DE3113624A1 - "rueckspuelbare filtriervorrichtung" - Google Patents
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Description
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
Rückspülbare FÜtervorrichtungen werden zum Filtrieren verschiedener
Stoffe verwendet, wobei sie insbesondere beim Filtrieren von Viskose eingesetzt werden, bevor diese zu einer regenerierten
Zellulosefolie oder zu Regeneratzellulosefasern extrudiert wird. Die britische Patentschrift 1 111 914· beschreibt die allgemeine
Konstruktion und Verwendung einer derartigen Filtriervorrichtung sowie ihre Anwendung beim Filtrieren von Viskose. Diese Patentschrift
zeigt eine Filtriervorrichtung mit einem im allgemeinen zylindrischen Gehäuse mit einer Einlaßöffnung zur Gehäusemitte
und einer Auslaßöffnung vom äußeren Rande des Gehäuses. Innerhalb des Gehäuses ist dabei koaxial ein zylindrischer Filterkorb angeordnet,
welcher zwischen dem Einlaß und dem Auslaß liegt, während ein RücKspülarm um die Mittelachse des Gehäuses verdrehbar
angeordnet ist, welcher an der Innenseite des Filterkorbes anliegt. Beim Einsatz dieser Filtriervorrichtung wird die zu filtrierende
Flüssigkeit in den Innenraum des Filterkorbes gedrückt und fließt dann durch den Filterkorb hindurch in den Zwischenraum
zwischen der Außenseite des Filterkorbes und der Gehäusewandung und von dort durch die Auslaßöffnung ab. Aus der Flüssigkeit herausgefilterte Reste bleiben im Filterkorb zurück. Der
Rückspülarm ist hohl und besitzt an dem an der Innenseite des Filterkorbes anliegenden Teil einen parallel zur Gehäuseachse
verlaufenden Längsschlitz. Im Betrieb ist der Druck innerhalb des Rückspülarmes niedriger als der Druck in dem Zwischenraum
zwischen der Außenseite des Filterkorbes und der Innenwandung des Gehäuses, sodaß, während der Rückspülarm an der Innenseite
des Filterkorbes anliegend verdreht wird, etwas von der filtrierten Flüssigkeit durch den Filterkorb zurück und in den Rückspülarm
hineinfließt. Bei diesem Rückfluß durch den Filterkorb führt
— 5 —
die gefilterte Flüssigkeit die im Pilterkorb zurückgebliebenen Reste mit sich., sodaß der Rückspülarm bei seiner Drehung fortlaufend
den Filterkorb rückspült, während gleichzeitig der größte Teil des Filterkorbes zur Filtrierung verwendet wird.
Derartige Filtriervorrichtungen arbeiten durchaus erfolgreich, jedoch weisen sie ungeachtet dessen mehrere Nachteile auf, welche
insbesondere dann hervortreten, wenn Viskose und andere viskose Flüssigkeiten filtriert werden sollen. Der Filterkorb besitzt
einen Innen- und einen Außenkäfig, zwischen welchen das Filtermittel angeordnet ist. Als Filtermittel wurde bisher gewöhnlich
ein aus ristfreiem Stahl bestehendes Siebgewebe verwendet. Der perforierte Außenkäfig ist hier in zwei Hälften ausgebildet.
Wichtig ist, daß die Perforationen des Innenkäfigs mit denen des Außenicäfigs fluchten, sodaß die zu filtrierende Flüssigkeit
durch den Filterkorb hindurchfließen kann. Die Art und Weise, auf welche der Filterkorb hergestellt wird und wie dieses Fluchten
erreicht wird, ist ausführlich in der britischen Patentschrift 1 111 914 beschrieben. Die relative Lage des Innenkäfigs
zum Außentcäfig und die der Perforationen in den beiden Käfigen
hängt von der Dicke des zwischen ihnen angeordneten Filtermittels ab, sodaß die beiden Käfige für eine spezielle Dicke des Filtermittels
hergestellt und aufeinander abgestimmt werden müssen. Wenn es daher aus irgendeinem Grunde erforderlich erscheint, die
Dicke des Drahtgewebes zu verändern, welches als Filtermittel verwendet werden soll, was gewöhnlich dann der Fall ist, wenn
die Maschenweite des Siebgewebes verändert werden soll, so muß ein neuer Filterkorb hergestellt werden. Wenn die beiden Käfige
zusammen in einem einzigen Arbeitsgang perforiert werden, wie dies in der Patentschrift 1 111 914 beschrieben ist, so ist dies
eine relativ umständliche Arbeit, wenn man herkömmliche Werkzeugmaschinen
verwendet, wenn man die relativ großen Abmessungen der Filterkörbe und die große Anzahl der Perforationen in Betracht
zieht, welche in den Käfigen ausgebildet werden müssen.
Trotz der in der britischen Patentschrift 1 111 QIk- erwähnten
Vorsichtsmaßnahmen ist es schwierig, eine genaue Übereinstimmung zwischen den beiden Käfigen zu erreichen, wenn man die Dicke des
Filtermittels zwischen ihnen berücksichtigt. Es wurde daher festgestellt, daß in der Praxis gewöhnlich zwischen dem Filtermittel
und den beiden Käfigen ein gewisses Spiel vorhanden ist. Beim Einsatz der Piltriervorrichtung preßt der Druckunterschied das
Filtermittel gegen die Innenseite des Außenkäfigs. Da jedoch der dem Rückspülarm zugewandte Teil des Siebgewebes einem Rückfluß
der gefilterten Flüssigkeit ausgesetzt wird, wird das Siebgewebe an dieser Stelle gegen die Außenseite des Innenkäfigs gepreßt.
Da der Rückspülarm sich fortlaufend dreht, bedeutet dies, daß bei vorhandenem Spiel zwischen dem Filtermittel und den beiden
Käfigen das Filtermittel oder Siebgewebe fortlaufend verbogen wird, was zu seinem frühzeitigen Verschleiß infolge der Metallermüdung
führt.
Angesichts der Schwierigkeiten bei einer genauen Abstimmung des Innenkäfigs und des Außenkäfigs auf die Dicke des Filtermittels,
ist es schwierig, eine flüssigkeitsdichte Abdichtung längs der Ober- und Unterkante des Filtermittels zu gewährleisten. Naturgemäß
führt jegliches Durchsickern des zu filternden Materials an der Ober- und Unterüante dazu, daß dieses Material nicht wirklich
sauber gefiltert wird, wodurch der G-esamtwirkungsgrad der
Piltriereinrichtung herabgesetzt wird.
Andrejewski, Honice & Partner, Patentanwälte in Essen
Ira allgemeinen werden Filtermittel wie beispielsweise Siebgewebe
in der Form von glatten Bahnen hergestellt, sodaß zur Ausbildung eines Zylinders, wie er für eine derartige Filtervorrichtung
erforderlich ist, zumindest eine Naht- oder Verbindungsstelle vorhanden sein muß, welche parallel zur Achse des Filters verläuft.
Beträchtliche Schwierigkeiten ergaben sich außerdem bei der Herstellung
einer effektiven Abdichtung längs der Verbindungslinien im Filtermaterial, welche in axialer Richtung sowie rund um die
Ober- und Unterkanten verlaufen.
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine rückspülbare
Filtriervorrichtung in der Weise auszubilden, daß die vorgenannten Nachteile und Schwierigkeiten ausgeschaltet werden
und eine rückspülbare Filtriervorrichtung entsteht, welche unbedingt betriebssicher zum Filtrieren von Viskose oder anderen
viskosen Flüssigkeiten einsetzbar ist.
Gekennzeichnet ist eine erfindungsgemäße rückspülbare Filtriervorrichtung,
bestehend aus einem im allgemeinen zylindrischen Gehäuse mit einer Einlaß- und einer Auslaßöffnung, einem zwischen
Einlaß und Auslaß im Gehäuse angeordneten zylindrischen Filterkorb und einem an der Innenseite des Filterkorbes anliegenden,
um die Korbachse verdrehbaren Rückspülarm, wobei der Filterkorb einen perforierten Kern und ein denselben umhüllendes Filtermittel
enthält, im wesentlichen dadurch, daß außen um das Filtermittel ein perforiertes, flexibles Spannband herumgeschlungen
ist, welches mittels Spannorganen derart spannbar ist, daß das Filtermittel fest gegen den perforierten Kern preßbar ist.
Durch diese Ausbildung kann das Filtermittel, da es fest zwischen dem Spannband und dem perforierten Kern eingespannt ist, sich
während der Rückspülung nicht durchbiegen, wodurch seine Lebensdauer verlängert wird. Da das Filtermittel um den perforierten
Kern herumgeschlungen ist und in dieser Lage durch das Spannband eingespannt ist, läßt sich an seiner Ober- und Unterkante sowie
längs der axialen Verbindungslinie eine wesentlich bessere Abdichtung erreichen, sodaß ein Durchsickern ungefilterter Flüssigkeit
am Filtermittel vorbei wesentlich verringert wird. Außerdem läßt sich ein spezielles Filtermittel sehr einfach und schnell
gegen ein anderes Filtermittel mit anderer Dicke austauschen, da das außenliegende Spannband ein Festspannen einer großen Reihe
von Filtermitteln unterschiedlicher Dicke ermöglicht.
Vorzugsweise besitzt der Filterkorb Spannringe neben dem oberen und dem unteren Ende des Filtermittels, durch welche diese beiden
Enden des Filtermittels fest gegen den perforierten Kern gepreßt werden und jegliches Durchsickern der zu filtrierenden Flüssigkeit
am oberen und unteren Ende des Filtermittels verhindert wird. Die Spannringe können direkt am Filtermittel angreifen,
liegen vorzugsweise jedoch an der Außenseite des Spannbandes an. Das obere und das untere Ende sowie die axiale Verbindungslinie
des Filtermittels können mit einer undurchlässigen Dichtungsmasse imprägniert werden, beispielsweise einer Gummilatex-Komposition,
sodaß die Integrität der Dichtungen am oberen und unteren Ende und an der axialen Verbindungslinie gewährleistet ist.
Das perforierte flexible Süannband kann Durchbrüche aufweisen, wie sie in dem perforierten Kern vorgesehen sind, doch weicht in
diesem Fall vorzugsweise die Abmessung und Steigung der Durchbrüche
von den betreffenden Werten im Kern ab, sodaß zwischen den Durchbrüchen im Spannband und denen im Kern eine merkbare konstante
Überlappung vorhanden ist, und zwar ungeachtet der relativen Ausrichtung zwischen beiden. Vorzugsweise wird allerdings
das Spannband aus Maschendraht oder aus einem Gitter hergestellt, sodaß es weite Öffnungen aufweist. Das Spannband kann auch aus
einer Kombination eines am Filtermittel anliegenden und dasselbe dadurch stützenden Maschendrahtes mit einem äußeren Stützgitter
bestehen, welches dem Spannband die Hauptfestigkeit erteilt.
Wenn das Spannband aus einem gewebten Maschendraht besteht, sind vorzugsweise die in Axialrichtung des Filterkorbes verlaufenden
Drähte des Maschendrahtes in Schlangenlinien vorgekräuselt und
die Drähte, welche in Umfangsrichtung des Filterkorbes verlaufen,
im wesentlichen gerade, bevor das Spannband um den Kern und das Filtermittel herumgeschlungen wird. Es wurde festgestellt, daß
sich bei Verwendung eines typischen gewebten Maschendrahtes, bei welchem die in diesen beiden Richtungen verlaufenden Drähte in
Schlangenlinien verlaufen, eine gewisse Elastizität in Umfangsrichtung des Maschendrahtes ergibt, wenn dieser um den perforierten
Kern herumgeschlungen wird, wodurch die Möglichkeit besteht, daß das Filtermittel sich etwas durchbiegt. Wenn das Spannband
jedoch aus einem Maschendraht besteht, dessen in axialer Richtung verlaufende Drähte vorgekräuselt sind und dessen beim Einsatz in
Umfangsrichtung liegende Drahte geradlinig verlaufen, wird ein Nachgeben oder eine Elastizität in Umfangsrichtung praktisch ausgeschlossen
und das Filtermittel wesentlich fester auf dem perforierten Kern festgespannt.
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Wenn das Spannband aus einem Gitter besteht oder ein derartiges Gitter enthält, kann dieses Gitter im wesentlichen gerade Stangen
aufweisen, welche in axialer Richtung verlaufen und mit einer Anzahl von außenliegenden, in Urafangsrichtung verlaufenden Bändern
verbunden sind, oder es kann alternativ auch aus einer Schar parallelen in Umfangsrichtung verlaufenden Ringen bestehen,
welche mit einer Anzahl außenliegender axial verlaufender Stanw
gen verbunden sind.
Die Spannorgane bestehen vorzugsweise aus mit den axial verlaufenden
Kanten des Spannbandes verbundenen und mittels Spannschrauben zusammenziehbaren Stäben, sodaß das Spannband fest von
außen her gegen das Filtermittel gezogen werden kann.
Insbesondere, wenn das Spannband aus einem Gitter besteht, kann es in zwei oder mehr Teilen hergestellt werden, welche aneinander
befestigt werden, um das vollständige Spannband zu bilden. Eine derartige Anordnung erleichtert die Herstellung des Spannbandes.
Wenn das Band in zwei oder mehr Teilen hergestellt wird, können naturgemäß Spannorgane zwischen den einzelnen Teilen vorgesehen
werden, doch ist letztlich nur eine einzige Spannvorrichtung mit den entsprechenden Spannorganen erforderlich. Der innere Kern
kann einen oder mehrere, nach außen weisende Haltezapfen oder -stifte aufweisen, wobei Filtermittel und Spannband derart angeordnet
sind, daß sie auf diesem oder diesen Haltezapfen oder -stiften sitzen. Gewöhnlich sitzen die Zapfen oder Stifte zwischen
den axial verlaufenden Kanten des Filtermittels und des Spannbandes. Die Zapfen oder Stifte definieren die Lage des
Spannbandes gegenüber dem perforierten Kern und verhindern auch eine Drehung des Filtermittels und des Spannbandes gegenüber dem '
Kern.
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Vorzugsweise wird als Filtermittel ein tiefenwirksames Filtermittel
(in-depth filter medium) wie ein gesintertes Vlies aus rostfreien Stahlfasern verwendet, da bei einer derartigen Ausbildung
die Filterrückstände über die gesamte Dicke des Filtermittels aufgefangen werden und sich somit eine größere Aufnahmefähigkeit
für die Filterrückstände ergibt. Man kann auch eine Anzahl verschiedener Lagen eines derartigen Filtermittels aufbezw.
hintereinander verwenden, wodurch der Feinheitsgrad der Filtrierung verbessert werden kann, ohne daß der Durchsatz dadurch
begrenzt würde. Wenn der Filterkorb eine Anzahl von Lagen unterschiedlicher Porosität enthält, werden die gröberen Teilchen
in den poröseren Schichten zurückgehalten, während feinere Teilchen durch diese poröseren Schichten hindurchgehen und
lediglich in den in Strömungsrichtung dahinterliegenden weniger porösen Schichten zurückgehalten werden. Dies bedeutet, daß die
in Strömungsrichtung zuletzt liegenden weniger porösen Schichten durch grobe Rückstandsteilchen nicht verstopft werden können.
Die spezielle Konstruktion des Filtermittels kann infolgedessen verändert werden, um einem speziellen zu filternden Material
angepaßt zu werden. Da bei der erfindungsgernäßen Filtriervorrichtung
der Filterkorb Filtermittel mit sehr unterschiedlicher Dicke aufnehmen Kann, braucht im äußersten Fall lediglich ein
kürzeres oder längeres Spannband eingesetzt zu werden.
Bei Verwendung einer erfindungsgemäßen FiI triervorrichtung ließ
sich beispielsweise eine Dreistufen-Viskose-Filtrieranlage, deren erste Stufe ein Rückspülfilter entsprechend der britischen Patentschrift
1 111 914 mit einem Filtermittel aus einem l6,u Drahtgewebe
besaß, gegen ein Einstufenfilter austauschen, welches ein
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Tiefenfiltermittel (in-depth) besaß. Es wurde festgestellt, daß
das Volumen des zum Rückspülen des Filtermittels und Abziehen durch den Rückspülarm verwendeten Materials von 50 auf %% herabgesetzt
wurde, während gleichzeitig der Durchsatz der Filtriervorrichtung von 39 l/min auf 70 l/min erhöht wurde.
Die Erfindung wird nachstehend anhand einiger in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele im einzelnen erläutert; es
zeigt
Fig.l eine schematische perspektivische Ansicht von zwei
Teilen eines ersten Ausführungsbeispiels eines Filterkorbes;
Fig.2 einen Schnitt durch einen Teil des ersten Ausführungsbeispiels des Filterkorbes zur Darstellung der Spanneinrichtung;
Fig.3 einen Ausschnitt aus Fig.2 vor dem Spannen des Spannbande
SJ
Fig.4 einen Ausschnitt aus einem Filterkorb im teilweisen
Axialschnitt;
Axialschnitt;
Fig.5 einen Teil eines bei einem zweiten Ausführungsbeispiel
eines Filterkorbes verwendeten Spannbandes in perspektivischer Darstellung;
Fig.6 einen Querschnitt durch die Spanneinrichtung des zweiten
Ausführungsbeispiels eines Filterkorbes;
Fig.7 einen Vertikalschnitt durch einen Teil des zweiten Ausführungsbeispiels
eines Filterkorbes;
Fig.δ einen Querschnitt durch die Spanneinrichtung eines
dritten Ausführungsbeispiels des Filterkorbes;
Fig.9 eine Seitenansicht der Spannvorrichtung des dritten
Ausführungsbeispiels; und
Fig.10 einen Vertikalschnitt durch das dritte Ausführungsbeispiel eines Filterkorbes.
In ihrer Grundkonstruktion und Anordnung entspricht die erfindungsgemäße
rückspülbare Filtriervorrichtung im wesentlichen der in der britischen Patentschrift 1 111 914 beschriebenen Vorrichtung,
sodaß von einer detaillierten Beschreibung hier Abstand genommen werden kann. Die Filtriervorrichtung unterscheidet sich
nur in der Konstruktion ihres Filterkorbes, sodaß nachstehend drei verschiedene Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Filterkörbe
beschrieben werden sollen.
Ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Filterkorbes
enthält einen perforierten zylindrischen Kern 1 mit Löchern 2, ein Filtermittel 3 und ein Spannband 4. Ein axial
verlaufender Bereich des Kernes besitzt keinerlei Löcher und die axial verlaufenden Kanten des Filtermittels 3 und des Spannbandes 4 sind in diesem unperforierten Bereich des Kernes 1 angeordnet.
Desgleichen ist der Kern 1 im oberen und im unteren Bereich nicht perforiert. An den aneinander anstoßenden axial
verlaufenden Kanten des Filtermittels 3 sind aus Metall bestehende
Leisten oder Bänder 5 befestigt. Das Filtermittel 3 wird um den Kern 1 herumgelegt und die Bänder 5 durch Schrauben und Bolzen
6 miteinander verschraubt. Das Filtermittel 3 wird durch ein
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Vlies gsinterter rostfreier Stahlfasern 7 gebildet, wobei beidseitig
Schutz- oder Stützsiebe 8 angeordnet sind. Dabei kann eines oder können beide dieser Schutz- oder Stützsiebe 8 auf
das Vlies 7 aufgesintert sein. Diese Anordnung zeigt Pig.3 besonders
deutlich, während in allen anderen Figuren das Filtermittel
lediglich aus Gründen der Deutlichkeit als Siebgewebe dargestellt ist. Die Siebe b ergeben einen Schutz für das Vlies 7 und verleihen
dem Filtermittel 3 eine gewisse mechanische Festigkeit.
Das Spannband 4 besteht aus einem Drahtgewebe aus rostfreiem Stahldraht, dessen parallel zur Axialrichtung des Filterkorbes
verlaufende Drähte schlangenlinienförmig vorgekräuselt sind, während die rund um den Filterkorb herumlaufenden Drähte vor
dem Herumlegen des Spannbandes um den Kern im wesentlichen gerade verlaufen. Dies ist deutlich in Fig.3 dargestellt, während
Fig.2 die herKömmliche Ausbildung zeigt. Aus Metallstäben
oder Leisten 9 und Schraubbolzen 10 und 11 bestehende Spannorgane werden zum Spannen des Spannbandes 4 verwendet. Die Stäbe
9 sind an den axial verlaufenden Kanten des Spannbandes 4 festgeschweißt. Das Spannband 4 wird um den Kern 1 und das Filtermittel
3 herumgelegt, woraufhin die Spannstäbe 9 durch die Schraubbolzen 10 zusammengezogen werden, welche durch den einen
der Stäbe 9 hindurchgehen und in den anderen Stab 9 eingeschraubt werden. Weitere Schraubbolzen 11 werden in diesen anderen Stab
eingeschraubt und liegen mit ihrer Spitze an dem ersten Stab 9 an. Die Schraubbolzen 11 werden dann festgezogen und die Schraubbolzen
10 und 11 nacheinander angezogen, sodaß die Flächen der Spannstäbe 9 im allgemeinen parallel zueinander verlaufen. Die
Bolzen 10 werden festgezogen, damit das Spannband 4 das Filtermittel 3 fest auf dem innenliegenden Kern 1 festklemmt.
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Die Spannstäbe 9 gehen nicht bis zur oberen und zur unteren Kante
des Spannbandes 4 und auch nicht bis an die Metallstäbe oder -leisten 5 heran. Am oberen und am unteren Ende des Filtermittels
J5 sind geschlitzte Spannringe 12 angeordnet, welche sich auch rund um die Außenkante des Spannbandes 4 erstrecken, sodaß die
oberen und die unteren Kanten des Spannbandes 4 und des Filtermittels
3 fest gegen den Kern 1 gepreßt werden und keine ungefilterte Flüssigkeit an diesen Stellen hindurchsickern kann.
Das zweite Ausführungsbeispiel entspricht im allgemeinen dem ersten Ausführungsbeispiel, sodaß gleiche Teile die gleichen
Bezugszeichen erhalten haben. Bei diesem Ausführungsbeispiel besteht das Spannband jedoch aus einem Gitterwerk aus axial
verlaufenden Rundstäben 13, welche durch in Ufflfangsrichtung
verlaufende Ringe 14 abgestützt sind. Die axial verlaufenden Stäbe 13 können keilförmigen Querschnitt haben. Die Konstruktion
der Spannorgane ist bei diesem Ausführun sbeispiel im wesentlichen identjaoh mit der beim ersten Ausführungsbeispiel.
Das dritte Ausführungsbeispiel entspricht wiederum im allgemeinen
Spannband aus einem Gitterwerk aus in Umfangsrichtung verlaufenden
runden Drähten 15* welche durch axial verlaufende Stützstangen
16 zusammengehalten werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel besitzen die Spannstäbe 9 einander gegenüberliegende Vorsprungpaare
IJ, welche die Bolzen 11 ersetzen. "Oei diesem Ausführungsbeispiel
bilden die in Umfangsrichtung verlaufenden runden Drähte 15 eine wirksame Abdichtung sowohl am oberen wie am
unteren Ende des Spannbandes, sodaß hier separate geschlitzte Spannringe 12 nicht benötigt werden.
Claims (1)
- Andrejewski, Honke & PartnerPatentanwälteDiplom-PhysikerDr. Walter AndrejewskiDiplom-IngenieurDr.-lng. Manfred HonkeDiplom-PhysikerDr. Karl Gerhard MaschAnwaltsakte:56 927/Ti-th4300 Essen 1, Theaterplatz 3, Postf. 1002541. April 1981PatentanmeldungBRITISH SIDAC LIMITED Star House, 69 Clarendon Road,GB - Watford, Hertfordshire, WD1 1DJRückspülbare FiltriervorrichtungPatentansprüche:1.JRückspülbare Filtriervorrichtung, bestehend aus einem im allaneinen zylindrischen Gehäuse mit einer Einlaß- und einer Auslaßöffnung, einem zwischen Einlaß und Auslaß im Gehäuse angeordneten zylindrischen Filterkorb und einem an der Innenseite des Filterkorbes anliegenden, um die Korbachse \erdrehbaren Rückspülarm, wobei der Filterkorb einen perforierten Kern und ein denselben umhüllendes Filtermittel enthält, dadurchAndrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essengekennze i' e h η e t , dai3 außen um das Filtermittel (3) ein perforiertes, flexibles Spannband (4) herumgeschlungen ist, welches mittels Spannorganen (9* 10, 11) derart spannbar ist, daß das Filtermittel fest gegen den perforierten Kern (1) preßbar ist.2. Filtriervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterkorb neben dem oberen und dem unteren Ende des Filtermittels (3) Spannringe (12) aufweist, welche derart angeordnet sind, daß diese beiden Enden des Filtermittels gegen den perforierten Kern (1) preßbar sind und jegliches Durchsickern der Filterflüssigkeit am oberen und unteren Ende des Filtermittels ausschaltbar ist.3. Filtriervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannringe (12) am Spannband (4) anliegen.4. Filtriervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis ~$, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannband (4) aus Maschendraht oder einem Gitter besteht und dadurch weite Öffnungen aufweist.5. Filtriervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannband (4) aus einem am Filtermittel anliegenden Maschendraht (8) und einem damit kombinierten äußeren Gitter (1J>, 14, 15j 16) besteht, wobei dieses Gitter dem Spannband die Hauptfestigkeit erteilt.6. Filtriervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in Axialrichtung des Filterkorbes verlaufenden Drähte des Maschendrahtes in Schlangenlinien vorgekräuselt sind und dieAndrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essenin Umfangsrichtung des Filterkorbes verlaufenden Drähte des Maschendrahtes vor dem Spannen um das Filtermittel und den Kern im wesentlichen geradlinig verlaufen.7". Filtriervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter aus im wesentlichen geraden Stangen (13) besteht, welche in Axialrichtung des Filterkorbes verlaufen und mit einer Anzahl von außenliegenden, in Umfangsrichtung verlaufenden Bändern (14) verbunden sind.δ. Filtriervorrichtung nach Anspruch 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter aus einer Schar paralleler in Umfangsrichtung verlaufender Ringe (15) und einer Anzahl von außenseitig mit diesen Ringen verbundenen axial verlaufenden Stangen (16) besteht.9. Filtriervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannorgane aus mit den axial verlaufenden Kanten des Spannbandes (4) verbundenen und mittels Spannschrauben (10, 11) zusammenziehbaren Stäben (9) bestehen.10. Filtriervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9* dadurch gekennzeichnet, daß das Filtermittel aus einem gesinterten Metallfaservlies besteht.
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