[go: up one dir, main page]

DE2705710A1 - Gegenstrombrennverfahren zur erzeugung von branntkalk - Google Patents

Gegenstrombrennverfahren zur erzeugung von branntkalk

Info

Publication number
DE2705710A1
DE2705710A1 DE19772705710 DE2705710A DE2705710A1 DE 2705710 A1 DE2705710 A1 DE 2705710A1 DE 19772705710 DE19772705710 DE 19772705710 DE 2705710 A DE2705710 A DE 2705710A DE 2705710 A1 DE2705710 A1 DE 2705710A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zone
combustion
air
process according
recuperator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19772705710
Other languages
English (en)
Other versions
DE2705710C3 (de
DE2705710B2 (de
Inventor
Herbert Dipl Ing Dr Deussner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DE2705710A priority Critical patent/DE2705710C3/de
Priority to GB3516/78A priority patent/GB1596564A/en
Priority to ES466641A priority patent/ES466641A1/es
Priority to ZA00780710A priority patent/ZA78710B/xx
Priority to US05/875,699 priority patent/US4212850A/en
Priority to FR7803497A priority patent/FR2380233A1/fr
Priority to IT7847981A priority patent/IT7847981A0/it
Priority to JP1304278A priority patent/JPS53100195A/ja
Priority to BR7800790A priority patent/BR7800790A/pt
Publication of DE2705710A1 publication Critical patent/DE2705710A1/de
Publication of DE2705710B2 publication Critical patent/DE2705710B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2705710C3 publication Critical patent/DE2705710C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/22Arrangements of heat-exchange apparatus
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2/00Lime, magnesia or dolomite
    • C04B2/10Preheating, burning calcining or cooling
    • C04B2/12Preheating, burning calcining or cooling in shaft or vertical furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

Anlage zum Patentgesuch der H 77/4
Klöckner-Humboldt-Leutz au/a ^ 7 0 ^ 7 IQ
Aktiengesellschaft S^Scht / Y 3 / ι υ
vom 28. Januar 1977
Gegenstrombrennverfahren zur Erzeugung von Branntkalk
Die Erfindung betrifft ein Gegenstrombrennverfahren zur Erzeugung von Branntkalk in einem Schachtofen, der in Bezug auf den Gutdurchlauf wenigstens eine Vorwärmzone, eine Brennzone und eine Kühlzone aufweist und bei dem zunächst die gesamte Verbrennungsluft durch den fertig gebrannten Kalk der Kühlzone vorerwärmt und dann teilweise aus dem Ofenschacht abgezogen wird, während der nicht abgezogene Teil im Ofenschacht aufsteigt.
Bei der Wärmebehandlung von körnigem und/oder stückigem Gut, insbesondere beim Brennen von Kalk, Dolomit, Magnesit oder anderen carbonathaltigen Stoffen in einem Behandlungsschacht ist es aus der deutschen Offenlegungsschrift 2 364 626 bekannt, die gesamte Verbrennungsluft für den Schachtofen zunächst durch den fertig gebrannten Kalk der Kühlzone vorzuerwärmen und dann teilweise aus dem Ofenschacht abzuziehen, während der im Schacht verbliebene
809833/0192
Teil der Luft den Schacht im Gegenstrom zum Behandlungsgut von unten nach oben durchströmt. Bei diesem bekannten Verfahren ist es aber nachteilig, daß die für den Betrieb eines Kalkbrennofens benötigte Verbrennungsluft durch ihre vorherige Verwendung als Kühlluft für den gebrannten Kalk nur auf etwa 500° C vorwärmbar ist. Bis zu der Entsäuerungstemperatur von 800 bis 900° C besteht also eine Lücke, die entweder durch erhöhten Brennstoffverbrauch bei der Verbrennung oder durch eine weitere Vorwärmung der Verbrennungsluft geschlossen werden muß.
Für Kalkschachtöfen ist daher bereits eine Regeneratiworwärmung der Verbrennungsluft, so z. B. in der Zeitschrift 11 Zement-Kalk-Gips" Nr. 6, 1970, Seite 277 bis Seite 284-, vorgeschlagen worden. Eine solche Segenerati wo rwärmung hat jedoch den Nachteil, daß stets ein Teil der Schachtofenanlage für den Brennvorgang und/oder die Vorerwärmung des Bohguts ausfällt, da in diesem Teil regenerativ die Verbrennungsluft vorgewärmt werden muß.
Es ist daher auch bereits vorgeschlagen worden, einen Kalkschachtofen mit einem Sekuperator zu versehen. So zum Beispiel in der Zeitschrift ^Zement-Kalk-Gips* Nr. 5» 1970, Seite 206 bis 209· Bei dieser Lösung ist jedoch nachteilig, daß nicht die gesamte Verbrennungsluft zur Kühlung des gebrannten Kalkes gedient hat, da jener Teil der Verbrennungsluft, der mittels Abgaswärme im Rekuperator vorgewärmt wird, als Frischluft angesaugt worden ist. Ein schlechter Gesamtwirkungsgrad ist die Folge. Abgesehen davon, handelt es sich hier um ein zum Teil im Gleichstrom ablaufendes Verfahren.
609833/0192
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die bisher bekannten Gegenstromverfahren in Schachtöfen zu verbessern und eine optimale Ausnutzung der dem Gesamtsystem zugeführten Energie zu ermöglichen sowie dabei eine einfache Bauart anzugeben, die besonders betriebssicher arbeitet.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der aus dem Ofenschacht abgezogene Teil der Verbrennungsluft einem Rekuperator zugeleitet wird, der zur Beheizung zumindest von einem aer Abgase der Brennzone durchströmt wird. Durch diese Lösung wird vorteilhaft erreicht, daß der Anteil der zur Verfügung stehenden Abgaswärme, der nicht für die Vorwärmung des Bonsteins nutzbar ist, mit hohem Wirkungsgrad dem Brennprozeß zur Verfügung gestellt wird.
In einer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die abgezogene Luft im Rekuperator auf annähernd Entsäuerungstemperatur erhitzt und als Verbrennungsluft der Brennzone zugeführt wird. Durch diese Maßnahme wird die höchste Ausnutzung der im Abgas enthaltenen Wärme erreicht.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Rekuperatorheizgase anschließend an den Rekuperator zumindest einen Teil der Vorwärmzone mit durchströmen. Durch diese Maßnahme wird die vollständige Ausnutzung der in den Abgasen enthaltenen Wärme erreicht.
809833/0192
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der aus dem Schacht abgezogene Teil der Verbrennungsluft vorzugsweise 35 % bis 65 % der in der Kühlzone vorgewärmten Luftmenge beträgt. Der vorgesehene Bereich zwischen 35 % und 65 % ergibt dabei vorteilhaft die Durchströmung des Rekuperators mit der für die optimale Wärmeausnutzung geeigneten Luftmenge.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die im Ofen verbliebene Luft im Anschluß an die Kühlzone eine Vorkühlζone durchströmt, in dieser hoch erhitzt wird unddann in der Brennzone ebenfalls als Verbrennungsluft dient. Hierdurch wird vorteilhaft eine Zoneneinteilung geschaffen, die eine Erhitzung auf Entsäuerungstemperatur auch der im Ofenschacht verbliebenen Verbrennungsluft ermöglicht. Auf diese Weise geschieht die Verbrennung in der Brennzone nur mit Luft, die auf Entsäuerungstemperatur vorerhitzt ist. Da auch der Rohstein, der von oben die Brennzone erreicht, nahezu auf Entsäuerungstemperatur vorerhitzt ist, wird im erfindungsgemäßen Brennverfahren Wärmeenergie nur für die tatsächliche Entsäuerung gebraucht. Der Brennstoffverbrauch erreicht also das nicht mehr zu unterschreitende Minimum.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die im Rekuperator auf annähernd Entsäuerungstemperatur erhitzte Verbrennungsluft in bis zu drei übereinanderliegenden Ebenen der Brennzone zugeführt wird. Hierdurch wird vorteilhaft der Brennvorgang in der Brennzone
809833/0192
#- - KHD H 77 A
über eine große Fläche verteilt, so daß sich ein weicheres Brennverhalten einstellt und die sonst möglicherweise auftretenden Nachteile vermieden werden.
Es ist weiterhin vorgesehen, daß das durch den Ofenschacht und durch den Rekuperator strömende Gas mittels eines einzigen Abgasgebläses bewegt wird. Hierdurch erhält man eine besonders einfache Ausführung, die darüber hinaus den Vorteil hat, daß das Gebläse am Ofenkopf angesetzt ist, also dort, wo durch die vorhergehende Rekuperation und den Wärmeentzug durch die Vorwärmung des Rohsteins die niedrigste Gastemperatur vorliegt.
Es ist weiterhin vorgesehen, daß der Strömungswiderstand der Gase durch den Rekuperatorteil geringer eingestellt wird, als der Strömungswiderstand der Gase durch die Nachentsäuerung s- bzw. Vorkühlzone. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die in der Kühlzone erwärmten Gase hauptsächlich in die Leitung zum Rekuperator einströmen. Sie durchströmen dann den Rekuperator und gelangen zu den Einführungsstellen in der Brennzone, ohne daß der Einbau eines zusätzlichen Gebläses notwendig wäre.
Des weiteren ist vorgesehen, daß die Aufteilung der den Rekuperator und die Nachentsäuerungs- bzw. Vorkühlzone durchströmenden Luft durch widerstandserhöhende Regelorgane im Rekuperatorluftweg erfolgt. Sie Einstellung der durch den Rekuperator strömenden Luftmenge ist so einfach durch Drosselorgane möglich, die dafür sorgen, daß der Differenzdruck zwischen der Brennzone und der
809833/0192
KHD H 77/4
Entnahmestelle der vorerwärmten Luft die gewünschte, für die Strömung der im Ofen verbleibenden Luft notwendige Größe hat. Auf diese Weise ist eine besonders einfache Einstellung des Verhältnisses der abgeführten und der im Ofen weiter aufsteigenden Luft möglich.
Zur Durchführung des Verfahrens ist ein Gegenstromschacht ofen vorgesehen, der in Bezug auf den Gutdurchlauf wenigstens eine Vorwärmzone, eine Brennzone mit Zuführungseinrichtungen für Verbrennungsluft und eine Kühlzone mit einer Entnahmevorrichtung für in der Kühlzone vorgewärmte Luft hat und der einen Rekuperator für die weitere Erhitzung eines Teils der vorgewärmten Luft aufweist, der eingangsseitig mit der Luftentnahmevorrichtung der Kühlzone und ausgangsseitig mit den Verbrennungsluftzuführungen der Brennzone verbunden ist. Durch diese Ausführung steht vorteilhaft eine Vorrichtung zur Verfügung, "bei dem durch die erfindungsgemäße Anordnung eines Rekuperators eine optimale Ausnutzung der in den Abgasen enthaltenen Wärmemenge möglich ist.
In einer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Rekuperator oberhalb der Brennzone im Inneren des Ofenschachtes angeordnet ist. Durch die Anordnung im Ofenschacht kann ein besonders hoher Rekuperatorwirkungsgrad erreicht werden; dabei ist es besonders vorteilhaft, daß durch die an den beheizten Wärmetauscherflächen entlang langsam abwärtsgleitenden Bohsteine ein Ansetzen kondensierbarer Abgasbestandteile an diesen Wärmetausclierflachen verhindert wird.
809833/0192
In einer besonderen Ausgestaltung ist weiterhin vorgesehen, daß der Rekuperator außerhalb des Schachtinneren angeordnet ist und eine Abgaszuleitung aus dem Ofeninneren sowie eine Abgasrückleitung ins Ofeninnere mit Entnahme- und Rückführungseinrichtungen aufweist. Diese Ausführung wird vorteilhaft gewählt, wenn besonders gute Überwachung und Wartung des Rekuperators notwendig ist, z. B. bei Verwendung preiswerter Werkstoffe.
Es ist weiterhin vorgesehen, daß die Brennzone Verbrennungsluft Zuführungen und Brennereinrichtungen in mehreren, vorzugsweise zwei oder drei, übereinanderliegenden Ebenen aufweist sowie, daß die tiefste Ebene der Verbrennungsluftzuführungen und Brennereinrichtungen mit Abstand oberhalb der Ebene der Entnahmevorrichtungen für die Luft aus der Kühlzone angeordnet ist. Hierdurch ergibt sich eine vorteilhafte Aufteilung der in den Ofen eingebrachten Energie auf ein großes Ofenvolumen, so daß eine überhitzung vermieden wird, worauf bei hochvorerhitztem Rohstein und Verbrennungsluft besonders zu achten ist. Der Abstand der Entnahmevorrichtung für die Luft aus der Kühlzone von der Brennzone sorgt dafür, daß eine Zone zur Verfügung steht, die gleichzeitig als Vorkühlzone für das gebrannte Gut dient und eine für die Durchströmung des Rekuperators wichtige Sperrfunktion zwischen der Kühlzone und der Brennzone ausübt. Im Oberteil der Vorkühlzone findet weiterhin noch eine gewisse Nachentsäuerung statt, die die Branntkalkqualität noch weiter verbessert.
809833/0192
- %-- KHD H 77/4
27057ΊΟ
Es ist weiterhin vorgesehen, daß die Rückführungseinrichtung für das aus dem außenliegenden Rekuperator kommende Abgas mit Abstand oberhalb der Entnahmevorrichtung für das Abgas im Schacht angeordnet ist. Hierdurch tritt auch für diese Rekuperatoranordnung bei niedrigem Strömungswiderstand des Abgases durch den Rekuperator der Effekt auf, daß das Abgasgebläse die Rekuperatordurchströmung mit Heizgas bewirkt. Die Regelung erfolgt dann einfach durch ein Drosselorgan.
Weiterhin ist vorgesehen, daß der Ofenschacht von oben nach unten je eine Vorwärmzone, Rekuperationszone, Brenn- oder Entsäuerungszone, Vorkühlzone sowie Kühlzone aufweist, die durch Entnahme- bzw. Rückführungsorgane oder andere Einrichtungen wärmetechnisch voneinander getrennt sind. Durch diese Anordnung ist die erfindungsgemäße optimale Ausnutzung der Wärmeenergie bei Erreichung sehr guter Branntkalkqualität möglich.
Es ist vorgesehen, daß der Rekuperator aus Rohren und/oder Flächenelementen gebildet wird und daß diese vorzugsweise elliptischen Querschnitt aufweisen, wobei die große Achse in Richtung des Gut- bzw. Gasstromes angeordnet ist. Durch diese Ausbildung der Elemente ergibt sich ein einfacher Rekuperator, der innerhalb des Rohsteinstromes angeordnet sein kann und dem Rohstein bei großer Eigenstabilität keinen großen Widerstand bietet, so daß die Bewegung des Rohsteins nicht behindert wird. Positiv für den Wärmeübergang wirkt sich sowohl der Kontakt des Rohsteins mit den Rekuperatorelementen als auch die Abreinigung der Außenwände aus. Die Bewegung des Rohsteins ist dabei erstaunlicherweise so, daß kein, die Lebensdauer des ,Rekuperators beeinträchtigender Verschleiß auftritt.
809833/0192
KHD H 77Α
Es ist weiterhin vorgesehen, daß der Schachtofen ein einziges Gebläse aufweist, das im Saugzug die Förderung sämtlicher Luft- und Abgasströme bewirkt. Dies ist eine besonders einfache Ausführung, die sowohl eine gute Einstellbarkeit der Gasströme im Ofen erlaubt als auch besonders kostengünstig arbeitet. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß im gesamten Ofen ein Unterdruck herrscht, so daß ein Entweichen von Staub oder Abgasen unmöglich wird; der Ofenbetrieb ist also völlig emissionsfrei.
Es ist weiterhin vorgesehen, daß die Verbindungsleitungen zwischen Schacht und Rekuperator sowie die Leitung vom Schacht zum Gebläse Zustandsmeß- und Regelorgane enthalten. Hierdurch ist es möglich, sowohl den Zustand der einzelnen Gasströme zu messen als auch ihn, was besonders für die Durchströmung der Schüttgutsäule im Inneren des Ofens wichtig ist, direkt und nicht nur indirekt über das Gebläse zu beeinflussen.
Es ist weiterhin vorgesehen, daß der Schachtofenkopf mit einer gasdichten Begichtungsanlage versehen ist und daß der Fuß des Schachtofens unterhalb der Kühlzone mit einer Gutaustragevorrichtung versehen ist. Hierdurch erhält der Schachtofen vorteilhaft eine für seine optimale Funktion notwendige Ausgestaltung, wobei die gasdichte Begichtungsanlage das Erreichen eines Unterdrucks im Ofeninneren sicherstellt und die Austragsvorrichtung über den gesteuerten Abzug des gebrannten Kalkes aus dem Ofen für einen geregelten Durchgang des Kalkes durch den Ofen sorgt.
- 10 -
809833/0192
KHL H 77Λ
270571Q
Fernerhin ist vorgesehen, daß der Querschnitt des Schachtofens die Form eines Ringes aufweist. Diese Ausführung ist besonders für große Mengenleistungen vorteilhaft, wenn das Volumen des Ofenschachtes sehr groß sein muß. Durch die Ringform können die Abstände der Wände trotz eines großen Ofenvolumens so gewählt werden, daß eine, bei hoher Vorwärmung besonders wichtige, gleichmäßige Gas- und Gutbewegung erreicht wird.
Bei größerem Ofenvolumen wird weiterhin die Einbringung von Luft und Brennstoff in das Ofeninnere mit Hilfe von gekühlten Balken durchgeführt, die die Einrichtungen zum Einbringen von Luft und Brennstoff tragen.
Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen näher erläutert, die beispielhaft vorteilhafte Ausgestaltungen für die Befeuerung mit gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen zeigen.
Im einzelnen zeigen:
Fig* 1 einen schematisierten Schachtofen mit
innenliegendem Rekuperator,
Fig. 2 einen schematisierten Schachtofen mit
außenliegendem Rekuperator und
Fig. 3 Rekuperatorelemente für den innenliegen den Rekuperator.
- 11 -
809833/0192
- Ή- - KHD H 77/4
Der Weg des Kalksteins und Branntkalks ist in den Zeichnungen durch die Bewegungspfeile 11K" gekennzeichnet, während der Weg der Gase bei dem Behandlungsprozeß aus den Bewegungspfeilen 11G" ersichtlich ist.
In Fig. 1 bezeichnet 1 den Schacht des Ofens, der oben die Begichtungseinrichtung mit den Klappen 2 trägt und an seinem unteren Ende den Branntkalkaustrag 3 aufweist. In Richtung der Materialbewegung von oben nach unten sind nacheinander die Vorwärmzone I, Rekuperationszone II, Entsäuerungs- oder Brennzone III, Vorkühlzone IV sowie Kühlzone V angeordnet. Diese einzelnen Zonen sind jeweils brennverfahrensmäßig und wärmetechnisch voneinander getrennt. Zwischen der Vorwärmzone I und der Rekuperationszone II tritt durch die Rohrleitung 5 die durch den Rekuperator 6 hoch zu erhitzende Verbrennungsluft in den Rekuperator 6 ein. Dieser erstreckt sich mit seinen Wärmetauscherelementen über die Rekuperationszone II. Zwischen der Rekuperationszone II und der Entsäuerungs- bzw. Brennzone III tritt die hoch erhitzte Luft aus dem Rekuperator 6 wieder aus und wird über die Rohrleitungen 7 und 8 den in der Brennzone III angeordneten LuftZuführungsorganen 9 und 10 zugeleitet. In Verbindung mit diesen Luftzuführungsorganen stehen die Brennereinrichtungen 11 und 12 für die Einbringung des Brennstoffs.
Bei größeren Ofenabmessungen sind die Brennereinrichtungen an gekühlten Brennerbalken angeordnet, damit der Ofenquerschnitt gleichmäßig mit Brennstoff versorgt wird und überhitzungen vermieden werden. Die Kühlung
- 12 -
609833/0192
KHD H 77M
der Brennerbalken geschieht vorzugsweise durch einen geschlossenen Kühlkreislauf, dessen Rückkühlwärme den Brennstoff vorheizt.
Von dem untersten Luftzuführungsorgan 10 bis zum Branntkalkaustrag 3 erstreckt sich die Kühlzone. Sie wird durch die Kühlluftentnahmeeinrichtung 4 in eine obere Vorkühlzone IV und die darunterliegende Nachkühlzone V unterteilt. Oberhalb der Vorwärmzone I führt die Abgasleitung 14 aus dem Ofenschacht 1 heraus und zum Abgasgebläse 13. In den Leitungen 5» 7» 8 und 14 sind Zustandsmeß- und teilweise fiegelorgane 15» 16, 171 18 bzw. 19» 20, 21 angeordnet.
In Fig. 2 ist der außenliegende Rekuperator mit 26 bezeichnet. Beheizt wird auch er durch die Abgase der Brennzonelll.Diese werden durch die Entnahmevorrichtung 28 und die Leitung 23 aus dem Schacht 1 entnommen. Nach dem Wärmetausch im Rekuperator 26 gelangen sie durch die Leitung 22 und die Rückführungseinrichtung 27 am Anfang der Vorwärmzone wieder in den Ofenschacht 1 zurück.
Fig. 3 zeigt die Ausführung der Rekuperatorelemente für den innenliegenden Rekuperator. Es handelt sich vorzugsweise um einfache elliptische Rohre, die entweder stranggepreßt oder aus zwei Teilen zusammengeschweißt werden. Zwischen den einzelnen Elementen Bleibt ein so großer freier Querschnitt, daß ein ungehinderter Durchgang von Gas und Gut möglich ist. Die Elemente aer einzelnen Reihen sind vorzugsweise gegeneinander versetzt angeordnet.
- 13 -
809833/0192
KHD H 77A
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Brennen von Kalk läuft wie folgt ab:
Der Rohstein K wird über den Gichtverschluß mit den Klappen 2 dem Ofen 1 chargenweise, jeweils unter Luftabschluß, aufgegeben. Er durchwandert hierauf gleichmäßig und stetig den Ofenschacht von oben nach unten. In der Vorwärmzone I wird der Honstein bis nahe an die Entsäuerungstemperatur gebracht. In dieser Zone wird außerdem etwa vorhandene Oberflächenfeuchte verdampft. Auf seinem weiteren Weg durch die Eekuperationszone II ändert sich der erreichte physikalische Zustand des Eohsteins nur noch wenig. In der Brennzone III läuft hierauf, unter Wärmezufuhr durch Verbrennung des eingebrachten Brennstoffs, mittels der in der Vorkühlzone IV sowie im Rekuperator 6 hoch erhitzten Verbrennungsluft der Entsäuerungsvorgang ab. Durch die Austreibung des Kohlendioxids ist damit aus dem Kalkstein Branntkalk geworden, der in der Vorkühlzone IV noch geringfügig nachentsäuert, durch einen Teil der Gesamtkühlluft vorgekühlt und anschließend in der Nachkühlzone V durch die gesamte Kühlluft auf Endtemperatur abgekühlt wird. Der Brenntkalk K wird schließlich am Fuß des Ofenschachtes bei 3 stetig abgezogen.
Die Kühlluft G tritt am Fuß des Ofenschachtes bei 3 ein und strömt durch die Nachkühlzone V nach oben. Dabei wird der Branntkalk auf seine Endtemperatur abgekühlt. Ein Teil der so erwärmten Luft wird mittels einer Entnahmeeinrichtung 4- sodann aus dem Ofenschacht 1 ab- und über die Rohrleitung 5 dem Rekuperator 6 zugeführt. Durch
809833/0192
- KHD H 77 A
die aus der Brennzone III nach oben austretenden heißen Abgase wird dieser Teil der Luft in dem Rekuperator 6 auf annähernd Entsäuerungstemperatur erhitzt. Die erhitzte Luft wird über Bohrleitungen 7 und 8 und Einrichtungen 9 und 10 im Bereich der Brennzone III wieder in den Ofenschacht eingeleitet. Der andere, nicht aus dem Schacht abgeführte Teil der Kühlluft strömt im Schacht weiter aufwärts durch die Vorkühlzone IV und wird hierbei seinerseits ebenfalls auf annähernd Entsäuerungstemperatur aufgeheizt. Die hoch erhitzten Kühlluftströme dienen nunmehr in der Brennzone III für die Verbrennung des über die Einrichtungen 11 und 12 zugeführten Brennstoffs, womit die erforderliche Entsäuerungswärme freigesetzt wird. Die entstandenen Verbrennungsgase sowie das aus dem Kalkstein ausgestriebene Kohlendioxid durchströmen hierauf die Bekuperationszone II und zuletzt untq/weiterer Wärmeabgabe an den Honstein, die Vorwärmzone I. Sie werden schließlich von dem Abgasgebläse 13 aus dem Ofenschacht abgezogen.
Ein besonderer Vorteil des Verfahrens besteht darin, daß der Ablauf der Gasbewegung, obwohl er nicht nur in einer Durchströmung des Schachtes besteht, mit nur einem Gebläse, nämlich dem Abgasgebläse, bewirkt werden kann. Bei der Gestaltung der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens wird erfindungsgemäß darauf geachtet, daß der Widerstandsbeiwert für die Strömung der Kühlluft durch die Vorkühlzone IV erheblich größer ist als der für die Strömung des anderen Teils der Kühlluft von der Entnahmeeinrichtung 4 über die Rohrleitung 5* durch den Bekuperator 6 oder 26 bis zu den Wiedereinführungsor-
- 15 -
809833/0192
KHD H 77A
ganen 9 und 10. Bei dem aufgrund dieser Maßnahme sich für die Kühlluftbewegung einstellenden Druckverhältnis ist es dann sehr einfach möglich, die verschiedenen Luftströme mittels der Kegelorgane 19 und 20 in für den Ablauf des Verfahrens optimaler Weise zu steuern.
In gleicher Weise wird der Durchströntungswiderstand auch bei dem außenliegenden Rekuperator eingestellt. Auch hier sorgt der größere Durchströmungswiderstand der fiekuperatorzone für die regelbare Durchströmung des Rekuperators durch die Abgase.
Der gesamte Gasdurchsatz wird in optimaler Anpassung an den nach Menge und Qualität gewünschten Materialdurchsatz mittels des Regelorgans 21 oder auch mittels Regelung des Abgasgebläses 13 selbst gesteuert.
Die Figuren 1 und 2 zeigen die Ausgestaltung eines Schachtofens, der mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen befeuert wird. Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, ist jedoch ebenso die Befeuerung durch feste Brennstoffe möglich.
- Patentansprüche -
- 16 -
809833/0192

Claims (1)

  1. KHD H 77A
    Patentansprüche
    1. Gegenstrombrennverfahren zur Erzeugung von Branntkalk in einem Schachtofen, der in Bezug auf den Gutdurchlauf wenigstens eine Vorwärmzone, eine Brennzone und eine Kühlzone aufweist und bei dem zunächst die gesamte Verbrennungsluft durch den fertig gebrannten Kalk der Kühlzone vorerwärmt und dann teilweise aus dem Ofenschacht abgezogen wird, während der nicht abgezogene Teil im Ofenschacht aufsteigt, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem Ofenschacht (1) abgezogene Teil der Verbrennungsluft einem Rekuperator (6, 26) zugeleitet wird, der zur Beheizung zumindest von einem Teil der Abgase der Brennzone (III) durchströmt wird.
    2. Gegenstrombrennverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgezogene Luft im Rekuperator (6, 26) auf annähernd Entsäuerungstemperatur erhitzt und als Verbrennungsluft der Brennzone (III) zugeführt wird.
    3· Gegenstrombrennverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ßekuperatorheizgase anschließend an den Rekuperator (6, 26) zumindest einen Teil der Vorwärmzone (I) mit durchströmen.
    4. Gegenstrombrennverfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem Schacht (1) abgezogene Teil der Verbrennungsluft vorzugsweise 35 % bis 65 % der in der Kühlzone (V) vorerwärmten Luftmenge beträgt.
    - 17 -
    809833/0192
    KHD H 77A
    5. Gegenstrombrennverfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die im Ofen verbliebene Luft im Anschluß an die Kühlzone (V) eine Vorkühlzone (IV) durchströmt, in dieser hoch erhitzt wird und dann in der Brennzone (III) ebenfalls als Verbrennungsluft dient.
    6. Gegenstrombrennverfahren nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder
    5, dadurch gekennzeichnet, daß die im Rekuperator (6, 26) auf annähernd Entsäuerungstemperatur erhitzte Verbrennungsluft in bis zu drei übereinanderliegenden Ebenen der Brennzone (III) zugeführt wird.
    7. Gegenstrombrennverfahren nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das durch den Ofenschacht (1) und das durch den Rekuperator (6, 26) strömende Gas mittels eines einzigen Abgasgefcläses (13) bewegt wird.
    8. Gegenstrombrennverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungswiderstand der Gase durch den Rekuperatorteil (5, 6 26, 7, 8) geringer eingestellt wird, als der Strömungswiderstand der Gase durch die Vorkühlzone (IV).
    9. Gegenstrombrennverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufteilung der den Rekuperator (6, 26) und die Vorkühlzone (IV) durchströmenden Luft durch widerstandserhöhende Regelorgane (19, 20) im Rekuperatorluftweg erfolgt.
    - 18 -
    809833/0192
    - 4β - KHD H 77Α
    10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 9? bestehend aus einem Gegenstromschachtofen der in Bezug auf den Gutdurchlauf wenigstens eine Vorwärmzone, eine Brennzone mit Zuführungseinrichtungen für Verbrennungsluft und eine Kühlzone mit einer Entnahmevorrichtung für in der Kühlzone vorgewärmte Luft hat, dadurch gekennzeichnet, daß der Schachtofen einen Rekuperator (6, 26) für die weitere Erhitzung eines Teils der vorgewärmten Luft aufweist, der eingangsseitig mit der Luftentnahmevorrichtung (4) der Kühlzone (V) und ausgangsseitig mit den Verbrennungsluftzuführungen (9, 10) der Brennzone verbunden ist.
    11. Vorrichtung zur Durchführung des Gegenstrombrennverfahrens nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rekuperator (6) oberhalb der Brennzone (III) im Inneren des Ofenschächtes (1) angeordnet ist.
    12. Vorrichtung zur Durchführung des Gegenstrombrennverfahrens nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rekuperator (26) außerhalb des Schachtinneren angeordnet ist und eine Abgaszuleitung (23) aus dem Ofeninneren sowie eine Abgasrückleitung (22) ins Ofeninnere mit Entnahme-(28) und Rückführungseinrichtungen (27) aufweist.
    - 19 -
    809833/0192
    - φ - KHD H 77Α
    1$. Vorrichtung zur Durchführung des Gegenstrombrennverfahrens nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennzone (III) VerbrennungsluftZuführungen (9, 10) und Brennereinrichtungen (11, 12) in mehreren, vorzugsweise zwei oder drei, übereinanderliegenden Ebenen aufweist.
    14. Vorrichtung zur Durchführung des Gegenstrombrennverfahrens nach Anspruch 10, 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die tiefste Ebene der Verbrennungsluft zuführung en (9, 10) mit Abstand oberhalb der Ebene der Entnahmevorrichtungen (4) für die Luft aus uer Kuhlzone (V) angeordnet ist*
    15· Vorrichtung zur Durchführung des Gegenstrombrennverfahrens nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführungseinrichtung (27) für das aus dem Rekuperator (26) kommende Abgas mit Abstand oberhalb der Entnahmevorrichtung (28) für das Abgas im Schacht (1) angeordnet ist.
    16. Vorrichtung zur Durchführung des Gegenstrombrennverfahrens nach Anspruch 10, 11, 12, 13, 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Ofenschacht (1) von oben nach unten je eine Vorwärmzone (I), Rekuperationszone (II), Brenn- oder Entsäuerungszone (III), Vorkühlzone (IV) sowie Kühlzone (V) aufweist, die durch Entnahme- bzw. Rückführungsorgane oder andere Einrichtungen wärmetechnisch voneinander getrennt sind.
    - 20 -
    809833/0192
    - HO - KHD H 77/4
    17· Vorrichtung zur Durchführung des Gegenstrombrennverfahrens nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Rekuperator (6,26) aus von der Verbrennungsluft durchströmten Rohren und/oder Flächenelementen gebildet ist.
    18. Vorrichtung zur Durchführung des Gegenstrombrennverfahrens nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Rekuperator (6) aus Elementen mit annähernd elliptischem Querschnitt besteht, deren große Achse in Richtung des Gut- bzw. Gasstromes angeordnet ist.
    19· Vorrichtung zur Durchführung des Gegenstrombrennverfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schachtofen (1) ein einziges Gebläse (13) aufweist, das im Saugzug die Förderung sämtlicher Luft- und Abgasströme bewirkt.
    20. Vorrichtung zur Durchführung des Gegenstrombrennverfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitungen zwischen Schacht (1) und Rekuperator (6) sowie die Leitung (14) vom Schacht (1) zum Gebläse (13) Zustandsmeß-(15, 16, 17, 18, 24) und Regelorgane (14, 20, 21, 25) enthalten.
    21. Vorrichtung zur Durchführung des Gegenstrombrennverfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf des Schachtofens (1) mit einer gasdichten Begichtungsanlage (2) versehen ist.
    - 21 -
    809833/0192
    - & - KHD H 77Λ
    22. Vorrichtung zur Durchführung des Gegenstrombrennverfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der PuS des Schachtofens (1) unterhalb der Kühlzone (V) mit einer Gutaustragsvorrichtung (3) versehen ist.
    23. Vorrichtung zur Durchführung des Gegenstrombrennverfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Schachtofens (1) die Form eines Binges aufweist.
    24. Vorrichtung zur Durchführung des Gegenstrombrennverfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungεeinrichtungen für Verbrennungsluft und Brennstoff im Ofenschacht (1) an gekühlten Brennerbalken angeordnet sind.
    809833/0192
DE2705710A 1977-02-11 1977-02-11 Gegenstrombrennverfahren zur Erzeugung von Branntkalk und Schachtofen zur Durchfuhrung des Verfahrens Expired DE2705710C3 (de)

Priority Applications (9)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2705710A DE2705710C3 (de) 1977-02-11 1977-02-11 Gegenstrombrennverfahren zur Erzeugung von Branntkalk und Schachtofen zur Durchfuhrung des Verfahrens
GB3516/78A GB1596564A (en) 1977-02-11 1978-01-27 Counterflow roasting process for producing burnt lime
ES466641A ES466641A1 (es) 1977-02-11 1978-02-03 Procedimiento y aparato de calcinacion a contracorriente pa-ra producir cal viva.
US05/875,699 US4212850A (en) 1977-02-11 1978-02-06 Method for the calcining of lime
ZA00780710A ZA78710B (en) 1977-02-11 1978-02-06 Counterflow burning process for the production of quicklime
FR7803497A FR2380233A1 (fr) 1977-02-11 1978-02-08 Procede de cuisson a contre-courant pour la production de chaux vive
IT7847981A IT7847981A0 (it) 1977-02-11 1978-02-09 Procedimento ed apparecchiatura per produrre calce viva
JP1304278A JPS53100195A (en) 1977-02-11 1978-02-09 Counterflow firing process for producing lime and apparatus for carrying out same
BR7800790A BR7800790A (pt) 1977-02-11 1978-02-10 Processo de queima em contracorrente para produzir cal queimada

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2705710A DE2705710C3 (de) 1977-02-11 1977-02-11 Gegenstrombrennverfahren zur Erzeugung von Branntkalk und Schachtofen zur Durchfuhrung des Verfahrens

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2705710A1 true DE2705710A1 (de) 1978-08-17
DE2705710B2 DE2705710B2 (de) 1979-09-20
DE2705710C3 DE2705710C3 (de) 1980-06-04

Family

ID=6000884

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2705710A Expired DE2705710C3 (de) 1977-02-11 1977-02-11 Gegenstrombrennverfahren zur Erzeugung von Branntkalk und Schachtofen zur Durchfuhrung des Verfahrens

Country Status (9)

Country Link
US (1) US4212850A (de)
JP (1) JPS53100195A (de)
BR (1) BR7800790A (de)
DE (1) DE2705710C3 (de)
ES (1) ES466641A1 (de)
FR (1) FR2380233A1 (de)
GB (1) GB1596564A (de)
IT (1) IT7847981A0 (de)
ZA (1) ZA78710B (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT390248B (de) * 1988-12-21 1990-04-10 Voest Alpine Ind Anlagen Verfahren und vorrichtung zum brennen von karbonathaltigem, mineralischem brenngut
EP1148311A3 (de) * 2000-04-11 2003-12-03 Maerz Ofenbau AG Verfahren zum Brennen von karbonathaltigem Material
DE102008039545B3 (de) * 2008-08-25 2010-05-12 Polysius Ag Verfahren zum Brennen von stückigem Material sowie Verwendung eines Schachtofens zur Durchführung des Verfahrens
CN102589301A (zh) * 2012-03-01 2012-07-18 石家庄博广热能科技有限公司 石灰窑用冷却式吸气梁
CN114956612A (zh) * 2022-06-20 2022-08-30 郑州釜鼎热能技术有限公司 一种烟气回流预混燃烧气流顺逆向煅烧石灰的圆筒竖窑

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS55121930A (en) * 1979-03-13 1980-09-19 Denki Kagaku Kogyo Kk Lime stone burning method and its apparatus
CH645083A5 (de) * 1980-05-20 1984-09-14 Escher Wyss Ag Verfahren und vorrichtung zum rekalzinieren einer calciumkarbonat enthaltenden schlaemme.
DE3140582C2 (de) * 1981-10-13 1985-01-17 Beckenbach, Ulrich, Dipl.-Ing., 4005 Meerbusch Verfahren und Ringschachtofen zum Brennen und Sintern von stückigem Gut, wie Kalkstein, Dolomit oder dergleichen
DE3409727C2 (de) * 1984-03-16 1990-03-29 Peter Dipl.-Ing. 4630 Bochum Zeisel Verfahren zum Brennen und Sintern von stückigem Gut, wie Kalkstein oder Dolomit
US5052809A (en) * 1989-10-20 1991-10-01 Young Brothers, Inc. Rotary drier
US5057010A (en) * 1990-05-15 1991-10-15 Tsai Frank W Furnace for heating process fluid and method of operation thereof
US5743954A (en) * 1995-02-02 1998-04-28 United States Gypsum Company Method for continuous refractoryless calcining of gypsum
EP1669708A3 (de) * 2004-12-13 2007-01-24 Terruzzi Fercalx S.p.A. Ofen zum Brennen von stückigem Gut
RU2413913C2 (ru) * 2005-11-29 2011-03-10 Терруцци Феркалкс С.П.А. Обжиговая печь для обжига кусковых материалов
CN101792273B (zh) * 2010-03-26 2011-12-07 贾会平 煅烧物料的方法和机械
CN101817648B (zh) * 2010-04-27 2012-08-22 贾会平 一种煅烧物料的方法和设备
CN101817649B (zh) * 2010-05-10 2012-08-22 贾会平 煅烧物料的方法和设备
CN101885588B (zh) * 2010-06-28 2012-09-05 贾会平 一种分体式煅烧物料的方法和机械

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2345067A (en) * 1939-08-17 1944-03-28 Osann Bernhard Method of and apparatus for operating shaft furnaces for roasting and the like
US3761567A (en) * 1972-01-05 1973-09-25 M Parsons Vertical kiln system and process
GB1415659A (en) * 1972-03-02 1975-11-26 Plessey Co Ltd Heat exchange apparatus with gas chamber below heat exchange bed

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT390248B (de) * 1988-12-21 1990-04-10 Voest Alpine Ind Anlagen Verfahren und vorrichtung zum brennen von karbonathaltigem, mineralischem brenngut
EP1148311A3 (de) * 2000-04-11 2003-12-03 Maerz Ofenbau AG Verfahren zum Brennen von karbonathaltigem Material
DE102008039545B3 (de) * 2008-08-25 2010-05-12 Polysius Ag Verfahren zum Brennen von stückigem Material sowie Verwendung eines Schachtofens zur Durchführung des Verfahrens
CN102589301A (zh) * 2012-03-01 2012-07-18 石家庄博广热能科技有限公司 石灰窑用冷却式吸气梁
CN114956612A (zh) * 2022-06-20 2022-08-30 郑州釜鼎热能技术有限公司 一种烟气回流预混燃烧气流顺逆向煅烧石灰的圆筒竖窑
CN114956612B (zh) * 2022-06-20 2024-04-16 郑州釜鼎热能技术有限公司 一种烟气回流预混燃烧气流顺逆向煅烧石灰的圆筒竖窑

Also Published As

Publication number Publication date
ZA78710B (en) 1979-01-31
US4212850A (en) 1980-07-15
IT7847981A0 (it) 1978-02-09
ES466641A1 (es) 1978-10-01
BR7800790A (pt) 1978-11-28
JPS53100195A (en) 1978-09-01
GB1596564A (en) 1981-08-26
DE2705710C3 (de) 1980-06-04
FR2380233A1 (fr) 1978-09-08
DE2705710B2 (de) 1979-09-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2705710C3 (de) Gegenstrombrennverfahren zur Erzeugung von Branntkalk und Schachtofen zur Durchfuhrung des Verfahrens
EP4182622B1 (de) Gleichstrom-gegenstrom-regenerativ-schachtofen und verfahren zum brennen von karbonatgestein
DE4000358C2 (de)
DE2541564C2 (de) Vorrichtung zur Wärmebehandlung von feinkörnigem Gut
EP0003123A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vorbrennen von karbonatischen Rohstoffen
DE2712238A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum mehrstufigen erbrennen von zementklinker
EP0108888B1 (de) Anlage zur Wärmebehandlung von feinkörnigem Gut
DE2324519C3 (de) Verfahren und Vorrichtungen zur Wärmebehandlung von feinkörnigem Gut
DE2324565A1 (de) Verfahren und anlage zur waermebehandlung von feinkoernigem gut
DE2558506C2 (de) Verfahren zur thermischen Behandlung von staubförmigem Gut, insbesondere zum Brennen von Zement in mehreren Stufen
DE3407052C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von ungebrannten Pellets
DE2815461C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur thermischen Behandlung von feinkörnigem Gut mit heißen Gasen
DD144815A5 (de) Verfahren und anlage zum brennen von kalkstein mittels staubfoermigen und/oder feinkoernigen festen brennstoffen in einem gleichstrom-regenerativ-schachtofen
DE2648801A1 (de) Anlage zur herstellung von zement im trockenverfahren
DE2657239A1 (de) Regenerativ-gleichstrombrennverfahren fuer die kalkherstellung
DE3915986C1 (de)
DE1252850B (de) Verfahren zum Brennen und Kuehlen von koernigem Gut, z. B. von Kalkstein, und Ofen zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE2736579C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur thermischen Behandlung von Zementrohmehl mit heißen Gasen
DE838595C (de) Vorrichtung und Verfahren zum Transportieren von feinverteilten festen Stoffen
CH372237A (de) Verfahren zum Brennen und Kühlen von körnigem Gut im Schachtofen und Ofen zur Ausübung des Verfahrens
DE729098C (de) Verahren und Ofen zum Schmelzen von Glas u. dgl.
DE2517552A1 (de) Verfahren zur thermischen behandlung von feinkoernigem gut, insbesondere zum brennen von zement
EP0008667A1 (de) Ofen zur Wärmebehandlung von stückigem bis feinkörnigem Gut
DE2904855C3 (de) Koksbeheizter-Kupolofen
DE2337362A1 (de) Vorrichtung zum sintern von erz auf einer kette

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee