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DE279203C - - Google Patents

Info

Publication number
DE279203C
DE279203C DENDAT279203D DE279203DA DE279203C DE 279203 C DE279203 C DE 279203C DE NDAT279203 D DENDAT279203 D DE NDAT279203D DE 279203D A DE279203D A DE 279203DA DE 279203 C DE279203 C DE 279203C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
adhesion
drive
shaft
gears
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT279203D
Other languages
English (en)
Publication of DE279203C publication Critical patent/DE279203C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C11/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel
    • B61C11/04Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel tractive effort applied to racks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. August 1913 ab.
Bekanntlich treten bei Fahrzeugen mit gemischtem Zahnrad- und Adhäsionsbetrieb beim Einfahren in die Zahnstange immer dann Stöße auf, wenn die Umfangsgeschwindigkeit des vor dem Einfahren in die Zahnstange leer mitlaufenden Triebzahnrades nicht mit der Fahrgeschwindigkeit beim Einfahren über-" einstimmt. Bei einigen Fahrzeugtypen ist bekanntlich diese Übereinstimmung mit mehr
ίο oder weniger einfachen Mitteln zu erzielen. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Fahrzeuge, welche beim Adhäsionsbetrieb mit größerer Geschwindigkeit fahren, als beim Zahnradbetrieb, und bei denen mindestens ein Antriebsmotor vom Adhäsionsantrieb auf den Zahnradantrieb umgeschaltet werden kann und das Triebzahnrad lose auf einer dem Adhäsionsantrieb dienenden Welle sitzt. Bisher mußte der Führer bei ,derartigen Fahrzeugen zunächst die Antriebsmotoren ausschalten, und dann vor dem Umschalten der Antriebsmotoren oder eines der Motoren auf das Zahnradgetriebe das Fahrzeug nach Gefühl auf diejenige Geschwindigkeit herabbremsen, welche der Umfangsgeschwindigkeit des bisher leer mitlaufenden Triebzahnrades entsprach. Das war schon schwierig, wenn der Übergang vom Adhäsions- auf den Zahnradbetrieb auf einer Gefällsstrecke lag, wurde aber fast unmöglich, wenn der Übergang in einer Steigung erfolgen mußte.
Nach der Erfindung wird das Einfahren in die Zahnstange ohne Ausschalten des Antriebsmotors bewirkt. Danach wird der Adhäsionsantriebswelle, auf der lose das Triebzahnrad sitzt, eine solche Geschwindigkeit gegeben, daß die Umfangsgeschwindigkeit der von ihr angetriebenen Adhäsionsräder der Umfangsgeschwindigkeit des ebenfalls angetriebenen Triebzahnrades gleich ist, und das wird durch umschalten des Vorgeleges erreicht. Auf der vom Motor angetriebenen Welle sitzen u. a. ungleiche Vorgelegeräder, denen auf der oben genannten Adhäsionsantriebswelle zwei Gegenräder entsprechen. Bei jedem dieser beiden Räderpaare sitzt ein Rad fest, das andere lose auf der entsprechenden Welle, und jedes lose Rad kann mittels einer Kupplung mit der Welle, auf welcher es sitzt, fest · verbunden werden. Zu diesem Zweck ist das betreffende Rad mit der einen Kupplungshälfte versehen, während die andere Kupp-
lungshälfte achsial verschiebbar mit der zugehörigen Welle rotiert. Das eine dieser Vorgelege dient zum normalen Antrieb bei Adhäsionsbetrieb, das andere wird nur beim Einfahren auf die Zahnstange benutzt.
Die Figur zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung. Der Motor α treibt mittels Ritzels b und Zahnrades c die Vorgelegewelle d an, auf welcher das Vorgelegerad e
ίο festgekeilt ist. Dieses treibt mittels des Gegenrades f das mit ihm fest verbundene Triebzahnrad g, welches sich auf der Adhäsionsantriebswelle h lose dreht. Auf der Welle d sitzt ferner lose das mit der einen Hälfte der Kupplung i verbundene Vorgelegerad k, welches in das auf der Welle h sitzende Gegenrad I eingreift. Wird die Kupplung i eingerückt, so treibt der Motor α durch die Räderpaare b c und k I auf die Welle h; diese ist als Blindwelle ausgebildet und mit den Kurbeln m m versehen, welche mittels Stangen auf die Adhäsionsräder η η treiben. Die Räderpaare e f und k I haben entsprechend den verschiedenen Geschwindigkeiten bei Zahnrad- und Adhäsionsbetrieb verschiedene Übersetzung. Auf der Welle d ist schließlich noch das Rad 0, welches mit einem lose auf der Welle h sitzenden Rad p in Eingriff steht; das Rad p kann durch die Kupplung q mit der Welle h verbunden werden.
Die Wirkungsweise der dargestellten Einrichtung beim Einfahren auf die Zahnstange ist folgende: Die beim Adhäsionsbetrieb eingerückte Kupplung i wird gelöst, und nach kurzem Bremsen wird die Kupplung q eingerückt, deren Hälften so lange aufeinander schleifen, bis die Blindwelle h, welche vorher die der Übersetzung k I entsprechende Drehzahl hatte, nunmehr die der Übersetzung 0 p entsprechende, langsamere Drehzahl erreicht hat. Die Übersetzung 0 p ist aber derart berechnet, daß bei ihrer Einschaltung die Umfangsgeschwindigkeit der (von der Blindwelle h angetriebenen) Lauf räder η gleich derjenigen des Triebzahnrades g ist. Infolgedessen ist nunmehr ein stoßfreies Einfahren des Fahrzeugs in die Zahnstange gewährleistet. Nach dem Einfahren wird die Kupplung q ebenfalls ausgerückt, und der Motor α arbeitet jetzt mittels der Vorgelege b c und e f ausschließlich auf das Zahnrad g.
Ein Spezialfall des geschilderten Antriebs ist der, daß der Teilkreisdurchmesser des Triebzahnrades g gleich dem Durchmesser der Laufräder η ist; dann ergeben sich gleiche Umfangsgeschwindigkeiten bei gleichen Drehzahlen. Infolgedessen würden dann die Übersetzungsverhältnisse der Räderpaare e f und 0 p gleich sein müssen. Man kann daher in diesem Falle das eine Räderpaar 0 p weglassen und die eine Hälfte der Kupplung q, welche sonst an dem Rad p befestigt war, unmittelbar an das Triebzahnrad g anschließen. In diesem Falle würden beim Zahnradbetrieb das Triebzahnrad g und die Welle h gleiche Drehzahlen machen, was bei ungleichen Durchmessern der Räder g und η nicht der Fall ist.
Wie erwähnt, stellt die Figur nur ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dar, und es ist z. B. unerheblich, welche von den vier Vorgelegerädern k, I, 0, p lose auf ihrer Welle sitzen, wenn nur jedes der beiden Räderpaare k I und op je ein loses und ein festes Rad enthält. Dementsprechend sind auch die Kupplungen anzubringen. Es ist auch für die Erfindung belanglos, ob die Welle A durch ein Vorgelege b c angetrieben wird oder ob sie selbst die Motorwelle ist, ferner, ob die Welle h als Blindwelle ausgebildet ist oder unmittelbar eine Radachse darstellt.

Claims (4)

Pate nt-An Sprüche:
1. Verfahren zum stoßfreien Einfahren
in die Zahnstange bei Fahrzeugen mit gemischtem Zahnrad- und Adhäsionsbetrieb, welche beim Adhäsionsbetrieb mit größerer Geschwindigkeit fahren als beim Zahnradbetrieb, und bei denen mindestens ein Antriebsmotor vom Adhäsions- auf den Zahnradantrieb umgeschaltet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einfahren in die Zahnstange der Adhäsions-Antriebswelle (A), auf welcher lose das Triebzahnrad (g) sitzt, durch den Antriebsmotor («) selbst, also ohne daß dieser («) abgeschaltet wird, eine solche Drehzahl gegeben wird, daß die Umfangsgeschwindigkeit der von ihr (A) angetriebenen Adhäsionsräder (n n) derjenigen des vom gleichen Motor ioo (β) angetriebenen, bis zum Einfahren in die Zahnstange leer mitlaufenden Triebzahnrades (g) gleich ist.
2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die treibende Welle (d) nicht nur durch die beiden betriebsmäßigen Vorgelege, nämlich das Triebzahnrad-Vorgelege (e f) und das abschaltbare Adhäsionsräder-Vorgelege (kl) sondern noch durch ein weiteres ausrückbares Hilfsvorgelege (0 p) mit der getriebenen Welle (h) verbunden ist, welches (0 p) namentlich beim Einfahren in die Zahnstange benutzt wird und bewirkt, daß die Umfangsgeschwindigkeit des Triebzahnrades (g) gleich derjenigen der Adhäsionsräder (n n) ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl eines der Zahnräder (k I) des Adhäsionsräder-Vorgeleges als auch eines der Zahnräder
(0 p) des HilfsVorgeleges lose auf seiner
Welle sitzt und mit ihr durch Einrücken je einer lösbaren Kupplung (z. B. Reibungskupplung i bzw. q) gekuppelt werden kann.
4. Abänderung der Einrichtung nach Anspruch 2 und 3 für den Spezialfall, daß der Teilkreisdurchmesser des Triebzahnrades (g) gleich dem Durchmesser der Laufräder (n) ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsvorgelege (0 j>) entfällt und seine Funktionen durch das Vorgelege (e f) des Triebzahnrades (g) ausgeübt werden, wobei die lösbare Kupplung zwischen dem Triebzahnrad (g) und seiner Welle (A) eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE279203C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140961B (de) * 1958-12-11 1962-12-13 Schweizerische Lokomotiv Kombinierter Zahnrad- und Adhaesionsantrieb eines Schienenfahrzeuges

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140961B (de) * 1958-12-11 1962-12-13 Schweizerische Lokomotiv Kombinierter Zahnrad- und Adhaesionsantrieb eines Schienenfahrzeuges

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