wird die Abdeckung 8o geöffnet. In diesem Zustand wird das Kornfruchtgut C zur oberen Austrageöffnung 65 des FörderZylinders 2 mithilfe des GasStroms aus der Düse 13 hinausgetragen.
Danach werden die betreffenden drehbaren Zylinder 58, 59 und 64 gedreht, wobei das Kornfruchtgut C über die Austrageöffnung 65 zunächst in den ersten drehbaren Zylinder 58 fallen kann. Dabei wird das Kornfruchtgut C durch das Sieb 63
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sortiert, wobei ein Teil dieses Kornfruchtgutes C, der durch das Sieb 63 hindurchfällt, und die feinen Stäube in den zweiten drehbaren Zylinder 59 fallen. Das Sieb 62 ist mit kleineren Haschen ausgestattet, so daß hier noch die kleineren Fremdteilchen, z.B. kleine Steinchen etc., hindurchfallen können.
Das Kornfruchtgut C, wie z.B. Sojabohnen etc., gelangt durch die Austrageöffnung 79 hindurch in den dritten drehbaren Zylinder 64. Das Sieb 61 kann nun die größeren von den kleineren Kornfrüchten abtrennen. Beispielsweise kann das Kornfruchtgut C wit einen größeren Korndurchmesser, wie z.B. die zum Brauen etc. verwendeten Sojabohnen, nicht durch das Sieb 61 hindurchgelangen und wird über die Austrittsrutsche 74 ausgebracht, v/ährend das Kornfruchtgut mit dem kleineren Korndurchmesser, wie z.B. die zum Füttern etc. verwendeten Sojabohnen, durch das Sieb 61 hindurchgelangt und über die Austrittsrutsche 77 ausgebracht wird. Kleinere Verunreinigungen, die auch das Sieb 62 passiert haben, werden durch die Austrittsrutsche 73 nach außen gebracht.
Wie vorstehend beschrieben, wird bei der vorliegenden Erfindung das Gas zum Umwälzen und Fördern des Kornfruchtgutes C im Silo im Kreis geführt, wodurch das Kornfruchtgut gelagert und gleichzeitig behandelt wird. Als ein Gas für diese Zirkulation kann ein billiges Inertgas, wie z.B. ein Kohlendioxydgas und Stickstoffgas,verwendet werden. Dabei treten keinerlei mechanische Bruchvorgänge des Kornfruchtgutes auf; zudem können aufgrund des Atmens Nährwertverluste im Kornfruchtgut ver-
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ringert werden. Außerdem ist es möglich, eine Lagerung und Behandlung im Silo bei niedrigen Temperaturen durchzuführen, indem man zusätzliche Einrichtungen zum Anpassen der Temperatur und Feuchtigkeit des Umwälzgases vorsieht. Außerdem kann die Einrichtung nach der vorliegenden Erfindung mit der gleichen vorstehend beschriebenen Wirkung sowohl für gereinigtes als auch nicht gereinigtes Kornfruchtgut verwendet werden.
Nun soll in Verbindung mit Fig. 15 eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kornfrucht-Unwälz-Lagereinrichtung mit einer Klassifizierungseinrichtung für das Kornfruchtgut beschrieben werden. Diese Ausführungsform gleicht im wesentlichen der in Fig. 14 beschriebenen Ausführungsform, so daß deshalb nur noch die unterschiedlichen Ausgestaltungen erläutert werden sollen. In einem Förderzylinder 2 ist ein Schraubenförderer 3 angeordnet, wobei ein zweiter Förderzylinder mit einer zweiten Einlaßöffnung 39 in seinem unteren Dereich und einer zweiten ümwälzöffnung 36 in seinem oberen Bereich vorgesehen ist. Die ersten und zweiten Einlaßöffnungen 35 und können zueinander in Deckung gebracht werden, ebenso wie die zweiten und dritten Umwälzöffnungen 36 und 4o in Deckung zueinander gebracht werden können, wobei diese Öffnungen so eingestellt sind, daß die einen aufgrund ihrer Deckungsgleichheit geöffnet, während die anderen geschlossen sind. An einer geeigneten Stelle oberhalb des ersten drehbaren Zylinders 58 ist eine Saugleitung 82 vorgesehen. Die Welle 5 ist mit der Antriebswelle eines Motors (nicht dargestellt) verbunden.
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Mit einer solchen Konstruktion kann das Kornfruchtgut kontinuierlich im Silo umgewälzt werden, so daß im Kornfruchtgut keinerlei Fäulnisbildung auftritt und es auch nicht aufgrund der Feuchtigkeit etc. muffig wird. Außerdem wird das Kornfruchtgut während des Umwälzprozesses durch gegenseitiges Aneinanderreiben und Polieren gesäubert. Im ganzen kann also das Kornfruchtgut im Silo unter Vermeidung einer qualitativen Verschlechterung in einem guten Zustand gelagert werden. Auch kann durch die Klassifizierungseinrichtung das Kornfruchtgut jederzeit aus dem Silo ohne die sonst darin enthaltenen Verunreinigungen entnommen und gleichzeitig in einen einzigen Vorgang in größere und kleinere Kornanteile klassifiziert werden. Außerdem sind die Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung und die Kornfrucht-Klassifizierungseinrichtung in ihrer Konstruktion einfach und leicht zu montieren und sind außerdem auf einfache V/eise in bereits bestehende Silos einzubauen, so daß diese erfindungsgemäße Ausführungsform einen sehr großen Nutzeffekt bringt.
Es soll nun anhand der Fig. 16 und 17 eine weitere Ausführungsform einer Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach der vorliegenden Erfindung erläutert werden.
Ein Gehäuse, das einen Silo zum Lagern von Kornfrucht gut C, wie z.3. Sojabohnen, rote Dohnen, Weizen, Reis etc. bildet» ist allgemein mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. Dieses Gehäuse 1 ist mit einer Einfüllöffnung 4, gegebenenfalls in Verbindung mit einem Rüttler etc. zum Einfüllen des Kornfrucht-
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gutes C, beispielsweise Sojabohnen etc., in den oberen Dereich des Gehäuses 1, ausgestattet. Der untere Bereich dieses Gehäuses 1 v/eist ein konisches Bodenteil 12 auf. Im Gehäuse 1 ist ein Förderzylinder 2 angeordnet, der sich vom untersten Bereich dieses in konischer Form ausgebildeten Bodenteils 12 nach oben bis zum oberen Bereich des Gehäuses 1 erstreckt. Im unteron Bereich des Förderzylinders 2 ist eine Umwälzöffnung 11 vorgesehen, während im oberen Bereich dieses FörderZylinders 2 eine weitere Umwälzöffnung 7 vorgesehen ist. Innerhalb dieses Förderzylinders 2 ist ein Schraubenförderer 3 angeordnet, dessen angetriebene Welle hohl ausgebildet ist und an ihrer Umfangsfläche eine Anzahl von Löchern 88 aufweist, die kreisrund, oval, vieleckig oder schlitzförmig sein können und außerdem kleiner sein müssen als die Korngröße des zu lagernden Kornfruchtgutes C. Außerdem ist diese Welle 5 antriebsradßig mit der Antriebswelle 6 einer Antriebseinrichtung 1o, wie z.B. einen Motor, verbunden, welche Antriebswelle 6 sich außerhalb des oberen Teils des Gehäuses 1 befindet. Der untere Teil der hohlen Welle 5 ist frei eingesetzt und in einem Ring 84 gelagert, der am Bodenteil 12 befestigt ist, wobei der Innenraum der Hohlwelle mit einer über den Ring 84 befestigten Rohrleitung 83 verbunden ist. Das andere Ende der so befestigten Rohrleitung 83 ist über einen Ventilator F an einen Zyklon 85 angeschlossen, wobei der obere Bereich dieses Zyklons 85 mit einem Auslaßrohr 86 versehen ist. Das Auslaßrohr 86 kann an das Gehäuse 1 angeschlossen sein oder ins Freie münden.
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Wenn nun das Kornfruchtgut C, das mithilfe einer Fördereinrichtung, wie z.B. eines Förderbandes etc., durch die Einfüllöffnung 4 hindurch in das Gehäuse 1 eingebracht worden ist, in diesem Gehäuse umgewälzt werden soll, wird zunächst die Antriebseinrichtung 1o, wie z.B. ein Motor etc., in Betrieb gesetzt, um den Schraubenförderer 3 zu drehen. Da das Bodenteil 12 eine konische Form aufv/eist und zum Zentrum hin geneigt ist, gelangt das Kornfruchtgut C aufgrund seiner Schwerkraft durch die Uniwälzöf fnung 11 hindurch in den Förderzylinder 2 und wird darin mithilfe des Schraubenförderers 3 nach oben gefördert und durch die obere Umwälzöffnung 7 hindurch in das Gehäuse 1 ausgetragen. Diese Bewegung des Kornfruchtgutes C hält solange an, wie der Schraubenförderer 3 sich dreht. Dabei wird, wenn der Ventilator F in Betrieb ist, in der hohlen Welle 5 ein Unterdruck erzeugt, so daß die Luft im Förderzylinder 2 angesaugt wird und durch die hohle Welle 5 und die Löcher 88 mit den im Zylinder 2 vorhandenen Fremstoffanteilen nach unten und weiter in den Zyklon 85 strömt, wo die Fremdstoffanteile ausgeschieden und die Luft wieder entlassen wird. Im vorliegenden Fall mündet ein Auslaßrohr 86 an einer geeigneten Stelle in das Gehäuse 1, so daß die Luft im Kreis geführt wird. Im praktischen Anwendungsfall ist diese Einrichtung jedoch in der in Fig. 18 bezeichneten Weise ausgebildet.
Dort sind auf der ümfangsflache des Förderzylinders 2 eine große Anzahl von Löchern derselben Größe wie die Löcher 88 vorgesehen und außerdem ist die Außenseite dieses Förderzylinders 2 durch einen äußeren Zylinder 87 umgeben. Das Gehäuse 1 ist
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auf einem Gestell 9o gelagert. Der untere Bereich des äußeren Zylinders 87 ist geschlossen, wobei es eine öffnung aufweist, an die ein Entnahmerohr 92 für das Kornfruchtgut angeschlossen ist. Dieses Entnahmerohr 92 erstreckt sich durch das Gehäuse hindurch nach außen, wo das Ende dieses Entnahmerohrs 92 mit einem Absperrschieber 93 versehen ist. Der obere Bereich dieses äußeren Zylinders 87 ist offen und bildet einen sich erweiternden Bereich 94, wobei eine Abdeckung 95 über diesem sich erweiternden Bereich 94 vorgesehen ist, die mit der Außenseite des Förderzylinders 2 in üerührung steht und geeignet ist, den sich erweiterenden Bereich 94 abzudecken. Die Abdeckung 95 ist mit Seilen 96 ausgestattet, die an einer Vielzahl von Punkten an dieser Abdeckung befestigt sind, so daß diese Abdeckung Mithilfe dieser Seile über entsprechende Seilrollen 97, 97', die oberhalb des Gehäuses 1, angeordnet sind, abgehoben werden kann. Die hohle Welle 5 lagert an ihrem unteren Ende an einem Gehäuse 98 auf, wobei der Innenraum dieser hohlen Welle 5 mit diesem Gehäuse 98 in Verbindung steht. Außerdem ist der äußere Zylinder 87 über das Auslaßrohr 86 und den Zyklon 85 mit dem Gehäuse 98 verbunden. Mit 99 ist eine Klappe dieses Gehäuses 98 bezeichnet.
Wenn nun der sich erweiternde Bereich 94 des äußeren Zylinders 67 durch die Abdeckung 95 verschlossen wird und der Motor Io in Betrieb gesetzt wird, kann das Kornfruchtgut C im Silo ebenso wie in der in Fig. 16 gezeigten Einrichtung umgewälzt werden. Wenn dabei der Ventilator F angetrieben wird, wird das Gas in der hohlen Helle 5 über die Rohrleitung 83 und
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das Gehäuse 98 abgesaugt und über den Zyklon 85 und das Rohr 86 in den äußeren Zylinder 87 eingeblasen. Dadurch wird eine Druckdifferenz über den Förderzylinder 2 erzeugt, so daß das Gas durch die Löcher 89, 88 zusammen mit den im Kornfruchtgut enthaltenen Verunreinigungen in die hohle Welle 5 einströmt. Dieses Gas wird durch den Ventilator F im Kreis geführt. Dabei wird erreicht, daß Metallstücke, Sand etc. in das Gehäuse 96 fallen, während Stäube mit einem geringeren spezifischen Gewicht im Zyklon 85 abgeschieden werden.
Wenn das Kornfruchtgut C entnommen werden soll, wird der Ventilator F ausgeschaltet; es wird an den Seilen 96 gezogen, um die Abdeckung 95 bis in die Nähe des Gehäusedeckels anzuheben, und dadurch den äußeren Zylinder 87 zu öffnen, so daß das Kornfruchtgut C unmittelbar durch die Umwälzöffnung 7 in den äußeren Zylinder 87 fallen kann. Wenn nun der Absperrschieber 9 3 geöffnet wird, kann dieses Kornfruchtgut über das Entnahmerohr 92 entnommen werden.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen, in denen Kornfruchtgut und Gas in einem Silo in der vorstehend beschriebenen Weise im Kreis geführt werden und wenn ein Inertgas, wie z.B. Kohlendioxydgas oder Stickstoffgas etc., als Kreislaufgas verwendet wird, ist es möglich, das Atmen dieses eingelagerten Kornfruchtgutes zu steuern und den Verunreinigungeanteil im Kornfruchtgut zu mindern und außerdem das Zunehmen von Insekten, Bakterien etc. zu verhindern, so daß eine Verschlechterung dieses Kornfruchtgutes über eine lange Zeit
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verhindert werden kann. Wenn außerdem eine Einrichtung zur Einstellung der Temperatur und Feuchtigkeit des genannten Kreislaufgases vorgesehen ist, kann eine noch bessere Lagerung des Kornfruchtgutes erreicht werden.
Wie bereits vorstehend erwähnt, verhindert die erfindungsgemäße Einrichtung eine Verschlechterung des Kornfruchtgutes, vermindert den Fremdstoffanteil ebenso wie sie ein Polieren der Oberfläche des Kornfruchtgutes erreicht und ist geeignet zur Lagerung von Bohnen, Weizen, Reis und anderen körnigen Früchten.
Obwohl die Erfindung anhand von verschiedenen Ausführung sforrten erläutert worden ist, sind diese Ausführurujsformen nur anhand ihrer Grundkonstruktion beschrieben worden. Es ist jedoch selbstverständlich, daß die vorliegende Erfindung nicht nur auf diese Ausführungsformen beschränkt sein soll und es ist selbstverständlich, daß jede Ausführungsform einzeln verwendet werden kann, ebenso wie es selbstverständlich ist, daß die Grundkonstruktionen der jeweiligen Ausführungsfornen auf jede mögliche Weise untereinander kombiniert werden können. Ebenso sind Abwandlungen und besondere Ausgestaltungen möglich, ohne daß vom Wesensgehalt der vorliegenden Erfindung abgegangen wird, soweit diese Ausgestaltungen in den Schutzunfang der anliegenden Ansprüche fallen.
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Claims (16)

Dr. D.Thomsen PATE NTANVMLTS BÜRO P Telefon (0 89) 5? 0211 530212 W. Weinkauf f τ-*3Ζΐ£Ζ !e«pertto Telex 524303 xpert d PATENTANWÄLTE HfindMti: Frankfurt/M.: Dr. rer. nat D. Thomsen Dipl.-ing. W. WeinkaufX (FuchshoM 71) Dresdner Senk AQ. MOnehen. Konto 5574237 8000 München Kaiser-Ludwig-Platze 13. Mai 1977 Masahiko IZUMI Fukuoka, Japan Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung, insbesondere für Getreide od. dgl. Patentansprüche
1. Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fördereinrichtung in einem Lagersilo (S) vorgesehen ist, durch die das Kornfruchtgut (C), wie z.B. Sojabohnen, rote Bohnen, Reis, Gerste, Weizen etc. nach oben gefördert wird, wobei das Kornfruchtgut (C) in diesem
Silo (S) während der Lagerung eine Umwälzung erfährt.
2. Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Fördereinrichtung aus einer
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ORIGINAL INSPECTED
mechanischen Fördereinrichtung, wie z.B. einem Schraubenförderer (3) besteht (Fig. 1).
3. Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese Fördereinrichtung aus einer Gasfördereinrichtung (8) besteht, bei der das Gut beispielsweise in einer Gasströmung gefördert wird (Fig. 2, 3).
4. Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kornfruchtgut (C) in diesen Silo (S) kontinuierlich umgewälzt wird.
5. Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Kornfruchtgut (C) in dem Silo (S) in Intervallen umgewälzt wird.
6. Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß diese in Form eines geschlossenen Systems (1, P, F) ausgebildet ist und daß in der Gasfördereinrichtung (13) vorzugsweise ein Inertgas verwendet wird (Fig. 4).
7. Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach Anspruch 1, 4, oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Silo (S) längsseits eine Trennwand (25) angeordnet ist, die das Innere des Silos (S) in zwei Teilkammern (26, 27) unterteilt, und daß im oberen und unteren Bereich dieser Teilkammern (26, 27) Verbindungsöffnungen (28, 29) zum gegenseitigen Verbinden dieser
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Teilkairanern vorgesehen sind (Fig. 5) .
8. Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an einer geeigneten Stelle in diesem Silo (S) ein Förderzylinder (2) zum Nach-oben-Fördern des Kornfruchtgutes (C) angeordnet ist und daß im oberen und unteren Bereich dieses Förcerzylinders (2) Verbindungsöffnungen bzw. Umwälzkanäle (7, 11) vorgesehen sind (Fig. 6) .
9. Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Förderzylinder
(2) zum Nach-oben-Fördern des Kornfruchtgutes (C) in diesem Silo (S) angeordnet ist und in Berührung mit dor Innenwand dieses Silos steht und daß im oberen und unteren Bereich dieses Förderzylinders (2) Verbindungsöffnungen (28, 29) vorgesehen sind (Fig. 7).
10. Kornfrucht-Umwälz-Lagerelnrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Förderzylinder
(2) zum Nach-oben-Fördern des Kornfruchtgutes (C) an der Außenseite dieses Silos (S) vorgesehen ist und in Berührung mit der Außenwand dieses Silos steht und daß im oberen und unteren Bereich.dieses Förderzylinders (2) Verbindungsöffnungen (28, 29) vorgesehen sind (Fig. 8).
11. Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach einem der
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Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderzylinder (2) zum Nach-oben-Fördern des Kornfruchtgutes (C) außerhalb des Silos (S) und in einem bestimmten Abstand zur Außenwand dieses Silos angeordnet ist und daß in den oberen und unteren Bereichen Verbindungskanäle (3o) zum gegenseitigen Verbinden des Förderzylinders (2) mit dem Silo (S) vorgesehen sind (Fig. 9).
12. Kornfrucht-ümwälz-Lagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Silos (S) um einen Förderzylinder (2) für das Kornfruchtgut
(C) angeordnet ist und daß die oberen und unteren Bereiche eines jeden Silos (S) jeweils mit den oberen und unteren Bereichen dieses Förderzylinders (2) über Verbindungskanäle (3o) in Verbindung stehen und daß in jeweils einem bestimmten dieser Silos (S) das Kornfruchtgut (C) umwälzbar ist (Fig. 1o).
13. Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 und/oder 8 bis 12, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (1), das in eine obere Teilkammer (42) und eine untere Teilkammer (41) unterteilt ist, einen in diesem Gehäuse (1) angeordneten Förderzylinder (2) und durch eine Fördereinrichtung (3), die in diesem Förderzylinder (2) angeordnet ist und das zu lagernde Kornfruchtgut (C) aus der unteren Teilkammer (41) durch Betätigung der Fördereinrichtung (3) in die obere Teilkammer (42) überführt, wobei das Kornfruchtgut (C) in dieser oberen Teilkammer (42) während seiner Lagerung umgewälzt werden kann (Fig. 11).
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14. Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 und/oder 8 bis 13, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Wiedergewinnung des verwendeten Gases und zur Wiederverwendung dieses Gases für die iJir.välzung.
15. Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 und/oder 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (1) eine Kornfrucht-Klassifizierungseinrichtung (5o) angeordnet ist, die Vorrichtungen zum Klassifizieren des Gutes in relativ große Fremdstoffe, beispielsweise in Verunreinigungen, die dem Kornfruchtgut beigemischt sind, in das Kornfruchtgut selbst sowie in relativ kleine Fremdstoffe, wie z.B. dem Kornfruchtgut (C) beigemischte Stäube, und gegebenenfalls Vorrichtungen zum Klassifizieren des Kornfruchtgutes (C) selbst in große und kleine Korngrößen sowie Vorrichtungen zum Klassifizieren in Kornfruchtgut (C) und kleine Fremdstoffe, wie z.B. Stäube, enthält, wodurch das Kornfruchtgut (C) von den Fremdstoffen, die dem Kornfruchtgut (C) beigemischt sind, abtrennbar und dann aus dem Silo (S) entfernbar ist (Fig. 14, 15).
16. Kornfrucht-Umwälz-Lagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 und/oder 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Vie He des Schraubenförderers (3) im Förder zylinder (2) hohl ausgebildet ist und die ümfangsfläche dieser Hohlwelle mit einer großen Anzahl von Löchern (88) versehen ist, die kleiner sind als die Korngrößen des zu lagernden Kornfruchtgutes (C) t und daß außerdem das eine Ende , vorzugsweise das untere Ende
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