DE2711089B2 - Kamera mit einer Einrichtung zur Verhinderung eines unbeabsichtigten Verschlußauslösens - Google Patents
Kamera mit einer Einrichtung zur Verhinderung eines unbeabsichtigten VerschlußauslösensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kamera mit einem am Kameragehäuse gelagerten, ohne Filmtransport von
einer Ruhestellung in eine Bereitschaftsstellung und ausgehend von dieser unter Transportierung des Films
um einen Bildschritt in eine Endstellung schwenkbaren Filmtransporthebel und einem damit drehfest verbundenen,
mit einem schwenkbar gelagerten Sperrhebel zusammenwirkenden, mit Steuernocken versehenen
Steuerelement, wobei im Schwenkbereich des Filmtransporthebels zwischen der Ruhestellung und
der Bereitschaftsstellung ein Auslösehebel des Verschlusses blockiert und ein Speisespannungsschalter
einer elektrischen Vorrichtung unterbrochen ist, während im Schwenkbereich einschließlich der Bereitschaftsstellung
und der Endstellung der Auslösehebel
ίο freigegeben und der Speisespannungsschalter geschlossen
sind.
Eine derartige Kamera ist aus der DE-OS 2 536 816 bekannt. Dort ist eine Kamera bzw. eine Kopplungsvorrichtung
für eine Kamera beschrieben, die bei in
ii der Ruhestellung befindlichem Filmtransporthebel
den Verschlußauslösemechanismus blockiert und einen Speisespannungsschalter öffnet und bei in einer
Bereitschaftsstellung befindlichem Filmtransporthebel die Blockierung des Verschlußauslösemechanismus
aufhebt und den Speisespannungsschalter schließt. Erreicht werden diese Funktionen durch ein
drehfest mit dem Filmtransporthebel verbundenes Steuerelement mit mehreren Nocken, welches einen
schwenkbar gelagerten zweiarmigen Hebel betätigt, dessen einer Arm den Speisespannungsschalter öffnet
bzw. schließt und dessen anderer Arm den Auslösemechanismus des Verschlusses blockiert bzw. freigibt.
Das besondere, in dieser Druckschrift angesprochene Problem besteht nun darin, auch bei einer Stellung
des Filmtransporthebels zwischen der Ruhestellung und der Bereitschaftsstellung die Blockierung des
Verschlusses willkürlich aufheben zu können. Zur Lösung dieses Problems ist gemäß der DE-OS 2536816
ein von außen zugängliches Betätigungsglied vorgesehen, durch welches der eine Arm des zweiarmigen
Hebels aus seiner den Auslösemechanismus blockierenden Stellung geschwenkt werden kann, wobei
gleichzeitig der Speisespannungsschalter geschlossen wird.
Bei der bekannten Lösung ist weder an die Verhinderung einer Doppelbelichtung noch an die Blockierung
des Filmtransports gegen unbeabsichtigtes erneutes Transportieren ohne vorherige Belichtung des
Films gedacht.
In der DE-OS 2219444 ist eine Schalterbetätigungseinrichtung
für eine Kamera beschrieben, bei der der Filmtransporthebel durch die Drehbewegung
einer speziellen Betätigungsscheibe aus seiner Ruhestellung in die Bereitschaftsstellung verlagert werden
in kann. Diese Betätigungsscheibe betätigt dabei gleichzeitig
den Speisespannungsschalter der Kamera. Abgesehen davon, daß auch bei dieser bekannten Lösung
weder an die Verhinderung einer Doppelbelichtung noch an die Blockierung des Filmtransporthebels gegen
unbeabsichtigte erneute Transportierung ohne vorherige Filmbelichtung gedacht ist, ist bei dieser
Lösung noch nachteilig, daß eine Verschwenkung des Filmtransporthebels aus einer Ruhestellung in die Bereitschaftsstellung
nur dann möglich ist, wenn vorher
bo die Betätigungsscheibe gedreht und dadurch der
Filmtransporthebel freigegeben wurde.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Kamera der eingangs genannten Art
dahingehend weiter zu oilden, daß auf konstruktiv einfache Weise Doppelbelichtungen und der Filmtransport
ohne vorherige Belichtung verhindert werden.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs genannten Merkmale gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung werden nicht nur die Forderungen der Aufgabe erfüllt, es wird
vielmehr auch eine ganz besonders einfache Konstruktion der Koppelung zwischen Filmtransport und
dem Auslösemechanismus ermöglicht, die im wesentlichen auf einem einzigen, einfach herstellbaren Teil
beruht, nämlich dem dreiarmigen Sperrhebel, welcher in seinen verschiedenen Stellungen die gewünschten
Sperr- bzw. Freigabefunktionen erfüllt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Figuren
beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine Kamera, wobei die Drehstellungen eines Filmtransporthebels
dargestellt sind;
Fig. 2 zeigt eine schematische Ansicht einer Kamera von unten, wobei der Zustand einer Auslösesperrvorrichtung
dargestellt ist, nach dem der Filmtransport abgeschlossen ist;
Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht einer Kamera von unten, wobei der Zustand einer Auslösesperrvorrichtung
mit einem Filmtransporthebel nach der Beendigung des Verschlußauslösevorganges dargestellt
ist, bevor der Transport des Filmes durchgeführt wurde;
Fig. 4 zeigt eine schematische Ansicii: einer Kamera
von unten, wobei der Zustand der Auslösesperrvorrichtung dargestellt ist, wenn ein Filmtransporthebel
voll ausgeschwenkt ist;
Fig. 5 zeigt eine schematische Ansicht einer Kamera von unten, wobei der gleiche Zustand wie in
Fig. 2 mit der Ausnahme dargestellt ist, daß der Filmtransporthebel
mit einem verschwenkbaren Ende dargestellt ist;
Fi g. 6 zeigt eine schematische Draufsicht auf einen Teil einer Kamera, wobei dargestellt ist, wie ein elektrischer
Speisespannungsschalter geöffnet und geschlossen wird, wenn der Filmtransporthebel sich in
der Anfamgsstellung zum Filmtransport befindet.
Fig. 1 2£igt ein Kameragehäuse und einen Filmtransporthebel
2. Der Transporthebel 2 kann verschwenkt werden, derart, daß er eine Ruhestellung A,
eine Bereitschaftsstellung B und eine Endstellung C einnimmt. Die Drehwinkel zwischen A und B und
zwischen B und C sind mit 0, bzw. O1. Die Einrichtungen
zum Zurückziehen des Transporthebels 2 und zu dessen Verschwenken in die Stellung B sind von der
Art, die die Ruhestellung in bekannter Weise mittels Reibung oder eines Sperrklinkenanschlages bewirken.
Mit L ist eine Linse bezeichnet.
In Fig. 2 ist ein Transporthebel 2 mit einer Welle 3
dargestellt. Ferner ist eine Transportsperre 4 gezeigt, die geeignet ist, mit dem Transporthebel 2 zu drehen,
wobei sie mit diesem einstückig ausgebildet oder gekoppelt ist. die Transportsperre ist mit einer tiefen
Rastnut 5 und einer flachen Rastnut 6 an ihrem Umfang ausgebildet, wobei die Nuten diametral gegenüberliegen.
Ein Sperrhebel 7 ist um einen Drehpunkt 8 drehbar an dem Kameragehäuse so angeordnet,
daß sein erster Arm Ta in beide Rastnuten 5 und 6 eingreifen kann. Der Sperrhebel 7 ist mit einem
Mitnehmerzapfen 9 ausgerüstet. Ein zweiter Arm Tb hat eine solche relative Lage und Gestalt, daß er in
die Bewegungsbahn des Auslösehebels 16 gelangen kann, wie unten noch näher beschrieben wird. Ein
dritter Arm 7c des Spe/rhebels 7 ist so ausgebildet,
daß er mit einem Sicherungselement 17 in Eingriff
bringbar ist, wie ebenfalls unten noch näher beschrieben wird. Der Sperrhebel 7 wird durch eine Feder 19
vorgespannt, so daß er sich stets im Uhrzeigersinn zu drehen versucht. Ein Übertragungsschieber 10 ist mit
einem Führungsschlitz 12 ausgebildet, in den der Mitnehmerzapfen 9 des Sperrhebels eingepaßt ist und dadurch
von links nach rechts und umgekehrt bewegt werden kann. An seinem linken Ende ist der Übertragungsschieber
mit einem gebogenen Ausschnitt 24 versehen. Eine Feder 14 spannt den Übertragungsschieber 10 stets nach rechts vor. Durch einen Anschlag
15 wird die Rechtsbewegung des Ubertragungsschiebers 10 begrenzt und über den Mitnehmerzapfen
9 wird eine Stellung bestimmt, in der der erste Arm 7a des obenerwähnten Sperrhebels 7 in die
Rastnut 5 der Transportsperre 4 eingreift. Der Auslösehebel 16 kann senkrecht zur Zeichenebene verschoben
werden. Das Sicherungselement 17 ist um einen Drehpunkt 18 drehbar gelagert, wobei sein Ende
so ausgebildet ist, daß es gegen den dritten Arm Tc des Sperrhebels 7 drückt, wenn es im Gegenuhrzeigersinn
gedreht wird. Normalerweise wird das Sicherungselement im Uhrzeigersinn durch eine schwache
Feder 26 gezogen und liegt an einem Anschlag 25 an. Ein hakenförmiger Hebel 20 wird im Uhrzeigersinn
durch ein Signal nach erfolgter Belichtung oder Rückkehrbewegung eines automatischen Blendeneinstellhebels
gedreht, nach dem der Verschluß betätigt und die Belichtung abgeschlossen ist. Der hakenförmige
Hebel 20 ist stets im Gegenuhrzeigersinn durch eine Feder 22 vorgespannt. Ein Rückführteil
21 steht mit dem hakenförmigen Hebel in Eingriff und ist durch eine Feder 23 im Uhrzeigersinn vorgespannt.
Der Arm des Rückführteils 21 ist so ausgebildet, daß, wenn der hakenförmige Hebel 20 mit dem Rückführteil
21 außer Eingriff ist, jener gegen den gebogenen Abschnitt 24 des obenerwähnten Ubertragungsschiebers
10 drückt und aufgrund der Federkraft der Feder 23 den Übertragungsschieber 10 kräftig nach links
verschiebt. Der Rückführteil 21 ist mit einer bekannten Einrichtung (nicht dargestellt) versehen, durch die
er versperrter Weise beim Transport im Gegenuhrzeigersinn gedreht und in eine Lage zurückgeführt wird,
in der er mit dem hakenförmigen Hebel 20 beim Transport bzw. Aufspulen des Films in Eingriff steht.
Der in Fig. 5 dargestellte Hebel 2 hat ein verschwenkbares Ende la und einen auf ihm befestigten
Vorsprung 2b, durch den die Stellung bestimmt wird, bis zu der das Ende la herausgeschwenkt werden
kann.
In Fig. 6 ist ein Transporthebel 2 mit einer integrierten Steuerscheibe 27 dargestellt, der stets im
Uhrzeigersinn, d. h. in der Richtung, in der der Transporthebel zurückgezogen wird, durch eine erste Federeinrichtung
28 vorgespannt ist. Diese Steuerscheibe kann so ausgebildet sein, daß sie mit dem
Transporthebel 2 durch die Verwendung eines geeigneten Übertragungsteils versperrt werden kann. An
der Steuerscheibe 27 können ein Rücklaufsperrabschnitt 29 und ein Nockenabschnitt 30 ausgebildet
sein. Selbstverständlich können der Rücklaufsperrabschnitt 29 und der Nockenabschnitt 30 nicht nur am
äußeren Umfang, sondern auch am inneren Umfangsbereich oder am Rand der Steuerscheibe 27 angeordnet
sein. An einem Stift 31 ist eine Feder eingehängt, die in der Steuerscheibe 27 eingebaut ist. Stifte 32,
36 und 43 dienen als Abstützung von Federn und sind an dem Kameragehäuse befestigt. Auf die Funktion
des Stiftes 36 und 43 wird weiter unten noch näher eingegangen. Ein Stoppteil 33 ist um einen Drehpunkt
34 verschwenkbar und ist stets im Gegenuhrzeigersinn durch eine zweite Federeinrichtung 35 vorgespannt.
Ein Druckknopf 33« ist an einem Ende des Stoppteils ">
33 vorgesehen und z. B. so angeordnet, daß er etwas an der Rückseite der Kamera vorsteht. Ein Rastarm
33b des Stoppteils 33 ist so ausgebildet, daß er aufgrund der Federkraft der zweiten Federeinrichtung 35
mit dem Rücklaufsperrabschnitt 29 der Steuerscheibe '«
27 in einer solchen Stellung an der Steuerscheibe eingreift, die der Transportanfangsstellung des Transporthebels
2 entspricht.
Ein Kontaktstück 37 ist um einen Drehpunkt 38 drehbar angeordnet bzw, gelagert. An einem am äußeren
Umfang hervorstehenden ersten Arm ist ein Stift 39 befestigt, der mit dem Nockenabschnitt 30
an der Steuerscheibe 27 in Eingriff bringbar ist. An dem zweiten und dritten Arm des Kontaktstücks 37
sind elastische Metallplatten 40 bzw. 41 befestigt. Beide Metallplatten sind elektrisch, z. B. durch Einrichtungen,
wie sie in Fig. 6 dargestellt sind, miteinander verbunden.
Ferner ist durch eine dritte Federeinrichtung 42 das drehbare Kontaktstück 37 stets im Gegenuhrzeigersinn
vorgespannt.
Feststehende Kontakte '44 und 45 sind auf einer
Isolierplatte 46 angeordnet. Der erste feststehende Kontakt 44 bildet einen sog.. Gleitring. Die Länge dieses
Kontaktes ist von vornherein so bemessen, daß jo eine elektrische Verbindung zwischen dem ortsfesten
Kontakt 44 mit einer Metallplatte 40 des bewegbaren Kontaktstückes 37 auch dann vorliegt, wenn das bewegbare
Kontaktstück 37 durch die Steuerscheibe 27 gedreht worden ist bzw. ihr gefolgt ist, wobei sich die Ji
Steuerscheibe 27 in einem Bereich dreht, der dem gesamten Drehbereich 0, + 02 des Transporthebels 2
bzw. dem Drehbereich zwischen der Ruhestellung A und der Endstellung C entspricht.
Jede Metallplatte 40, 41 des bewegbaren Kontakt-Stückes 37 und die feststehenden bzw. ortsfesten Kontakte
44 und 45 wirken zusammen und bilden einen elektrischen Speisespannungsschalter für einen in der
Kamera angeordneten elektrischen Schaltkreis, z. B. den Schaltkreis 47 eines Belichtungsmessers. In diesem
Zusammenhang werden als elektrische Schaltkreise beispielsweise Schaltkreise für einen elektrischen
Verschluß, eine Blitzlichtlampe, eine Blitzlichtsynchronisierung, für verschiedene Warnanzeigen,
Detektoren od. dgl. angesehen. Der Schalter kann auch ein Sicherheitsschalter sein.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Einrichtung wird nun im folgenden beschrieben:
Fig. 2 zeigt eine Vorrichtung zur Verhinderung eines
unbeabsichtigten Verschlußauslösens nach beendetem Filmtransport bzw. Aufspulen, wobei der Verschluß
durch Niederdrücken des Auslösehebels 16 jederzeit betätigt werden kann.
Dies ist deshalb möglich, weil in diesem Zustand der Sperrhebel 7 eine Stellung eingenommen hat, die bo
durch den Mitnehmerschlitz 13 des Übertragungsschiebers 10 bestimmt ist, und sein zweiter Ann Tb
außerhalb der Bewegungsbahn des Auslösehebels 16 unbehindet niedergedrückt werden kann. Gleichzeitig,
wenn der erste Arm Ta des Sperrhebels 7 in bs
die Rastnut 5 der Transportsperre 4 eingreift, wird verhindert, daß der Filmtransporthebel 2 zum weiteren
Filmtransport verschwenkt werden kann.
Wenn der Auslösehebel 16 niedergedrückt wird um eine Belichtung vorzunehmen, wird der hakenförmige
Hebel 20 im Uhrzeigersinn durch die Rückkehrwirkung der Verschlußbetätigungseinrichtung und eincs
automatischen Blendeneinstellhebels im Uhrzeigersinn gedreht, wodurch der hakenförmige Hebel 2i
mit dem Rückführteil 21 außer Eingriff kommt unc infolgedessen sich der Rückführteil 21 im Uhrzeigersinn
durch die Kraft der Feder 23 dreht und an derr gebogenen Abschnitt 24 des Übertragungsschieber;
10 stößt, um diesen kräftig nach links entgegen dei Kraft der Feder 14 zu verschieben. Dabei wird bewirkt,
daß das rechte Ende des Mitnehmerschlitze! 13 des Ubertragungsschiebers 10 den Mitnehmerzapfen
9 zieht, wodurch sich der Sperrhehel 7 im Uhrzeigersinn dreht. Wie in Fig. 3 dargestellt, kommt desser
erster Arm Ta mit der Rastnut 5 der Transportsperre 4 außer Eingriff und sein zweiter Arm Tb ir
die Bewegungsbahn des Auslösehebels 16. Da es ir diesem Zustand unmöglich ist, den Auslösehebel U
erneut niederzudrücken, können vielfach Belichtungen verhindert werden. Ein anschließender Filmtransport
wird mittels des Transporthebels 2 außerdem möglich.
Da der in Fig. 3 dargestellte Zustand ein solchei ist, bei dem das Fotografieren abgeschlossen ist, was
als Zustand vor dem Transport des Filmes bezeichnei wird, sollte der Film für ein erneutes Fotografierer
aufgespult bzw. transportiert und der Verschluß gespannt werden. Deshalb dreht sich die Transportsperre
4, wenn der Transporthebel 2 um etwa 180°
gedreht wird, entsprechend (Fig. 4), und der Rückführteil 21 dreht sich im Gegenuhrzeigersinn in einem
vorbestimmten Maße mittels einer Sperreinrichtung bekannter Art (nicht dargestellt). Der hakenförmige
Hebel 20 kommt dabei mit dem Rückführteil 21 in Eingriff, um diesen in den gespannten Zustand zu
bringen.
Dadurch verschiebt sich der Übertragungsschiebei 10 aufgrund der Kraft der Feder 14 nach rechts bis
zu einer Stellung, in der seine Bewegung durch der Anschlag 15 begrenzt wird, wobei der Sperrhebel in
einen Zustand gebracht wird, in der er in die in Fig. 2 dargestellte Stellung zurückkehren kann. Der erste
Arm Ta des Sperrhebels 7 kommt mit dem äußeren Umf angsbereich der Transportsperre 4 in Eingriff und
fällt in die Rastnut 6 der Transportsperre 4 und begrenzt den Transport bzw. Aufspulvorgang. Dann,
wenn der Transporthebel 2 in eine Ausgangsstellung zurückgeführt wird, kehren alle zusammenwirkender
Teile in einen Zustand zurück, wie er in Fig. 2 dargestellt ist.
Sobald das Fotografieren beendet ist und der Filmtransporthebel 2 bzw. das Ende la des Hebels 2 in
die Stellung zurückgebracht wird, die durch strichpunktierte Linien in den Fig. 2 oder 5 dargestellt ist,
drücken dessen innere Seiten das Sicherungselement 17 im Gegenuhrzeigersinn und verschieben den
Sperrhebel 7 in eine Stellung, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist. Der Auslösehebel 16 wird in einen Zustand
gebracht, in dem es unmöglich ist, ihn erneut niederzudrücken.
Die Arbeitsweise einer Einrichtung zum öffnen
und Schließen des elektrischen Speisespannungsschalters gemäß Fig. 6 wird im folgenden beschrieben.
Wenn sich der Transporthebel 2 in der Ruhestellung A gemäß Fig. 1 befindet, ist der Nockenab-
schnitt 30 der Steuerscheibe 27 in bezug auf die Stellung
in Fig. 6 im Uhrzeigersinn um einen Winkel verdreht, der dem Winkel O1 entspricht. Das bewegliche
Kontaktstück 37 dreht sich ebenfalls durch die Kraft der dritten Federeinrichtung 42 im Gegenuhrzeigersinn,
wodurch die elektrische Verbindung zwischen der anderen Metallplatte 41 des beweglichen
Kontaktstücks 37 und dem ortsfesten Kontakt 45 unterbrochen wird.
Wenn der Transporthebel 2 aus seiner Ruhestellung A in die Bereitschaftsstellung B verschwenkt
wird, dreht der Nockenabschnitt 30 der Steuerscheibe 27 das bewegbare Kontaktstück 37 in die in Fig. 5
dargestellte Stellung mittels des Stiftes 39. Die andere Platte 41 des bewegbaren Kontaktstücks 37 gleitet auf
den ortsfesten Kontakt 45 und stellt somit eine elektrische Verbindung her.
In diesem Augenblick fällt der Rastarm 33f>
des Kopfteils 33, der bisher mit dem äußeren Umfang der Steuerscheibe 27 in Eingriff stand, in einen kleinen
Abschnitt der Steuerscheibe 27 aufgrund der Kraft der zweiten Federeinrichtung 35, wobei er eine Stellung
an dem Rücklaufsperrabschnitt 29 der Steuerscheibe 27 einnimmt und verhindert, daß der Transporthebel
2 in die zurückgezogene Stellung A zurückkehrt. Wenn in diesem Zustand der Transporthebel
2 betätigt wird, um Hin- und Herbewegungen in dem Bereich zwischen der Bereitschaftsstellung B
und der Endstellung C vorzunehmen, kann ein Filmtransport und das Spannen des Verschlusses in bekannter
Weise durchgeführt werden. Da jedoch während dieser Zeit das bewegbare Kontaktstück
37 unbewegbar ist, bleibt der eingeschaltete Zustand des elektrischen Speiseschaltkreises aufrechterhalten.
Wenn nach Beendigung des Fotografierens der Druckknopf 33α des Stoppteils 33 gedrückt wird,
dreht sich der Stoppteil 33 im Uhrzeigersinn, um den Sperrzustand an der Steuerscheibe 27 zu beenden,
wobei dadurch bewirkt wird, daß die Steuerscheibe 27 (d. h. der Transporthebel 2) in die Ruhestellung A
aufgrund der Kraft der ersten Federeinrichtung 28 zurückschnellt.
Wenn eine Schaltereinrichtung des obenerwähnten elektrischen Schaltkreises eben der Vorrichtung zur
Verhinderung eines unbeabsichtigten Verschlußauslösens verwendet wird, wird nicht nur ein unbeabsichtigtes
Zurückkehren des Transporthebels in die Ruhestellung verhindert, sondern auch dann, wenn der
Transporthebel nach Beendigung des Fotografierens in die Ruhestellung gebracht werden soll, kann dieses
durch eine einfache Betätigung des Druckknopfes an dem Stoppteil erfolgen. Das ist in der Praxis sehr angenehm.
Wenn eine Schaltereinrichtung für einen elektrischen Schaltkreis gemäß der Ausführungsform
in Fig. 6 verwendet wird, ergibt sich der Vorteil, daß die Vorspannvorrichtung der dritten Federeinrichtung
42 mit der der ersten Federeinrichtung 28 übereinstimmt und daher die Kraft der ersten Federeinrichtung
28 in diesem Maße verringert werden kann, so daß die beim Filmtransport zu überwindende Kraft
kleingehalten ist.
Der beschriebene Mechanismus kann auch bei Kameras verwendet werden, die statt eines Filmtransporthebels
verschiebbare Filmtransporteinrichtungen od. dgl. aufweisen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Kamera mit einem am Kameragehäuse gelagerten, ohne Filmtransport von einer Ruhestellung in eine Bereitschaftsstellung und ausgehend von dieser unter Transportierung des Films um einen Bildschritt in eine Endstellung schwenkbaren Filmtransporthebel und einem damit drehfest verbundenen, mit einem schwenkbar gelagerten Sperrhebel zusammenwirkenden, mit Steuernokken versehenen Steuerelement, wobei im Schwenkbereich des Filmtransporthebels zwischen der Ruhestellung und der Bereitschaftsstellung ein Auslösehebel des Verschlusses blockiert und ein Speisespannungsschalter einer elektrischen Vorrichtung unterbrochen ist, während im Schwenkbereich einschließlich der Bereitschaftsstellung und der Endstellung der Auslösehebel freigegeben und der Speisespannungsschalter geschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß- das Steuerelement eine mit einer der Bereitschaftssteilung (B) entsprechenden Rastnut (5) versehene Transportsperrscheibe (4) und eine Steuerscheibe (27) aufweist,- daß die Steuerscheibe (27) mit einer den Speisespannungsschalter (37,40,41, 44, 45) betätigenden Nocke (30) und einer die Rückdrehung von der Bereitschaftsstellung (ß) in die Ruhestellung (A) blockierenden Rücklaufsperre (29, 33) versehen ist,- daß der mit der Transportsperrscheibe (4) zusammenwirkende, mit wenigstens drei Armen (7a, 76,7c) ausgebildete Sperrhebel (7) in eine erste Stellung federvorgespannt ist, in der der erste Arm (7a) im Eingriff mit der Rastnut (S) eine Schwenkbewegung des Filmtransporthebelc (2) in Richtung zur Endstellung (C) blockiert und der zweite Arm (Tb) den Auslösehebel (16) freigibt,- daß am Sperrhebel (7) ein Mitnehmerzapfen(9) angebracht ist, der mit einem in einem redervorgespannten Übertragungsschieber(10) geformten Mitnehmerschlitz (13) zusammenwirkt, und- daß der Ubertragungsschieber (10) durch Betätigung des Verschlusses unter Drehung des Sperrhebels (7) aus dessen erster Stellung in eine zweite Stellung, in welcher der Filmtransporthebel (2) freigegeben ist und der zweite Arm (Tb) den Auslösehebel (16) blockiert, entgegen seiner Federvorspannung verschiebbar ist und erst bei Beendigung des Filmtransports, durch seine Federvorspannung in seine Ausgangsstellung zurückverlagert, den Mitnehmerzapfen (9) freigibt.
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| DE2711089A1 (de) | 1977-09-22 |
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