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DE2721585A1 - Digital anzeigendes praezisionsthermometer - Google Patents

Digital anzeigendes praezisionsthermometer

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Publication number
DE2721585A1
DE2721585A1 DE19772721585 DE2721585A DE2721585A1 DE 2721585 A1 DE2721585 A1 DE 2721585A1 DE 19772721585 DE19772721585 DE 19772721585 DE 2721585 A DE2721585 A DE 2721585A DE 2721585 A1 DE2721585 A1 DE 2721585A1
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DE
Germany
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current
integrator
thermometer according
sensor
analog part
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DE19772721585
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DE2721585B2 (de
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Volker Dipl Chem Genrich
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K7/00Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements
    • G01K7/16Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using resistive elements
    • G01K7/22Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using resistive elements the element being a non-linear resistance, e.g. thermistor
    • G01K7/24Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using resistive elements the element being a non-linear resistance, e.g. thermistor in a specially-adapted circuit, e.g. bridge circuit
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K1/00Details of thermometers not specially adapted for particular types of thermometer
    • G01K1/02Means for indicating or recording specially adapted for thermometers
    • G01K1/028Means for indicating or recording specially adapted for thermometers arrangements for numerical indication
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/10Calibration or testing
    • H03M1/1066Mechanical or optical alignment

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Indication And Recording Devices For Special Purposes And Tariff Metering Devices (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)
  • Analogue/Digital Conversion (AREA)

Description

  • Digital anzeigenues Fräzisionsthermometer
  • In der Technik weraen häufig Wärmemessungen mit eingeschränkten Meßbereich, aber hoher Auflösung innerhalb desselben verlangt. Die Erfindung bezieht sich auf ein solcher digital anzeigendes Präzisionsthermometer, das sich insbesondere zur Messung der menschlichen Körpertemperatur eignet. Bei dem Gerät kommt ein bisher noch nicht beschriebenes Verfahren zur Linearisierung von NTC-Meßfühlern zur Anwendung.
  • Der Entwicklung des erfindungsgemäßen Präzisionsthermometers lagen folgende Forderungen zugrunde: 1.) Die summe aller Meßfehler darf + 0,03°C in keinem Betriebszustand übersteigen.
  • 2.) Der Meßwertaufnehmer (Fühler) mu3 klein und von geringer thermischer Trägneit sein.
  • 3.) Das Meßergebnis soll in Grau Celsius angezeigt werden.
  • 4.) Es soll die Möglichkeit bestehen, den Temperaturwert im BCD-Code externen Geräten zur Verfügung zu stellen (z.B. in EDV-Systemen).
  • 5.) Das Gerät soll eine streng Temperatur-proportionale Impulsfolgefrequenz zur ernübertragung, zur Aufzeichnung auf Magnetbandgeräten oder zur Potentialtrennung durch optische Ankopplung liefern.
  • 6.) Der Schaltungsaufbau soll ausschließlich aus handelsüblichen und preisgünstigen Bauelementen möglich sein.
  • 7.) t;in Kompakter Aufbau in klargeglieuerten Funktionseinheiten muß möglich sein.
  • Alle zur Temperaturmessung geeigneten Aufnehmer (Thermoelemente, Platin-Widerstandsthermometer, NTC-Niderstande) haben keine lineare Temperaturkennlinie. Zur Linearisierung der Temperaturkennlinie für Präzisionsmessungen sind in der Literatur zahlreiche Verfahren beschrieten worden.
  • Die Linearisierung kann mit Analogtechnik realisiert werden jedoch nur mit begrenzter Genauigkeit. Insbesondere sind solche Verfahren anfällig in Bezug auf Drift.
  • Die Linearisierung knn ebenfalls nach erfolgter Analog/ Digital-Umwandlung des Sensorstroms durch eine Funktionstabelle (Read Only Memory) oder durch programmgesteuerte Rechenoperation erfolgen. ter sehr große Aufwand hierfür läßt sich jedocn nur in Ausnahmefällen rechtfertigen.
  • Neuerdings sind auch Methoden entwickelt worden, bei denen die Linearisierung der Sensorfunktion während der Analog/Digital-Umwandlurxg gescnieht. Leopold und Jorde (1) haben ein solches Verfahren vorgestellt.
  • Der hier zu behandelnde Erfindungsgegenstand arbeitet auch mit einem Verfahren, welches die Linearisierung während der Analog/»i6ital-Unwandlung ermöglicht. Bei dem Verfahren wird eine auaergewönnlich hohe Genauigkeit der Linearisierung erzielt. In all den Fällen, wo der zu messende Temperaturbereich in ungefähr bekannten Grenzen (1) H. Leopold, C. Jorde: Linearisierung von Sensorfunktionen bei Analog/Digital-Umsetzung. ELEKTRONIK 4 (1976), s. 45-46 bleibt, wie z.B. bei der menschlichen Körpertemperatur oder bei vielen technischen Prozessen, kann das erfindungegemäße Verfahren mit Vorteil eingesetzt werden, da es sich durch Einfachheit in der Konzeption und damit auch durch günstige Drifteigenschaften auszeichnet.
  • Einen überblick über die bei einem Mustergerät ermittelten technischen Daten gibt folgende Tabelle: Meßbereich: 35,00 - 39,99°C Umsetzungszeit: 0,32 e pro Meßwert, integrierende Wandlung Meßfehler: Temperaturdrift: Drift bei veränderter Umgebungstemperatur 0 ... 500 C max. + 0,01 0C vom Wert bei 200C oder relativ ausgedrückt + 10 ppm/°C (bezogen auf den Sensorstrom) Einschaltdrift: Differenz der Meßwerte 3 5 nach Einschalten des Geräts und 3 h nach einschalten des Geräts: max. +0,01 0C Linearitätsfehler: Linearitätsabweichung bei Kalibrierung der Skala am Anfangs- und am Endpunkt max. + 0,003°C Netzspannungsabhängigkeit: Drift bei Veränderung der Netzspannung im Bereich -10« ... +20% max. +0,003°C Digitalisierungsunsicherheit: entfallt, da der Wandler mit dem Meßzyklus synchronisiert ist Das bei der Erfindung zur Anwendung kommende Linearisierungsverfahren hat den Vorteil, daß der Schaltungsaufwand für die linearisierende Analog/Digital-Wandlung genau so groß ist, wie er für eine nicht linearisierende proportionale Analog/Digital-Wandlung bei gleichen Genauigkeitsanforderungen auch sein müßte.
  • Im Folgenden wird das erfindungsgemäße Präzisionsthermometer und das Linearisierungsverfahren anhand eines Mustergeräts für den Temperaturbereich von 35,00 bis 39,990C besprochen. Grundsätzlich kann das Verfahren jedoch ebenso gut bei der Messung höherer oder tieferer Temperaturen verwendet werden.
  • Das erfindungsgemäße Präzisionethermometer besteht aus einem Meßfühler, einem Analogteil mit Sägezahnumsetzer, Dezimalzählern, einem Steuerteil und einem Netzteil. Nach der Erfindung wird der durch den Meßfühler fließende Strom im Analogteil von dem Sägezahnumsetzer mit dezimierter Entladezeit in eine streng temperaturproportionale Impulsfolgefrequenz umgesetzt. Der Analogteil invertiert den vom Meßfühler abgegebenen Strom mit Hilfe eines Stromspiegels und leitet den Strom mit umgekehrter Polarität an den Integrator weiter. Vor Eintritt in den Integrator wird ein Kompensationsstrom und der die Entladezeit bestimmende Schaltstrom addiert. Durch diese Anordnung arbeitet der Integrator des Sägezahnwandlers mit einer definierten Entladezeit und der Wandler erhält damit die gewünschte nicht lineare Charakteristik.
  • Bei der Schaltung des Analogteils werden der Xleßstrom, der Kompensationsstrom und der Schalt strom, sowie die Referenzspannung für den Integrator aus der gleichen positiven Versorgungsspannung hergeleitet, Dadurch wird die Schaltung primar von Schwankungen der Versorgungsspannung unabhängig. Die Größe des Kompensationsstroms und des Schaltstroms, sowie die Größe des Integrationskondensators richtet sich nach den Daten des Meßfühlers.
  • Die Arbeitsweise des Integrators, der zugehörigen Grenzwert schalter und des RS-Flip-Flop mit Schalter für den Entladestrom entspricht der Standardversion eines Sägezahnumsetzers und braucht nicht näher erläutert zu werden.
  • Dem Integrator sind als Integrationskapazität zwei Kondensatoren mit entgegengesetztem Temperaturgang parallel geschaltet, wodurch eine Integration mit geringer Temperaturdrift möglich wird. Ebenso wird der den Kompensationsstrom bestimmende Widerstand durch eine geeignete, temperaturunabhängige Widerstandskombination dargestellt. Die Operationsverstärker von Stromspiegel und Integrator sind typgleich, um Dei der gegebenen Anordnung eine Fehlerstromkompensation zu erhalten.
  • Um die Fehlerströme der Operationsverstärker vollends zu korrigieren und die igenschaften der Schaltung den Forderungen aus der Theorie anzupassen, werden amplitudenkonstante Korrekturimpulse vom RS-Flip-Flop/auf den Integrator zurückgeführt. Ihre Amplitude wird mit einem Trimmpotentiometer so justiert, daß der Einfluß von Schwankungen der positiven Versorgungsspannung auf die Frequenz des Wandlers vollstanuig eliminiert ist. Um das Medergebnis frei von Schwankungen der negativen Versorgungsspannung zu halten, ist eine weitere Justiermöglichkeit am unteren Grenzwertschalter vorgesehen.
  • Der Sägezahnwandler im Mustergerät ist so ausgelegt, daß bei Temperatuien von 35 bis 40 0C ein Signal mit Frequenzen von 500 bis 1000 Impulsen pro Meßzyklus erzeugt wird.
  • Somit kann das Xebergebnis durch Zählen der Impulse in einem vierstelligen Dezimalzähler mit dem Anfangswert 3000 in Grad celsius mit Zehntel und Hundertstel dargestellt werden. Ein mit aer höchstwertigen Dezimalstelle gekoppelter Ausblender sorgt dafar, daß nur die zum linearisierten Arbeitsbereich gehörigen Zählerstände von 3500 bis 3999 zur Anzeige gebraucht weraen.
  • mit nilfe aer Gleichungen, die umseitig angegeben werden, können ale erwähnten Parameter wie Kompensationsstrom, Schaltstrom und Integrationskapazität so bestimmt werden, aaß die Linearitätsabweichung bei einer vorgegebenen Anfangs- und Endtemperatur minimal wird.
  • Berechnungsgrundlagen: 1 - 1 7 -t# + t# Ci Ui Ci Ui Im - Ik Is - (Im - Ik) (Ia - 2Ib + Ic) Ik² - (Ia² -2Ib²+Ic²) Ik + (4Ib -3Ic) Ia²-(4Ia-2Ic) Ib²+(3Ia-2Ib) Ic² = 0 2(Ia - Ik)² - (Ic - Ik)² Is = 2Ia - Ic - Ik Symbolverzeichnis: f(#) = Impulsfolgefrequenz des Sägezahngenerators t. = Aufladezeit des Integrationskondensators = = Entladezeit des Integrationskondensators Im = Meßstrom des WTC-Widerstands an der Spannung U+ Ik = Stom durch den Kompensationswiderstand an der Spannung U+ (Kompensationsstrom) I = Strom durch den Schaltwiderstand an der Spannung U+ (Schaltstrom) Ia = Meßstrom des NTC-Widerstands am unteren Ende des Arbeitsbereichs (d.h. bei 35,00° im Mustergerät) Ib = Meßstrom des NTC-Widerstands in der Mitte des Arbeitsbereichs (d.h. bei 37,50° im Mustergerät) Ic = Meßstrom des NTC-Widerstands am oberen Ende des Arbeitsbereichs (d.h. bei 40,00° im Mustergerät) Ci = Kapazität des Integrationskondensators Ui = Integrationsspannung (oberer minus unterer Grenzwert) T = auer eines Meßzyklus (Taktzeit) N = Impulszahl am oberen nde des Meßbereichs U+ 2 positive Versorgungsspannung Neitere finzelheiten der Erfindung sind der Beschreibung der auf den Zeichnungen dargestellten Schaltbilder zu entnehmen.
  • Dabei zeigt Pigur 1 die Schaltung des Präzisionsthermometers in schematischem Aufbau, Figur 2 Kennliniendiagramme (Fig. 2a, 2b, ?c und 2d) Figur 3 Schaltbild des Analogteils, Figur 4 Oszillogramme, Figur 5 Fehlerkurve der Linearisierung, Figur 6 Schaltbild eines normalen bezimalzählers, Figur 7 Schaltbild eines Dezimal zählers mit Ausblender, Figur 8 Schaltbild des Steuerteils und Figur 9 Blockschema des Netzteils (Stromversorgung) In Fig. 1 ist der Meßfühler insbesondere ein NTC-Meßfühler mit dem bezugszeichen 1 versenen, der Analogteil mit dem Sägezahnsumsetzer mit dem Bezugszeichen 2. Der Netzteil trägt das Bezugszeichen 3, der Steuerteil das Bezugszeicnen 4, der Dezimalzähler mit Ausblender das Bezugszeichen 5, die anderen Dezimalzähler die Bezugszeichen 6, 7 und 8. Die drei gezeichneten Steuerleitungen haben folgende Fünktion: ÜB = = Taktsignal, welcnes den momentanen Zählerstand in den Pufferspeicher bringt und damit die Anzeige des Zählerstands ermöglicht. Außerdem wird das Übertragungssignal zur Takt-Synchronisierung des Sägezahnwandlers verwendet.
  • = = Löschsignal, welches nach erfolgter Speicherung des Zänlerstands den Zähler für den nächsten Meßzyklus wieder auf Null setzt.
  • BL = vom Ausblender erzeugtes Signal, welcnes verhindert, daß Temperaturwerte angezeigt werden, die nicht zum linearisierten Arbeitsbereich gehören.
  • In der Fig. 2 sind Kennliniendiagramme aufgeführt, die wie folgt erläutert werden: Fig. 2a wie ein Sigezahnwandler mit definierter Entladezeit den Eingangs strom I auf die von ihm erzeugte Impuls folgefrequenz f abbildet.
  • Fig. 2b wie ein NTC-Meßfühler die Temperatur # auf den Meßstrom Im abbildet.
  • Fig. 2c entsteht aus Fig. 2b, wenn vom Meßstrom Im noch der Kompensationsstrom Ik abgezogen wird. Diese Subtraktion wird notwendig, wenn die Arbeitskennlinie des Sägezahn-@wndlers (vergl. Fig. 2d) durch den Koordinatenursprung gehen soll.
  • Pig. 2d zeigt wie ein Sägezahnwandler mit definierter Entladezeit die Temperatur # , gemessen mit einem NTC--Keßfühler (Kennlinie nach Fió. 2c) auf die Impulsfolgefrequenz f(a) abbildet. Die unterbrochen gezeicknete Gerade ist die für die Temperaturmessung geforderte Arbeitskennlinie des Wandlers. Diese theoretische Kennlinie läuft durch den Koordinatenursprung und durch die Punkte A, B und C. In den Punkten A, B und C ist die Abweichung der tatsächlichen Kennlinie (durchgehend gezeichnete Linie) von der theoretisch zu fordernden Kennlinie (unterbrochen gezeichnete Linie) exakt Null. Im Bereich AB und im Bereich BC ist diese Abweichung sehr klein. Die wahre Größe der Abweichung ist für den im justergerät gewählten Temperaturbereich in Fig. 5 dargestellt.
  • In Fig. 3 ist das Schaltbild des Analogteils (Spannungs-Frequenz-Umsetzer) dargestellt. Der Sägezahnwandler des analogteils setzt den Strom des NTC-Meßfühlers 1 in die Temperatur proportionale Impulsfolgefrequenz f(γ) um. Wie schon bei der beschreibung von Fig. 2 erläutert wurde, wird bei Subtraktion eines geeigneten Kompensationsstromes 1k von dem Meßstrom Ijn erreicht, daß sich die Kennlinienkrümmumngen von Meßfühler und Wandler innerhalb des vorbestimmten Meßbereichs fast vollständig aufheben (Bereich AC in Fig. 2d). Die Schaltung des in Fig. 3 dargestellten analogteils wird wie folgt erläutert: Der vom Meßfühler 1 gemessene Strom Im wird vom Stromspiegel IG 1 invertiert und als -Im an den Integrator IC 2 weitergeleitet. Durch die Invertierung erhält man die Möglichkeit, den Meßstrom -Im, , den Kompensationsstrom Ik, den Schaltstrom Is und die Referenzspannung des Integrators aus der gleichen Versorgungsspannung U+ herzueleiten. Dadurch haben Schwankunden der Versorgungsspannung primär keinen Einfluß auf die vom Wandler erzeugte Impulsfolgefrequenz f(6).
  • Mit Hilfe aer Kondensatoren C 4 und C 5 werden die am Eingang des Integrators anliegenden Ströme integriert.
  • Sobala der obere Grenzwertschalter IC 3 feststellt, daß aer durch den variablen widerstand P 3 definierte obere Schaltpunkt erreicnt ist (vergl. Oszillogramme nach Fig.
  • 4a und 4b), so schaltet das RS-Flip-Flop IC 5 über den Transistor T 2 den Schaltstrom Is zur Entladung ein. Wird vom unteren Grenzwertschalter IC 4 das Erreicnen des unteren Schaltpunkts gemeldet (Oszillogramm nach Fig. 4c), so wird das RS-Flip-Flop wieder rückgesetzt (Oszillogramm nacn Fig.
  • 4d) und die Aufladung beginnt von neuem. Das Oszillogramm nach Fig. 4e zeigt wie der Transistor T 2 angesteuert wird.
  • Schaltzeiten, Restströme und mangelnde Betriebsspannungsunterdrückung der Operationsverstärker IC 1 bis IC 4 können nicht vollständig vernachlässigt werden. Schwankungen der positiven Versorgungsspannung wirken sekundär auf die Impulsfolgefrequenz f(&) ein. Um diesen Einfluß zu eliminieren werden über den Trimmer P 5 und das RC-Glied R 8 / C 7 Korrekturimpulse auf den Integrator zurückgeführt (vergl.
  • Oszillogramm nach Fig. 4f).
  • eiterhin ist mit dem Spannungsteiler aus den Widerständen R 10, R 11 und P 4 eine Justiermöglichkeit vorgesehen, die es gestattet, aas Meßergebnis völlig von Schwankungen der negativen Versorgungspannung unabhängig zu machen.
  • Abschließend sei noch auf einige Besonderheiten bei der praktischen Ausführung des Mustergeräts hingewiesen: Die Zusammenschaltung der Kondensatoren C 4 und C 5 als Integrationskapazität sowie die der Widerstände P 2, R 4 und. R 5 als Kompensationswiderstand dient zur Erzielung einer möglichst gerigen Temperaturdrift. Die Kondensatoren C 1, C 2, C 6, C 9 und C 10 unterdrücken hochfrequente Störimpulse. Die Kondensatoren C 3 und C 8 sowie der widerstand R 16 wurden zur Verkürzung der Ein- und Ausschaltverzögerungen eingeführt. Ein Gatter von IC 5 ist mit dem RS-Flip-Flop im Sinne eines "wired or" verbunden.
  • Dadurch wird es möglich, den Integrationskondensator durch den Übertragungsimpuls jedesmal vollständig zu entladen und damit eine Takt-Synchronisierung herbeizuführen. Um zu verhindern, daß der Integrationskondensator invers aufgeladen wird, ist die Diode D 1 vorgesenen. ein weiteres Gatter von IC 5 dient als Ausgangspuffer für das Wandlersignal.
  • Die viereckigen Fahnen in Fig. 3 sind die meßpunkte für die Oszillogramme nach Fig. 4.
  • In Pig. 5 ist die Fehlerkurve der Linearisierung in dem eingeschränkten Temperaturbereich des Mustergeräts aufgezeigt.
  • In Fig. 6 ist das Schaltbild eines normalen Dezimalzählers dargestellt. Die Dezimalzähler sind Standardschaltungen in TTL-Technik. Jede Zählerstufe hat einen Eingang (A), einen Ausgang (Q4), einen Rückstelleingang (R), einen Takteingang (ÜB) für die Zwischenspeicherung und einen Eingang (BL) zur Unterdrückung der Ziffernanzeige. Prinzipiell kann man anstelle der drei Dezimalzähler auch eine mehrstellige Zähler/Speicher/Decodierer-Kombination in MOS-Technik einsetzen.
  • Der Dezimalzähler mit Ausblender (Fig. 7) erzeugt die Ziffer '5" als Anfangsstand der höchstwertigen Dezimale und unterdrückt mit Hilfe der Steuerleitung BL Zähler stände, die nicht im Bereich von 3500 bis 3999 liegen.
  • Er erhält das Sinersignal, teilt dieses durch 5 (B - Q4) und steuert dann einen Binärzähler (A - Q1) und dessen nachgeschalten Speicher (D1 - Q1, Q1) an.
  • Es sei noch erwähnt, daß beim Mustergerät im Temperaturbereich von etwa 45 - 50°C auch die Zählerstände von 4500 bis 4999 angezeigt werden könnten. Um dies zu verhindern, wird die Strombegrenzung aus dem Transistor T 1 und dem variablen Widerstand P 1 im Analogteil Fig. 3 so eingestellt, daß solche Werte nicht erreicht werden können.
  • Aufgabe des in Fig. 8 dargestellten Steuerteils ist es, aus der Netzfrequenz in bestimmten Zeitabständen einen Impuls (UB) zum betragen der Zählerstände in die tawischenspeicher und kurz danach einen Impuls (R) zum Rücksetzen der Zähler herzuleiten. Dies ist der Takt für einen Meßzyklus. Der flbertragungsimpuls hat auch gleichzeitig die Aufgabe, mit Hilfe des Schaltstroms Is den Integrationskondensator zu entladen, damit die Impuls folge bei jedem Meßzyklus in der gleichen Phase beginnt (Takt-Synchronisation). Der Schaltungsaufbau ist folgender: Die Netzspannung (50 hz) gelangt über einen Schmitt--Trigger zum Teiler durch 16 und von diesem werden dann alle 320 ms die Monostabilen Multivibratoren zur Erzeugung des Ubertragungsimpulses und des Rücksetzimpulses agesteuert. Der Ausgang für den Übertragungsimpuls ist durch zwei parallel geschaltete Gatter gepuffert. anstatt aus der Netzfrequenz kannen die Taktimpulse auch aus einem Quarzoszillator hergeleitet werden.
  • Der in Fig. 9 schematisch dargestellte Netzteil liefert die beiden stabilisierten Versorgungsspannungen und eine 50 Rz Wechselspannung für den Steuerteil.
  • Das Mustergerät ist in einem Gehäuse mit den Abmessungen 19 x 11 x 7 cm untergebracht. die in Fig. 1 gezeigten Punktionseinheiten sind auf sieben steckbaren Platinen von der Größe 4,5 x 9 cm ausgeführt.
  • - Patentansprüche - L e e r s e i t e

Claims (10)

  1. Patentansprüche 1. Digital anzeigendes Präzisionsthermometer mit einem MeB-fühler, einem Analogteil, Dezimalzählern, einem Steuerteil und einem Netzteil, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß innerhalb des Arbeitsbereiches der vom Meßftlhler abgegebene Strom im Analogteil (2) von einem Sägezahnumsetzer mit definierter Entladezeit in eine streng temperaturproportionale Tmpulsfolgefrequenz f(#) umgesetzt wird.
  2. 2.) Thermometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Analogteil den vom Meßfühler (1) abgegebenen zu messenden Strom Im mit Hilfe eines Stromspiegels (IC 1) oder dergl. invertiert und mit umgekehrter Polarität als Im an den Integrator (IC 2) weiterleitet.
  3. 3.). Thermometer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Meßstrom ein Kompensationsstrom Ik und ein die Entladezeit bestimmender Schaltstrom I9 addiert wird.
  4. 4.) Thermometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß des Meßstrom Im, der Kompensationsstrom Ik und der Schaltstrom I3 sowie die Referenzspannung ftir den Integrator (Ic 2) aus der gleichen positiven Versorgungsspannung U + hergeleitet werden.
  5. 5.) Thermometer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß Temperatureffekte der die Impulsfolgefrequenz t(i) bestimmenden elektronischen Bauteile (IC 1) und (IC 2) durch Parallelschaltung bzw. Serienschaltung von Kondensatoren (C4 und C5) bzw. Widerständen (P2, R5 und R4) eleminiert sind.
  6. 6.) Thermometer nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß typgleiche Operationsverstärker für Stromspiegel (IC 1) und Integrator (IC 2) verwendet und zur Fehlerstromaufhebung hintereinander geschaltet sind.
  7. 7.) Thermometer nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n 2; e i c h n e t , daß an dem Integrator (IC 2) zwei Grenzwertschalter (IC 3 und IC 4) angeschlossen sind, die durch Setzen und Rücksetzen eines RS-Flip-Flop (IC 5) den die Ladezeit bestimmenden Schaltstrom Is mit Hilfe des Transistors (T 2) ein- und ausschalten.
  8. 8.) Thermometer nach Anspruch 2, g e k e n n z e i c h n e t durch eine Anerdiode (D 2), einen Trimmer (P 5) und ein RC-Glied (R 8 und R 7) am Eingang des Integrators (IC 2) zur Rückführung von Korrekturimpulsen auf den Integrator.
  9. 9.) Thermometer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltpunkt des unteren Grenzwertschalters <ic (IC 4) ein am Spannungsteiler (R 10, R 11, P 4) einstellbarer Bruch teil der negativen Versorgungsepannung ist.
  10. 10.) Thermometer nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß dem Dezimalzähler (5) ein Ausblender zugeordnet ist.
DE2721585A 1977-05-13 1977-05-13 Digital anzeigendes Präzisionsthermometer Expired DE2721585C3 (de)

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