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DE2714920A1 - Vorgespanntes hochbelastbares hohlkammer-verbund-bauelement - Google Patents

Vorgespanntes hochbelastbares hohlkammer-verbund-bauelement

Info

Publication number
DE2714920A1
DE2714920A1 DE19772714920 DE2714920A DE2714920A1 DE 2714920 A1 DE2714920 A1 DE 2714920A1 DE 19772714920 DE19772714920 DE 19772714920 DE 2714920 A DE2714920 A DE 2714920A DE 2714920 A1 DE2714920 A1 DE 2714920A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
component
shells
spindle
component according
clamping spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772714920
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Alfred Dr Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19772714920 priority Critical patent/DE2714920A1/de
Priority to IT69941/77A priority patent/IT1091549B/it
Priority to US05/865,574 priority patent/US4141183A/en
Priority to ES465625A priority patent/ES465625A1/es
Priority to FR7739770A priority patent/FR2376264A1/fr
Publication of DE2714920A1 publication Critical patent/DE2714920A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/34Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/12Mounting of reinforcing inserts; Prestressing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • "Vorgespanntes hachbelastbares Hohlkammer-Verbund-Bauelement"
  • Die Erfindung betrifft ein in Richtung seiner Erstreckung und entgegen der Belastungsrichtung vorgespanntes, hachbelastbares Hohlkammer-Verbund-Bauelement aus zwei äußeren, längs ihrer Ränder rahmenförmig miteinander verbundenen Bauschalen mit zwischen diesen angeordneten Stützelementen Ein Bauelement dieser Art ist in de; DT-OS 1 937 068 desAnmelders bes-hrieben. Die Vors!annung erfolgt dort als Querdruck-Einwirkung auf die Flä he der äußeren Bauschalen, in Richtung auf den Hohlkommer-Innenraum zu, durch neuer eingesponn+e Ankerschrauben, so daß parnile1 zu den Bauschalen im Innern des Bauelementes angeordnete Welleplatten gestreckt werden und innen gegen die rahmenförmige Randverbinung andrü ken.
  • Der Erfindung liegt die tufgabe zugrunde, vorgespannte, hochbelastbare Hohlkammer-Verbund-Bauelemente mit gUnstigerer Vorsponnungs-Verteilung zu schaffen, die dabei aber aus einfach und damit preisgünstig herstellbaren und am Montageort ohne Schwierigkeiten zusammensetzbarei Standardelementen bestehen sollen, wobei diese Verbund-Bauelemente zugleich gute ärme- und Schalldämmungseigenschaften aufweisen sollen, um sie auh zur Erstllunc bzw. Unterteilung von Nutz-Räumen als deren tragende Elemente einsetzen zu können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß wenigstens eine gegen das Bauelement abgestützte, um ihre Achse verdrehbore Spannspindel im Innern des Bauelementes parallel zu deren äußeren Bauschalen und mit der vorgebenen Haupt-Belastungsrichtung des Bauelementes zusammenfallend angeordnet ist, die axial gegeneinander distanzierte, verdrehfest im Bauelement festgelegte GewindehUlsen mit flanschartigen Querstützen trägt, die ihrerseits an ihren freien Kanten mit den äußeren Bauschalen, diese in Richtung parallel zur Spannspindel auf Zug beanspruchend, in Wirkverbindung stehen.
  • Durch axiales Verschieben der Querstege infolge Verdrehens der Spannspindel im aus den Einzelteilen zusammengefügten Verbund-Bauelement werden also die äußeren Bauschalen im noch unbelasteten Zustand des Bauelementes in Richtung ihrer Oberflächenerstreckung gestreckt, wobei zur Verteilung der Angriffskräfte fur diese Streckung gleich mehrere, gegeneinander distanziert auf der Spannspindel angeordnete QuerstUtzen vorgesehen sind. Indem die spätere Lasteinwirkung dieser Streck-Vorspannung der äußeren Bauschalen entgegengesetzt gerichtet ist, ist eine ganz erhebliche Tragfähigkeit des Bauelementes gewährleistet, zumal die -massive oder rohrförmig ausgebildete - Sponnspindel aufgrund der als seitliche Querabstutzung wirkenden QuerstUtzen die Einbeulfestigkeit der Bauschalen und damit auch des Verbund-Bauelements insgesant noch erhöht.
  • Der Anschluß der C'uertUtzen an das Innere der äußeren Bauschalen kann dabei zweckmäßigerweise derart vorgenommen worden, daß eine sowohl ein Einbeulen als auch ein Ausbeulen der Bnuschalen verhindernde, formschlUssige Wirkverbinduna gegeben ist. Diese kann beispielsweise darin liegen, daß die freien, an das Innere der Bousch-len angrenzenden Kanten der Querstützen in der Richtung der ZuQausübung abgewinkelt sind und bauschalenfeste Gegenwinkel hintergreifen, die entweder an der Innen-Wandfläche der Bauschalen einstückig angeformt oder nachträglich befestigt sind, oder, bei mehrschaligen Bauschalen, durch Durchbrechungen der innersten Schale des Mehrschihtenaufbaues ausgebildet sind. Dieser formschlüssige Anschluß der freien Kanten der Querstege an die äußeren Bauschalen bewirkt dadurch zugleich hohe Belastbarkeit auch im Falle an sich unerwünschter unsymmetrischer Beanspruchung, wie etwa schräg auf die Ränder des Bauelementes einwirkender Kräfte.
  • FUr die Erzeugung der Streck-Vorspannung in den äußeren Bauschalen können die QuerstUtzen in Axialrichtung der Spannspindel mit hälftig gegensinnig gerichteten Abwinklungen an ihren freien Kanten und entsprechend angeordneten Gegenwinkeln an den Bauschalen ausgestattet sein.
  • Konstruktiv einfacher und für viele Zwecke ausreichend ist es dagegen, die Spannspindel an wenigstens einem Stirnende gegen das Innere einer Randverbindung der beiden äußeren Bauschalen abzustützen, in-dem das diesbezügliche Ende der Spannspindel beispielswase drehfrei in eine SacklochhUlse mit Preßplatte eingeführt wird, die unmittelbar die Randverbindung, also die randseitige Stirnkante des Bauelementes, darstellen kann. FUr einfach herstellbaren aber hermetisch abgedichteten Anschluß eines solchen Bauelementes an die Oberflache der zugeordneten Tragkonstruktion, etwa der Betondecke eines Gebäude-Rohbaues oder Fundamentes, kann es zweckmäßig sein, die Randverbindung aus flexiblem Material zu erstellen und zwischen dieser Randverbindung zwischen den beiden äußeren Bauschalen und der Preßplatte fUr die abstützung des Stirnendes der Spannspindel einen Abschlußkörper, vorzugsweise aus wenigstens geringfügig komprimierberem Material, anzuordnen, so daß der Auflagedruck von dem Stirnende der Spannspindel unter Ausbildung einer guten Abdichtung gleichförmig auf die Berührungsfläche der Tragkonstruktion Ubergeleitet wird.
  • Um einerseits schwierige Konstruktionen fUr die erheblich beanspruchten Querstützen vermeiden zu können, andererseits diesen aber die notwendige Stabilität zur Kraftuberleitung von der Spannspindel auf die äußeren Bauschalen zu verleihen, weisen die QuersUtzen zweckmäBigerweise Versteifungsprofile, etwa nach Art von Hohlzylinderst ücken, auf. Die einander gegenüberstehenden Versteifungsprofile können, nach einem weiterbildenden Merkmal der Erfindung, Uber elastische Verbindungsprofile miteinander verbunden sein, so daß die durch die äußeren Bauschalen und zwei einander benachbarte QuerstUtzen begrenzten Hohlkammern in hermetisch gegeneinander abgeschlossene Teilkammern unterteilt sind. Insbesondere ist es zweckmäßig, eine derartige Versteifungsprofil-Verbindungsprofil-Kammerunterteilung konzentrisch zur Spannspindel vorzusehen, so daß es keiner besonderen Abdi-htungsmaßnahmen an den Durchtrittsstellen der Spannspindel durch die QuerstUtzen den Ubrigen Hohlkammern gegenüber mehr bedarf.
  • Die Spannspindel bzw. die Spannspindeln brauchen durchaus niht senkrecht und demzufolge die QuerstUtzen nicht parallel zur Oberfläche der Tragkonstruktion ausgerichtet sein; so können aufgrund zu erwartender Schrägbeanspruchungen der Verbund-Bauelemente die Spannspindeln entsprechend geneigt sein, um dieser zu erwartenden Beanspruchungsrichtung entgegen die Vorspannung der äußeren Bauschalen vorzugeben. Bei der praktischen Realisierung der erfindungsgemäßen Hohlkammer-Verbund-Bauelemente werden vorzugsweise mehrere Spannspindeln in einer Ebene parallel zu den äußeren Bauschalen nebeneinander angeordnet, um auch ohne übermäßig stabile, sich seitlich weit vorkragend erstreckende QuerstUtzen, nämlich infolge AbstUtzuniber mehrere Spannspindeln, eine gleichRäßige, kräftige Zug-Vorspannung auf die äußeren Bauschalen ausUben zu können. Auch diese Mehrzahl nebeneinander angeordneter Sponnspindeln braucht nicht untereinander parallel ausgerichtet zu sein; so kommen häufig Lastfölle vor, die auf einer vergleichsweise nur kurzen Strecke des oberen Randes eines Bauelementes angreifen, aber Uber die Breitenerstreckung des Bauelementes großflä-hig Uber die untere Randverbindung der äußeren Bauschalen auf die Tragkonsbuktion Ubergeleitet werden sollen. In diese çalle ist es zweckmäßig, fur die Zugspannungs-Vorspannung der äußeren Bauschalen entgegen der Ri htung der Lastverteilung vom oberen Rand zur unteren, auf der Tragkonstruktion ruhenden Randverbindung die Spannspindeln winkelig gegeneinander so anzuordnen, daß sie auf einen bestimmten, begrenzten Bereich am oberen Rand des Bauelementes zu weisen, während die Auflage ihrer gegenuberliegenden Stirnenden Uber eine nahezu die Breite des Bauelementes ausmachende breite Basis abgestützt sind.
  • Um gegen beliebige Beanspruchungsrichtungen angenähert gleichförmige Vorspannung zu erzeugen, ist es zweckmäßig, im Innern des Verbund-Bauelementes quer zueinander ausgerichtete Spannspindeln vorzusehen, so daß sich eine zweidimensionale Zug-Vorspannung in den äußeren Bauschalen ergibt. Da die quer, nämlich horizontal, ausgerichteten Spannspindeln im noch ungespannten Zustand ohne Abstutzung sind, ist es zweckmäßig, Querspindel-Halterungen vorzusehen, die, bezogen auf die erstgenannten Spannspindeln, radial von letzteren gefUhrt werden, in-dem sie beispielsweise hUlsenförmic Uber die senkrecht oder im wesentlichen senkrecht stehenden Spannspindeln Ubergeschoben werden. In-dem diese Querspindel-Ha1terungen sich ebenfalls bis zur Innenflä he der äußeren Bauschalen erstrecken, stellen sie eine zusätzliche Innen-Abstutzung gegen etwaiges Einknicken der äußeren Bauschalen dar.
  • Die höhenmäßige Festlegung dieser Querspindel-Halterun«en erfolgt zweckmößigerweise durch die benachbarten, mittels ihres Gewindes an der senkrechtstehenden Spannspindel axial festgelegten QuerstUtzen, beispielsweise durch Befestigung an deren Versteifungsprofilen, die dadurch zugleich als Distanzhalter dienen. Da die Querspindel-Halterungen im Prinzip axial (bezUglich der im wesentlichen senkrecht stehenden Spannspindeln) verschiebbar sind, können die Versteifungsprofile außer an ihren QuerstUtzen auch an diesen Querspindel-HaJteruncen starr befestigt werden, so daß sich durch diese Anordnung zugleich eine besonders verwindungssteife InnenabstUtzung des Zwischenraumes zwischen den beiden äußeren, einander gegenüberstehenden Bauschalen ergibt.
  • Aus ferticungs-,tronsport- und montagetechnischen GrUnden, zumal bei Verbund-Bauelementen erheblicher Berondungsldngen, kann es zweckmäßig sein, die Spannspindeln nichinstUckig auszubilden, sondern sie in ihrem Druckbereich zwischen einander benachbarten QuerstUtzen zu teilen und verdrehfest zusammenzufügen, beispielsweise durch eine Feder-Nut-oder durch eine Vierkantzapfen-Verbindung. Zum Zusammenfugen der in Länsrichtung unterteilten Spannspindel kann aber auch eine, vorzugsweise radial gegen das Innere der Bauschalen abgestützte, Innengewinde-Verbindungshülse dienen, in die die einander zugekehrten Stirnenden der unterteilten Spannspindel zunächst nur vorläufig eingesetzt werden, woraufhin sie si h beim Verdrehen der Spannspindel hier festziehen.
  • Nach einem weiterbildenden Merkmal der Erfindung trogen die Spannspindeln kein durchlaufendes Außengewinde, sondern lediglich Außengewinde-Abschnitte im Bereiche der vorgesehenen Lage der Querstützen.
  • Wenn sichergestellt ist, daß die gewindelosen Strecken zwischen je zwei einander benachborten derartigen ußengewinde-Abschnitten mindestens solang sind, wie es der Höhe der Gewindehülsen der QuerstUtzen entspricht, können die einzelnen Außengewinde-Abschnitte mit unterschiedlichen Gewinde-Steigungen versehen werden, um bei einheitlichem Verdrehwinkel für die Spannspindel unterschiedliche Axialbewegungen der Querstützen und damit untersc-iedliche Spannkroft-ausübuneen auf die äußeren Bauschalten hervorzurufen.
  • Um si-herzustellen, daß nach Montieren des Hohlkammer-Verbund-Bauelementes durch das Verdrehen der Sponnspindern einerseits mindestens die vorgesehenen Zugspannungen auf die äußere Bauschalen ausgeübt werden, andererseits aber niht durch irrtUmliches zu starkes Verdrehen der Spannspindeln unzulässig große Zugsponnungen hervorgerufen werden, ist es, gemäß einem weiterbildenden Merkmal nach der Erfindung, zweckmäßig, die einzelnen, den Questützen zugeordneten Außengewinde-Abschnitte auf den Spannspindeln derart zu verteilen und insbesondere axial zu begrenzen, daß die Gewindehülsen der Querstützen durch das Verdrehen der Spannspindeln aus diesen Außengewinde-Abschnitten herausgedreht werden und in dieser Position, aus der kein weiteres axiales Verschieben der QuerstUtzen mehr möglich ist, gerade optimalen Vorspannungs-Lastangriff auf den zugeordneten Bereich der äußeren Bauschalen ausUben. Dieses Merkmal weist darüber hinaus den besonderen Vorteil auf, daß die Anordnung der GewindehUlsen fUr die QuerstUtzen bei der Montage des Verbund-Bauelementes unkritisch ist, da die Spannspindeln einfach so-lanoe zu verdrehen sind, bis sämtliche GewindehUlsen aus ihren Außengewinde-Abschnitten herausgefahren sind; d. h., durch eine irrtUmlich falsche Anfangsstellung einer QuerstUtze kann es weder vorkommen, daß ein Bereich der äußeren Bouschdlen gar nicht gespannt wird, noch, daß er Uberspannt wird.
  • Durch die quer zueinander in den verwindunrssteif eingesetzten Querspinde.l.-Hal tern geführten Spannspindeln ist innerhalb des Hohlkörper-Verbund-Bauelementes eine sehr steife und dementsprechend hoch beanspruchbare gitterförmge StUtzkonstruktion geschoffen. Die erfindungsgemäße Lösung eröffnet aber darUber hinaus noch weitere vorteilhafte Möglichkeiten, indem nömlich diese Spannspindeln zugleich zum gegenseitigen Verspannen voneinander unabhängig erstellter Hohlkammer-Verbund-Bauelemente gleicher Bauweise herangezogen werden können. Dazu ist es, gemäß einem weiterbildenden Merkmal der Erfindung, vorgesehen, daß weniastens eine derjenigen Spannspindeln eines Bauelementes, die in Richtung auf ein vor deren Berandung anzuordnendem weiteren gleichartigen Verbund-Bauelementes weist, wenigstens einseitig durch die Randverbindung stirnseitig hindurch in das benachbarte Bauelement hineingreift und dort wenigstens in eine mit einer GewindehUlse versehene Preßplatte und/oder in die ersb benachbarte QuerstUtze des benachbarten Bauelementes hineinragt. Durch entsprechende gegengesetzte Neigung des zugeordneten Außengewinde-Abschnittes wird dann nämlich bei Verdrehung der Spannspindel zwecks Vorspannungs-Zugaufbringung auf die öußeren Bauschalen zugleich ein Heranziehen des benachbarten Verbund-Bauelementes ausgeUbt, das sich beispielsweise nach Art einer Nut-Feder-Profilierung mit seiner Randverbindung in den entsprechend ausgebildeten Rand des erstgenannten Bauelementes hineinpreßt.
  • Als von außerhalb des Bauelementes betätigbare Verdreheinrichtung kann ein in einem Stirnende der Spannspindel ausgebildetes Profil vorgesehen sein, etwa eine Vierkant-Einprägung, in die ein entsprechender Vierkant-Stutzen mit Drehmomenten-Hebel durch eine Durchbrechung in der Anpreßplatte sowie in der Randverbindung und der Tragkonstruktion einführbar ist; d. h., nach Einsetzen und Ausrichten der miteinander fluchtenden Verbund-Bauelemente oberhalb der Trogkonstruktion erfolgt die Verdrehung der Spannspindel zwecks ZusammenfUgens der Ubereinander angeordneten Bauelemente unter gleichzFitigem Spannen der äußeren Bauschalen vom darunter angeordneten Raum her durch die Tragkonstruktion hindurch.
  • Die Verdreheinrichtung kann aber auch im Innern des Bauelementes selbst angeordnet sein, bevorzugt in Form eines drehfest mit der Spannspindel verbundenen Rades mit radial gerichteten,nach außen offenen Bohrungen, in die durch einen schmalen, horizontalen Schlitz in einer der äußeren Bauschalen der Drehmoment-Hebel zum Verdrehen des Rades und damit der Spannspindel einsteckbar ist.
  • Die nach innen weisenden Wandungen der Teilkammern der Hohlkammer-Verbund-Bauelemente nach der Erfindung sind zweckmäßigerweise mit schallkämmendem und/oder strahlenreflektierendem Material belegt und vorzugsweise mit einer dompfdichten Beschichtung versehen, so daß sich durch das Zusammenfugen und Verpressen der einzelnen Konstruktionselemente des Verbund-Bauelementes hermetisch gegeneinander abgedichtete Teilkammern ergeben, die dem Verbund-Bauelement nach der Erfindung hervorragende Schall- und Wörmedömmeigenschaften verleihen. Um auch bei und nach axialer Verschiebung der QuerstUtzen am Übergang zur Innenfläche der äußeren Bauschalen hermetische AbschlUsse zu erreichen, sind an den Stirnenden der Querstutzen zweck.ößigerweise flexible, gegen die angrenzende Bauschale anliegende Dichtungslippen angeordnet.
  • Weitere Merkmale und Vorteile des erfndungsgemäRen, vorzussweise als Wandelement einsetzbaren, auch für sonstige Konstruktir-nsaufgaben heranziehbaren hochbelastbaren Hohlkörpnr-Verbund-Bauelementes ergeben si h aus den Unteronsprüchen sowie aus nachstehender Beschreibung von in der Zei-hnung auf das Wesentliche vereinfacht daraestellten Ausfuhrungsbeispielen. Es zeigt die einzige Figur der Zei-hnung in vereinfachter Darstellunr eine Prinzipskizze der wesentlichen Konstruktionselemente des erfindungsgemäßen Hohlkörper-Verbund-Bauelementes und deren gegenseitiges Zusammenwirken.
  • Die in der Zeichnung in Prinzipdarstellung wiedergegebenen Beispiele für ein erfindungsgem5ßes Hohlkörper-Verbund-Bauelement. 1 dienen als Wandelement. Jedes Bauelement 1 besteht aus zwei größeren Bauschalen 2, von denen die rechte als einfache Platte 2.1, die linke als mehrschichtige, wabenförmig strukturierte Verbundbousehole 2 2 dargestellt ist. Die beiden äußeren Bauschalen 2 sind lä.ncs ihrer Ränder 3 rahmenförmig miteinander verbunden, wobei der untere Rand des unteren Bauelementes 1 als flache Randverbindung 3.1 ausgebildet ist, die flächig auf einer Tragkonstruktion 4 ruht. Der obere Rand 3 des unteren Bauelementes 1 und der gegenUber?iegende untere Rand 3 des darüber angeordneten, damit fluchtenden oberen Bauelementes 1 weisen eine miteinander zusammenwirkende Nut-Feder-Profilierung 3.2 auf, durch die ein formschlüssiger Verbund beim Zusammensetzen der Bauelemente 1 längs dieser einander gegenüberstohenden Ränder 3 erzielt wird.
  • Innerhalb jeden Bauelementes 1 ist wenigstens eine Spannspindel 5 angeordnet, die parallel zur Ebene der äußeren Bauschalen 2 und in Richtung der zu erwartenden Belastung des Bauelementes 1 ausgerichtet ist. Die Fig. 1 stellt also einen Aufriß quer zur Erstreckung der deren Bauschalen @ durch die Achse der Spannspindel 5 dar.
  • Zur Vereinfahung der Darstellung ist die Spannspindel 5 massiv gezeichnet; in der Praxis wird zur Material- und Lasteinsparung bevorzug eine rohrförmige Hohlkern-Spannspindel 5 Anwendune finden.
  • FUr die Prinzipdarstellung nach Fig. 1 ist vorgesehen, daß die Spannspindel 5 mit ihrem unterer Stirnende 6 auf einem Axiallager 7 ruhend in einer SacklohhUlse 8 drehfrei gehaltert und radikal gefUhrt ist, die durch eine sich zwischen beiden äußeren Bauschalen 2 erstreckende Preßplatte 9 verschlossen ist. Die Preßplatte 9 kann als die flache Randverbindung zwischen den hier gelegenen Berandungskanten der äußeren Bauschalen 2 fungieren; zweckmäßigerweise ist sie aber ein davon unabhängiges Konstruktionselement, das, bevorzugt Uber einen Abschlußkörper 10, gegen die starr mit den Rändern der äußeren Bauschalen 2 zusammengefUgte flache Randverbindung 3.1 andrUckt. Wenn diese flache Randverbindung 3.1 eine gewisse Flexibilität aufweist, etwa in Form einer Folie ausgebildet ist, dann ist es besonders zweckmäßig, den Abschlußkörper 10 aus in gewissen Grenzen komprimierbarem, elastischem Material zu fertigen, wodurch in gewissem Grade etwaige Unebenheiten auf der Oberfläche der Tragkonstruktion 4 durch inniges Anschmiegen der flachen Randverbindung 3.1 ausgeglichen werden, sich also ein dichter Anschluß der unteren Berandung des Bauelementes 1 an die Tragkonstruktion 4 ergibt. WinkelstUtzenttellen sicher, daß der Ubergang von der Randverbindung 3.1 zu den Bauschalen 2 sich nicht verzieht, wenn Kräfte auf die Bauscholen 2 einwirken.
  • In Längsrichtung der Spannspindel 5 sind auf ihrer Mantelflähe Außengewinde-Abschnitte 11 vorgesehen, mit denen die Innengewinde von GewindehUlsen 12 in Eingriff stehen, die flanschartice Querstützen 13 tragen, welche si h bis an die äußeren Bauschalen 2 heran erstrecken. Bei Verdrehung der Spannspindel 5 um ihre Längsachse erfolgt somit eine Axialverschiebung dieser Querstützen 13, wobei durch unterschiedliche Steigunc der einzelnen /ußengewinde-Abschnitte 11 der Betrag der Axialverschiebung der Querstützen 13 für einen vorgegebenen Drehwinkel der Spannspindel 5 unterschiedlich vorgegeben werden kann.
  • Zweck solcher Axialverschiebung der QuerstUtzen 13 ist es, eine Zugspannung auf die äußeren Bauschalen 2 in Richtung entgegen der zu erwartenden Belastung auszuUben. Dafür stehen die freien Kanten 14 der QuerstUtzen 13 formschlüssig mit den benachbarten Bauschaen 2 in Eingriff. Zum Umsetzen der Axialverschiebung der QuerstUtzen 13 in Zugspannung in der Ebene der äußeren Bauschalen 2 können die freien Kanten 14 in Richtung der Axialverschiebung der QuerstUtzen 13 weisende Abwinklungen 15 tragen, die an der Innenfläche der äußeren Bauschalen 2 befestigte Gegenwinkel 16 hintergreifen, wodurch sowohl ein Ausbeulen als auch ein Einbeulen der äußeren Bauschalen 2 infolge Abstutzung gegen die Abwinklung 15 der QuerstUtzen 13 sicher verhindert ist Im Falle des Vorhandenseins von Verbundbauschalen 2.2 kann die Abwinklung 15 stufenförmig ausgebildet sein, um einerseits in eine Durchbrechung 17 einzugreifen und andererseits eine Anlage gegen die Innenfläche der Verbundbauschale 2.2 zu ergeben. Um Leichtbou-Querstützen 13 verwenden zu können, andererseits aber Verwerfungen aufgrund Zug- oder Druckbeanspruchung von den äußeren Bauschalen 2 her sicher zu vermeiden, sind auf den Oberflächen der QuerstUtzen 13 zweckmäßigerweise Versteifungsprofile 18 nachträglich aufgebracht oder gleich einstUckig angeformt, die vorzugsweise als RohrstUcke runden oder eckigen Querschnittes konzentrisch zur Sponnspindel 5 ausgebildet sind. Aufeinander zu weisende derartige Versteifungsprofile 18 einander benachbarter Querstützen 13 können durch auf Zug beanspruchbare, elastische Verbindungsprofile 19 miteinander verbunden sein, wodurch der von der Spannspindel 5 durchspannte Raum hermetisch gegenüber der Hohlkammer 20 zwischen den äußeren Bauschalen 2 und den Querstützen 13 abgeschlossen wird. Mehrere derartige Kombinationen aus Versteifunosprofilen 18 und Verbindungsprofilen 19teilen die Hohlkammer 20 in hermetisch gegeneinander abgeschlossene Teilkammern 20.1 auf, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn die Wanduncen dieser Teilkammern 20.1 mit schall- und/oder wärmedämmend wirkenden Dämmmaterialien 21, vorzugsweise darUber hinaus noch mit einer dampfdichten Isolierschicht, belegt sind. Denn dadurch läßt sich die dämmende Wirkung aus solchen Bauschalen 2 erstellter Wandelemente erheblich steigern. Aus gleichem Grunde sind an den freien Kanten 14 der Querstützen 13 zweckmäßigerweise an die angrenzende Innenfläche der Bauschalen 2 elastisch anliegende flexible Di-htungslippen 22 vorgesehen, die sicherstellen, daß auch bei und nach axialer Verschiebung der QuerstUtzen 13 ein zumindest luftdichter Abschluß der äußersten Teilkammer 20.1 aufrechterhalten bleibt.
  • Um auch unabhängig von der Drehbewegunc der Spannspindel 5 nur eine begrenzte axiale Verschiebung der QuerstUtzen 13 zu erzielen, also eine unzulässig hohe Zugbeanspruchung Uber die Abwinklungen 15 auf die äußeren Bauschalen 2 sicher zu vermeiden, weist jeder entsprechende Außengewinde-Abschnitt 11 auf der Spannspindel 5 eiiin Bezug auf die Anordnung des zugeordneten Gegenwinkels 16 bzw. der zugeordneten Durchbrechung 17 in Axialrihtung der Spannspindel 5 definiertes Ende 23 auf.
  • Unabhängig von der Anfangsstellung der Querstützen 13 nach der Montage der Einzelteile des Bauelementes 1 und unabhängig von der vorgenommenen Umdrehung der Spannspindel 5 erfolgt somit für jede Guerstütze 13 lediglich solange eine Axialverschiebung unter gleich zeitiger Krafteinleitung in die äußeren Bauschalen 2, bis sich deren Gewindehülse 12 aus dem Ende 23 des zugeordneten Gewinde-/bschnittes 11 herausgedreht hat; auch bei weiterem Drehen der Spennspindel 5 erfolgt nun keine weitere Axialverschiebung der Querstützen 13 mehr, die fortan vor dem Stirn-Ende 23 der zugeordneten Gewinde-Abschnitte 11 axial festliegend abgestUtzt sind.
  • Die Verdrehung der Spannspindel 5 kann von ihrem Stirnende 7 ovs erfolgen, nämlich wenn dieses beispielsweise eine Vierkant-Einprägung 24 aufweist, in die ein entsprechender, z. B. Vierkant-,Stutzen 25 durch ein Loch 26 in der Tragkonstruktion 4, in der Randverbindung 3.1, in dem tbschlußkörper 10 und in der Preßplatte 9 hindurch einführbar ist, auf dessen freies Ende jenseits der Tragkonstruktion 4 ein Drehmomenten-Hebel 27 verdrehfest aufsetzbar ist; dh., die Verdrehung der Spannspindel 5 erfolgt nach an Ort und Stelle montiertem Bauelement 1 vom benachbarten Raum aus, und das Loch 26 fUr die Einführung des Verdreh-Stutzen 25 kann danach verschlossen werden.
  • Eine andere zweckmäßige Möglichkeit zum Verdrehen der Spannspindel 5 nach Montage des Bauelementes 1 besteht darin, mit der Spannspindel 5 ein Rad 28 innerhalb einer Hohlkammer 20 des Bauelementes 1 drehfest zu verbinden, dem ein horizontaler schlitz 29 in wenigstens einer der äußeren Bauschalen 2 zugeordnet ist. Durch diesen Schlitz 29 ist @ der Drehmomenten-Hebel 27 /eine von peripher nebeneinander in das Rad 28 eingebrachten, radial nach außen sich öffnenden Bohruncen 30 einfUhrbar uns' somit durch horizontnles Schwenken des Hebels 27 das Rad 28 und damit auch die Spannspinde@ 5 verdrehbar. Nach Durchführung dieses Spannvorganges kann der Schlitz 29 durch einen Verschlußdeckel abgedeckt werden.
  • Gemäß dem dargestellten bevorzugten Realisierungsbeispiel verläuft die Spannspindel 5 nicht einstückig durch die gesamte Höhe des Bauelementes 1, sondern sie ist im Bereiche von Druckzonen axial geteilt, und die Teil-Spannspindeln sind an ihren einander gegenüberstegenden Stirnflächen 31 drehfest miteinander verbunden. Diese drehfeste Verbindung kann im einfachsten Falle eine Vierkant-Zapfenver bindung 32 sein. Eine größere Stobilitot ergibt sich bei Verwendung einer Innengewinde-VerbinduncshUlse 33, die an der einen Teil-Spannspindel 5 festgelegt ist und in die benachbarte Teil-Spannspindel 5 si-h mit ihrer Stirnfläche 31 im Zuge des Verdrehens der Spannspindel 5, also im Zuge des Aufbringens der Vorspannung, aufgrund entsprechend angepaßter Gewindesteigung hineinschraubt. Eine weitere Stabilität ergibt sich durch Verwendung einer flanschartigen Abstützuna 34 an der Verbindungshülse 33.
  • Die Spannspindel 5 ragt durch den beim gezeichneten AusfUhrunasbeispiel oberen Rand 3, also durch die Nut-Feder-Profilierunn 3.2, hindurch in das Innere des darUber angeordneten weiteren Bauelementes 1 hinein, um zugleich mit dem Aufbringen der Vorspannung auf die äußeren Bauschalen 2 infolge Verdrehens der Spannspindel 5 ein axiales Anpressen der beiden Bauelemente 1 gegeneinander beim Einrasten der Nut-Feder-Profilierung 3.2 zu bewirken. Dafür ist (wenigstens) die GewindehUlse 12 der untersten QuerstUtze 13 im oben angeordneten Bauelement 1 und demzufolge auch der zugeordnete Außengewinde-Abschnitt 11 mit gegenläufiger Gewindesteigung versehen, so daß bei der durch die Pfeileintragung angegebenen Verdrehrichtung 35 nicht nur die QuerstUtzen 13 axial nach oben verschoben werden, sondern zugleich auch diese erste QuerstUtze 13.1 des benachbarten Bauelementes 1 auf das untere Bauelement 1 zu bewegt wird. Über dieser Bewegungsrichtung entsprechend ausgebildete Abwinklungen 15 und Gegenwinkel 16 bzw. Durchbrechungen 17 erfolgt also bei Verdrehen der Spannspindel 5 ein aneinanderpressen der einander gecenüberstehenden Ränder 3 der Ubereinander anzuordnenden und miteinander zu verspannenden Bauelemente 1.
  • Um auch in Querrichtung des Bauelementes 1, bezogen auf die zeichnerische Darstellung also parallel zur Tragkonstruktion 4, Spannscindeln 5.1 einsetzen zu können, sind Querspindel-Halter 36 vorgesehen, die gewindelos von der Spannspindel 5 axial gefUhrt werden und sich vorzugsweise auf Versteifungsprofile 18 der benachbarten Querstutze 13 abstUtzen. Zweckmäßigerweise sind diese Querspindel-Halter 36 - bezogen auf die senkrecht dargestellte Spannspindel 5 - axial verschiebbar gegen das Innere der äußeren Bauschalen 2 abgestützt, so daß eine starre Verbindung zwischen den Querspindel-Haltern 36 und den jeweils benachbarten QuerstUtzen 13 Uber deren Versteifungsprofile 18 ermöglicht wird und sich dadurch im Innern des Bauelementes 1 ein hoch-verwindungssteifes AbstUtzelement ergibt. Vierkant-Zapfenverbindungen 32 untertelter Spannspindeln 5 werden zweckmäßigerweise in die Ebene der Querspindel-Halter 36 verlegt, um hiedurch radiale Abstützung eine zusätzliche Stabilität zu erzielen.
  • Die Anordnung aus quer zueinander verlaufenden Spannspindeln 5 und 5.1, mit-einander verbunden Uber die Querspindel-HaJter 36, ergibt somit eine hoch beanspruchbare StUtzkonstruktion im Innern des Bauelementes 1, die sich auch in benachbarte Bauelemente 1 hinein erstreckt und somit einen fechwerkortigen, sih Uber mehrere einander benachbarte Bauelemente 1 erstreckenden StUtzverbund fUr glei-hzeitige Vorspannung der äußeren Bauschalen 2 erbringen.
  • Um bestimmte Regionen der äußeren Bnuschalen 2, jehachden Vorspannungs- und Belastunosgegebenheiten, zusätzlich ge£en die Gefahr etwaigen Pusbeulens oder Einbeulens abzustUtzen, können zumindest die außenliegenden Teilkammern 20.1 zusätzlich mit Überdruck ode Unterdruck versehen sein. Insbesondere dann, wenn mittlere oder innenliegende Teilkammern 20.1 sich über die gesarte Höhe der Bauelemente 1 erstrecken, ist es zweckmäßig, in als solcher bekannter Weise wenigstens eine solche Ebene aus Teilkammern 20.1 zu evakuieren oder zumindest mit einer getrockneten Gasfüllung unterhalb atmosphärischen Druckes zu versehen, um die schall- und temperaturdämmende Wirkung solcher Verbund-B-uelemente 1 noch zu erhöhen.
  • Um si-herzustellen, daß beim Verspannen der äußeren Bauschalen 2 infolge Verdrehung der Spannspinde1n 5 bzw. 5.1 keine ungewollten Unsymmetrien in der Spannungsverteilung über die AuBenflä:he der Bauschrilen 2 auftreten, können Transmissionen 37 zwischen nebeneinanderangeordneten Sponnspinde1n 5 vorgesehen sein, etwa in Form von Keilriemenrädern, von denen eines drehstarr mit dem Rad 28 fUr das Ansetzen des Drehmomenten-Hebels 27 gekoppelt ist. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß mittels nur eines einzigen Werkzeuges, nämlich eines einzigen Drehmomenten-Hebels 27, sämtliche parallel oder im wesent'ichen parallel zueinander ausgerichtete Spannspinde1n 5 um den gleichen - oder bei entsprechender Dimensionierung der Transmissionen 37 um definiert voneinander abweichende - Verdrehwinkel zur entsprechenden Einstellung der QuerstUtzen 13 verdreht werden.
  • Die Endeinstellung der Querstützen 13, die vornehmlich stabilitätsorientiert dimensioniert wird, wird zweckmäßigerweise aber zugleich auch in Hinblick darauf vorgegeben, daß durch die Spannung der äußeren Bauscholen 2 in als solcher bekannter Weise deren Eigenfrequenz wesentlich beeinflußt wird und demzufolge auch gezielt eincestellt werden kann, nämlich in Hinblick auf optimal Schalldämmeingenschaften des Bauelementes 1 unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen der Eigenfrequenz der äußeren Bauscha en 2 und den Abmessungen und ggf.
  • Auskleidungen der Hohlkammern 20. Eine Feinabstimmung des Resonanz- bwz.
  • SchallUbertraguncsverhaltens des Bauelementes 1 insgesamt kann also ebenfalls durch gezielte Verdrehung der Spannspindeln 5 vorgenommen worden.
  • Falls es sich bei den äußeren Bauschalen 2 um Metallplatten handelt, die nicht unmittelbar über ihre Ränder oder Uber dazwischen angeordnete metallische Konstrukticnselementc in metallisch leitender Verbinduna miteinander stehen, sind in als sol-her bekannter Weise Maßnahmen zum Potentialausgleich zu treffen, etwa durch Kurzschlußstrecken in Form von an den Rändern oder an den Innenflächen der äußeren Bauschalen 2 angeschlossenen und diese elektrisch miteinander verbindenden Kupferleitungen. Falls die Spannspindel 5 aus nichtmetallischem Material besteht, im Innern des Bauelementes 1 aber metallische Konstruktionselemente angeordnet sind, ist es zweckmäßig, auf oder in der Mantelfläche der Spannspindel 5 einen elektrischen Leiter anzuordnen, der sich somit Uber die gesamte Höhe des Bauelementes 1 erstreckt und über elektrische Kontaktgabe eine Potentialverbindung auch zu benachbarten Bauelementen 1 herstellt, wobei Uber Schleifringe oder, bevorzugt, Uber flexible und bei Verdrehung der Spannspindel sich aufspulende Anschlußleitungen alle metallischen Konstruktionsteile innerhalb eines Bauelementes an diese gemeinsame Potentialschiene angeschlossen werden.
  • Die Erfindung ist also nicht auf die in der Zeichnung dargestellten und vorstehend beschriebenen Merkmale und Maßnahmen beschränkt, sondern sie erstreckt sich auch auf alle fachmännischen Abwandlungen und Weiterbildungen sowie Teil- und Unterkombinationen der dargestellten und/ oder beschriebenen Merkmale und Maßnahmen.
  • - Ansprüche - L e e r s e i t e

Claims (3)

  1. A n s p r ü c h e 1. In Richtung seiner Erstreckung unt entgegen der Belastungsrichtung vorgespanntes, hochbelostbares Hahlkammer-Verbund-Bauelement au zwei äußeren, lönes ihrer Runder rahmenförmig miteinander verbundenen Bauschalen mit zwischen diesen angeordneten Stützelementen, dadurch gekennzei-knet, daß weniostens eine gegen dos Bauelement (1) abgestütze, um ihre Achse verdrehbare Spannsnindel (5; s.1) im Innern des Buelementes (1) parallel zu dessen äueren Bauschalen (2) und mit der vorgesehenen Haupt-Belastungsrichtung des Bauelementes (1) zusa@menfallend angeordnet ist, die axial gegeneinander distanzierte, verdrehfest im Bauelement (1) festgelegte Gewindehülsen (12) mit flanschartigen Querstützen (13) trägt, die ihrerseits on ihren freien Kanten (14) mit den äußeren Bauschalen (2), diese in Richtung parolle1 zur Spannspinde (5; 5.1) auf Zug beanspruchend, in Wirkverbindung stehen.
  2. ?. Bauelment nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Kanten (14) der Querstützen (13) zugleich die Bauschalen (2) gegen seitli-hes Ein- und Ausbeulen abstUtzend mit den äußeren Bauschalen (2) formschlüssig verbunden sind.
  3. 3. Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannspindel (5; 5.1) an wenigstens einem Stirnende (6) eine Abstützung gegen das Innere einer Randverbindung (3.1) der Bauschalen (3) aufweist.
    4. Bauelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die @bstützung a's SacklochhUlse (r ) mit Preßplatte (9) ausgebildet ist, die gegen einen komprimierberen Abschlußkörper (ir) innerh-lb der Randverbindung (3.1) andrückt.
    5. Bauelement nach einem des vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstützen (1@) Versteifungsprofile (1@) aufweisen.
    6. Bauelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vrsteifungsprofile (18) konzentrisch zur Spindelachse angeordnete HohlzylinderstUcke sind.
    7. Bauelement nach Anspru-h 5 oder 6, dadurc neknnzeichnet, daß di-Versteifungsprofile (18) einander beanchbarter Querstützen (13) Uber ein elastisches Verbindungsprofil (19) miteinander zur gegenseitigen Abgrenzung von Teilkammern (20.1) verbunden sind.
    8. Bauelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Querspindel-Halter (36) vorgesehen sind.
    9. Bauelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Cuerspindel-Halter (36) bezüglich der Spannsnindei (5) radial gegen die Spannspinclel (5) und ggf. zusätzlich gegen die Bauschalen (2) sowie axial gegen das Versteifungsprofil (18) einer axial benachbarten QuerstUtze (13) festgelegt sind.
    10. Bauelement nach einem der Anspruche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannspindel (5j 5.1) in ihren Druckbereichen zwischen einanderbenchbarten Querstützen (13) gesteilt ausgebildet und verdrehfest zusammengefügt ist.
    11 Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannspindel (5;5.1) nur im Bereiche der Querstützen (13) mit Außengewinde-Abschniten (11) versehen ist.
    1^ Bauelement nah Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Außengewinde-Abschnitte (11),nach Maßgabe der gewünschter Zugspannungverteilung in den äußeren Rauschalen (2),unterschiedliche Steigung aufweisen.
    1@ Bauelement nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Außengewinde-Abschnitte (11) in axialer Richtung ein Ende (23) nach Maßgabe der gewünschten Zugspannungsverteilung in den Bauschalen (2) -ufw isen.
    17. Bauelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannspindel (5; 5.1) wenigstens einseitig durch den Rand (3) des Bauelementes (1) stirnseitig hindurch in ein gleichartia aufgebautes, benechbartes Bauelement (1) und dort wenigstens in eine mit GewindehUlse (12) versehene Preßplatte und/oder dessen erste benachbarte OuerstUtze (13) hineinragt, wobei der zugeordnete Außengewinde-Abschnitt (11.1) gegenüber den übrigen Außengewinde-Abschnitten (11) gegenläufige Gewindesteigung aufweist.
    15. Bauelement narh einem der vorangegangenen Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß eine von außerhalb des Bauejementes (1) betätigbare Verdreheinri htung vorgesehen ist.
    16. Bauelement norh Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdreheinrichtung ein in einem Stirnende der Spennspinde1 (5; 5.1) ausgebildetes Profil (Vierkant-Einprägung 24 mit Vierkcnt-Stutzen 25) ist.
    17. Bauelement nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdreheinrirhtuny ein durch einen Schlitz (29) in einer der Bauschalen (2) betätigbarer Hebel (27) ist, dem ein drehfest mit der Spannspindel (5; 5.1) verbundenes Rad (??) im Innern des Bauelementes (1) zuceordnet ist.
    18. Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanduncen der Teilkommern (20.1) innenseitig mit schaldammendern und/oder strahlenreflektierendem Dämmaterial (21) belegt und vorzucsweise dampfdicht gegeneinander abgedi-htet sind.
    19. Bauelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der freien Kante (14) der Querstützen (13) flexible gegen die angrenzende Bauschale (2) anliegende Dichtuncslippen (22) angeordnet sind.
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