DE3209046A1 - Verfahren zur steuerung von terminals - Google Patents
Verfahren zur steuerung von terminalsInfo
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Description
- 5 - .■"■■. Verfahren zur Steuerung von Terminals
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung von Terminals, insbesondere in einem System mit einer
Steuereinheit und einer Reihe von mit dieser verbundenen
Terminals, bei welchem das in der Steuereinheit gehaltene Programm zur Datenverarbeitung in die Terminals geladen
wird.
Es ist ein Terminal-Verarbeitungssystem mit einer Reihe von Terminals bekannt, welche mit einer Terminal-Steuereinheit
verbunden sind. Die Terminals weisen bekannte Eingabe-/Ausgabegeräte
auf, z.B. einen Drucker, eine Kathodenstrahlröhrensichtgerät und eine Tastatur. Die Eingabe-/Ausgabedaten
für diese Geräte werden gewöhnlich bei den Terminals
oder bei der Terminalsteuereinheit verarbeitet. Bei jedem Terminal werden Daten durch das durch das Terminal gehaltene
Eingabe-/Ausgabe-Datenverarbeitungsprogramm oder durch eine als Hardware ausgeführte verdrahtete Logik verarbeitet.
Bei einem solchen Verfahren werden zunächst bei den Terminals verschiedene Verarbeitungsfunktionen vorgesehen. Wenn
ein Terminal mit komplizierten Funktionen ausgestattet ist, nehmen der Hardware- und Programmumfang des Terminals
zu, was ein voluminöses und kostenaufwendiges System zur Folge hat.
Die neuere technologische Entwicklung auf dem Gebiet der Mikrocomputer und Speicher hat es ermöglicht, ein Terminal
mit komplizierten Verarbeitungsfunktionen und einer kosten
günstigen, kompakten Anordnung zu schaffen. Jedes Terminal weist einen Direktzugriffsspeicher
auf, welcher eine große Kapazität besitzt und vergleichsweise wenig kostet, während die Steuereinheit
zur Steuerung der Terminals für diesen Zweck verschiedene Programme und Verarbeitungsfunktionen besitzt. Bei der
Durchführung der Datenverarbeitung für eine Eingabe/Ausgabe an einem gegebenen Terminal wird ein benötigtes Programm
von der Steuereinheit aus in das Terminal geladen und dort in dem Direktzugriffsspeicher gespeichert und unter Steuerung /*
werden die Eingabe-/Ausgabedaten vom Mikrocomputer verarbeitet.
Normalerweise ist die Steuereinheit mit einem Verarbeitungsprogramm für jeden Terminaltyp ausgestattet, wobei dasselbe Verarbeitungsprogramm für dieselbe Terminalart geladen
wird. Es kann jedoch bei Terminals derselben Art bzw. desselben Typs der Fall auftreten, daß die Funktion eines
bestimmten Terminals durch Veränderung des Verarbeitungsprogramms verbessert werden muß, oder bei gleichbleibender
Funktion kann eine Veränderung des Systems oder der Spezifi-
/* durch das Programm
kation des Terminals ein Versagen oner eine Minderleistung
eines Interfaces zwischen der Hardware bewirken, und das
Verarbeitungsprogramm wird unzulänglich oder undurchführbar, was die Abänderung des Interfaces erforderlich macht.
In einem solchen Fall wird unvermeidlich das in das Terminal geladene Programm verändert»
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Steuerung von Terminals in einem Terminalverarbeitungssystem
zu schaffen, bei welchem das von der Steuereinheit
gehaltene Verarbeitungsprogramm in ein Terminal geladen
wird und dort eine "Art" von Datenverarbeitung durchführt, die dem Terminal eine andere Funktionsweise gibt, ohne daß
die zu ladenden Programme verändert werden müssen.
Des weiteren soll mit der vorliegenden Erfindung ein Verfahren
zur Steuerung von Terminals geschaffen werden, bei welchem das von der Steuereinheit geladene Programm
durch Umwandlungsdaten an einem Terminal abgeändert wird
und die Daten durch das abgeänderte Programm verarbeitet werden.
Die Erfindung führt zu einem Terminal-Verarbeitungssystem,
das eine Steuereinheit mit
einem Terminal-Steuerungsprogramm und eine Reihe von Terminals aufweist, welche mit der Steuereinheit verbunden
sind, um die Datenverarbeitung durch ein Programm aus
der Steuereinheit durchzuführen. Die Terminals weisen
peripheren
eine Reihe von/Geräten, z.B. ein Kathodenstrahlröhrensichtgerät, einen Drucker und eine Tastatur, auf, und sie
werden mit einem speziellen Programm von der Steuereinheit geladen, wodurch die Verarbeitung von Eingabe-/Ausgabedaten
peripheren
für die/Geräte ausgeführt wird. Einige Terminals besitzen einen Speicher zur Speicherung eines Umwandlungsdatensignals, um eine Art des von der Steuereinheit geladenen Verarbeitungsprogramms in ein Programm für eine andere Funktion umzuwandeln. Wenn eine bestimmte Art des Verarbeitungsprogramms von der Steuereinheit in dieses Terminal geladen wird, wird das Verarbeitungsprogramm durch die Umwandlungsdaten in eine andere Programmart umgewandelt, so daß die Verarbeitung der Eingabe-/Ausgabedaten entsprechend dem umgewandelten Programm ausgeführt wird.
für die/Geräte ausgeführt wird. Einige Terminals besitzen einen Speicher zur Speicherung eines Umwandlungsdatensignals, um eine Art des von der Steuereinheit geladenen Verarbeitungsprogramms in ein Programm für eine andere Funktion umzuwandeln. Wenn eine bestimmte Art des Verarbeitungsprogramms von der Steuereinheit in dieses Terminal geladen wird, wird das Verarbeitungsprogramm durch die Umwandlungsdaten in eine andere Programmart umgewandelt, so daß die Verarbeitung der Eingabe-/Ausgabedaten entsprechend dem umgewandelten Programm ausgeführt wird.
Durch Umwandlung einer bestimmten Programmart in einen
anderen Programmtyp mittels eines Umwandlungsdatensignals
wird so ein vorgegebenes Terminal mit einer unterschiedlichen Funktion ausgestattet.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus
den Unteransprüchen in Verbindung mit der Beschreibung und der Zeichnung hervor. In letzterer zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Terminalsystems zur Erläuterung eines Ausführungsbeispiels der
Erfindung,
Fig. 2 ein Diagramm, das die Abfolge der Datenübertragung
zwischen einer Terminal-Steuereinheit und einem Terminal darstellt,
Fig. 3 ein Diagramm, das eine Modulkonstruktiön eines
Befehls/Wortes darstellt,
Fig. 4 ein Diagramm mit einer Speicherübersicht,
Fig. 5 ein Flußdiagramm einer Anfangsprogrammladung an
einem ersten Terminal,
Fig. 6 ein Flußdiagramm einer Anfangsprogrammladung an
einem zweiten Terminal und
Fig. 7 ein Diagramm, das die Abänderung eines Basisprogramms erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm eines Terminal-Verarbeitungssystems,
in dem ein Ausführungsbeispiel der Erfindung Anwendung findet. In diesem System ist eine Terminal-Steuereinheit
(im folgenden mit TCE bezeichnet) 100 mit
- ίο -
einer Reihe von Terminals 201 und 202 verbunden.
In der TCE 100 ist ein Datenbus 3 mit einem On-line-Steuerabschnitt
1, einem Direktzugriffsspeicher oder kurz RAM 2, einem Festspeicher oder kurz ROM 4,
einem Terminal-Ein-Ausgabeanschluß
(im folgenden mit Adapter bezeichnet) 5 und einem Mikroprozessor 6 verbunden. Der On-line-Steuerabschnitt 1 ist mit
einer Zentraleinheit (nicht gezeigt) durch eine Übertragungsleitung zur Durchführung der Übertragungssteuerung von
Daten verbunden, welche zwischen dem On-line-Steuerabschnitt 1 und der Zentraleinheit übertragen werden. Der RAM 2
ist ein Speicher, aus welchem ausgelesen oder in welchen eingeschrieben werden kann und welcher Daten zwischenspeichert,
die von der Zentraleinheit oder von den Terminals 201 und 202 übertragen werden und die zur Zentraleinheit
oder zu den Terminals 201 und 202 übertragen werden sollen. Der ROM 4 speichert eine einleitende Programmladung oder
kurz iPL für die Terminals 201 und 202, ein Mikroprogramm zur Terminalsteuerung und eine
Reihe von Korrekturdaten zur Funktionsänderung oder -addition. Der Terminaladapter 5 ist mit einer Reihe von Terminals
201 und 202 in Blumenkettenanordnung, auch Daisy Train genannt, verbunden. Der Mikroprozessor 6 verarbeitet die
von der Zentraleinheit und den Terminals 201 und 202 übertragenen
Daten. Insbesondere wenn die Terminals 201 und 202 eine Zeichenanzeigeeinheit, z. B. ein Kathodenstrahlröhrensichtgerät,
aufweisen, führt der Mikroprozessor 6 die Datenverarbeitung für die Ausgabe des Bildes durch, das
zur Zeichenanzeigeeinheit der Terminals 201 und 202 übertragen werden soll.
Beim Terminal 201 andererseits wird der Datenbus 101 mit
einem TCE-Adapter 71, einem Mikroprozessor 81, einem RAM
91, einem ROM 111 und einem Kathodenstrahlröhren-Adapter 121 verbunden. Der TCE-Adapter 71 ist mit dem Terminal-Adapter
5 über ein Eingabe-/Ausgabekabel 103 verbunden. Der Mikroprozessor 81 führt verschiedene Steuerungen und die Datenverarbeitung
am Terminal 201 aus. Beispielsweise führt der Mikroprozessor
81 die Steuerung aus, um die von der Terminal-Steuereinheit
100 übertragenen Bilddaten in den RAM 91 entsprechend dem darzustellenden Bild zu holen, oder
die Steuerung für das sequentielle Lesen der Anzeigedaten
aus dem RAM 91 und die Übertragung der Daten zur Kathodenstrahlröhre
131. Das RAM 91 speichert die von der TCE 100 übertragenen Bilddaten und auch die von der TCE 100
übertragenen iPL-Daten und das Mikroprogramm für die Gerätesteuerung der Anzeige auf der Kathodenstrahlröhre 131.
Auch wenn das Terminal 201 mit einem Eingabegerät versehen ist, werden die Eingabedaten in dem RAM 91 zwischengespeichert.
Der ROM 111 andererseits speichert z.B. ein Anfangstestprogramm
nach dem Anschalten des Terminals 201 und ein Programm zum Laden der iPL-Daten aus der TCE 100.
Das Kathodenstrahlröhren-Adapter 121 ist mit einer bekannten Kathodenstrahlröhre 131 verbunden. Normalerweise sind
eine Reihe von Geräten, unter ihnen ein Kathodenstrahlröhrensichtgerät, eine Tastatur, ein Drucker, etc. mit einem
Terminal verbunden. Es ist üblich, eine Reihe von Adaptern für den Anschluß von solchen Geräten vorzusehen.
Es wird im folgenden nun näher auf das Terminal 202 eingegan-
ist
gen. Ein Datenbus 102/mit einem Mikroprozessor 82, einem TCE-Adapter 72, einem RAM 92, einem ROM 112 und einem Kathodenstrahlröhren-Adapter 122 für den Anschluß der Kathodenstrahlröhre 132 verbunden. Die Anordnung und der Aufbau des Terminals 202 gleichen, soweit bis jetzt beschrie-t ben, jenen des Terminals 201. Das Terminal 202 weist ferner einen Geräte-Adapter 19 auf, an den ein optisches Handlese-: gerät (OHR) 7 für eine Auslesung angeschlossen wird. Das OHR 7 liest z.B. optisch einen Balkencode. Das Terminal 202 ist somit ;
gen. Ein Datenbus 102/mit einem Mikroprozessor 82, einem TCE-Adapter 72, einem RAM 92, einem ROM 112 und einem Kathodenstrahlröhren-Adapter 122 für den Anschluß der Kathodenstrahlröhre 132 verbunden. Die Anordnung und der Aufbau des Terminals 202 gleichen, soweit bis jetzt beschrie-t ben, jenen des Terminals 201. Das Terminal 202 weist ferner einen Geräte-Adapter 19 auf, an den ein optisches Handlese-: gerät (OHR) 7 für eine Auslesung angeschlossen wird. Das OHR 7 liest z.B. optisch einen Balkencode. Das Terminal 202 ist somit ;
ι in seinen Funktionen im Vergleich mit dem Terminal 201 ;
durch den Zusatz des optischen Handlesegerätes 7 teilweise
verschieden.
Im folgenden wird anhand von Fig. 2 die Sequenz der Datenübertragung
zwischen der TCE und den Terminals erläutert. Diese Datenübertragungssequenz unterscheidet sich nicht
sonderlich, wenn ein anderes Terminal verwendet wird, d.h. ob nun das Terminal 201 oder 202 verwendet wird.
Als erstes wird ein Abrufbefehl von der TCE 100 an beispielsweise das Terminal 201 abgegeben, und die Informations-Rückgewinnung
bzw. -erschließung oder der Abruf wird ausgeführt, um zu überprüfen, ob eine Anforderung vom Terminal
vorliegt. Wenn eine Reihe von Terminals mit der TCE verbunden
sind, wird ein Abrufsignal so ausgegeben, daß die Terminals sequentiell abgetastet werden. Die Anforderungen von einem
Terminal umfassen eine Anforderung für die Übertragung von iPL-Daten, eine Tastaturabruf-Anforderung, wenn das Terminal
als peripheres Gerät eine Tastatur aufweist, oder eine Fehlerstatus-Anforderung,
etc. Wenn vom Terminal eine Anforderung vorliegt, wird, unabhängig von der Art der Anforderung,
ein Signal zurückgesandt, welches das Vorliegen einer Ar r orderung darstellt. Dann führt die TCE eine Status-Lesung
zum Terminal aus, wo die Anforderung auftritt, um den Typ der Anforderung zu identifizieren. Wie oben beschrieben
wurde, gibt es als Anforderungsarten vom Terminal
verschiedene Zustände. Jedesmal, wenn sich ein Zustand oder Status ändert, wird der herrschende Status in einer
bestimmten Adresse des RAM 91 unter Steuerung beispielsweise durch den Mikroprozessor 81 geschrieben. Es wird auch ein
bestimmter Identifizierungscode in eine bestimmte Adresse des RAM 91 geschrieben, um zu identifizieren, welche Funktionsart
das Terminal 201 besitzt. Der Status, z.B. eine iPL-Anforderung, und der Terminal-Identifizierungscode
werden aus dem RAM 91 ausgelesen und werden über den Datenbus 101 zur TCE 100, dem TCE-Adapter 71 und dem Kabel 103
zurückgeführt. Unter den Anforderungen von den Terminals
wird die iPL-Übertragungsanforderung als effektiv im betrachteten Beispiel angesehen. Die Art der vom Terminal übertragenen
Anforderung und der Terminalidentifizierungscode werden
vom Mikroprozessor 6 der TCE 100 decodiert.
Im ROM 4 der TCE 100 sind ein Basisprogramm für die iPL-Daten und eine Reihe von Korrekturdaten gespeichert. Das Basisprogramm
dient zur Basissteuerung, die im wesentlichen den Terminals gemeinsam ist, der Fluß des Arbeitsablaufes
des Programms ist in Fig. 3 gezeigt und wird später beschrieben. Das Korrekturdatensignal dient zur Ausführung der
Steuerung, welche entsprechend einer Funktionsveränderung der Terminals benötigt wird, wenn eine bestimmte Veränderung
in der Funktion der Terminals aufgetreten ist. Die Korrekturdaten umfassen z.B. Daten zum Löschen des Schirmbildes
der Kathodenstrahlröhre, zur Veränderung der Geräteadresse im Terminal, zur Veränderung der Wellenlänge des Alarmsignals,
welches erzeugt wird, wenn die Tastatur gedrückt wird, oder zur Veränderung der Wellenlänge eines Summeralarmsignals bei einem Eingabefehler von der Tastatur, etc.
Für die Funktionsveränderung bei den Terminals zeigt der oben erwähnte Terminal-Identifizierungscode die Substanz
der Funktionsveränderung an, gemäß der die Funktion des Terminals geändert wird. Der Terminal-Identifizierungscode zeigt
somit an, welche Art von Korrekturdaten für die Funktionsveränderung an dem entsprechenden Terminal benötigt wird.
Nach der Entscheidung, daß es sich bei der Anforderung
um eine Übertragungsanforderung, für die iPL-Daten handelt,
und nach der Decodierung des Terminal-Identifizierungscodes liest der Mikroprozessor 6 in der TCE 100 das Basisprogramm
aus dem ROM 4 als iPL-Datensignal aus und wählt ein erforderliches-Korrekturdatensignal aus. Das Basisprogramm
und die Korrekturdaten werden vom ROM 4 zum Terminal als iPL-Datensignal über :len Datenbus 3, den Terminal-Adapter
5 und das Kabel 10 3 übertragen und im RAM 91 durch den TCE-Adapter 71 und den Datenbus 101 gespeichert. Die Speicher-
bereiche des ROM 111 und des RAM 91 im Terminal 201 sind
in Fig. 4 im Detail gezeigt.
Wenn das iPL-Datensignal im RAM 91 gespeichert ist, wird
vom Terminal 2Ul ein iPL-Endsignal zur TCE 100 unter der
Steuerung des Mikroprozessors 81 zurückgeführt. Dann gibt die TCE 100 einen Abrufbefehl zum Terminal 201 aus und
führt die Informations-Rückgewinnung durch.
Das im RAM 91 gespeicherte iPL-Datensignal wird zum anderen
in Bezug auf einen Fehler untersucht (z.B. als CRC-Prüfung), und die Verarbeitung, z.B. die Veränderung der iPL-Daten,
wird durch die folgenden Korrekturdaten ausgeführt. Wenn der oben erwähnte Abrufbefehl beim Terminal 201 während
der Fehlerüberprüfung oder der Korrekturverarbeitung ankommt, wird ein Signal zurückgegeben, welches anzeigt, daß das
Terminal initialisiert wird. Die TCE 100 gibt dann sequentiell zum Terminal 201 Abrufbefehle ab, bis sie eine Antwort
erhält, welche anzeigt, daß eine Anforderung vorliegt. Nach Beendigung der Überprüfung der iPL-Daten wird die
normale Verarbeitung beim Terminal begonnen.
Es werden nun die Funktionen und die Verarbeitung der iPL-Daten als Basisprogramm unte. Bezug auf Figur 3 erläutert.
Wenn ein Terminal, z.B. das Terminal 201, eingeschaltet
wird, wird der Anfangstest des Terminals 201 ausgeführt, und das iPL-Datensignal wird vom ROM 4 der TCE 100 durch
das im ROM 111 gespeicherte Mikroprogramm geladen. Das so geladene iPL-Datensignal wird im RAM 91 gespeichert,
wie oben beschrieben wurde. Diese Verarbeitung wird hier als "Quick lock" bezeichnet. Dann wird jeder Adapter des
Terminals 201, z.B. der Adapter 121 der Kathodenstrahlröhre initialisiert, und es wird die Anforderung von dem mit
dem Adapter 121 verbundenen Gerät, z.B. der Kathodenstrahlröhre 131, erwartet. Zu diesem Zweck führt der Mikroprozessor
81 des Terminals 201 eine Abtastung der Anforderungen der Adapter durch, um die Anforderungen von den Geräten
zu empfangen. Durch diese Anforderungs-Abtastung wird eine Anforderung von einem Gerät oder eine Unterbrechungsanforderung,
die später beschrieben wird, empfangen. Als nächstes wird eine Verbindungssteuerung durchgeführt.
Normalerweise ist der Adapter eines Terminals mit einem Gerät, z.B. einer bekannten Tastatur, einem Lichtstift,
einer Kathodenstrahlröhre, einem optischen Handlesegerät oder einem Drucker verbunden. Das iPL-Datensignal umfaßt
Mikroprogramme zur Steuerung dieser Geräte. Da der Adapter
121 des Terminals 201 selbstverständlich nur mit der Kathoden-
strahlröhre 131 verbunden ist, werden die Steuerungsdaten
f. für Geräte, bei denen es sich nicht um die Kathodenstrahl- |
röhre handelt, zu unnötigen Daten. f
It Durch eine Anforderungsabtastung für die Geräte wird eine I
ά Unterbrechungsanforderung von den Geräten empfangen. Zur f
Unterbrechung gehören eine Zeitgeberunterbrechung, eine |
Testunterbrechung oder eine Kanalunterbrechung, etc. Die Art der Unterbrechung wird durch ein Unterbrechungsprogramm]
bestimmt, und die so bestimmte Unterbrechungsanforderung wird durch die Unterbrechungsabtastung als Unterbrechung
von einem Gerät empfangen.
Es werden nun die Speicheranordnung des ROM und des RAM bei den Anschlüssen anhand der Fig. 4 beschrieben. Diese
unterscheiden sich grundsätzlich nicht für die verschiedenen Terminals, und daher wird die Erläuterung im folgenden
am Terminal 202 beispielhaft durchgeführt.
Es wird eine sequentielle Adresse von der oberen Adresse des ROM 112 zur letzten Adresse des RAM 92 gegeben. Wie
oben beschrieben wurde, speichert der ROM 112 ein Mikroprogramm
zur Durchführung des Anfangstests der Terminals und zur Ladung mit den iPL-Daten. Von der Adresse, die zunächst
der letzten Adresse des ROM 112 liegt, d. h. von der Adresse B des RAM 92 zur Adresse C-I, werden die aus
dem ROM 4 der TCE 100 eingeladenen Daten, d. h. die Befehle des Basisprogramins, gespeichert. Dieses Basisprogramm
enthält ein Steuerprogramm zur Steuerung einiger Geräte, wie unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben
wurde, aber es ist auch möglich, daß ein Gerät, ζ. B.
ein Eingabe-/Ausgabe-Al- oder ein Eingabe-/Ausgabe-A2-Gerät etc., bei dem es sich nicht um die anfangs bestimmten
Geräte handelt, an einigen Terminals wahlweise angeschlossen wird. In diesem Fall wird ein Programm
zur Steuerung der Eingabe-ZAusgabe-Al- und der Eingabe-/
Ausgabe-A2-Geräte, zusätzlich zum Basisprogramm, aus dem ROM 4 der TCE 100 eingeladen. Diese Befehle werden
in den Adressen C bis D-I und von D bis E-I des RAM 92 gespeichert.
Wenn das Terminal 202 mit der Kathodenstrahlröhre 132 verbunden ist, muß andererseits ein sogenannter Bildschirmspeicher
zur Speicherung eines Anzeigezeichencodes oder dergleichen entsprechend dem Anzeigebildschirm der
Kathodenstrahlröhre vorgesehen werden. Bei diesem Bildschirmspeicher
wird ein Anzeigebereich zur Speicherung des Anzeigezeichencodes von den Adressen E bis F-I des
RAM 92 vorgesehen. Das für jedes Terminal zur Anzeigefläche zu übertragende Bild wird somit vom Mikroprozessor
der TCE 100 ausgegeben,
und dann wird das Bild zum Terminal übertragen und in dem entsprechenden Bereich des RAM 92 gespeichert.
Das von der TCE 10 0 übertragene Korrekturdatensignal wird bei den Adressen F bis G-I des RAM 92 gespeichert. Die
Anzahl der Korrekturdaten zur Veränderung oder für den Zusatz von iPL Daten ist selbstverständlich nicht auf
eins beschränkt,, aber im allgemeinen sind Bereiche des RCM
vorgesehen, um eine Reihe von Korrekturdaten zu speichern. Somit können die Korrekturdaten bei Adressen nach der
Adresse G gespeichert werden. Bei den leeren Bereichen nach der Adresse G des RAM 92 werden andere Daten, z.B.
der oben beschriebene gegenwärtige Status des Terminals 202, und der Terminal-Identifizierungscode etc. sequentiell
eingesetzt.
Es wird nun anhand der Fig. 5 bzw 6 der Betrieb für den Fall beschrieben, daß das Terminal keine Abänderung
des Basisprogramms benötigt (Fig. 5), und für den Fall, daß das Terminal die Änderung des Basisprogramms
benötigt (Fig. 6). Zur Erleichterung des Verständnisses wird angenommen, daß das in Fig I gezeigte Terminal
keine Veränderung oder Abänderung benötigt, während eine solche beim Terminal 202 erforderlich ist. Zunächst wird
unter Bezugnahme auf Fig 5 die Abänderung des Basisprogramms
durch den Korrekturcode für das Terminal 201 nicht ausge führt. Wenn die iPL Daten von der TCE 100 in das Terminal
201 geladen werden, wird entsprechend das Basisprogramm im ROM 4 in das Terminal 201 geladen, aber das Korrekturdatensig
nal wird nicht eingeladen. Dies hat zur Folge, daß das Korrekturdatensignal nicht im RAM 91 im Terminal 201 gespeichert
wird. Nach Beendigung des Einladens des Basisspeicherprogramms in das Terminal 201 geht die Steuerung auf das so eingeladene Basisprogramm über. Die Datenverarbeitung für Geräte z.B die Kathodenstrahlröhre 131, wird
somit durch den unter Steuerung durch das Basisprogramm stehenden Mikroprozessor ausgeführt.
Es wird nun unter Bezug auf Fig. 6 der Fall erläutert,. daß das Basisprogramm beim Terminal 202 abgeändert
werden muß. In einem solchen Fall wird nicht nur das Basisprogramm, sondern es werden auch die Korrekturdaten beim
Terminal 202 von der TCE 100 eingeladen, während das Basisprogramm (Basis c/w) und die Korrekturdaten (Korrektur
c/w) im RAM 92 gespeichert werden, wie in Fig. 4 gezeigt ist.
daten und, bis zu einem gewissen Grade, die Funktion des Terminals 202 bis zu einem bestimmten Grade abgeändert.
Nach Beendigung der Modifikation des Basisprogramms wird das so abgeänderte Basisprogramm im RAM 92 zwischengespeichert,
und durch dieses Programm werden die Geräte ζ Β. das optische Handlesegerät 7 und die Kathodenstrahlröhre
132, im Terminal 202 anschließend gesteuert.
Die Abänderung des Basisprogramms wird unter Bezug auf
Fig. 7 beschrieben. Es sei nun angenommen, daß die durch das Basisprogramm gesteuerte Kathodenstrahlröhre
so ausgebildet ist, daß ihr Anzeigeschirm nicht gelöscht wird, wenn die auf dem Anzeigeschirm anzuzeigende Information zu
einer anderen anzuzeigenden Information umgeschaltet wird. Es wird weiter angenommen, daß dies durch das Basisprogramm
der Fig. 7 (a) gesteuert wird. Verglichen mit der Kathodenstrahlröhre 131 ist die Funktion der Kathodenstrahlröhre
132 zum Teil abgeändert und nach der einmaligen Löschung der Daten auf der Anzeige wird ein neues Anzeigedatensignal
in den Anzeigebereich des RAM 92 geschrieben und auf der Kathodenstrahlröhre 13 2 angezeigt Für diese Abänderung
der Funktion wird das bei (c) gezeigte Datensignal vom ROM 4 der TCE 10 0 ausgewählt zum Terminal 202 übertragen
und in der Adresse EXA des RAM 92 gespeichert. In der
Verarbeitungsroutine des Basisprogramms wird zum anderen
eine Ruf-Anweisung (oder eine Sprung-Anweisung) bei der
Adresse EXi eingefügt, wodurch die Funktion der Kathodenstrahlröhre 132 geändert wird. Durch diese Ruf-Anweisung
springt die Programmverarbeitung zu der Adresse EXA, welche die Korrekturdaten speichert, und der Inhalt der Korrekturdaten
wird verarbeitet. Das Korrekturdatensignal enthält einen Verarbeitungsbefehl zur zwischenzeitlichen Löschung
der Information, welche zu dem Zeitpunkt angezeigt wurde,
bei welchem die Anzeigedaten der Kathodenstrahlröhre 132 geändert wurden, und hierdurch wird die oben beschriebene
Verarbeitung der Funktionen ausgeführt Nach Beendigung dieser Verarbeitung kehrt die Programmverarbeitung wieder
zur Programmverarbeitungsroutine des Basisprogramms zurück.
Auf diese Weise wird mittels der Korrekturdaten die Abänderung der Anzeigefunktion des Terminals 202 oder spezieller
der Kathodenstrahlröhre 132 ausgeführt. Durch das so abgeänderte Programm wird das Terminal 202 gesteuert.
Aus der obenstehenden Beschreibung ist es ersichtlich, daß nach den Ausführungsbeispielen der Erfindung
ein Basisprogramm im ROM 4 der TCE 100 als gemeinsames
Programm zur Steuerung einer Reihe von Terminals vorgesehen ist. Währenddessen ist, eine größere Anzahl η von Korrekturdaten,
die einer Reihe von Abanderungszuständen entspre-
chen, die im voraus in Betracht gezogen werden können, zur Abänderung der Funktion der Terminals vorgesehen,
so daß entsprechend einer Anforderung von einem Terminal ein benötigtes Korrekturdatensignal ausgewählt und zum
Terminal übertragen wird und.auf diese Weise das Basisprogramm durch das Korrekturdatensignal abgeändert wird.
Durch das so abgeänderte Programm werden verschiedene Gerätearten im Terminal gesteuert Somit wird die Änderung
der Steuerfunktion eines Gerätes durch das Korrekturdatensignal ausgeführt·
Die Erfxnduncf wurde vorstehend anhand eines Ausführungsbeispiels
beschrieben, sie ist jedoch nicht auf dieses eine Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann mit zahlreichen
Abänderungen ausgeführt werden. Beispielsweise ist das oben beschriebene Ausführungsbeispiel der Erfindung so
angeordnet, daß die TCE 100 ein zu einem Terminal zu übertragendes
Korrekturdatensignal auswählt. Zu diesem Verfahren alternativ könnte dieses Ausführungsbeispiel auch so aufgebaut
sein, daß alle im ROM 4 der Terminal-Steuereinheit 100 enthaltenen Korrekturdaten zu dem Terminal übertragen
werden, wo eine Anforderung vorliegt, so daß das Terminal ein erforderliches Korrekturdatensignal auf der Basis
eines Terminal-Identifizierungscodes auswählt.
Claims (7)
- Patentanwälte
BEETZ & PARTNER
SteinsdpifsiE. 10, .8XLQQ München 22Il J TACHI, LTD., Tokyo,
JapanPatentansprüchef Ij) Verfahren zur Steuerung von Terminals in einem Terminal-Verarbeitungssystem mit einer mit einem Terminal verbundenen Steuereinheit mit einem Speicher zur Speicherung vonersten Steuerdaten für eine Steuerung der Terminals, bei dem die Steuerung der Terminals durch die erste Steuerinformation erfolgt, welche von der Steuereinheit in die Terminals geladen wird,
dadurch gekennzeichnet, daßa) eine zweite Steuerinformation zum Verändern der Funktion eines Terminals (201, 202) gespeichert wird,b) die erste und die zweite Information zum Terminal übertragen werden,c) die erste und die zweite zu einem Terminal übertragene Steuerinformation in einem bei dem Terminal vorgesehenen Speicher (91, 92) gespeichert werden undd) die erste Steuerinformation durch die aus dem Speicher ausgelesene zweite Steuerinformation abgeändert wird, wodurch das Terminal durch die abgeänderte Steuerinformationgesteuert wird. .81-(A 6521-02)-Kö - 2. Verfahren zur Steuerung von Terminals in einem System mit einer Mehrzahl von Terminals und einer Steuereinheit zu deren Steuerung,
dadurch gekennzeichnet, daßa) eine gemeinsame erste Steuerinformation zur Steuerung der Terminals in einem in der Terminal-Steuereinheit (100) vorgesehenen Speicher (4) gespeichert wird,b) eine zweite Steuerinformation zur Veränderung des Steuermodus der Terminals in dem Speicher gespeichert wird,c) die erste und die zweite Steuerinformation von der Terminal-Steuereinheit zu einem Terminal übertragen werden undd) die erste Steuerinformation durch das zu dem Terminal übertragene zweite Steuerdatensignal abgeändert wird und das Terminal mit der abgeänderten Steuerinformation gesteuert wird. - 3. Steuerungsverfahren nach Anspruch 2 für Terminals, die jeweils eine Reihe von Steuermodusarten aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß im voraus eine Reihe von den Steuermoden entsprechenden zweiten Steuerinformationen in dem Speicher gespeichert wird, daß lediglich notwendige Information aus dieser Reihe von zweiten Steuer-Informationen entsprechend den charakteristischen Merkmalen eines jeden Terminals ausgewählt wird und daß die ausgewählte Information zur Abänderung der Steuerinformation verwendet wird,
- 4. Steuerungsverfahren nach Anspruch 3-, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Terminal auf der Basis seines Steuermodus ein Terminal-Identifizierungscode festgesetzt wird, welcher das charakteristische Merkmal eines Terminals anzeigt, und daß die notwendige Steuerinformation aus einer Reihe der zweiten Steuerinformationen, auf der Basis des Terminal-Identifizierungscodes ausgewählt wird.
- 5. Steuerungsverfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Terminal-Identifizierungscode von einem Terminal zur Terminal-Steuereinheit übertragenwird und daß eine Auswahl, de/ '/Mf Π enSteuerinformation in der Terminal-Steuereinheit ausgeführt wird.
- 6. Steuerungsverfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Steuerinformation und die gesamte zweite Steuerinformation von der Terminal-Steuereinheit zu einem Terminal übertragen werden und daß eine32090A6·- 4Auswahl der zweiten Steuerinformationbei dem Terminal auf der Basis des Terminal-Identifizierungscodes ausgeführt wird.
- 7. Verfahren zur Terminalsteuerung in einem System aus einer Reihe von Terminals mit zumindest je einem Ausgabegerät und einer Steuereinheit zur Steuerung der Terminals,dadurch gekennzeichnet, daßa) ein gemeinsames Steuerdatensignal in der Steuereinheit (100) zur Steuerung eines jeden Ausgabegeräts (7, 131) der Terminals (201 202) gespeichert wird,b) eine Vielzahl von Arten von Korrekturdaten in der Steuereinheit zur Änderung der Funktionen der Terminals gespeichert wird,c) die Steuerdaten und die Kontrolldaten zu einem Terminal übertragen werden, wenn eine Anforderung von dem Terminal an die Steuereinheit vorliegt, undd) die Steuerdaten auf der Basis der Korrekturdaten abgeändert werden, welche entsprechend der Funktion des Terminals ausgewählt werden, wodurch die Ausgabegeräte in dem Terminal durch die abgeänderten Steuerdaten gesteuert werden.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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