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DE2720373A1 - Vorspannungstorschaltung fuer eine stoerunterdrueckungsschaltung - Google Patents

Vorspannungstorschaltung fuer eine stoerunterdrueckungsschaltung

Info

Publication number
DE2720373A1
DE2720373A1 DE19772720373 DE2720373A DE2720373A1 DE 2720373 A1 DE2720373 A1 DE 2720373A1 DE 19772720373 DE19772720373 DE 19772720373 DE 2720373 A DE2720373 A DE 2720373A DE 2720373 A1 DE2720373 A1 DE 2720373A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
pulses
signal
reference level
sync
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772720373
Other languages
English (en)
Inventor
William P Haynes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Verizon Laboratories Inc
Original Assignee
GTE Laboratories Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GTE Laboratories Inc filed Critical GTE Laboratories Inc
Publication of DE2720373A1 publication Critical patent/DE2720373A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/14Picture signal circuitry for video frequency region
    • H04N5/21Circuitry for suppressing or minimising disturbance, e.g. moiré or halo

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

BESCHREIBUN
Die Erfindung betrifft eine Vorspannungstorschaltung gemäß dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.
In einem Fernsehempfänger wird ein hochfrequent moduliertes Fernsehsignal empfangen und verarbeitet, d.h. verstärkt, gefiltert und demoduliert, um ein zusammengesetztes Videosignal zu erhalten. Das zusammengesetzte Videosignal besteht aus der Videoinformation, die dazu benutzt wird, einen Elektronenstrahl oder Llektronenstrahlen in einer Fernsehbild- röhre zu modulieren, sowie aus der Synchroninformation, um die Ablenkung der Elektronenstrahlen mit der Videoinformation zu synchronisieren, damit ein zusammenhängendes Bild entsteht. Die Synchroninformation besteht aus Synchronimpulsen, die sich über den Schwarzpegel des zusammengesetzten Videosignals hinaus erstrecken und die während des vertikalen und horizontalen Rücklaufs bzw. während der Austastintervalle erscheinen.
Die Synchron impulse werden mit Hilfe einer Impulsabtrennstufe, bekannt als Amplitudensieb, aus dem zusammengesetzten Videosignal abgetrennt. Störimpulse, die mit einem hohen Pegel in dem zusammengesetzten Videosignal erscheinen,können ebenso genügende Energie besitzen, um die Impulsabtrennstufe zu betätigen, wodurch die Ablenkung in der Kathodenstrahlröhre nachteilig beeinflußt wird. Typische impulsati.trennstufen bestehen aus einer vorgespannten Schaltung, die den Abschneidpegel der Schaltung bestimmt. Störimpulse, die die Impulsabschneidestufe erreichen, können die Vorspannschaltung in der Weise beeinflussen, daß der Abschneidpegel in unerwünschter Weise verändert wird, wodurch weiter die Ablenkung in der Kathodenstrahlröhre nachteilig beeinflußt wird.
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In Anbetracht der durch die Störimpulse verursachten bekannten nachteiligen Effekte wurden verschiedene Vorkehrungen mit Hilfe von Schaltungen getroffen, um Störimpulse mit einem hohen Pegel auszulöschen bzw. zu unterdrücken. Typische bekannte Schaltungen besitzen Störunterdrückungsschaltungen, welche die Synchronabtrennstufe außer Funktion setzen, sobald Störimpulse mit einem hohen Pegel auftreten, wobei Störauslöschschaltungen vorgesehen sind, die die Störimpulse invertieren und diese dem zusammengesetzten Videosignal hinzufügen, um die Störimpulse aus diesem zu entfernen.
Typische Fernsehempfänger besitzen auch eine automatische Verstärkungsregelung, welche die Amplitude der Synchron impulse feststellt, um in Abhängigkeit hiervon die Verstärkung der Signalverstärkerstufen zu verändern. Ebenso wird ein störungsfreies, zusammengesetztes Videosignal für die automatische Verstärkungsregelung benötigt, damit große Störimpulse keine unerwünschten Verstärkungsänderungen hervorrufen. Wenn sich der Signalpegel jedoch plötzlich ändert, kann die Störunterdrückungsschaltung die Synchronimpulse aus dem Videosignalgemisch genau so auslöschen, was zu einem Blockieren des Systems führt (system "hang-up"), wobei die Schaltung für die automatische Verstärkungsregelung die Verstärkung erhöht, wenn eigentlich die Verstärkung abgesenkt werden sollte.
Obwohl bereits Störunterdrückungsschaltungen unter Verwendung bekannter Techniken entwickelt wurden und mehr oder weniger zufriedenstellend arbeiteten, leiden' diese unter einem oder mehreren unterschiedlichen Machteilen. Zum Beispiel beeinflussen die bekannten Schaltungen nachteilig die Wirkungsweise der Fernsehempfänger. Andere Schaltungen sind übermäßig komplex und/oder verlangen komplizierte Abgleicharbeiten, um die Probleme des Blockierens oder ähnliche nachteilige Effekte zu vermeiden. Andere bekannte
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Schaltungen Iösl en die Störimpulse nur aus der ImpulG-abtrennstufe aus oder gehen Kompromisse ein, die sich unter einigen Betriebsbedingungen in nachteiligen Wirkungen äuBern bzw. weniger als zufriedenstellend arbeiten. Außerdem eignen sich die bekannten Schaltungen nicht zur Herstellung in integrierter Schaltungstechnik. Ein anderes Störunterdrückungssystem verwendet eine feste Vorspannungseinstellung, welches dadu^n alle Störspannungsspitzen oberhalb eines vorbestimmten Spannungspegels abscheidet. Diese Systemtype ist dadurch begrenzt, daß es nur schwer möglich ist den Abschneidpegel dicht an dem zu erwartenden Pegel der Synchronimpulse einzustellen und zwar deshalb, weil verschiedene Betriebsbedingungen Schankungen und Toleranzen unterliegen, die einen oder beide dieser Pegel schwanken lassen. Das kann dazu führen, daß Synchronimpulse für Störimpulse gehalten werden, insbesondere, wenn ein sehr kräftig einfallender Kanal gewählt wurde.
Der Erfindung lag deshalb die Aufgabe zugrunde, die genannten Mangel zu überwinden, insbesondere die irrtümliche Interpretation von Synchronimpulsen als Störimpulse soll durch eine leicht integrierbare Schaltung vermieden werden,
obwohl die damit aufgebaute Störunterdrückungsschaltung so ausgebildet ist, daß der Pegel für die Feststellung von Störimpulsen dicht bei dem Pegel der Synchronimpulse liegt.
Die Aufgabe wird für den genannten Oberbegriff erfindungsgemäß nach dem Kennzeichen des ersten Anspruchs gelöst.
Weitere Einzelheiten sind den nachfolgenden Ansprüchen und der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels zu entnehmen.
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Erfindungsgenäß ist üine Vorspannungstorschaltung für eine Störunterdrückungsschaltung in einem Fernsehgerät nach dem Oberbegriff vorteilhafterweise so ausgestattet, daß eine gemeinsame Referenz sowohl für die automatische Verstärkungsregelschaltung, die den Pegel für die Synchronimpulse festlegt, wie für die Störunterdrückungsschaltung vorgesehen ist.
Zusätzlich ist eine zwei Pegel aufweisende Abschneidereferenz vorgesehen, die Synchronimpulse und Rücklaufimpulse aus dem Horizontalausgangstransformator benutzt, um die Störabschneidereferenz zu modifizieren. Das Störabschneidereferenzsignal hat einen vorbestimmten Prozentsatz einer Referenz, die zur Festlegung der AVR-Referenz (entspr. autom. Verstärkungsregelung = AGC = automatic gain control) benutzt wird. Dadurch, daß die gleiche Referenz für AVR und den Störabschneider benutzt wird, kann die Beziehung des Störpegels zum Synchronimpulpegel genau definiert werden. Der Prozentsatz der AVR-Referenzspannung, der für die Störabschneidung benutzt wird, wird modifiziert, sobald sowohl Synchronimpuls und
auch Rücklaufimpuls zusammen auftreten. Während des gleichzeitigen Zusammentreffens des Synchronimpulses und des Rücklaufimpulses wird der Referenzpegel des Störabschneiders von nahe 1oo % des Synchronimpulspegels auf etwa die Hälfte dieses Wertes reduziert. Hierdurch ist es möglich, den Störabschneideref erenzpegel sehr dicht bei dem Spitzenwert des Synchronimpulses für den Informationsteil des zusammengesetzten Videosignals zu wählen. Nur während den Synchronimpulszeiten wird die Störabschneidereferenz zurückgeregelt. Wenn nur die Synchronimpulse benutzt wurden, um den Störtorpegel zu regeln, würden irgendwelche Störimpulse, die in
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das Amplitudensieb gelangen, den Störabschneidereferenzpegel herunterregeln und die Arbeitsweise der Störunterdrückung würde gestört. Indem sowohl Synchronisation als auch Rücklauf zur Regelung benutzt werden, wird der Störabschneidepegel nur während der Synchronisationszeiten reduziert. Der-Rücklaufimpuls allein könnte nicht benutzt werden, da seine Impulsbreite zu groß ist. Der wesentliche Vorteil der Lösung nach der Erfindung ist, daß durch das Zurückregeln des Störabschneideref erenzpegels während der Synchronimpulsintervalle der Störabschneidereferenzpegel während der Zeiträume zwischen diesen oder ohne Synchronimpuls wesentlich dichter oder näher zu den Synchronimpulsspitzen als Referenzpegel eingestellt werden kann.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beschrieben. Diese zeigt in
Figur 1 eine Blockschaltung, die eine Vorspannungstorschaltung sowie mit dieser in Zusammenhang stehende Schaltungsgruppen eines Fernsehempfängers enthältj
Figur 2a ein Diagramm eines zusammengesetzten Videosignals, das einen Störimpuls enthälti
Figur 2b ein Diagramm eines Synchronimpulses, der aus dem Diagramm der Figur 2a herausgezeichnet wurdei
Figur 2c ein Diagramm des Rücklaufimpulses aus* der Ablenkschaltung»
Figur 2d ein Diagramm des Verlaufs der Störimpulsabschneidereferenzspannungi
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Figur 3 ein vereinfachtes Schaltbild einer Störimpulstorschaltung.
GemäB Figur 1 empfängt eine Antenne 1o ein hochfrequent moduliertes, zusammengesetztes Videosignal und leitet dieses an einen Tuner 11 weiter, welcher das empfangene Signal auf eine geeignete Zwischenfrequenz umsetzt. Das Zwischenfrequenzsignal wird an den Zwischenfrequenzverstärker 12 geleitet, in welchem es verstärkt wird. Der tonfrequente Teil des empfangenen Signals wird im ZF-Verstärker 12 abgetrennt und dem Tonkanal 13 zugeleitet. Der Videoanteil des ZF-Signals wird vom ZF-Vßrstärker 12 einem Videokanal 14 zugeleitet, in welchem das ZF-Signal in ein zusammengesetztes Videosignal umy gewandelt wird. Dieses wird im Videokanal 14 weiterverarbeitet, um ein oder mehrere Signale für die Elektroden der Kathodenstrahlröhre 15 zu erzeugen.
Da die Erfindung sowohl für Schwarz-WeiB- als auch for Farbfernsehempfänger geeignet ist, kann der Videokanal 14 aus Schaltungen eines üblichen einfarbigen Fernsehempfängers bestehen oder er kann beide Schaltungen sowohl für die Helligkeit als auch für Farbe, wie sie in einem typischen Farbfernsehempfänger zu finden sind, beinhalten. Der Tuner 11, der ZF-Verstärker 12 und der Videokanal 14 besitzen üblicherweise geregelte Verstärker zur Erzeugung des zusammengesetzten Videosignals. Eine oder mehrere Verstärkerstufen des Tuners und der ZF-Verstärker 12 werden üblicherweise in Abhängigkeit von dem Regelsignal gesteuert, das aus der Amplitude der Synchronimpulse des zusammengesetzten Videosignals abgeleitet wird.
Der Videokanal 14 besitzt einen Ausgang, der das zusammengesetzte Videosignal über die Leitung 16 weiterleitet. Ein
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Videosignalkopplungsmittel, eingezeichnet als ein erstes und ein zweites Videosignalkopplungsmittel, ist an den Ausgang des Videokanals 14 angeschlossen, um mindestens die in dem zusammengesetzten Videosignal enthaltenen Synchronimpulse an eine Synchronabtrennstufe 2o und an die
AVR- Stufe 22 weiterzuleiten. Das erste Videosignalkopplungsmittel ist als Verstärker 17 dargestellt, der das Videosignal vom Ausgang über die Leitung 16 an den Eingang einer Impulsabtrennstufe 2o schaltet. Das zweite Videosignalkopplungsmittel ist als ein Verstärker 21 dargestellt, der das zusammengesetzte Videosignal vom Ausgang über die Leitung 16 an den Eingang einer AGC-Schaltung 22 schaltet, die als ein AGC-Tor dargestellt ist. Die Synchronsignalabtrennstufe 2o liefert getrennt die Synchronimpulse an die Vertikal- und Horizontalablenkschaltungen 23, die geeignete vertikal- und horizontalfrequente Ablenksignale an die mit der Kathodenstrahlröhre 15 verbundene Ablenkeinheit 24 liefern. Die AGC-Schaltung 22 liefert geeignete Verstärkungsregelungssignale an die entsprechenden Steuereingänge des Tuners 11 und des ZF-\/erstärkers 12.
Eine Störsignalerkennungsschaltung, als Störsignaltor 25 dargestellt, besitzt einen Eingang, der mit dem Videosignalkopplungsmitteln verbunden ist, indem dieser an den Ausgang des Verstärker 17 geschaltet ist. Eine Referenzspannungsschaltung 26 liefert über die Zuleitung 27 eine Referenzspannung an die AVR-3chaltung 22 und eine Referenzspannung über die Leitung 2Θ an das Störsignaltor 25. Die Referenzspannung bewirkt in der AVR-Schaltung 22 einen ersten verbestimmten Referenzpegel, auf den die Synchronimpulse des zusammengesetzten Videosignals eingeregelt werden müssen. Die Referenzspannung bewirkt in dem Störsignaltor 25 einen zweiten, vorbestimmten
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Referenzpegel gleich oder größer als der erste vorbestimmte Referenzpegf?! zur Feststellung und Unterdrückung von Amplituden im zusammengesetzten Videosignal, die diesen zweiten Referenzpegel übersteigen. Wie noch näher gezeigt werden wird, wird dieser zweite vorbestimmte Referenzpegel nur in den Intervallen zwischen den Synchronimpulsen des zusammengesetzten Videosignals erzeugt. Ein Vorspannungstor 29 erhält Synchronimpulse über die Zuleitung 4o (siehe Figur 2b) vom Amplitudensieb 2o und Rücklaufimpulssignale über die Zuleitung 42 (siehe Figur 2c) von der Ablenkschaltung 23. Das Vorspannnungstor 29 liefert ein Ausgangssignal über die Zuleitung 3o zur Beeinflussung der Referenzspannungsquelle 26 dahingehend, daß am Ausgang über die Zuleitung 28 eine andere Referenzspannung entsteht, die einen dritten, vorbestimmten Referenzpegel bei gleichzeitigem Auftreten von Synchronimpulsen und Rücklaufimpulsen erzeugt. Dieser dritte Referenzpegel ist größer als der zweite Referenzpegel. Das Störsignaltor 25 liefert ein Störsignal über die Verbindungsstelle 31 an den Verstärker 17, an das Amplitudensieb 22 und ebenso an die Verbindungsstelle 32, den Verstärker 21 und an die AVR-Schaltung 22. Dieses Störsignal löscht somit das Störsignal im zusammengesetzten Videosignal aus.
Unter Bezug auf Figur 2a, b und c ist zu den vorbestimmten Referenzpegeln folgendes zu sagen. Diese sind bezogen auf einen willkürlich gewählten Spannungspegel, auf welchen das zusammengesetzte Videosignal am Ausgang 16 des Videokanals 14 bezogen ist. Dieser vorgewählte Spannungspegel kann theoretisch jeden Betrag einer Spannung besitzen .und sollte verständlicherweise nicht Null Volt sein. Deshalb bedeutet die Eigenschaft "größer" in diesem Zusammenhang weiter entfernt oder nicht mehr Spannungsunterschied zu der willkürlich vor-
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gewählten Spannung, wenn hier davon gesprochen wird, daß ein vorbestimmter Bezugspegel größer als ein an anderer ist. In diesem Ausführungsbeispiel sind die Synchronimpulse negativ, der willkürliche, vorgewählte Spannungspegel ist bei etwa "f 4 Volt, der erste vorbestimmte Bezugspegel liegt bei + 2,o Volt, der zweite vorbestimmte Bezugspegel liegt bei +1,5 Volt und der dritte vorbestimmte Bezugspegel liegt bei 4" 0,86 Volt.
Figur 2a zeigt den Verlauf des zusammengesetzten Videosignals 32a, das representativ für das Signal am Ausgang 16 des Videokanals 14 ist. Das Videosignal 32a weist Synchronimpulse 33 auf mit in den Invallen dazwischen liegender Videoinformation. Diese Synchronimpulse 33 reiten quasi auf den Austastimpulsen Bei normalem Betrieb schneidet das Amplitudensieb 2o die Synchronimpulse 33 ab ohne die Austastimpulse 34 zu verändern oder abzukappen. Die Synchronimpulse 34 werden der Ablenkschaltung 23 zugeleitet, um die Abtastung in der Kathodenstrahlröhre 15 mittels der Ablenkeinheit 24 mit den Videoinformationen aus dem Videokanal 14 zu synchronisieren.
Ein Störimpuls 35, wie er typischerweise im Videosignal 32 a auftreten kann, ist im Diagramm der Figur 2a eingezeichnet. Der Synchronimpulsabschneider 2o ist ein Amplitudenabkapper, deshalb werden Störimpulse 35 auch abgekappt und der Ablenkschaltung 23 weitergeleitet. Das hat jedoch schädlichen Einfluß mit auslöschender Wirkung auf die Abtastfunktion in der Kathodenstrahlröhre 15. Das Videosignal 32a wird aber auch dem Störimpulstor 25 zugeleitet, das Störimpulse wie den Störimpuls 35 festeilt, wenn die Amplitude größer als der zweite vorbestimmte Referenzpegel ist. Als Folge davon gibt das Störimpulstor 35 ein Störsignal an die Verbindungspunkte 31 und 32 mit solcher Phasenlage und Amplitude ab, daß eine Unterdrückung oder Auslöschung eines Störimpulses bewirkt
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wird. Völlige Auslöschung von Störimpulsen 35 ist allerdings nicht erforderlich. Die Amplituden von Störimpulsen 35 müssen lediglich unter den Amplituden von Synchronimpulsen an den Verbindungspunkten 31 und 32 sein, so daß das Amplitudensieb 2o und die AVR- Schaltung 22 nicht auf Störimpulse 35 reagieren können. Die Figur 2d läßt den Pegel des Störimpulsabschneiders erkennen.
In der Figur 2a ist ein relativ kurzer Störimpulse 35 eingezeichnet, Störimpulse können jedoch durch z.B. Summer entstehen und die so entstehenden Störimpulserscheinungen können sich über mehrere Abtastzeichen erstrecken. Bei Auftreten derartiger Störimpulsfolgen wird die Vorspannung des Amplitudensiebs 2o erheblich geändert und es bedarf e.iner Zeit, bis sich dann wieder normale Funktionsweise des Amplitudensiebs 2o einstellt· Folglich wird das demodulierte Störsignal aus dem Störimpulstor 25 gleichstromgekoppelt an die Verbindungsstelle 31, damit derartige lange Störimpulse oder Störimpulsfolgen unabhängig von ihrer Dauer völlig ausgelöscht werden.
Die AVR-Schaltung 22 stellt die Amplitude der Synchronimpulse 33 fest und gibt entsprechend der Amplitude eine Regelspannung ab. Störimpulse wie der Störimpuls 35 mit ausreichender Amplitude jedoch ändern die Regelspannung der AVR-Schaltung 22. Deshalb werden derartige Störimpulse 35 am Verbindungspunkt 32 eingespeist, die die störende Wirkung auf dieAVR- Schaltung 22 durch Auslöschung oder Unterdrückung verhindern. Die AVR-Schaltung 22 jedoch ist ein Teil des als geschlossene Rückkopplungsschleife ausgeführten AVR-Systems der. Empfängerschaltung, bei welchem Blockieren (system "hang-up") unter-gewissen Betriebsbedingungen eintreten kann. Wenn z.B. eine plötzliche Vergrößerung des Eingangssignals etwa bei Kanalwechsel auf-
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tritt, kann das Störimpulstor 25 Teile des Videosignals 32a zusätzlich zum Störimpuls 35 abschneiden! Daraufhin erhält die AVR- Schaltung ein verändertes Videosignal ohne Synchronimpulse, woraufhin diese Feststellung als schwaches anstatt als starkes Eingangssignal mißverstanden wird. Damit diese Erscheinung nicht auftreten kann, ist das Stör"-signal wechselstromgekoppelt mit der Verbindungsstel1s 32, damit das StBrsignal nach einer vorbestimmten Zeitdauer eintrifft.
Der Verstärker 17, das Störimpulstor 25 und das Amplitudensieb 2o sind hier gemeinsam als Störimpulsunterdrückungsschaltung zu verstehen. Eine brauchbare Schaltung im Zusammenwirken mit der Vorspannungstorschaltung dieser Erfindung wird in einer parallellaufenden Anmeldung im Detail beschrieben. Eine brauchbare AVR-Schaltung im Zusammenwirken mit der Vorspannungstorschaltung der vorliegenden Erfindung wird in einer ebenfalls parallellaufenden Anmeldung detailliert angegeben.
Nachstehend wird nunmehr unter Bezug auf Figur 3 die schaltungsmäBige Ausführung der Vorspannungstorschaltung 29 (BIAS GATE) besprochen, die bei gleichzeitigem Auftreten von Synchronimpulsen vom Amplitudensieb und Rücklaufimpulse von der Ablenkschaltung anspricht durch Erzeugen eines Ausgangssignals auf der Zuleitung 3o, deren Dauer für das gleichzeitige Auftreten repräsentativ ist. Die Schaltung enthält auch eine Referenzspannungsquelle 26, die auf das Ausgangssignal der Vorspannangstorschaltung 29 anspricht und über die Zuleitung 2B den dritten vorbestimmten Referenzpegel erzeugt für die Störunterdrückungsschaltung, um so den Störimpuls-Feststellungspegel während der Synchronimpulsintervalle anzuheben (siehe Figur 2d und die Amplitude im Vergleich zu den Amplituden der Figur 2b).
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Die Vorspannungstorpchaltung 29 besteht im wesentlichen aus einem UND-.^., das ein Ausgangssignal bei gleichzeitigem Auftreten der genannten Signale abgibt. Das UND-Tor besitzt eine Kopplungseinrichtung für das Rücklaufsignal 42 in Form eines Transistor 01 in Emitter-Schaltung, die als Puffer zwischen dem Zeilentransformator der Ablenkschaltung 23 und der Vorspannungstopschaltung 29 wirkt. Diese Funktion könnte auch ein Widerstand erfüllen. Der Transistor 01 wird an seiner Basis über den Widerstand R1 angesteuert vom Eingang 42. Der Kollektor liegt an der positiven Spannung -f V1 und der Emitter liegt über dem Widerstand R2 an Masse. Wie Figur 2c zeigt sind die Rücklaufimpulse positiv und der Transistor 01 ist so vorgespannt, daB er während der Impulsintervalle leitet, wodurch er einen positiven Ausgangsimpuls am Emitter von dem Transistor 01 entstehen läßt. Am Emitter von 01 ist der Kollektor von 02 über den Widerstand R3 angeschlossen, wobei der Emitter an Masse liegt. Die Basis von 02 liegt an einer Vorspannungstorschaltung, die auf Synchronimpulse über den Eingang Ao reagiert und zwar wird der Transistor 02 durchgeschaltet, wenn kein Synchronimpuls anliegt, und wird gesperrt, wenn ein Synchronimpuls eintrifft. Das geschieht über den Transistor 03. Die Synchronimpulse sind an der Basis von 03 wirksam, dessen Kollektor an der positiven Spannung +· V1 liegt und dessen Emitter am Widerstand R4 liegt. Dieser ist über die Zenerdiode D1 mit der Basis des Transistors 02 verbunden ist, die ihrerseits über R5 an Masse liegt. Die Zenerdiode D1 begrenzt den Strom des Transistors 02. Wenn S.yrichronimpulse fehlen, ist 03 voll leitend. Dadurch wird die Basis von positiver. Das läßt den 02 leiten und als Folge davon ist auf der Zuleitung 3o die Spannung praktisch auf Null Volt. Sobald die negativen Synchronimpulse auftreten, wird 03
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gesperrt und die Vorspannung an der Basis von 02 wird geringer. Dadurch sperrt 02 dann auch. Falls zu gleicher Zeit ein Rücklaufimpuls auftritt, dann wird ein positiv werdender Impuls auf der Zuleitung wirksam. Die Referenzspannungsquelle 26 liefert eine konstante Bezugspannung auf die Zuleitung 27 zur AVR-5chaltung 22 und eine veränderbare Spannung auf der Zuleitung 28 zur Storspannungstorschaltung 25. Diese veränderbare Spannung auf der Zuleitung 28 wird von dem positiven Impuls auf der Zuleitung 3o geregelt. Genauer gesagt, wenn die Zuleitung 3o positiv wird, leitet der Transistor 04 und übsrbrückt einen Widerstand RB.
Die Referenzspannungsschaltung 26 enthält außerdem einen Transistor 05. Über die Diode D2 und den Widerstand R7 liegt dessen Basis an der Spannungsquelle + V2. Von der Basis nach Masse liegt ein Widerstand R8. Die Spannungsquelle + V2 ist außerdem über den Widerstand R9 in Reihe mit der Diode D3 mit dem Emitter des Transistors 05, dessen Kollektor an Masse liegt. Dieser 05 liefert eine Referenzspannung an seinem Emitter. Diese wird über die Zuleitung 27 der AVR-Schaltung zugeführt.
Die Verbindungsstelle der Diode D3 mit dem Widerstand R9 ist mit der Basis des Transistors OB verbunden. Der Kollektor desselben ist mit der Spannungsquelle "f*V2 verbunden. Die Widerstände Rio, R11 und R6 liegen in Reihe zwischen dem Emitter von 06 und Masse. An der Verbindungsstelle von Rio und R11 ist die Zuleitung 28 zum Störimpulstor 25 angeschlossen. Die Diode D3 kompensiert den Spannungsabfall an der Basis-Emitter-Strecke des Transistors 06, so daß die Emitterspannung von 05 entspricht. Die Spannung am Emitter des Transistors 05 und am Emitter von 06 sind folglich gleich der Spitzen-
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Spannung eines Synchronimpulses auf der Zuleitung 16 von dem Videokanal 14 zu den Verstärkern 17 und 21.
Der Störimpuls-Abschneidereferenzpegel an dem Störimpulstor 25 entspricht der Emitterspannung des Transistors 06 vermindert um den Spannungsabfall am Widerstandsteilernetzwerk, das aus den Widerständen Rio, R11 und R6 besteht. Da die Widerstandsverhältnisse dieser Widerstände sehr genau kontrolliert werden können, ist es auch möglich, den Störimpuls-Feststellreferenzpegel sehr genau in Bezug auf den Spitzenwert des Synchronimpulses zu bestimmen. Daraus folgt, daB dann, wenn der Transistor Q4 sperrt, die Spannung am Ausgang mit der Zuleitung 28 einen positiven Wert annimmt, hingegen, wenn der Transistor 04 leitet, die Spannung auf dieser Zuleitung 2B weniger positiv als zuvor sein muß.
Zusammenfassend kann somit festgestellt werden, daB die Grundlage der Erfindung das Vorhandensein einer gemeinsamen Referenz ist sowohl für die automatische Verstärkungsregelungsschaltung, wodurch der Bezugspegel für die Synchronimpulse festgelegt ist, als auch für die Störimpulsabschneide- oder Unterdrückungsschaltung.
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Claims (1)

  1. GTE Laboratories Inc., U. S. A.
    3. Mai 1977
    GTE-PA 95
    PATENTANMELDUNG
    Vorspannungstorschaltung für eine Storunterdruckungsschaltung .
    Patentansprüche:
    O Eine Vorspannungstorschaltung für eine Störunterdrückungsschaltung ist in einem Fernsehempfänger vorgesehen, der einen verstärkungsgeregelten Signalempfänger zur Erzeugung eines zusammengesetzten Videosignals aufweist, sowie eine automatische Verstärkungsregelschaltung, die ein Verstärkungsregelsignal an den Signalempfänger in Abhängigkeit von Amplitudenabweichungen der Synchronimpulse des zusammengesetzten Videosignals von einem ersten, vorgewählten Referenzpegel liefert, um die Spitzen der Synchronimpulse auf diesem ersten Referenzpegel zu halten, sowie eine Störunterdrückungsschaltung zur Feststellung und Unterdrückung von Amplituden im zusammengesetzten Videosignal, welche einen zweiten, vorgewählten Referenzpegel liefert, der gleich oder größer als der erste Referenzpegel ist, während Invallen des Sig-
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    nals, die von den Intervallen der Synchronimpulse abweichen, sowie einer Synchronimpulsabtrennstufe, meist Amplitudensieb genannt, zur Trennung der Synchronimpulse von dem zusammengesetzten Videosignal, sowie einer Ablenkschaltung, die Rücklaufimpulse liefert, gekennzeichnet durch die Zusammenschaltung folgender Schaltungsteile:
    A. Schaltungsmittel (29) zur Feststellung (detecting means) des Zusammentreffens von Synchronimpulsen aus dem Amplitudensieb (2o) und von Rücklaufimpulsen aus der Ablenkschaltung (23) und zur Erzeugung eines Ausgangssignals, dessen Dauer charakteristisch ist für dieses Zusammentreffen ι
    B. Schaltungsmittel (26), die auf das Signal reagieren, das charakteristisch ist für das genannte Zusammentreffen, indem sie einen dritten Bezugspegel bilden, der größer ist als der zweite Bezugspegel für die Störunterdrückungsschaltung (25), um so diesen zweiten Bezugspegel während der Synchronimpulsintervalle derart anzuheben, daß nur starke Störimpulse, die während der Synchronimpulsintervalle auftreten, unterdrückt werden.
    Eine Vorspannungstorschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsmittel (26) zur Bereitstellung des dritten Referenzpegels ein WiderstandstBÜernetzwerk (Rio, R11, R6) enthalten mit damit zusammenwirkenden Schaltmitteln (06, 04), die auf das Ausgangssignal der Schaltungsmittel (29) zur Feststellung (detecting means) reagieren, indem sie den zweiten oder dritten Referenzpegel erzeugen je nach der Wirkungsweise der Schaltungsmittel.
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    3. Eine VorspL, Tungstorschaltung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsmittel (29) zur Feststellung ein UND-Tor enthalten, das sowohl von den Synchronimpulsen wie auch den Rücklaufimpulsen angesteuert wird und ein Ausgangssignal liefert, wenn beide Impulse zeitlich zusammentreffen.
    4. Eine Vorspannungstorschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das UND-Tor folgendes enthält:
    A. Kopplungsmittel (01), die bei Eintreffen eines Rücklaufimpulses ein Ausgangssignal zur Betätigung des genannten Schaltmittels (04) erzeugeni
    B. einen Transistor (02) mit einem den Basisanschluß mit einer Vorspannung versehendenSchaltnetzwerk (R4, D1, R5), das auf die Synchronimpulse derart reagiert, daß es den Transistor (02) sperrt, wenn ein Synchronimpuls vorhanden ist, und durchschaltet bei Fehlen eines Synchronimpulses .
    C. Der Kollektor ist mit den Kopplungsmitteln derart verbunden, daß der den Emitter mit dem Kollektor verbindende Schaltungsteil IR3) einen Shunt für das Ausgangssignal der Kopplungsmittel (01) bildet, wenn der Transistor (02) leitet.
    5. Eine Vorspannungstorschaltung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (26) einen Transistor (04) enthalten, dessen BasisanschluB vom Ausgangssig-
    y.
    nal ansteuert wird und dessen Kollektor- und Emitteranschlüsse über einen* Widerstand (R6) miteinander verbunden sind,
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    so daß da-" wenn der Transistor (04) durchgeschaltet ist, dieser Widerstand (R6) als Bauteil des Widerstandsteilernetzwerks (Rio, R11, R6) unwirksam ist.
    B. Eine Vorspannungstorschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsmittel einen Transistor (01) enthält, dessen BasisanschluB von den Rücklaufimpulsen angesteuert wird, wobei der BasisanschluB so vorgespannt ist, daß der Transistor leitet, wenn Rücklaufimpulse eintreffen, und ein Ausgangssignal an seinem Emitteranschluß entsteht.
    709846/1100
DE19772720373 1976-05-07 1977-05-06 Vorspannungstorschaltung fuer eine stoerunterdrueckungsschaltung Pending DE2720373A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/684,210 US4040090A (en) 1976-05-07 1976-05-07 Bias gate for noise suppression circuit

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2720373A1 true DE2720373A1 (de) 1977-11-17

Family

ID=24747117

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