DE2710575A1 - Walzeinrichtung zum glaetten der kanten eines laengsgeteilten bandes - Google Patents
Walzeinrichtung zum glaetten der kanten eines laengsgeteilten bandesInfo
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Description
COHAUSZ & FLORACK
Telefon: (0211) 683346 Ώ.
Telex: 08586513 cop d
PATENTANWÄLTE:
Dipl.-Ing. W. COHAUSZ - Dipl. Ing. R. KNAUF - Dr.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. A. GERBER Dipl.-Ing. H. B. COHAUSZ
y. März 1977
Ann,: ouiuiwi^er !.iöcnniitte - Maschinenfabrik Grah I Co.
-j 370 li
sun C/lStten der Kanten eines
u.n^,a ret eilten üar.Jes
Die Lrrinaunü bezieht sich auf uine Walzeinrichtufu; zum
Glätten Uöt Kttntan eines lJln^aüetoilten Bandes tiit zwei
feii, xwiautien denen aas län^s^etuilte Band ^l^tttar ist.
Loln^ateilen von üanJ in echmalera Streifen, 2.i>. beim
von ButiJ laittala Scneren, entsteht in den meisten
Füllen entlang der Scanittkunte ein Üfcerstenender Orat.
Dieser überateiiende Grat wirkt sich störend bei ier weiteren
Verarbeitung des Sclmeid^utes aus, wobei sich schon bein
Aufwickeln der lüngs&eteilten Bänder Schwierigkeiten ergeben,
Ua sich der Schneid^rat radial vom Uinfanc des Bandes abhobt
und so zu Aufwölbungen beim Aufwickeln fUnrt. Um diesen
Schwierigkeiten su begonnen, ist es bekannt, hinter der Län-js·
teilanla^e und vor dem Aufwickeln eine Walaainrichtung anzuordnen, die den Überstehenden Schneid^rat £littet. Dei
derartigen Länjeteilvorr^üriGen wird in der He^eI ein band in
eine Vielzahl von Streifen zerteilt, 30 s.B. in mohr als
zwanzig Jtx'eifen, wobei dann hinter der Lön^steilrichtunt;
mit einer Walauinrichtun£ alle Streifen ^laichzoiti^ &e~
Ue/Tri,- 31 113 - 2 -
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glättet werden. Die Metallbänder haben in der Regel keinen planparallelen Querschnitt. Dieser Umstand bedingt, daß das Flach
walzen des Schneidgrats nicht durch ein einfaches Walzenpaar möglich ist, zumal die Walze beim Walzvorgang sich durchbiegt.
Um eine exakte Glättung der Kanten zu erzielen, ist der Anmel
derin aus dem eigenen Betrieb eine Walzeinrichtung bekannt, bei der zur exakten Glättung der Kanten eine dicke Walze
(Gegenwalze) und eine dünnere Walze verwendet wird, wobei die entsprechend dünnere Walze durch Stützrollen angestützt wird
i:ur Anpassung der Walzen an die zu walzenden Bandkanten.
Bei dieser Lösung ist z.B., bedingt durch eine Vielzahl von Stützelementen, der technische Aufwand groß.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Walzeinrichtung zum Glätten der Längskanten geschnittener Bänder zu schaffen, die bei einfachem technischen Aufwand ein
sicheres Glätten aller Längskanten gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zu
mindest auf einer der Walzen für das Glätten der Kanten Walzringe angeordnet sind, die über elastische Mittel radial
beweglich gegen die Walze abgestützt sind. Die elastischen Mittel sind so auszuwählen, daß je nach Belastung bestimmte
Werte für die Einfederung eingehalten werden. Als elastische Mittel eignen sich in erster Linie Gummi oder Kunststoffe,
so z.B. Neoprene.
Der axiale Abstand der Walzringe wird zweckmäßigerweise durch
Distanzringe festgelegt. Diese Distanzringe haben einen kleineren Außenumfang als die Walzringe, so daß nur der Walzring
die Glättfunktion ausübt. An den beiden axialen Enden der Walze erfolgt die Fixierung zweckmäßigerweise durch
Wellenmuttern, die an sich zum Verkontern bekannt sind. Hierbei sollte darauf geachtet werden, daß die Anordnung
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- H
80 vorcönorinieii wira, daß die uistanzrin&t.' und die Walsrin£e
axial gehalten sind, aber die cewünscnte radiale Beweglichkeit dor Walzringe noch erhalten bleibt. Ee ist zweckftä&ig,
dem Walzrin^ an seinen 3uferen Umfang ein gewisses Maß an
Balligkeit zu ^eben, um unerwünschte Eindrucke auf dem Bandstreifen zu vermeiden. Es kann auch dadurch erfolgen, daß
die Außenkanten des Walsringes abgerundet werden.
line besonders kostengünstig Konstruktion des Erfindungswesens t and ee 1st dßdureh tjökennteichnet, d&fe als elastisches
Mittel ein axial durchgehender Bezu£ auf dem Umfang der
Walze angeordnet ist. bei dieser Konstruktion wird ewecknäüigerweise darauf geachtet, da£ der Innendurchmesser der
Walzrint;e und der Uietanzrin^o ein wenig grüßer (z.B. 1 mm)
als der Auftendurchmosser ues elastischen Mittels ist, so daß
ein Austauacn der J.iür,elteilo aucn nach lßn^erea Gebrauch
noch lautlich ist. Die zun elastischen Mittel hin ^o 1 ebenen
IrxnctiKanten der Pietanerin^e und der Walzringe sind zweck·*
näüigerweiee abgerundet, um Verletzungen des elastischen
Mittels zu vermeiden. Genilß ainer bevorzugten Aus führ ungsiorm sind die radial innen ^ele^enen Kanten der Listanzringe
so^ar stärker abßefast, um aota elastischen Mittel die Möglichkeit zu (geben, in den entstehenden Hohlraum aussuweiohen,
wenn infolge der Verquetschunc beim ülfltten das elastische
Mittel arbeitet. Die vorbeschriebene Konstruktion ait axial durchgehendem Bezug eignet sich insbesondere für Bänder, bei
denen nicht so eine hohe Beanspruchung beim Qlätten erforderlich ist.
OeiaäE einer besonders bevorsugten Ausführungsform ist als
•lastisches Mittel jeweils ein Ring für jeden Walsrinc vorgesehen, wobei dieser elastische Ring zwischen dem radial
außen liegenden Valsring und ein·« radial innen auf der Waise Bittenden Zentrierring angeordnet 1st. Der elastische Ring
ist bei dieser Konstruktion zwischen Wtlsring und Zentrlerring
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eingebettet. Die Einheit Walzring, elastischer Ring und Zentrierring
wird in axialer Richtung wieder durch Distanzringe auf Abstand gehalten. Bei dieser Konstruktion ist es zweckmäßig
die Breite des elastischen Rings geringer zu wählen als die Breite von Walzring und Zentrierring, damit der elastische
Ring beim Pedervorgang die Möglichkeit hat, axial auszubauchen. Bei dieser Konstruktion wird der Innendurchmesser
unter Beachtung der üblichen Toleranzen auf den Durchmesser der Walze abgestimmt, so daß sich ein genauer Sitz ergibt.
Eine besonders dauerhafte Einheit ergibt sich, wenn der elastische Ring aus Gummi besteht und dieser Ring zwischen
Walzring und Zentrierring einvulkanisiert ist. Die Konstruktion mit Zentrierring eignet sich für höhere Beanspruchungen und
zeichnet sich durch eine besonders lange Lebensdauer aus.
Die Abmessungen des Walzringes, der Distanzringe und des elastischen
Mittels hängen von den jeweiligen Beanspruchungen ab. Als Beispiel seien folgende Zahlen genannt:
Ein für Rasierklingen bestimmtes Band soll in zwanzig bis dreißig Längsstreifen zerteilt werden. Bei Einsatz üblicher
Separierwellen als Längsteilvorrichtungen können Schnittfugenbreiten
von 1 bis 3 nun auftreten. Berücksichtigt man die Schwankungen beim Geradeauslauf, so sollte der Walzring für
die Glättfunktion mindestens eine Breite von Ib mm haben. Der Walzring kann z.B. einen Außendurchmesser von 120 und
das elastische Mittel einen Außendurchmesser von 100 mm habt.ι.
Das elastische Mittel kann dann in radialer Richtung eine Stärke von 5 bis 10 mm haben, z.B. mit der Maßgabe, daß
bei 100 kp Belastung die Einfederung unter 1 mm liegt. Für die Walze selbst bleibt dann noch ein Außendurchmesser von
800 bis 900 mm je nach Stärke des elastischen Mittels und den Abmessungen des ggfs. vorhandenen Zentrierringes. Unter
Berücksichtigung der Einfederung könnte z.B. der Außendurchmesser des Distanzringes z.B. auf 115 nun festgelegt werden.
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Ks hat sich ii'izei^t, daß dio erfindunfcS^eiaiiBe Konstruktion
oin betriebssicheres Ulätten ermöglicht. Kach Passieren uer
Walaeinrichtun£ sind auch die Kanten an di<* Bandoberflächeniorni an^epa^t. StCrun&en beim Aufhaspeln treten nicht wehr
auf. Die einfache Konstruktion ermöglicht ein schnelles
Auswechseln der tfalzrint.e» wobei mit Hilfe der Diatanz-
der Walzrin^ genau auf die La^e der LÄn^akante fost-
; werden kann, uoi besonders festen Katerialien besteht
noch die Möülicnkeit, für die in der Mitte liegenden
Walzrin^e (etwa das in der Mitte liegende Drittel) «in elaatisches Mittel auszuwählen, das eine etwas geringere Federdlastizitüt hat, so daß selbst in diesen Sonderfall keine
Schwierigkeiten uit der Walsenbie^elinlc auftreten künnen.
Lic elastischen Mittel haben den Vorteil, daß auch bei abweicnenden ylanparallelön fiandquerschnitten eine selbstt3ti(re
Anpassung der .Valzrin^ö auftritt, wobei die Glättfunktion
sicher ausgeübt wird.
rid wird die fcrfindunt. annand von zwei Ausführun^sbuispielei» nilner erläutert. Ls zeilen in schenatischer
Teilansicht:
Fi^. 1 eina erste Ausführungsforia und
ri;_. 2 eine zweite Ausführunseform.
Als bekannt sind bei den in den Fit>. 1 und Z ^ezeig,ten Ausfuhr un^eformen die untere Walze 6 und die einzelnen Ldn^sstreifen 7 anzusehen, die in axialer Richtung der Walze 6
gesehen jeweils unter Belassun^ einer Schnittfut>e 3 nebeneinander angeordnet sind.
Als neu una erfinduriiisv/ösentlich ist jeweils dia in dan Pi^..
oben angeordnete rfalze 1, 10 anzusehen. Qonü£ Fit. 1 weist
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die Walze 1 für das Glätten der Kanten Walzringe 2 auf, die
durch Distanzringe 4 auf axialem Abstand gehalten worden. Die Walzringe 2 stützen sich über ein elastisches Mittel 3
in radialer Richtung gegen die Walze 1 ab. Als elastischen Mittel ist ein axial durchgehender Bezug vorgesehen. Die
Distanzringe 4 weisen innen abgerundete oder abgeschrägte Kanten 4a auf. Der Außendurchmesser der Distanzringe ist
geringer als der Außendurchmesser der Walzringe 2. An den beiden Enden der Walze (nicht gezeigt) werden die außenliegenden
Distanzringe über Wellenmuttern in Position gehalten, so daß axial keine Bewegung mehr erfolgen kann, wobei aber
die radiale Bewegung der Walzringe 2 erhalten bleibt. Der Innendurchmesser der Walzringe 2 und der Distanzringe 4 iat.
etwa 1/2 mm größer als der Außendurchmesser des elastischen Mittels 3 gewählt, so daß auch nach längerem Einsatz ein Auswechseln
dieser Teile möglich ist.
Gemäß der in Pig. 2 gezeigten Ausführungsform besteht duü elastische
Mittel aus einem Ring 13» der radial zwischen dem auiVnliegenden
Walzring 12 und einem innen auf der Walze 10 sitzenden Zentrierring 15 angeordnet ist. Der Distanzring sitz! unmittelbar
auf der Walze 10. Die Innendurchmesser des Zentrierringes 15 und des Distanzringes 14 sind so auf der» Durchmesser
der Walze 10 abgestimmt, daß sich unter Beachtung der Toleranz ein guter Sitz ergibt, wobei die Möglichkeit des Austausches
zu berücksichtigen ist. In axialer Richtung werden die Ringe vi.ier durch eine Wellenmutter gehalten. Die Fig. 2 zeigt, daß
der elastische Ring 13 eine geringere Breite als der Walzring 12 und der Zentrierring 15 hat, bo daß zwischen dem elastischen
Ring 13 und dem Distanzring 14 Raum verbleibt, wenn der elastische Ring 13 bei Betrieb ausbaucht. Die in Fig. 2
gezeigte Konstruktion eignet sich für höhere Beanspruchungen und zeichnet sich durch eine besonders lange Lebensdauer au».
-Y-
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ja;-i Sine
Liei vier Ausiünrun^aforin jonäL Fi^. 1 wurden die Außenkanten
udö Waizrin&es in einer BReite von 3 wn mit einem Radius von
ÜG ru/; abgerundet, öei der Auoführun^eiOrM nach Vi&. 2 wurde
aeü walarin,.; eine leiciit konvexe lorii (Balligkeit) ^e^eben,
wobei ein Radius von 1JOO ran zui runde £;ele^t wurde«
Wesentlich für üie runKtionawc-io« der Walzeinrichtuni- ist, da£.
jeder einzelne Walsrin^. 2 Beine Walzfunktion nit der gewünschten
Uelastunt; aur-Ubt, wobei Unebenheiten bei den i3andqueracnnitten
riicnt dazu führen können, daß aufgrund einer Durclibie^unc
l«r ^esanten Wal ic ο bei tineri entfernter liegenden
Streifen keiiie Gliittun^ voroenoLiraen wird. Das elastische
Mittel erlaubt eine f;leichm£Mee ulSttunf, aller Längekanten.
Streifen keiiie Gliittun^ voroenoLiraen wird. Das elastische
Mittel erlaubt eine f;leichm£Mee ulSttunf, aller Längekanten.
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Claims (4)
- COHAUSZ & FLÖRACKPATENT AN VVA LT S BÜROSCHUMANNSTR. 97 · D-4OOO DÜSSELDORF ~ - - -TaWon: (0211) «83346 Telex: 08586513 cop d _. _PATENTANWÄLTE ι OipL-lng. W. COHAUSZ - DipL-lng. R. KNAUF ■ Dr.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-lng. A. GERBER - Dipl.-Ing. H. B. COHAUSZ9. März 1977 Ansprüche:Walaeinrichtunt, zuia Glätten der Kantet, ei,ίο3 lunbande* alt zwei Walten, zwischen denen das 11nra,;etöilLeBand ijlfittbar ist, dadurch £,ei:ennzeichnot, dai. zuainueatauf einer der Walzen (I1IO) für das Glätten der kantenWalsringe (2,12) angeordnet sind, dia über elastische Mittel(3,13) radial beweglich &ocon die «false (1,10) ablestQt^t sind.
- 2. Wal8einricbtun£ nach Anspruch 1, dadurchdaß der axiale Abstand der Walzrinco (2,IiO durch Diatanc-(4,14) festlesbar ist.
- 3. Wal !einrichtung nach Anaprucn 1 oder 2, dadurch ,-,cRennzeichnat, daß als elastisches Mittel (3,13) auf der) Unfam/, Jor Walze (1) ein axial durchgehender Bezu^ vor^esehdn ist.
- 4. Walaeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch daft als elastisches Mittel (3,13) jeweils ein Rinc (13) vorgesehen ist, der »wischen den radial auaenlic^i'den Walz· ring (12) und oinen radial Innen auf der Walze (10) sitzenden Zentrierring (15) angeordnet ist.Oe/Tn,- 31 113809837/0357BAD ORIGINAL
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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