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DE2720079C3 - Verfahren zur Verbesserung der Bildqualität bei der Faksimile-Übertragung - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Bildqualität bei der Faksimile-Übertragung

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DE2720079C3
DE2720079C3 DE2720079A DE2720079A DE2720079C3 DE 2720079 C3 DE2720079 C3 DE 2720079C3 DE 2720079 A DE2720079 A DE 2720079A DE 2720079 A DE2720079 A DE 2720079A DE 2720079 C3 DE2720079 C3 DE 2720079C3
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DE
Germany
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signal
flip
image signal
polarity
black
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DE2720079A1 (de
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Rüdiger Dipl.-Ing. 2301 Raisdorf Sommer
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Dr Ing Rudolf Hell GmbH
Original Assignee
Dr Ing Rudolf Hell GmbH
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Publication date
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbesserung der Bildqualität bei der Faksimilie-Übertragung gemäß der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
In der Faksimile-Übertragungstechnik, z. B. für Büro-Fernkopierer, Wetterkartenübertragung oder Übertragung sonstiger Dokumente über Leiningen oder Funk, leidet die Bildqualität des wieder aufgezeichneten Bildes aufgrund von Unvollkommenheiten des Übertragungskanals und der begrenzten zur Verfügung stehenden Bandbreite.
Ein häufig auftretender Fall ist der, daß nur Schwarz/Weiß-Informationen übertragen werden, was bei Schriftstücken, Strichzeichnungen oder dergL gegeben ist Das von der Vorlage durch elektrooptische Abtastung gewonnene Bildsignal ist ein sogenanntes
ίο 2-Pegel-Signal, d. h, das Signal nimmt nur 2 Zustände an, welche je nach Vereinbarung Schwarz oder Weiß signalisieren.
Treten innerhalb der Vorlage kurze Schwarz/Weiß-Strecken auf, so liefert der Abtaster ebenfalls sehr kleine kurze Impulse, die aber im Verlauf der Übertragung auf dem Übertragungskanal verfälscht werden und auf der Aufzeichnungsseite nicht mehr mit erkennbarer Amplitude ankommen, weshalb ihre Information verlorengeht
Macht man auf der Empfangsseite eine entsprechende Verstärkung, um diese Signale über den Erkennungspegel zu heben, so treten eine Reihe von Fehlern auf, Echos oder sonstige Störimpulse verfälschen die Bildinformation, weshalb diese Maßnahme nicht geeignet ist
In der heutigen Übertragungstechnik wird vielfach, um Übertragungsbandbreite zu sparen oder um die Übertragungsgeschwindigkeit zu vergrößern, ein Verfahren zur Bandbreitenreduktion angewendet, bei dem auf der Abtastseite das 2-Pegel-Signal in ein 3-Pegel-Signal umgewandelt und als 3-Pegel-Signal übertragen wird. Dieses Verfahren ist beispielsweise in der US-Patentschrift 33 03 284 oder in der deutschen Patentschrift 17 62 644 beschrieben.
Das 3-Pegel-Signal wird aus dem 2-Pegel-Signal gewonnen, indem bei Wechsel der Information, d. h. bei jedem Wechsel des 2-Pegel-Signals, eine Umklappung des Signals vorgenommen wird, wodurch 3 Pegel entstehen. Es treten also die Signalwerte ± 1 und 0 auf, wobei je nach Vereinbarung ± 1 dem Zustand Schwarz , und 0 dem Zustand Weiß der Vorlage oder umgekehrt zugeordnet werden können.
Aufgrund der mit dem 3-Pegel-Signal erreichten Halbierung der Grundfrequenz kann das so entstandene Signal entweder mit halber Bandbreite oder doppelt so schnell übertragen werden.
Auf der Empfangsseite wird das Signal wieder in ein 2-Pegel-Signal rückgewonnen und aufgezeichnet.
Es hat sich aber auch bei diesem Verfahren gezeigt,
so daß kurze Schwarz/Weiß-Striche einer Vorlage, die durch die Abtastblende bereits in ihrer Amplitude verringert worden sind, oder Striche, die zwar breit sind, aber nur eine unterhalb der Schwelle liegende Amplitude aufweisen, verlorengehen, weil die Amplituden dieser Signale nicht ausreichen, eine Umklappung vom 2-Pegel-Signal in das 3-Pegel-Signal zu bewirken.
In der DE-OS 19 25 978 ist weiterhin ein System zur Herabsetzung der für eine Signalübertragung erforderlichen Übertragungsbandbreite beschrieben, das ebenfalls mit der im Vorangehenden beschriebenen 2/3-Pegel-Umsetzung arbeitet, um Übertragungsbandbreite zu sparen. Bei diesem System wird zwar das 2-Pegel-Signal vor seiner Weiterverarbeitung aufgeteilt, der Signalanteil, der aber für die Umklappung dient, d. h. von dem
6ί das Umklappkriterium abgeleitet wird, wird auf eine Minimum-Schweilwertstufe gegeben, die verhindert, daß schwache Bildsignale, die durch die Aulsteilung angehoben worden sind, zu einer Umklappung vom
2-Pegel-Signal in ein 3-Pegel-Signal führen. Auch wird in diesem Signalanteil die Aufsteilung selbst rückgängig gemacht, weshalb auch hier kurze Schwarz/Weiß-Striche einer Vorlage verlorengehen, da die Amplituden dieser Signale, die unterhalb der Schv/elle liegen, wegfallen.
Der vorliegenden Erfindung liegt d-aiier die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und die Bildqualität der Übertragung zu verbessern.
Die Erfindung erreicht dies durch die im kennzeichnenden Teii des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen 2 bis 6 angegeben.
Die vorliegende Erfindung macht zwar von den in der Übertragungstechnik bei der Konturenaufsteilung be- is kannten Mitteln der zweifachen Differentiation des Bildsignals Gebrauch, aber ein entscheidender Unterschied liegt darin, daß es hier nicht darum geht, die Konturen des Signals bei der Übertragung zu verschärfen, sondern darum, daß die vollständige Information des Originals übertragen wird, am Empfangsort sauber erkannt und aufgezeichnet werden kann.
Bei dem bekannten Verfahren der Flankenaufsteilung, wie es z. B. in der DE-PS 21 14 149 beschrieben ist, geht während der Übertragung von der Abtast- zur Aufzeichnungsseite die Information sehr kurzer Schwarz/Weiß-Striche oder grauer Striche — wie eingangs beschrieben — verloren, weshalb die in diesem Patent beschriebene Lösung nicht ausreicht, das Ziel der vorliegenden Erfindung zu erreichen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der F i g. 1 — 11 näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Prinzipschaltbild für die Übertragung eines Faksimilesignals,
F i g. 2 ein Beispiel für die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens bei der 3-Pegel-ModuIation,
F i g. 3 eine Schaltung für die Impulsaufsteilung,
F i g. 4 eine schematische Darstellung der in F i g. 3 auftretenden Signale,
Fig.5 eine Schaltung für die Umwandlung eines 2-Pegel-Signals in ein 3-Pegel-Signal,
F i g. 6 Kurvenverläufe für die bekannte Umwandlung des 2-PegeIs- in ein 3-Pegel-Signal,
F i g. 7 eine schematische Darstellung von Signalen, wie sie bei der erfindungsgemäßen Übertragung auftreten,
Fig.8 ein Beispiel für die Übertragung mittels Amplitudenmodulation,
Fig.9 ein Beispiel für die Übertragung mittels Frequenzmodulation,
F ig. 10 eine Schaltung zur Demodulation des Signals am Empfänger,
F i g. 11 schematische Darstellungen der Signale am Demodulator und am Demodulatorausgang.
F i g. 1 zeigt schematisch eine Vorlage 1, die von einer Lichtquelle 2 beleuchtet wird und von einem schematisch dargestellten Abtastorgan, das aus einer Optik 3, einer Abtastblende 3a und einem optischelektrischen Wandler 4 besteht, abgetastet wird. Die Erzeugung der Relativbewegung zwischen Vorlage und Abtastorgan wurde im vorliegenden Fall nicht dargestellt, weil sie nicht Gegenstand der Erfindung, sondern allgemeiner Stand der Technik ist.
Das Bildsignal gelangt über eine Impulsformerstufe 5 und eine Modulationseinheit 6 auf einen Übertragungskanal 7, der eine Leitung oder eine Funkübertragungsstrecke sein kann. Am Empfangsort ist ein Demodulator 8 vorgesehen, welcher ein Videosignal auf der Leitung 9 liefert, das als Faksimilesignal aufgezeichnet wird.
Fig.2 zeigt ein Beispiel für die Anwendung des Verfahrens bei der 3-Pegel-Modulation. Das vom Abtaster 4 kommende Signal gelangt an eine Impulsformerstufe 5, welche mit der Stufe 5 der F i g. 1 übereinstimmt, und wird von dort auf einen 2-Pegel-/3-Pegel-Umsetzer 10 gegeben, von dem es auf einen Modulator 6 gelangt Dieser Modulator kann je nach Anwendungsfall ein Amplituden- oder ein Frequenzmodulator sein. Vom Modulator 6 gelangt das Signal auf die Übertragungsstecke 7.
Auf der Empfangsseite ist wie in F i g. 1 ein Demodulator 8 vorgesehen, dem ein 3-PegeI-/2-Pegel-Umsetzer 11 nachgeschaltet ist, der auf Leitung 9 das Fakrimilesignal liefert
Fig.3 zeigt ein Beispiel für den Innenaufbau der Impulsformerstufe 5. Im vorliegenden Fall ist von der an sich bekannten 2maligen Differentiation des Bildsignals Gebrauch gemacht, wobei das 2mal differenzierte Signal mit umgekehrten Vorzeichen dem Bildsignal wieder zugeführt wird.
Vom Abtaster 4 gelangt das Bildsignal über ein ÄC-Glied, das aus dem Kondensator 12 und dem Operationsverstärker 13 mit dem Rückkopplungswiderstand RKu besteht auf ein zweites ÄC-Glied, das sich aus dem Kondensator 14, dem Operationsverstärker 15 und dem Rückkopplungswiderstand RK15 zusammensetzt, über einen Widerstand 16 auf den Minuseingang eines Operationsverstärkers 17. An dem ersten RC-Glied wird das Bildsignal lmal differenziert und an dem zweiten ÄC-Glied ein zweites Mal. An dem Operationsverstärker 17, der mit dem Rückkopplungswiderstand RKu geschaltet ist, werden das negative zweimal differenzierte Bildsignal und das über Leitung 18 ankommende Bildsignal addiert und zu dem in F i g. 5 näher dargestellten 2-Pegel/3-Pegel-Umsetzer 10 gegeben.
F i g. 4 zeigt die Kurvenverläufe a) und b), wobei der Kurvenverlauf a) das vom Abtaster 4 gelieferte Signal und der Kurvenverlauf b) das mit Hilfe der Doppel-Differentiation aufgestellte Bildsignal am Ausgang des Operationsverstärkers 17 darstellt.
Anstelle der Doppeldifferentiation kann auch das bekannte Verfahren der Umfeldabtastung verwendet werden, womit sich auch eine Aufsteilung an Kanten, die parallel zur Abtastrichtung liegen, ergibt, welches zu dem gleichen Signalverlauf b) führt, bei dem die schwachen Signalzüge so weit angehoben sind, daß sie eindeutig als über dem Schwellwert Schwarz liegend, der für eine Änderung der Information in der Vorlage repräsentativ ist, erkannt werden.
Fig.5 zeigt einen Schaltungsaufbau für einen 2-Pegel-/3-Pegel-Umsetzer mit nachgeschdltetem Modulator 6, von dem aus das modulierte Signal auf die Übertragungsstrecke 7 gegeben wird. Als Modulator kann, wie eingangs beschrieben, sowohl ein FM- als auch ein AM-Modulator verwendet werden. Solche Modulatoren sind käuflich und daher nicht als Schaltung im einzelnen dargestellt.
Das von der Impulsformerstufe 5 abgegebene 2-Pegel-Signal gelangt über die Widerstände 20a auf einen Komparator 20, der aus einem Differenzverstärker am Eingang und aus einer Ausgangsstufe, die als Ausgangssignale nur 2 Zustände 0 V bzw. +5 V abgibt, besteht, an dessen anderem Eingang eine die Entscheidungsschwelle bestimmende Spannung von beispielsweise 4,5 V liegt.
Der Spannungsteiler aus den Widerständen 20a und 20£> hat den Zweck, eine Umschalthysterese zu erzeugen, damit in dem Sonderfall, wenn zufällig ein Eingangssignal anliegt, das genau dem Schwellensignal von 4,5 V entspricht, durch Rauscheffekte kein dauerndes unerwünschtes Hin- und Herschalten des !Comparators verursacht wird. Der Ausgang des (Comparators ist mit einem Flip-Flop 21 verbunden, an dessen Ausgängen ODER-Tore 22 und 30 angeschlossen sind. Die zweiten Eingänge der ODER-Tore 22 und 30 sind mit dem Ausgang des !Comparators 20 verbunden. Die Ausgänge der ODER-Tore 22 und 30 bilden die Schalteingänge von Analog-Schaltern 23 und 29, an welchen jeweils das positive und ein invertiertes negatives Bildsignal liegt.
Als Komparator kann z. B. ein Baustein vom Typ LM 311 von National Semiconductors verwendet werden.
An dem Schalter 23 liegt über einem Widerstand 24 das positive Bildsignal, das entweder direkt vom Abtaster 4 oder von der Impulsformerstufe 5 abgenommen wird, oder es liegt im Falle, daß eine Schwarz/ Weiß-Übertragung vorgenommen wird, ein konstantes positives Potential am Schalter 23. Das an der Klemme 25 eingespeiste Bildsignal wird außerdem auf einen Invertierer gegeben, der aus einem Operationsverstärker 26 mit seinem Rückkopplungswiderstand RK26 und einem Widerstand 27 am Eingang des Operationsverstärkers besteht Der Ausgang dieses Operationsverstärkers liegt über einem Widerstand 28 am Eingang des Analog-Schalters 29. Im Falle einer reinen Schwarz/ Weiß-Übertragung liegt hier ein negatives konstantes Potential gleicher Höhe, wie es in diesem Fall am Schalter 23 in positiver Polarität liegen würde.
Die Schalter 23 und 29 können als einfache Analog-Schalter ausgebildet sein, z. B. als Transistoren oder als digitalansteuerbare MOS-Schalter, für die z. B. der Baustein der Type IH 5011 der Firma Intersil verwendet werden kann.
Die Wirkungsweise dieser Schaltung wird im folgenden näher beschrieben. Der Vergleicher 20, der aus dem Operationsverstärker 20 besteht, möge an seinem Minuseingang z. B. eine Spannung von 4,5 Volt haben. 1st die Eingangsspannung des !Comparators 20 am Pluseingang, die sich aus dem Ausgangssignal der Impulsformerstufe 5, der Ausgangsspannung Ua des Komparators 20 und dem Spannungsteiler aus den Widerständen 20a und 20b bildet, kleiner als 4,5 Volt, d. h. kleiner als der Schwarz-Pegel, so gilt folgendes.
Das Flip-Flop 21 sei nicht gesetzt, d. h, an seinem Q-Ausgang liegt der Wert Null und an seinem Q- Ausgang der Wert 1. Da der Ausgang des Komparators ebenfalls Null ist. gilt für die ODF.R-Tore 22 und 30 folgendes:
55
Tor 22 hat die Kombination 0/0,
Tor 30 die Kombination 1/0.
Das heißt der Schalter 23 sperrt und der Schalter 29 ist durchlässig. Dies hat zur Folge, daß das negative Signal am Schalter 29 durchgelassen wird.-
60
Übersteigt die Spannung am Plus-Eingang des Komparators 20 den Wert von 43 Volt, so steigt die Ausgangsspannung des Komparators U„ auf +5 V an, und es wird der Eingang des Flip-Flops positiv, seine Ausgänge bleiben aber unverändert, da es nur durch eine negative Flanke geschaltet wird An den Eingängen der ODER-Tore 22 und 30 treten aber Veränderungen auf:
Tor 22 hat die Kombination 0/1,
Tor 30 die Kombination 1/1.
Das heißt., beide Tore schalten durch und ebenso die Schalter 23 und 29, was bewirkt, daß an dem Additionspunkt 31 ein gleichgroßes positives und negatives Signal anstehen, was zu einem Gesamtsignal Null führt.
Fällt die Eingangsspannung am Pluseingang des Komparators 20 wieder unter die Schwelle von 4,5 Volt, wird das Ausgangssignal des Komparators Null, d. h., es tritt eine negative Flanke auf, welche das Flip-Flop 21 schaltet. Dies führt am Ausgang des Flip-Flops zu einer Kombination 1/0 und an den Toren 22 und 30 zu folgender Kombination:
Tor 22 hat die Kombination 1/0,
Tor 30 die Kombination 0/0,
d. h„ Schalter 23 läßt durch, d. h„ am Ausgang erscheint ein positives Signal.
Überschreitet das Eingangssignal am Operationsverstärker 20 wieder den Schwellwert, so bleibt das Flip-Flop 21 unverändert, aber an den ODER-Toren 22 und 30 treten andere Signal-Kombinationen auf:
Tor 22 hat die Kombination 1/1,
Tor 30 die Kombination 0/1,
d.h., beide Schalter 23 und 29 öffnen, d.h. ihr Summensignal ist wiederum Null.
Die eben beschriebenen Vorgänge lassen sich leicht an den folgenden Fig.6a und 6b sowie 7a und 7b nachprüfen.
In der F i g. 5 ist den Schaltern 23 und 29 ein weiterer Operationsverstärker 32 nachgeschaltet, dessen Rückkopplungswiderstand RK 23 sowie die Widerstände 24 und 28 so bemessen sind, daß diese Stufe als einfacher Addierer arbeitet Am Ausgang des Operationsverstärkers 32 ist wie bereits erwähnt der Modulator 6 angeschlossen, von dem das Signal auf die Übertragungsleitung gelangt
Um klarer zum Ausdruck zu bringen, wo der Unterschied der vorliegenden Erfindung zu den bekannten Verfahren der 3-Pegel-Modulation liegt sei dies an einem einfachen Fall, bei dem nur Schwarz/ Weiß-Übertragung stattfindet in einer Gegenüberstellung der Fig.6 und 7 dargestellt Fig.6 zeigt die Übertragung ohne Impulsaufsteilung für die Umklappung und F i g. 7 die Übertragung mit Impulsaufsteilung für die Umklappung.
Fall a) in F i g. 6 zeigt ein vom Abtaster geliefertes Signal was etwa dem Signal a der F i g. 4 entspricht Es hatdieSienalfolge WS, SW, WS1SW, WS, SW, WS, SW, WS, wobei WS Weiß und SWSchwarz bedeuten.
In F i g. 6b ist die Signalfolge des 3-Pegel-Signals, WS, SW. WS, SW, WS angegeben. Wie leicht zu sehen ist sind die Informationen der WS und SW-Werte im mittleren Bereich der Kurve nach Fig.6a verlorengegangen, da ihre Amplituden nicht ausreichten, den Schwellwert für Schwarz zu überschreiten, was dazu geführt hat daß alle Werte als Weiß übertragen wurden.
Fig.7a zeigt den gleichen Signalzug der Fig.6a, jedoch mit Impulsaufsteilung. Hier ist leicht zu sehen, daß auch die mittleren Schwarz-Werte der Kurve den Schwellwert für Schwarz überschreiten, wodurch auch bei dem 3-Pegel-Signal der Fig.b diese Werte als Schwarz/Weiß-Sprünge in das 3-Pegel-Signal eingebaut und übertragen werden.
Die vorliegende Erfindung beschränkt sich aber nicht
auf die reine Übertragung von Schwarz/Weiß-Impulsen, wie in F i g. 7 angegeben, sondern es können mit diesem Verfahren auch Halbtöne übertragen werden. Bei der Übertragung mittels Amplituden-Modulation hat sich gezeigt, daß man als Eingangssignal für den Vergleicher 20 der F i g. 5 vorteilhafterweise das aufgestellte Bildsignal und als Eingangssignal für die Klemme 25, d. h. für die Schalter 23 und 29 das nicht aufgestellte Bildsignal wählt, was in den F i g. 8a, 8b und 8c dargestellt ist. ι ο
Im Falle der Frequenzmodulation nimmt man vorzugsweise in beiden Fällen das aufgestellte Bildsignal, so daß die Klemme 25 mit dem Eingang des Vergleichers 20 verbunden werden kann. Die entsprechenden Kurvenverläufe sind in den Fig.8a und b ι·> sowie 9 dargestellt.
F i g. 8a zeigt das vom Abtaster 4 gelieferte Signal, Fig.8b das von der Impulsformerstufe 5 abgegebene Signal und Fig.8c das Signal am Ausgang des 2-Pegel-/3-Pegel-Umsetzers der Fig. 5. Die Schnittpunkte des aufgestellten Bildsignals der F i g. 8b mit der Schwelle, die den Schwarzwert repräsentiert, ergeben die Umklapp-Punkte für den 2-Pegel-/3-Pegel-Umsetzer, die in den Fig.8a bis 8c als senkrechte Linien eingezeichnet sind. Der Kurvenzug der F i g. 8c, welcher 2r> das vom Umsetzer gelieferte Signal liefert, ergibt sich aus der Wirkungsweise der Schalter 23 und 29 in Abhängigkeit von der Steuerung des Vergleichers und der nachgeschalteten ODER-Tore der F i g. 5. An den Stellen, an denen das 3-Pegel-Signal den Wert Null annimmt, sind beide Schalter 23 und 29 geöffnet, so daß sich ein Summensignal von Null ergibt. In den positiven Bereichen ist der Schalter 23 geöffnet und in den negativen Bereichen der Schalter 29. Die F i g. 8c stellt den Fall dar, daß durch die Analog-Schalter 23 und 29 das nicht aufgestellte Bildsignal der F i g. 8a, sei es in positiver oder in negativer Polarität, durchgeschaltet wird.
Die F i g. 9 zeigt ein Ausgangssignal des 2-Pegel-/3-Pegel-Umsetzers, bei dem das aufgestellte Signal der Fig.8b auf die Analog-Schalter 23 und 29 gegeben wird, was z. B. bei der Anwendung der Frequenz-Modulation von Vorteil ist.
F i g. 10 zeigt die Empfängerschaltung, bestehend aus einem Demodulator 8 und einem 3-Pegel-/2-Pegel-Umsetzer 11. Für den Demodulator kann eine handelsübliche Schaltung zur Anwendung kommen, wie sie z. B. in dem Lehrbuch »Elektrische Nachrichtentechnik« Bände I und II, D. Ing. Heinrich Schröder, Verlag für Radio-Foto-Kinotechnik, Berlin-Borsigwalde, beschrieben ist.
Der 3-Pegel-/2-Pegel-Umsetzer 11 besteht aus einem Doppelweg-Gleichrichter, der aus zwei Teilen besteht, nämlich einem Operationsverstärker 40, in dessen Rückkopplungszweig die beiden Dioden 41 und 42 antiparallel an den Rückkopplungswiderstand RK<,0 angeschlossen sind, sowie aus einer einfachen Addierschaltung, bestehend aus einem Operationsverstärker 43 mit seinem Rückkopplungswiderstand RK^. Die Widerstände des Operationsverstärkers RKw sowie die Vorwiderstände 44,45 und 46 sind so bemessen, daß das halbe nicht gleichgerichtete Eingangssignal zu der vollen Amplitude des gleichgerichteten Signals addiert wird, wodurch sich aus dem 3-Pegel-Signal ein 2-Pegel-Signal bildet. Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist in F i g. 11 näher dargestellt. Der Kurvenzug I sei das nicht gleichgerichtete Signal, der Kurvenzug Il das gleichgerichtete Signal der Amplitude und der Kurvenzug Hl das invertierende Summen-Signal, das am Ausgang des Operationsverstärkers 43 anliegt. Wie leicht erkennbar ist, ist dieses Signal ein 2-Pegel-Signal. In F i g. 11 wurde dem besseren Verständnis zuliebe eine reine Sinusschwingung zugrunde gelegt. Fig. 12 zeigt die gleichen Verhältnisse für ein Signal, wie es im vorliegenden Fall über die Leitung übertragen wird. F i g. 12a zeigt das über die Leitung übertragene und empfangene 3-Pegel-Signal, das z. B. von dem gesendeten Signal der Fig.9 stammt und sich durch die bandbegrenzte Leitung ein wenig verschliffen hat. F i g. 12b zeigt das 2-Pegel-Signal, welches die Zustände Schwarz und Weiß repräsentiert nach der Gleichrichtung.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Verbesserung der Bildqualität bei der Übertragung von Faksimilesignalen, welche aus einem Bildsignal abgeleitet sind, das im wesentlichen ein Signal einer Polarität mit einer Mindest-Amplitude für einen Informationszustand (Weiß bzw. Schwarz) und einer Maximal-Amplitude für einen anderen Informationszustand (Schwarz bzw. Weiß) ist, wobei von den Wechseln der Informationen dieses Signals Umklappimpulse für die Bildung eines Signals wechselnder Polarität gewonnen werden, dessen entgegengesetzte Polaritäten einen Informationszustand repräsentieren (Schwarz bzw. Weiß) und dessen Null-Lage den zweiten Informationszustand (Weiß bzw. Schwarz) darstellt und das Signal wechselnder Polarität dadurch gebildet wird, daß bei jedem Umklappimpuls sukzessive die Operationen Einschalten eines Signals einer Polarität, Wechsel zur Null-Lage, Einschalten eines Signals einer anderen Polarität, Wechsel zur Null-Lage durchlaufen werden und wobei zur Bildung der Umklappimpulse von einem Bildsignal ausgegangen wird, das vorher einer Amplitudenaufteilung unterworfen wurde, dadurch gekennzeichnet, daß die Umklappimpulse unmittelbar durch Vergleich des aufgestellten Bildsignals mit einem Schwellwert gewonnen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildung des Signals wechselnder Polarität mittels der Umklappimpulse durch Umschalten auf 2 Konstantspannungen entgegengesetzter Polarität gewonnen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildung des Signals wechselnder Polarität mittels der Umklappimpulse durch Umschalten auf das Bildsignal und auf ein vom Bildsignal durch Invertierung erhaltenes Signal gewonnen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildung des Signals wechselnder Polarität mittels der Umklappimpulse durch Umschalten auf das aufgeteilte Bildsignal und auf ein vom aufgestellten Bildsignal durch Invertierung erhaltenes Signal gewönnen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 —4, dadurch gekennzeichnet, daß das Bildsignal zweimal differenziert wird, dem ursprünglichen Bildsignal mit entgegengesetzter Polarität addiert wird und zur Bildung der Umklappimpulse mit einem Schwellwert verglichen wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 —4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Bildsignal ein Umfeldsignal überlagert wird, und daß das Summensignal zur Bildung der Umklappimpulse mit einem Schwellwert verglichen wird.
DE2720079A 1977-05-05 1977-05-05 Verfahren zur Verbesserung der Bildqualität bei der Faksimile-Übertragung Expired DE2720079C3 (de)

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