DE2705640A1 - Rechnersystem fuer den bildaufbau eines koerperschnittbildes und verfahren zum betrieb des rechnersystems - Google Patents
Rechnersystem fuer den bildaufbau eines koerperschnittbildes und verfahren zum betrieb des rechnersystemsInfo
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Description
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT 3 Unser Zeichen Berlin und München VPA 77P 7 5 02 BRD
Rechnersystem für den Bildaufbau eines Körperschnittbildes und
Verfahren zum Betrieb des Rechnersystems
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rechnersystem für den Bildaufbau
eines Körperschnittbildes mit Bildelementen, die von den
Strahlen in der Bildebene nacheinander in verschiedenen Richtungen durchsetzt werden und mit einer Anordnung von mehreren
Detektoren. Eine derartige Anordnung ist bekannt aus der deutschen Offenlegungsschrift 24 22 008.
Bei der Erstellung von Röntgen-Tomometriebildern mit digitalen
Rechenverfahren sind umfangreiche Rechenoperationen erforderlieh. Sie umfassen das Filtern der Eingangssignalreihen der
einzelnen Durchstrahlungen, die Berechnung von dazugehörigen Bildpunktadressen sowie das Aufsummieren der Bildinformation
und Bildkorrekturen. Für die Erstellung eines Tomometriebildes von beispielsweise 160 χ 160 Bildpunkten werden auf einem gebräuchlichen
Kleinrechner mehr als 5 Minuten benötigt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Dauer der Berechnung
eines Tomometriebildes auf wenige Sekunden zu vermindern.
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Die bisher angewandten Lösungen für diese Aufgabe bestehen darin, schnellere Rechner-Zentraleinheiten zu verwenden. Mit solchen
Einheiten kann zwar die Rechenzeit erheblich vermindert werden, diese Anlagen sind aber verhältnismäßig teuer. Außerdem setzen
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die Möglichkeiten der Halbleitertechnologie einem Einzelprozessor in seiner Rechengeschwindigkeit Grenzen.
Die Lösung der vorgenannten Aufgabe besteht deshalb erfindungsgemäß
darin, daß den Detektoren eine Multimikroprozessor-Anordnung
zugeordnet ist, welche für die einzelnen Detektoren jeweils einen Mikroprozessor enthält, der mit einem Koppel-, Programm-
und Datenspeicher sowie einem Busschalter einen Rechnermodul bildet. Für die identischen Rechnermoduln ist ein gemeinsamer
Steuerrechner vorgesehen, dem ein Programmspeicher und ein Bildwiedergabespeicher zugeordnet sind. Die Rechnermoduln
sind Jeweils über den Busschalter an einem gemeinsamen Systembus angeschlossen, der die Funktion eines Adress-, Daten- und
Steuerbusses übernimmt und von dem Steuerrechner verwaltet wird. In den Koppelspeichern werden die verarbeiteten Meßwerte vor dem
Austausch gespeichert.
Das von einem Detektor, beispielsweise für Röntgen-, Elektronenoder
Lichtstrahlen, gelieferte elektrische Signal wird in ein digitales Signal umgewandelt und über ein geeignetes I/O-Interface
dem zugeordneten Rechnermodul zugeführt. In den Rechnermoduln werden die Meßwerte eines Scans gleichzeitig und unabhängig
voneinander korrigiert. Diese Korrektur ist notwendig wegen der Nichtlinearität der Detektoren und zur Strahlungsaufhärtung.
Dadurch wird die ungleiche Absorption der Strahlen abweichender Wellenlänge in den verschiedenen Körperteilen ausgeglichen.
Die Korrektur ist außerdem erforderlich wegen der Anisotropie in der Strahlungscharakteristik der verwendeten
Strahlungsquelle sowie zur Kompensation verschiedener Geometriefaktoren der Gesamtanordnung.
Anschließend wird die Faltung der korrigierten Meßwerte von den einzelnen Rechnermoduln in einem Dreiphasenbetrieb durchgeführt,
der vom gemeinsamen Steuerrechner gesteuert wird.
In einer Steuerphase arbeitet zunächst nur der Steuerrechner. Er stellt den Ausgangszustand der Rechnermoduln her und teilt
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mit, welche Aufgabe sie in der folgenden autonomen Phase zu lösen haben. In dieser zweiten Phase lösen die Mikroprozessoren
der Moduln gleichzeitig und unabhängig voneinander die ihnen durch ihr Programm übertragenen Aufgaben und melden dann die
Ausführung ihres Programms durch ein Halt-Signal an den Steuerrechner. Sobald der Steuerrechner von allen oder einer durch
die Schaltung festgelegten Auswahl von Mikroprozessoren ein Halt-Signal erhalten hat, erfolgt in der dritten Phase, der
Informationsübermittlungsphase, gesteuert von dem Steuerrechner der Datenaustausch zwischen den Speichern der Rechnermoduln und
gegebenenfalls des Bildwiedergabespeichers (Patentanmeldung P 25 46 202.6; VPA 75 P 7195).
Dann wird mit den gefalteten Meßwerten in Jedem Modul ein Teilbild
des gesamten Körperschnittbildes aufgebaut. Sowohl bei der
Faltung als auch beim Bildaufbau arbeiten sämtliche Rechnermoduln parallel und gleichzeitig. Der folgende Scan kann somit
schon in kürzerem Zeitabstand, der beispielsweise 3 msek betragen kann, eingegeben werden.
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Anstatt die korrigierten Meßwerte zu falten, können die Meßwerte des fächerförmigen Strahlenbündel auch so umgeordnet werden,
daß sie als Parallel-Beam-Scan-Werte erscheinen und dann ohne
spezielle Korrekturfaktoren gefaltet und später im Bildaufbau weiterverarbeitet werden können.
Nach der Faltung der Scans stehen die modifizierten Detektormeßwerte
in den Speichern der Rechnermoduln. Da jeder Meßwert mehreren Bildbereichen zugeordnet ist, müssen die einzelnen Meßwerte
in bestimmten Plätzen des endgültigen Bildes aufaddiert werden. Die Art der Zuordnung des Meßwertes zum Bildbereich wird
durch das dem Mikroprozessor des Rechnermoduls vorgegebene Programm bestimmt. In einer besonderen Ausführungsform des Rechnersystems
kann man jedem Modul einen Teilbereich des gesamten Körperschnittbildes zuordnen. Wenn also z.B. 128 Detektoren und
somit Moduln vorhanden sind, enthält jeder Modulspeicher den 128igsten Teil des gesamten Körperschnittbildes.
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Zur Berechnung der Bildpunktadressen kann bei diesem Rechnersystem
die Zuordnung von dem gefalteten Meßwert zu den zugehörigen Bildpunkten in einem Nurlesespeicher ROM (read-onlymemory)
gespeichert werden. In den Modulspeichern werden dann die modifizierten Meßwerte auf die richtigen Plätze in der Teilbildmatrix
aufaddiert.
Im letzten Abschnitt des Bildverarbeitungsprogramms werden die Teilbilder aus den einzelnen Moduln über den gemeinsamen Systembus
in den Bildwiedergabespeicher geladen. Nach Abschluß dieser Operation befindet sich das fertige Tomometriebild im Bildwiedergabespeicher.
Aus diesem Speicher kann das Bild einem Sichtgerät oder auch einem Drucker zugeführt werden. Da die Meßwerte
der einzelnen Detektoren nach Jeder Durchstrahlung unmittelbar verarbeitet werden können, braucht das Rechnersystem für die
Bilderstellung nur wenige Sekunden.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung Bezug genommen, in deren Figur 1 eine Anordnung zur Herstellung
eines Körperschnittbildes nach der Erfindung als Blockschaltbild schematisch veranschaulicht ist. Figur 2 zeigt schematisch
den Aufbau eines der Rechnermoduln.
In Figur 1 ist eine Strahlungsquelle, beispielsweise für Röntgen- oder Gammastrahlen, mit 2, ein fächerförmiges Strahlenbündel mit
4, ein lebender Körper, beispielsweise eines Menschen, von dem ein Schnittbild hergestellt werden soll, mit 6 und ein Detektorsystem
mit 8 bezeichnet. Die Strahlungsquelle 2 ist mit dem Detektorsystem 8 um eine senkrecht zur Zeichenebene verlaufende
Achse drehbar gelagert, wie in der Figur durch Pfeile 10 und angedeutet ist. Zur Herstellung des Körperschnittbildes wird
das System um den Körper 6 kontinuierlich oder auch schrittweise gedreht, jeweils um einen vorbestimmten Winkel von beispielsweise
1°, und dann jeweils eine Durchstrahlung durchgeführt.
Das Detektorsystem 8 enthält eine lineare Anordnung von beispielsweise
256 Detektoren 18, die jeweils einen der auftref-
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fenden Strahlung analogen elektrischen Meßwert liefern. Es können
beispielsweise Detektoren 18 für Röntgen- oder Gammastrahlen verwendet werden. Vorzugsweise wird jedoch die Strahlung 4 der
Strahlungsquelle 2 in Licht- oder auch Elektronenstrahlung umgewandelt. Zu diesem Zweck kann beispielsweise ein Szintillator
16 vorgesehen sein, in dem durch die Strahlung 4 Photonen ausgelöst werden, die den Detektoren 18 zugeführt werden.
In einer weiteren Ausführungsform können die Photonen in einer in der Figur nicht dargestellten Photokathode Elektronen auslösen,
die in einer Vakuumstrecke beschleunigt und dann den Detektoren 18 zugeführt werden.
Den einzelnen Detektoren 18 ist jeweils ein Rechnermodul zugeordnet.
Von den 256 Rechnermoduln sind in der Figur der Einfachheit halber nur 2 dargestellt und mit 20 bzw. 40 bezeichnet.
Sie können vorzugsweise identisch aufgebaut sein. Das von einem der Detektoren 18 gelieferte Ausgangssignal wird im allgemeinen
über einen Verstärker 22 bzw. 42, der vorzugsweise als "Sampleand-Hold"
ausgeführt sein kann, einem Analog-Digital-Wandler bzw. 44 zugeführt, der das analoge elektrische Eingangssignal
in eine entsprechende digitale Signalfolge umwandelt. Dieses digitale Signal wird über ein I/O-Interface 26 bzw. 46 dem Mikroprozessor
28 bzw. 48 des Rechnermoduls 20 bzw. 40 zugeführt.
Dem Mikroprozessor 28 bzw. 48, der als Einzelrechner des Moduls 20 bzw. 40 dient, ist ein Modulspeicher 30 bzw. 50 zugeordnet,
der sowohl einen Koppelspeicher als auch einen Programm- sowie einen Datenspeicher enthalten soll und als Verkehrs- und Arbeitsspeicher
ausgeführt ist und sowohl Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM, random-access-memory) als auch Nurlesespeicher
(ROM, read-only-memory) enthält. Die Mikroprozessoren 28 und der Rechnermoduln 20 bzw. 40 sind jeweils über einen Busschalter
32 bzw. 52 an einen Systembus 36 angeschlossen, der alle Rechnermoduln mit einem gemeinsamen Steuerrechner 60 verbindet.
Der Steuerrechner 60 enthält ebenfalls einen Mikroprozessor 62 als Einzelrechner sowie einen Programmspeicher 64. Er ist über
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einen Busschalter 66 an den Systembus 36 angeschlossen, ^i? verarbeiteten
Meßwerte werden in einem Bildwiedergabespeic^.or 70
gespeichert, der als Massenspeicher aufrebaut ist und auch im
Steuerrechner 60 enthalten sein kann.
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Die im Bildwiedergabespeicher 70 gespeicherten Meßwerte werden vom Steuerrechner 60 über einen in der Figur nicht dargestellten
Abruf an eine Bildwiedergabeeinrichtung 72 geliefert, die ein Sichtgerät oder beispielsweise auch eine Druckeinrichtung sein
kann.
In der praktischen Ausfiihrungsform des Moduls 20 nach Figur 2
sind entsprechend der Figur 1 die Zuleitung mit 25» das 1/0-Interface mit 26, der Mikroprozessor mit 28 und der Modulspeieher
mit 30 bezeichnet. Zum Datenverkehr sind ein Datenbus 76 und ein Adreßbus 78 vorgesehen. Diese Datenleitungen enthalten
Jeweils einen Busschalter 80 bzw. 82, denen eine gemeinsame Steuerlogik 84 zugeordnet ist. Die Steuerlogik 84 ist über eine
Taktleitung 86 rrit einem Taktgeber 88 verbunden, der über eine
!0 Steuerleitung 89 auch den Takt für den Mikroprozessor 28 vorgibt.
Die Steuerlogik 84 erhält seine Schaltbefehle von einem Steuerbus 90, der eine "Starf'-Leitung 92, eine "Halt"-Leitung
93, eine Leitung 94 "Schalter setzen" und eine "Austausche-Leitung
95 sowie eine Signalleitung "Lesen/Schreiben" 96 enthält.
Der Adreßbus 78 enthält einen Busdriver 98 und außerdem ist ein System-Controller 99 vorgesehen, der den Verkehr vom Mikroprozessor
28 zum Modulspeicher 30 steuert. Die Freigabe des System-Controllers 99 und des Busdrivers 98 erfolgt über eine "Freigabe"-Leitung
102. Die Steuerlogik 84 gibt ihre Steuersignale
D für die "Richtung" der Daten über eine Signalleitung 104 und für
die "Freigabe" der Busschalter 80 und 82 über eine Leitung 106.
Die Signaleingabe vom Mikroprozessor 28 zum Modulspeicher 30 erfolgt mit dem Adreßbus 78 über den als Signalverstärker dienenden
Busdriver 98. Der Signalaustausch erfolgt mit dem Datenbus 76 über den System-Controller 99» der seine Steuersignale
über einen Control-Bus 108 erhält. Der System-Controller 99 gibt dem Modulspeicher 30 über eine Leitung 110 das Signal
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"Lesen" und über eine Leitung 112 das Signal "Schreiben". Über
Signalleitungen 114 und 116 erfolgt der Signalaustausch zwischen dem Mikrocomputer 28 und der Steuerlogik 84.
In der Ausführungsform des Moduls nach Figur 2 gelangt die
digitale Signalfolge des Meßwertes über die Zuleitung 25 und das Interface 26 sowie den Datenbus 76 und den System-Controller
99 zum Mikroprozessor 28. Im Mikroprozessor 28 werden die Meßwerte verarbeitet und korrigiert. Die korrigierten Meßwerte
werden über den Datenbus 76 in den Modulspeicher 30 gegeben. Zur Faltung werden die Meßwerte aus dem Modulspeicher 30 über
den Datenbus 76 und den Busschalter 80 an die übrigen Moduln geliefert. Die Steuerlogik 84 steuert die Verbindung der Busschalter
80 und 82 mit dem Datenbus 76 bzw. dem Adreßbus 82 in Abhängigkeit von den Steuersignalen, die sie über den Control-Bus
90 erhält.
In dem Multiprozessor nach der Erfindung stehen die Moduln 20, 40 mit dem Steuerrechner 60 über den Systembus 36 in Verbindung.
Die Daten werden über den Datenbus 76 sowohl von Modul zu Modul als auch von den Moduln an den Steuerrechner 60 und umgekehrt
weitergegeben. Hierbei spielen die Koppelspeicher in den Modulspeichern eine wichtige Rolle. Soll ein Modul Daten an alle anderen
Moduln bzw. an den Steuerrechner weitergeben, so müssen diese Daten zunächst im Austauschspeicher des Moduls bereitgestellt
werden. In der Austauschphase werden diese Daten in die Koppelspeicher der angesprochenen Moduln geladen.
In der Steuerphase arbeitet nur der Steuerrechner 60 selbst und ruft die von den Analog-Digital-Wandlern 24 und 44 der Meßwerterfassung
gelieferten und gegebenenfalls zwischengespeicherten Daten ab. Außerdem wird in der Steuerphase vom Steuerrechner
der Ausgangszustand der Rechnermoduln 20 und 40 bestimmt und ihnen mitgeteilt, welche Aufgabe sie in der folgenden Phase zu
lösen haben. Während der anschließenden autonomen Phase lösen die Einzelrechner 28 und 48 der Rechnermoduln 20 und 40 gleichzeitig
und unabhängig voneinander die ihnen übertragenen Auf-
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gaben. Dann melden sie die Ausführung ihrer Aufgabe an den Steuerrechner 60. Die Informationsübermittlungsphase setzt ein,
nachdem der Steuerrechner 60 von allen oder einer durch die Programme und die Schaltung oder auch nur durch die Schaltung
festgelegten Auswahl von Einzelrechnern ein Halt-Signal erhalten hat. Im allgemeinen ist dies der Fall, wenn alle Moduln
ihren autonomen Programmteil beendet haben. Während dieser Informationsübermittlungsphase
erfolgt, gesteuert vom Steuerrechner 60, der Datenaustausch zwischen den Koppelspeichern der
Modulspeicher 30 und 50. Die Meßwerte für die Bilddarstellung werden nach der Berechnung im allgemeinen im Bildaufbauspeicher
70 gespeichert und können dann nach Bedarf dem Sichtgerät 72 zugeführt werden.
Zur Verarbeitung der Meßwerte gehört außer der Meßwert-Vorverarbeitung
auch noch der Bildaufbau. Die von den Detektoren 18 des Detektorsystems 8 gelieferte digitale Signalfolge wird zunächst
logarithmiert, dann gewichtet (cos-Gewichtung) und anschließend mit einem vorbestimmten Kern gefaltet.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Bilddarstellung besteht darin, daß die Faltung mit mehreren Faltungskernen erfolgt,
die fest gespeichert werden. Damit erhält man eine gewünschte Bildkontraständerung. Das Ergebnis der Faltung ist
wieder ein Satz von Meßwerten, beispielsweise 256 Meßwerten.
Diese vorverarbeiteten Meßwerte liefern dann jeweils einen Beitrag
zum Bildaufbau. Sie werden in dem Massenspeicher 70 abgespeichert, der als Bildaufbauspeicher dient.
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Mindestens die Faltung der Meßwerte erfolgt im Dreiphasenbetrieb, nämlich der Steuerphase, der autonomen Phase und der
Informationsaustauschphase, während die Meßwerterfassung und
die Korrektur der Meßwerte jedes einzelnen Scans auch nur während der autonomen Phase erfolgen kann. Die Zuordnung der Bildadrassen
für die gefalteten Meßwerte und gegebenenfalls auch schon eine Teiladdition erfolgt zweckmäßig während der Steuerphase
und der autonomen Phase.
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Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des Rechnersystems erhält man dadurch, daß die einzelnen Rechnermoduln 20, 40 jeweils
einem der Bildbereiche zugeordnet sind, von denen in Figur 1 nur einige angedeutet und mit A bis H bezeichnet sind.
In der Ausführungsform mit 256 Detektoren können vorzugsweise auch 256 Bildbereiche vorgesehen sein, deren Bildaufbau dann
jeweils von einem der Rechnermoduln erfolgt.
Als Steuerrechner 60 ist im wesentlichen jeder Mini- und Mikrocomputer
mit 16 Bit Wortlänge geeignet, beispielsweise Siemens
330 oder Nova 1200. Der Steuerrechner 60 kann sowohl an einzelnen Mikroprozessoren 28 und 48 der Moduln als auch an Gruppen von
Mikroprozessoren Funktionen auslösen. Das Programm des Moduls wird jeweils in Nurlesespeiehern ROM im Mikroprozessor des Moduls
fest gespeichert. Der Datenverkehr zwischen dem Steuerrechner 60 und den Mikroprozessoren 28 und 48 der Moduln erfolgt
indirekt über den dem Einzelrechner jeweils zugeordneten Modulspeicher 30 bzw. 50. Die Verarbeitung der Meßwerte eines
Scans durch die Mikroprozessoren 28 und 48 der Moduln kann beispielsweise in 3 Stufen erfolgen. Zunächst werden die Eingangsdaten
des Programms vom Steuerrechner 60 in den Speicher 30 oder 50 des betreffenden Moduls 20 bzw. 40 übertragen. Dann werden
die im Modulspeicher 30 oder 50 stehenden Eingangsdaten durch den zugehörigen Mikroprozessor 28 bzw. 48 entsprechend dem im
Speicher fest gespeicherten Programm verarbeitet, wobei die Ausgangsdaten im Modulspeicher oder auch in einem getrennten Koppelspeicher
abgelegt werden. Anschließend erfolgt die übertragung der Ausgangsdaten des Programms vom Modulspeicher 30 bzw. 50 in
den Steuerrechner 60. Der Steuerrechner 60 stellt auch die Verbindung zu in Figur 1 nicht dargestellten Peripherie-Geräten,
wie Daten-Ein- und Daten-Ausgabegeräten, sowie dem Bildaufbauspeicher 70 her.
Die Anordnung erlaubt es, nicht nur unter Verwendung von schnellen
bipolaren Bausteinen zu sehr kurzen Rechenzeiten zu gelangen, sondern es werden im Vergleich zu schnellen Einzelzentralein-
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heiten auch die Kosten begrenzt, weil übliche hochintegrierte Standardschaltungen eingesetzt werden können. Ferner sind durch
den Aufbau mit identischen Moduln auch die Kosten bei der Ersatzteilhaltung und Wartung entsprechend gering.
6 Patentansprüche
2 Figuren
2 Figuren
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Le
e r s e ι \ e
Claims (6)
- 27056A0 77P 7 5 02 BRD:" ι rnLansor;ic'":Rechnersystem für ';^n ■ ΐ χ _1 -1^u '}-r\j οι;::::- ι ("<rp:;r:;chn.i ttci J -Ijmit I3il delcmenten, die vovi ;l train en iu :ler I1IM ciebe.Tio nacheinander in verschiedenen Hi ohtun^en durc'.set:;".t werfen und mit einer Anordnung von mehreren l;e toktoren, dadurch gekennzeichnet, daß eine Multimikroprozessor-Anordnung vorgesehen ist, welche für die einzelnen Detektoren (18) jeveils einen Reohnermodul (20, 40) enthält, der mit einem Mikroprozessor (28, 48), einem Koppel-, Programm- und Datenspeicher (30 bzv/. 50) sowie einem Busschalter (32 bz\\r. 52) versehen ist, und daß für die identischen Rechnermoduln (20, 40) ein gemeinsamer ' teuerrechner (6θ) vorgesehen ist, dem ein Programmspeicher (64) und ein Bildwiedergabespeicher (70) zugeordnet ist.
- 2. Rechnersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Rechnermoduln (20, 40) an einen gemeinsamen Systembus (36) angeschlossen sind, der von dem Steuerrechner (60) verwaltet wird.
- 3. Rechnersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Datenspeicher (30, 50) sowohl für die gefalteten Meßwerte als auch fur die Bildinformation eines Teilbildes des gesamten Körperschnittbildes vorgesehen ist.
- 4. Rechnersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nurlesespeicher (ROM) vorgesehen ist, in dem die Adresse für jedes Bildelement gespeichert und abrufbar ist.
- 5. Verfahren zum Betrieb eines Rechnersystems nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Detektoren (18) gelieferten Meßwerte in den ihnen zugeordneten Moduln gleichzeitig und unabhängig voneinander korrigiert werden, und daß dann die Faltung der korrigierten Meßwerte, gesteuert vom Steuerrechner von den einzelnen Moduln ausgeführt- 12 809833/0163BAD ORIGINALwird, und daß anschließend mit den gefalteten Meßwerten in jedem Rechnermodul ein Teilbild des gesamten Körperschnittbildes aufgebaut wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5f dadurch gekennzeichnet, da'J mindestens die Faltung der korrigierten Meßwerte in einem Dreiphasenbetrieb erfolgt, nämlich einer Steuerphase, in der nur der Steuerrechner (60) arbeitet, den Ausgangszustand der Rechnermoduln (20, 40) herstellt und ihnen mitteilt, welche Aufgabe sie in der folgenden autonomen Phase zu losen haben, während der die Mikroprozessoren (28, 48) der Rechnermoduln (20, 40) gleichzeitig und unabhängig voneinander die ihnen durch ihr Programm übertragenen Aufgaben lösen und dann die Ausführung ihres Programms durch ein Halt-Signal an den Steuerechner (60) melden, und eine Informationsübermittlungsphase, die einsetzt, nachdem der Steuerrechner von allen oder einer durch die Schaltung festgelegten Auswahl von Mikroprozessoren (28, 48) der Rechnermoduln (20, 40) ein Halt-Signal erhalten hat und während der, gesteuert von dem Steuerrechner (60) der Datenaustausch zwischen den Speichern der Rechnermoduln (20, 40) und gegebenenfalls des Bildwiedergabespeic.hers (70) erfolgt.809833 /0163
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