DE2708003C2 - - Google Patents
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- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C2/00—Rotary-piston machines or pumps
- F04C2/08—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
- F04C2/10—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zahnradpumpe nach dem Oberbe
griff des Anspruchs 1.
Eine Zahnradpumpe dieser Art ist aus der DE-PS 4 81 682 be
kannt, wobei zum Zwecke der Leistungsänderung oder Richtungs
änderung des Fördermittels das sichelförmige Füllstück
zwischen äußerem und innerem Zahnrad dadurch beliebig ver
stellt werden kann, daß ein Gehäuseelement, an dem das
Füllstück befestigt ist, über einen außenliegenden Hebel
verdreht wird.
Aus der FR-PS 15 28 508 ist ferner eine Zahnradpumpe be
kannt, bei der eines der exzentrisch ineinander angeord
neten Zahnräder in Achsrichtung der Zahnradpumpe gegenüber
dem anderen Zahnrad verschiebbar ist, um einen Zwischenraum
im Gehäuse zwischen einer Seitenfläche des kleineren bzw.
inneren Zahnrades und der gegenüberliegenden Seite einer
Scheibe zu bilden, die längs ihres Umfangs mit axialen Vor
sprüngen versehen ist, die das äußere, größere Zahnrad
bilden. Bei Relativverschiebung der beiden Zahnräder zu
einander kann ein Fluidstrom durch die Pumpe hindurch gehen,
der weitaus größer ist als die normale Fördermenge der Zahn
radpumpe. Durch die axiale Verschiebung ergibt sich jedoch
in Achsrichtung der Zahnradpumpe ein relativ langes Gehäuse,
wobei weiterhin eine relativ lange Führung vorgesehen sein
muß, um ein Verkanten des verschiebbaren Zahnrades zu ver
meiden.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Zahnradpumpe der eingangs angegebenen Art so auszubilden,
daß zum Spülen oder Kühlen der Pumpe eine Flüssigkeit durch
die Pumpe hindurch geleitet werden kann, wobei der Durch
satz dieser Flüssigkeit wesentlich über der Fördermenge
liegt, die die Pumpe selbst fördern kann, und die axiale
Baulänge der Pumpe möglichst kurz ausgelegt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichen des
Anspruchs 1 gelöst. Durch einfaches Verdrehen des Gehäuse
elementes kann der Kanal im Gehäuseelement Ein- und Aus
laß der Zahnradpumpe kurzschließen, so daß eine große Menge
an Spül- oder Waschflüssigkeit durch die Pumpe geleitet
werden kann, die wesentlich über deren Fördermenge liegt.
Dadurch, daß die Umstellung durch eine einfache Drehbewegung
bewirkt wird, kann das Gehäuse in Achsrichtung kurz aus
gelegt werden, wobei zudem eine gesonderte Führung entfällt.
Das Umstellen kann leicht von Hand oder automatisch ausge
führt werden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Anspruch
2 angegeben. Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß
nach der Umstellung auch ein Teil des Zwischenraumes zwischen
den Kopfkreisen der Zahnräder mit Kühl- oder Waschflüssig
keit durchspült werden kann.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung werden nach
folgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Axialschnittsansicht einer
Zahnradpumpe
im normalen Betriebszustand,
Fig. 2 eine Schnittansicht längs der Linie II-II in
Fig. 1,
Fig. 3 eine Fig. 2 entsprechende Schnittansicht, wobei
die Zahnräder der Pumpe zur Darstellung der
Fluidströmung durch die Pumpe weggelassen sind,
Fig. 4 eine Fig. 3 entsprechende Schnittansicht, bei
der die Pumpe in die Stellung zum Durchströmen
des Reinigungsfluides umgeschaltet ist,
Fig. 5 eine Axialschnittansicht eines weiteren Aus
führungsbeispiels der Zahnrad
pumpe,
Fig. 6 eine Schnittansicht längs der Linie VI-VI in
Fig. 5,
Fig. 7 eine Fig. 6 entsprechende Schnittansicht, bei
der die Zahnräder der Zahnradpumpe zur Dar
stellung der Strömung beim normalen Betrieb
weggelassen sind,
Fig. 8 eine Fig. 6 entsprechende Schnittansicht, bei
der die Pumpe in die Stellung zum Durchströmen
mit Reinigungsfluid umgeschaltet ist, und
Fig. 9 eine Fig. 8 entsprechende Schnittansicht, bei
der die Zahnräder zur Darstellung der Durch
strömung der Zahnradpumpe weggelassen sind.
Eine Zahnradpumpe weist ein Gehäuse 1 auf, das mit einem Einlaß
2 und einem Auslaß 3 versehen ist, von denen jeder über einen
sich erweiternden Abschnitt 4 bzw. 5 sich in den Hohlraum des
Gehäuses öffnet. Mit Ausnahme der sich erweiternden Abschnitte
4 und 5 ist der Hohlraum des Gehäuses zylindrisch. Der Auslaß
3 und der Einlaß 4 weisen einen gegenseitigen Winkelabstand
von 90° auf. Der zylindrische Hohlraum oder Innenraum des Ge
häuses weist eine Achse oder Mittellinie 6 auf. Im Innenraum
des Gehäuses ist eine Scheibe 7 koaxial zur Mittellinie 6
drehbar eingebaut. Die Scheibe 7 ist längs dem Umfang mit
axialen Vorsprüngen 8 versehen, von denen jeder einen zahn
förmigen Querschnitt aufweist und die demnach zusammen mit der
Scheibe 7 ein Zahnrad bilden. Eine Antriebswelle ist an der
Scheibe befestigt und erstreckt sich durch eine Bohrung 10
im Gehäuse. Die Welle 10 ist in der Bohrung durch einen O-Ring
12 abgedichtet, der in einer Nut in einer Schulter 11 der
Welle 9 sitzt. Die Welle 9 soll mit einem nicht gezeigten
Antriebsmotor verbunden werden.
Das Gehäuse 1 weist an der der Bohrung 10 gegenüberliegenden
Seite eine Öffnung 14 auf. Diese Öffnung 14 bildet eine axiale
Verlängerung des zylindrischen Innenraums oder des Hohlraums
des Gehäuses 1 und dient zur teilweisen Aufnahme eines Gehäuse
elements 15, das für den Hohlraum als Deckel dient. Dieser
Deckel 15 ist durch einen O-Ring 16 gegenüber der Öffnung 14
abgedichtet. Eine U-förmige Klemme 18 ist am Gehäuse mittels
einer nicht gezeigten Kupplung befestigt, z. B. mittels eines
Bajonettverschlusses, an dem zwei Schenkel 19 und 20 der Klemme
befestigt sind. Der Klemme 18 kann über einen Rohrstutzen 21
Druckluft zugeführt werden, die einen Druckschuh 22 auf die
Außenfläche des Deckels 15 drückt, um den Deckel während des
Betriebs der Zahnradpumpe in seiner Stellung zu halten. Der
Deckel 15 trägt an seiner Innenfläche eine zylindrische Achse
24, deren Mittellinie exzentrisch zur Mittellinie 6 des
Hohlraums des Gehäuses angeordnet ist. Ein Zahnrad 27, das kleiner
als das oben genannte Zahnrad ist, ist drehbar auf der Achse
24 gelagert. Das Zahnrad 27 weist Zähne 28 auf. Wie aus Fig. 2
ersichtlich, erstreckt sich eine gedachte Linie zwischen der
Mittellinie 6 des Gehäuses und der Mittellinie 25 der Achse 24
ungefähr längs der Winkelhalbierenden des Winkels, der ge
bildet ist durch die Mittellinie des Einlasses 2 und des Aus
lasses 3. Demnach stehen die beiden Zahnräder in dichtem Ein
griff miteinander längs einem Bereich 30 der Innenwand des Ge
häuses, der zwischen dem Auslaß 3 und dem Einlaß 2 liegt. Dem
Bereich 30 diametral gegenüberliegend bilden die beiden nicht ge
zeigten Spitzenkreise der beiden Zahnräder einen Zwischenraum,
in dem ein Füllstück 31 mit sichelförmigem Querschnitt an
geordnet ist. Dieses Füllstück 31 ist an der Innenfläche
des Deckels 15 befestigt und so angeordnet, daß seine Innen
fläche die Zahnspitzen des kleineren Zahnrads berührt, während
dessen Außenfläche die Zahnspitzen des größeren Zahnrads be
rührt.
Während des normalen Betriebs wird die Welle 9 im Uhrzeiger
sinn gedreht (Fig. 2 und 3), wodurch das größere bzw. äußere Zahnrad 8
gedreht wird und das kleinere bzw. innere Zahnrad dreht. Durch die Posi
tionierung des Eingriffsbereichs wird am Einlaß 2 ein Unter
druck erzeugt, der im Zwischenraum zwischen den beiden Zahnrä
dern über den sich erweiternden Abschnitt 4 eine Einströmung
erzeugt, die sich durch die Zähne des größeren Zahnrads bewirkte
Verengung des Strömungsquerschnitts ausgleicht. Während des
Saugbetriebs werden die Lücken zwischen den Zähnen mit zu
pumpendem Material gefüllt, das durch die Zahnlücken längs
den gegenüberliegenden Seitenflächen des Füllstückes 31 bewegt
wird bis es durch den Auslaß 3 ausgestoßen wird, wo die Zähne
den Wiedereingriff beginnen. Im Bereich zwischen dem Auslaß 3
und dem Einlaß 2 stehen die Zähne der Zahnräder in völligem
Eingriff.
In der Innenfläche des Deckels 15 ist eine Ausnehmung oder
ein Kanal 33 ausgeschnitten, vgl. Fig. 3 und 4. Im normalen
Betriebszustand der Pumpe (Fig. 2 und 3) ist ein Ende 34 des
Kanals 33 am Übergang zwischen dem sich erweiternden Abschnitt
4 des Pumpenauslasses 3 und dem Bereich 30 längs der Innenfläche
des Gehäuses angeordnet, bei der der volle Zahneingriff zwischen
den beiden Zahnrädern auftritt. Im Betriebszustand der Pumpe
(Fig. 3) ist das andere Ende 35 des Kanals 33 in Umfangsrichtung
hinter dem sich erweiternden Abschnitt 5 des Einlasses 3 ange
ordnet, wobei bei der in Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsform
der sichelförmige Vorsprung am Ende 35 des Kanals 33 ein
wenig verkürzt wurde im Vergleich mit den Füllstücken, die
normalerweise bei Zahnradpumpen verwendet werden.
Am Deckel 15 ist ein sich radial erstreckender Betätigungsarm
36 befestigt. Der Deckel 15 kann durch den Betätigungsarm 36
in der Öffnung 14 des Gehäuses von der Winkelstellung von Fig. 3
in diejenige von Fig. 4 gedreht werden.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Stel
lung überdecken die Enden des Kanals 33 den Einlaß 2 und den
Auslaß 3, weshalb in diesem verschobenen Zustand der
Zahnradpumpe Flüssigkeit unmittelbar durch die Zahnradpumpe
von Einlaß 2 zum Auslaß 3 geleitet werden kann. Wie sich aus
Fig. 3 und 4 ergibt, wird der Deckel 15 zur Verstellung der
Zahnradpumpe um einen Winkel von 65° gedreht. Eine solche Win
kelverschiebung entfernt gleichzeitig den Bereich, längs wel
chem ein voller Eingriff zwischen den Zähnen der Zahnräder
besteht, vom Bereich der Innenfläche des Gehäuses zwischen
dem Einlaß 2 und dem Auslaß 3 in der Weise, daß nach einer
solchen Verschiebung nur Teile der Zahnräder, deren Zähne sich
im Abstand befinden, in diesem Bereich angeordnet sind. Es
ist demnach auch möglich, im verschobenen Zustand Flüssigkeit
durch die sich im Abstand befindlichen Zahnräder zu leiten.
Diese weitere Durchströmungsmöglichkeit wird bei der in Fig. 5
bis 9 gezeigten Ausführungsform weiter erhöht. Der einzige
Unterschied zwischen der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 4
und der Ausführungsform nach Fig. 5 bis 9 besteht darin, daß
die Länge des Kanals 33 bei der Ausführungsform nach Fig. 5
bis 9 erhöht wurde, und daß gleichzeitig die Länge des Füll
stückes 31 entsprechend vermindert wurde. In Fig. 5 bis 9 wurden
dieselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 bis 4 verwendet, und es
ist daher der Betrieb der Ausführungsform nach Fig. 5 bis 9
ohne weitere Erklärungen verständlich. Aus den Stellungen des
Arms 36 in Fig. 7 und 9 ist ersichtlich, daß der durch Verstel
len der Pumpe hergestellte Drehwinkel gemäß der Ausführungsform
von Fig. 5 bis 9 größer ist als gemäß der Ausführungsform von
Fig. 1 bis 4. Als erstes ergibt die vergrößerte Länge des Kanals
33 eine verminderte Überdeckung der Enden des Kanals gegenüber
dem Einlaß und dem Auslaß, vgl. Fig. 9. Ferner wurde der
Eingriffsbereich zwischen den beiden Zahnrädern (vgl. Fig. 8)
um einen solchen Abstand am Einlaß 2 vorbeibewegt, daß eine
Möglichkeit für eine Durchströmung vom Einlaß 2 zum Auslaß 3
zwischen den beiden Kopfkreisen der beiden Zahnräder besteht,
d. h. durch den Zwischenraum, der bei herkömmlichen Zahnrad
pumpen der vorliegenden Art von einem durch eine ganze Sichel
gebildeten Füllstück eingenommen wird.
Die kleine Länge des sichelförmigen Füllstückes erzeugt keiner
lei technische Nachteile. Aus Fig. 6 ist ersichtlich, daß ein
Zahn des kleineren Zahnrads beim normalen Betrieb der Zahnrad
pumpe stets in dichte Berührung mit der Innenfläche des Füll
stücks eintritt, bevor die dichte Berührung des vorhergehenden
Zahns am Füllstück 31 aufhört. Demnach wird die Sperrung
gegen einen Rückstrom durch die Zahnradpumpe trotz der kleinen
Länge des Füllstücks 31 aufrechterhalten. Darüber hinaus wird
eine Sicherheit gegen Rückstrom durch die Zahnradpumpe längs
der Außenfläche des Füllstücks 31 erzielt aufgrund der dichten
Berührung der Spitzen der Zähne des größeren Zahnrads an der
Außenfläche des Füllstückes 31.
Durch den Betätigungsarm 36 kann der Deckel 15 leicht von Hand
verschoben werden. Dadurch, daß der Deckel 15 drehbar ist,
kann er jedoch auch leicht automatisch verschoben werden, da
der Arm 36 mit einer automatisch gesteuerten hydraulischen
oder pneumatischen Betätigungseinrichtung verbunden werden
kann.
Claims (2)
1. Zahnradpumpe mit einem etwa zylindrischen Gehäuse, das
einen Einlaß und einen Auslaß aufweist, zwei exzentrisch
ineinander angeordneten Zahnrädern, wobei die Zähne der
beiden Zahnräder über einen Teil des Umfanges miteinan
der in Eingriff stehen und einen Zwischenraum zwischen
den Kopfkreisen der Zähne aufweisen, und mit einem Füll
stück in diesem Zwischenraum, wobei die Achse des inne
ren Zahnrades und das Füllstück auf einem Gehäuseele
ment angebracht sind, das zentrisch zur Achse des äuße
ren Zahnrades drehbar im Gehäuse angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuseelement (15) mit einem Kanal (33) ver sehen ist, der sich in Umfangsrichtung über einen Winkel erstreckt, der größer als der Winkel zwischen den Achsen des Einlasses (2) und des Auslasses (3) ist, zu den Zähnen der Zahnräder (8, 27) hin offen ist und von einem Ende des Füllstückes (31) ausgehend in eine Richtung vom Füllstück weg verläuft, und
daß das Gehäuseelement (15) so weit drehbar ist, daß der Kanal (33) Ein- und Auslaß (2, 3) miteinander verbindet.
daß das Gehäuseelement (15) mit einem Kanal (33) ver sehen ist, der sich in Umfangsrichtung über einen Winkel erstreckt, der größer als der Winkel zwischen den Achsen des Einlasses (2) und des Auslasses (3) ist, zu den Zähnen der Zahnräder (8, 27) hin offen ist und von einem Ende des Füllstückes (31) ausgehend in eine Richtung vom Füllstück weg verläuft, und
daß das Gehäuseelement (15) so weit drehbar ist, daß der Kanal (33) Ein- und Auslaß (2, 3) miteinander verbindet.
2. Zahnradpumpe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge des Füllstückes (31) in Umfangs
richtung kleiner als die in Umfangsrichtung gesehene Länge
des Zwischenraumes zwischen den Kopfkreisen der Zähne
der beiden Zahnräder (8, 27) ist.
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