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DE2714382A1 - Schwelleneinheit fuer tuerkonstruktionen - Google Patents

Schwelleneinheit fuer tuerkonstruktionen

Info

Publication number
DE2714382A1
DE2714382A1 DE19772714382 DE2714382A DE2714382A1 DE 2714382 A1 DE2714382 A1 DE 2714382A1 DE 19772714382 DE19772714382 DE 19772714382 DE 2714382 A DE2714382 A DE 2714382A DE 2714382 A1 DE2714382 A1 DE 2714382A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective cover
door
threshold
door sill
construction work
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772714382
Other languages
English (en)
Inventor
Soeren Andreas Valbaek Jessen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2714382A1 publication Critical patent/DE2714382A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/24Safety or protective measures preventing damage to building parts or finishing work during construction
    • E04G21/30Safety or protective measures preventing damage to building parts or finishing work during construction against mechanical damage or dirt, e.g. guard covers of stairs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Gyroscopes (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Non-Metallic Protective Coatings For Printed Circuits (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Description

  • Schwelleneinheit für Türkonstruktionen
  • Bei der Errichtung von Gebäuden werden die Türrahmen - häufig auch bereits mit den Türblättern versehen - im allgemeinen schon in einer verhältnismäßig frühen Bauphase eingebaut, was zur Folge hat, daß die normalerweise aus Holz bestehenden und deshalb sehr empfindlichen Türschwellen während der restlichen Bauzeit leicht beschä(ligt werden können. Um das zu verhindern, ist es bekannt, die Türschwellen während der restlichen Bauzeit mit Schutzelementen abzudecken. Als soLche Schutzelemente sind dabei plattenförmige Stücke aus Ilart-Masonit oder einem entsprechenden plattenförmigen Material üblich, die mit Nägeln oder Krampen auf die Oberseite der Türschwellen aufgenagelt werden.
  • Neben den bei Nägeln oder Krampen unvermeidlichen Beschädigungen der Türschwelle haben diese bekannten Schutzelemente auch noch den Nachteil, daß sie die Seiten der Türschwelle nicht schützen und vor allem auch den Falzeinschnitt, der bei fast jeder Schwelle zur Aufnahme des Türblattes vorgesehen ist, freilassen. Es ist nämlich auch schon während der Rohbau-Phase eines Gebäudes oftmals notwendig, eine Tür schließen zu können, und aus diesem Grunde müssen die bekannten Schutzelemente sehr sorgfältig so montiert sein, daß sie nicht in dem Bereich des Falzeinsehnittes hineinragen und auch sonst das Schließen des Türblattes nicht behindern. Im Ergebnis bringen somit die bekannten Schutzelemente nur eine recht geringe Schutzwirkung.
  • Die Erfindung hat zum Ziel, eine Schwelleneinheit für in der Rohbau-Phase eines Gebäudes einzubauende Türkonstruktionen zu schaffen, bei der die Türschwelle im geöffneten Zustand des Türblattes vollständig geschützt ist und bei der dennoch ein Schliessen des Türblattes möglich ist.
  • Dieses Ziel erreicht die Erfindung dadurch, daß die Schutzabdeckung als Profilelement aus einer halb-steifen Kunststoff-Schicht mit verhältnismäßig geringer Schichtstärke ausgebildet ist, welches im wesentlichen entsprechend der Außenform der Türschwelle oberhalb deren Bodenfläche geformt ist.
  • In der Praxis kann die erfindungsgemäß vorgesehene Schutzabdeckung aus einem dünnschichtigen Material von z.B. etwa 0,4 mm Schichtstärke bestehen. Eine solche dünne Materialschicht kann während der restlichen Bauzeit permanent mit der Schwelle verbunden bleiben, ohne daß sie das Schließen des Türblattes behindert.
  • Sie wirkt ähnlich wie eine starke, dicke Lackschicht als Rundum-Schutz für die Türschwelle, läßt sich aber im Gegensatz zu einer Lackschicht nach Beendigung der Bauarbeiten sehr leicht entfernen.
  • Das Anbringen der erfindungsgemäß vorgesehenen Schutzabdeckung ist sehr einfach möglich und erfordert keinerlei Nägel, Krampen oder dergleichen. Außerdem ist die Schutzabdeckung billig genug, um nach einmaligem Gebrauch weggeworfen werden zu können. Von besonderem Vorteil ist, daß die Schutzabdeckung um die Kantenbereiche der Türschwelle geführt ist, denn diese sind während der Rohbau-Phase eines Gebäudes besonders stark den Beschädigungen ausgesetzt.
  • Infolge ihres guten Anliegens an der Oberfläche der Schwelle zeigt die erfindungsgemäß vorgesehene Schutzabdeckung außerdem auch einen bemerkenswert hohen und jedenfalls für die Praxis voll ausreichenden Verschleißwiderstand, so daß sie insgesamt eine ausgezeichnete Schutzwirkung hat.
  • Die erfindungsgemäß vorgesehene Schutzabdeckung wird üblicherweise bereits vom Türhersteller angebracht, kann aber auch noch nachträglich an den Schwellen befestigt werden. Aus diesem Grunde schließt die Erfindung auch die Schutzabdeckung als separaten Gegenstand mit ein.
  • Nachfolgend wird die Erfindung in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei stellen dar Fig. 1 in teilweise geschnittener Seitenansicht den unteren Bereich einer Türkonstruktion mit einer Türschwelle, die mit einer erfindungsgemäßen Schutzabdeckung versehen ist, Fig. 2 in-der Darstellung entsprechend Fig. 1 eine modifizierte Ausführung einer Schwelleneinheit, Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der bei Fig. 1 vorgesehenen Schutzabdeckung, und Fig. 4 - 6 perspektivische Darstellungen anderer Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Schutzabdeckung.
  • In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist eine Türöffnung 2 zu erkennen, innerhalb der ein Türrahmen 4 angeordnet ist. Dieser Türrahmen ist mit einer hölzernen Türschwelle 6 versehen, die auf dem Fußboden 8 des Gebäudes aufliegt. Weiterhin weist dieser Türrahmen einen Falzeinschnitt 10 zur Aufnahme eines Türblattes 12 auf, und ein entsprechender Falzeinschnitt 14 befindet sich in der Türschwelle 6.
  • Deutlich ist in Fig. 1 zu erkennen, daß die Türschwelle 6 mit einer dünnen Schutzabdeckung 16 ummantelt ist, deren Form der Außenform der Türschwelle entspricht. Diese Schutzabdeckung bedeckt mit Ausnahme der Bodenfläche alle Oberflächen der Türschwelle 6 und ist mit Kantenbereichen 18 versehen, die sich etwas über die Bodenfläche der Türschwelle hinweg erstrecken. Nach der Montage der Türkonstruktion sind diese Kantenbereiche 18 damit zwischen der Bodenfläche der Türschwelle 6 und dem Fußboden 8 des Gebäudes eingeklemmt, wodurch sie einen sicheren Sitz der Schutzabdeckung 16 auch bei starker Beanspruchung gewährleisten.
  • Vorzugsweise wird die Schutzabdeckung 16 bereits vom llersteller der Türkonstruktion (bzw. vom Hersteller der Türschwelle 6) angebracht, und vorzugsweise wird sie auf der Türschwelle 6 solange belassen, bis sämtliche Bauarbeiten im Gebäude abgeschlossen sind.
  • Zum anschließenden Entfernen der Schutzabdeckung genügt es, sie durch je einen Schnitt im Bereich derjenigen Schwellenecken, an denen die Schutzabdeckung 16 in die Kantenbereiche 18 übergeht, freizuschneiden, wonach die Schutzabdeckung 16 von der Türschwelle 6 abgehoben werden kann. Die Kantenbereiche 18 brauchen dabei nicht mit entfernt zu werden, da eine dünne Kunststoffschicht von z.B. 0,4 mm Schichtstärke normalerweise ohnehin nicht sichtbar ist.
  • Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführung der Schwelleneinheit ist an der vertikalen Oberfläche des Falzeinschnittes 14 eine vorspringende Dichtungslippe 20 an der Türschwelle angebracht.
  • Unterhalb dieser Dichtungslippe befindet sich ein freier Raum 22, der von der Schutzabdeckung 16 überspannt wird. Versuche haben gezeigt, daß es nicht notwendig ist, die Schutzabdeckung so zu profilieren, daß dieser freie Raum 22 vermieden wird, denn das Material der Schutzabdeckung bleibt auch dann widerstandsfähig genug, wenn es im Bereich des freien Raumes 22 nicht flächig an einer Unterlage anliegt. Somit ergibt sich der Vorteil, daß die Dichtungslippe 20 bereits fabrikmäßig in die Türschwelle eingesetzt werden kann und nicht erst in situ als eine der letzten Arbeitsschritte während des Baues angebracht zu werden braucht, wie dies bislang notwendig war. Die Schutzabdeckung 16 kann übrigens, was zeichnerisch nicht mehr weiter dargestellt ist, ebenso auch andere Vorsprünge wie z.B. eine Wassernase mit umschließen.
  • Zur Herstellung der Schutzabdeckung 16 kann eine PVC-Schicht entsprechender Schichtstärke dienen, die in die erforderliche Form gebogen wird. Bevorzugt wird die Schutzabdeckung 16 jedoch als extrudierter Artikel aus Polystyrol hergestellt. In einigen Fällen kann die Schichtdicke der Schutzabdeckung dabei 0,5 mm übersteigen und z.B. bis zu 1 mm hinaufreichen, und dabei können auch unterschiedliche Schichtdicken in den verschiedenen Flächen der Schutzabdeckung vorgesehen sein. Normalerweise jedoch sollte die Schutzabdeckung so dünn wie möglich gehalten sein, insbesondere im Bereich des Falzeinschnittes für das Türblatt.
  • Als günstig hat es sich erwiesen, die Schutzabdeckung 16 aus einem transparenten Material herzustellen, welches die darunter befindliche Türschwelle erkennen läßt. Die Außenfläche der Schutzabdeckung 16 kann dabei ohne weiteres bedruckt sein, beispielsweise mit einer Werbung des Türherstellers.
  • Die in den Fig. 3-6 perspektivisch dargestellten Ausführungsbeispiele von Schutzabdeckungen entsprechen den derzeit gebräuchlichen Typen von Türschwellen. Die Schutzabdeckungen gemäß Fig.
  • 4 und 6 besitzen dabei keine unteren Kantenbereiche (entsprechend den Kantenbereichen 18 in Fig. 1), weil sie in den Fällen eingesetzt werden sollen, in denen solche Kantenbereiche unerwünscht sind. Die Schutzabdeckungen gemäß den Fig. 4 und 6 werden z.B.
  • mit den Seitenflächen der Türschwellenverklebt, sie können aber auch mit einer leichten Vorspannung versehen sein, so daß sie sich mit einer geringen Klemmkraft an den Türschwellen halten.
  • Eine solche geringe Klemmkraft ist im übrigen auch bei den anderen Ausführungsformen der Schutzabdeckung zweckmäßig.
  • - Patentansprüche -

Claims (4)

  1. Patentansprüche-1. Schwelleneinheit für in der Rohbau-Phase eines Gebäudes einzubauende Türkonstruktionen, bestehend aus der eigentlichen Türschwelle und einer entfernbar damit verbundenen Schutzabdeckung, welche die Türschwelle während der restlichen Bauzeit schützt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzabdeckung (16) als Profilelement aus einer halb-steifen Kunststoff-Schicht mit verhältnismäßig geringer Schichtstärke ausgebildet ist, welches im wesentlichen entsprechend der Außenform der Türschwelle 6 oberhalb deren Bodenfläche ceformt ist.
  2. 2. Schwelleneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzabdeckung (16) mit Kantenbereichen(18) versehen ist, welche sich unterhalb der Bodenfläche der Türschwelle (6) befinden und im Kontakt mit dieser stehen.
  3. 3. Schwelleneinheiten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Türschwelle (6) mit einer Dichtunqslippe (20) versehen und die Schutzabdeckung(16) über diese Dichtungslippe hinweggeführt ist.
  4. 4. Schutzabdeckung für Türschwellen, gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Profilelement (16) aus einer dünnen Kunststoff-Schicht auscjehildet ist, welche zu einer im wesentlichen dem Querschnitts-Umriß der Türschwelle (6) zumindest oberhalb deren Bodenfläche entsprechende Querschnittsform gebogen oder extrudiert ist.
DE19772714382 1976-03-29 1977-03-29 Schwelleneinheit fuer tuerkonstruktionen Pending DE2714382A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1263476 1976-03-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2714382A1 true DE2714382A1 (de) 1977-10-13

Family

ID=10008313

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772714382 Pending DE2714382A1 (de) 1976-03-29 1977-03-29 Schwelleneinheit fuer tuerkonstruktionen

Country Status (6)

Country Link
DE (1) DE2714382A1 (de)
DK (1) DK134777A (de)
FI (1) FI770962A7 (de)
NL (1) NL7703382A (de)
NO (1) NO771088L (de)
SE (1) SE7703533L (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2527529A1 (fr) * 1982-05-27 1983-12-02 Benecke Gmbh J Revetement de protection en feuille de matiere plastique
DE29813953U1 (de) 1998-08-04 1999-04-01 Nuber, Helmut, 72213 Altensteig Vorrichtung zum unteren horizontalen Abschluß von Tür-, Fenster- oder Toröffnungen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2527529A1 (fr) * 1982-05-27 1983-12-02 Benecke Gmbh J Revetement de protection en feuille de matiere plastique
DE29813953U1 (de) 1998-08-04 1999-04-01 Nuber, Helmut, 72213 Altensteig Vorrichtung zum unteren horizontalen Abschluß von Tür-, Fenster- oder Toröffnungen

Also Published As

Publication number Publication date
FI770962A7 (de) 1977-09-30
DK134777A (da) 1977-09-30
NL7703382A (nl) 1977-10-03
NO771088L (no) 1977-09-30
SE7703533L (sv) 1977-09-30

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