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DE2711779A1 - Vorrichtung zur umwandlung einer drehbewegung in eine geradlinige schwingbewegung - Google Patents

Vorrichtung zur umwandlung einer drehbewegung in eine geradlinige schwingbewegung

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Publication number
DE2711779A1
DE2711779A1 DE19772711779 DE2711779A DE2711779A1 DE 2711779 A1 DE2711779 A1 DE 2711779A1 DE 19772711779 DE19772711779 DE 19772711779 DE 2711779 A DE2711779 A DE 2711779A DE 2711779 A1 DE2711779 A1 DE 2711779A1
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DE
Germany
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chain
rod
guide rod
slider
guide
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Granted
Application number
DE19772711779
Other languages
English (en)
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DE2711779C3 (de
DE2711779B2 (de
Inventor
Noriomi Miyoshi
Michihiko Tsuruoka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fuji Electric Co Ltd
Original Assignee
Fuji Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Electric Co Ltd filed Critical Fuji Electric Co Ltd
Priority to DE19772711779 priority Critical patent/DE2711779C3/de
Publication of DE2711779A1 publication Critical patent/DE2711779A1/de
Publication of DE2711779B2 publication Critical patent/DE2711779B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2711779C3 publication Critical patent/DE2711779C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H19/00Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion
    • F16H19/02Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion
    • F16H19/06Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion comprising flexible members, e.g. an endless flexible member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung
  • in eine geradlinige Schwingbewegung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine geradlinige hin- und hergehende bzw.
  • Schwingbewegung, insbesondere eine derartige Vorrichtung mit einer endlosen Kette, die um auf Abstand stehende Antriebs- und Abtriebskettenräder herumgeführt ist, einem Gleitstück, das auf einer parallel zur Kette angeordneten Führungs- oder Leitstange geradlinig bewegbar ist, und einer schwenkbar zwischen Kette und Gleitstück eingefügten und mit diesen gekoppelten Verbindungsstange.
  • Es sind zahlreiche Mechanismen zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine geradlinige Schwingbewegung ohne ständige Xnderung der Drehrichtung des Antriebs bekannt, beispielsweise Kurbelarmsysteme o. dgl. Bei einem Kurbelsystem wird jedoch die Hublänge durch den Durchmesser der Antriebsscheibe oder die Länge des Kurbelarms bestimmt, woraus sich erhebliche Einschränkungen für den Fall ergeben, daß ein bestimmter Hub erforderlich ist und der für den Mechanismus zur Verfügung stehende Raum für die Unterbringung einer ausreichend großen Kurbelscheiben/ Arm-Anordnung nicht ausreicht.
  • Zur Vermeidung dieses Nachteils ist bereits eine Wandlervorrichtung der Art gemäß Fig. 4 entwickelt worden, bei welcher eine sich drehende Antriebsriemenscheibe 51 für einen Riemen 52 vorgesehen ist, der zwischen der Antriebsscheibe und einer von dieser auf Abstand angeordneten, nicht dargestellten Abtriebsscheibe gespannt ist. Zwischen den Riementrums sind eine lineare Leitplatte 53 und ein auf dieser angeordnetes Gleitstück 54 vorgesehen. Ein Läufer 55 und eine Klemm- bzw.
  • Schaltstange (pinch rod) 56 sind schwenkbar am Haupt-Gleitstück 54 montiert. Die Schaltstange 56 weist Arme 561, 562 und 563 auf.
  • Bei 57 und 58 sind feststehende Anschläge vorgesehen. Wenn sich bei dieser Vorrichtung die Antriebsscheibe 51 in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung dreht, läuft der Riemen 52 in derselben Richtung. Die Schaltstange 56 ist dabei durch einen Anschlagstift 60 und eine am Gleitstück 54 angebrachte Feder 59 in eine von zwei Drehstellungen vorbelastet.
  • Das Gleitstück verlagert sich nach links, und wenn der Arm 563 an dem am linken Ende angeordneten Anschlag 57 angreift, drückt die Schaltstange 56 den Anschlagstift 60 nach innen, um sich dann im Uhrzeigersinn zu verdrehen. Hierdurch wird das obere Riementrum vom Läufer 55 und vom Arm 562 freigegeben, und der Schaltstangenangriff wird auf das untere Trum zwischen dem Läufer 55 und dem Arm 561 verlagert. Infolgedessen bewegt sich das Haupt-Gleitstück 54 in Gegenrichtung oder nach rechts.
  • Am Ende dieses Hubs stößt der Arm 563 am anderen Anschlag 58 an, während der Arm 562 wieder am oberen Riementrum angreift und sich das Gleitstück 54 nach links zurückbewegt, so daß die Drehbewegung der Antriebsscheibe 51 in eine geradlinige Hain-und Herbewegung des GleitstückS 54 umgewandelt wird.
  • Da diese lineare Schwingbewegung jedoch durch das abwechselnde Umschalten der Verbindung bzw. des Eingriffs zwischen Schaltstange und Riemen bewirkt wird, ist der Mechanismus vergleichsweise kompliziert aufgebaut, und ein Betrieb mit hoher Geschwindigkeit ist mit ziemlich rauher und ruckartiger Bewegung verbunden. Da zudem Schaltstange und Läufer zwischen Antriebs-und Abtriebssceibe angeordnet sind, läßt sich die gesamte Riemenerstreckung nicht wirksam nutzen, und für einen vorgegebenen Linearhub vergrößert sich der Raumbedarf um mehr als das Doppelte des Durchmessers der Riemenscheiben. Außerdem wird durch den wiederholten Klemmangriff am Riemen ein schneller Verschleiß desselben hervorgerufen, so daß der Riemen häufig ausgewechselt werden muß.
  • Aufgabe der Erfindung ist damit die Schaffuna einer Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine geradlinige Hin- und Her- bzw. Schwingbewegung, bei welcher ein konstanter Antriebsriemen- oder Ketteneingriff aufrechterhalten wird und bei welcher das gesamte Trum der Antriebskette zwischen Antriebs-und Abtriebsscheibe wirksam genutzt werden kann, so daß die Hublänge vergrößert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine geradlinige Hin- und Her- bzw. Schwingbewegung, insbesondere mit einem Antriebskettenrad, einem davon auf Abstand angeordneten Abtriebskettenrad, einer um die Kettenräder herumgelegten, endlosen Kette, einem antriebsmäßig mit dem Antriebskettenrad verbundenen Drehantrieb, einer parallel zu den geraden Trums der Kette angeordneten Leitstange, einem gleitfähig mit der Leitstange verbundenen Gleitstück und einer Einrichtung zur Kopplung der Kette mit dem Gleitstück, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Leitstange auf Abstand von der Ebene der Kette angeordnet ist, daß am Gleitstück eine langgestreckte Ausgangs- oder Abtriebsstange befestigt ist, daß die Kupplungseinrichtung eine längliche Verbindungsstange, einsdas eine Ende der Verbindungsstange schwenkbar mit der Kette verbindendes Mittel und ein zweites Mittel zur schwenkbaren Verbindung des anderen Endes der Verbindungsstange mit der Ausgangsstange aufweist und daß eine Einrichtung zur Verhinderung einer Drehung des Gleitstücks um die Leitstange herum vorgesehen ist.
  • Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung im Vergleich zum Stand der Technik anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine geradlinige Schwingbewegung mit Merkmalen nach der Erfindung, Fig. 2A eine eilschnittansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1, Fig. 2B eine schematische Teilansicht, in Richtung des Pfeils P in Fig. 2A gesehen, Fig. 3 ein vereinfachtes Arbeitsdiagramm der erfindungsgemäßen Vorrichtung und Fig. 4 eine Teilschnittdarstellung einer bisher verwendeten Vorrichtung.
  • Gemäß Fig. 2A treibt ein Motor 1 eine Ubertragungseinrichtung 2 an, die aus einem mit dem Motor über eine Welle 1a verbundenen Antriebs-Kettenrad 3, einem angetriebenen bzw. Antriebskettenrad 4 und einer um die Kettenräder herumgelegten, endlosen Kette 5 besteht. Eine geradlinige Leitstange 6 ist parallel zu den Kettentrums und den Mittelachsen von Antriebs- und Abtriebskettenrad gegenüberliegend angeordnet, und ein in Kugellagern gelagertes Gleitstück bzw. Schieber 7 ist auf die Leitstange 6 aufgesetzt. Eine linear hin- und hergehend verschiebbare Ausgangs- bzw. Abtriebsstange 8 ist an ihrem oberen Ende am Gleitstück 7 befestigt, so daß sie von der Leitstange 6 geführt wird.
  • Eine Anschlagführung 9 umfaßt einen am Gleitstück 7 befestigten und von ihm nach außen ragenden Schaft 10 sowie eine am Ende des Schafts drehbar gelagerte Rolle 11. Die Anschlagführung 9 zwingt nicht nur das Gleitstück zu einer geradlinigen Bewegung, sondern verhindert auch seine Drehung um die Leitstange 6. Die Rolle 11 ist gemäß Fig. 2B verschiebbar in einem in einer Seitenplatte 12 des Gehäuses vorgesehenen Schlitz bzw.
  • Langloch 13 geführt. Am unteren Endabschnitt des Gehäuses sind in Lagerböcken 14a neben einer öffnung für den Durchtritt der Ausgangsstange 8 zwei mit Flansch versehene Leitrollen 14 (Fig. 1) gelagert, welche Schwingungen der Ausgangsstange 8 während ihrer Bewegung verhindern und dadurch gleichzeitig ein Vibrationsrattern des Gleitstücks 7 unterdrücken.
  • Ein in der Nähe des Oberteils der Ausgangsstange 8 vorgesehener Kupplungsmechanismus 15 aus einer Verbindungsstange 16 und zwei Schwenkzapfen 17 und 18 überträgt die Bewegung der Kette 5 auf die Ausgangsstange 8. Das eine Ende der Verbindungsstange 16 ist mittels des senkrecht zur Kette 5 angeordneten Zapfens 17 drehbar mit der Kette 5 verbunden. Der Zapfen 17 dient dabei gleichzeitig als einer der Verbindungs- oder Gelenkstifte 20 für die Kettenglieder. Das andere Ende 21 der Verbindungsstange 16 ist mit Hilfe des senkrecht zur Ausgangsstange 8 angeordneten Schwenkzapfens 18 drehbar mit der Ausgangsstange 8 vetbunden. Der Schwenkzapfen 18 ist mittels eines Sicherungsrings 18a montiert, welcher das Herausrutschen des Schwenkzapfens 18 verhindert. Kette 5 und Ausgangs- bzw.
  • Abtriebsstange 8 sind auf diese Weise durch die Verbindungsstange 16 ständig miteinander gekoppelt. Bei 22 ist ein Element zur Verhinderung plötzlicher Verformungen des Kupplungsmechanismus beim Anlegen oder Abnehmen von Last an der Ausgangsstange 8 dargestellt. Zur Verhinderung einer Verformung z.B.
  • der Schwenkzapfen 17 und 18 ist die Verbindungsstange 16 mit einer auf einem Schaft 25 gelagerten Rolle 24 versehen, die sich dreht, wenn sie mit der Fläche 23 der Ausgangsstange 8 in Berührung steht, und auf diese Weise eine gleichmäßige, ruckfreie, bogenförmige Bewegung der Verbindungsstange 16 um den Schwenkzapfen 18 herum bewirkt.
  • Wenn sich das Antriebs-Kettenrad 3 gemäß Fig. 3 im Betriebs entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, läuft die Kette 5 unter Mitnahme des Abtriebs-Kettenrads 4 in derselben Richtung um.
  • Der Schwenkzapfen 17 bewegt sich dabei in einer gestrichelt eingezeichneten Bahn 26 entsprechend der Form der Kette 5.
  • Die Ausgangsstange 8 wird durch die Verbindungsstange (Pleuel) 16 und den Schwenkzapfen 18 längs der Leitstange 6 nach unten gezogen, während sich der Schwenkzapfen 17 am geradlinigen Kettentrum 27 nach unten bewegt. Wenn der Schwenkzapfen 17 den unteren Bogenbereich 28 seiner Bahn erreicht und um diesen umläuft, dreht sich die Verbindungsstange 16 nach Art eines Kurbelarms um den Schwenkzapfen 18 herum unter Änderung ihrer Bewegungsrichtung beim Durchgang durch den unteren Totpunkt 310, an welchem die Schwenkzapfen 17 und 18 axial mit der Ausgangsstange 8 fluchten. Letztere wird hierauf nach oben verlagert, während der Schwenkzapfen 17 am anderen geraden Kettentrum 29 entlahgläuft. Im oberen Bogenbereich 30 erfolgt dieselbe Richtungsumkehr wie im unteren Bogenbereich 28, worauf die Ausgangsstange 8 nach dem Durchlauf des Schwenkzapfens 17 durch den oberen Totpunkt 311 wieder nach unten geführt wird. Auf diese Weise wird die Drehbewegung des Antriebskettenrads 3 und der Kette 5 in eine geradlinige Schwingbewegung der Ausgangs- oder Abtriebsstange 8 umgewandelt.
  • Der Kupplungsmechanismus 15 besitzt somit einen einfachen Aufbau, weil er grundsätzlich nur aus den beiden Schwenkzapfen 17, 18 und der Verbindungsstange 16 besteht. Da zudem die Kette 5 und die Ausgangsstange 8 durch den Kupplungsmechanismus ständig, auch während der Richtungswechsel der Ausgangsstange 8, miteinander verbunden sind, braucht der Eingriff bzw. die Verbindung mit der Antriebskette nicht wiederholt umgekehrt zu werden. Da.es außerdem nicht nötig ist, den Kupplungsmechanismus 15 unmittelbar zwischen dem Antriebskettenrad 3 und dem zu btriebskettenrad 4 anzuordnen, kann die Gesamtlänge der gerben Kettentrums in eine geradlinige Hub- oder Schwingbewegung umgewandelt werden, deren Hublänge gleich der Strecke zwischen den Kettenradachsen ist, so daß sich die Gesamtgröße des Mechanismus wesentlich verkleinern läßt.
  • Wenn auf die durch den Pfeil 32 angedeutete Weise eine Last auf die Ausgangsstange 8 einwirkt, wirkt eine Zugkraft in Richtung einer zwischen den Schwenkzapfen 17 und 18 verlaufenden Linie. Die Querkomponente 34 der Zugkraft 33 wirkt als Moment zum Verdrehen des Schwenkzapfens 18 und des Gleitstücks 7 um die Leitstange 6 herum. Diese Drehung wird jedoch durch die Anschlagführung 9 verhindert, so daß sich Gleitstück 7 und Ausgangsstange 8 ruckfrei und ohne jede Querschwingung weiterbewegen können.
  • Obgleich die Querkraftkomponente 34 auch auf die Kette 5 einwirkt, wird diese Kraft durch die Einwärtsauslenkung des betreffenden Kettentrums auf die in Fig. 3 dargestellte Weise automatisch ausgeglichen. Unter diesen Bedingungen wirken auf die Kette 5 Zugkräfte 35 und 36 ein, die im Vergleich zur Last 32 ziemlich groß sind. Andererseits sind diese Zugkräfte im Vergleich zu den auf die Kette einwirkenden normalen oder konstruktiv vorausgesetzten Kräften verhältnismäßig klein, so daß sie vernachlässigt werden können.
  • Obgleich bei der beschriebenen Ausführungsform eine Kugel lagerung für das Gleitstück 7 vorgesehen ist, kann dieses stattdessen mit der=Leitstange 6 keilverzahnt sein ; in diesem Fall wäre die eine Drehung verhindernde Anschlagführung 9 unnötig.
  • Weiterhin ist die Leitstange 6 bei der dargestellten Ausführungsform mittig parallel zur Kette 5 und jeweils gleich weit von deren geraden Trums angeordnet. Falls die Last jedoch stets nur auf der einen Seite einwirkt, z.B. auf der mit 27 bezeichneten Seite des Kettentrums, können Leitstange, Gleitstück und Ausgangsstange unmittelbar gegenüber bzw. hinter diesem Kettentrum angeordnet sein, so daß eine solche Last wirksamer ausgeglichen wird. In diesem Fall ist die auf die Verbindungsstange 16 einwirkende Last nahezu vernachlässigbar, und die Kettenbelastung kann mithin entsprechend erhöht werden.
  • Zusammenfassend wird mit der Erfindung also eine Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine geradlinige Schwingbewegung geschaffen, welche eine mit auf Abstand stehenden Antriebs- und Abtriebskettenrädern 3 bzw. 4 gekoppelte, endlose Kette 5, eine über ein Gleitstück 7 verschiebbar an einer Leitstange 6 angeordnete Ausgangs- bzw. Abtriebsstange 8 und eine Verbindungsstange 16 aufweist, die mit Hilfe von Schwenkzapfen 17, 18 zwischen ein Kettenglied und das obere Ende der Ausgangsstange eingeschaltet ist.
  • Drehbewegungen um die Leitstange werden von einer Rolle 11 aufgefangen, die auf einem vom Gleitstück 7 nach außen abstehenden Schaft 10 gelagert und in einem Langloch 13 in der Seitenwand des Vorrichtungsgehäuses verschieblich geführt ist.
  • Leerseite

Claims (7)

  1. Patentansprüche W Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine geradlinige Hin- und Her- bzw. Schwingbewegung, insbesondere mit einem Antriebskettenrad, einem davon auf Abstand angeordneten Antriebskettenrad, einer um die Kettenräder herumgelegten, endlosen Kette, einem antriebsmäßig mit dem Antriebskettenrad verbundenen Drehantrieb, einer parallel zu den geraden Trums der Kette angeordneten Leitstange, einem gleitfähig mit der Leitstange verbundenen Gleitstück und einer Einrichtung zur Kopplung der Kette mit dem'Gleitstück, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Leitstange (6) auf Abstand von der Ebene der Kette (5) angeordnet ist, daß am Gleitstück (7) eine langgestreckte Ausgangs- oder Abtriebsstange (8) befestigt ist, daß die KuDplungseinrichtung (15) eine längliche Verbindungsstange (16), ein das eine Ende der Verbindungsstange schwenkbar mit der Kette verbindendes Mittel (17) und ein zweites Mittel (18) zur schwenkbaren Verbindung des anderen Endes der Verbindungsstange mit der Ausgangsstange (8) aufweist und daß eine Einrichtung (9) zur Verhinderung einer Drehung des GleitstUcks um die Leitstange herum vorgesehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitstange mittig zwischen den beiden Kettentrums und jeweils gleich weit von diesen entfernt angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitstange außermittig, d.h. näher am einen Kettentrum als am anderen, angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Verdrehung verhindernde Einrichtung (9) ein die Vorrichtung umschließendes Gehäuse, ein in diesem parallel zur Leitstange ausgebildetes Langloch, einen am Gleitstück befestigten und von diesem nach außen in den Schlitz hinein ragenden Schaft und eine am Ende des Schafts drehbar gelagerte, im Langloch angeordnete Rolle aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Drehung verhindernde Einrichtung eine die Leitstange und das Gleitstück miteinander verbindende Keilverzahnung umfaßt.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Schwenkverbindungsmittel ein verlängerter Schwenkzapfen für zwei Glieder der Kette ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein die Vorrichtung umschließendes Gehäuse, eine in diesem vorgesehene, von der Ausgangsstange durchsetzte öffnung und am Gehäuse neben der oeffnung gelagerte Leitrollen zur Führung der Ausgangsstange bei ihrer Hin- und Herbewegung zwecks Verhindenng von Schwingung und Rattern der Vorrichtung.
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