DE279203C - - Google Patents
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- DE279203C DE279203C DENDAT279203D DE279203DA DE279203C DE 279203 C DE279203 C DE 279203C DE NDAT279203 D DENDAT279203 D DE NDAT279203D DE 279203D A DE279203D A DE 279203DA DE 279203 C DE279203 C DE 279203C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C11/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel
- B61C11/04—Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel tractive effort applied to racks
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Transmissions (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/. GRUPPE
Bekanntlich treten bei Fahrzeugen mit gemischtem Zahnrad- und Adhäsionsbetrieb beim
Einfahren in die Zahnstange immer dann Stöße auf, wenn die Umfangsgeschwindigkeit
des vor dem Einfahren in die Zahnstange leer mitlaufenden Triebzahnrades nicht mit
der Fahrgeschwindigkeit beim Einfahren über-" einstimmt. Bei einigen Fahrzeugtypen ist bekanntlich
diese Übereinstimmung mit mehr
ίο oder weniger einfachen Mitteln zu erzielen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Fahrzeuge, welche beim Adhäsionsbetrieb mit größerer
Geschwindigkeit fahren, als beim Zahnradbetrieb, und bei denen mindestens ein Antriebsmotor
vom Adhäsionsantrieb auf den Zahnradantrieb umgeschaltet werden kann und das Triebzahnrad lose auf einer dem Adhäsionsantrieb
dienenden Welle sitzt. Bisher mußte der Führer bei ,derartigen Fahrzeugen
zunächst die Antriebsmotoren ausschalten, und dann vor dem Umschalten der Antriebsmotoren
oder eines der Motoren auf das Zahnradgetriebe das Fahrzeug nach Gefühl auf diejenige
Geschwindigkeit herabbremsen, welche der Umfangsgeschwindigkeit des bisher leer mitlaufenden Triebzahnrades entsprach. Das
war schon schwierig, wenn der Übergang vom Adhäsions- auf den Zahnradbetrieb auf einer
Gefällsstrecke lag, wurde aber fast unmöglich, wenn der Übergang in einer Steigung erfolgen
mußte.
Nach der Erfindung wird das Einfahren in die Zahnstange ohne Ausschalten des Antriebsmotors
bewirkt. Danach wird der Adhäsionsantriebswelle, auf der lose das Triebzahnrad sitzt, eine solche Geschwindigkeit gegeben,
daß die Umfangsgeschwindigkeit der von ihr angetriebenen Adhäsionsräder der Umfangsgeschwindigkeit
des ebenfalls angetriebenen Triebzahnrades gleich ist, und das wird durch umschalten des Vorgeleges erreicht.
Auf der vom Motor angetriebenen Welle sitzen u. a. ungleiche Vorgelegeräder, denen auf der
oben genannten Adhäsionsantriebswelle zwei Gegenräder entsprechen. Bei jedem dieser
beiden Räderpaare sitzt ein Rad fest, das andere lose auf der entsprechenden Welle,
und jedes lose Rad kann mittels einer Kupplung mit der Welle, auf welcher es sitzt, fest ·
verbunden werden. Zu diesem Zweck ist das betreffende Rad mit der einen Kupplungshälfte versehen, während die andere Kupp-
lungshälfte achsial verschiebbar mit der zugehörigen Welle rotiert. Das eine dieser Vorgelege
dient zum normalen Antrieb bei Adhäsionsbetrieb, das andere wird nur beim Einfahren
auf die Zahnstange benutzt.
Die Figur zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung. Der Motor α treibt
mittels Ritzels b und Zahnrades c die Vorgelegewelle d an, auf welcher das Vorgelegerad e
ίο festgekeilt ist. Dieses treibt mittels des Gegenrades
f das mit ihm fest verbundene Triebzahnrad g, welches sich auf der Adhäsionsantriebswelle h lose dreht. Auf der Welle d
sitzt ferner lose das mit der einen Hälfte der Kupplung i verbundene Vorgelegerad k, welches
in das auf der Welle h sitzende Gegenrad I eingreift. Wird die Kupplung i eingerückt,
so treibt der Motor α durch die Räderpaare b c und k I auf die Welle h; diese ist
als Blindwelle ausgebildet und mit den Kurbeln m m versehen, welche mittels Stangen
auf die Adhäsionsräder η η treiben. Die Räderpaare
e f und k I haben entsprechend den verschiedenen Geschwindigkeiten bei Zahnrad-
und Adhäsionsbetrieb verschiedene Übersetzung. Auf der Welle d ist schließlich noch das Rad 0,
welches mit einem lose auf der Welle h sitzenden Rad p in Eingriff steht; das Rad p kann
durch die Kupplung q mit der Welle h verbunden werden.
Die Wirkungsweise der dargestellten Einrichtung beim Einfahren auf die Zahnstange
ist folgende: Die beim Adhäsionsbetrieb eingerückte Kupplung i wird gelöst, und nach
kurzem Bremsen wird die Kupplung q eingerückt, deren Hälften so lange aufeinander
schleifen, bis die Blindwelle h, welche vorher die der Übersetzung k I entsprechende Drehzahl
hatte, nunmehr die der Übersetzung 0 p entsprechende, langsamere Drehzahl erreicht hat.
Die Übersetzung 0 p ist aber derart berechnet, daß bei ihrer Einschaltung die Umfangsgeschwindigkeit
der (von der Blindwelle h angetriebenen) Lauf räder η gleich derjenigen des
Triebzahnrades g ist. Infolgedessen ist nunmehr ein stoßfreies Einfahren des Fahrzeugs
in die Zahnstange gewährleistet. Nach dem Einfahren wird die Kupplung q ebenfalls ausgerückt,
und der Motor α arbeitet jetzt mittels der Vorgelege b c und e f ausschließlich auf
das Zahnrad g.
Ein Spezialfall des geschilderten Antriebs ist der, daß der Teilkreisdurchmesser des Triebzahnrades
g gleich dem Durchmesser der Laufräder η ist; dann ergeben sich gleiche Umfangsgeschwindigkeiten
bei gleichen Drehzahlen. Infolgedessen würden dann die Übersetzungsverhältnisse der Räderpaare e f und 0 p gleich
sein müssen. Man kann daher in diesem Falle das eine Räderpaar 0 p weglassen und die
eine Hälfte der Kupplung q, welche sonst an dem Rad p befestigt war, unmittelbar an das
Triebzahnrad g anschließen. In diesem Falle würden beim Zahnradbetrieb das Triebzahnrad
g und die Welle h gleiche Drehzahlen machen, was bei ungleichen Durchmessern der
Räder g und η nicht der Fall ist.
Wie erwähnt, stellt die Figur nur ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dar, und
es ist z. B. unerheblich, welche von den vier Vorgelegerädern k, I, 0, p lose auf ihrer Welle
sitzen, wenn nur jedes der beiden Räderpaare k I und op je ein loses und ein festes Rad
enthält. Dementsprechend sind auch die Kupplungen anzubringen. Es ist auch für die Erfindung belanglos, ob die Welle A
durch ein Vorgelege b c angetrieben wird oder ob sie selbst die Motorwelle ist, ferner, ob
die Welle h als Blindwelle ausgebildet ist oder unmittelbar eine Radachse darstellt.
Claims (4)
1. Verfahren zum stoßfreien Einfahren
in die Zahnstange bei Fahrzeugen mit gemischtem Zahnrad- und Adhäsionsbetrieb,
welche beim Adhäsionsbetrieb mit größerer Geschwindigkeit fahren als beim Zahnradbetrieb,
und bei denen mindestens ein Antriebsmotor vom Adhäsions- auf den Zahnradantrieb
umgeschaltet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einfahren in die Zahnstange der Adhäsions-Antriebswelle
(A), auf welcher lose das Triebzahnrad (g) sitzt, durch den Antriebsmotor («)
selbst, also ohne daß dieser («) abgeschaltet wird, eine solche Drehzahl gegeben
wird, daß die Umfangsgeschwindigkeit der von ihr (A) angetriebenen Adhäsionsräder
(n n) derjenigen des vom gleichen Motor ioo (β) angetriebenen, bis zum Einfahren in
die Zahnstange leer mitlaufenden Triebzahnrades (g) gleich ist.
2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die treibende Welle (d) nicht nur durch die beiden betriebsmäßigen Vorgelege,
nämlich das Triebzahnrad-Vorgelege (e f) und das abschaltbare Adhäsionsräder-Vorgelege
(kl) sondern noch durch ein weiteres ausrückbares Hilfsvorgelege (0 p)
mit der getriebenen Welle (h) verbunden ist, welches (0 p) namentlich beim Einfahren
in die Zahnstange benutzt wird und bewirkt, daß die Umfangsgeschwindigkeit des Triebzahnrades (g) gleich derjenigen
der Adhäsionsräder (n n) ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl eines
der Zahnräder (k I) des Adhäsionsräder-Vorgeleges als auch eines der Zahnräder
(0 p) des HilfsVorgeleges lose auf seiner
Welle sitzt und mit ihr durch Einrücken je einer lösbaren Kupplung (z. B. Reibungskupplung
i bzw. q) gekuppelt werden kann.
4. Abänderung der Einrichtung nach
Anspruch 2 und 3 für den Spezialfall, daß der Teilkreisdurchmesser des Triebzahnrades
(g) gleich dem Durchmesser der Laufräder (n) ist, dadurch gekennzeichnet, daß
das Hilfsvorgelege (0 j>) entfällt und seine
Funktionen durch das Vorgelege (e f) des Triebzahnrades (g) ausgeübt werden, wobei
die lösbare Kupplung zwischen dem Triebzahnrad (g) und seiner Welle (A) eingeschaltet
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE279203C true DE279203C (de) |
Family
ID=535139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT279203D Active DE279203C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE279203C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140961B (de) * | 1958-12-11 | 1962-12-13 | Schweizerische Lokomotiv | Kombinierter Zahnrad- und Adhaesionsantrieb eines Schienenfahrzeuges |
-
0
- DE DENDAT279203D patent/DE279203C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140961B (de) * | 1958-12-11 | 1962-12-13 | Schweizerische Lokomotiv | Kombinierter Zahnrad- und Adhaesionsantrieb eines Schienenfahrzeuges |
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